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Schon sein Vorgänger war eine sportliche Luxuslimousine von ausgeprägt individuellem Charakter. Der neue Audi S8, der Mitte 2006 in den Markt startet, führt dieses Erbe fort und baut es weiter aus, um in seinem Segment die Maßstäbe neu zu setzen.

 

Sportlichkeit ist ein Wert, der sich in den Genen aller Audi-Modelle findet. Bei den S-Modellen aber ist sie Prinzip, kombiniert mit Komfort, Ästhetik, Eleganz und kompromissloser Qualität. Der Audi S8, aus der Faszination Technik heraus entwickelt, vereint all diese Eigenschaften zu einem hohen Maß an Leidenschaft und Überlegenheit.

Der Antrieb
Zum ersten Mal in seiner Geschichte bringt Audi einen Zehnzylindermotor auf die Straße. Der langhubig ausgelegte V10 nutzt das Know-how des Supersportwagens Lamborghini Gallardo, ist aber in wesentlichen Bereichen völlig neu entwickelt - eine seiner wichtigsten Innovationen ist die FSI-Benzindirekteinspritzung.

Der S8-Motor weist 5.204 cm3 Hubraum auf. Aus ihnen produziert er 450 PS Leistung bei 7.000 1/min und 540 Nm Drehmoment. 90 Prozent dieser Durchzugskraft stehen schon ab 2.300 1/min zur Verfügung. Damit realisiert die Audi-Luxuslimousine die Fahrleistungen eines hochkarätigen Sportwagens. Der Audi S8 sprintet in 5,1 Sekunden auf 100 km/h und erzielt, elektronisch abgeregelt, mühelos 250 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Das Zehnzylinder-Konzept eignet sich ideal für sportliche Performance, auch wegen seiner kompakten Bauweise. Die FSI-Technologie, bei der das Gemisch homogen verbrennt, erlaubt ein hohes Verdichtungsverhältnis. Audi greift hier auf ausgedehnte Erfahrungen aus dem Motorsport zurück.

Der Rennwagen R8, ein Pionier der Direkteinspritzung, hat beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans bei fünf Starts für die Marke vier Siege geholt - Beweis für die Effizienz und die Leistungsfähigkeit dieser Technologie.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

    • sehr spontanes Ansprechverhalten, kurze Reaktionszeit

 

    • verkürzte Schaltzeitpunkte, schnelle Gangwechsel

 

    • sportlicher, kerniger Sound bei Beschleunigung

 

    • bulliger Drehmomentverlauf auch schon bei niedrigen Drehzahlen

 

    • sportliches Fahrverhalten durch Drehzahlen bis 7.000 1/min

 

    • perfekte Synthese aus sportlichem Fahrvergnügen und komfortabler Langstreckentauglichkeit

 

Als Getriebe des S8 dient eine sechsstufige tiptronic. Die Endübersetzung der Automatik ist kürzer als beim A8 gewählt, ihr Management auf dynamischere Gangwechsel optimiert. Typisch für Audi, bringt auch der neue S8 seine Kraft mit dem permanenten Allradantrieb quattro auf die Straße. In seiner neuen Generation mit asymmetrisch-dynamischer Momentenverteilung verleiht er dem dynamischen Charakter der Luxuslimousine noch mehr Agilität. Ein zentrales Mittendifferenzial verteilt die Kräfte im Verhältnis von 40 Prozent auf die Vorder- und 60 Prozent auf die Hinterachse - diese leicht heckbetonte Auslegung sorgt für ein besonders dynamisches Handling.

Das Fahrwerk
Wie der A8 setzt auch der S8 auf die Luftfederung adaptive air suspension samt adaptiver Stoßdämpferregelung und Aluminium-Fahrwerk. Jedoch ist das System hier betont sportlich abgestimmt - noch etwas straffer als beim vom A8 bereits bekannten optionalen Sportfahrwerk adaptive air suspension - sport, das die Karosserie je nach Modus bis zu 20 Millimeter tiefer legt. Die Lenkung präsentiert sich direkter ausgelegt und sorgt damit für Agilität und verbessertes Handling - spürbar vor allem bei kurvenreichen Straßen. Serienmäßig rollt der Audi S8 auf Aluminium-Gussrädern im S-Design der Dimension 9 J x 20 mit Breitreifen im Format 265/35.

Die vier Scheiben der 18-Zoll-Bremsanlage sind innenbelüftet und großzügig dimensioniert. Eine Besonderheit für den S8 sind die optionalen Keramikbremsen, die auch bereits für den A8 W12 erhältlich sind.

Gegenüber Stahlscheiben weisen Keramikbremsen entscheidende Vorteile auf. Sie sind unempfindlich gegen Hitzefading und erzielen bis zu 300.000 Kilometer Laufleistung - etwa viermal so viel wie Stahlscheiben. Zudem wird die Fahrdynamik durch das geringere Gewicht (ca. 5 kg bzw. 50 Prozent pro Scheibe gegenüber den herkömmlichen Bremsen) verbessert.

Die Karosserie
Die innovative Aluminium-Karosserie in der Bauweise Audi Space Frame (ASF) bildet das hochfeste Fundament für die souveräne Dynamik des Audi S8. Der geschlossene Space Frame verleiht der Karosserie überragende Eigenschaften. Die statische Torsionssteifigkeit, ein entscheidendes Maß für das fahrdynamische Potenzial, liegt um 60 Prozent höher als beim Vorgängermodell.

Dabei besitzt der neue S8 die leichteste Rohkarosserie im gesamten Luxussegment - im Vergleich zu einer Stahlkarosserie fällt ihr Gewicht um rund 50 Prozent niedriger aus. Dieser Vorteil schlägt doppelt zu Buche, zu Gunsten von Dynamik und Ökonomie.

Das Design
Schon nach außen hin gibt der S8 ein klares Leistungsversprechen ab. Das athletische Exterieur-Design übersetzt seine Dynamik in eine klare und elegante Formensprache und betont die Ausnahmestellung, die das sportliche Topmodell der Marke in der Luxusklasse einnimmt.

