NOTE! This site uses cookies and similar technologies.

If you not change browser settings, you agree to it. Learn more

I understand

Der neue Audi RS 6 überwältigt mit den Fahrleistungen eines Hochleistungs­sportwagens: Sein Biturbo-V10 katapultiert ihn aus dem Stand in 4,5 Sekunden auf 100 km/h; auf Wunsch hebt Audi die elektronisch abgeregelte Höchstge­schwindigkeit von 250 auf 280 km/h an. Die sechsstufige tiptronic im neuen RS 6 ist Mitglied der neuen sportlichen Generation von Automatikgetrieben von Audi. Sie leiten die gewaltigen Kräfte auf einen quattro-Antrieb, der mit seiner leicht heckbetonten Auslegung ebenfalls extrem dynamisch agiert.

 

Starker Partner: Das Sportfahrwerk

Das Sportfahrwerk hat die Leistung des V10 FSI souverän im Griff. Ein fluidmechanisches System mit der Bezeichnung Dynamic Ride Control DRC steuert die Arbeit der Stoßdämpfer. Auf Wunsch liefert Audi das Sportfahrwerk plus, bei dem der Fahrer die Dämpferkennung über das Bedien- und Multimediasystem MMI in drei Stufen einstellen kann. Kraftvolle Aluminium-Leichtbauräder mit 19 Zoll Durchmesser sind Serie, 20-Zöller stehen auf Wunsch zur Verfügung. Hinter ihnen sind mächtige Radbremsen montiert. Optional verzögert der neue RS6 auch mit Bremsscheiben aus Keramik.

Wie alle Audi RS Modelle, die von der quattro GmbH gemeinsam mit der AUDI AG entwickelt und gebaut werden, imponiert auch der neue RS 6 mit starken Charakterzügen – mit kompromissloser Sportlichkeit, dynamischer Eleganz im Design, hoher Individualität in der Ausstattung und souveräner Qualität. Die neue Audi RS 6 Limousine startet Mitte Oktober auf dem deutschen Markt. Der Grundpreis beträgt 105.550 Euro.

Motor

    • V10 FSI mit Biturbo-Aufladung und Trockensumpfschmierung

 

    • Hubraum 4991 cm3 Leistung 426 kW (580 PS), maximales

 

    • Drehmoment 650 Nm von 1.500 bis 6.250 1/min

 

Fahrleistungen

    • Beschleunigung von null auf 100 km/h in 4,5 Sekunden

 

    • Höchstgeschwindigkeit 250 km/h (abgeregelt); 280 km/h (optional)

 

Kraftübertragung

    • Sechsstufiges tiptronic-Getriebe neuer Generation mit verkürzten

 

    • Schaltzeiten Allradantrieb quattro mit asymmetrisch-dynamischer Momentenverteilung

 

Fahrwerk

    • Radaufhängungen in Leichtbauweise Sportfahrwerk mit

 

    • Stoßdämpfer-Regelsystem Dynamic Ride Control DRC, optional dreistufig einstellbar

 

    • 19-Zoll-Aluminiumräder Serie, 20-Zoll-Räder

 

    • Option Hochleistungsbremsanlage, auf Wunsch mit Keramik-Scheiben

 

Ausstattung

    • Sportlich-exklusive Serienausstattung einschließlich Bediensystem MMI

 

    • High-Tech-Optionen wie adaptive cruise control verfügbar

 

Der Motor

High Performance in der Business Class – der neue RS 6 ist, zusammen mit seinem Schwestermodell RS 6 Avant, der potenteste in Serie gebaute Audi aller Zeiten. Mit 426 kW (580 PS) Leistung und 650 Nm Drehmoment dominiert er seine Wettbewerber souverän. Welt. Der V10, der seine Leistung aus 4.991 cm3 Hubraum schöpft, basiert auf den Motoren des Audi S6 und des S8, wurde aber in nahezu allen Details neu entwickelt. Er bringt siegreiche Technologien zusammen, die unmittelbar aus dem Motorsport kommen – das Zehnzylinder-Konzept, die Benzindirekteinspritzung FSI, die Biturbo-Aufladung und eine Trockensumpfschmierung.

