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Der neue Audi Q7 setzt im Segment der Sport Utility Vehicles (SUV) neue Maßstäbe. Er verbindet in souveräner Manier Sportlichkeit mit Vielseitigkeit, er bringt hoch entwickelte Technik mit dem Luxus der Oberklasse zusammen.

 

ACAuf der Straße fasziniert er mit sportlichen Fahrleistungen und Dynamik, im Gelände glänzt er mit kompromisslosem Vortrieb. Der Audi Q7 ist der Performance-SUV vom Erfinder des quattro.

Schon das Design verdeutlicht den Charakter des Audi Q7. Die weit geschwungene, fließende Dachlinie und das spezielle Verhältnis zwischen den hohen seitlichen Blechflächen und dem flachen Fensterband weisen auf die charakteristische Dynamik der Marke hin. Die markante Pfeilung der Frontpartie und das kraftvolle Heck mit den stark geneigten D-Säulen fassen die Silhouette eines Coupés ein. Weitere charakteristische Elemente der Audi-Formensprache sind die Schulterkante und die Dynamic Line, die die Seitenfläche gliedern. Einen eleganten Akzent setzt auch die optionale Lackierung der Karosserie in zwei kontrastierenden Farben: Lichtsilber Matt und Platinumgrau Matt. Elf Grundtöne stehen zur Wahl.

Das Karosseriekonzept
Der Audi Q7 misst 5.086 Millimeter in der Länge, sein Radstand beträgt 3.002 mm. Mit diesen Maßen setzt er sich an die Spitze des Wettbewerbs im SUV-Segment. Dank einer Breite von 1.983 mm und einer Höhe von 1.737 mm bietet er seinen Passagieren einzigartigen Raumkomfort. Neu ist auch die Dimension der Variabilität: Nicht weniger als 28 Sitz- und Belade-Konfigurationen sind im Audi Q7 möglich.

Bis zu sieben Personen finden Platz in drei Sitzreihen. In der zweiten Reihe lassen sich die Sessel optional individuell längs verschieben, hier finden die Passagiere den längsten Fußraum der Klasse vor.

Die beiden hinteren Reihen gehen flach zusammenzuklappen – bei Bedarf steht ein Gepäckraum von 2.035 Litern zur Verfügung, ohne dass dafür Sitze herausgenommen werden müssten. Bei der Ausführung als 5-Sitzer bietet der Audi Q7 ein Ladevolumen von 775 Litern – ein Bestwert in der Klasse. Als 6-Sitzer ist er in der zweiten Reihe mit zwei luxuriösen Einzelsesseln ausgestattet.

Die Antriebe
Zum Serienstart haben die Kunden des Audi Q7 die Wahl zwischen zwei leistungsstarken Aggregaten: Der neue, 4,2 Liter große V8 mit der Benzin-Direkteinspritzung FSI leistet 257 kW (350 PS) und mobilisiert ein maximales Drehmoment von 440 Newtonmetern, das bei 3.500 1/min zur Verfügung steht.

Der 3.0 TDI-Sechszylinder verfügt über ein Common Rail-Einspritzsystem der neuesten Generation mit Piezo-Inline-Injektoren. Auf diese Weise verbindet er seine hohe Leistung von 171 kW (233 PS) und das kraftvolle Drehmoment von 500 Nm – es fällt bereits bei 1750 1/min an – mit hoher Laufkultur und exzellenter Ökonomie.

Der ebenfalls neue 3,6-Liter-FSI, ein V6-Benziner, bringt es auf 206 kW/280 PS und 360 Nm Drehmoment. Letzteres liegt konstant von 2.500 bis 5.000 1/min an. Mit diesem Motor ist der Audi Q7 ab der 2. Jahreshälfte zu bestellen. Der Kraftfluss erfolgt bei allen drei Motorversionen über eine 6-stufige tiptronic mit manueller Schaltmöglichkeit.

Ehrensache für den Audi Q7 ist der serienmäßige Einsatz des permanenten Allradantriebs quattro. Dessen Mittendifferenzial überträgt die Leistung an alle vier Räder, auf der Straße wie im Gelände. Mit ihrer blitzschnellen bedarfsgerechten Verteilung der Momente ermöglicht die quattro-Technik ein Höchstmaß an Traktion und Seitenführung – so schafft sie die Voraussetzung für ein Maximum an Fahrdynamik und Fahrsicherheit. Seit über 25 Jahren hat sich dieses Antriebskonzept bewährt – in mehr als zwei Millionen Serien-Pkw von Audi ebenso wie bei ungezählten Siegen auf Renn- und Rallye-Pisten.

Der Audi Q7 besitzt – wie schon der Audi RS 4 und der Audi S8 – ein selbstsperrendes Differenzial der neuesten Generation mit asymmetrisch-dynamischer Momentenverteilung. Standardmäßig leitet es die Kräfte im Verhältnis von 40 : 60 auf die Vorder- und die Hinterachse. Auch dank der nahezu ausgeglichenen Achslastverteilung schlägt sich diese Technologie in einer leicht sportlich-hecklastigen Charakteristik, in einer noch höheren Agilität und in einer Lenkpräzision nieder, die so gut wie frei von Antriebseinflüssen bleibt.

Das Fahrwerk
Auch das Fahrwerk des Audi Q7 glänzt mit hoch entwickelten Allround-Qualitäten. Alle vier Räder sind in aufwändiger Doppelquerlenkerkonstruktion einzeln aufgehängt. Die meisten Achskomponenten bestehen aus Aluminium. Die Stahlfederung und die Zweirohr-Stoßdämpfer sind auf sportliche Fahreigenschaften und auf hohen Komfort auch im Gelände abgestimmt. Der schräge Einbau der hinteren Feder-/Dämpfer-Einheit reduziert die Bauhöhe und sorgt so für mehr Platz im Fondbereich.

Serienmäßig rollt der Audi Q7 auf 18 Zoll-Leichtmetallrädern mit Reifen der Dimension 235/60, beim 4.2 FSI weisen die Reifen das Format 255/55 auf. Alle Versionen des Performance-SUV lassen sich wahlweise mit Rädern im Format 19 oder auch 20 Zoll ausstatten.

Die Fahrdynamikregelung ESP verfügt über zahlreiche neue Funktionen. Eine von ihnen ist der Bergabfahr-Assistent, ein weiterer spezieller Offroad-Modus, der die Bremsleistung und die Traktion speziell auf losem Untergrund optimiert. Last but not least vermindert beim Audi Q7 mit optionaler Anhängerkupplung die Gespannstabilisierung durch gezielten Bremseingriff die Gefahr, die von einem schlingernden Anhänger ausgeht.

Optional ist das luftgefederte Fahrwerk adaptive air suspension erhältlich. Die Kombination aus Luftfederung und elektronisch geregeltem Dämpfersystem markiert eine perfekte Synthese aus sportlichen Handlingeigenschaften und höchstem Federungskomfort. Die serienmäßige dynamische Wankstabilisierung reduziert Karosseriebewegungen um die Längsachse auf ein Minimum.

Bei der adaptive air suspension ist die Bodenfreiheit variabel, von der Ausgangslage auf 180 Millimeter Höhe bis zum Lift-Modus auf 240 mm. Der Offroad-Modus erlaubt mit 205 mm Bodenfreiheit und einer entsprechend angepassten Dämpferregelung Fahrten in anspruchsvollem Gelände. Ein besonderes Komfortmerkmal stellt die Absenkbarkeit der Ladekante dar. Schwere Gegenstände lassen sich so mühelos in den Gepäckraum einladen.

Die Bedienung und die Assistenzsysteme
Die High-Tech-Komponenten des neuen Audi Q7 beschränken sich keineswegs auf Antrieb und Fahrwerk – sie finden sich auch in der Bedienung. Serienmäßig verfügt der Audi Q7 über das bei A8 und A6 viel gelobte innovative Bedienkonzept MMI. Es lässt sich in zwei Stufen mit zahlreichen Zusatzfunktionen weiter ausbauen.

Auf Wunsch sind gleich mehrere innovative Fahrerassistenzsysteme zu erhalten, die erstmals Einzug in die Serie halten. Es handelt sich um den radargestützten Spurwechselassistenten Audi side assist, um das Audi parking system advanced mit optischer und akustischer Anzeige sowie Rückfahr-Kamera und um die neueste Generation der automatischen Distanzregelung Audi cruise control mit braking guard, die den Audi Q7 bei Bedarf bis zum Stillstand bremst.

Die Auslieferung des neuen Audi Q7 erfolgt ab dem ersten Quartal 2006. Der Grundpreis des Audi Q7 3.0 TDI beträgt in Deutschland 48.900 €, der Audi Q7 4.2 FSI steht mit 64.900 Euro in der Liste.

Karosserie

    • Kraftvoll-elegantes Exterieur- und Interieur-Design

 

    • Dimensionen: L 5,09 m, B 1,98 m, H 1,74 m, Radstand 3,00 m

 

    • Luxuriöses Raumangebot für alle Passagiere

 

    • Fünf, sechs oder sieben Sitze lieferbar

 

    • Gepäckraumvolumen bis 2035 Liter, doppelter Ladeboden

 

Motoren

    • 4.2 V8 FSI mit 257 kW (350 PS), 440 Nm bei 3500 1/min

 

    • 3.6 V6 FSI mit 206 kW (280 PS), 360 Nm von 2500 bis 5000 1/min (ab der 2. Jahreshälfte)

 

    • 3.0 V6 TDI mit 171 kW (233 PS), 500 Nm bei 1750 1/min

 

Kraftübertragung

    • 6-stufiges tiptronic-Getriebe, permanenter Allradantrieb quattro mit asymmetrisch-dynamischer Momentenverteilung

 

Fahrwerk

  • Audi Dynamikfahrwerk mit Doppelquerlenkeraufhängungen unter Einsatz von Aluminium und Alu-Rädern von 18 bis 20 Zoll Größe<l/i>
  • Optional Luftfederung adaptive air suspension mit einstellbaren Höhenniveaus und dynamischer Wankstabilisierung
  • Geschwindigkeitsabhängige servotronic-Lenkung

Ausstattung

    • Serie: Multi Media Interface MMI basic

 

    • Serie: Komfortklimaautomatik

 

    • Option: Xenon plus und adaptive light

 

    • Option: Panorama-Glasdach open sky system

 

    • Option: Zugangs- und Fahrberechtigungssystem advanced key

 

    • Option: Spurwechsel-Warnsystem Audi side assist

 

    • Option: radargestützte Distanzkontrolle adaptive cruise control

 

Das Außendesign
Power und Präsenz

Der Audi Q7 führt die neue Design-Linie der Marke Audi im Segment der Premium-SUV fort. Seine elegante Linienführung steht für Power und Präsenz, sie beeindruckt durch Dynamik und Sportlichkeit. Fließende Formen erzeugen einen Körper der bewegten Flächen, der auch im Stillstand wie eine Skulptur wirkt.

Der Audi Q7 ist ein SUV im neuartigen Zuschnitt. Die ersten Vertreter dieser Gattung waren noch kantige Gefährten von striktem Offroad-Charakter. Ihnen folgten die ersten Premium-SUVs, die ihrerseits einseitig auf Onroad-Fähigkeiten ausgelegt waren. Der Audi Q7 hingegen ist ein Performance-SUV der dritten Generation. Er bringt die besten Eigenschaften aus beiden Welten zusammen und gibt dies auch im Design zu erkennen. Sein Exterieur zeigt sich von hoher Sportlichkeit ebenso inspiriert wie von der Robustheit eines leistungsfähigen Geländegängers.