Am Bug des Audi S8 präsentiert sich der Singleframe-Grill, der den S8-Schriftzug trägt, in Platinumgrau mit vertikalen Streben in Chrom-Optik. Drei flache Lufteinlässe akzentuieren die Frontschürze, die großen Einlässe unter den Scheinwerfern tragen Waben-Gitter.

An den Flanken deuten Schriftzüge auf den Vorderkotflügeln, Türgriffe mit Aluminiumzierleisten und Spiegelgehäuse in Aluminium-Optik die Ausnahmestellung des S8 an. Der S8-Schriftzug am Heck, ein integrierter Heckspoiler, eine sanfte Lichtkante in der Schürze und eine Auspuffanlage mit vier ovalen Endrohren komplettieren die Modifikationen.

Die Türeinstiegsleisten tragen S8-Schriftzüge, die Dekorleisten bestehen aus gebürstetem Aluminium und Carbon. Das Multifunktions-Sportlederlenkrad trägt farbig abgesetzte Nähte und das S-Emblem, die Schaltwippen sind in Aluminium-Optik gehalten. Aluminium-Optik glänzt auch am Wählhebelknauf, an der elektromechanischen Parkbremse und rund um die Luftausströmer. Die Nadeln der Instrumente sind in Weiß gehalten, ihre Skalen in Hellgrau, die Ziffern in kursiver Schrift. Die Sportsitze mit Leder Valcona sind in Bi-Color-Optik gehalten.

Die Ausstattung
Bereits der A8 hat eine luxuriöse Serienausstattung an Bord. Sie beinhaltet unter anderem ein Multifunktions-Lederlenkrad, eine Komfortklimaautomatik, eine Gepäckraumklappe mit Servoschließung, eine Geschwindigkeitsregelanlage, elektrisch einstellbare vordere Sitze und eine elektromechanische Parkbremse.

Über diese Umfänge hinaus bringt der S8 auf dem deutschen Markt eine Reihe weiterer Komfort-Features mit: das schlüssellose Fahrberechtigungssystem advanced key inklusive Motorstartknopf, eine Doppelverglasung der Scheiben, automatisch abblendbare und elektrisch anklappbare Außenspiegel, eine Sitzheizung auch im Fond, ein DVD-Navigationssystem und ein Bose Surround System mit CD-Wechsler, Leder Valcona und eine belederte Mittelkonsole und Türarmauflagen.

Zum Serienumfang des S8 zählt auch die innovative Lichttechnik adaptive light mit LED-Tagfahrlicht. Die Xenon-plus-Scheinwerfer sind hier mit Abbiege- und dynamischem Kurvenlicht und darüber hinaus mit speziellen Tagfahrleuchten gekoppelt. Aus je fünf weißen Leuchtdioden zusammengesetzt, benötigen sie nur minimale Energie.

Als optionales Highlight für den S8 steht das Bang & Olufsen Advanced Soundsystem zur Wahl. Die volldigitale Anlage des dänischen High-End-Herstellers integriert 14 Lautsprecher, jeder von ihnen wird über eine eigene Endstufe angesteuert. Zwei Verstärker stellen mehr als 1.000 Watt Leistung bereit. Die vorderen Hochtöner, in der so genannten Acoustic Lense-Technologie aufgebaut, fungieren als Punktschallquellen.
Der Grundpreis beträgt in Deutschland 97.600 €.

Audi S8 - der Sportler in der Luxusklasse
Ausgeprägte Sportlichkeit, eleganter Stil und souveräner Komfort - das sind die charakteristischen Eigenschaften des Audi A8. Schon bei ihrer Markteinführung vor drei Jahren setzte sich die große Limousine mit ihren dynamischen Qualitäten an die Spitze des Luxussegments. Jetzt präsentiert die Marke mit den vier Ringen ein sportliches Topmodell für höchste Ansprüche:

Der S8 steht für ausgeprägte Dynamik, die sich im Motor, Getriebe, Fahrwerk und im Design niederschlägt, sowie für hohe Exklusivität und Luxuriösität. Er startet Mitte 2006 für 97.600 Euro in den Markt.

Als Motor des Audi S8 dient ein neuer V10, der das Know-how des Supersportwagens Lamborghini Gallardo nutzt. Der Zehnzylinder schöpft aus 5,2 Liter Hubraum 450 PS Leistung bei 7.000 1/min und 540 Nm Drehmoment. Letztere stehen schon bei 3.500 1/min bereit. Die Benzin-Direkteinspritzung FSI sorgt wie im Le-Mans-Sieger R8, dem erfolgreichsten Rennwagen der Welt, auch im Audi S8 für eine überlegene Leistungsausbeute. Die Luxuslimousine spurtet in 5,1 Sekunden auf 100 km/h, der Vortrieb endet bei 250 km/h im elektronischen Begrenzer.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

    • sehr spontanes Ansprechverhalten, kurze Reaktionszeit

 

    • verkürzte Schaltzeitpunkte, schnelle Gangwechsel

 

    • sportlicher, kerniger Sound bei Beschleunigung

 

    • bulliger Drehmomentverlauf auch schon bei niedrigen Drehzahlen

 

    • sportliches Fahrverhalten durch Drehzahlen bis 7.000 1/min

 

    • perfekte Synthese aus sportlichem Fahrvergnügen und komfortabler Langstreckentauglichkeit

 

Die Kraftübertragung und das Aluminium-Fahrwerk des S8 wurden dem starken Motor angepasst. Der permanente Allradantrieb quattro der neuesten Generation mit asymmetrisch-dynamischer Momentenverteilung leitet die Kräfte an alle vier Räder.

Eine straffere Abstimmung der Luftfederung adaptive air suspension sport und eine direkter ausgelegte Lenkung sorgen dafür, dass die Kraft und die Dynamik des Antriebs präzise auf die Straße gelangen.