Die Aufladung, um die sich zwei Lader – je einer pro Zylinderbank – kümmern, sorgt für einen extrem starken, homogenen Schub, der fast über das ganze Drehzahlband hinweg anliegt. Das maximale Drehmoment von 650 Nm steht auf dem breiten und hohen Plateau von 1.500 bis 6.250 1/min zur Verfügung, die Höchstleistung zwischen 6.250 1/min und der Maximaldrehzahl von 6.700 1/min.

Der Biturbo-V10 ermöglicht Fahrleistungen auf dem Niveau eines Hochleistungssportwagens. Der Spurt aus dem Stand auf 100 km/h ist in 4,5 Sekunden abgehakt, nach 14,5 Sekunden durchbricht die Limousine die 200 km/h-Grenze. Erst bei 250 km/h endet der mächtige Schub im elektronischen Begrenzer – wobei Audi die Höchstgeschwindigkeit auf Wunsch auf 280 km/h anhebt. Auch im spezifischen Gewicht liegt der neue RS 6, auf dem Niveau eines Hochleistungssportwagens: Jedes PS trifft auf nur 3,4 Kilogramm.

Der Zehnzylinder ist ein faszinierendes Aggregat. Eng und lustvoll am Gas hängend, setzt er kleinste Pedalbewegungen spontan in vehementen Vortrieb um. Der V10 agiert hochkultiviert – beim Beschleunigen indes produziert seine zweiflutige Abgasanlage mit den beiden großen ovalen Endrohren eine sportlich-markante Soundkulisse, die das Profil der High-Performance-Limousine RS 6 perfekt abrundet.

Der V10: Ein Bild von einem Sportmotor

Für maximale Dynamik ist ein Zehnzylinder der ideale Motor. Im Vergleich mit einem V8 gleichen Hubraums hat der V10 kleinere und leichtere Pleuel, was ihm hohe Drehfreude verleiht. Gegenüber einem vergleichbaren V12 hingegen weist er weniger Bauteile auf, was für geringe bewegte Massen und niedrige innere Reibung sorgt. Und er baut viel leichter und kompakter – mit allen Anbauteilen ist der V10 lediglich 670 Millimeter lang, 790 Millimeter breit und 655 Millimeter hoch. Sein Rumpfmotor bringt es auf nur 560 Millimeter Länge.

Der V10 gehört zur Familie der V-Motoren von Audi, die allesamt auf 90 Grad Zylinderwinkel und 90 Millimeter Stichmaß ausgelegt sind. Seine beiden Bänke stehen sich um 18,5 Millimeter versetzt gegenüber. Die Bohrung beträgt 84,5 Millimeter, der Hub 89,0 Millimeter. Das Kurbelgehäuse entsteht mit besonders hohem Aufwand: Es wird im Niederdruck-Kokillengussverfahren aus einer übereutektischen Aluminium-Legierung gefertigt, einem Material, das geringes Gewicht mit hoher Festigkeit vereint. Die Zylinderlaufbahnen werden durch Freilegen der harten Siliziumkristalle aus dem vollen Material gehont. Der komplette Motor wiegt nur 278 Kilogramm.

Ein Zwischenrahmen – eine Bedplate-Konstruktion – verleiht dem Kurbelgehäuse maximale Verwindungssteifigkeit und verbessert sein Schwingungsverhalten weiter. Darin sind Lagerbrücken aus Grauguss eingegossen. Sie reduzieren die Wärmeausdehnung des Aluminium-Gehäuses und halten das Spiel an den Hauptlagern der Kurbelwelle in engen Grenzen. Die Auslegung des Kurbelgehäuses mit Querstromkühlung und ohne Ventilationsquerschnitte zwischen den Kurbelkammern steigert die Leistung und die Verbrauchseffizienz.

Die geschmiedete Kurbelwelle mit Common Pin – einem durchgehenden Hubzapfen – vereint gesteigerte Festigkeit mit verringertem Gewicht. Gleiches gilt für die hochfesten Pleuel, die aus Schmiedestahl bestehen. Die Kolben, die neu entwickelte Ringpakete tragen, sind aus einer Aluminiumlegierung gegossen.

