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Citroen C3 Pluriel

Seit seiner Einführung im Sommer 2002 hat sich der Citroën C3 zur festen Größe auf dem deutschen Kleinwagenmarkt gemausert. Sein frisches Design mit hohem Kuppeldach, großen Fensterflächen und runder Schnauze mit freundlich grinsendem Kühlergrill hat ihm schnell die Aufmerksamkeit des Publikums gesichert. Mit dem C3 hat die Marke mit dem Doppelwinkel begonnen, verlorenes Terrain im Kleinwagenmarkt wieder gutzumachen.

 

  • Stammvater einer ganzen Palette von Kleinwagen

 

  • Ausdrucksstarkes Design birgt gutes Raumangebot

 

  • Motorenpalette mit vier Benzinern und zwei Turbodieseln

 

  • Ausstattungsdetails wie in der Mittelklasse

 

  • Günstige Vollkaskoklassen

Der Citroën C3 ist eine Kleinwagen-Persönlichkeit. Das ausdrucksstarke Design (eine Schöpfung des Citroën-Designteams für die Plattform 1 unter der Leitung von Donato Coco) mit dem hohen Dachbogen, der kräftigen Schnauze mit dem großen Kühlergrill, auf dem der Doppelwinkel thront, und dem knubbeligen Buckel des Hecks mit den auffälligen Zacken der hochreichenden Heckleuchten hebt den C3 unter den zahlreichen Konkurrenzmodellen seiner Klasse hervor und macht ihn auf den ersten Blick sympathisch.

Die runden Kotflügel und die Gestaltung der vorderen und hinteren Radkästen betonen die breite Spur des C3 und seine gute Straßenlage. Und die knappen Überhänge heben die Kompaktheit des 3,85 m langen Wagens hervor und garantieren eine gute Raumausnutzung.

Die großen Glasflächen mit den sechs Seitenfenstern und der wie bei einem Helikopter gewölbten Panorama-Windschutzscheibe sorgen zusammen mit den Abmessungen für ein luxuriöses Raumgefühl. Das auf Wunsch erhältliche Glasschiebedach macht aus dem C3 das Auto mit der größten verglasten Fläche seiner Klasse und lassen jede Menge Licht herein – die kompakten Rollos schützen indes im Sommer vor zu starker Sonneneinstrahlung.<

Der C3 hat die neue Kleinwagen-Plattform des PSA-Konzerns eingeweiht. Mit dem C3 Pluriel und dem C2 wurden mittlerweile zwei weitere Citroën-Modelle auf dieser Plattform vorgestellt. Innerhalb dieser Familie spielt der C3 die Rolle des großen Bruders – sein Vorzug lautet Raumangebot und Komfort, während der C2 mit Kompaktheit und Sportlichkeit und der C3 Pluriel mit einem einzigartig vielseitigen Konzept mit hohem Spaßfaktor aufwarten.

Die Bandbreite dieser drei Produkte lässt erahnen, wie vielfältig das Angebot trotz der weitgehenden Verwendung von gleichen Baugruppen im Rahmen der Plattformstrategie sein kann. Profitieren davon kann der Autokäufer, dem eine Auswahl geboten wird wie selten zuvor – zu attraktiven Preisen und ohne Abstriche bei der Technik, denn Sicherheit, Qualität und Umweltschutz sind bei Produkten auf derselben Plattform stets auf hohem Niveau.

Hier müssen Sie den Kopf nicht einziehen!
Der Innenraum des C3 setzt die Gestaltungsprinzipien, welche die äußere Form bestimmen, konsequent fort. Modernität, Selbstbewusstsein und Charme verbinden sich mit handfesten praktischen Vorzügen.

Die Türausschnitte sind dank der hohen Dachlinie großzügig bemessen, der Öffnungswinkel der Türen (68°) ist ebenfalls sehr weit und erlaubt einen leichten Zugang zum Innenraum. Die leicht erhöhte Sitzposition ist eine große Erleichterung beim Ein- und Ausstieg. Auch die Gestaltung der Sitzflächen zielt darauf ab, den Bewegungsablauf beim Einsteigen und Aussteigen zu erleichtern – schließlich ist der C3 für viele Kunden ein Stadtauto, und er wird nicht nur von jungen Leuten gekauft.

Die üppige Breite des C3 (1,67 m) schafft die Voraussetzung für eine in dieser Wagenklasse außergewöhnliche Ellenbogenfreiheit von 1,40 m auf den Vordersitzen. In Verbindung mit der großen Gesamthöhe (1,52 m) und der daraus resultierenden Kopffreiheit entsteht hinter der großen, gewölbten Windschutzscheibe ein Raumgefühl, das seinesgleichen sucht.

Die Sitzposition aller Insassen ist zur Ausnutzung der Höhe des Wagens etwas aufrechter als früher üblich. In Verbindung mit den großen Glasflächen und der relativ niedrigen Gürtellinie ergeben sich so hervorragende Sichtverhältnisse für alle Insassen, die besonders dem Fahrer seine Arbeit sehr erleichtern. So können sich auch Kleinwagenfahrer in allen Situationen souverän fühlen.

Jeder Fahrer hat unabhängig von seiner Statur die Möglichkeit, eine optimale Sitzposition einzunehmen. In jedem C3 ist der Fahrersitz serienmäßig höhenverstellbar, und der Verstellbereich der Sitze in Längsrichtung beträgt 23 cm. Das Lenkrad ist vertikal und axial einstellbar – bei Kleinwagen eine Seltenheit. Die Beinfreiheit im C3 erlaubt es, eine Fußstütze für den linken Fuß vorzusehen, die einen natürlichen und bequemen Winkel zwischen Fuß und Unterschenkel auch für große Fahrer ermöglicht. Kurz gesagt: Auch Hünen können im C3 gut sitzen.

Auf den hinteren Plätzen ist das Raumangebot des C3 zwar naturgemäß nicht das einer großen Limousine, aber der Fahrer kann ohne schlechtes Gewissen auch Erwachsene mitnehmen. Der Einstieg ist bequem und die Rückbank bietet in der Breite genug Raum, um auf kurzen Strecken auch drei Passagiere mitzunehmen. Jeder Sitzplatz auf der Rückbank ist mit einem eigenen Dreipunkt-Automatikgurt ausgestattet, und die hinteren Kopfstützen in "Komma"-Form gewährleisten Sicherheit und Komfort für die Fond-Passagiere, ohne das rückwärtige Blickfeld des Fahrers zu beeinträchtigen.

