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Die Markteinführung des vollständig neu entwickelten Ford Mondeo ist für Ford of Europe aus zwei Gründen von wesentlicher Bedeutung. Zum Einen verbinden wir damit den Anspruch, in einem der wichtigsten europäischen Volumensegmente die Marktführerschaft zu übernehmen, zum Anderen vollziehen wir mit der Einführung des neuen Mondeo einen der wichtigsten Schritte zum grundlegenden Umbau unseres gesamten Europageschäfts.
Nach der bereits umgesetzten Restrukturierung und damit verbundenen Effizienzsteigerung, können wir uns nun der zweiten Phase unserer Strategie des Wandels zuwenden der Erneuerung unserer Produkte.

 

Unsere Planung sieht die Einführung einer ganzen Reihe neuer Modelle vor, auf die man gespannt sein darf. Viele dieser Automobile werden neue Segmente erschließen und dem blauen Oval neue Kunden zuführen. Allen gemeinsam ist der Anspruch, unsere neue Markenidentität dauerhaft zu prägen. Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden wir insgesamt 45 neue bzw. wesentlich überarbeitete Fahrzeuge für den europäischen Markt anbieten.

Wir sind davon überzeugt, dass wir durch die neue Mondeo-Baureihe unseren wichtigsten Zielsetzungen um Einiges näherkommen, d.h. der langfristigen Sicherung der Rentabilität, dem Ausbau unseres Marktanteils und kontinuierlichen Verbesserungen bei Markenimage und Kundenzufriedenheit. Auf den nachfolgenden Seiten erhalten Sie eine komplette Übersicht aller Details zu diesem vollständig neuen Auto.

Auch im Hinblick auf den Konstruktions- und Entwicklungsprozess hat der neue Mondeo eine Vorreiterrolle gespielt, denn er ist das erste von Ford vollständig digital entwickelte Fahrzeug. Durch den Einsatz einer leistungsstarken Palette Rechner gestützter Tools, die wir bei Ford unter dem Oberbegriff C3P bündeln, konnten die Konstrukteure den Entwicklungsprozess des neuen Mondeo um 13 Monate verkürzen. So lagen zwischen dem Zeitpunkt des ersten genehmigten Entwurfs und dem Produktionsanlauf lediglich zwei Jahre.

Dabei konzentrierte sich das Entwicklungsteam in erster Linie auf die für Kunden wichtigsten Bereiche, d.h. eine umfassendes Sicherheitspaket, neue Familien von Benzin- und Dieselmotoren, ein neu gestalteter frischer Auftritt außen und innen, mit einem geräumigen Platzangebot und gut durchdachter Ausstattung, ungetrübtes Fahrvergnügen und ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis, verbunden mit niedrigen Unterhaltskosten.

Bei seiner Einführung im Jahre 1993, spielte Ford mit dem Mondeo als erstem Fahrzeug, das in dieser Klasse serienmäßig mit Airbag ausgestattet war, die Vorreiterrolle. Dabei setzte dieser Mondeo sowohl neue Maßstäbe in puncto Sicherheit als auch im Hinblick auf weithin als vorbildlich gelobten Fahrkomfort, Handling und Lenkung.

Der neue Mondeo baut auf den Stärken seiner Vorgänger auf, erweitert diese und führt gleichzeitig eine Vielzahl neuer Merkmale in seine Fahrzeugklasse ein. All dies werden Sie selbst erleben, sobald Sie das Auto fahren. Der neue Ford Mondeo: ein Fahrzeug als Verkörperung des grundlegenden Wandels, mit dem Ford für die Zukunft in Europa antritt.

Der neue Ford Mondeo setzt Akzente in punkto Sicherheit: Front-, Seiten- und KopfAirbags
Der neue Ford Mondeo setzt mit einem hochmodernem "Intelligent Protection System" wie adaptiver Airbagsteuerung Maßstäbe bei aktiver und passiver Sicherheit. Zweistufige Frontairbags, Seitenairbags und Kopfairbags vorn und hinten, alle mit neuester Sensorik, schützen Fahrer und Passagiere. Ergänzt wird die Sicherheitsausstattung durch aktive Kopfstützen vorn, Dreipunktsicherheitsgurte auf allen Plätzen sowie Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorn, wegklappende Fußpedale, Isofix-Kindersitzbefestigungspunkte und die extrem steife Karosserie.