Eine starke Persönlichkeit wie der Audi Q7 überzeugt auch im Detail. An der Front dominiert der markante, nahezu senkrecht stehende Singleframe-Kühlergrill – er deutet die leistungsstarken Motoren an, die hinter ihm eingebaut sind. Mit seinem schlanken Chromrahmen und mit der Struktur seiner Rippen wirkt der Grill betont dreidimensional – die horizontalen Rippen stehen etwas hervor, um die Waagerechte zu betonen, die vertikalen sind leicht zurückversetzt. Breite, weit in die Kotflügel gezogene Scheinwerfer mit sichtbaren Leuchttuben hinter Klarglas-Abdeckungen flankieren den Grill. Neben den serienmäßigen Halogenleuchten stehen Xenon-plus-Scheinwerfer und das dynamische Kurvenlicht adaptive light zur Verfügung.

Sportlichkeit und Robustheit
Die Motorhaube verläuft stark V-förmig gepfeilt, um die Sportlichkeit des Audi Q7 zu unterstreichen, während der prägnant modellierte Stoßfänger die Robustheit und Stabilität des Autos betont. Sein Unterteil ist farblich abgesetzt.

Diese optische Differenzierung – optional als Kontrastlackierung noch stärker hervorgehoben – bringt die Vielseitigkeit des Fahrzeugs noch klarer zur Geltung.

Der Audi Q7 wirkt kraftvoll und gestreckt, er weist im Verhältnis von Länge, Breite und Höhe die sportlichsten Proportionen seiner Klasse auf. Sie stehen in einem ebenso harmonischen wie markanten Verhältnis zueinander. Hohe seitliche Blechflächen geben dem Fahrzeugkörper ein muskulöses Erscheinungsbild, sie kontrastieren mit einem sportlich-flachen Fensterband.

Mit ihrem freien Schwung wirken die Flächen skulpturhaft. Weit geschwungene Linien, Sicken und Fugen verstärken diesen Eindruck ebenso wie das Spiel von Licht und Schatten auf den konkav und konvex gewölbten Flächen. Die elegante, oberhalb der Radhäuser verlaufende Dynamic Line und die starke, hohe Schulterpartie verleihen dem Design einen athletischen Charakter.

Bulliger Frontbereich
Der Audi Q7 scheint schon im Stand nach vorne zu streben. Sein Überhang im Frontbereich ist mit nur 965 Millimeter Länge bullig kurz, die Schwellerlinie steigt dynamisch nach hinten an und umläuft dabei die markant ausgestellten Radhäuser. Die A-Säule, durch ihren flachen Ausstell-Winkel optisch beschleunigt, schafft einen harmonischen Übergang von der Motorhaube ins Dach. Die Dachlinie beginnt bereits vor der B-Säule wieder abzufallen, um schließlich als Coupé-ähnlicher Bogen in eine sportlich flach stehende, starke D-Säule auszulaufen. Ein Spoiler, der die dritte Bremsleuchte trägt, setzt einen abschließenden Akzent.

Ungewöhnlich dynamisch und innovativ ist auch das Heck des Audi Q7 gestaltet. Die schwungvoll umgreifende Klappe mit der S-förmigen Fuge gibt ihm optisch Halt und lässt es gleichzeitig nach vorne streben. Die Heckklappe unterbricht auch den Stoßfänger mit dem eingebetteten Leuchtenband nicht und trägt selbst ungeteilte Leuchten mit ausdrucksstarker Grafik, die sich in die Karosserieflanken ziehen und so auch am Heck die Horizontalen betonen.

In die obere Kante der Leuchten mündet die Schulterlinie der Karosserie ein. Die beiden Abgas-Endrohre sind symmetrisch angeordnet. Bei den V6-Motoren misst der Durchmesser 80 Millimeter, beim V8 4.2 FSI 100 mm.

Eine Reihe markanter Details rundet das sportliche Erscheinungsbild des Audi Q7 ab. Die großen Räder mit bis zu 20 Zoll Durchmesser symbolisieren maximale Performance und Sicherheit auf der Straße und im Gelände. Die Außenspiegel sind, wie alle Anbauteile, auf minimalen Luftwiderstand, niedrige Geräusche, geringe Verschmutzung und günstigen Wasserablauf bei Regenwetter optimiert. Horizontale Blinkleuchten in LED-Lichtleiter-Technik sind harmonisch integriert.
Der Luftwiderstandsbeiwert des Audi Q7 beträgt bei Modellen mit Stahlfederung cW 0,37. Beim Einsatz der Luftfederung beläuft er sich wegen der Karosserieabsenkung bei höherer Geschwindigkeit, z. B. beim V6FSI, sogar auf nur 0,34. Im SUV-Segment sind das Bestwerte.

Elf Außenfarben im Programm
Jede der elf Außenfarben harmoniert perfekt mit dem sportlich-eleganten Charakter des Designs. Die Farben tragen die Bezeichnungen Lichtsilber Metallic, Quarzgrau Metallic, Kondorgrau Metallic, Lavagrau Perleffekt, Tiefschwarz, Phantomschwarz Perleffekt, Kobaltblau Metallic, Granatrot Perleffekt, Callaweiß, Bahiabeige Metallic und Platanengrün Metallic.

Die Stoßfängerunterteile und Türabdeckleisten, mit denen Audi diese Lackierungen serienmäßig kombiniert, stehen in den Ausführungen Schwarz und Dunkelgrau zur Verfügung. Auf Wunsch werden sie in den Kontrastfarben Platinumgrau Matt und Lichtsilber Matt lackiert.

Die Karosserie
Stark und sicher

Der Audi Q7 beeindruckt nicht nur mit seinen Dimensionen – seine geräumige Karosserie ist auch in höchstem Maße steif, robust und sicher. Hochmoderne Rückhaltesysteme schützen die Passagiere bei einem Unfall.

Der Audi Q7 ist selbst in der Kategorie der Premium-SUV ein Auto von repräsentativem Format. Seine Länge beträgt 5086 Millimeter, sein Radstand 3002 mm – Maße, mit denen er sich an die Spitze des Wettbewerbs setzt. Auch die Breite von 1983 mm und die Höhe von 1.737 mm (mit Stahlfahrwerk) weisen auf den superben Raumkomfort im Inneren hin.

Ein vorrangiges Ziel bei der Entwicklung war die maximale statische und dynamische Steifigkeit der selbsttragend ausgelegten Karosserie. Die Audi-Ingenieure erreichten sie durch eine aufwändige Stahl-Leichtbauweise. 26 Prozent aller Bauteile bestehen aus hochfesten Stählen und gar 32 Prozent aus höherfesten und höchstfesten Sorten. In einigen Bereichen wie der Bodenabdeckung kommen hochmoderne Tailored blanks zum Einsatz, deren unterschiedliche Stärken im Walzprozess erzeugt werden. 6 Prozent der Karosseriebauteile bestehen aus Aluminium – im Einzelnen sind dies die Kotflügel, die Motorhaube und die Heckklappe. Gegenüber herkömmlichen Bauteilen aus Stahlblech hat Audi hierdurch 22 Kilogramm Gewicht eingespart. Um die Klappe in ihrer ungewöhnlichen fließenden Form fertigen zu können, war die in vielen Jahren erworbene Kompetenz der Marke im Aluminium-Leichtbau notwendig. Die Alu-Klappe allein senkt das Gewicht um zirka 7,5 Kilogramm ab, als weiteren Vorteil für den Kunden bringt sie niedrigere Bedienkräfte mit. 2.240 Kilogramm bringt der Audi Q7 mit dem V8-Benzinmotor auf die Waage.

Kleben, Laserschweißen und Laserlöten
Bei der Montage des Performance-SUV kommen modernste Verfahren und Fügetechniken – etwa Laserschweißen und Laserlöten – zum Einsatz.

Erkennbar wird dieser Qualitätsanspruch an der Oberfläche der Karosserie und an ihren präzisen und schmalen Fugenverläufen. In den hoch beanspruchten Bereichen entstanden die Verbindungen auf knapp 80 Meter Länge im Punktschweißkleben, am Dachrahmen finden sich auf je 2,2 m Länge Laser-Schweißnähte.

Die hohe Steifigkeit der Karosserie ist die Grundlage für das dynamische Handling auf der Straße und die weit gefächerten Offroad-Eigenschaften. Zugleich sorgt sie für ein günstiges Schwingungsverhalten, das den Audi Q7 zu einem ungewöhnlich leisen und komfortablen Auto macht.

Crashschutz auf höchstem Niveau
Auch im Bereich Insassensicherheit bietet die Karosserie des Audi Q7 einen Standard, der dem hohen Anspruch der Marke entspricht. Zonen von genau definiertem Deformationsverhalten in allen Partien bauen die Aufprallenergie kontrolliert ab, so dass die hochfeste Fahrgastzelle maximalen Überlebensraum bieten kann.

Bei einem Frontalcrash registrieren Upfront-Sensoren nahe den Scheinwerfern im Zusammenspiel mit weiteren Sensoren an den B- und C-Säulen den Zusammenstoß schon binnen weniger tausendstel Sekunden. Weitere Millisekunden später lässt das Steuergerät die Gurtstraffer zünden, um eine mögliche Gurtlose zu minimieren. Ein Gurtkraftbegrenzer gibt ab einem bestimmten Belastungsniveau Gurtlänge frei, um das Eintauchen des Passagiers in den bereits entfalteten Airbag zuzulassen. Gurtkraftbegrenzer sind auch auf den Außenplätzen der zweiten Sitzreihe Serie. Die Fullsize-Front-Airbags sind zweistufig ausgelegt.

Polster absorbieren Energie
Das Lenkrad und der Fahrer-Airbag behalten während des Aufpralls ihre Position weitgehend bei, dank einer Verschiebemechanik inklusive Dämpfungsfunktion in der Anbindung der Lenksäule. Energie absorbierende Polster unter dem Armaturenbrett, im Fußraum und im Teppich schützen die Beine und Füße, eine Vorrichtung im Fußhebelwerk entkoppelt die Pedale.

In der Karosserie nimmt ein System von Trägern im Vorderwagen, die teilweise aus höchstfestem Stahl gefertigt sind, den Aufprallimpuls auf. Bereits der Stoßfänger-Querträger verteilt die Kräfte gleichmäßig und leitet sie gezielt in die Längsträger ein, die in ihrem Verhalten auf die Stirnwand und den Fahrzeugboden abgestimmt sind. Die Schweller mitsamt den innenliegenden Verstärkungsrohren, die Säulen aus hochfestem Stahl und das von der A- bis zur D-Säule durchgehende Dachrahmenprofil verteilen die verbleibenden Kräfte in einer Weise, die die Belastung der Fahrgastzelle niedrig hält.

Bei einem Seitenaufprall kommen weitere Schutzkomponenten in der Karosserie ins Spiel. Die Türen überdecken sich mit dem Seitenwandrahmen, ihre Verkleidungen sind an bestimmten Stellen in hohem Maß verformungsfähig. Die Vordersitzrahmen bleiben dank besonders steifer Querverstrebungen formstabil.