Das Design des neuen S8 rundet das Bild ab - das sportliche Topmodell gibt sich auch optisch als Athlet unter den Luxuslimousinen zu erkennen. Im Innenraum herrscht ein Ambiente luxuriöser Eleganz. Die großzügige Ausstattung samt der Scheinwerfertechnik adaptive light und den optionalen Keramikbremsen verleiht dem Audi S8 den Status eines Technologieführers und eine Ausnahmestellung im Wettbewerb.

Der Motor
Neuer V10 mit FSI-Technik aus dem Rennsport

Mit dem V10 im S8 präsentiert die Marke Audi zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Zehnzylinder. Auch bei der italienischen Supersportwagenmarke Lamborghini, einer Audi-Tochter, steht ein Zehnzylinder im Modell Gallardo für dynamische Kraft. Im S8 kommt zudem die Benzindirekteinspritzung FSI zum Einsatz. Mit der Kombination aus zehn Zylindern und FSI-Technologie hat Audi eine Alleinstellung auf dem Markt.

Für sportliche Ansprüche ist ein Zehnzylinder der ideale Motor. Gegenüber einem vergleichbaren Zwölfzylinder weist er durch die kleinere Anzahl der Bauteile geringere bewegte Massen und weniger innere Reibung auf; hohe Effizienz im Umgang mit dem Kraftstoff ist die Folge. Zudem baut ein V10 erheblich leichter und kompakter als ein konventioneller 12-Zylinder - der Motor des Audi S8 misst einschließlich aller Anbauteile nur 685 Millimeter in der Länge, 801 mm in der Breite und 713 mm in der Höhe. Der Rumpfmotor bringt es auf 560 mm Länge.

Ein Achtzylinder käme zwar mit noch geringeren Abmessungen aus, würde aber in der Fünfliterklasse große und schwere Kolben und Pleuel benötigen - mit den entsprechenden Nachteilen für die Drehfreude. Nicht umsonst haben viele Wettbewerber ihre hubraumgroßen V8-Aggregate in der Regel nicht auf sportliche Leistung, sondern lediglich zugunsten eines hohen Drehmoments ausgelegt.

Der 450 PS starke V10 im Audi S8 zählt zur neuen Generation der V-Motoren von Audi, die einheitlich auf 90 Grad Zylinderwinkel und 90 Millimeter Zylinder-Mittenabstand ausgelegt sind. Seine beiden Zylinderbänke stehen sich um 18,5 mm versetzt gegenüber. Gegenüber dem Aggregat im Lamborghini Gallardo präsentiert sich der Audi-Motor in entscheidenden Bereichen neu entwickelt. In der Bohrung wurde er von 82,5 auf 84,5 mm vergrößert. Sein Hub beträgt 92,8 mm, der Hubraum 5.204 cm3.

Das Kurbelgehäuse des Audi-Zehnzylinders wird im Niederdruck-Kokillengussverfahren aus einer übereutektischen Aluminium-Legierung hergestellt. Separate Laufbuchsen sind bei dieser Technik nicht notwendig, vielmehr werden die Buchsen durch Freilegen der harten Siliziumkristalle unmittelbar aus dem Material gehont. Eine so genannte Bedplate-Konstruktion - ein Zwischenrahmen - verleiht dem Kurbelgehäuse höchste Verwindungssteifigkeit und verbessert sein Schwingungsverhalten. Die darin eingegossenen Lagerbrücken aus Grauguss reduzieren die Wärmeausdehnung des Aluminium-Gehäuses; zugleich halten sie das Spiel an den Hauptlagern der Kurbelwelle in engen Grenzen.

Die Pleuel bestehen aus Schmiedestahl, die Kolben werden aus einer Aluminiumlegierung hergestellt. Bei Nenndrehzahl legt jeder von ihnen im Mittel 21,7 Meter pro Sekunde zurück; eine Spritzölkühlung beugt der Entstehung von Temperatur-spitzen vor. Mit seinem Hubzapfenversatz von 18 Grad zündet der V10 im idealen Abstand von 72 Grad Kurbelwinkel. Eine im V gelegene Ausgleichswelle eliminiert die freien Massenmomente erster Ordnung; auch sie trägt zur hohen Laufkultur bei.

Alle vier Nockenwellen des Zehnzylinders lassen sich über hydraulische Nockenwellenversteller je nach Last und Drehzahl kontinuierlich um 42 Grad Kurbelwinkel verstellen, um die Ventilüberschneidung zu verändern. Auf diese Weise optimieren sie die Füllung der Brennräume und verbessern damit das Ansprechverhalten.

Die Nockenwellen - und mit ihnen die Ausgleichswelle, die Öl- und Wasserpumpe sowie Nebenaggregate - werden von wartungsfreien Ketten angetrieben, die auf der Rückseite des Motors laufen. Sie beaufschlagen die 40 Ventile über Rollenschlepphebel mit hydraulischem Spielausgleich.

Auf der Einlassseite betragen die Ventildurchmesser 32,5 mm, bei den Auslassventilen sind es 28,0 mm. Die Auslassventile sind mit einer Natrium-Füllung versehen, die kühlende Wirkung ausübt.

Der V10 im neuen Audi S8 nutzt die Benzindirekteinspritzung namens FSI; sie macht ein hohes Verdichtungsverhältnis von 12,5:1 und eine entsprechend effektive Verbrennung nach dem homogenen Lambda-eins-Verfahren möglich.

Die FSI-Technologie hat ihr dynamisches Potenzial im Motorsport eindrucksvoll nachgewiesen - der mit ihr ausgerüstete Rennwagen R8 startete für Audi fünf Mal beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans und holte vier Siege. Im Audi S8 wird die FSI-Anlage von einer hochentwickelten Bosch-Motronic mit der Bezeichnung MED 9.1 gemanagt, die mit zehn Einzelstabzündspulen und zwei Steuergeräten nach dem Master-Slave-Konzept operiert.