Das Armaturenbrett des C3 folgt im Design der gleichzeitig aufgeräumten und heiteren Designsprache des Wagenäußeren und ist daher übersichtlich und zweckmäßig. Die wesentlichen Schalter sind in unmittelbarer Reichweite der Fahrerhände angeordnet. Die Instrumentierung des C3 wird von einer großen, digitalen und leicht ablesbaren Geschwindigkeitsanzeige dominiert. Kontroll- und Warnfunktionen sind im Blickfeld des Fahrers konzentriert. Über allem setzt ein kreisbogenförmiger analoger Drehzahlmesser einen stilistischen Akzent, indem er die gerundeten Formen aller Verkleidungen zitiert.

Ablagen, wo die Hand hingreift
Wer im C3 seine Siebensachen verstauen möchte, hat unzählige Möglichkeiten. In allen vier Türen warten geräumige Taschen auf Straßenkarten, Reiselektüre und ähnliches.

Das sieben Liter große Handschuhfach nimmt auf, was der C3-Besitzer vor neugierigen Blicken verbergen will und ist bei Fahrzeugen mit Klimaanlage gekühlt. Die darin mitgeführten Erfrischungsgetränke können während der Fahrt in drei Dosenhaltern in der Mittelkonsole kippsicher abgestellt werden. Auch der mobile Aschenbecher des C3 findet in diesen Cupholdern Platz. Davor gibt es eine weitere Ablagemulde für zum Beispiel ein Mobiltelefon. Zum Aufladen des letzteren ist eine 12-Volt-Steckdose vorgesehen. Links vor dem Fahrer ist eine Schale in die Abdeckung des Sicherungsfaches eingelassen, in der zum Beispiel Handschuhe oder ein Schlüsselbund griffgerecht abgelegt werden können.

Im Mittelteil des Armaturenbretts sind zwei Einbauschächte nach ISO-Norm für ein Audiosystem und einen 5-CD-Wechsler vorgesehen, die auch einfach als zusätzliche Ablagen genutzt werden können. Schon die SX-Version hat obendrein noch eine Schublade unter dem Beifahrersitz. In der Luxusversion Exclusive sind sogar unter beiden Vordersitzen Schubladen – sofern nicht die eine unter dem Beifahrersitz dem optional erhältlichen Navigationssystem Platz machen musste.

Innovation im Gepäckraum: das "Moduboard"
In einem Kleinwagen ist der Kofferraum meist nur das, was nach Einbau der Sitze vom Innenraum übrig bleibt. Dabei ist für die Käufer von größeren Modellen dieses Segments die Kofferraumgröße ein wichtiges Kriterium: Sie entscheidet mit darüber, ob der Wagen wirklich vielseitig genutzt werden kann.

In dieser Disziplin ist der C3 gut gerüstet. Nicht nur, dass er einen Kofferrauminhalt von 305 Litern (VDA) unter der Abdeckung bietet, der Kofferraum ist auch (außer im Grundmodell „X“) mit einer neuen Citroën-Erfindung ausgestattet: dem "Moduboard". Es liegt als doppelter Boden, asymmetrisch geteilt und mit Scharnieren faltbar, waagerecht auf Höhe der Ladekante im Kofferraum und erlaubt eine intelligente Aufteilung des Stauraumes in zwei Etagen.

Schmutziges kann so von Sauberem getrennt werden oder Schweres von Zerbrechlichem, das Gepäck kann gegen Verrutschen und Umkippen geschützt werden. Mit dem „Moduboard“ ist es auch möglich, eine durchgängig ebene Fläche von der Ladeschwelle bis zu den Rückenlehnen der Vordersitze zu schaffen. Es ist genauso belastbar wie der normale Kofferraumboden.

Das Besondere am „Moduboard“ ist allerdings, dass es sich selbst klein machen und einfach senkrecht hinter der Fondsitzbank verstaut werden kann. Es ist damit jederzeit zur Hand. Wer den Kofferraum besonders volladen möchte, ohne die Rückbank umzuklappen, kann es sogar einfach entfernen.

Zur Ergänzung des „Moduboards“ sind die Hinterradkästen mit einer spritzgegossenen Verkleidung versehen, in der auf der rechten Seite ein zusätzliches Staufach angeordnet ist.

Ein offenes Wesen: das optionale Glasschiebedach
Über die großflächige Verglasung hinaus bietet Citroën für den C3 auch ein ungewöhnlich großes Glasschiebedach an, durch das noch mehr Licht ins Interieur einströmt. Es besteht aus zwei Glastafeln, von denen die vordere verschiebbar und die hintere fest eingebaut ist. Um das äußere Erscheinungsbild des C3 und seine Aerodynamik zu erhalten, ist es vollständig in das Dach eingelassen – die Dachform des C3 bietet trotzdem allen Insassen genug Kopffreiheit.

Geöffnet und geschlossen wird es durch einen sequenziell gesteuerten elektrischen Antrieb mit Einklemmsicherung, dessen Schalter am Dachhimmel angeordnet ist. Gegen allzu grelles Sonnenlicht sind ein vorderes und ein hinteres Sonnenschutzrollo vorgesehen, die im Querträger des Glasdachs aufgerollt werden.

Der C3 „en famille“
Zugegeben: Familien sind sicherlich auf dem deutschen Markt nicht die Hauptkundschaft für den Citroën C3 – schon deshalb, weil im selben Händlerbetrieb meist auch ein Berlingo zur Besichtigung steht. Aber gerade in Großstädten kann der C3 seine speziellen Trümpfe – Handlichkeit und Wendigkeit – sicher auch bei Müttern und Vätern ausspielen. Wenn schon ein „Familientransporter“ vorhanden ist, sucht die Familie vielleicht auch einen Zweitwagen, mit dem sich die Sprösslinge im Stadtverkehr bequem und mit weniger Stress als im großen Van oder Kombi in die Schule, die Krabbelgruppe oder zu anderen gesellschaftlichen Ereignissen chauffieren lassen. Und weil Citroën ohnehin ein Herz für Kinder hat, gibt es im „Exclusive“ als Option und im „X-TR“ serienmäßig ein besonderes Schmankerl für Familien: das Kinderpaket.

Dort, wo auf dem Armaturenbrett schon serienmäßig in jedem C3 eine Leuchte angeordnet ist, die anzeigt, ob die Kindersicherung aktiviert worden ist oder nicht, haben die mit Kinderpaket ausgestatteten Modelle einen Knopf, um diese Sicherung vom Armaturenbrett aus ein- und auszuschalten. Dazu gibt es einen zusätzlichen Innenspiegel, der unter dem üblichen Spiegel herausgeklappt werden kann und es dem Fahrer ermöglicht, ohne sich umzudrehen die Kinder im Auge zu behalten. Eine 12-Volt-Steckdose an den Fondsitzen sowie herunterklappbare Tabletts in den Rückenlehnen der Vordersitze (ähnlich wie im Flugzeug), die eine Ablageschale für Buntstifte, einen Becherhalter und Haken für das Anhängen von Tragetaschen haben, runden das Angebot ab und machen die Fondsitzbank des C3 zur rollenden Kinderstube.