Kopfairbags sideguard für alle drei Sitzreihen
In der Passagierzelle verfügt der Audi Q7 selbstverständlich serienmäßig über Seitenairbags vorne, die Brust und Becken der Passagiere schützen. Auf Wunsch sind solche Airbags auch für die Außensitze in der zweiten Reihe lieferbar. Serie hingegen ist das Kopf-Airbagsystem sideguard, das die seitlichen Fensterflächen bis in die dritte Sitzreihe komplett abdeckt. Die Luftsäcke werden von einem Hybridgasgenerator aufgeblasen. Nach der Auslösung entleeren sie sich nicht sofort wieder – die verlängerte Standzeit bietet Schutz gegen einen möglichen Sekundärunfall.

Auch gegen die Folgen von Heck-Kollisionen schützt der neue Audi Q7 seine Passagiere hervorragend. Er erfüllt schon heute die Anforderungen künftiger Standards, also den Aufprall einer deformierbaren Barriere mit 80 km/h Geschwindigkeit und 70 Prozent Überdeckung.

Beim Fußgängerschutz wirken sich die kompakt bauenden Aggregate mit dem resultierenden Deformationsbereich unter der hohen Haube des Audi Q7 positiv aus.

Das Interieur
Elegant und hochvariabel

Der Innenraum des Audi Q7 präsentiert sich zugleich sportlich und elegant-funktional. Der kompromisslose Qualitätsanspruch der Marke findet sich auch im Performance-SUV Audi Q7 wieder, kombiniert mit einer Nutzbarkeit und Variabilität, die Maßstäbe setzen.

Eine klar gegliederte Architektur und eine durchgängig hohe Qualität der Materialien und der Verarbeitung – das sind die prägenden Eindrücke vom Innenraum des Audi Q7. Die eleganten Formen und die hochwertigen Oberflächen wirken zugleich robust und luxuriös. Die Instrumententafel ist serienmäßig in eine weiche, optisch und haptisch angenehme so genannte Slush-Haut gehüllt, die Spaltmaße verlaufen, typisch Audi, extrem gleichmäßig und schmal.

In der optischen Anmutung dominieren ruhige, in Material und Farbgebung einheitliche Flächen, in die die Funktionseinheiten wie Inseln eingelassen sind. Das Cockpit ist von der Instrumententafel farblich abgesetzt; seine Hutze ist Schwarz oder Beige gehalten, in Verbindung mit dem Designpaket Leder plus sind die Armauflagen in den Türen mit Leder Feinnappa bezogen. Die serienmäßigen Dekoreinlagen sind in schwarz gehalten.

Dekoreinlagen in Aluminium und drei Echtholzsorten
Den edlen Eindruck ergänzen die optionalen Dekoreinlagen. Sie sind entweder in Aluminium Marlin silber oder in einer der drei Echtholzsorten Nussbaumwurzel, Olivesche und Tamo – ein dunkles Holz aus Japan – lieferbar. Luftausströmer, die auf Wunsch in Aluminium-Optik gehalten sind, Aluminium-Einlagen in den Holzzierleisten, dezente Zierringe und -stege an Blenden und Schaltern sowie ein liebevoll ausgestaltetes Lichtpaket mit Fußraumleuchten in LED-Technik verfeinern auf Wunsch das Ambiente weiter.

Als weitere Optionen komplettieren eine Alcantara-Verkleidung für den Dachhimmel und die -säulen sowie verschiedene Lederbezüge den noblen Gesamteindruck.

Hier stehen das kräftig genarbte Leder Cricket, die anschmiegsame Qualität Verano und der serienmäßige Stoff Cosmo zur Wahl. Die elektrisch einstellbaren Sportsitze lassen sich in Leder Verano oder in einer Alcantara-/Leder-Kombination bestellen.

Neben der Basisversion können Audi Q7-Kunden eines von fünf Designpaketen wählen – dort sind die Sitze, deren Bezüge, der Bodenteppich, die Fußmatten, die Dekorleisten und die Blenden der Luftdüsen harmonisch aufeinander abgestimmt. Beim Audi Q7 4.2 FSI ist das Designpaket Leder Serie. Es umfasst Bezüge in Leder Cricket, wählbare Dekoreinlagen und einen speziellen Bodenteppich. Zudem kommt bei der V8-Motorisierung eine Heizung für die Vordersitze serienmäßig ab Werk.

Cockpit am Audi A6 orientiert
In seinem Aufbau drückt das Interieur des Audi Q7 die Verwandtschaft zu den Audi-Limousinen A6 und A8 aus. Kraftvoll gespannte Linien verleihen den Türverkleidungen Dynamik. Die Formgebung der Schalttafel und des Cockpits orientiert sich mit ihrer großzügigen Raumaufteilung und dem schlanken Design am Audi A6: Die Mittelkonsole ist organisch in das Cockpit integriert, die Hauptinstrumente Tacho und Drehzahlmesser sind in Tropfenform gehalten.

Eine perfekt aufgeräumte und funktionale Bedienzone ist auch der breite und hohe Mitteltunnel, auf dem kein Handbremshebel stört – der Einsatz einer Fußfeststellbremse macht es möglich. Das auf dem Tunnel platzierte Multi Media Interface MMI überzeugt durch seine ergonomischen Qualitäten. Unabhängige Vergleichstests haben die Überlegenheit dieser Audi-Technologie auch gegenüber neuen Wettbewerbs-Lösungen erneut herausgestellt.

Serie ist das MMI in der Version basic mit monochromem Display, es lässt sich in zwei Ausbaustufen erweitern. In der ersten Version kommt eine Soundanlage mit elf Lautsprechern und 180 Watt Gesamtleistung hinzu, in der zweiten ein Doppeltuner und ein Farbdisplay.

Bose Sound-System mit 14 Lautsprechern
Weitere Bausteine sind ein Bose Surround Sound-System mit digitalem Soundprozessor und 14 Lautsprechern samt großem Subwoofer, ein Audio-Digitaltuner, ein analog/digitaler TV-Tuner und zwei verschiedene Navigationssysteme mit CD- und DVD-Laufwerken. Ein Autotelefon, eine Handyvorbereitung mit Bluetooth-Schnittstelle und ein Sprachdialogsystem zur Vereinfachung der Bedienung sind weitere Techniken für luxuriöses und entspanntes Reisen.

Bereits ab Werk ist eine Audioanlage mit acht Lautsprechern und Single-CD-Laufwerk in das Bediensystem integriert. Zum festen Umfang des Audi Q7 zählt zudem ein Sensorpaket mit Licht- und Regensensor, automatischer Fahrlichtsteuerung und einer Coming-/Leaving-home-Leuchtfunktion. Der Audi Q7 4.2 FSI hat darüber hinaus eine Reihe nobler Features an Bord: das Fahrerinformationssystem, eine Geschwindigkeitsregelanlage und ein Multifunktions-Lederlenkrad, über das der Fahrer die Audioanlage, das MMI und optional die Spracheingabe und das Telefon steuern kann.

Indirekter Ausströmer für die Klimaautomatik
Die serienmäßige Komfortklimaautomatik arbeitet ungewöhnlich leise und fast völlig zugfrei. Ihre Besonderheit ist ein Ausströmgitter, das, mittig im Instrumentenbord untergebracht, für indirekte Belüftung sorgt. Für Fahrer- und Beifahrerseite lassen sich die Strömung und die Temperatur getrennt einstellen. Die automatische Regelung erfolgt in Abhängigkeit vom Sonnenstand, ein Luftgütesensor aktiviert bei Bedarf selbsttätig die Umluftfunktion.

Auf Wunsch liefert Audi den Q7 mit einer Klimaautomatik Vier-Zonen aus, die noch mehr Kühl- und Heizleistung aufbringt und die Ströme noch feiner differenziert. Die Vierzonen-Anlage verfügt über ein eigenes Klimagerät in der linken Seitenwand des Gepäckraums und über eine separate Bedieninsel für die Fondpassagiere. Zehn Sensoren, die die Temperatur im Innenraum erfassen, zusätzliche Ausströmer in den C-Säulen und insgesamt 19 Elektromotoren sind an der Klimatisierung beteiligt.

Von Haus aus bringen alle Audi Q7 eine elektrische Zusatz-Wasserpumpe mit, sie nutzt auf Tastendruck die Restwärme des Kühlwassers zum Temperieren des Innenraums. Der Audi Q7 3.0 TDI hat zudem einen Zuheizer von 5 kW Leistung an Bord. Die optionale Standheizung inklusive Standlüftung kann per Funk, über das MMI oder mit einer Zeitschaltuhr aktiviert werden.

Panoramadach open sky system über 170 cm Länge
Ein ganz besonderes Extra für den Performance-SUV ist das Panorama-Großdach mit der Bezeichnung open sky system. Es schafft ein lichtdurchflutetes Raumgefühl und ein luftig frisches Fahrerlebnis. Das open sky system ist etwa 1.700 Millimeter lang und besteht aus drei Glas-Elementen. Das vorderste lässt sich über einen Drehschalter elektrisch ankippen oder auf einer Länge von 490 Millimetern öffnen, das hintere kippen. Zwei leicht transparente Sonnenrollos – das vordere elektrisch, das hintere manuell bedienbar – vermeiden die Aufheizung des Innenraums.

Das Panoramadach des Audi Q7 produziert in geöffnetem Zustand nur sehr geringe Geräusche. Ein Netzwindabweiser reduziert Lärm und Zugluft.

Beheizte Scheibenwischer
Wie durchdacht die Bedienung im Audi Q7 funktioniert, zeigen auch die Scheibenwischermotoren – sie kehren die Drehrichtung der Wischer elektronisch um. Der rechte Arm führt eine zusätzliche Hubbewegung aus, um ein möglichst großes freies Sichtfeld zu schaffen. In der Ruhestellung liegen beide Arme für den Fahrer unsichtbar im Windschatten der Motorhaube, wo sie keine störenden Strömungsgeräusche erzeugen. Um der Alterung der Gummilippen vorzubeugen, werden die Wischerblätter nach jedem Einsatz in einer anderen Richtung abgelegt. Bei Temperaturen unter vier Grad hebt der Motor die Wischer etwas hoch – so werden sie von den Belüftungsdüsen im Innenraum mitbeheizt und frieren nicht an der Scheibe fest.

Zahlreiche Ablagemöglichkeiten erhöhen den Reisekomfort für alle Passagiere. In allen vier Türtaschen finden sich Halterungen, die sich für 1,5-Liter-Flaschen eignen, sechs Cupholder kommen noch dazu. Weitere Stauräume sind in der Mittelkonsole und der Mittelarmlehne integriert. Im Fußraum auf der Beifahrerseite, an der Kofferraumverkleidung und am Rücken der Vordersitze sind Netze zu finden, im Dachmodul ist ein Fach für z. B. Brillen integriert. Auf Wunsch können Audi Q7-Kunden eine geräumige Komfort-Mittelarmlehne mit separaten Fächern für Fahrer und Beifahrer bestellen.

Komplett neu gestaltete Sitzanlage
Von Grund auf neu gestaltet sind die Sitze des Audi Q7, die hervorragenden Langstreckenkomfort und eine entspannte Position auf allen Plätzen bieten. Der Fahrersessel lässt sich in der Höhe einstellen, die Lenksäule in Höhe und Weite justieren. Generell kann der Interessent zwischen drei Sitz-Konfigurationen wählen, indem er den Performance-SUV als 5-Sitzer, 7-Sitzer oder 6-Sitzer bestellt.

