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Chevrolet Lacetti

Geräumiges Fließheckmodell mit sportlichem Design.
Mit dem sportlichen Fließheckmodell Lacetti hat Chevrolet seine Produktpalette um ein attraktives Angebot in der populären Kompaktklasse bereichert. Im April 2004 startete der frontgetriebene Fünftürer mit drei Motorisierungen und Schalt- sowie Automatikgetriebe bei den deutschen Händlern.

 

Die moderne Linienführung des Lacetti entwarfen die Italdesign-Gestalter um Firmen-gründer Giorgetto Giugiaro. Mandelförmige Klarglasscheinwerfer und ein neuer, selbstbewusster Kühlergrill, in dessen Chromspange das Markenlogo integriert wurde, dominieren die Frontansicht des kompakten Lacetti (Länge/Breite/Höhe: 4.295/1.725/1.445 Millimeter).

Der lange Radstand (2.600 Millimeter) mit kurzen Überhängen, die kraftvoll ausgestellten Radhäuser und die nach hinten ansteigende Gürtellinie betonen die Dynamik im Profil. Nicht minder athletisch wirkt die Heckansicht: Die auffälligen Rückleuchten im Querformat setzen Farbakzente, und die breite Karosserieschulter findet ihre formale Fortsetzung unterhalb der Heckscheibe.

Kompakt ist der Fünftürer nur in den äußeren Abmessungen: Dank guter Raumausnutzung sind die Platzverhältnisse für dieses Segment großzügig bemessen. So erzielt der Lacetti etwa mit 932 Millimetern Beinfreiheit im Fond einen Bestwert in seiner Klasse. Das Kofferraumvolumen beträgt nach VDA-Norm 275 Liter, bei umgeklappter Rücksitzbank und dachhoher Beladung erhöht es sich auf 1.045 Liter. Schon in der Basisausstattung (1,4 SE) hat der Lacetti eine manuelle Klimaanlage, elektrische Fensterheber vorn und ein RDS-CD-Radio.

Mit drei Vierzylinder-Benzinmotoren steht eine umfangreiche Motorenpalette bereit. Gemeinsame Kennzeichen der Euro-3-Aggregate sind zwei oben liegende, von einem Zahnriemen angetriebene Nockenwellen sowie Vierventiltechnik. Das Basistriebwerk im Lacetti 1,4 SE schöpft aus einem Hubraum von 1.399 cm3 eine Nennleistung von 70 kW/95 PS bei 6.300 min-1. Aus dem Stand beschleunigt diese Version in 11,6 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 175 km/h. Der Gesamtverbrauch nach 99/100 EG beträgt 7,1 Liter Super-Benzin auf 100 Kilometer.

Mehr Fahrdynamik bietet die nächststärkere Motorisierung, ein 1,6-Liter-Aggregat mit 80 kW/109 PS. Damit ist ein Tempo von maximal 187 km/h möglich, den Standardspurt von 0 auf 100 km/h erledigt dieses Modell binnen 10,7 Sekunden. Der Lacetti 1,6 SX kommt auf einen Durchschnittsverbrauch nach 99/100 EG von 7,1 Litern Super-Kraftstoff auf 100 Kilometer, was in Kombination mit dem 60-Liter-Tank eine Reichweite von über 840 Kilometern ermöglicht.

Die sportlichste Art, den Fronttriebler zu bewegen, stellt der 1,8 Liter-Motor (CDX-Modell) mit 90 kW/122 PS dar. Bei Bedarf spurtet dieses,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ist bis zu 194 km/h schnell. Trotz dieser guten Fahrleistungen liegt der Gesamtverbrauch nach 99/100 EG bei lediglich 7,5 Litern Super-Kraftstoff pro 100 Kilometer. Alternativ zum Fünfgang-Schaltgetriebe steht für die beiden stärkeren Motoren eine moderne, adaptiv arbeitende Vierstufen-Automatik zur Wahl.

Das auf fast zwei Millionen Test-Kilometern sorgsam erprobte Fahrwerk des Lacetti garantiert in Kombination mit der verwindungssteifen Karosserie ausgezeichnete Handlingeigenschaften und ein hohes Maß an aktiver Sicherheit. Der Lacetti besitzt an beiden Achsen eine aufwändige Einzelradaufhängung an McPherson-Federbeinen. Die untere Radführung vorn übernimmt ein Dreieckslenker, während hinten zwei zusätzliche Quer- und ein Längslenker für eine präzise Anbindung der Räder zuständig sind. Für gute Verzögerung sorgen vier Scheibenbremsen sowie ein serienmäßiges Vierkanal-ABS. Front- und Seitenairbags sowie fünf Drei-Punkt-Sicherheitsgurte – die vorderen besitzen zusätzlich Gurtkraftbegrenzer – dienen dem Insassenschutz und sind ab Werk an Bord.

Der neue Lacetti ist eine internationale Coproduktion. Obwohl dieser Chevrolet in der südkoreanischen Hafenstadt Gunsan vom Band läuft, waren die europäischen Einflüsse bei seiner Entwicklung groß. Mit dem italienischen Design von Giugiaro und der Fahrwerksabstimmung unter anderem auf dem MIRA-Testgelände bei Coventry/Großbritannien ist er genau auf die Bedürfnisse dieses Marktes zugeschnitten. Zudem stammen zahlreiche technische Komponenten von namhaften deutschen Zulieferern – das ABS-System etwa kommt von Bosch, bei den Airbags sowie der Emissionskontrolle war Siemens Automotive als Entwicklungspartner tätig, und die Automatikgetriebe produzieren ZF (1,8 CDX).

 

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