Gleichzeitig sorgt der hervorragende akustische Komfort des C3 dafür, dass sich die Insassen auf den Vorder- und Rücksitzen ganz natürlich miteinander unterhalten können, und die halbhohe Sitzposition und die großflächige Verglasung geben den Kindern eine wesentlich bessere Aussicht nach draußen als in anderen Kleinwagen.

Prima Klima auf allen Strecken
Eines der wesentlichen Kriterien für den Komfort eines Wagens ist die Temperatur des Interieurs. Die im C3 angebotenen Klimaanlagen ermöglichen nicht nur eine effiziente Regelung der Temperatur, sondern tragen durch ihr diskretes Laufgeräusch auch zum akustischen Komfort bei.

Die Klimaanlage wird in zwei Versionen angeboten: eine mit manueller Bedienung (Option oder Serie in den mittleren Ausstattungen) und eine mit automatischer Regelung (Serie in X-TR und Exclusive). Letztere klimatisiert die Fahrgastzelle entsprechend der von den Insassen gewählten Temperatur durch automatische Anpassung der Frischluftansaugung, der Umwälzgeschwindigkeit und Luftverteilung sowie das Ein- und Ausschalten des Kühlkompressors.

Als originelle Neuerung hat diese Klimaanlage auch eine Tag/Nacht-Automatik, die durch kaum spürbare, automatische Regelung der Luftströme jederzeit für optimalen Temperaturkomfort sorgt, indem sie durch Überwachung der Scheinwerfereinstellung die Tageslichteinstrahlung überwacht. Sobald es dunkel wird, werden die Luftströme vorrangig (aber sehr "sanft") auf die Luftaustritte im Fußbereich und die Abtauschlitze umgelenkt, während gleichzeitig die Innentemperatur konstant gehalten wird. Auf diese Weise wird der Komfort nach Sonnenuntergang deutlich erhöht, selbst wenn die Außentemperatur konstant bleibt.

Im Verbund mit der automatischen Klimaanlage wird eine wärmeisolierende Windschutzscheibe mit Reflexionsschicht verbaut. Sie besteht aus zwei Glasschichten, zwischen denen eine Metallschicht eingebettet ist. Diese Schicht reflektiert die von außen kommende Wärme und reduziert die Innentemperatur im Vergleich zu einer Windschutzscheibe mit herkömmlicher Tönung um bis zu 30° C.

Durch diese Minderung der Wärmewirkung der Sonnenstrahlen wird die Temperatur im vorderen Bereich der Fahrgastzelle erheblich reduziert, ebenso wie die Zeitspanne, die erforderlich ist, um den komfortablen Temperaturbereich zu erreichen. Gleichzeitig wird das Wärmegefühl auf der Haut, das von der durch die Windschutzscheibe eindringende Sonnenstrahlung erzeugt wird, deutlich gemindert.

Die Multiplex-Elektrik - fast wie im C5
Die Multiplex-Technik, die bereits in den meisten Citroën-Modellen auf breiter Front eingezogen ist, bildet natürlich auch das elektrische Rückgrat der C3-Bordtechnik. Der ständig wachsende Umfang an elektrischen Informationen und Aggregaten lässt sich mit dieser Technologie besser beherrschen. Zugleich bietet sie die Möglichkeit, eine Reihe von zusätzlichen sinnvollen Funktionen ohne Schwierigkeiten zu realisieren und so den Komfort zu verbessern und dem Fahrer seine Aufgabe zu erleichtern.

Die Multiplex-Architektur dient dazu, die verschiedenen elektronischen Baugruppen über eine stark reduzierte Anzahl von Kabelbäumen miteinander zu verbinden. Diese als Bus bezeichnete Verkabelung gestattet die Übertragung von zahlreichen Informationen zwischen der Steuereinheit und den Modulen über nur eine Kommunikationsleitung. Eine zentrale Steuereinheit (BSI - boîtier de servitude intelligent) und die Motorsteuerung BSM (boîtier de servitude moteur) verarbeiten die aus den verschiedenen Netzen kommenden Informationen, stellen die Verbindung zwischen den verschiedenen Netzen her und übertragen die Diagnosen der verschiedenen Organe.

Die zentrale Steuereinheit und die Motorsteuerung sind mit den verschiedenen Ausrüstungen des C3 über Multiplex-Netze verbunden, die mit zwei Kommunikationsprotokollen arbeiten (VAN und CAN).

 

  • Das Komfort-VAN-Netz (Vehicle Area Network) für Ausrüstungen wie das Kombiinstrument, Navigationssystem, Autoradio, Klimaanlage usw.

 

 

  • das Karosserie-VAN-Netz für die Airbags und das Oberteil der Lenksäule usw.

 

 

  • das CAN-Netz (Controller Area Network) für die Motorsteuerung, die elektrische Servolenkung, die Scheinwerfer usw.

 

Die Möglichkeiten, die sich aus der Verknüpfung aller dieser Netze und Organe verbinden, sind mannigfaltig. Zum Beispiel leuchtet die Innenbeleuchtung auf, sobald der Zündschlüssel abgezogen wird, während der Scheibenwischer seine Geschwindigkeit beim Anhalten des Fahrzeugs automatisch reduziert und beim Betätigen des Scheibenwaschers erst nach dem Wasserstrahl einsetzt. Das beim Ausschalten der Zündung automatisch abschaltende Radio (dessen Lautstärke automatisch der Fahrgeschwindigkeit angepasst wird) kann auch ohne Zündung wieder eingeschaltet werden und verstummt 30 Minuten später von selbst wieder, um die Batterie zu schonen. Auf Strecken mit Geschwindigkeitsbegrenzung kann der Fahrer eine Höchstgeschwindigkeit wählen, bei deren Überschreiten ein Warnsignal ertönt. All diese Funktionen werden von der Multiplex-Elektronik überwacht und gesteuert.

Die Multiplex-Elektronik bietet bei den Funktionen eine Reihe von Gestaltungsmöglichkeiten, die der Kunde in der Vertragswerkstatt nach seinen Wünschen einrichten lassen kann. So kann zum Beispiel die Zentralverriegelung so programmiert werden, dass nach dem Anfahren alle Türen automatisch verriegelt werden und sich nur von innen öffnen lassen – beruhigend bei nächtlichen Fahrten durch unsichere Großstadtgefilde.