Serienmäßig rollt der Audi Q7 als 5-Sitzer vom Band. Hier ist die Sitzbank in der zweiten Reihe im Verhältnis 60 : 40 geteilt, optional lassen sich beide Elemente um je 100 Millimeter längs verschieben – so genießen die Passagiere den längsten Fußraum der Fahrzeugklasse. Die Rücksitzlehnen sind in der Relation 40 : 20 : 40 voneinander getrennt, im mittleren Element ist eine Armlehne mit ausfahrbaren Cupholdern integriert. Dieses Element kann auch ganz geklappt werden, so entsteht eine 30 Zentimeter breite Durchlade.

Klappt man alle drei Sitzlehnen um – der Ausbau der Kopfstützen ist dazu nicht notwendig – so ergibt sich ein ebener Ladeboden, der bündig mit dem Niveau des Gepäckraums abschließt. Für noch höheren Sitzkomfort gehen die Lehnen der zweiten Sitzreihe um 10 Grad in der Neigung einzustellen.

In der 7-sitzigen Variante finden sich in der dritten Reihe zwei Sitze, die sich für Personen bis 1,60 Meter Größe eignen. Sie lassen sich bei Bedarf flach auf den Ladeboden klappen.

Der Mechanismus dafür ist besonders benutzerfreundlich ausgelegt – es genügt, die im Verhältnis 50 : 50 geteilten Lehnen ein Stück weit zu bewegen, die Kopfstützen klappen dabei von selbst ein. In den Seitenverkleidungen des Gepäckraums sind Getränkehalter eingelassen.

Bequemer Einstieg dank easy-entry
Die Sitze in der zweiten Reihe lassen sich im 7-sitzigen Audi Q7 serienmäßig in der Länge verstellen. Für problemlosen Einstieg nach ganz hinten sind sie mit einer neuartigen, komfortablen Verstellmechanik ausgerüstet: Wenn man die Lehnen um zirka 50 Grad vorklappt, gleitet die gesamte Sitzanlage aus der hintersten Position um 21 Zentimeter nach vorne.

Beim 6-sitzigen Audi Q7 sind die längsverschiebbaren Einzelsessel in der zweiten Reihe besonders komfortabel ausgeformt. Im Design orientieren sie sich an den Sportsitzen. Die Oberschenkelauflage ist stärker gepolstert, fällt breiter und länger aus und hat etwas höhere Wangen.

Im Schulterbereich sind die Lehnen breiter und weicher gestaltet. Zwischen den Komfortsitzen finden sich eine separate Mittelkonsole mit zwei Cupholdern und einem großen Staufach sowie eine klappbare Armauflage.

Als Erweiterung der Funktionalität in der zweiten Sitzreihe bringt der Audi Q7 auf Wunsch ausklappbare Tische an den Rücken der Vordersitze und manuell bedienbare Sonnenrollos in den hinteren Türen und in der Heckklappe mit. Eine dunkle Verglasung, die die Aufheizung hemmt, ist ebenfalls zu haben, auf Wunsch auch als Geräusch-isolierende Doppelverglasung. Isofix-Aufnahmen für Kindersitze sind in der zweiten und in der optionalen dritten Reihe Serie. Für den Beifahrersitz lassen sie sich optional dazubestellen. In diesem Fall ist auch der Beifahrer-Airbag deaktivierbar ausgelegt, und statt einer mechanischen Technik blockiert eine elektrische Ausführung die Fondtüren zum Schutz vor unbeabsichtigtem Öffnen.

Bis zu 28 Konfigurationen
Das funktionelle Sitzkonzept des Audi Q7 macht bis zu 28 verschiedene Lade-Konfigurationen möglich. Das maximale Einladevolumen beträgt üppige 2.035 Liter, ohne dass die Sitze ausgebaut werden müssen. Als 5-Sitzer verfügt der Audi Q7 über einen Standard-Gepäckraum von 775 Litern – ein Bestwert in der Klasse. Selbst bei Nutzung aller drei Sitzreihen verbleibt noch ein sehr respektables Gepäckraumvolumen von 330 Litern. Die innovative Formgebung der Heckklappe – deren Griffklinke elektrisch auslöst – eröffnet einen ungewöhnlich geräumigen Zugang zum Laderaum, er misst nicht weniger als 1.221 mm in der Breite.

Auf Wunsch – beim Audi Q7 4.2 FSI serienmäßig – ist die Heckklappe mit Elektromotoren ausgerüstet, die sich über einen Schalter in der Fahrertür, über die Funkfernbedienung und über Tasten an der Klappe selbst in Bewegung setzen lassen. Zwei quer im Fahrzeug liegende Motoren greifen über einen Bügel direkt an den Scharnieren an. Eine Pogrammierfunktion ermöglicht es dem Fahrer, die obere Endlage der Klappe nach seinem eigenen Wunsch festzulegen. Mit der Sonderausstattung adaptive air suspension wird das Beladen noch komfortabler – hier senkt sich das Heck auf Tastendruck um 71 Millimeter ab, die Ladekante sinkt somit auf 765 Millimeter.

116 Zentimeter Durchladebreite
Serienmäßig hat der Audi Q7 eine robuste Ladekante aus hochwertigem Edelstahl an Bord, die ohne Stufe in den Ladeboden übergeht. Die Durchladebreite beträgt souveräne 1.159 mm, ausreichend für große Golfbags. Zum Angebotsumfang ab Werk zählt auch eine Gepäckraumabdeckung mit praktischer Einhand-Bedienung, sie gleicht die variable Stellung der Lehnen in der zweiten Sitzreihe durch zwei Zusatz-Rollos aus. Serienmäßige Verzurrösen nehmen Spanngurte oder Seile auf. Auch ein Trennnetz und eine Dachreling gehören zum Umfang ab Werk.

Auf Wunsch sind für den Performance-SUV ein vollwertiges Reserverad in der Dimension 18 Zoll oder ein Faltrad zu erhalten. Serienmäßig liefert Audi ein Reifendichtmittel mit.

Über ihm bleibt im doppelten Ladeboden Raum für eine herausnehmbare, wasserdichte Schmutzwanne. Sie eignet sich für schmutzige oder nasse Gegenstände wie beispielsweise Skischuhe und für alle Arten von Kleinutensilien. Beim 5-Sitzer findet sich hinter der zweiten Sitzreihe ein weiteres großes Ablagefach.

Schienen und eine verschiebbare Staubox
Kunden, die besonders sportlich und aktiv sind, können den Audi Q7 mit verschiedenen praktischen Detaillösungen bestellen. Hier handelt es sich um eine entnehmbare Tasche für bis zu vier Paar Ski oder zwei Snowboards, um eine Kofferraum-Wendematte, die auch die Ladekante schützt, und um ein Schienensystem mit verschiebbaren Verzurrösen, Teleskopstangen und Gurten, ähnlich wie im Audi A6 Avant.

Zu einem späteren Zeitpunkt werden sich die Schienen durch eine Staubox ergänzen lassen, die die volle Breite des Kofferraums nutzt. Man kann sie vom Innenraum aus durch die geklappte Mittellehne beladen sowie um 90 Grad kippen – dann dient sie als praktische Ablagebox für Einkäufe.

Ein weiteres sinnvolles Komfortdetail ist die Anhängekupplung des Audi Q7. Sie ist auf Wunsch mit einer elektrischen Betätigung versehen, die mit einer Taste im Laderaum ein- und ausgeschwenkt wird. Der 4.2 FSI und der 3.0 TDI dürfen auch mal ein größeres Boot an den Haken nehmen – sie können jeweils 3,5 Tonnen Gewicht gebremst und 750 kg ungebremst ziehen. Auch mit den hohen Stütz- und Dachlasten (140 beziehungsweise 100 kg) dürften sie für alle Situationen gerüstet sein.

Der Antrieb
Kraftvoll und kultiviert

Der Audi Q7 ist zum Debüt mit je einem Benzinmotor und einem Diesel lieferbar, ein zweiter Benziner folgt in der zweiten Jahreshälfte 2006. Typisch Audi, arbeiten alle drei Aggregate mit leistungsfördernden und effizienten Direkteinspritzungs-Technologien.

Die Motoren des Audi Q7 liefern einen Vortrieb, der dem starken optischen Auftritt entspricht. Drehmomentwerte bis 500 Newtonmeter gewähren in allen Geschwindigkeitsbereichen souveränes Durchzugsvermögen. Zum Debüt des neuen Performance-SUV mit den vier Ringen stehen zwei Aggregate zur Wahl: ein neuer, 4,2 Liter großer V8 mit der Benzin-Direkteinspritzung FSI und der so kraftvolle wie leise 3.0 TDI, der über ein Common Rail-System und über Piezo-Inline-Injektoren verfügt. In der zweiten Jahreshälfte folgt ein 3,6-Liter-V6-Benziner, ebenfalls mit FSI-Technologie.

Der V8 mit seinen 4.163 cm3 Hubraum ist ein enger Verwandter jenes Motors, der im neuen Audi RS 4 eingesetzt wird. Im Audi Q7 entwickelt er, dem Charakter des Performance-SUV entsprechend, 257 kW/350 PS, die bei 6.800 1/min anfallen. Dafür verläuft sein Drehmoment noch bulliger als im RS 4: Es erreicht 440 Nm. Dieser Bestwert an Durchzug steht bei 3.500 1/min zur Verfügung, 85 Prozent davon werden bereits bei 2.000 1/min frei. Der Motor tönt klangvoll und übers ganze Drehzahlband hochkultiviert.

Drei Ketten für die vier Nockenwellen
Der starke V8 gehört zur aktuellen V-Motoren-Familie der Marke, die sich durch einen Zylinderwinkel von 90 Grad und einem Zylinderabstand von 90 Millimeter auszeichnet. Ein wartungsfreundlicher zweistufiger Kettensteuerbetrieb, aus drei Simplex-Rollenketten bestehend, treibt die vier Nockenwellen an; er ist Platz sparend an der Rückseite des Motors untergebracht. Eine vierte Kette übernimmt den Antrieb der Nebenaggregate.

Das Zylindergehäuse des V8-Motors wird aus einer Aluminium-/Silizium-Legierung gegossen, in den Laufbuchsen gleiten die Kolben und ihre Ringe auf den harten Siliziumkristallen. Separat eingesetzte Buchsen sind nicht nötig, das erlaubt zwischen den Zylindern schmale Stege von nur 5,5 Millimeter Breite und ein entsprechend geringes Gewicht. Modifikationen an der Ölwanne und der Ölpumpe stellen die Schmierstoffversorgung auch in schwierigem Gelände sicher – sie kommen in ähnlicher Form auch den anderen Motoren im Audi Q7 zugute.

Der V8 saugt seinen Kraftstoff durch ein neu konstruiertes zweistufiges Schaltsaugrohr aus Magnesium an. Elektromotoren steuern über Klappen die Saugrohrlänge und den Tumble, also die Bewegung der Ladung. Zwei Hochdruckpumpen, von den Einlassnockenwellen angetrieben, fördern den Kraftstoff in zwei miteinander verbundene Speicher aus Edelstahl. Eines der modernsten Motorsteuergeräte auf dem Weltmarkt managt das komplette Geschehen – die Motronic MED 9.1.1

Direkteinspritzung mit Lambda eins
Wie der RS 4-Motor arbeitet auch der V8 des Audi Q7 mit der Benzin- Direkteinspritzung FSI. Hier wird das Benzin nicht ins Saugrohr, sondern gleich in den Brennraum eingespritzt, wodurch ein gleichmäßiges Kraftstoff-Luft-Gemisch im Verhältnis Lambda eins entsteht. Dank der kühlenden Wirkung des direkt eingespritzten Kraftstoffs konnten die Entwickler die Grundverdichtung des Motors erhöhen.