Um höchsten fahrdynamischen Ansprüchen zu genügen, wird der V10 aus einem Trockensumpf mit Öl versorgt, wie im Motorsport üblich. Der externe Ölbehälter und das Pumpenmodul, das der Effizienz zuliebe mit verschiedenen Saugstufen operiert, sind extrem aufwändig ausgelegt. So ist die Schmierung aller Bauteile und der beiden Turbolader stets sicher gestellt – auch bei den extremen Querbeschleunigungen von über 1,2 g, die der neue RS 6 realisieren kann.

Vier verstellbare Nockenwellen: Der Ventiltrieb

Alle vier Nockenwellen lassen sich hydraulisch kontinuierlich um 42 Grad Kurbelwinkel verstellen, um die Ventilüberschneidung zu variieren – das verbessert die Füllung und die Verbrennung. Der Antrieb der Nockenwellen, des Ölpumpenmoduls und der Nebenaggregate erfolgt über wartungsfreie Ketten, die auf der Rückseite des Motors laufen. Die Ventile, die über Rollenschlepphebel mit hydraulischem Spielausgleich betätigt werden, haben auf der Einlassseite 33,9 Millimeter Durchmesser, beim Auslass sind es 28,0 Millimeter. Zur besseren Kühlung sind die thermisch hoch belasteten Auslassventile mit Natrium gefüllt.

Wie die allermeisten Benzinmotoren von Audi arbeitet auch der V10 im neuen RS 6 mit der Benzindirekteinspritzung FSI. Eine Common Rail-Anlage – ein weiterer Standard bei der Marke – injiziert den Kraftstoff mit maximal 120 bar Druck in die Brennräume. Unterdruck-gesteuerte Ladungsbewegungsklappen im Flansch des Saugrohrs, das aus Aluminiumdruckguss besteht, versetzen die angesaugte Luft bis 3500 U/min in einen „tumble“ – diese Drehbewegung senkrecht zur Zylinderachse verbessert die Effizienz der Verbrennung.

Das Zusammenspiel mit der Turboaufladung macht den FSI zum TFSI – beide Technologien harmonieren ideal miteinander. Die Verwirbelung des Kraftstoffs entzieht den Wänden der Brennräume Wärme, was das alte Problem der Turbo-Technik, die starke Hitzeentwicklung, löst. Mit 10,5: 1 ist der V10 im neuen RS 6 höher verdichtet als die meisten Sauger, eine hocheffiziente Verbrennung ist die Folge. Der V10 Biturbo kommt im Mittel mit 13,9 Liter Kraftstoff pro 100 km aus – angesichts seines Potenzials ein sehr guter Wert. Im Motorsport hat die TFSI-Technologie von Audi einen fulminanten Siegeszug hinter sich: Sie hat den Rennwagen R8 beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans zu fünf Gesamtsiegen und zu 63 weiteren Erfolgen bei 80 Starts getrieben.

Im neuen Audi RS 6 wird der V10 TFSI von einer hochentwickelten Motronic mit der Bezeichnung MED 9.1.2 gemanagt, die mit zehn Einzelstabzündspulen und zwei Steuergeräten nach dem Master-Slave-Konzept operiert. Dabei erfolgt zum ersten Mal in dieser Klasse die Lasterfassung über einen Drucksensor im Saugrohr. Je zwei Vor- und Hauptkatalysatoren übernehmen die Abgasreinigung, dank ihrer Nähe zum Motor erreichen sie nach dem Start schnell ihre Betriebstemperatur und damit die volle Leistung.

Auch die beiden großen Turbolader sind High-Performance-Bauteile. Sie bauen bis zu 0,7 bar Ladedruck auf; bei Volllast können sie theoretisch bis zu 2.200 Kubikmeter Luft pro Stunde verdichten. Die Lader und die gesamte Luftführung sind auf spontanes, fast verzögerungsfreies Ansprechen optimiert. Die beiden großen Ladeluftkühler, die die Temperatur der verdichteten Luft senken, werden durch groß dimensionierte Einlassöffnungen in der Frontschürze angeströmt.