Die Common-Rail-Einspritzanlage fördert den Kraftstoff exakt dosiert mit bis zu 100 bar Druck direkt in die Brennräume. Im Saugrohr sind elektronisch gesteuerte Klappen integriert, die die angesaugte Luft bei niedrigen Drehzahlen und Last in eine Tumblebewegung versetzen - dadurch wird der innermotorische Verbrennungsprozess effizienter. Demselben Zweck dient die zweistufige Auslegung des aus Magnesium gefertigten Saugrohrs. Bei etwa 4.000 U/min schaltet, abhängig von Last und Drehzahl, eine elektronisch gesteuerte Klappe von den langen Ansaugwegen - sie weisen 675 mm auf - auf die kurzen Wege von 307 mm Länge um. Von diesem Punkt an steht die Leistung anstelle der Durchzugskraft im Vordergrund.

Auch die Gestaltung der Einzelrohrkrümmer trägt zur optimalen Dynamik des Gaswechsels bei; sie ist präzise auf die Zündfolge des V10 abgestimmt. Pro Zylinderbank sind die Krümmer für den ersten und zweiten sowie für den vierten und fünften Zylinder zusammengefasst; sie treffen erst nach einer relativ langen Wegstrecke auf den Krümmer für den dritten Zylinder. Vier nah am Motor sitzende Hauptkatalysatoren übernehmen die Abgasreinigung.

Der starke Zehnzylinder ist nicht nur auf Leistung, sondern auch auf hohe Durchzugskraft optimiert. Er bringt es bei 7.000 U/min auf 450 PS, und stemmt schon zwischen 3.000 und 4.000 1/min 540 Nm auf die Kurbelwelle.

Mehr als 90 Prozent des Drehmoments liegen bereits ab 2.300 U/min an. Der V10 hängt spontan am Gas und läuft hochkultiviert, entfaltet jedoch unter Last eine klangvolle, musikalische Soundkulisse, wie sie zu einem dynamischen Fahrzeug passt. Als raubeiniger Sportmotor ist er keineswegs ausgelegt: Bei aller sportlichen Charakteristik läuft der Zehnzylinder extrem schwingungsarm und hochkultiviert.

Der V10 verleiht der Luxuslimousine die Fahrleistungen eines hochkarätigen Sportwagens. Der Audi S8 spurtet in 5,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Elektronisch abgeregelt, erreicht er ohne Mühe 250 km/h Höchstgeschwindigkeit, unterstützt auch durch seinen niedrigen Luftwiderstandsbeiwert von cw 0,29.

Der Motor gibt sich mit 13,4 Liter Super Plus je 100 Kilometer (vorläufiger Wert) zufrieden - auch wegen des konsequenten Leichtbaukonzepts, mit dem sich die A8-Baureihe entscheidend von ihren Wettbewerbern absetzt. Mit seiner innovativen Aluminiumkarosserie, dem Audi Space Frame ASF, wiegt der S8 lediglich 1.940 Kilogramm, inklusive des dynamischen und fahrsicheren quattro-Antriebs. Beim neuen Audi S8 muss jedes PS nur 4,3 Kilogramm bewegen - das ist das Leistungsgewicht eines Sportwagens.

Der Antrieb
Noch mehr Dynamik

Auch der neue Audi S8 setzt, typisch für Audi, auf den permanenten Allradantrieb quattro und die überlegene Traktion, die er unter allen Bedingungen bietet. Die 25jährige Kompetenz, die sich die Marke mit den vier Ringen auf diesem Feld erarbeitet hat, mündete in die Entwicklung einer neuen quattro-Generation mit asymmetrisch-dynamischer Momentenverteilung. Sie ist ein weiterer Beleg für die Audi-Philosophie vom Vorsprung durch Technik.

Ein zentrales Mittendifferenzial, längs im Antriebsstrang eingebaut, verteilt die Kräfte situationsgerecht auf die Vorder- und die Hinterachse. Im Normalfall fließen 40 Prozent der Momente nach vorn und 60 Prozent nach hinten - diese leicht heckbetonte Auslegung unterstreicht den dynamischen Charakter des Audi S8.

Wenn sich die Straßenverhältnisse ändern, reagiert das rein mechanische Differenzial ohne jede Verzögerung - es kann bis zu 85 Prozent der Kräfte auf die hintere und maximal 65 Prozent auf die vordere Achse leiten. Falls ein Rad einer Achse durchdrehen sollte, regelt es die elektronische Differenzialsperre EDS per Bremseneingriff ab. Für den Fahrer bedeutet dieses neu geschnürte Paket an Technologien eine erhöhte Agilität, ein spontaneres Einlenken und ein noch stabileres Fahrverhalten.

Serienmäßig hat der neue S8 eine sechsstufige tiptronic mit an Bord. Dem Charakter des sportlichen Topmodells entsprechend ist die Endübersetzung der Automatik kürzer als beim A8 gewählt - auch im sechsten Gang beschleunigt die Limousine noch kraftvoll. Die elektronische Steuerung ist auf dynamischere Gangwechsel optimiert. Über den Wählhebel kann der Fahrer den Sportmodus des Getriebes anwählen. Dort wird bei noch höheren Drehzahlen hochgeschaltet, spätestens bei jenen 7.000 U/min, die zugleich die Nenn- und die Höchstdrehzahl des V10 markieren. Zudem lassen sich die Gänge manuell mit den Schaltwippen in Aluminiumoptik wechseln, die hinter dem Lenkradkranz sitzen.

Leichtbau ist bei Audi eine Philosophie, die sämtliche Bereiche eines Fahrzeugs einschließt. Wie im Motorsport kämpften die Ingenieure bei der Entwicklung des S8 um jedes Gramm Gewicht. Der V10-Motor bringt dank seiner kompakten Bauweise und der geringen Wandstärken nur 220 Kilogramm auf die Waage, das sind 20 kg weniger als bei dem Aggregat eines bekannten Wettbewerbers. Eine gute Verteilung der Achslasten und eine hohe Fahrdynamik sind die Folge. Zum selben Zweck sind die Batterie und das Energiemanagement im Gepäckraum untergebracht.