Der aktiven Sicherheit dient das Antiblockier-Bremssystem mit elektronischer Bremskraftverteilung, der Brems-Assistent und das lieferbare elektronische Stabilitäts-Programm (ESP). Vor Diebstahl schützen den Mondeo die jüngste Generation der Wegfahrsperre Pats, eine abschließbare Motorhaube und die Alarmanlage.

Die Auslegung aller Rückhaltesysteme erfolgte abgestimmt auf die Entwicklung der hochsteifen Passagierzelle. Dadurch kommt die moderate und kontrollierte Verzögerung des Fahrzeugs bei jeder Aufprallform den Passagieren optimal zugute. Besonderen Schutz für den Fahrer des neuen Ford Mondeo beim Frontaufprall bieten Pedale, die beim Crash nicht in den Fußraum eindringen, sowie die energieabsorbierende Lenksäule. Sie schiebt sich beim Aufprall um bis zu 80 Millimeter zusammen, wodurch mögliche Kopf- und Brustverletzungen reduziert werden.

Im Ergebnis erfüllt die Crash-Sicherheit des neuen Ford Mondeo über alle gesetzlichen Anforderungen der ECE-Regularien und des Euro-NCAP hinaus die noch weitaus strengeren internen Ford-Standards. Bei diesen müssen alle Systeme ihre optimale Schutzwirkung für die sogenannte "Fünf-Prozent-Frau" ebenso lückenlos entfalten, wie für den "95-Prozent-Mann", während die gesetzlichen Vorschriften dies nur für den "50-Prozent-Mann" fordern. Auch Isofix-Basispunkte zur optimalen Befestigung von Kinderrückhaltesystemen sind beim neuen Ford Mondeo realisiert.

Zahlreiche Hightech-Systeme unterstützen den Fahrer des neuen Mondeo schon bei der Vermeidung von Unfällen. Das serienmäßige Antiblockier-Bremssystem (ABS) verfügt über eine elektronische Bremskraftverteilung. Der Mondeo bietet darüber hinaus als erstes europäisches Ford-Modell einen Brems-Assistenten, und schließlich ist auch das elektronisch gesteuerte Stabilitätsprogramm ESP lieferbar.

Neu bei Ford: Zweistufige Frontairbags und Kopfairbags vorn und hinten
Die große Bandbreite möglicher Aufprallarten und -geschwindigkeiten im realen Unfallgeschehen sowie die verschiedensten Körpergrößen und -staturen der Insassen erfordern ausgeklügelte Sicherheitssysteme für ein Optimum an passiver Sicherheit wie beispielsweise die neuen zweistufigen Frontairbags für Fahrer und Beifahrer. Sie entfalten sich entsprechend der Aufprallgeschwindigkeit, der Sitzposition und der Tatsache, ob der Passagier angeschnallt ist oder nicht.

Um die bestmögliche Airbag-Auslösung je nach Situation zu realisieren, entwickelten die Sicherheits-Techniker eine komplett neue Sensorik. Dabei liefert ein Front-Crash-Sensor im Bereich des Motorhauben-Schlosses zu einem sehr frühen Aufprall-Zeitpunkt Daten an den Zentralrechner. Beim Abgleich mit den Signalen des Zentral-Sensors, der im Bereich der Mittelkonsole am Schalthebelfuß sitzt, erkennt der Zentralrechner dann in Sekundenbruchteilen die Schwere einer Kollision und die Aufprallgeschwindigkeit. Sensoren in den Gurtschlössern liefern dem Rechner die Information, ob die beiden vorne Sitzenden überhaupt angeschnallt sind. Ein weiterer Sensor an der Sitzschiene meldet die Sitzposition des Fahrers und eine neuartige Sitzbelegungs-Druckmatte registriert, ob ein Beifahrer an Bord ist.

Die Summe dieser Informationen ermöglicht es dem Zentralrechner, in Sekundenbruchteilen die korrekte Airbag-Entscheidung zu fällen, um Fahrer- und Beifahrerairbag jeweils teilweise (Stufe 1) oder vollständig (Stufe 2) zu füllen. Das mögliche Verletzungsrisiko, das von Airbags für kleine, leichte Personen mitunter ausgehen kann, wird verringert (Stufe 1). Andererseits werden große, schwere Personen vom vollen Airbag-Volumen (Stufe 2) aufgefangen.