Was den C3 bewegt
Mittlerweile stehen dem C3-Käufer vier Benzinmotoren und zwei Common-Rail-Turbodiesel zur Auswahl und decken ein breites Leistungsspektrum von 44 kW bis 80 kW ab. Die beiden kleinen Benziner sind langbewährte Aggregate aus der TU-Motorenfamilie. Die beiden Sechzehnventiler sind mit diesen Aggregaten verwandt. Bei Citroën erstmals im Einsatz ist der 1.4 16V.

Prunkstücke der Motorenpalette sind die beiden 1.4-HDi-Turbodieselmotoren mit Direkteinspritzung. Sie entstammen der Kooperation von PSA Peugeot Citroën mit Ford und feierten im C3 ihre Citroën-Premiere.

Hightech im Kleinformat: die 1.4 HDi – Motoren
Der 1.4 HDi-Motor steht im C3 gleich in zwei Leistungsstufen zur Auswahl: mit 50 kW (68 PS) und als 1.4 HDi 16V mit 66 kW (90 PS). Beide Motoren brillieren mit einer hervorragenden Laufkultur und Drehmomentwerten schon bei niedrigen Drehzahlen, für die bisher deutlich größere Hubräume nötig waren. Diese Charakteristik ist das Ergebnis aufwändiger Konzeptionen bei der Motorsteuerung und bei der Aufladung.

Für die Motoren stehen zwei kompakte Turbolader mit geringer Massenträgheit zur Verfügung, deren schnelle Reaktion für gute Füllung schon im Drehzahlkeller und damit für die angenehme Leistungsentfaltung sorgt. Der 8-Ventiler erhält einen Turbolader mit unveränderlicher Einlassgeometrie, während der Turbolader für den 16-Ventiler mit variabler Einlassgeometrie aufwarten kann. Er besitzt adaptive Steuerkennlinien, mit denen sich die Ansprechzeit je nach der Gaspedalbetätigung optimieren lässt.

PublishingImagesParametersMeta InfoLink to MenuPublishDie Einspritzsysteme des neuen Motors arbeiten mit einem Common-Rail-System der neuen Generation und ermöglichen es, Einspritzzeitpunkt und ?menge deutlich präziser zu gestalten. Das gilt insbesondere für die Piloteinspritzung (und damit den Kernpunkt für die Beherrschung der Motorakustik). Die Erhöhung der Einspritzdrücke auf maximal 1500 bar trägt wiederum zur Verbesserung der spezifischen Leistungen bei. So konnten die Drehmoment- und Leistungswerte dieser Motoren aus einem relativ kleinen Hubraum herausgeholt werden, der günstigere Voraussetzungen für geringe absolute Verbräuche und Emissionen bietet.

Außerdem spart der kleine Motor Einbauraum und vor allen Dingen Gewicht, und das ohne Zugeständnisse bei der Akustik und beim Schwingungsverhalten. So bieten die 1,4-Liter-HDi-Motoren mit Common Rail Direkteinspritzung der zweiten Generation eine sehr interessante Alternative zu herkömmlichen Dieselmotoren größeren Kalibers dar: ein zukunftsweisender Ansatz zum „Downsizing“.

1.1 und 1.4 - zwei Benziner mit einhellig anerkannten Qualitäten
Der 1.1-Liter-Basismotor leistet 44 kW (60 PS) bei 5.500 U/min und bietet ein Drehmoment von 94 Nm bei 3.400 U/min. Er bildet den Einstieg in die C3-Palette und richtet sich an eine wirtschaftlich orientierte Kundschaft, die den Wagen überwiegend im Kurzstreckenbetrieb nutzt.

Mit einer Leistung von 54 kW (73 PS) bei 5.500 U/min und einem Drehmoment von 120 Nm bei 3.400 U/min zeichnet sich der 1.4-Liter-Motor durch seinen hohen Antriebskomfort und eine ausgewogene Leistungsentfaltung aus. Auf dem deutschen Markt ist dieser Motor der beliebteste, denn er bringt die Allroundqualitäten des C3 bestens zur Geltung.

1.4 Automatik
Für diesen Motor ist in Verbindung mit der VSX-Ausstattung das moderne und schon bewährte auto-aktive Automatikgetriebe AL4 erhältlich, eine Koproduktion von PSA Peugeot Citroën mit Siemens und Renault. Es verfügt über eine intelligente Steuerung, die sich dem Fahrstil des Fahrers anpasst. Diese Steuerung arbeitet mit drei Schaltprogrammen: ein Normalprogramm mit sechs auto-adaptiven Schaltkennfeldern, ein Programm mit sechs auto-adaptiven Schaltkennfeldern für sportliches Fahren und ein Winterprogramm, durch das die Traktion auf rutschiger Fahrbahn gezielt verbessert wird.

Eine sequenzielle Schaltgasse gibt dem Fahrer die Möglichkeit, auf Wunsch manuell zu schalten. Dabei wählt der Fahrer die Gänge, indem er den Schalthebel leicht nach vorne oder hinten schiebt. So kann er sportlicher oder zügiger fahren. Damit kombiniert dieses Getriebe die Vorteile eines Automatikgetriebes mit denen der Handschaltung - je nach Situation oder Fahrstil kann der Fahrer zwischen beiden Möglichkeiten wählen.

1.4 16V
Jüngster Spross in der Motorenpalette ist der 1.4 16V mit 65 kW (88 PS) bei 5.250 U/min. Sein maximales Drehmoment von 133 Nm erreicht er bei 3.250 U/min – 90 Prozent davon stehen aber bereits ab 1.800 U/min zur Verfügung, unter anderem dank eines variablen Ventiltriebs. Mit seinem 16-Ventil-Zylinderkopf und dem versteiften Kurbelgehäuse ist er ein kultiviertes und abgasarmes Triebwerk mit angenehmer Leistungscharakteristik.

1.6 16V
Der hubraum- und leistungsstärkste Motor im Citroën-Kleinwagenprogramm sorgt im C3 für einen hohen Antriebskomfort. Mit 80 kW (109 PS) bei 5.750 U/min und einem Drehmoment von maximal 147 Nm bei 4.000 U/min bietet er gute Voraussetzungen, um dem Wagen gehörige Dynamik zu verleihen, wobei der Kraftstoffverbrauch in engen Grenzen bleibt.

Heinzelmännchen im Getriebe
Im Citroën C3 1.6 16V Exclusive feierte im September 2002 ein neues Getriebe des PSA-Konzerns sein Debüt. Mittlerweile ist es auch in Verbindung mit zwei weiteren Motoren erhältlich, dem 1.4 16V und dem 1.4 HDi. Das SensoDrive genannte automatisierte Schaltgetriebe verbindet Fahrspaß und Ökonomie eines Schaltgetriebes mit dem Komfort einer Automatik, und der Fahrer kann wählen, welchem er gerade den Vorzug geben möchte.