Das Fahrwerk
Gelassen schnell fahren

Bereits das luftgefederte Basisfahrwerk adaptive air suspension des Audi A8 mit seiner adaptiven Regelung der Stoßdämpfer bringt ausgeprägt sportliche Anlagen mit; sie sind seiner aufwändigen Konstruktion zu verdanken. Die Achslenker sind aus Aluminium gefertigt. Als Vorderradaufhängung dient eine Vierlenkerkonstruktion mit je zwei Querlenkern oben und unten, im Heck arbeitet eine spurgesteuerte Trapezlenkerachse.

Im S8 wurde die Abstimmung in einigen Details überarbeitet. Die Basis bildet die adaptive air suspension - sport, das Sportfahrwerk, das für den A8 optional erhältlich ist. Beim S8 zeigen sich die Kennlinien der Luftfedern und der in die Federbälge integrierten Stoßdämpfer noch etwas straffer ausgelegt.

Mit weiter reduzierten Wank- und Nickbewegungen fährt sich das sportliche Topmodell noch agiler und handlicher, dabei unverändert stabil und sicher. Auch die Elastokinematik der Gummilager in den Achsen wurde dem Charakter des S8 angepasst. Die Zahnstangen-Servolenkung mit ihrer variablen Übersetzung präsentiert sich in der Mittellage um etwa zehn Prozent direkter ausgelegt, so macht sie das Handling noch spontaner.

Von sieben speziellen Sensoren und einer Reihe weiterer Parameter informiert, passt sich die Dämpfung adaptiv in Sekundenbruchteilen den aktuellen Erfordernissen an.

In ihrer Steuerung sind vier Fahrmodi - automatic, comfort, dynamic und lift - abgelegt, die der Fahrer über das Terminal des Bediensystems MMI anwählen kann. Die Trimmlage der Karosserie entspricht jener der adaptive air suspension - sport, die den Aufbau je nach Modus bis zu 20 mm tiefer legt. Beim S8 variiert die Bodenfreiheit in drei Stufen zwischen 125 mm im comfort-Modus und 95 mm bei konstant zügiger Autobahnfahrt; dieses niedrige Level optimiert die Luftströmung und senkt auf diese Weise den Verbrauch.

Ab Werk rollt der Audi S8 auf neu entwickelten Aluminium-Gussrädern im S-Design. Ihre Dimension beträgt 9 J x 20, die Breitreifen haben das Format 265/35. Reifen mit Notlaufeigenschaften nach dem PAX-System und Winterräder im Format 19 Zoll sind auf Wunsch erhältlich. Für souveräne Verzögerung sorgt eine 18-Zoll-Bremsanlage. Ihre vier Scheiben sind innenbelüftet und groß dimensioniert. Die Bremssättel sind schwarz lackiert, die vorderen tragen eine titaniumgraue S8-Plakette.

Eine Besonderheit für den S8 sind die optionalen Keramikbremsen, wie sie seit kurzem auch für den A8 mit Zwölfzylindermotor lieferbar sind - damit bietet Audi diese Technologie als einziger Hersteller weltweit in zwei Serienlimousinen an. Schon mit ihren imposanten Durchmessern - 380 Millimeter an der Vorderachse, 356 mm hinten - deuten die Keramik-Bremsscheiben ihr enormes Potenzial an. Die Scheiben - ihre Stärke beträgt 38 beziehungsweise 28 mm - bestehen aus einem Verbundstoff, in dem hochfeste Kohlefasern in hartes und abriebfestes Siliziumcarbid eingebettet liegen, ein Werkstoff, der sich in der Luft- und Raumfahrt bereits bewährt hat. Die Scheiben sind über federnde Verbindungselemente mit einem Edelstahltopf verschraubt.

Gegenüber herkömmlichen Stahlscheiben weisen die Keramikscheiben große Vorteile auf. Sie bieten vor allem im Grenzbereich hohe Bremsleistungen und leiden kaum unter Hitzefading - ein klares Sicherheitsplus bei einem sportlichen Hochleistungsfahrzeug wie dem Audi S8. Gegen Korrosion ist das High-Tech-Material völlig unempfindlich. Keramikbremsscheiben erreichen bis zu 300.000 Kilometer Laufleistung, das Vierfache von Stahlscheiben. Noch dazu bauen sie mit rund fünf Kilogramm je Einheit um die Hälfte leichter als ihre Pendants - diese Reduzierung der ungefederten Massen verbessert die Fahrdynamik und den Komfort.

Optisch gibt sich die High-Tech-Bremsanlage durch die speziellen Kühlkanäle und die Perforation der Scheiben sowie durch die anthrazitfarbenen Sättel mit dem Schriftzug „Audi ceramic“ zu erkennen. An der Vorderachse kommt ein Sechskolben-Monoblock-Sattel aus Aluminium zum Einsatz, an der Hinterachse arbeitet ein Faustsattel aus Sphäroguss. Für das Zusammenspiel mit der Keramik-Bremsanlage wird das Fahrstabilitätssystem ESP speziell abgestimmt.

Die Karosserie
Unerschütterlich leicht

Als sportliches Topmodell der A8-Baureihe nutzt der neue S8 das ganze Know-how, das sich Audi auf dem Karosseriesektor erarbeitet hat. Seit im Jahr 1994 die Vorgänger-Generation debütierte, hat die Marke mit den vier Ringen die Aluminium-Bauweise konsequent weiter vorangetrieben.

Am Anfang stand ein revolutionär neuer Ansatz - der Audi Space Frame ASF. Dabei handelt es sich um eine hochfeste Aluminium-Rahmenstruktur, in der die großen Alu-Blechteile mittragend integriert werden. Der Space Frame besteht aus einer Kombination von Aluminium-Strangpressprofilen und -Gussteilen, die formschlüssig miteinander verbunden sind. Seine zentralen Elemente sind der Dachrahmen, die Seitenschweller, die Sitzquerträger, die Dachsäulen und die Bodenbleche.