Die Basis des hochentwickelten "Intelligent Protection System" bilden weiterhin Dreipunktsicherheitsgurte zusammen mit pyrotechnischen Gurtstraffern vorn, die exakt auf die zweistufigen Frontairbags abgestimmt sind. Der Zentralrechner setzt die Gurtstraffer parallel zur Airbag-Entfaltung in Aktion. Mögliche Gurtlose wird so verhindert und der gestraffte Gurt presst den Körper gegen Sitz und Rückenlehne. Im Zusammenspiel sorgt der Gurtkraftbegrenzer dafür, dass die Belastungsspitze der Verzögerung für den Brustkorb einen genau definierten Wert selbst bei einem starken Aufprall nicht übersteigt.

Das völlig neu entwickelte Seitenaufprall-Schutzsystem des neuen Ford Mondeo verfügt über Kopfairbags vorn und hinten, die jeweils die komplette Fläche der Seitenscheiben von der A- bis zur C-Säule abdecken. Die Frontpassagiere werden zudem zusätzlich durch Seiten-Thoraxairbags geschützt. Sie befinden sich seitlich in den Sitzlehnen. Die Integrierung in die Rückenlehne stellt sicher, dass sich der Seitenairbag immer an der richtigen Stelle entfaltet, um den Oberkörper beim Seitenaufprall von der Tür und der B-Säule entfernt zu halten.

Die Kopfairbags sind unter einer Abdeckung im Dachhimmel platziert. Beim Seitenaufprall schützen sie die Schultern und Köpfe der vorne Sitzenden und der hinteren, äußeren Passagiere optimal gegen Verletzungen. Die Sensoren zur Steuerung aller Seitenairbags sitzen jeweils am Fuß der B-Säule. Sie liefern ihre Daten ohne Verzögerung an den Zentralrechner, der innerhalb von acht bis zehn Millisekunden entscheidet, ob und welche Seitenairbags gezündet werden müssen.

Weitere Sicherheits-Details sind die Sicherheits-Pedale, die aktiven Kopfstützen vorn und Isofix-Haltepunkte. Die Pedale sind so konstruiert, dass ein Eindringen in den Fußraum selbst bei einem Frontalaufprall mit starken Deformationen ausgeschlossen ist. Im Fall eines Aufpralls, bei dem selbst Bremsen keine mildernde Wirkung mehr hat, wird die Kraftübertragung des Bremspedals unterbrochen. Das Pedal schwingt dann frei und kann keine Stöße auf Fuß oder Gelenke übertragen.

Die aktiven Kopfstützen des Fahrer- und Beifahrersitzes entwickeln ihre Wirkung im Fall eines Heckaufpralls. Ab einer exakt definierten Stärke des Aufpralls bewegen sich beide Kopfstützen nach vorne und fangen so die Köpfe der Insassen frühzeitig auf. Dadurch wird speziell im unteren und mittleren Geschwindigkeitsbereich der Peitschenschlag-Effekt, der sonst auf die Halswirbelsäule des Betroffenen einwirkt, reduziert.

Computer-optimiert: Die Fahrgastzelle des neuen Ford Mondeo
Alle relevanten Struktur-Elemente des Ford Mondeo wurden gezielt auf die Erfüllung der immer schärferen Crash-Anforderungen berechnet. Ziel war eine extrem steife Insassenzelle, bei der der nötige Überlebensraum stets gesichert ist. Gleichzeitig dienen Vorderwagen-, Heck- und Seiten-Struktur jeweils dazu, Aufprall-Energie zu absorbieren. CAE-Modelle und Ramsis-Simulationen halfen, bei der rechnergestützten Konstruktion Analysen neuer Entwürfe noch exakter durchführen zu können. So konnten zum Beispiel Deformationsabläufe auf wissenschaftlicher Basis am Computer vorausberechnet werden, bevor reale Crash-Versuche anstanden.

Insgesamt waren nur zehn bis 15 Prozent aller Versuche reale Crash-Tests, alle übrigen liefen in Form von Computer-Simulationen ab. Generell wurden alle realen Tests vorher berechnet und dienten dann nur noch der Bestätigung der bereits vorliegenden CAE-Ergebnisse. Dabei ergab sich stets eine sehr hohe Übereinstimmung.

Die wichtigste Anforderung bei der Konstruktion des Vorderwagens bestand darin, die Intrusion des Fußraums im Vergleich zum Vorgänger um 50 Prozent zu reduzieren. Deshalb dient nun der Fahrschemel auch als Hilfsrahmen mit genau definiertem Verformungscharakter.

Der vordere Stoßfänger besteht aus einem Stahl-Querträger, der unter hohem Wasserdruck von innen geformt wird (Hydroform-Methode). Diese Konstruktion reduziert vor allem die Deformation der dahinter liegenden Fahrzeugstruktur bei niedrigen Aufprallgeschwindigkeiten zum Beispiel beim 15 km/h-Crash. Die Folge sind geringere Reparaturkosten, die sich wiederum positiv auf die Versicherungseinstufung auswirken.

