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Mit dem X5 öffnet BMW einmal mehr ein neues, nämlich das Sports Activity Vehicle (SAV)-Segment: Der X5 definiert sich wie die anderen BMW Automobile über die bekannten klassischen BMW Eigenschaften wie Ästhetik, Dynamik und Sicherheit. Im Falle des X5 ist darüber hinaus ein völlig neues Fahrgefühl, insbesondere durch die hohe Sitzposition und das exzellente Fahrverhalten auf allen Straßen und Wegen dieser Welt, stark ausgeprägt.

 

Mit einer selbsttragenden Karosserie und Einzelradaufhängung setzt der X5 neue Maßstäbe in puncto Fahrdynamik und Sicherheit für Fahrzeuge, die auch auf unbefestigten Wegen eine gute Figur machen. Er ist von der technischen Basis her ein für diesen neuen Markt speziell entwickelter Personenwagen mit modernster Allrad-Technologie und mit BMW typischen Fahr- und Komforteigenschaften.

Das äußert sich in einem Handling, wie es im on-road-Betrieb im Vergleich mit geländetauglichen Fahrzeugen bislang nicht angeboten wurde, und in einem all-road-Verhalten, das von der Leistungs-fähigkeit, der Leistungsentfaltung und dem hohen technischen Standard - neuartiger Allradantrieb mit Vierrad-Bremseneingriff, DSC (dynamische Stabilitätskontrolle) - bestimmt ist.

Es versteht sich, daß das BMW Sports Acitivity Vehicle in Sachen Sicherheit auf demselben hohen Niveau steht wie alle übrigen BMW Automobile. Im Vergleich zu Fahrzeugen mit Geländefähigkeit stellt der X5 mit seiner selbsttragenden Karosserie und dem bekannten BMW Sicherheits-Paket F.I.R.S.T. im Crashfall den Maßstab in Sachen Insassen- und Partnerschutz dar. Die Ausstattung mit bis zu zehn Airbags entspricht derjenigen, die für die großen BMW Automobile verfügbar ist - mit Front-, Seiten- und Kopfairbags für vorn und Seiten- und Kopfairbags für hinten.

Die Proportionen verleihen dem X5 seinen speziellen Charakter von Kraft und Geschmeidigkeit und belegen zugleich mit 4,66 m Länge, 1,72 m Dachhöhe und 1,87 m Breite die Bestimmung des X5: Sie bietet BMW typische Beweglichkeit - z.B. beim Rangieren - und gleichzeitig ein auf diesen Automobiltyp zugeschnittenes, großzügiges Raumgefühl. Er wirkt für ein Automobil dieser Größenordnung geradezu kompakt und dabei äußerst muskulös. Den kraftvoll-dynamischen Auftritt unterstreichen die voluminösen, bis zu 19 Zoll großen Räder, der kurze vordere Überhang und der eingezogene untere Karosserieabschluß am Heck, der die Räder stark betont.

Was den X5 so einzig unter den BMW Automobilen macht, ist das Innenraumgefühl: ein Ergebnis der hohen Sitzposition und der Ausstrahlung von besonderer Geborgenheit, die sich aus den Platzverhältnissen, der hohen Kopffreiheit und den kräftigen Dach-säulen ergeben. So spiegelt denn das Empfinden im ansonsten in Sachen Komfort und Individualisierungsmöglichkeiten den anderen BMW Modellen selbstverständlich ebenbürtigen X5 die Souveränität dieses neuartigen Automobilkonzepts wieder: Wo er auch fährt, ob sportlich dynamisch auf kurviger Landstraße, ob unter tückischen Fahrbahnbedingungen oder auf unbefestigter Straße - er meistert dies alles und bietet als besonderes Extra die Freude am Fahren.

{mospagebreak} Die Technik des neuen BMW X5
Mit dem X5 übernimmt BMW erneut die Rolle des Pioniers: Der allradgetriebene Newcomer definiert das neue Marktsegment der Sports Activity Vehicle (SAV), das die sportlich-komfortablen Eigenschaften einer typischen BMW Limousine um weitreichende Fähigkeiten auch auf unbefestigten Wegen ergänzt. Der X5 wird im amerikanischen BMW Werk Spartanburg/South Carolina gebaut und debütiert als

X5 4.4i
4,4 Liter V-Achtzylinder, 4 Ventiler, VANOS, 210 kW/286 PS, Verbrauch 13,9 Liter Super, 207 (230) km/h, 0-100 km/h 7,5 s

Eindeutig im Vordergrund der Entwicklung standen exzellente Eigenschaften auf der Straße. Im Gegensatz zu konventionellen Off-Roadern hat der X5 eine selbsttragende Karosserie, Einzelradaufhängung und verfügt mit der Dynamischen Stabilitäts Control DSC über das modernste elektronische Regelsystem. Für das erweiterte Einsatzspektrum des X5 wurde die DSC um die automatische Differentialbremse ADB-X (Automatic Differential Brake) und die intelligente Bergabfahr-Kontrolle HDC (Hill Descent Control) ergänzt. Außerdem verfügt der X5 über eine Hochleistungs-Bremsanlage, mit der Verzögerungswerte auf dem Niveau einer 7er Limousine möglich sind. Damit steht dem X5-Fahrer ein BMW zur Verfügung, der sichere, agile und komfortable Fahreigenschaften auf befestigten und unbefestigten Straßen bietet.

Ein völlig neuer BMW Typ
Der X5 ist nicht nur ein völlig neuer BMW Typ, er ist als erstes Sports Activity Vehicle auch ein neuer Fahrzeugtyp. Sein Refinement, ein Oberbegriff für Rasse, Eleganz, Finish, Design und Charakter, verleiht dem X5 eine Eigenstellung im Gesamtmarkt.

Bisherige Sports Utility Vehicles (SUV) stellen in Design und Technik eine Mischung von Minivan und Geländewagen dar. Charakteristisch für diese Fahrzeuggattung ist die sogenannte “6-line”, bei der die gedachte Verbindung des Hinterrad-Kreises mit der C-Säulen-Linie die Ziffer 6 bildet. An dieser 6 hängt dann der Gepäckraum wie ein Rucksack, ein Relikt des Minivan-Designs.

In der Aerodynamik allen SUV’s weit überlegen: cx-Wert 0,36
Die Linie des X5 dagegen ist durchgehend gezeichnet, mit muskulösen Flanken, eine Synthese zwischen sportlicher Limousine und Geländewagen, wobei die Limousinen-Eigenschaften eindeutig die Oberhand haben. Allein die sportliche, ansteigende Fronthaube unterscheidet das dynamische Design des Sports Activity Vehicle von einem klassischen Geländewagen nach dem Vorbild des Range Rover. Ein Design mit praktischen Vorteilen: Der cx-Wert des X5 von 0,36 ist mit Abstand besser als der von SUV’s, was sich in niedrigerem Treibstoffverbrauch insbesondere bei höheren Reisegeschwindigkeiten auszahlt. Und dort, also oberhalb der Tempovorgaben genormter Verbrauchszyklen, wird der X5 in der Praxis wohl vorwiegend bewegt werden.