Das Ergebnis ist eine effektivere Verbrennung und damit verbunden eine bessere Leistungsausbeute – sie manifestiert sich vor allem im spontanen Ansprechverhalten. FSI-Motoren erzielen mehr Power als konventionelle Aggregate mit Saugrohreinspritzung – und das bei ausgeprägter Ökonomie im Umgang mit dem Kraftstoff. Eine signifikante Stärke weist der V8 FSI im häufig genutzten Teillastbereich auf, wo er gegenüber einem Saugrohreinspritzer mit fünf bis sieben Prozent weniger Kraftstoff auskommt.

Sprint in 7,4 Sekunden
Zahlen belegen das eindrucksvolle Leistungspotenzial des Achtzylinders. Mit dem V8 sprintet der Performance-SUV von Audi in nur 7,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 244 km/h. Bei Versionen mit der Luftfederung adaptive air suspension sind es dank Karosserie-Absenkung und verringertem Luftwiderstand noch einmal 4 km/h mehr.

Dank der FSI-Technik beträgt der Verbrauch nur 13,6 Liter Super Plus auf 100 km, mit geringer Leistungsminderung akzeptiert der V8 auch Superkraftstoff. Selbstverständlich erfüllt der V8 mit seiner FSI-Technologie die Euro 4-Norm. In die Abgasanlage sind je zwei motornahe Vorkatalysatoren und Unterbodenkatalysatoren integriert. Luftspalt-isolierte Blechrohrkrümmer bürgen dafür, dass die Abgasreinigung rasch optimale Betriebstemperatur erreicht.

Der V6 leistet 206 kW/280 PS
Als zweiter Benzinmotor wird in der zweiten Jahreshälfte 2006 ein V6 mit 3,6 Litern Hubraum zur Verfügung stehen. Er ist von jenem Sechszylinder abgeleitet, der die Topversionen des Audi A3 und des TT antreibt. Durch Vergrößerung der Bohrung wuchs sein Hubraum von 3.189 cm3 auf 3.597 cm3. Er stellt sein Drehmoment auf einem breiten Plateau zur Verfügung: Von 2.500 bis 5.000 1/min liegen 360 Nm an. Mit 206 kW/280 PS Leistung bei 6.200 1/min treibt auch der V6 den Performance-SUV souverän an.

Mit seinem Zylinderwinkel von 10,6 Grad baut der V6 ungewöhnlich kompakt. Sein Motorblock besteht aus Grauguss, der Ventiltrieb erfolgt reibungsarm über Rollenschlepphebel mit hydraulischem Spielausgleich. Ein- und Auslassnockenwelle, von Ketten angetrieben, sind zur Emissionsreduzierung und weiteren Verbesserung des Wirkungsgrades kontinuierlich verstellbar. Auch das Schaltsaugrohr trägt dazu bei, die Zylinderfüllung zu verbessern. Wie der V8 arbeitet auch der V6 mit der von Audi entwickelten Direkteinspritzung FSI, die die Leistung und die Effizienz verbessert.

Die Fahrleistungswerte fallen entsprechend souverän aus: Der Audi Q7 3.6 FSI beschleunigt in 8,3 Sekunden von null auf 100 /h, seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 220 km/h (vorläufiger Wert).

500 Nm: Der 3.0 TDI
Mit dem V6 3.0 TDI hält ein weiteres Kraftpaket ab der Markteinführung Einzug im Audi Q7. Dieser Motor schöpft aus 2.967 cm3 Hubraum ein imposantes Leistungs- und Drehmomentpotenzial von 171 kW/233 PS und 500 Nm. Dieses Maximalangebot an Drehmoment steht bereits ab 1.750 1/min zur Verfügung – für den Fahrer bedeutet dies kraftvollen Durchzug in allen Bereichen.

Der V6-Vierventiler mit Turboaufladung gehört wie der V8 der neuen, kompakten V-Motorenfamilie von Audi an. Er misst nur 440 Millimeter in der Länge. Sein Zylindergehäuse besteht aus hochfestem Vermikular-Graphitguss, der gegenüber Grauguss 15 Prozent Gewicht spart. Trotz höchster Festigkeit wiegt der Motor lediglich 226 Kilogramm.

Wie der V8 FSI besitzt auch der V6 TDI einen Kettenantrieb für die Nebenaggregate und für die Nockenwellen. In seinem Zylinderkopf arbeiten reibungsarme Rollenschlepphebel mit hydraulischem Ventilspielausgleich. Die Schnellglühkerzen sind für tiefste Kälte gerüstet – sie heizen sich binnen zwei Sekunden auf 1.000 Grad Celsius auf.

Common Rail-System mit 1.600 bar Druck
Die Gemischaufbereitung übernimmt ein Common Rail-System der jüngsten Generation. Es verfügt über eine Hochdruckpumpe und je eine Verteilerleiste je Zylinderbank. Der hohe Einspritzdruck von bis zu 1.600 bar ermöglicht eine noch feinere Zerstäubung des Kraftstoffs und damit eine bessere Gemischaufbereitung und effizientere Verbrennung.

Die wichtigste Innovation beim aktuellen Common Rail-System sind die Piezo-Inline-Injektoren vom Lieferanten Bosch.

Sie nutzen den Piezo-Effekt aus, bei dem eine elektrische Spannung an Keramik angelegt wird, die deren Kristallstrukturen verändert. Die Folge ist eine gewisse Ausdehnung, die bei den Injektoren des TDI ohne dazwischengeschaltete Mechanik direkt in einer Reihe (inline) auf die Einspritz-Düsennadel übertragen wird.

Mit den Piezo-Injektoren lässt sich die Zahl der Einspritzvorgänge pro Arbeitstakt fast nach Belieben variieren und optimieren. Die TDI-Entwickler von Audi haben sich beim 3.0 V6 für bis zu fünf Einspritzungen entschieden. Im unteren Drehzahlbereich findet, zusätzlich zur Haupteinspritzung, eine doppelte, im mittleren Bereich eine einfache Voreinspritzung statt. Bis etwa 2.500 1/min erfolgt bei Teillast noch eine einfache Nacheinspritzung.

Diese Strategie reduziert die Emissionen und sorgt für einen weicheren Brennverlauf, von dem in erster Linie die Motorakustik profitiert. Der 3.0 TDI-Motor markiert in dieser Disziplin zweifellos die aktuelle Benchmark seiner Klasse.

Kraftvolle Fahrleistungen auch beim Diesel
Der Audi Q7 3.0 TDI realisiert Fahrleistungen, die im Umfeld von SUV mit V6-Motoren keineswegs alltäglich sind. Die Tachonadel passiert gerade mal 9,1 Sekunden nach dem Start die 100 km/h-Marke. Die Höchstgeschwindigkeit des Audi Q7 3.0 TDI quattro beträgt 210 Kilometer pro Stunde und 216 km/h mit der adaptive air suspension.

Der V6-Diesel benötigt nicht mehr als 10,5 Liter Diesel für 100 Kilometer. Dies bedeutet eine Reichweite von nahezu 1.000 Kilometern, der Tank fasst 100 Liter Kraftstoff. Der TDI hat eine Abgasrückführung an Bord, erfüllt den strengen Emissionsstandard Euro 4 und ist serienmäßig mit einem wartungsfreien Dieselpartikelfilter ausgestattet.

Sechs Gänge automatisch
Um die hohe Performance der Motoren optimal in Vortrieb umzusetzen, haben der Audi Q7 4.2 FSI und 3.0 TDI serienmäßig das Automatikgetriebe tiptronic an Bord. Je nach Motorisierung kommt es in zwei technisch unterschiedlichen Varianten zum Einsatz, die beide denselben dynamischen Charakter aufweisen.

Die sechs Stufen der tiptronic sind weit gespreizt und schöpfen so die Drehmoment-Potenziale der Motoren ideal aus – auf der Straße wie auch im schweren Gelände, wo sich der Drehmomentwandler mit seiner Dämpfung und Momentenüberhöhung besonders gut zum Anfahren eignet und ein Untersetzungsgetriebe ersetzt. Dank ihres hohen Wirkungsgrads und ihrer bis zu 750 Nm Übertragungskapazität ist die tiptronic für alle Situationen perfekt gerüstet. Typisch Audi, baut sie kompakt und leicht – in der Version für den V6 3.6 FSI wiegt sie nur 80 Kilogramm.

Das Management des Getriebes obliegt dem dynamischen Schaltprogramm DSP. Es orientiert sich am individuellen Stil des Fahrers und an den Gegebenheiten der Strecke und reagiert adaptiv auf Veränderungen. Die Steuerung durch das DSP deckt eine weite Bandbreite ab, die Schaltarbeit vollzieht sich stets präzise, spontan, schnell und feinfühlig.

Schneller schalten im Sportprogramm
Ein spezielles Sportprogramm – die Stufe S – unterstützt eine besonders dynamische Fahrweise, in ihm werden die Gänge höher ausgedreht und schneller gewechselt. Bei Schub-Rückschaltungen gibt die Motronic einen Zwischengasstoß. Der Fahrer kann jederzeit aktiv ins Geschehen eingreifen, entweder über die spezielle Schaltgasse am Wählhebel oder über optionale Wippen am Lenkrad. Auch die manuellen Schaltungen werden besonders schnell und sportlich ausgeführt.

Für den Einsatz des Audi Q7 im Gelände erfuhr die tiptronic eine Reihe von Modifikationen.

Die Getriebewellen, ihre Lagerungen und die Parksperre wurden verstärkt, Änderungen an der Ölwanne und am Saugfilter stellen die Ölversorgung auch unter extremen Bedingungen sicher.

Allrad heißt quattro, quattro heißt über 25 Jahre Erfahrung
Die klassische Technologie für alle leistungsstarken Audi-Fahrzeuge ist der permanente Allradantrieb quattro – ein Prinzip, das seit nunmehr 25 Jahren im Motorsport wie in der Serie Erfolge feiert. Mehr als zwei Millionen Audi quattro sind bislang vom Band gerollt. Die quattro-Technik sorgt für ausgezeichnete Traktion und Seitenführung und minimiert den Einfluss der Antriebskraft auf das Eigenlenkverhalten. Damit schafft sie die Grundlagen für dynamisches Handling und hohe Fahrstabilität – auf und abseits der Straße.

Im Audi Q7, dessen Motoren längs eingebaut sind, übernimmt ein zentrales selbstsperrendes Mittendifferenzial im Antriebsstrang die optimale Verteilung der Kraft auf alle vier Räder. Das Mittendifferenzial ist ein selbstsperrendes Schneckenradgetriebe, das rein mechanisch und damit völlig verzögerungsfrei arbeitet. Seine Sperrwirkung setzt nur unter Antriebseinfluss ein, beim Bremsen und bei Kurvenfahrten erlaubt das Getriebe Drehzahlunterschiede.