Das Fahrwerk

Wer den Wettbewerb dominiert, muss frei von Schwächen sein – diesem Motto folgt auch das Fahrwerk des neuen RS 6. Die hoch entwickelten Aufhängungen, das Hightech-Dämpfungssystem Dynamic Ride Control DRC und die gewaltige Bremsanlage bilden ein Paket, das die mächtige Power des Antriebs in vollem Maße kontrolliert. Das Fahrwerk des neuen RS 6 vereint hohen Langstrecken­komfort und gelassenen Geradeauslauf mit hoher Performance. Das dynamische Einlenkverhalten, die exakte Rückmeldung, die kompromisslose Präzision und die souveräne Stabilität schlagen Brücken zwischen der Rennstrecke und der Autobahn.

Bei den Radaufhängungen sind die meisten Komponenten aus leichtem Aluminium gefertigt – eine Bauweise, die die ungefederten Massen reduziert und dem Handling reflexartige Spontaneität verleiht. An der Vorderachse führen jeweils vier Aluminiumlenker die Räder. Ihre Elastokinematik wurde besonders dynamisch ausgelegt, die Spurweite beträgt stattliche 1.614 Millimeter. Die spurgesteuerte Trapezlenker-Hinterachse kommt sogar auf 1.637 Millimeter Spurweite; hier wurde die Kinematik ebenfalls sportlich modifiziert.

Auch die Kennlinien der geschwindigkeitsabhängigen Lenkung servotronic präsentieren sich neu abgestimmt. Das Lenkgetriebe ist mit einem Verhältnis von 12,5:1 dynamisch-direkt übersetzt. Die Lenkung verbindet den Fahrer mit ihrer feinfühligen Arbeitsweise eng und präzise mit der Straße.

Der neue Audi RS 6 nimmt auf dem weltweiten Limousinen-Markt eine konkurrenzlose Position ein – einen wesentlichen Beitrag dazu leistet auch die serienmäßige Dynamic Ride Control DRC, die in ähnlicher Form bereits im Vorgängermodell zum Einsatz kam. Die weiterentwickelte DRC reduziert die Nick- und Wankbewegungen um die Quer- und Längsachse rein mechanisch und damit völlig verzögerungsfrei; sie baut kompakt und leicht.

Das Arbeitsprinzip der DRC ist einfach. Jeweils zwei Stoßdämpfer, die sich diagonal gegenüber liegen, sind über zwei Ölleitungen und ein Zentralventil miteinander verbunden. Wenn der neue RS 6 eine Kurve schnell durchfährt, wirken die Ventile blitzschnell auf die Ölströmung am Dämpfer des eingefederten kurvenäußeren Vorderrads ein – sie verstärken die Abstützung, reduzieren die Seitenneigung und erhöhen so die Dynamik.

Auf Wunsch lässt sich die Dynamic Ride Control DRC durch eine dreistufig verstellbare Dämpferkennung ergänzen. Das so genannte Sportfahrwerk plus ermöglicht es dem Fahrer, sein Fahrerlebnis über das Bedienterminal MMI zu individualisieren, je nach Streckenprofil und Lust und Laune. In der Stellung „comfort“ sorgt das Sportfahrwerk plus für komfortables Abrollen. Im Programm „dynamic“ kommt es einer engagierten Gangart entgegen, und auf der Ebene „sport“ liefert es das Maximum an Fahrpräzision.

Spaß und Stabilität: Das ESP

Das Fahrstabilisierungssystem ESP rundet die dynamische Performance ab. Es greift erst sehr spät ins Geschehen ein und erlaubt maximalen Fahrspaß bei voller Fahrsicherheit. Mit einem kurzen Tastendruck kann der Fahrer einen Sportmodus anwählen. Der Motoreingriff – die ASR-Teilfunktion des ESP – ist hier weitgehend deaktiviert, der Bremseingriff erfolgt später. Experten können so mit dem neuen RS 6 auf Fahrbahnen mit geringem Reibwert prächtige Drifts hinlegen; zudem hilft diese Stellung beim Anfahren in tiefem Schnee. Ein langer Druck auf die ESP-Taste schaltet beide Funktionen ab.