Anders geschnitten und doch BMW Maßanzug
Allein die Proportionen verraten eine völlig neue BMW Baureihe: Der X5 ist mit 4,66 m Länge 15 cm kompakter als ein 5er, übertrifft mit 1,87 m Breite aber sogar den 7er noch um einige Millimeter. Jeglichen Vergleich zu den bisherigen Modellreihen sprengt die Höhe von 1,72 m. Der effektive Kopfraum vorn beträgt dementsprechend üppige 1013 mm, der bereits sehr großzügig bemessene 7er bietet vergleichsweise 988 mm. Und das bei einer 180 mm höheren Sitzposition als im 5er.

Gemessen an den Außenmaßen sind 2,82 Meter Radstand - gerade mal ein Zentimeter kürzer als beim 5er - lang. Damit bietet der X5 einerseits jede Menge Platz, ist dabei aber auch auf engem Terrain problemlos zu bewegen.

Auch das Gepäck darf etwas größer ausfallen: Golfbags taugen hier als Maßstab nicht mehr, in 450 bis 1550 Liter Kofferraumvolumen passt selbst ausgewachsenes Sportgerät mit bis zu rund einer halben Tonne Eigengewicht - die Nutzlast beträgt insgesamt 555 kg. Dafür sind die Rückenlehnen im Verhältnis 60:40 geteilt umklappbar. Als zusätzlicher Schutz der Insassen vor Ladegut wird ein hochfestes Ladeguttrennnetz angeboten, das an der Sitzlehne und im Dachbereich befestigt wird und sowohl bei aufgestellten als auch bei abgeklappten Rücksitzlehnen montiert werden kann. Wenn das Netz nicht eingehängt ist, läßt sich seine Halterung mit einem Schiebeverschluss abdecken.

Zum individuellen Beladen ist die Heckklappe des X5 in Höhe der Brüstungslinie horizontal geteilt. Das obere Teil läßt sich nach oben, das untere so nach unten öffnen, dass eine mit dem Kofferraumboden ebene und mit bis zu 200 kg belastbare Fläche entsteht. Zwei Leuchten im oberen Teil der Heckklappe sorgen auch bei Dunkelheit für großzügige Vorfeldbeleuchtung.

Die Freiheits-Grade des X5: Spielraum auch abseits der Straße
Das neue Format des X5 ermöglicht seinen Insassen auch Bewegungsfreiheit in Situationen, vor denen eine Limousine kapitulieren muss. Dank der Bodenfreiheit von mindestens 180 mm sitzt das Sports Activity Vehicle von BMW auch auf stark ausgefahrenen Feldwegen nicht so schnell auf. Und sollten die unvermittelt mal bergauf oder bergab gehen, schützen Böschungswinkel von mindestens 28 Grad vorn und 22,5 Grad hinten auch auf heftigeren Kanten vor unerwünschtem Bodenkontakt an Front oder Heck. Auch zwischen den Achsen ist der X5 dank seines Rampenwinkels von 16 Grad außerordentlich gut vor Bodenwellen geschützt.

Komfort entsteht in der Karosserie: Die extreme Steifigkeit des X5
Die selbsttragende Karosserie des X5 hat einen weiteren Vorteil: Die Konstrukteure konnten eine beispielhafte dynamische und statische Torsionssteifigkeit erreichen, das praktisch auf dem Niveau von 5er und 7er liegt. Die Torsionssteifigkeit des X5 wurde mit 23 100 Nm/Grad gemessen, beim 5er beträgt sie vergleichweise 24 000 Nm/Grad, der 7er erreicht 25 000 Nm/Grad.

Hauptziel der hohen Steifigkeit ist der Fahrkomfort. Motor, Antriebstrang, Fahrwerk, Reifen und Umströmungsgeräusche erzeugen Vibrationen. Die muß die Karosserie kompensieren, ohne selbst in Schwingungen zu geraten, die sich wiederum als Dröhnen oder sonstige akustische Störungen bemerkbar machen können. Darüber hinaus würden unkontrollierte Bewegungen und Schwingungen der Karosserie im Extremfall zum Beispiel auch das ausgeklügelte System der präzisen Fahrwerksreaktionen stören. Und hohe Steifigkeit ist natürlich bei Dauerbeanspruchung ebenfalls vorteilhaft.

Das Kraftpaket: 4,4 Liter Achtzylinder mit VANOS
Für souveränen Vortrieb sorgt im X5 4.4i die hubraumgrößte Variante des erfolgreichsten Achtzylinder aus europäischer Produktion: Mit einem Nenndrehmoment von 440 Nm bei 3600 min-1 und einer Nennleistung von 210 kW/286 PS bei 5400 min-1 ist das Sports Activity Vehicle für alle automobilen Herausforderungen bestens gerüstet. Die Normbeschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h erledigt der X5 4.4i in 7,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei Serienbereifung auf 207 km/h limitiert. Diese Begrenzung entfällt mit dem Sportpaket, das unter anderem ein Sportfahrwerk mit 19 Zoll Aluminiumrädern und V-Reifen umfasst; der X5 4.4i erreicht dann 230 km/h.

Das Triebwerk ist mit modernsten Technologien gebaut, verfügt über die variable Nockenwellen-Steuerung VANOS auf der Einlassseite, Kennfeldkühlung und Digitale Motorelektronik DME. Dadurch verbinden sich hohe Werte für Drehmoment und Leistung mit niedrigen Werten für Schadstoffausstoß und Verbrauch: In den USA ist er nach Vorschriftendefinition ein Light Duty Truck und als sogenanntes “50 Staaten Modell” in der Kategorie Low Emission Vehicle (LEV) zertifiziert.

Damit erfüllt er die strengen kalifornischen Anforderungen selbst nach Pkw-Maßstäben bundesweit. Der X5 4.4i unterschreitet deutlich die Grenzwerte der Abgasnormen D4 (Deutschland), EU3 (Europa) und verbraucht nach EU Gesamt 13,9 Liter Superbenzin. Bezogen auf das Leergewicht - durch den Allradantrieb bedingt ohne Fahrer 2095 kg - liegt der X5 4.4i damit sogar unter dem spezifischen Niveau des 540i touring. Dank des 92 Liter fassenden Tanks kommt das Sports Activity Vehicle bei Normverbrauch auf eine Reichweite von 662 Kilometern.

{mospagebreak} {mosimage}Schrittmacher BMW: Kennfeldkühlung, wassergekühlter Generator
Als weltweit erster Hersteller setzt BMW bei den V8-Motoren ein bedarfsorientiertes, variables Motorkühlsystem und Generatoren mit Wasserkühlung ein. Neben einer Verbrauchsreduzierung von rund zwei Prozent im Durchschnitt bietet die Kennfeldkühlung Vorteile für die Heizleistung. Der wassergekühlte Generator wirkt sich am nachhaltigsten in der Geräuschdämmung aus: Durch den Entfall des Lüfters und den isolierenden Wassermantel sinkt das Motorgeräusch insgesamt in weiten Betriebsbereichen um 3 dB(A) und mehr, was einer Halbierung der Geräuschemission entspricht. Damit aber nicht genug: Durch die bessere Wärmeabfuhr steigt der Wirkungsgrad der Lichtmaschine, was sich in weniger Kraftstoffverbrauch, höherer Leistung und längerer Lebensdauer des Generators auszahlt.