Wie bereits beim RS 4 und beim S8 kommt auch im Audi Q7 die neueste Generation des selbstsperrenden Mittendifferenzials zum Einsatz. Es verteilt die Momente zwischen Vorder- und Hinterachse asymmetrisch-dynamisch im Verhältnis von 40 : 60 zwischen der Vorder- und der Hinterachse. Unter speziellen Geländebedingungen oder wenn sich die Straßenverhältnisse ändern, kann das Differenzial bis zu 65 Prozent der Kräfte nach vorne oder bis zu 85 Prozent nach hinten leiten. Falls ein Rad einer Achse durchdrehen sollte, regelt es die elektronische Differenzialsperre EDS durch unterstützende Bremseneingriffe ab.

Mehr Agilität und Lenkpräzision
Die leicht heckbetonte Grundcharakteristik des quattro-Antriebs im Audi Q7 bedeutet noch mehr Agilität.

Zu spüren ist sie vor allem beim Einlenken in Kurven – dabei treten in der Lenkung praktisch keine spürbaren Antriebseinflüsse auf. Dank der direkt ausgelegten servotronic-Steuerung, die in allen Audi Q7 Serie ist, erlebt der Fahrer eine Lenkpräzision und ein so exakt definiertes Fahrverhalten, wie es in einem SUV bislang undenkbar war und sich auch in einem Straßen-Sportwagen nur im Ausnahmefall darstellen lässt.

Das Verteilergetriebe ist im Audi Q7 unmittelbar an das Automatikgetriebe montiert. Eine Hohlwelle im Getriebe leitet die Momente in das selbstsperrende Mittendifferenzial. Dort werden sie aufgeteilt – der etwas größere Anteil fließt über das Hohlrad und die koaxiale Abtriebswelle auf die Kardanwelle und von dort ins Heck. Der kleinere Anteil gelangt auf das Sonnenrad. Von dort wandert er per Kette auf eine zweite Kardanwelle, die am Getriebe vorbei zur Vorderachse führt.

Das Fahrwerk
Dynamisch und sicher

Das Dynamikfahrwerk des Audi Q7 baut auf sportliche Technologien wie die Doppel-Querlenkeraufhängungen rundum. Gleichzeitig tragen lange Federwege, eine Bodenfreiheit von 205 Millimetern und robust ausgelegte Bauteile den Anforderungen im Offroad-Bereich Rechnung. In Sachen Dynamik braucht das Fahrverhalten des Audi Q7 keinen Vergleich zu scheuen, auch bei der Fahrsicherheit setzt es Maßstäbe – auf der Straße wie im rauen Terrain. Neben dem serienmäßigen Stahlfahrwerk ist die Luftfederung adaptive air suspension erhältlich.

Der Audi Q7 vertritt in klassischer Manier den Anspruch von Audi, in jedem Modell die technisch optimalen Lösungen zu bieten. Als Performance-SUV verbindet er auf harmonische Weise exzellenten Fahrkomfort mit einem Maß an Dynamik, das in seiner Fahrzeugklasse neu ist. Schon die leicht heckbetonte Achslastverteilung von 40 : 60 Prozent zwischen vorne und hinten deutet diese fahraktive Charakteristik an.

Ab Werk liefert Audi den Q7 mit einer konventionellen Stahlfederung und hydraulischen Zweirohr-Stoßdämpfern aus. Die Bodenfreiheit beträgt hier zirka 205 Millimeter, um gute Geländefähigkeiten sicherzustellen. Entsprechend lang und komfortabel sind die Federwege ausgelegt. Der lange Radstand von 3.002 Millimetern bürgt für stabilen Geradeauslauf bei hohen Geschwindigkeiten.

Querlenker aus Aluminium
Um den Federungskomfort und die Fahrdynamik zu erhöhen, sind die Doppelquerlenker an der Vorderachse des Audi Q7 aus Aluminium gefertigt. Beim oberen Dreiecksquerlenker handelt es sich um ein Gussteil, der untere ist geschmiedet. Der große Abstand zwischen den beiden Lenkerebenen garantiert eine präzise Radführung. Auch der Lagerbock für das Federbein und den oberen Lenker besteht aus Aluminium.

Die untere Lenkerebene und der Stabilisator, der aus einem hochfesten Stahlrohr gefertigt ist, sind an einem Hilfsrahmen aus hochfestem Stahl befestigt, auf dem auch die Lenkung montiert ist. Die Lager sind hydraulisch gedämpft – das minimiert die Abrollgeräusche und verbessert den Komfort noch weiter.

servotronic mit variabler Unterstützung
Serienmäßig sind alle Audi Q7-Versionen mit der geschwindigkeitsabhängigen servotronic-Lenkung ausgestattet. Die rein hydraulische Zahnstangenlenkung unterstützt den Fahrer beim Ein- oder Ausparken und vermittelt bei höherem Tempo durch Direktheit und Präzision exakten Fahrbahnkontakt und klare Rückmeldungen.

Die servotronic ist generell sportlich direkt ausgelegt, ihre Übersetzung variiert je nach Lenkradwinkel zwischen etwa 10,0:1 und 16,5:1. Beim Einlenken aus der Mittellage spricht die Lenkung etwas indirekter an – dies wirkt nervösen Fahrzeugreaktionen bei hohen Geschwindigkeiten entgegen und stabilisiert bei leichten Korrekturen den Geradeauslauf.

Bei einem größeren Lenkradwinkel arbeitet die Steuerung direkter und agiler, im Sinne eines aktiven Fahrgefühls.

An der Hinterachse bestehen der obere Querlenker und der Federbein-Querträger aus geschmiedetem Aluminium. Die Spurstange wird aus gewichtsoptimierten tailored rolled blanks gefertigt, die dank unterschiedlicher Stahlblechstärken an besonders belasteten Partien geringes Gewicht und hohe Festigkeit miteinander verbinden.

Alle Lenker sind an einem Hilfsrahmen aufgehängt, der auch das Hinterachsdifferenzial trägt. Die Federbeine sind kardanisch an einem eigenen Querträger aus Aluminiumguss gelagert, der an der Karosserie befestigt ist. Ihre stark nach innen geneigte Einbaulage reduziert die Bauhöhe und schafft so mehr Platz im Innenraum für die Unterbringung der dritten Sitzreihe.

Die Gummi-Metall-Lager der Hinterachse sind exakt auf ihren jeweiligen Einsatzzweck hin optimiert. Wo Belastungen in Längsrichtung auftreten, ist ihre Torsionssteifigkeit gering, um den Federkomfort zu erhöhen. Querkräfte hingegen werden im Interesse der Fahrstabilität straff absorbiert.

Die großen Räder sind sehr leicht
Serienmäßig rollt der Audi Q7 auf 18 Zoll-Aluminium-Rädern, die im Format 235/60 bereift sind – beim Achtzylinder lautet die Dimension 255/55. Die Felgen unter ihnen weisen 7,5 Zoll Breite (für die V6-Motoren) beziehungsweise 8 Zoll (beim V8) auf. Jede von ihnen kann 900 Kilogramm Radlast tragen und wiegt dabei selbst nur 11,3 beziehungsweise 12,0 kg.

Auf Wunsch lassen sich weitere Räder in den Dimensionen 18, 19 und 20 Zoll ordern. Ein optisches Highlight ist das neue 20 Zoll große 5-Doppelspeichen-Aluminium-Gussrad. Es hat Anthrazit lackierte Speichenflanken und polierte Designflächen. Wird der Audi Q7 als 5-Sitzer mit 18-Zoll-Rädern bestellt, so ist für ihn ein vollwertiges Ersatzrad erhältlich. In der Erstausrüstung rollt das Fahrzeug auf Sommerreifen, die sich für Straße und Gelände eignen, vom Montageband. Spezielle 18 Zoll Geländereifen gibt es auf Wunsch.

Fahren auf Luft
Auf Wunsch kommt im Audi Q7 die neueste Generation der adaptive air suspension zum Einsatz. Die Kombination aus Luftfederung und elektronisch geregeltem Dämpfersystem perfektioniert die Synthese aus sportlichen Handlingeigenschaften und höchstem Federungskomfort.

Die Luftfederung setzt sich im Wesentlichen aus einem Kompressor, zwei Speichern mit etwa 10 Liter Volumen und vier elektronisch geregelten Dämpfern zusammen, die in die Federbeine integriert liegen. Für sensibles Ansprechen sind die außengeführten Bälge aus einem besonderen dünnen Material gefertigt.

Über das Bediensystem Multi Media Interface MMI lassen sich für den normalen Fahrbetrieb drei verschiedene Charakteristika von sehr sportlich bis sehr komfortabel einstellen: Dynamic, Automatic und Comfort. Das Steuergerät des Systems variiert die Kennlinien der Luftfedern und der Dämpfer in Zug- und Druckstufe entsprechend dem gewählten Modus und der Fahrgeschwindigkeit. Die Fahrmodi und Standhöhen lassen sich über den Monitor des MMI ablesen, die Niveaulage wird zusätzlich im zentralen Fahrerinformations-Display angezeigt.

Mehr Sportlichkeit im Modus Dynamic
Der Modus Automatic ist so angelegt, dass er in jeder Situation beste Fahreigenschaften bietet. Fahrer, die noch mehr Komfort wünschen, können alternativ den Modus Comfort anwählen, in dem die Dämpfung besonders weich erfolgt. In beiden Fällen liegt der Aufbau bis 120 km/h auf dem Normalniveau, das 180 mm Bodenfreiheit bietet. Im Modus Dynamic hingegen ist die Karosserie vom Start weg 15 mm tiefer gelegt – der niedrigere Schwerpunkt bringt mehr Dynamik.

Unabhängig vom eingestellten Modus sinkt der Aufbau auf Schnellstraßen selbsttätig auf 165 mm Bodenfreiheit ab, wenn der Audi Q7 länger als 30 Sekunden mit mindestens 120 km/h unterwegs ist.

Ab Tempo 160 – konstant über 20 Sekunden beibehalten – sinkt die Karosserie noch einmal um weitere 15 mm ab, um die Stabilität und den Luftwiderstand weiter zu optimieren. Wird das Fahrzeug langsamer, hebt die Luftfederung den Aufbau in zwei Schritten wieder auf das Normalniveau an. Diese Umschaltschwellen liegen bei 130 und 70 km/h.

Vor allem auf Landstraßen profitiert die Dynamik zudem von einer wichtigen Neuerung in der adaptive air suspension – der dynamischen Wankstabilisierung. Von vier Sensoren an den Radaufhängungen und drei weiteren Sensoren an der Karosserie informiert, reagiert das System aktiv auf Lenkbefehle und Rollbewegungen der Karosserie. Durch eine gezielte Erhöhung der Dämpferkräfte wirkt es dem Wanken des Autos entgegen. Bei schneller Kurvenfahrt beispielsweise bleibt der Aufbau stabil in der Horizontalen.

Offroad-Modus bis 100 km/h
Im Gelände kann der Audi Q7-Fahrer zwei weitere Modi aktivieren. Der Offroad-Modus bringt 25 Millimeter Zuwachs über das Normalniveau und bleibt bis zu 100 km/h Geschwindigkeit nutzbar. Noch höher hinaus geht’s mit dem Lift-Modus – er macht es möglich, mit einem Zusatz-Plus an Bodenfreiheit von 35 mm (240 mm absolut) in langsamer Fahrt größere Hindernisse zu überwinden.