Der neue Audi RS 6 steht auf Leichtmetall-Gussrädern im Format 9 J x 19 im 10-Speichen-Design. Die Reifen der Dimension 255/40 R 19, die auf ihnen aufgezogen sind, werden serienmäßig von einem indirekt messenden, wartungs­freien Reifendruck-Kontrollsystem überwacht. Auf Wunsch liefert Audi den RS 6 auf 20-Zoll-Gussrädern der Dimension 9,5 J x 20 aus – sie sind im 5-Segmentspeichen-Design in Aluminium- oder auch Titanoptik gehalten. Alternativ stehen in dieser Größe auch Aluminium-Gussräder im 7- Doppelspeichen-Design zur Wahl. Die Reifen haben das überaus eindrucks­volle Format 275/35 R 20 und verfügen ebenfalls über eine Druckkontrolle.

Für einen Ausnahmeathleten ist die negative Beschleunigung mindestens so wichtig wie das Spurtvermögen – der neue Audi RS 6 hat eine Hochleistungs­bremsanlage extremen Zuschnitts an Bord. Bereits die serienmäßigen Stahlscheiben sind für maximale Belastung konzipiert. Ihr Aluminium-Bremsscheibentopf ist über Metallstifte mit dem gusseisernen Reibring verbunden – eine schwimmende Lagerung, die die Performance bei hoher Belastung erhöht und das Gewicht senkt. Die Kühlkanäle und die axiale Perforation der Scheiben erfüllen die gleichen Aufgaben.

Die vorderen Bremsscheiben haben 390 Millimeter Durchmesser und werden von Sechskolben-Festsätteln aus Aluminium angepackt; an der Hinterachse sind Scheiben von 365 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Schwimmsättel im Einsatz. Die Sättel sind schwarz lackiert, die vorderen tragen RS Embleme.

In Kombination mit den 20-Zoll-Rädern montiert Audi auf Wunsch eine Keramik- Bremsanlage. Ihre ebenfalls innen belüfteten und gelochten Scheiben sind aus einem Verbundwerkstoff gefertigt, in dem hochfeste Kohlefasern in hartes und abriebfestes Siliziumcarbid eingebettet liegen. Sie weisen die imposanten Durchmesser von 420 Millimeter vorne und 356 Millimeter hinten auf, wiegen aber unterm Strich 12,2 Kilogramm weniger als die Stahlscheiben – so sinken die ungefederten Massen zugunsten der Fahrdynamik weiter.

Die Keramik-Bremsen bieten eine kompromisslose Performance. Sie stecken extremste Belastungen problemlos weg, bleiben frei von Korrosion und erreichen in aller Regel Laufleistungen um 300.000 km. Die Bremssättel – mit acht Kolben vorne – sind in Anthrazit lackiert, die vorderen tragen die Schriftzüge „Audi ceramic“.

Das Design

Dynamische Eleganz – das Design des neuen Audi RS 6 ist charakteristisch für die Linienführung von Audi. Der High-Performance-V10 und seine beiden Turbolader brauchen viel Luft zum Atmen und zur Kühlung, deshalb wuchsen die Einlassöffnungen in der Front entsprechend. Gewölbte Stege fassen sie plastisch ein; auch die Frontschürze wurde neu gezeichnet. Im Singleframe-Kühlergrill sitzt ein hochglänzend schwarzes Schutzgitter im sechseckigen Rautendesign, das das rot-silberne RS 6 Logo trägt.

Neben den Xenon plus-Scheinwerfern, optional mit der dynamischen Kurvenlichtfunktion adaptive light, sitzen die Nebelscheinwerfer – ihre Verlegung erhöht den Luftdurchsatz in der Frontschürze. Das Tagfahrlichtband mit je zehn Leuchtdioden am unteren Rand des Scheinwerfers setzt einen starken optischen Akzent; eine Abdeckung an der Oberseite der Scheinwerfer schärft den Blick.