Die Integration des Kennfeldes in der Digitalen Motorelektronik DME bietet den Vorteil, dass eventuelle Fehler im System durch spezielle Abfragealgorithmen im Fehlerspeicher abgelegt und damit vom Kundendienst schnell analysiert werden können.

Fünfgang-Automatik mit Steptronic serienmäßig
Der neue X5 4.4i ist mit Steptronic-Automatikgetriebe ausgerüstet, das neben der vollautomatischen, adaptiven Steuerung des Fünfganggetriebes individuelles “Hand”-Schalten ermöglicht. Außerdem verfügt das Getriebe über das Sicherheitssystem “Shiftlock/Interlock” gegen unbeabsichtigtes Einlegen von Gängen und die “Fast-off-Erkennung”. Letztere unterdrückt das Hochschalten beim schnellen Gaswegnehmen. Dadurch wird etwa beim schnellen Wechsel auf das Bremspedal der aktuelle Gang gehalten und die Bremswirkung des Motors genutzt. Auch unerwünschtes Hochschalten beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven wird durch die Erkennung der Querbeschleunigung vermieden.

Der Einsatz einer geregelten Wandler-Überbrückungskupplung führt zu einem Fahrverhalten, das in weiten Bereichen die für Handschaltgetriebe typische direkte und spontane Kraftentfaltung mit der perfekten Schwingungsisolation und ruckfreien Beschleunigung eines Automatikgetriebes kombiniert. Außerdem steigert die Überbrückungskupplung den Wirkungsgrad des Getriebes und senkt damit den Kraftstoffverbrauch.

Das Fahrwerk: Alles vom Feinsten
Die Gattung Sports Activity Vehicle ist bereits im grundsätzlichen Aufbau des X5 festgeschrieben: Basis ist eine selbsttragende Karosserie und ein Fahrwerk mit einzeln aufgehängten Rädern. Die Achslastverteilung liegt mit 52:48 unmittelbar am Idealwert und erfüllt damit eine Grundvoraussetzung für Agilität und Dynamik auf dem Niveau des 5er. Auch mit Allradantrieb und trotz des höheren Schwerpunkts haben die Entwickler für dieses Fahrzeug die BMW typischen Fahreigenschaften erzielt. Das aber ist mit den Starrachsen und Leiterrahmen eines klassischen Offroaders ausgeschlossen.

Doppelgelenk-Federbeinvorderachse mit spezieller Kinematik
Das Fahrwerk entspricht im Prinzip dem technischen Stand der aktuellen BMW Baureihen, erweitert um den zusätzlichen Vorderradantrieb. Schon deshalb ist der neue BMW in seinen Straßeneigenschaften allen herkömmlichen geländegängigen Fahrzeugen überlegen. Der X5 besitzt eine neu entwickelte Doppelgelenk-Federbeinvorderachse mit Stabilisator und Gasdruckdämpfern. Wie beim 7er werden die Räder von Stahl-Schmiedelenkern geführt. Die Achskinematik ist den Erfordernissen des Allradantriebs angepasst.

Der Vorderachsträger ist aus Gründen der Crash-Performance starr mit den Motorträgern verschraubt und trägt über zwei große, hydraulisch gedämpfte Gummilager den Motor mit allen Getrieben. Der dritte Aufhängungspunkt befindet sich am zentralen Verteilergetriebe. Dort ist die Einheit ebenfalls über ein großvolumiges Gummilager am Getriebequerträger elastisch gelagert. Die Unterbodenplatte besteht aus tiefgezogenem Aluminiumblech. Sie dient zum einen als wirksamer Schutz von Ölwanne und Lenkgetriebe, zum anderen versteift sie den ganzen Vorderwagen und hat dadurch einen positiven Einfluss auf Schwingungskomfort und Lenkpräzision.

Für den X5 wurde eine spezielle Zahnstangen-Servolenkung entwickelt. Durch die BMW typische Lenkabstimmung vermittelt sie ein direktes Fahr- und Lenkgefühl. Als Sonderausstattung ist die Servotronic mit geschwindigkeitsabhängiger Lenkkraftunterstützung lieferbar. Bei niedriger Geschwindigkeit auf schlechten Wegstrecken, beim Rangieren oder beim Ein- und Ausparken bietet sie eine besonders hohe Unterstützung.

Integral-Hinterachse mit 7er Qualitäten
Die Integral-Hinterachse beruht auf dem gleichen Mehrlenker-Achs-prinzip wie bei der 7er Reihe. Ihre für die Radführung maßgebliche Kinematik und Elastokinematik ist also mit der des BMW Flaggschiffs identisch - eine wichtige Voraussetzung, um das Ziel außergewöhnlicher Onroad-Eigenschaften mit diesem Fahrzeugkonzept zu erzielen. Um die ungefederten Massen weiter zu reduzieren, bestehen die Radträger, die unteren Lenker sowie die Schwinge aus Aluminium.

Die Dämpfer arbeiten zwischen der Schwinge und dem Karosserieträger. Um einen hervorragenden Akustik- und Schwingungskomfort zu erreichen, isoliert ein Fahrschemel das Hinterachsgetriebe doppelelastisch zum Aufbau. Der Fahrschemel wiederum ist über großvolumige Gummielemente mit der Karosserie verbunden.

Niveauregulierung durch elektronisch gesteuerte Luftfederung
Serienmäßig verfügt der X5 4.4i über eine elektronisch gesteuerte Niveauregulierung mit volltragenden Luftfederelementen. Das Fahren mit Luftbälgen als Feder hat dabei zwei Vorteile: Unabhängig von der Beladung bleibt nicht nur das Fahrzeugniveau praktisch unverändert, auch der Federungskomfort behält seine exzellenten Eigenschaften. Und das funktioniert so: Wird die Hinterachse beladen, erhöht sich automatisch der Druck in den Federbälgen. Die Federung bleibt dadurch im Verhältnis von Beladung zu Federhärte konstant. In Verbindung mit dem immer optimalen Fahrzeugniveau bestimmt genau diese Konstanz die Qualität des Fahrkomforts entscheidend mit.

{mospagebreak} Neben schnellem Ausgleich reagiert dieses System auch auf asymmetrische Beladung und auf Veränderungen der Beladung während der Fahrt, immer abhängig vom Fahrzustand. So erkennt die Elektronik beispielsweise Kurvenfahrt, bei der ein Niveauausgleich die Karosse unnötig neigen würde, und setzt die Regelung aus.

Zur Reduzierung der ungefederten Massen wurden die auf dem Radträger sitzenden Luftfederkolben vollständig in Kunststoff ausgeführt. Ein elektromotorisch betriebener Kompressor versorgt das System mit Druckluft. Um das Niveau der Karosserie zu erkennen, messen zwei Sensoren die Auslenkungen der beiden Hinterachsschwingen.