Zwei Funktionen schließlich runden die Palette an Möglichkeiten ab: Über eine Taste im Gepäckraum kann der Fahrer die Ladekante um 71 Millimeter absenken – das erleichtert das Einladen schwerer Gegenstände. Auch für Fahrten mit einem Anhänger steht ein spezieller Federungsmodus zur Verfügung.

Die Luftfederung des Audi Q7 fungiert auch als High-Tech-Niveauregulierung – unabhängig von der Beladung hält sie das Karosserieniveau auf der jeweils idealen Höhe. Die Passagiere profitieren von einem immer gleich bleibend hohen Schwingungskomfort.

Neues ESP mit Gelände-Know-how
Der Audi Q7 verfügt über Fahrstabilisierungs-Technologien der jüngsten Generation. Das ESP integriert eine ganze Reihe von Komponenten – das Anti-Blockier-System ABS mit der elektronischen Bremskraftverteilung EBV und dem hydraulischen Bremsassistent, die Antriebsschlupfregelung ASR und die elektronische Differenzialsperre EDS.

Entsprechend dem weitgesteckten Einsatzgebiet des Performance-SUV bringt das ESP neue Fähigkeiten mit, darunter einen per Schalter aktivierbaren Offroad-Modus. Hier toleriert das System beim Bremsen wie beim Gasgeben einen gewissen Schlupf, der auf losem Untergrund durchaus hilfreich sein kann. Bei niedriger Geschwindigkeit gelten fließende Regelschwellen, wobei die Fahrstabilität mit zunehmender Geschwindigkeit immer mehr Vorrang genießt.

Bei Bergabfahrten tritt eine spezielle Assistenzfunktion in Kraft. Unterhalb von 20 km/h hält sie das Tempo an steilen Gefällstrecken konstant und ermöglicht dem Fahrer so die volle Konzentration auf das Lenken des Fahrzeugs. Bei kippkritischen Fahrsituationen greift darüber hinaus die Roll-over-Stabilisierung ein und veranlasst notwendige Korrekturbremsungen.

Wattiefe über 53 Zentimeter
Mit all dieser Technik, mit dem permanenten Allradantrieb quattro, mit den durchzugsstarken Motoren, den langen Federwegen und der hohen Bodenfreiheit bringt der Audi Q7 sehr gute Gelände-Eigenschaften mit. Seine maximal mögliche Steigfähigkeit beträgt 31 Grad. Der Rampenwinkel misst 21 Grad bei Fahrzeugen mit Stahlfederung, 24 Grad sind es beim luftgefederten Audi Q7. Ähnlich fällt der Unterschied beim Böschungswinkel (23/25 Grad) aus. In Wasserdurchfahrten darf der Performance-SUV von Audi 500 (Luftfederung: 535) Millimeter tief eintauchen.

Für die Liebhaber eines stärker an Geländeeigenschaften orientierten Erscheinungsbildes wird zu einem späteren Zeitpunkt ein Offroad-Paket zur Verfügung stehen.

Es umfasst unter anderem lackierte Frontschutzleisten, Unterfahrschutz-Platten aus gebürstetem Edelstahl unter Bug und Heck, Radhausverbreiterungen und Trittbretter.

Mehr Sicherheit mit dem Gespann
In Verbindung mit der optionalen Anhängerkupplung kommt eine weitere Zusatzfunktion ins ESP. Die Gespannstabilisierung ist ein unersetzliches Sicherheitsplus bei Fahrten mit Anhängern. Sie erkennt ein drohendes Aufschaukeln und Pendeln des Hängers schon im Ansatz und stabilisiert das Gespann durch selbsttätigen Bremseingriff. Je nach Gefahrenlage bremst das ESP nur die Vorderräder oder alle vier Räder des Audi Q7. Der nachfolgende Verkehr wird durch die Bremsleuchten gewarnt.

Nicht nur das ESP liegt beim Audi Q7 auf dem neuesten Stand der Technik – auch die hydraulische Bremsanlage bietet eine starke Performance. Selbst unter extremer Belastung garantiert sie stets souveräne Verzögerung. Die vier Scheiben sind innenbelüftet und üppig dimensioniert – an der Vorderachse weisen sie 350 Millimeter Durchmesser und 34 Millimeter Stärke auf, an der Hinterachse sind es 358 mm beim 4.2 FSI und 330 mm beim TDI. Die vorderen Bremssättel sind aus schwarz eloxiertem Aluminium gegossen und in Sechskolben-Technik aufgebaut.

Zur verbesserten Kühlung der Bremsen tragen Belüftungskanäle am Fahrzeugboden bei. Die glatt gedrehten Scheiben zeigen sich unempfindlich gegen Verschmutzung – wichtig im Offroad-Betrieb. Dort schützen Abweiskanten die Bremsleitungen vor Beschädigungen durch Steinschlag.

Der Sicherheit dient auch das optionale Reifendruck-Kontrollsystem. Es überwacht permanent die Temperatur und den Druck in den vier Reifen. Tritt ein Druckverlust auf, so schickt es je nach dessen Stärke Warnmeldungen von unterschiedlicher Priorität auf den Bildschirm des MMI. Über den Monitor kann der Fahrer jederzeit die aktuellen Fülldrücke abfragen. Die Anlage dient als Frühwarnsystem gegen Unfälle – bei 85 Prozent aller Reifenplatzer geht ein nicht erkannter schleichender Druckverlust voraus.

Die Assistenzsysteme
Souverän und komfortabel

Der Audi Q7 ist im Segment der SUV ein Technologieträger – nicht nur in den Bereichen Antrieb und Fahrwerk. Auf Wunsch hat er eine Reihe innovativer Assistenzsysteme an Bord, die dem Fahrer noch mehr Gelassenheit und Komfort vermitteln.

adaptive cruise control
Im Audi Q7 wird eine neue Evolutionsstufe der radargestützten Geschwindigkeitsregelanlage samt automatischer Abstandsregelung debütieren – sie heißt adaptive cruise control. Das neue System regelt den Abstand und das Tempo von 0 bis 200 km/h. Damit ist es in der Lage, das Fahrzeug hinter einem Vorausfahrenden bis in den Stand abzubremsen. Der Audi Q7 besitzt als erster Audi und als erster SUV weltweit diese Technik, die den Staus vieles der Unbequemlichkeit nimmt.

Gerade bei zähfließendem Verkehr, in Staus und im städtischen Kolonnenverkehr bietet das neue System einen erheblichen Gewinn an Komfort, wie ausgedehnte Versuche in Ballungsräumen und auf stark belasteten Hauptreiserouten gezeigt haben. Oft muss der Fahrer gar nicht ganz anhalten und kann in Kriechgeschwindigkeit weiterrollen. Falls er doch einmal stoppen muss, genügt es zum Wiederanfahren, die Bremse zu lösen und den Hebel der Geschwindigkeitsregelanlage an der Lenksäule kurz anzutippen.

Vier Fahrprogramme wählbar
Am linken Lenkstockhebel gibt der Audi Q7-Fahrer seine Wunschgeschwindigkeit ein. Über das Terminal des MMI kann er eines von vier Fahrprogrammen wählen, in denen der Zeitabstand zum Vordermann – zwischen 1,0 und 2,3 Sekunden – und die Dynamik der Regelung – von sportlich bis komfortabel – festgelegt sind. Die Abstandsbereiche werden im Display des Fahrerinformationssystems visualisiert.

Der Radarsensor der Anlage ist optisch dezent im Bereich der Kennzeichenblende untergebracht. Gegenüber der ersten Generation hat er neue Fähigkeiten hinzu gewonnen. Während der Fahrt sendet er Wellen auf der Frequenz 76,5 Gigahertz aus – sie bestreichen ein Feld von 180 Meter Länge (bisher 150 m) und acht Grad Öffnungswinkel (bisher vier Grad). Aus den Differenzen zwischen den aufeinander folgenden Messungen kann das System erkennen, ob und wie sich der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ändert; es erfasst auch den Winkel des Vordermanns zur eigenen Fahrtrichtung.

Die Radaranlage ist in das CAN-Netzwerk eingebunden, das das ganze Fahrzeug durchzieht, und kommuniziert so innerhalb von Tausendstelsekunden mit den Steuergeräten für Motor, Getriebe und Bremsen. Mittels Gas- und Bremseingriff passt das System die Geschwindigkeit des Audi Q7 an, wobei in beiden Fällen der Komfortgedanke im Vordergrund steht. Auch die vom System initiierte Bremsverzögerung ist bewusst auf 4 m/s2 begrenzt – die adaptive cruise control ist als Komfortsystem ausgelegt.

Warnung in zwei Stufen
In gefährlichen Situationen, wenn etwa der Vordermann plötzlich stark bremst, greift eine weitere neuartige Technik ein – braking guard. Falls der Fahrer des Audi Q7 nicht innerhalb einer festgelegten Zeitspanne selbst reagiert, erfolgt die Warnung in zwei Stufen. In Stufe eins ertönt ein Gong, gleichzeitig leuchtet ein markantes rotes Blinksignal im Kombiinstrument auf.

Bleibt der Fahrer weiterhin passiv, löst das System in der zweiten Stufe durch raschen Druckaufbau im Bremssystem einen kurzen, aber deutlich spürbaren Ruck aus. Er sorgt noch nicht für nachhaltige Verzögerung, sondern rüttelt den Fahrer wach und fordert ihn damit auf, selbst voll zu bremsen. Zugleich wird die Bremsanlage automatisch mit Druck versehen, um beim Tritt auf das Bremspedal ohne Verzögerung volle Bremsleistung zu erreichen.

Die Audi-Entwickler haben diese Lösung als die wirksamste identifiziert – nachdem sie zahlreiche Versuchsfahrten, bei denen Probanden mit verschiedensten Warnmeldungen konfrontiert wurden, ausgewertet haben. Die neue Technik spielt vor einem sehr ernsthaften Hintergrund. Laut einer Studie des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft sind Unaufmerksamkeit und verspätete Reaktionen – bis zum gefährlichen Sekundenschlaf – Ursache für 25 Prozent aller Unfälle im Straßenverkehr.

Audi side assist
Bei allen hoch entwickelten aktiven Fahrerassistenzsystemen wie etwa dem ESP ist es das primäre Ziel der Forschung bei Audi, gefährliche Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen. Deshalb analysiert eine eigene Abteilung, die „Audi Accident Research Unit“ Unfälle. Ihr Ziel ist es, jene Felder zu analysieren, auf denen Menschen häufig Fehler machen, und sie durch High-Tech-Lösungen im Auto zu entschärfen. Der neue Audi side assist ist eine von ihnen.

Ähnlich wie die adaptive cruise control der neuesten Generation macht sich auch der Audi side assist intelligente Radartechnik zunutze. Der side assist, eine Weltneuheit, ist speziell für den Spurwechsel konzipiert, dort überwacht er den kritischen toten Winkel. Zwei 24-Gigahertz-Radarsensoren im Heckstoßfänger beobachten den Raum neben und hinter dem Audi Q7, um den Fahrer – zusätzlich zum Bild des Rückspiegels – auf sich annähernde Fahrzeuge aufmerksam zu machen. Die Reichweite der Sensoren beträgt bis zu 50 Meter.