Denn das Getriebe, das auf einem konventionellen mechanischen Getriebe basiert, lässt sich entweder über Schalthebel beziehungsweise Schaltwippe betätigen oder erledigt per Elektronik die Schaltvorgänge gleich ganz allein. Und die „Heinzelmännchen“, die die Handarbeit übernehmen, stammen von Sachs – aus Deutschland.

Die Vorzüge des Getriebes sind

 

  • manuelles Schalten mit einem Finger, ohne die Hand vom Lenkrad zu nehmen, und ohne ein Kupplungspedal treten zu müssen

 

 

  • im automatisierten Modus der Komfort einer Vollautomatik ohne den Mehrverbrauch und den Schlupf eines Drehmomentwandlers.

 

Der Automatikmodus wird durch Druck auf den „Auto“-Schalter auf der Mittelkonsole aktiviert und bei Betätigung der Schaltwippen unter dem Lenkrad oder des Schalthebels deaktiviert.

Gegenüber der handgeschalteten Version weisen die C3 mit SensoDrive einen niedrigeren Normverbrauch auf, da der Verbrauch im Automatikmodus ermittelt wird. Dabei ist der Schaltzeitpunkt nicht von der Norm vorgegeben, sondern wird vom Getriebe selbstständig optimal gewählt. Auch im Alltag wird das SensoDrive Getriebe stets versuchen, optimale Schaltpunkte für die Verbrauchssenkung zu wählen – so diszipliniert und aufmerksam, wie es der Autofahrer selbst nur selten schafft.

Das SensoDrive Getriebe im Alltag

Zwei Schaltmodi sind jederzeit verfügbar:

 

  • manueller Modus

 

 

  • automatisierter Modus.

 

Im manuellen Modus hat der Fahrer volle Kontrolle über die Gangwahl. Zum Schalten kann er wahlweise zwei Bedienelemente benutzen:

 

  • Schaltwippen unter dem Lenkrad. Die rechte Wippe dient zum Hochschalten, die linke zum Zurückschalten. Mit Hilfe dieser Wippen können die fünf Vorwärtsgänge eingelegt werden.

 

 

  • Die Schaltwippen sind fest mit dem Lenkrad verbunden und deshalb in jeder Lenkradposition intuitiv griffgerecht angeordnet, wodurch sowohl der Bedienkomfort als auch die Sicherheit verbessert werden.

 

 

  • Einen Schalthebel auf der Mittelkonsole. Dieser Hebel steht normalerweise in der stabilen Mittelposition.

 

Wird er leicht nach vorne (+) geschoben, legt das Getriebe den nächst höheren Gang ein. Zum Zurückschalten genügt ein leichter Zug nach hinten (-).

Aus Sicherheitsgründen können Leerlauf und Rückwärtsgang nur mit dem Schalthebel auf der Konsole eingelegt werden. Ein leichtes Antippen nach rechts schaltet das Getriebe auf Leerlauf, ein Antippen nach rechts gefolgt von einem Zug nach hinten legt den Rückwärtsgang ein, wenn der Fuß auf der Bremse ist.

Auch im manuellen Schaltmodus bietet das SensoDrive Getriebe hohen Fahrkomfort. So braucht der Fahrer zum Beispiel beim Bremsen vor der Straßenkreuzung oder an der Ampel nicht zurückzuschalten. Das Getriebe schaltet automatisch in den 1. Gang zurück und kuppelt aus, sobald der Wagen steht. Wird nach kurzem Halt Gas gegeben, fährt der Wagen im 1. Gang wieder an.

Um das Triebwerk zu schonen, analysiert der Getrieberechner alle Schaltbefehle des Fahrers und verhindert damit jedes Verschalten. Und bei zu hoher oder zu niedriger Drehzahl wählt es den am besten geeigneten Gang.

Außerdem erleichtert und beschleunigt das Getriebe den Schaltvorgang beim Zurückschalten durch genau dosiertes Zwischengas. Auf diese Weise erfolgt der Gangwechsel sanft und ruckfrei.

Im automatisierten Modus überlässt der Fahrer die Schaltentscheidung und das Einlegen der Gänge dem Getrieberechner, der auf der Basis von auto-adaptiv verwalteten Schaltkennlinien den jeweils optimalen Gang wählt. Die aktive Schaltkennlinie wird durch Interpolation auf der Basis von drei vorprogrammierten Kennlinien berechnet.

Um den optimalen Gang zu bestimmen, analysiert der Rechner den Fahrstil des Fahrers, die Art der Strecke und die Position des Gaspedals. Bestimmte spezifische Situationen sind ebenfalls berücksichtigt worden: Beibehaltung des Gangs oder Zurückschalten zur Unterstützung der Motorbremse, kein Hochschalten in der Kurve, maximales Zurückschalten bei voll durchgetretenem Gaspedal (Kick-down). Auch geringe Bodenhaftung wird vom Getriebe erkannt, das dann ein Steuerprogramm wie “Schnee” wählt und die entsprechende Information auf dem Kombiinstrument anzeigt.

Der automatisierte Modus kann mit Hilfe eines elektrischen Bedienelements hinter dem Schalthebel auf der Mittelkonsole aktiviert werden. Entscheidet sich der Fahrer für diesen Modus, wird auf dem Kombiinstrument neben dem eingelegten Gang das Piktogramm “AUTO” angezeigt und die Leuchtdiode des Bedienelements leuchtet auf.

Für maximale Sicherheit ist das SensoDrive Getriebe mit einer Reihe von Schutzvorrichtungen ausgestattet:

 

  • Der Motor kann nur angelassen werden, wenn das Bremspedal niedergedrückt ist

 

 

  • Der Rückwärtsgang kann nur eingelegt werden, wenn der Wagen steht und der Fuß auf der Bremse ist

 

 

  • Bei längerem Halt mit laufendem Motor und eingelegtem Gang schaltet das System automatisch auf Leerlauf zurück

 

Das SensoDrive Getriebe im Detail
Das SensoDrive Getriebe ist ein Handschaltgetriebe, bei dem die Kupplung und die Schaltvorgänge elektronisch gesteuert werden. Ein Kupplungspedal gibt es nicht mehr, und zwischen dem neuen Schalthebel und dem Getriebe besteht keinerlei mechanische Verbindung.

Das SensoDrive Getriebe wird von einem Rechner verwaltet, der zwei Stellmotoren steuert: einer vollzieht die Gangwechsel, während der andere, der mit einem System zum Ausgleich des Belagabriebs ausgerüstet ist, die Kupplung öffnet und schließt. Der Getrieberechner tauscht ständig Informationen mit der Motorsteuerung aus.