Bei der aktuellen A8-Baureihe kommen innovative Gussverfahren und Legierungen zum Einsatz. Multifunktionale Großgussteile, lange durchgehende Profile und ein hoher Anteil von geraden Strangpressprofilen reduzieren die Anzahl der Teile. Statt 50 Gussteilen sind jetzt nur noch 29 Elemente zu finden, der Anteil der Großgussteile nahm gegenüber dem Vorgänger von 22 auf 34 Prozent des Strukturgewichts zu. Dieser Fortschritt verbessert den Komfort maßgeblich, denn eine geringere Zahl von Verbindungen zwischen den Komponenten erhöht die Steifigkeit der Karosserie. Zudem wirkt sich die geringere Zahl von Bauteilen günstig auf die Fertigungsprozesse und damit auf die Qualität aus. Die Seitenwand beispielsweise ist einteilig ausgeführt und reicht von der A-Säule bis zum hinteren Abschluss der Karosserie.

Für die Verbindungen sorgen - neben dem Nieten - auch verschiedene Schweißverfahren, so MIG- und Laserschweißen und erstmals das Laser-Hybrid-Schweißen. Laserschweißen ermöglicht eine besonders effiziente Anbindung von großflächigen Blechteilen an die Karosseriestruktur, weil die dabei entstehenden linienförmigen Verbindungen höhere Festigkeits- und Steifigkeitswerte als punktförmige Verbindungen erzielen. Insgesamt gibt es in der Karosserie des neuen Audi S8 rund 20 Meter Laser-Verbindungsnähte.

Eine der beiden großen Stärken des Aluminium Space Frame ASF ist seine überragende Steifigkeit. Seine statische Torsionssteifigkeit, ein entscheidendes Maß für das fahrdynamische Potenzial, liegt um 60 Prozent höher als beim Vorgängermodell. Bei der so genannten Torsionseigenfrequenz, die den Schwingungskomfort primär bestimmt, hat der aktuelle A8 um 38 Prozent zugelegt. Der ASF erfüllt alle aktuellen und zahlreiche zukünftige Standards der passiven Sicherheit. Und der S8 darf dank seiner souveränen Motorkraft und der hochsteifen Karosserie 2.300 Kilogramm Anhängelast gebremst ziehen.

Bei all diesen hohen Qualitäten liegt das Karosserie-Strukturgewicht des Audi S8 nur etwa halb so hoch wie bei einer herkömmlichen Karosserie aus Stahlblech. Es beträgt um 215 Kilogramm - ein Wert, wie er sonst in der gehobenen Mittelklasse üblich ist. Dieser Vorteil wirkt sich doppelt aus: Er verbessert die Fahrdynamik und reduziert den Verbrauch.

Das Design
Sportlichkeit auf dezente Art

Die S-Modelle stehen bei Audi seit jeher für hohe Leistung und kultivierte Sportlichkeit. Das gilt auch für den S8 - er schärft das Design des A8 auf dynamische Weise nach. Von Haus aus ist die repräsentative Limousine bereits leicht und elegant gezeichnet, die Ästhetik signalisiert ihre sportliche Ausnahmestellung in der Luxusklasse. Weil gutes Design immer funktionell ist, unterstützt bei Audi die Linienführung die Fahreigenschaften - der Auftrieb an der Hinterachse etwa fällt extrem niedrig aus.

Der S8 steht souverän-athletisch, aber nicht aggressiv auf der Straße. Die auffälligsten Änderungen finden sich an seinem Bug. Der markante Singleframe-Grill, der den S8-Schriftzug trägt, präsentiert sich in Platinumgrau, seine vertikalen Streben sind in Chrom-Optik gehalten. Unter dem Grill sind drei niedrige Lufteinlässe in die Frontschürze eingeschnitten. Die beiden großen Lufteinlässe unter den Scheinwerfern tragen Waben-Gitter.

An den Flanken weisen neben den 20 Zoll großen Rädern und den speziellen Bremsen vier Details auf das Potenzial des V10-Motors hin: Schriftzüge auf den Kotflügeln und den vorderen Bremssätteln, Türgriffe mit Aluminiumzierleisten und Außenspiegelgehäuse in Aluminium-Optik. Am Heck runden der S8-Schriftzug, ein integrierter Heckspoiler, eine dezente Lichtkante in der Schürze und eine Auspuffanlage mit vier ovalen Endrohren die optischen Modifikationen ab. Als einziges Modell in der A8-Palette wird der S8 auch in der Exklusivfarbe Daytonagrau Perleffekt angeboten.

Das Interieur
Liebe zum Detail

Ebenso wie das Exterieur spiegelt auch das Innendesign des Audi A8 den Charakter dynamischer Eleganz und hoher Qualität wider. Das gilt für das üppige Platzangebot, das sich durch den 2.944 mm langen Radstand der Limousine ergibt, für die geschmeidig fließende Linie des Cockpits und für die Benutzerschnittstelle MMI (Multi Media Interface). Mit seiner klaren Ergonomie und der intuitiven, schlüssigen Bedienführung ist das Audi-System im Wettbewerb noch immer unerreicht.

Der S8 setzt in diesem luxuriösen Interieur einige gezielte Akzente. Zum Serienumfang zählen Sportsitze mit Bezügen vom Ledertyp Valcona, mit elektrischer Einstellung samt Memory-Funktion, Beheizung und Lordosenstütze. Ihre Sitzflächen lassen sich über eine nach vorn fahrende Schiene verlängern, ohne dass dabei, wie sonst üblich, ein Spalt entsteht.

Die vielseitig einstellbaren Sportsitze des S8 sind in Bi-Color-Optik mit farbig abgesetzten Nähten gestaltet. Ihre vier Farbkombinationen - Silber-Schwarz, Parabraun-Schwarz, Silber-Hellgrau und Hellgrau-Parabraun - unterstreichen das Ambiente luxuriöser Sportlichkeit; die Farbtöne für die Sitz-Mittelbahnen unterscheiden sich von denen der Wangen und der Kopfstützen. Der Dachhimmel ist bei einer Reihe von Innenfarbkombinationen schwarz gehalten, zusätzlich wird die S-typische Innenfarbe Silber angeboten. Fast alle aus dem Audi A8 bekannten Innenfarbkombinationen sind bestellbar.