LED-Anzeige im Spiegelgehäuse
Wenn sich ein anderes Fahrzeug mit etwa gleichem Tempo im kritischen Bereich bewegt oder schnell von hinten nähert, leuchtet eine gelbe LED-Anzeige im Gehäuse des Außenspiegels dauernd. Der Fahrer sieht die Anzeige nur beim Blick in den Spiegel. Solange er nur nach vorne schaut, fällt sie nicht auf – er soll sich nicht von ihr gestört fühlen. Setzt er trotz der Warnleuchte den Blinker zum Spurwechsel werden die LEDs heller und blinken.

Aus zulassungsrechtlichen Gründen ist die Anzeigeoptik an der Innenseite der Spiegelgehäuse so gerichtet, dass sie praktisch nur vom Fahrer gesehen werden kann. Das System orientiert sich in seiner Helligkeit am Umgebungslicht, zusätzlich kann es über das MMI geregelt werden. Es ist ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h aktiv und auch abschaltbar. Audi side assist greift nicht in die Fahrzeugführung ein.

Audi parking system advanced
Für den Audi Q7 bietet Audi drei verschiedene Parkassistenzsysteme an. Bereits aus anderen Modellreihen bewährt sind das parking system mit akustischer Anzeige nach hinten – es zählt beim Audi Q7 in vielen Märkten zur Serienausstattung – und das parking system plus, bei dem optische Anzeigen nach vorne und hinten dazukommen.

Neu ist das Audi parking system advanced, das eine Rückfahr-Kamera integriert. Die extrem lichtempfindliche Kamera ist samt ihrer Steuerplatine in die Griffleiste der Heckklappe integriert und bildet mit ihrem 130 Grad weiten Erfassungswinkel einen breiten Bereich hinter dem Fahrzeug ab. Ihre Bilder werden mit entzerrter Optik auf dem Monitor des MMI dargestellt. Sie verkraftet eine Beschleunigung bis zu 100 g – 150 Prozent mehr, als in der Regel beim Zuschlagen der Heckklappen erreicht wird.

Beim Rückwärtsfahren weist das System dem Fahrer mit verschiedenen Hilfslinien und -feldern den Weg. Beim Längseinparken etwa zeigen blau unterlegte Flächen den Raumbedarf des Audi Q7 – sie machen klar, ob die Parklücke groß genug ist. Blaue Linien assistieren beim Lenken und Gegenlenken. Beim Quereinparken markieren orangefarbene Linien den Kurs. Das Kamerabild zeigt auch den Heckstoßfänger und die ausgefahrene Anhängerkupplung – so lässt sich der Performance-SUV punktgenau an die Deichsel eines Boots- oder Pferdeanhängers rangieren.

Die Ausstattung
Sportlich und luxuriös

Bereits ab Werk bringt der Audi Q7 alle Features mit, die zum Standard in der Oberklasse zählen. Hinzu kommt eine Reihe von Merkmalen, die seinen Charakter als sportlicher und vielseitiger Performance-SUV unterstreichen. Bei den Sonderausstattungen haben die Techniker eine Reihe innovativer Lösungen verwirklicht.

Serienausstattung
Schon beim Antrieb und beim Fahrwerk macht der Audi Q7 seine Ausnahmestellung als besonders dynamisches Fahrzeug deutlich. Eine Sechsstufenautomatik ist im Audi Q7 4.2 FSI und 3.0 TDI Serie, der quattro-Antrieb verteilt die Momente asymmetrisch-dynamisch auf die Achsen, wo sie über 18-Zoll-Aluminiumräder auf die Straße gelangen. Das Fahrstabilisierungsprogramm ESP regelt nicht nur auf der Straße, sondern speziell auch im Gelände extrem feinfühlig.

Die Halogenscheinwerfer in Klarglasoptik, die Nebelscheinwerfer, die Dachreling aus eloxiertem Aluminium, die elektrisch anklappbaren, beheizbaren und verstellbaren Außenspiegel mit ihren LED-Blinkern und die doppelflutige Auspuffanlage setzen optische Akzente. Die akustische Einparkhilfe Audi parking system erleichtert das Rangieren. Eine Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung, die auch die Fenster öffnet, sowie Einstiegs- und Fußraumleuchten vorne sorgen für bequemen Zustieg.

Im Inneren offeriert der Performance-SUV vier elektrische Fensterheber, einen Licht- und einen Regensensor und eine Komfortklimaautomatik, die sich für die linke und die rechte Seite individuell einstellen lässt und den Sonnenstand in ihre Regelarbeit einbezieht. Zum Bediensystem MMI basic mit monochromem Bildschirm gehört auch ein Single-CD-Laufwerk, das in der Instrumententafel integriert liegt.

In der zweiten Sitzreihe können die Passagiere ihre Lehnen individuell einstellen oder das Mittelteil als Armablage beziehungsweise Durchlade nutzen.

Die Außensitze sind mit dem Kindersitzbefestigungssystem Isofix ausgerüstet. Vier große Flaschenhalter, sechs Getränkehalter und vier 12-Volt-Steckdosen steigern die Bequemlichkeit an Bord und den Nutzwert des Audi Q7 weiter. Ein Rollo deckt den Gepäckraum ab, unter dem ein doppelter Ladeboden liegt. Bei Fahrzeugen ohne vollwertigem Ersatzrad ist in seinem unteren Abteil eine Schmutzwanne enthalten.

Für die passive Sicherheit bürgen sechs groß dimensionierte Airbags. Die Fullsize-Airbags für Fahrer und Beifahrer lösen zweistufig aus. Die Seitenairbags vorne sind in die Sitzlehnen integriert, und das Kopfairbagsystem sideguard entfaltet sich über die gesamten seitlichen Fensterflächen, von der A- bis zur D-Säule.

Sonderausstattungen
Der Auszug der Sonderausstattungen unterstreicht den Charakter des Audi Q7 als Performance-SUV neuartigen Zuschnitts. Seine Außenoptik lässt sich durch verschiedene Komponenten weiter individualisieren – durch Alu-Räder im Format 19 oder 20 Zoll, durch spezielle Geländereifen, eine schwarze Dachreling, eine Metallic-Lackierung, eine dunkle Fondverglasung, ein Glanzpaket für die Fenstereinfassungen und in Kürze ein Offroad-Paket. Für Gespann-Fahrer stehen zwei Anhängerkupplungen zur Wahl – ein mechanisches und ein elektrisches Bauteil.

.Für perfekte Sicht in der Nacht stehen die Xenon-plus-Scheinwerfer sowie das Kurvenlichtsystem adaptive light zur Verfügung. Innovative Assistenzsysteme erhöhen den Fahrkomfort weiter – es sind die Einparkhilfe Audi parking system advanced samt Rückfahr-Kamera, der Spurwechselassistent Audi side assist und, zu einem späteren Zeitpunkt, die Radar-basierte adaptive cruise control.

Besonders komfortabel vollzieht sich der Einstieg mit dem Zugangs- und Wegfahrberechtigungssystem advanced key. Hier genügt es, den Schlüssel bei sich zu tragen. Die Türgriffe öffnen und schließen durch Berühren; zum Einschalten der Zündung und zum Start des Motors dient eine Taste in der Mittelkonsole.

Für das Cockpit des Audi Q7 stehen weitere Ausstattungen zur Verfügung. Es sind das Fahrerinformationssystem (Serie beim 4.2 FSI), zwei Ausbaustufen des Bediensystems MMI und ein System an High-Tech-Bausteinen im Bereich Infotainment. Ihre Highlights sind das Navigationssystem mit DVD-Laufwerk und Kartendarstellung, das Sprachdialogsystem und das Bose Surround Soundsystem. Auch die Auswahl an Lenkrädern – großteils mit Steuertasten für das Infotainment – ist weit gefächert.

Für die von Haus aus hochvariable Sitzanlage hat Audi drei Konfigurationen aufgelegt – der Audi Q7 ist als 5-Sitzer, als 7-Sitzer mit zwei Zusatzplätzen auf der dritten Sitzreihe im Fond und als 6-Sitzer mit zwei besonders komfortablen Einzelsitzen in der zweiten Reihe zu haben. Auf Wunsch sind zahlreiche Luxus-Features bestellbar. Für die Sitze von Fahrer und Beifahrer – sowie für das Lenkrad – steht eine elektrische Einstellung zur Verfügung. Natürlich sind Sportsitze lieferbar. Die vorderen Sessel sowie die Außenplätze der zweiten Reihe lassen sich auf Wunsch beheizen. Die optionale Längsverstellung für die Sitze in der zweiten Reihe schafft luxuriösen Fußraum.

Für den Laderaum stehen ein Schienensystem, eine herausnehmbare große Skitasche, eine Wendematte und eine verschiebbare Staubox zur Wahl. Auf Wunsch öffnet und schließt die Gepäckraumklappe elektrisch – bei dieser Technik kann der Audi Q7-Besitzer den für ihn idealen Öffnungswinkel selbst programmieren. Im Innenraum nehmen ein Ablagepaket und eine Komfort-Mittelarmlehne die Alltags-Utensilien auf.

Das großflächige, dreiteilige Schiebedach open sky system, eine Komfortklimaautomatik mit Vierzonen-Regelung und eine Standheizung samt Lüftungsfunktion schaffen Klimakomfort auf dem Niveau der Luxusklasse. Für die hinteren Scheiben stehen manuelle Rollos parat.

Mit dem Lichtpaket, mit speziellen Dekorleisten und mit einem der fünf Designpakete wird das Ambiente noch edler. Seitenairbags für die Sitze in der zweiten Reihe und eine Diebstahl-Warnanlage gewähren erhöhte Sicherheit.

Der Markt
Keine Kompromisse

Mit dem Performance-SUV Q7 betritt Audi Neuland am Markt. Dank der kompromisslosen Technik und Ausstattung des Fahrzeugs fühlt sich die Marke dafür hervorragend gerüstet. Als SUV der dritten Generation ist der Audi Q7 ein Fahrzeug mit neuartigen Fähigkeiten.

Audi verfolgt seit jeher ein Ziel: die Kombination herausragender und einzigartiger Eigenschaften in den Produkten. So wenig, wie sich die Marke dabei auf Kompromisse einlässt, so wenig werden es die anvisierten Kunden des Performance-SUV Audi Q7 tun.

Während der Automobil-Gesamtmarkt international seit Jahren stagniert, wächst das SUV-Segment weltweit. Der deutsche Markt ist ein prägnantes Beispiel dafür. Wurden hier zu Lande im Jahr 2000 nur 50.127 Sport Utility Vehicles verkauft, waren es 2004 schon 148.754 Exemplare – fast das Dreifache. 52.046 von ihnen zählten zum Premium-Segment – auch dies sind nahezu 300 Prozent der Ziffer von 2000 (18.993 Stück).

Der Audi Q7 verbindet in kompromissloser Weise Onroad- und Offroad-Qualitäten. Damit ist er kein rustikaler Geländewagen mehr wie die SUVs der ersten Generation und auch kein Premium-SUV der zweiten Generation, bei dem die Offroad-Kompetenz zugunsten des Komforts vernachlässigt wurde. Als Performance-SUV der dritten Generation deckt der Audi Q7 alle Einsatzbereiche perfekt ab. Darin unterscheidet er sich ganz klar auch von den allein Straßen-tauglichen Großraumlimousinen mit Allradantrieb, wie sie einige Wettbewerber vorgestellt haben.

 

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