Kraftvolle Seitenschweller und verbreiterte Kotflügel prägen die Seitenansicht; aus Gewichtsgründen sind die vorderen Kotflügel ebenso wie die Motorhaube aus Aluminium gefertigt. Sie schaffen Platz für die großen Räder des neuen RS 6. Zugleich zitieren sie einen Meilenstein der Automobilhistorie, den Audi quattro („Ur-quattro“), den Pionier des permanenten Allradantriebs aus dem Jahr 1980.

Auch das Heck bietet einen starken Anblick. Im breiten Diffusor, der einen ganz speziellen Look trägt, liegt rechts und links je ein großes, ovales Auspuff-Endrohr integriert. Ein in die Seitenteile und Gepäckraumklappe harmonisch integrierter, und aerodynamisch höchst effektiver Heckspoiler, sowie ein RS6 Emblem komplettieren den Feinschliff. Die Heckleuchten sind zum großen Teil in LED-Technik ausgeführt.

Der neue Audi RS 6 weist 4.928 Millimeter Länge, 2.846 Millimeter Radstand, 1.889 Millimeter Breite und 1.456 Millimeter Höhe auf; sein cW-Wert beträgt 0,31. Eine serienmäßige Metallic-/Perleffekt-Lackierung unterstreicht sein elegant-markantes Design. Der Farbton Sepangblau ist dem RS 6 exklusiv vorbehalten dazu kommen die Farben Monzasilber, Montereygrün, Phantomschwarz, Mugelloblau, Misanorot und Daytonagrau.

Der Innenraum

Der Innenraum des neuen RS 6 ist eine Wellness-Oase. Hochwertige Materialien wie Carbon, Aluminium, Leder und Alcantara sind in jener kompromisslosen makellosen Qualität ausgewählt und eingesetzt, die für Audi und für die quattro GmbH typisch ist. Sie schaffen ein Ambiente kultivierter Dynamik und bilden eine elegante Verkleidung für das geballte Hightech, das unter ihnen steckt. Serienmäßig bringt der neue RS 6 ein ganz spezielles Lenkrad mit – das RS Multifunktions-Sportlederlenkrad. Dessen Kranz, optional mit Rauleder überzogen, ist besonders kräftig geformt und unten abgeflacht wie in einem Rennwagen. Die Speichen tragen Multifunktionstasten für die Bedienung von Telefon, Navigations- und Audioanlage. Schaltwippen für das tiptronic-Getriebe ermöglichen schnelle Gangwechsel von Hand, ein RS 6 Signet setzt einen optischen Akzent. Ohne Aufpreis montiert Audi auch das Multifunktions-Sportlederlenkrad im Dreispeichen-Design mit komplett rundem Kranz.

Wie bei jedem Audi sind auch beim neuen RS 6 die Instrumente klar und licht gezeichnet; zu ihrer Ergänzung dient eine Anzeige für den Ladedruck der Turbos. Sie lässt sich, ebenso wie die Öltemperaturanzeige und ein Lap-Timer für Rundenzeiten, über das Fahrerinformationssystem aufrufen. Sein Display und der Monitor des Bedien- und Multimediasystems MMI zeigen beim Einschalten der Zündung das RS 6 Logo. Mit der serienmäßigen Komfortklimaautomatik plus lässt sich der Innenraum in zwei Zonen getrennt beheizen und kühlen.

Die Dekoreinlagen im neuen Audi RS 6 sind aus Carbon gefertigt und von schmalen Aluminium-Leisten akkurat eingefasst, auch bei der Verkleidung des Mitteltunnels kommt Kohlefaser-Verbundstoff zum Einsatz. Optional stehen hier die Ausführungen Aluminium matt gebürstet, Myrtemaserholz muskatbraun und Klavierlack schwarz zur Wahl. Die Cockpitblende, in der die Instrumente und der Monitor eingebettet liegen, glänzt stets in hocheleganter schwarzer Klavierlackoptik.

Die Bedientasten des MMI-Terminals, sowie die Sportpedale und die Fußstütze sind in Aluminiumoptik gehalten. Auf den Schwellern befinden sich Einstiegs­leisten mit Aluminiumeinlage, sie tragen das RS 6 Logo. Der Dachhimmel und die Innenseiten der Säulen sind auf Wunsch mit der Hightech-Faser Nardia überzogen, die Türöffner sind speziell geformt.