Die Federn stützen sich aus Platzgründen unterhalb des Ladebodens auf den Radträgern der Achse ab. Dadurch ist eine große Durchladebreite zwischen den Radhäusern möglich, was sich in einem großzügigen Gepäckraum auswirkt. Die Stoßdämpfer arbeiten zwischen der Schwinge und dem Karosserieträger.

Allradantrieb: Mehr Traktion und trotzdem handlich
Der X5 hat permanenten Allradantrieb, der im normalen Fahrbetrieb die Kraft zu 62 Prozent über die Hinterachse und zu 38 Prozent über die Vorderräder überträgt. Vom Getriebe aus wird der Kraftfluss vom zentralen Verteilergetriebe mit Schwingungstilgern und integriertem Zentraldifferential über die übliche Kardanwelle nach hinten geleitet. Die Verbindung mit den Vorderrädern wird über eine kettengetriebene Gelenkwelle, die parallel zum Motor vom Verteilergetriebe nach vorn verläuft, ein Vorderachsdifferential und Achswellen hergestellt. Diese Konstruktion befähigt dem X5 4.4i eine hervorragende Traktion, die sich beispielsweise in einer maximalen Anfahrsteigfähigkeit von mehr als 32 Grad bei zulässigem Gesamtgewicht niederschlägt.

Die Verbindungswelle zum rechten Vorderrad wird - wie schon beim BMW 325iX - durch die Ölwanne geführt. Dieser Kunstgriff ermöglicht unter anderem eine niedrige Bauweise mit tiefem Schwerpunkt und zugleich ausreichende Bodenfreiheit. Das kommt erneut einerseits der Fahrdynamik zugute, andererseits der Bodenfreiheit auf schlechten Wegen.

Um gleich lange Antriebswellen verwenden zu können, ist auf der rechten Seite der Ölwanne ein Lagerbock angeflanscht. Der Vorteil: Gleiche Beugewinkel in den Gleichlaufgelenken und damit eine Lenkung, die frei von Antriebseinflüssen ist. Außerdem ermöglicht diese Konstruktion maximalen Lenkeinschlag und mit 12,1 Meter einen entscheidend kleineren Wendekreis als bei konventionellen Geländewagen. Das wiederum ist ein wesentlicher Vorteil des X5 im Alltag, etwa beim Wenden oder in engen Parkhäusern.

Auf ein Untersetzungsgetriebe, wie es für extreme Geländefahrten erforderlich ist, wurde beim X5 bewusst verzichtet. Zum einen um trotz großzügiger Bodenfreiheit den Schwerpunkt so niedrig wie möglich zu halten. Und zum zweiten, weil es für das Aufgabenspektrum eines SAV nicht benötigt wird.

Die aktive Sicherheit des X5
Die Bremsanlage des X5 ist so leistungsfähig, dass sie im Extremfall Verzögerungswerte auf dem Niveau der 7er Limousine ermöglicht. Damit ist der X5 in seiner aktiven Sicherheit jedem Geländewagen oder SUV weit überlegen. Die vorderen Bremsscheiben sind innenbelüftet und haben einen Durchmesser von 332 mm, hinten sind massive Bremsscheiben mit 324 mm Durchmesser montiert. Durch die Auslegung des pneumatischen Bremskraftverstärkers und der elektronischen Bremskraftregelung können bis zu 2700 Kilo Anhängelast sicher verzögert werden.

Universelles DSC als Zentrale neuer Sicherheitsfeatures
Der X5 verfügt serienmäßig über die derzeit fortschrittlichste Stabilitätsregelung DSC. In ihr sind alle Funktionen von ABS mit CBC (Cornering Brake Control), DBC (Dynamic Brake Control) und ASC-X (Automatische Stabilitäts Control) integriert. Das X steht bei den Fahrwerkregelsystemen des X5 für die Vierradvariante der jeweiligen bekannten BMW Regelsysteme. Zusätzlich erhöht die DSC, speziell auf rutschiger Straße, die Fahrsicherheit bei abrupten Ausweichmanövern oder plötzlichen Gefahrenmomenten in Kurven. Dazu kann das System jedes einzelne der vier Fahrzeugräder gezielt abbremsen und gegebenenfalls die Motorleistung reduzieren. Für die sichere Fortbewegung auf allen Straßen dieser Welt wurde die DSC um zwei weitere Funktionen ergänzt: Die automatische Differentialbremse ADB-X und die intelligente Bergabfahr-Kontrolle HDC.

ADB-X ersetzt alle Sperrdifferentiale
ADB-X steht für Automatic Differential Brake und bezeichnet ein intelligentes, vollautomatisches System, das die Funktion von Differentialsperren übernimmt. So kompliziert die Regelung selbst ist, so einfach ist die Wirkungsweise: Erkennt die ADB-X ein durchdrehendes Rad, wird es über die aktive Bremsfunktion der DSC verzögert. Dadurch fließt erstens die Motorkraft verstärkt zu den übrigen Rädern, zweitens kann die Traktion des betroffenen Rades wiederhergestellt werden. Je nach Traktionsbedarf kann die ADB-X auf die Bremsen an allen vier Rädern individuell zugreifen. Bei extremer Glätte wird zusätzlich das Motormoment zurückgenommen, um einer Bremsenüberhitzung vorzubeugen. Die Funktion ADB-X bleibt auch erhalten, wenn der Fahrer das DSC abschaltet. Dann ist der Bremseneingriff auf maximale Traktion ausgelegt und eine Temperaturschaltung schützt die Bremsen vor Überhitzung.

HDC: Autopilot für Bergabfahrten
Die HDC (Hill Descent Control) ist eine intelligente Bergabfahr-Kontrolle für steiles Gefälle. Sie ermöglicht z. B. bei rutschigen Abhängen gleichbleibend sicheres Bergabfahren. Ohne dass der Fahrer eingreifen muss, bewegt sich der X5 - ähnlich wie bei einem Reduktionsgetriebe - mit konstanter Geschwindigkeit in gutem Schritttempo vorwärts. Diese automatische Geschwindigkeitsregelung arbeitet wie die ADB-X als integriertes Teil der DSC mit individuellem Bremseneingriff an allen vier Rädern.

{mospagebreak} Die HDC-Funktion wird über eine separate Taste neben der DSC-Taste ein- und ausgeschaltet. Sie lässt sich bei jeder Fahrgeschwindigkeit aktivieren, wird aber erst unterhalb von 50 km/h wirksam. Wird diese Marke bei eingeschalteter HDC unterschritten, so reduziert der X5 die Geschwindigkeit automatisch mit linearer Verzögerung auf rund 10 km/h und hält sie dann konstant. Der Arbeitsbereich der HDC-Regelung liegt zwischen 5 und 10 km/h und kann vom Fahrer über das Brems- und Gaspedal beeinflusst werden. Sollte der Fahrer über das 10 km/h-Limit beschleunigen, geht die HDC in einen “Stand-by”-Modus über.