Der mit der Multiplex-Elektrik des C3 (CAN-Netz) verbundene Getrieberechner steuert sämtliche Funktionen des SensoDrive Getriebes: Einschalten, Automatik, Sicherheitsvorrichtungen und Anzeige auf dem Kombiinstrument. Er diagnostiziert eventuelle Störungen und schaltet gegebenenfalls auf eingeschränkten Betrieb um.

Dieses fortschrittliche elektronische Managementsystem berücksichtigt alle Parameter, die für optimales Schalten erforderlich sind: Schalthebel, Gaspedal, Bremse, Motor- und Getriebedrehzahl, Fahrzeuggeschwindigkeit, ABS, ESP, Drehmoment und Temperatur des Motors.

Sobald der Befehl zum Gangwechsel erteilt wird, nimmt der Getrieberechner ungeachtet des gewählten Schaltmodus das Gas weg, öffnet die Kupplung, legt den Gang ein, schließt die Kupplung und gibt wieder Gas. Diese Vorgänge werden so schnell wie möglich durchgeführt, um die Unterbrechung der Schubkraft zu kurz wie möglich zu halten.

Zum Anfahren des Wagens schließt der Getrieberechner die Kupplung entsprechend der Position des Gaspedals und der Motordrehzahl. Die Präzision der Stellmechanik gibt dem Fahrer auch in den schwierigsten Situation (enger Parkplatz, Anfahren am Berg) perfekte Kontrolle über das Fahrzeug und ermöglicht schnelles Anfahren.

Im automatisierten Modus trifft der Rechner die Entscheidung zum Gangwechsel auf der Basis von auto-adaptiven Schaltkennlinien. Er analysiert den Fahrstil des Fahrers, die Art der Strecke (ansteigend, abfallend, Kurven usw.), die Zuladung des Fahrzeugs und die Bodenhaftung und wählt den am besten geeigneten Gang. Die umfangreichen Erfahrungen, die PSA Peugeot Citroën in dieser Hinsicht mit dem auto-adaptativen Automatikgetriebe gemacht hat, sind dem SensoDrive voll zugute gekommen.

Um zu häufiges Schalten zu vermeiden, wird beim Beschleunigen des Fahrzeugs bei anderen Geschwindigkeiten geschaltet als beim Verlangsamen. In den mit dem Elektronischen Stabilitäts-Programm (ESP) ausgerüsteten C3 Modellen berücksichtigt das SensoDrive Getriebe bei der Wahl des Gangs auch die Arbeitsweise der Stabilitätssteuerung und sorgt so für optimales Fahrverhalten in allen Situationen.

Bodenhaftung in allen Lebenslagen
Bei der Fahrwerksentwicklung des C3 stand sicheres und problemloses Fahrverhalten in allen Situationen im Vordergrund. Gleichzeitig sollte der Fahrkomfort auch für längere Strecken annehmbar sein und den Erwartungen an die Marke Citroën entsprechen. Die neue Plattform, welche die Basis des C3 bildet, zeichnet sich durch großzügig bemessene Spurweiten aus, die den C3 satt auf der Straße liegen lassen.

Für die Vorderradaufhängung kommen McPherson Federbeine mit Schraubenfedern und hydraulischen Dämpfern zum Einsatz. Die völlig neu konzipierte Hinterradaufhängung hat einen verformbaren Querträger, kompakte Schraubenfedern und hydraulische Stoßdämpfer. Die Federungs- und Dämpfungsabstimmung verbindet wie gewünscht hohen Fahrkomfort mit dynamischem Fahrverhalten. Diese ohnehin guten Anlagen des C3 werden bei den leistungsstärkeren Versionen noch durch ESP ergänzt.

Leistungsstarkes Bremssystem
Das Bremssystem des C3 besteht aus Scheibenbremsen an den Vorderrädern (mit Innenbelüftung bei den Modellen 1.6 16V und 1.4 HDi 16V), Trommelbremsen oder Scheibenbremsen (1.6 16V und 1.4 HDi 16V) an den Hinterrädern und einem Vierkanal-Antiblockiersystem mit elektronischer Bremskraftverteilung, die bei Notbremsungen jeweils den maximal zulässigen Bremsdruck in Abhängigkeit vom Beladungszustand des Wagens an jedes Rad bringt.

Darüber hinaus ist der C3 mit einem Hilfssystem für Notbremsungen (Bremsassistent) ausgerüstet. Bei schnellem Durchtreten des Bremspedals betätigt der Hauptzylinder einen zweiten Zylinder, der den Bremsdruck schneller auf das Maximum erhöht. Auf diese Weise wird der Bremsweg erheblich verkürzt, wodurch ein eventuelles Zögern des Fahrers zu Beginn der Vollbremsung ausgeglichen werden kann. Bei langsamer Betätigung des Pedals hingegen lässt sich der Bremsdruck sehr gefühlvoll und fein dosiert aufbauen.

Für mehr Sicherheit beim Bremsen schaltet der C3 bei starker Verzögerung des Fahrzeugs automatisch den Warnblinker ein, um nachfolgenden Verkehr zu warnen – sinnvoll zum Beispiel beim plötzlichen Auftauchen eines Stauendes auf der Autobahn. Bei erneuter Beschleunigung wird der Warnblinker automatisch wieder ausgeschaltet, falls es nicht schon der Fahrer durch Druck auf die Warnblinkertaste getan hat.

Drehen und wenden, wie man will – elektrisch!
Zur ausgeprägten Handlichkeit des C3 und zu dem Vergnügen im Umgang mit dem Wagen trägt ganz besonders die neue elektrische Servolenkung bei, die mit stufenlos variabler Lenkunterstützung in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit arbeitet. Diese Lenkung bietet Vorteile hinsichtlich der Einfachheit des Aufbaus, hinsichtlich der Benzin- und Gewichtsersparnis und vermeidet das Abwürgen des kalten Motors, wie es schnell bei einer hydraulischen Servolenkung geschieht. Entscheidend ist aber, dass sie diese Vorteile in gelungener Weise mit guten praktischen Gebrauchseigenschaften verbindet.

Beim Rangieren bietet die neue Lenkung höchsten Komfort durch minimalen Kraftaufwand, der bei langsamem Fahren und in der Stadt weiter gering bleibt. Bei zunehmender Geschwindigkeit wird die Lenkunterstützung gemäß einem Kennfeld ganz allmählich herabgeregelt, und das Gefühl für die Straße, die Lenkpräzision und die Fahrtrichtungshaltung treten in den Vordergrund.

Die Entwicklungsingenieure haben dabei größte Sorgfalt auf die Definition der Kennfelder verwendet, damit die Abnahme der Lenkkraftunterstützung bei steigender Geschwindigkeit und umgekehrt so progressiv und übergangslos wie möglich vonstatten geht. Auf diese Weise wird der Fahrer von keinem Überraschungseffekt gestört, alle Reaktionen der Lenkung und des Fahrzeuges bleiben für ihn natürlich und berechenbar.