Starker Halt: Die Sportsitze

Mit ihrer kräftigen Profilierung gewähren die Sportsitze dem Körper beste Unterstützung und festen Halt. Sie lassen sich elektrisch einstellen und bringen eine integrierte Kopfstütze sowie eine manuell justierbare Oberschenkelauflage mit. Die Sportsitze sind mit Leder Seidennappa samt eingeprägtem RS 6 Schriftzug bezogen, wahlweise auch mit Leder der Qualität Valcona, jeweils mit kontrastierenden Nähten. Des weiteren steht eine Alcantara-Leder-Kombination als Sitzbezug zur Wahl. Die vorderen Sitze und die äußeren Plätze im Fond lassen sich serienmäßig beheizen. Als Alternative für kompromisslose Sportsfreunde stellt Audi die RS Schalensitze zur Wahl.

Der neue Audi RS 6 bietet viel Platz für fünf Passagiere und ihr Gepäck, auch auf der Rücksitzbank bleibt komfortabel Raum für Kopf, Arme und Beine. Der Gepäckraum fasst 546 Liter, und kann durch Umklappen der Rücksitzlehnen bei Bedarf erweitert werden. Auch eine Gepäckraumklappe, die, der nach dem Entriegeln automatisch aufschwingt, findet sich in der Liste der Optionen.

Die Ausstattung

Der neue RS 6, der ab Mitte Oktober für 105.550 Euro bei den deutschen Vertriebspartnern steht, hat eine Serienausstattung an Bord, die seinen dynamisch-exklusiven Charakter unterstreicht. Von außen ist die stärkste Serienlimousine von Audi durch eine Reihe exklusiver Kennzeichen zu erkennen – zu ihnen gehören das LED-Tagfahrlicht, die verbreiterten Kotflügel und die 19-Zoll-Aluminiumgussräder. Die Reifen werden ständig auf korrekten Fülldruck überwacht. Eine Metallic-/Perleffekt-Lackierung unterstreicht die sportlich-elegante Linienführung.

Im Innenraum offeriert der neue RS 6 elektrisch einstellbare Sportsitze, die mit Seidennappaleder bezogen sind. Die vorderen und die äußeren hinteren Sitze lassen sich beheizen. Dekoreinlagen in Carbon, eine Cockpitblende in Klavierlack und RS 6 Schriftzüge setzen dem Interieur feine Glanzlichter auf. Die Sicherheit und der Komfort liegen ebenfalls auf höchstem Niveau. Ein automatisch abblendender Innenspiegel, ein RS Multifunktions-Sportlederlenkrad mit Schaltwippen und die Komfortklimaautomatik plus setzen luxuriöse Akzente.

Eine Alarmanlage und sechs Airbags – je zwei Front-, Seiten- und Kopfairbags – steigern die Sicherheit; ISOFIX-Bügel sorgen für die schnelle und zuverlässige Befestigung von Kindersitzen im Fond. Zu den starken Seiten der Ausstattung gehört auch die Einparkhilfe Audi parking system plus – acht Ultraschall-Sensoren senden Signale, die optisch und akustisch präzise aufbereitet werden.

Für die ausgeprägten Individualisten unter den Kunden des RS 6 markieren die Optionen die Spitze des technologisch Machbaren. Mit dem Sportfahrwerk plus kann der Fahrer die Dämpfung, die dank der Dynamic Ride Control-Technologie ohnehin extrem präzise arbeitet, in drei Kennfeldern einstellen. Auf den Aluminiumrädern im Format 20 Zoll sind Reifen der Dimension 275/35 aufgezogen; hinter ihnen bleibt Platz für eine Hochleistungs-Bremsanlage mit gewaltigen Keramikscheiben. Zu den Optionen gehört auch eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit auf 280 km/h.

Für die Sitze offeriert Audi die Lederqualität Valcona mit Kontrastnähten sowie eine Alcantara-Leder-Kombination. Dem entspannten Fahren dient das adaptive light, das Kurven dynamisch ausleuchtet.