Die passive Sicherheit des X5
Das zentrale Ziel bei der Entwicklung der passiven Sicherheit des X5 war die Übernahme des anerkannt hohen Sicherheitsstandards von den BMW Limousinen sowie die Integration der konzeptionellen Vorteile eines Sports Activity Vehicle wie hohe Schwellerlage und hohe Karosseriesteifigkeit. Zur Erfüllung der hochgesteckten Ziele im Bereich Sicherheit, Strukturdynamik und Steifigkeit wurde die Karosserie in selbsttragender Ganzstahlbauweise als “funktionaler Leichtbau” ausgeführt. Dieser umfasst den konsequenten Einsatz höherfester Stähle sowie eine belastungsgerechte Gestaltung der Trägerstruktur und deren Knotenausformung. Der gewichtsbezogene Anteil an höherfesten Blechen liegt bei etwa 56 %. Oberflächenbezogen werden etwa 97 % verzinkte Bleche eingesetzt, um die hohen Sicherheitsreserven während der kompletten Lebensdauer auch unter extremen klimatischen Bedingungen aufrechtzuerhalten.

Im Gegensatz zu den üblichen Geländewagen verzichtet der BMW X5 also auf einen Rahmen und basiert stattdessen auf der im heutigen Pkw-Bau durchweg realisierten selbsttragenden Karosserie. Das hat entscheidende Vorteile in der passiven Sicherheit, da bis heute jede Rahmenkonstruktion die definierte Energieaufnahme bei einer Kollision behindert. Die komplett neu entwickelte und auf die Bedürfnisse des X5 abgestimmte Karosserie ist dagegen in der Lage, bereits vor den Rückhaltesystemen wie Gurt und Airbag wesentlich mehr Crashenergie abzufangen und liegt damit auf einem vergleichbaren Sicherheitsniveau wie die BMW Limousinen.

Kraftstoffsystem umfassend geschützt
Weil Sicherheit bei der Entwicklung des X5 höchste Priorität genoss, ist auch das Kraftstoffsystem besonders geschützt. Der Tank aus hochdichtem Polyethylen ist wie bei den Limousinen in sicherer Lage vor der Hinterachse angeordnet. Wegen der Offroadtauglichkeit des X5 ist der Tankbereich zusätzlich durch hochfeste Kunststoffabdeckungen gegen Einwirkungen von außen geschützt. Mit entsprechenden Ausgleichslängen verlaufende Metallleitungen zum Motor gewährleisten die Dichtheit der Kraftstoffanlage auch bei hohen Relativbewegungen zwischen Motor und Karosserie, wie sie beispielsweise bei einem Baumaufprall auftreten können. Zusätzlich wird bei schwereren Kollisionen mit Hilfe des Airbag-Steuergeräts die Kraftstoffpumpe abgeschaltet und die Sicherheitsbatterieklemme SBK unterbricht die Stromversorgung von Anlasser und Lichtmaschine.

Wie im 7er: Intelligente Frontairbags plus Seiten- und Kopfbags
Zur Erreichung eines größtmöglichen Insassenschutzes ist beim X5 jeder Sitzplatz - auch im Fond - mit einem 3-Punkt-Automatik-Sicherheitsgurt ausgestattet. Beim mittleren hinteren Sitzplatz ist der Gurtautomat in das 60%-Lehnenteil integriert. In die äußeren Fond-Sitzplätze sind zur Aufnahme von Kindersitzen normierte ISOFIX-Schnellbefestigungen integriert. Die Ausstattung mit bis zu zehn Airbags entspricht derjenigen, die für die großen BMW Automobile verfügbar ist - mit Front-, Seiten- und Kopfairbags für vorn und Seiten- und Kopfairbags für hinten.

Mit dem X5 führt BMW das Kopfairbag-System weltweit erstmalig auch außerhalb des Limousinen-Segments ein. Selbstverständlich verfügt auch der X5 über den von BMW 1999 eingeführten intelligenten Airbag. Dieses System bläst die beiden Frontairbags je nach Unfallschwere in zwei Stufen auf. Dadurch wird die Gefahr für Fahrer und Beifahrer, bei einer leichteren Kollision durch den Airbag verletzt zu werden, weiter minimiert.

Um im Notfall möglichst alle Fluchtmöglichkeiten zu erhalten, kann die zweigeteilte Heckklappe von innen manuell entriegelt und geöffnet werden. Der entprechende Schalter ist im oberen Teil der Heckklappe untergebracht und leicht zu erreichen.

Der X5 im Crashtest: Neue Dimension passiver Sicherheit
Der BMW X5 geht nicht nur mit ausgefeilter Technik und überlegenem Fahrkomfort in einem völlig neuen Marktsegment an den Start, sondern auch als eines der sichersten Autos überhaupt: Alle einschlägigen Crash-Tests absolvierte das Sports Activity Vehicle fast durchweg mit der maximal erreichbaren Punktzahl.

Die Prüfungen sowohl nach den europäischen, als auch nach den japanischen NCAP Standards sowie den Test des US-amerikanischen Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) bestand der X5 ausnahmslos mit Bestnoten. Und auch bei der Beurteilung nach US-NCAP erreichte der neue BMW Spitzenwerte. Unter dem Kürzel NCAP (New Car Assessment Program » Neues Fahrzeugbewertungsprogramm) wurden in der EU, in den USA und in Japan jeweils neue Standards für Crash-Tests definiert, die unter anderem durch höhere Aufprallgeschwindigkeiten noch anspruchsvoller als die bisher üblichen Verfahren sind.

Frontalaufprall: Japan und US-NCAP bestätigen hohe Sicherheit
Im Frontalaufprall gegen eine feste Barriere mit 56 km/h erreichte der X5 nach US-NCAP Wertung für die Fahrerseite die maximale Punktzahl, auf der Beifahrerseite vier von fünf möglichen Sternen. Im Japan NCAP wurde der Schutz auf beiden Seiten mit der Bestnote AAA honoriert.

Die hohen Längskräfte, die bei einem Frontalaufprall auftreten, werden beim X5 an mehreren Krafteinleitungspunkten von der Bodengruppe aufgenommen. Die vorderen Längsträger laufen unter der Bodengruppe weiter und führen direkt zu den hinteren Längsträgern. Nach vorne findet die Bodengruppe einen homogenen Übergang zur Stirnwand, die mit ihrer Trägerstruktur ein wesentliches Bindeglied zwischen Vorderbau, Bodengruppe und Seitenrahmen darstellt.

Vorgegebene Lastpfade leiten die Kräfte in die Bodengruppe, seitliche Längsträger, Seitenrahmen und Tunnel. Großvolumige Versteifungen, die von den Motorträgern zu den A-Säulen führen, schützen dabei den Fußraum vor zu hohen Intrusionen. Im Motorraum sorgt ein Stirnwand-Querträger, der die beiden Motorträger miteinander verbindet, für eine optimale Krafteinleitung in den Tunnel.

Offsetcrash: Bestnoten nach Euro-NCAP und IIHS Standards
Beim sogenannten Offset-Crash nach Euro-NCAP und amerikanischen IIHS-Standards trifft das 64,5 km/h schnelle Fahrzeug nur mit 40 Prozent seiner gesamten Front auf ein deformierbares Hindernis. Diese Crashanordnung gilt als eine der am schwersten erfüllbaren überhaupt. Der X5 errang dabei nach den Kriterien des US-amerikanischen Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) die Bestnote “Good” für den Fahrer. Im Euro-NCAP, der zusammen mit dem Seitenaufprall bewertet wird, erreichte der neue BMW ebenfalls vier von vier möglichen Sternen.