Weitere Details im Interieur heben das sportliche Topmodell vom A8 ab. Die hochglänzenden Türeinstiegsleisten tragen S8-Schriftzüge, die Dekorleisten bestehen aus gebürstetem Aluminium und Carbon. Das dreispeichige Multifunktions-Sportlederlenkrad mit dem S8-Schriftzug trägt farbig abgesetzte Nähte und hat Schaltwippen in Aluminium-Optik. Beim Wählhebelknauf kommen Leder und Aluminium-Optik zum Einsatz, in Aluminium-Optik glänzen auch die Spange um die Parkbremse und die Luftausströmer. Die Nadeln der Instrumente sind in Weiß gehalten, ihre Skalen in Hellgrau und ihre Ziffern in S-typischer Kursivschrift.

Die Sicherheit
Keine Kompromisse

Zu den großen Kernkompetenzen der Marke mit den vier Ringen zählt der quattro-Antrieb. Er vermittelt Audi-Fahrern ein entscheidendes Plus an Sicherheit, indem er in kritischen Situationen beste Traktion gewährt. Die asymmetrisch-dynamische Verteilung der Momente, die der neue Audi S8 bietet, vergrößert diesen Vorteil noch. Auch die kraftvolle Bremsanlage trägt maßgeblich zur aktiven Sicherheit bei.

Der S8 ist mit einem Fahrstabilitätssystem ausgestattet, das sich bei Bedarf abschalten lässt. In seiner Regelstrategie ist das ESP 5.7 von Bosch speziell auf die Dynamik des S8 zugeschnitten, die Eingriffe erfolgen etwas später und kürzer. Bei Nässe hält das System die Bremsscheiben trocken, indem es, für den Fahrer unmerklich, immer wieder die Beläge leicht an die Scheiben anlegt.

Wie alle Audi A8 rollt auch das sportliche Topmodell mit einem Paket an Rückhaltesystemen vom Band, die perfekt auf die hochsteife Aluminium-Karosserie abgestimmt sind. Zu ihm gehören zwei zweistufig auslösende Frontairbags, vier Seitenairbags in den Sitzlehnen und Kopfairbags mit der Bezeichnung sideguard. Alle fünf Dreipunktgurte im Audi S8 operieren mit Gurtstraffern. Aktive Kopfstützen an den Vordersitzen senken das Risiko eines Schleudertraumas bei einem Heckaufprall.

Die innovative Lichttechnik adaptive light inklusive LED-Tagfahrlicht ist Serienumfang in jedem Audi S8. Hier sind die Xenon-plus-Scheinwerfer mit Abbiege- und dynamischem Kurvenlicht sowie mit separaten LED-Tagfahrleuchten gekoppelt.

In einem kleeblattförmigen Reflektor platziert und aus je fünf weißen Leuchtdioden zusammengesetzt, beansprucht das Tagfahrlicht des Audi S8 ein minimales, kaum noch messbares Energiequantum.

Jede Diode leistet nur ein Watt - konventionelles Abblendlicht liegt bei bis zu 300 Watt. Mit seiner tageslichtweißen Farbe dient dieses Licht nicht zur Ausleuchtung der Straße; vielmehr soll es das eigene Fahrzeug für alle anderen Verkehrsteilnehmer auf den ersten Blick erkennbar machen. Zudem unterstreicht es das markante Design der Audi-Front.

Die Ausstattung
Luxus mit neuen Akzenten

Bei aller sportlichen Dynamik bringt der neue Audi S8 eine weitere Stärke mit - ein souveränes Preis-/Leistungsverhältnis. Zum Grundpreis von 97.600 € in Deutschland hat er eine Reihe von serienmäßigen Features an Bord, die auch im anspruchsvollen Luxus-Segment neue Maßstäbe setzen.

Neben der adaptive-light-Lichttechnologie, den 20-Zoll-Rädern und der 18-Zoll-Bremsanlage zählen weitere Komfortausstattungen zum Serienstandard. Zu erwähnen ist die geräuschdämmende Doppelverglasung der Scheiben, automatisch abblendbare und elektrisch anklappbare Außenspiegel, die sechsstufige Sitzheizung für alle Sitze, das Navigationssystem, bei dem DVD als leistungsfähige Datenträger dienen, und das Bose Surround-Audiosystem mit CD-Wechsler. Die Tür-Armauflage und die Mittelkonsole im S8 sind ebenso mit Leder bezogen wie die Sitze.

Das serienmäßige Zugangs- und Fahrberechtigungssystem advanced key erlaubt es dem Fahrer, den S8 zu öffnen, ohne dafür den Schlüssel in die Hand nehmen zu müssen.

Ein Signalgeber im Schlüssel gibt bei Annäherung an das Fahrzeug die Zentralverriegelung frei. Wenn sich der Schlüssel im Innenraum befindet, kann der Fahrer den Zehnzylinder per Druck auf die Start-Taste zünden.

Als besonderes Highlight für den S8 steht das Bang & Olufsen Advanced Soundsystem zur Wahl.

Die volldigitale Anlage des dänischen High-End-Herstellers definiert jetzt für anspruchsvolle Musikliebhaber die Maßstäbe abermals neu. Sie integriert 14 Lautsprecher, von denen jeder über eine eigene Endstufe angesteuert wird. Die Endstufen sind in zwei Verstärkern zusammengefasst, die bei Bedarf mehr als 1.000 Watt Leistung bereitstellen. Grundsätzlich gilt: Je höher die Leistung, desto besser ist die Verzerrungsfreiheit unter ungünstigen akustischen Bedingungen - im Automobil liegt der Basis-Störpegel durch die Fahrgeräusche bereits um 60 dB.

Der Frequenzgang ist in seiner Dynamik so berechnet, dass die Musik perfekt aufgelöst erklingt. Bei der Programmierung des digitalen Soundprozessors und bei der Auswahl und Platzierung der Lautsprecher flossen nicht nur die Fahrgeräusche ein, sondern auch die räumlichen Voraussetzungen und die Eigenschaften der Materialien im Innenraum des S8.