Intelligente Hightech-Assistenzsysteme von Audi machen das Fahren noch souveräner. Der Audi lane assist erleichtert das Halten der Spur. Wenn der Fahrer auf eine Begrenzungslinie zufährt, ohne zu blinken, warnt ihn das System durch Vibrationen im Lenkrad. Der Audi side assist beobachtet das Feld hinter dem neuen RS 6; beim Spurwechsel weist er mit einer hellen gelben Leuchtdiode im Außenspiegel auf mögliche kritische Situationen hin.

Auch die adaptive cruise control (ACC) ist ein hochmodernes Assistenzystem; sie regelt die gewählte Geschwindigkeit zwischen 30 und 200 km/h in Abhängigkeit vom Vorausfahrenden. Das System gibt Gas und bremst bei Bedarf leicht. In gefährlichen Situationen kommt die integrierte Funktion braking guard ins Spiel – sie fordert den Fahrer in zwei Warnstufen zum Bremsen auf.

MMI – das neue Highend-Multimedia-System

Auf dem Technikfeld Multimedia hat der Audi RS 6 eine weitere Highend-Lösung an Bord – das neue Bedien- und Multimedia-System MMI der dritten Generation. Sein intuitiv verständliches, strikt logisches Bedienkonzept mit dem großen Terminal auf dem Mitteltunnel ist gleich geblieben; es sichert ihm einen entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb. Der Farbmonitor mit seiner 6,5 bzw. 7 Zoll Diagonale ist blickgünstig hoch in der Mitte der Instrumententafel montiert.

Im neuen RS 6 ist das Bose Surround-Soundsystem Serie – es baut sein kraftvolles, klares Klangbild mit einem 270 Watt starken Verstärker und mit 13 Lautsprechern auf. Sein Algorithmus analysiert die Fahr- und Außengeräusche und passt den Frequenzgang entsprechend an, um sie zu kompensieren. Ein Sechsfach-CD-Wechsler gehört zum Serienumfang der Anlage.

Auf Wunsch können RS 6 Kunden die neuen MMI Navigation plus bestellen. Sie verwöhnt mit einem Feuerwerk an Funktionen – einer dreidimensionalen Straßenkarte, einem Laufwerk für Navigations-, Audio- und Video-DVDs, einem Doppeltuner für den Radio-Empfang und einer Ganzwort-Eingabe für das Telefonbuch, das bis zu 2.000 Einträge mit jeweils fünf Nummern speichern kann.

Die Telefon-Einträge kommen, ebenso wie die Navigationsdaten und das Bordbuch, auf einer Festplatte mit 40 GB Speicherkapazität unter. Sie lässt sich auch als Jukebox nutzen und kann bis zu 4000 Musiktitel, perfekt sortiert, aufnehmen. Bei dieser Version des MMI kommt auch ein großes, extrem hoch auflösendes Display mit brillantem Bild zum Einsatz. Der zentrale Bedienknopf trägt hier einen kappenförmigen Joystick, der die Bedienung weiter vereinfacht.

Optionale Technik-Bausteine machen das MMI noch attraktiver. Das Audi Music Interface bindet externe mp3-Player, wie den iPod des Kunden, perfekt ein. Ein weiteres Highlight ist der digitale Radioempfang DAB (Digital Audio Broadcasting) – er ist dem analogen Standard qualitativ klar überlegen. Ein TV-Tuner für analogen und digitalen (DVB-T) Empfang ist ebenfalls zu bekommen.

Auf Wunsch wird auch das Telefonieren höchst komfortabel. Das Audi Bluetooth-Autotelefon integriert über einen Bluetooth-Chip das Handy des Kunden, sofern es das SIM Access Profile unterstützt. Wenn der Zündschlüssel eingesteckt wird, tritt das Autotelefon in Aktion. Es entleiht sich die Daten von der SIM-Karte und vom Handy-Speicher und schaltet danach das Handy komplett ab.

 

Rate this item
(0 votes)

More in this category:

Preisentwicklung Diesel

Preisentwicklung Super E10

Preisentwicklung Super E5

Zum Seitenanfang