{mospagebreak} Grund dafür ist die gezielte Verteilung der Kollisionskräfte möglichst auf das gesamte Fahrzeug. Zusammen mit den Verstärkungen im Getriebetunnel, einem großvolumigen Schweller, den Sitzquerträgern und geschraubten Brücken im Tunnelbereich wird einerseits die Belastung auf die gesamte Bodengruppe verteilt und andererseits eine ausreichende Quersteifigkeit im Falle eines Seitenaufpralls sichergestellt. Der tiefgezogene Seitenrahmen bildet die äußere seitliche Trägerstruktur der Rohkarosserie. Durch den Entfall von Fügestellen verfügt er über eine optimale Festigkeit Den jeweiligen Profilabschluss nach innen bilden optimierte Trägerschließbleche. In besonders stark beanspruchten Bereichen, vor allem in den Säulen, im Dachrahmen und im Schweller werden zur Erhöhung der Steifigkeit noch zusätzliche Profilbleche eingesetzt. Dadurch ist selbst unter extremen Belastungen wie beim 64 km/h Offsetcrash die Schutzfunktion der Fahrgastzelle voll gewährleistet.

Seitenaufprall: Optimaler Schutz - ob Auto oder Baum
Auch beim Seitenaufprall gegen eine deformierbare Barriere nach US NCAP mit 62,5 km/h oder Euro NCAP mit 50 km/h bewies sich der optimale Schutz des X5: Fünf von fünf möglichen Sternen auf allen Sitzen heißt das Ergebnis nach US-Wertung, vier von vier möglichen Sternen nach dem europäischen Standard in Kombination mit dem Frontalaufprall. Der zusätzliche Test eines seitlichen Aufpralls auf einen 25 cm starken Baum mit 32 km/h ergab einen relativ unkritischen HIC Wert (Head Injury Criterion) für die Kopfbelastung von unter 600.

Zum Schutz der Insassen in seitlichen Kollisionen wird beim X5 nicht nur die maximale Intrusion der Seitenstruktur, sondern auch die Intrusionsgeschwindigkeit im Kontaktzeitraum mit den Insassen reduziert. Neben den bereits beschriebenen Strukturmaßnahmen ist der Aufbau der B-Säule, insbesondere an den Anbindungsstellen unten und im Dachbereich sowie im hochbelasteten Brüstungsbereich, besonders aufwendig gestaltet. Durch die Seitenstrukturmaßnahmen, die konzeptbedingte hohe Schwellerlage sowie die Versteifungen in der Bodengruppe bietet der X5 in Seitenkollisionen ein besonders hohes Schutzpotential. Dazu kommt natürlich noch die ergänzende Schutzwirkung der einzigartigen ITS-Kopfairbags, die gerade bei Kollisionen mit schmalen Gegenständen wie Bäumen oder Laternen mehr Sicherheit garantieren.

Heckaufprall: Optimaler Schutz bei Auffahrunfällen
Den wirksamen Schutz bei Auffahrunfällen bestätigte der Heckaufprall mit 50 km/h auf ein festes Hindernis: Die Fahrgastzelle blieb ohne Deformationen, alle Türen konnten ohne Hilfsmittel mit der Hand geöffnet werden und auch das Kraftstoffsystem blieb dicht.

Der hintere Deformationsbereich des X5 setzt sich im Wesentlichen aus zwei konisch, von hinten nach vorne längsverlaufenden Trägern, einem im Achsbereich angeordneten Querträger, dem Gepäckraumboden, dem Heckabschlussträger und den hinteren Seitenwänden zusammen.

Durch die Abstimmung zwischen dem Verformungsverhalten der Heckstruktur und der Fahrgastzellenfestigkeit ist sichergestellt, dass auch bei asymmetrischen Unfallbelastungen die Schutzfunktion der Fahrgastzelle erhalten bleibt und die Türen nach der Belastung zu öffnen sind. Dies gilt über alle gesetzlichen Anforderungen hinaus auch unter erschwerten Offset-Bedingungen mit nur 40% Überdeckung.

Hoher Partner- und Fahrzeugschutz
Um dem in dieser Fahrzeugkategorie besonders wichtigen Thema Kompatibilität im Rahmen der Möglichkeiten gerecht zu werden, wurden der vordere Stoßfänger und die dahinter angeordneten Längsträger so tief wie möglich angeordnet, um ein Überfahren der Trägerstrukturen eines kleineren Unfallpartners weitgehend zu vermeiden. Zusätzlich sind auch die als Sonderzubehör erhältlichen Anbauteile wie Frontschutzbügel und Ziergitter aus nachgiebigem, schlagzähem Kunststoff gefertigt.

Im Heckbereich ist ein biegesteifer Stoßfängerträger mit Pralldämpfern und diese wiederum mit den Längsträgern verschraubt. Ein der reversiblen Pralldämpferfunktion nachgeschaltetes Deformationselement hilft wie vorne ein Beschädigen der Trägerstruktur im Niedriggeschwindigkeitsbereich zu vermeiden.

Das Innenraumkonzept des X5
Der neue BMW X5 definiert nicht nur mit ausgefeilter Technik und überlegenem Fahrkomfort ein neues Marktsegment; zum Konzept des ersten Sports Activity Vehicle gehört auch eine Innenraumgestaltung, die durch Anmutung, Ausstattungskomfort und die Kombination spezieller Farben und edler Materialien individuelle Erlebniswelten für die Passagiere schafft.

Design und Ergonomie des Interieurs sind BMW typisch und doch sehr eigenständig. Im Gegensatz zu den Limousinen oder Sportwagen wölben sich Armaturentafel und Mittelkonsole nicht Cockpit-ähnlich zum Fahrer hin, sondern sind in ruhigen, symmetrischen und übersichtlichen Formen in T- Anordnung proportioniert. Wie das Exterieur ist der Innenraum geprägt von großzügigen Flächen und klaren horizontalen und vertikalen Linien. Zusammen mit der hohen Sitzposition fördert dieses Design die Übersichtlichkeit und den Eindruck von Platz und Großzügigkeit im X5. Eine durchgängige Formlinie unterhalb der Brüstung wird von den Fondtüren aufgenommen und bis zur C-Säule fortgesetzt. Sie verleiht dem Innenraum die buchstäblich elegante Linie, die Front und Fond nicht trennt, sondern harmonisch verbindet.

Luxuriöse Serienausstattung
Auch bei der Ausstattung hält der X5 4.4i, was man von einem BMW erwarten darf: Von A wie Aktivkohlefilter der serienmäßigen Klimaautomatik über M wie Multifunktionslenkrad und S wie zwei Steckdosen im Gepäckraum bis zu Z wie Zentralverriegelung ist dieses Sports Activity Vehicle mit allem ausgestattet, was man zum sportlich-komfortablen Fahren braucht. Insgesamt entspricht das Niveau der Serienausstattung dem des 540i. Dazu kommen marktspezifische Ausstattungsdetails, die sich an den charakteristischen Kundenwünschen des jeweiligen Landes orientieren.