Die Lautsprecher sind in geschlossenen Kapseln eingesetzt - so lässt sich ihr Schwingverhalten präzise steuern. Ihre Gitter aus eloxiertem Aluminium unterstreichen die Kompetenz, die Audi im Umgang mit diesem Material besitzt. Die vorderen Hochtöner sind in der so genannten Acoustic Lense-Technologie aufgebaut: Mit ihren Kalotten aus beschichteter Seidenmembran fungieren sie als perfekte Punktschallquellen. Beim Einschalten des Systems fahren sie selbsttätig aus dem Armaturenbrett aus.

In der Summe seiner Qualitäten positioniert sich nicht nur der S8 als sportlich-luxuriöse Limousine im automobilen Oberhaus - diese Charakterisierung gilt auch für die gesamte A8-Baureihe. Die Aluminium-Karosserie in ASF-Bauweise, das Aluminium-Fahrwerk, die Luftfederung adaptive air suspension und der permanente Allradantrieb quattro prägen ihren dynamischen Charakter.

Für höchsten Komfort sorgen die sechsstufige tiptronic, das Multifunktions-Lederlenkrad im Dreispeichen-Design sowie die Komfortklimaautomatik mit Feuchtesensor und sonnenstandsabhängiger Regelung. Auch die Gepäckraumklappe mit Servoschließung, der Licht- und der Regensensor sowie die Geschwindigkeitsregelanlage tragen zum luxuriösen Ambiente bei.

Die vorderen Sitze lassen sich elektrisch einstellen. Innovative Technologien wie das Multi Media Interface MMI, das Batterie-Energiemanagement, die elektromechanische Parkbremse inklusive Anfahrassistent und die Leuchtdioden in den Rückleuchten untermauern den sprichwörtlichen Audi-Vorsprung durch Technik.

Auch bei den Sonderausstattungen spielen sportliche Komponenten und High-Tech-Systeme die Hauptrolle. Die radargesteuerte adaptive cruise control etwa markiert einen entscheidenden Vorsprung gegenüber konventionellen Geschwindigkeitsregel-Anlagen. Das intelligente System ermittelt permanent den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und passt das eigene Tempo mit Gaspedal- und Bremseingriff entsprechend an.

Das Innenlichtpaket mit Ambientebeleuchtung sorgt für situationsgerechte Helligkeit im Interieur und schafft ein neues Maß an Harmonie mit dem gesamten Interieur-Design. Die Vier-Zonen-Komfortklimaautomatik erlaubt die individuelle Feineinstellung von Temperatur und Luftverteilung für alle vier Plätze.

Als Ergänzung für das Multimedia Interface MMI ist ein Freisprech-Autotelefon mit schnurlosem Hörer erhältlich. Die sogenannte Bluetooth-Technik ermöglicht die drahtlose Kommunikation mit der Steuereinheit im Fahrzeug. Das Sprachbediensystem für zahlreiche Infotainment-Funktionen erweitert den ergonomischen Komfort des Bediensystems noch zusätzlich. Mit zwei Zusatzmodulen ist das MMI in der Lage, digitale Radiosender (Digital Audio Broadcasting, DAB) und digitale TV-Sender zu empfangen.

Mit dem Personalisierungssystem one-touch memory können bis zu vier Fahrer den S8 nutzen, ohne ihre bevorzugten Einstellungen jedes Mal von neuem eingeben zu müssen.

Das System erkennt den Fahrer über dessen Fingerabdruck, der durch ein Sensorfeld auf dem Start-Taster von advanced key eingelesen wird, und gleicht ihn mit den gespeicherten Abdrücken ab. Nach der Identifizierung laufen eine Vielzahl von Aktionen ab: Sitze, Spiegel und Lenksäule werden auf die vorgewählte Konfiguration eingestellt, ebenso die Temperatur und die Luftverteilung der Klimaanlage sowie eine Reihe von Infotainmenteinstellungen.

Die S-Modelle
Sportlichkeit und Luxus

Der Urvater aller S-Modelle von Audi war der S1 von 1985, das letzte und technisch fortschrittlichste Evolutionsmodell des revolutionären Rallye-Wettbewerbsautos. Von seiner Homologationsversion, dem Sport quattro, entstanden 224 Exemplare. 1991 rollte das erste rein zivile S-Modell in die Verkaufsräume - das Coupé S2, der designierte Nachfolger des Ur-quattro. Audi-typisch trieb der S2 alle vier Räder permanent an. Sein gepflegter Charakter brachte Sportlichkeit und Kultiviertheit zusammen. Beflügelt durch den Erfolg des S2, wuchs nach und nach eine geschlossene Familie an S-Modellen heran, vom S3 über den S4 und den S6 bis zum S8.

Ab 1996 transportierte der S8 die Philosophie der luxuriösen Sportlichkeit mit einem anfangs 340 PS, später 360 PS starken 4,2-Liter-V8 in die große Kategorie. Innerhalb seiner Baureihe erzielte er mit seinem ausgeprägt sportlich-luxuriösen Charakter annähernd elf Prozent Anteil - diese Quote lag weit über dem, was die vergleichbaren Modelle der Wettbewerber erreichten, und belegt die dynamische Ausrichtung der A8-Kundschaft. Mit rund 10.500 verkauften Einheiten während seines sechsjährigen Produktionszyklus eroberte der Audi S8 durchschnittlich 31 Prozent Marktanteil unter den sportlichen Luxuslimousinen. Alle S-Modelle zusammen kommen bis heute auf nahezu 140.000 Exemplare.

Wie sein Vorgänger wurde auch der neue Audi S8 für Menschen entwickelt, die mit ihrem Fahrzeug ihrer Individualität Ausdruck verleihen wollen. Er soll die Botschaft ihres Erfolgs übermitteln und ihre hohe Leistungsbereitschaft repräsentieren.

 

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