Für den Ernstfall
Bei der Entwicklung der neuen Plattform, auf welcher der C3 basiert, lagen die Anforderungen des EuroNCAP-Programms in Sachen Insassenschutz beim Front- und Seitencrash zugrunde. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass der C3 im Jahr 2002 eines der besten Testergebnisse aller Kleinwagen beim EuroNCAP-Test erzielte. Die 28 Punkte aus Front- und Seitencrash wurden auch bis Sommer 2004 von nur ganz wenigen Wettbewerbern erreicht oder übertroffen – zwei davon waren der C2 und der C3 Pluriel. Das zeigt, wie gut die Konstrukteure der Plattform die Vorgaben umgesetzt haben.

Die Karosseriestruktur des C3 besteht zu 41 Prozent aus hochfesten Spezialblechen mit hoher Streckgrenze, wodurch das Gesamtgewicht des Fahrzeugs deutlich reduziert werden konnte, ohne die Steifigkeit der Karosserie zu beeinträchtigen. Hochfeste Stahlbleche werden jedoch nicht für alle Karosserieteile eingesetzt, um in definierten Bereichen (Knautschzonen) eine kontrollierte Verformung zum Abbau der Aufprallenergie zu ermöglichen.

Das in die Lenksäule des C3 eingebaute "Body Block"-System sorgt dafür, dass diese sich im Falle eines Frontalaufpralls um 50 mm nach vorne verschiebt, um die Aufprallenergie auf den Brustkorb des Fahrers auf ein Minimum zu reduzieren und damit eventuelle Verletzungen weitestgehend zu verhindern bzw. ihre Folgen zu mildern.

Der Citroën C3 ist serienmäßig mit vier Airbags (frontal und seitlich, in der X-Ausstattung) bzw. sechs Airbags (frontal, seitlich und "curtain bags“ für den Schutz des Fahrers, des Beifahrers und der Fondpassagiere) ausgerüstet. Bei Auslösen eines der Airbags wird die Kraftstoffzufuhr abgeschaltet. Die Frontairbags sind als „intelligente“ Airbags ausgelegt, ihre Auslösung erfolgt zweistufig in Abhängigkeit von der Aufprallschwere.

Der Beifahrer-Airbag ist mit Hilfe eines Schlüsselschalters abschaltbar, um zum Beispiel einen Kindersitz auf dem vorderen Platz installieren zu können. Die beiden in die Sitze integrierten Seitenairbags schützen die Insassen im Oberkörperbereich, während die beiden ab der SX-Ausstattung serienmäßigen Kopfairbags (Seitenvorhänge - "curtain bags") wirksamen Schutz für den Kopfbereich der vorderen und hinteren Insassen bieten und damit optimal gegen Seitenkollisionen schützen.

Die höhenverstellbaren Sicherheitsgurte sind mit pyrotechnischen Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern ausgerüstet, die bei einer Kollision den auf den Brustkorb ausgeübten Druck begrenzen, um Verletzungen zu vermeiden.

Die drei hinteren Gurte sind Dreipunkt-Automatikgurte. Der mittlere Gurt ist direkt in der Sitzbank verankert, wodurch der Gurtverlauf optimiert und sein Anlegen erleichtert wird. Auch die Anbringung von Kindersitzen wird auf diese Weise vereinfacht.

Die C3-Palette
Fünf verschiedene Ausstattungsniveaus stehen für den Citroën C3 zur Auswahl, sie heißen X, SX, SX Plus, X-TR und Exclusive. Aus diesen fünf Ausstattungen und den sechs Motoren werden achtzehn Versionen kombiniert. Jeder Motor ist mit zwei oder drei verschiedenen Ausstattungen erhältlich, der 1.4 HDi sogar mit vier und als Exclusive wahlweise mit SensoDrive oder konventionellem Getriebe.

Gesunde Basis: das Ausstattungsniveau X
Die Basisausstattung des C3 richtet sich an ökonomisch denkende Kunden, aber sie ist nicht spartanisch. Ausstattungsmerkmale wie der höhenverstellbare Fahrersitz und das höhen- und weitenverstellbare Lenkrad, die Rückbank mit asymmetrisch geteilt umklappbarer Lehne, elektrische Servolenkung, ABS mit elektronischem Bremskraftverteiler, ein Bremsassistent und vier Airbags (adaptive Frontairbags und Seitenairbags) klangen nicht nur für Kleinwagenkäufer noch vor kurzem nach Märchen aus tausendundeiner Nacht.

Die Multiplex-Elektrik ist natürlich auch in der preisgünstigsten C3-Version an Bord und ermöglicht schöne Features ohne viel zusätzlichen Aufwand, und so freut sich schon der Kunde der Basisversion an ihren Diensten. Dazu gehören der Warnton bei Überschreitung einer vorprogrammierbaren Geschwindigkeit, die Scheibenwischer mit variabler, geschwindigkeitsabhängiger Intervallschaltung vorn und der automatischen Betätigung des Heckscheibenwischers, sobald bei eingeschaltetem Scheibenwischer der Rückwärtsgang eingelegt wird, die Instrumentenbeleuchtung mit Black-Panel-Funktion (nur der Tacho wird beleuchtet, andere Instrumente bleiben dunkel) für ermüdungsärmere Nachtfahrten und Sicherheitsfunktionen zur Vermeidung von Auffahrunfällen (automatische Aktivierung der Warnblinkanlage bei sehr starker Verzögerung oder im Falle eines Aufpralls), Gepäckdiebstählen (automatische Verriegelung des Kofferraums während der Fahrt) und Familiendramen (Kontrollleuchte für aktivierte Kindersicherung der hinteren Türen).

Die Basisversion ist mit drei Motoren erhältlich: 1.1, 1.4 und 1.4 HDi.

Eine Kopfsache: das Ausstattungsniveau SX
Kopfgesteuerte Menschen werden sich beim C3 für das Ausstattungsniveau SX entscheiden – nicht nur wegen der Kopfairbags links und rechts für Front- und Rücksitzpassagiere. Auch bei den vorderen Kopfstützen bietet der SX mehr: sie sind nicht nur höhen- sondern auch neigungsverstellbar. Verläuft die Fahrt in ruhigen Bahnen, erlaubt eine Deckenleuchte mit zwei Leseleuchten vorn dem Beifahrer auch bei Dunkelheit die Zufuhr geistiger Nahrung, für deren ständige Vorhaltung im C3 SX auch gleich mehr Ablagemöglichkeiten vorhanden sind, nämlich Taschen auf den Rückseiten der Vordersitzlehnen und eine Schublade unter dem Beifahrersitz.