{mospagebreak} Zwei Beispiele für die kundenorientierte Raffinesse bis ins Detail: Die Klimaautomatik ist so dimensioniert, dass sie für eine sehr kurze Abkühlzeit sorgt. Der Klimakompressor wird - für niedrigen Verbrauch - nicht generell zugeschaltet. Serienmäßig ist die Klimaautomatik mit der Automatischen Umluft Control AUC kombiniert. Diese verfügt über einen Mikro-Aktivkohlefilter, ermittelt zusätzlich über einen Sensor im Motorraum die Qualität der Außenluft und schaltet ab einer bestimmten Schadstoffbelastung auf Umluft um. Das System erkennt alle wesentlichen gasförmigen Luftschadstoffe wie Kohlenmonoxid, Stickoxide, Äthanol, teilverbrannte Kohlenwasserstoffe und auch Dieselruß.

Beispiel zwei: In die Außenspiegel sind Punktleuchten integriert, die das Einsteigen bei Dunkelheit erleichtern. Sobald die Zentralverriegelung mit dem Schlüssel fernbedient wird, werden die Punktleuchten eingeschaltet und erhellen den Bereich vor den Türen.

Exklusiv und edel: Die Materialien
Basis des Innenausstattungskonzeptes für den X5 war die Auswahl der in Frage kommenden Materialien. Dabei entschieden sich die Designer für drei individuelle Ausstattungen, die auf die unterschiedlichen Zielgruppen abgestimmt sind:

    • Die natürliche und hochwertige Stoffbasisausstattung Flachgewebe "Spirit of Nature" erzielt durch zwei Dessinkombinationen eine sportlich-klassische Linie.

 

    • Die Komfort-Ausstattung mit natürlichem und weich verarbeitetem Montanaleder wirkt durch die elegante Zweifarbigkeit modern.

 

    • Top-Ausstattung ist die Luxuslederausstattung “Spirit of Exclusivity”. Die Kombination aus einem hochwertig geprägten Leder mit zweifarbigem Narbeffekt und einem glatten fein genarbten Leder ist sehr aufwendig und luxuriös verarbeitet.

 

Elegant und modern: Die Farbwelten
Diese drei Ausstattungen werden in sechs sogenannten Farbwelten verarbeitet, immer in Kombination mit dem Grundton Schwarz. Zu den bereits von anderen BMW Modellen bekannten Farbwelten

    • Schwarz/Schwarz

 

    • Schwarz/Grau

 

    • Schwarz/Hellbeige

 

kommen drei weitere für den X5 exklusive Kombinationen dazu:

    • Schwarz/Pastellgrün

 

    • Schwarz/Topasblau

 

    • Schwarz/Mahagoni

 

Bei Pastellgrün handelt es sich wie bei Grau und Hellbeige um eine helle Ausstattungsfarbe, die das geräumige Interieur unterstreicht. Topasblau steht als sportliche Variante dem ruhigeren Mahagoni in einem braunen Naturton gegenüber.

Diesen unterschiedlichen Ausstattungen sind Dekoroberflächen zugeordnet, die deren Aussage betonen:

    • hochwertige Basisleisten in cosmosschwarzmetallic und samanabeigemetallic hochglänzend

 

    • helles, modern wirkendes Pappelholz

 

    • dunkles, klassisches Pappelholz

 

    • Titansilber Lack für das Sportpaket

 

{mospagebreak} Die Extras des X5

    • Ausziehbarer Ladeboden. Damit man schwere Gegenstände noch besser einladen kann, ist ein um 60 Zentimeter nach hinten über die Ladekante ausziehbarer Ladeboden - Ladehilfe genannt - lieferbar. In voll ausgefahrenem Zustand kann die Ladehilfe bis zu 150 Kilogramm aufnehmen. Betätigt wird das Ganze über einen versenkbaren Griff an der Hinterkante der Ladehilfe. So lassen sich auch schwere Gegenstände aufladen und mitsamt Ladehilfe ohne großen Kraftaufwand in den Kofferraum schieben. Um den Zugang zum Ablagefach oder Reserverad zu ermöglichen, lässt sich der ausziehbare Ladeboden hochheben und am Rahmen der Hecktüre arretieren.

 

  • Elektrisch verstellbare Fondsitzlehnen. Die im Verhältnis 1:2 geteilten Fondsitzlehnen des X5 sind als Sonderausstattung elektrisch in ihrer Neigung gemeinsam verstellbar. Die Lehnen können dabei nicht nur über zwei leicht bedienbare Schalter im Himmel über den Fondsitzen, sondern auch über jeweils einen Schalter in der D-Säule bedient werden. Wenn es die jeweilige Ladung erfordern sollte, lassen sich die Lehnen damit auch von der Heckklappe aus bequem verstellen.

 

 

  • Elektrochrome Spiegel innen und außen. Der sogenannte EC-Spiegel besteht aus einer klaren und einer Spiegelglasscheibe, die einen hauchdünnen Film eines flüssigen Mediums einschließen. Wird dieses Medium unter Spannung gesetzt, verändert es seine Lichtdurchlässigkeit und der Spiegel dunkelt ab. Gesteuert wird dieser Vorgang von zwei lichtempfindlichen Sensoren im Innenspiegel. Je nach Bedarf drosselt das System den Reflexionsgrad stufenlos von 60 bis zehn Prozent.

 

 

  • Doppelscheiben-Isolierglas. Der X5 ist mit Seitenscheiben aus Isolierglas lieferbar, die den Komfort gleich in mehrfacher Hinsicht steigern: Zum einen sorgt die drei Millimeter starke Luftspaltisolierung zwischen den Scheiben dafür, dass Wärme oder Kälte weder von draußen nach innen, noch umgekehrt dringen können. Wie bei Thermofenstern von Immobilien nehmen bei den mobilen Iso-Gläsern zwar die äußeren Scheiben die Umgebungstemperatur an, die Innenscheiben bleiben jedoch nahe der Wunschtemperatur im Fahrzeuginnern. Dadurch sinkt die Beschlagneigung und das Glas fühlt sich - wenn man etwa den Unterarm auf die Fensterbrüstung legt - angenehmer an. Zudem steigt die Behaglichkeit, weil die Scheiben keine Kälte mehr abstrahlen. Neben den Temperaturen wird auch der Außenlärm besser gedämmt, so dass Fahr- und Umgebungsgeräusche nochmals angenehmer werden.

 

 

  • Klimakomfort-Frontscheibe. Die Infrarot-reflektierende Frontscheibe reduziert die Aufheizung durch die Sonneneinstrahlung nachhaltig. Insbesondere nach längeren Standzeiten im Sommer macht sich das beim Berühren von Innenraumteilen angenehm bemerkbar. Zum Beispiel wird die Oberflächentemperatur an der Instrumententafel nach 90 Minuten Aufheizung in praller Sonne durch die Infrarot-reflektierende Scheibe um rund 10 Grad gesenkt. Beim Fahren steigert die reduzierte Wärmeeinstrahlung nicht nur den Komfort, sondern auch die Konditionssicherheit.