Auch Stirnwand-Struktur, A- und B-Säule sowie Komponenten des Unterbodens sind beim neuen Ford Mondeo extrem verstärkt. Überall dort, wo einfließende Kräfte weiter übertragen werden insgesamt bei 43 Prozent aller Karosseriebleche im Vorbau - entschieden sich die Techniker für hochfesten Stahl. Um ein Eindringen der Lenksäule in den Innenraum zu verhindern, platzierten sie zwischen den A-Säulen einen eingeschraubten Armaturenbrett-Querträger als stabiles, geschlossenes Rohrprofil. Zusammen mit der energieabsorbierenden Auslegung der unteren und oberen Längsträger ergibt sich so eine optimale Vorderwagendeformation. Hierbei bilden hochgelegte Längsträger vor dem Karosseriekörper einen zweiten Lastpfad, der bei schweren Kollisionen hilft, den Überlebensraum optimal zu sichern.

Auch im Hinblick auf einen Seitenaufprall ist die Karosserie optimal ausgelegt. Die B-Säulen leiten einfließende Kräfte in das Dach weiter. Zusätzlich wurde die Dachkante selbst noch einmal verstärkt. Seitenaufprall-Verstärkungen in den Türen sind ebenso selbstverständlich wie stoßabsorbierende Türinnenverkleidungen ohne harte Punkte oder Kanten. Die Sitze mit Anti-Dive-Rahmen und verstärkten Rohrkonstruktionen sind aufwendig verankert.

Schutz bei einem Heckaufprall bieten beim neuen Ford Mondeo Verstärkungen, die speziell bei hohen Aufprallgeschwindigkeiten mehr Steifigkeit garantieren. Dem Treibstofftank und den Leitungen galt dabei die besondere Aufmerksamkeit der Techniker. Ein spezieller Schalter unterbricht bei einem heftigen Heckaufprall sofort die Kraftstoffzufuhr und verhindert so eventuelles Auslaufen von Treibstoff. Ein weiteres wichtiges Sicherheits-Detail speziell für Unfallhelfer sind die neuen, stabilen Bügel-Türgriffe. Sie erlauben hohe Zugkräfte und somit das schnellere Öffnen eventuell klemmender Fahrzeugtüren.

Aktive Sicherheit: ABS und Brems-Assistent serienmäßig und ESP lieferbar
Neben dem sicheren Fahrwerk und der exakten Lenkung des neuen Ford Mondeo zählt im Bereich der aktiven Sicherheit auch seine leistungsstarke Bremsanlage. Innenbelüftete Scheibenbremsen vorn mit 300 Millimeter Durchmesser und Scheibenbremsen hinten mit 280 Millimeter Durchmesser gehören ebenso zur Serienausstattung wie das elektronische Antiblockier-Bremssystem samt elektronischer Bremskraftverteilung. Eine besondere technische Lösung ist der ebenfalls serienmäßige Brems-Assistent.

Das System erkennt den Beginn einer Panik-Bremsung an der Geschwindigkeit, mit der der Fahrer das Bremspedal betätigt. In diesem Fall baut das System den vollen Bremsdruck auf, auch wenn der Fahrer das Pedal noch nicht voll getreten hat. Bei Vollbremsungen aus hohen Geschwindigkeiten können so leicht zehn bis 20 Meter Bremsweg gespart werden.

Einen großen Sicherheitsgewinn bedeutet auch das elektronische Stabilitätsprogramm ESP. Es wird nur in Extremsituationen aktiv und unterstützt dann jedoch den Fahrer automatisch. Der ESP-Computer erkennt durch die Informationen, die ihm diverse Sensoren übermitteln, den Beginn eines Schleudervorgangs, bevor viele Fahrer diesen wahrnehmen. Durch aktiven Bremseneingriff auf einzelne Räder verhindert das System dann ein übermäßiges Unter- oder Übersteuern.

Last but not least gehört auch eine perfekte Beleuchtungsanlage zur aktiven Sicherheit. Der neue Ford Mondeo verfügt serienmäßig über Hochleistungs-Halogen-Scheinwerfer sowie eine hoch platzierte dritte Bremsleuchte mit LED-Technik. Sie überträgt das Bremssignal schneller als herkömmliche Glühlampen-Technik. Wahlweise sind für die Hauptscheinwerfer moderne Xenon-Leuchteinheiten lieferbar.

 

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