Die Innenausstattung des SX ist auch ästhetisch gegenüber der Basis aufgewertet: Die Stoffpolster sind je nach Karosseriefarbe entweder in grau oder blau gehalten, die Türgriffe innen und die Lüftungsdüsen im Armaturenbrett sind silbern eingefärbt. Für zusätzlichen Komfort sorgen die Zentralverriegelung mit Hochfrequenzfernbedienung und elektrische Fensterheber vorn mit Komfortschaltung und Einklemmschutz.

Die Kofferraum-Innovation des C3, das „Moduboard“, ist ebenfalls serienmäßig mit an Bord. Auf Wunsch können das große elektrische Panorama-Glasschiebedach und die manuell regelbare Klimaanlage geordert werden.

Für die SX-Ausstattung stehen die Motoren 1.1, 1.4 (nur mit Automatik) und 1.4 HDi zur Wahl.

Darf’s ein wenig mehr sein? Das Ausstattungsniveau SX Plus
Von den kopfgesteuerten zu den genussorientierten Kunden führt der Weg über die Ausführung SX Plus. Wie der Name sagt, bietet sie mehr – zunächst einmal für das Auge, denn ihre Stoßfänger sind ganz lackiert und aus der Vorderschürze lugen zwei Nebelscheinwerfer heraus. Solcherart äußerlich herausgeputzt, bietet der C3 SX Plus auch mehr Raffinement im Innenraum.

An der vorderen Fauteuils finden Fahrer und Beifahrer klappbare Armlehnen vor, mit deren Hilfe man es sich nicht nur im Autokino richtig gemütlich machen kann. Die Klimaanlage bringt der SX Plus gleich mit, ohne dass ein Aufpreis entrichtet werden müsste. Und statt einfacher Stoffpolster kommen solche zum Einsatz, die teils mit Stoff und teils mit Velours bezogen sind.

Das Ausstattungsniveau SX Plus ist mit den Motoren 1.1, 1.4, 1.4 16V (mit SensoDrive), 1.4 HDi und 1.4 HDi 16V erhältlich.

Raue Schale, weicher Kern: der X-TR
Macht schon der SX mit seinem Look etwas her, so ist der X-TR erst recht etwas für extrovertierte Naturen. Allerdings verfolgt er genau den umgekehrten Weg: Seine robusten Stoßfänger sind gänzlich unlackiert, und selbst der Kühlergrill zeigt schwarz eingefärbten Kunststoff ohne Lackierung. Ähnlich robust geben sich die Seitenschweller. Auf dem Dach prangt eine Reling mit Grundträgern, die sich in Längs- oder Querrichtung montieren lassen und nur darauf zu warten scheinen, mit Fahrrad- oder Skiträgern bestückt zu werden.

Der X-TR ist also rein äußerlich ein unternehmungslustiger Geselle im Outdoor-Look. Innen aber bietet er, mit Ausnahme spezifischer schwarzer Stoffsitze, sogar noch etwas mehr Komfort als der SX Plus: seine serienmäßige Klimaanlage ist vollautomatisch, und das Kinderpaket hat er serienmäßig an Bord.

Den C2 X-TR gibt es als 1.4 16V, als 1.6 16V und als 1.4 HDi 16V. Beide Benziner sind jeweils mit dem SensoDrive-Getriebe ausgerüstet.

Wie der Name schon sagt: Ausstattungsniveau Exclusive
Wer aus einem Wagen der gehobenen Mittelklasse in einen C3 Exclusive umsteigt, wird kaum etwas vermissen – außer vielleicht der spannenden Parkplatzsuche. In diesem Auto sind Dinge serienmäßig, die es in so manchen größeren und teureren Wagen nicht einmal gegen Aufpreis gibt. Zum Beispiel ein Tempomat. Oder ein höhenverstellbarer Beifahrersitz. Oder elektrisch verstell-, anklapp- und beheizbare asphärische Außenspiegel.

Selbstverständlich ist die Klimaanlage vollautomatisch geregelt, unterscheidet selbstständig zwischen Tag und Nacht (und erhöht nachts die Temperatur automatisch um ein Grad, weil die gefühlte Temperatur dann geringer ist), filtert die Frischluft mit Aktivkohle und kühlt nebenbei das Handschuhfach mit. Die Windschutzscheibe ist aus speziellem Sonnenschutzglas mit integrierter Reflexionsschicht und wird von einem automatischen Scheibenwischer gewischt, wenn der Regensensor entsprechenden Handlungsbedarf sieht.

Die Hände des Fahrers können also ruhen, nämlich auf dem serienmäßigen Lederlenkrad, und von dort aus mit lässigem Strecken des Zeigefingers das serienmäßige Radio mit CD-Player per Fernbedienung am Lenkstockhebel bedienen. Falls es sich beim Fahrer um eine elegante Fahrerin handelt, könnte vor dem Aussteigen auch einer der abdeckbaren Make-up-Spiegel in den Sonnenblenden zum Einsatz kommen (für die Papiertücher empfehlen wir die Schubladen unter Fahrer- und Beifahrersitz). Verlässt die Fahrerin dann die Velourspolster (falls sie nicht das Leder-Paket gewählt hat), wird sich beim Blick zurück ihr Besitzerstolz an den lackierten Stoßfänger und Seitenschutzleisten, den 15-Zoll-Rädern und den Türgriffen im Aluminium-Look erfreuen.

Auf Wunsch lässt sich die üppige Exclusive-Ausstattung noch mit kleinen Extras aufwerten, die ihr allein vorbehalten sind. Dazu gehören wie erwähnt das Leder-Paket mit Sitzheizung (Lederpolsterung in grau), Leichtmetallfelgen, ein Navigationssystem mit sieben Zoll großem, farbigen 16:9-Bildschirm und 5-fach-CD-Wechsler (im Armaturenbrett integriert) und die elektronische Einparkhilfe mit Abstandssensoren hinten und akustischem Warnsignal.

Den Exclusive gibt es als 1.4, als 1.4 16V mit SensoDrive, als 1.6 16V SensoDrive sowie als 1.4 HDi (mit und ohne SensoDrive) und als 1.4 HDi 16V.

Ein Herz für kleine Geldbeutel
Wie alle Citroën bietet auch der C3 seinen Käufern eine Herstellergarantie für zwei Jahre ohne Kilometerbegrenzung, die sich optional erweitern lässt, eine Garantie von zwölf Jahren gegen Durchrostung und eine Garantie von drei Jahren auf Lack. Die Wartungsintervalle betragen für Benziner 30.000 km, für Diesel 20.000 km oder jeweils zwei Jahre.

 

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