 

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  • Komfortsitz. Der elektrische Komfortsitz zeichnet sich besonders durch eine zusätzliche Verstellbarkeit des oberen Drittels der Rückenlehne um maximal 35 Grad nach vorne aus. Für den Fahrer bringt dies eine wesentlich verbesserte Schulterunterstützung. Dem Beifahrer ermöglicht dies in Verbindung mit der weich gepolsterten Komfortkopfstütze eine sehr bequeme, entspannte Sitz- oder Ruheposition. Ergänzt wird das Ganze durch eine elektrisch höhen- und tiefenverstellbare Lordosenstütze mit komfortabler Bedienung und eine Memoryfunktion für den Fahrersitz mit sanftem Anlauf und zwei Verstellgeschwindigkeiten für Schnellverstellung und langsame Feineinstellung.

 

 

  • Navigationssystem. Als erster europäischer Hersteller bietet BMW seit 1994 ein Navigationssystem ab Werk an. Das Navigationssystem führt den Fahrer über Sprache und verschiedene optische Hinweise per farbigem LCD-Bordmonitor zu einem vorher gewählten Ziel. Die Zieleingabe erfolgt dabei im Dialog über die Angabe der Stadt, Straße etc. Darüber hinaus können auch aus den auf dem Bildschirm dargestellten Landkarten Ziele direkt angewählt werden. Die Landkarten sind auf einer Compact-Disc gespeichert, die außerdem noch eine Fülle von weiteren anwählbaren Informationen wie Restaurants, Hotels und Tankstellen enthält. Für eine möglichst exakte Routenführung wird der Standort des Fahrzeuges mittels Koppelnavigation und Mapmatching sowie über Satelliten-Navigation (GPS) ermittelt. Die Routenplanung kann mit wählbaren Parametern wie Nebenstraßen oder Schnellstraßen beeinflusst werden.

 

 

  • Park Distance Control PDC. Mit der erstmals von BMW auf den Markt gebrachten Park Distance Control PDC lernen Autofahrer-Ohren ganz einfach sehen: Je näher der Wagen im Rückwärtsgang an ein Hindernis fährt, desto schneller wird die Tonfolge der Anlage. Das Steuergerät misst dabei nach dem Echolot-Prinzip zyklisch die Abstände zwischen den vier Sensoren im Heckstoßfänger und dem Hindernis. Das System hat eine Reichweite von rund eineinhalb Metern, ab etwa 120 Zentimeter Distanz wird der erste Ton generiert. Gehen die Impulse in einen Dauerton über, ist der Mindestabstand von 20 Zentimetern unterschritten.

 

 

  • Radio- und HiFi-Anlagen. Speziell für den X5 hat BMW ein komplettes Audio-Programm entwickelt, das drei verschiedene Radiogeräte und drei Lautsprechersysteme umfasst. Die Empfangsgeräte sind voll in das Armaturenbrett integriert und über das elektronische Bus-System abgesichert, daher für Diebe praktisch nicht verwertbar. Drei Lautsprechersysteme stehen zur Wahl, die sich im Wesentlichen durch Qualität und Anzahl speziell abgestimmter Lautsprecher unterscheiden. Die Basisanlage verfügt über sechs Lautsprecher. Bei der mittleren Anlage ist ein 240-Watt-Verstärker mit zehn Lautsprechern verbunden, die Top-Anlage speist aus einem 300-Watt-Verstärker zwölf Lautsprecher inklusive Subwoofer.

 

 

  • Reifen-Druck-Control. Die Reifen-Druck-Control RDC überwacht permanent Druck und Temperatur im Innern aller vier Laufräder. Der Fahrer initialisiert die Reifen-Druck-Control mittels Fingerdruck auf die RDC-Bedientaste in der Armaturentafel, nachdem der Luftdruck aller vier Laufräder korrekt eingestellt wurde. Danach überwacht das System den gespeicherten Druck sowohl im Stand als auch beim Fahren unabhängig von Geschwindigkeit und Außentemperatur. Unterschreitet der Druck eines - oder mehrerer - Pneus zum Beispiel infolge des normalen Verlustes einen bestimmten Toleranzwert, wird der Fahrer gewarnt.

    Die RDC arbeitet wie die Systeme, die in der Formel 1 zur Reifenkontrolle eingesetzt werden, auf telemetrischer Basis. In jedem Rad ist dabei eine Sendeeinheit mit Druck- und Temperatursensor montiert, die von einer Lithium-Batterie mit einer Lebensdauer von fünf Jahren gespeist wird. Da keine Änderungen an der Felge erforderlich sind, kann die Sendeeinheit auch in andere Räder des BMW Zubehörprogramms eingesetzt werden. Die Sendeeinheit jedes Laufrades übermittelt ihre Signale an die Empfangsantenne im Radhaus, die wiederum das zentrale Steuergerät speist.

 

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  • Sportpaket. Für besonders leistungsbewußte Fahrer hat BMW das X5 Sportpaket konzipiert. Es umfaßt unter anderem sportliche Fahrwerksabstimmung, 19 Zoll Leichtmetallräder im V-Design, weiße Blinkleuchten, Auspuffblenden, Innenausstattung in Titanline, schwarzer Innenhimmel sowie elektrisch einstellbare Sportsitze für Fahrer und Beifahrer. Mit dem Sportpaket ist eine Steigerung der erreichbaren Höchstgeschindigkeit auf 230 km/h verbunden.

 

 

  • Spracheingabesystem für Telefon und Navigation. Eine neue Dimension der ebenso komfortablen wie verkehrssicheren Fahrzeugbedienung eröffnet die Spracherkennung. Als erste Sonderausstattung kann die Telefon- und Navigationsanlage auf Wunsch um die Sprachfunktion erweitert werden. Damit ist es dem Fahrer möglich, per Dialog und ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen, Rufnummern einzugeben oder über den Namen aus dem Speicher abzurufen sowie bestimmte Funktionen des Navigationssystems zu steuern. Das System wurde anfangs nur in deutscher Sprache angeboten, demnächst folgen weitere Varianten.

 

 

  • Wischer mit Regensensor. Besonders feinfühlig arbeitet die Automatische Intervall Control AIC mit Regensensor. Sie steuert das Wischintervall abhängig von der Scheibenbenetzung stufenlos zwischen Dauerbetrieb und Stillstand. Dazu misst der Regensensor anhand der Reflexion von Infrarotlicht aus einer Leuchtdiode die Lichtdurchlässigkeit der Frontscheibe: Eine trockene Scheibe reflektiert das Infrarotlicht komplett, eine feuchte nur teilweise. Dadurch ist bei jeder Regenstärke eine optimale und bedarfsgerechte Wischfrequenz gesichert.

 

 

Weitere Sonderausstattungen:

    • Dachreling

 

    • Fondklimatisierung mit getrennter Temperatur- und Gebläseregelung

 

    • Glasschiebe-/hebedach mit Einklemmschutz und Komfortbedienung

 

    • Heck- und Dachträgersysteme

 

    • Lederausstattung

 

    • Sitzheizung vorn und hinten

 

    • Skisack

 

    • Sportsitze

 

    • Titanline Interieur und Exterieur

 

    • Xenonlicht

 

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