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Mit dem Ranger bietet Ford auf dem europäischen Markt ein äußerst praktisches und vielseitiges Nutzfahrzeug an.<br /> Neben dem Ford Transit - ebenfalls als Pritschenfahrzeug lieferbar und seit über 33 Jahren Marktführer im Segment der mittleren Nutzfahrzeuge - ist der Ranger Pick-Up gut zwischen dem Transit und der kleinen Nutzfahrzeugreihe von Escort-, Fiesta- und Courier-Vans positioniert. <br />
Dabei bietet der Ranger ein hervorragendes Beispiel für den bei Ford heute üblichen Einsatz globaler Fähigkeiten zur Entwicklung marktgerechter neuer Produkte.

 

Entwickelt im Truck Vehicle Center von Ford
Die Entwicklung des Ranger fand unter der Federführung des Ford Truck Vehicle Center (TVC) in Nordamerika statt und folgte damit der globalen Produktentwicklungsstrategie des Unternehmens, welche die Konstruktion im kleineren und mittleren Fahrzeugsegment in Europa konzentriert, während die Entwicklung der Großfahrzeuge in Nordamerika beheimatet ist. Das TVC verfügt über eine über 80-jährige Erfahrung bei der Entwicklung von LKW, 70 davon im Bereich der Pritschenwagen. Hier wurde auch der absolute Verkaufsschlager aller Zeiten entwickelt, der Ford F-Series Pick-Up, der seit 16 Jahren in Folge den Absatzrekord aller Fahrzeuge innerhalb der USA hält. Seit der Umstrukturierung des Unternehmens zeichnet das TVC auch für die Konstruktion des Ford Transit verantwortlich, der auf dem europäischen Nutzfahrzeugmarkt die führende Rolle spielt.

Neues Produkt, neues Werk, neuer Name
Gefertigt wird der Ranger in einem auf der grünen Wiese" komplett neu errichteten Werk in Thailand. Gebaut wurde es von der Ford/Mazda AutoAlliance, die das Werk außerdem betreibt und auch in den USA gemeinsame Modelle fertigt. Der Standort Thailand wurde gewählt, weil hier (nach den USA) der zweitgrößte Markt für Pritschenwagen besteht, die über 60 Prozent aller verkauften Fahrzeuge ausmachen. Das Werk arbeitet nach den globalen Qualitätsnormen von Ford und verfügt über alle Fertigungsbereiche wie Pressen, Schweißen, Lackieren, Endmontage und Motorenbau. Die hier produzierten Fahrzeuge werden unter den Marken Ford und Mazda in über 100 Ländern der Welt verkauft. Die Fertigungsplanung für das Werk sieht eine jährliche Produktion von 135.000 Einheiten vor.

Der Ranger stellt ein völlig neues Fahrzeugdesign mit einem neuen Namen dar. Er ist in zwei verschiedenen Radstand-, zwei Motoren- und drei Kabinenversionen lieferbar. Das Design greift wesentliche Elemente der traditionellen Ford Pick-Ups auf, wie der F-Serie, die in Nordamerika allenthalben den Ruf äußerster Robustheit, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit genießt. So sind von den seit der Markteinführung vor 50 Jahren verkauften 26 Millionen Einheiten der F-Serie heute noch acht Millionen in Gebrauch. Anklänge an markante Styling-Elemente der F-Serie, wie der kühn wirkende Eierkarton"-Grill, die mächtige Grilleinfassung und die karosseriebündigen Scheinwerfer, finden sich auch im Ranger-Design wieder.

Der Ford Ranger wird in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Portugal, Spanien, Schweden, der Schweiz und Ungarn verkauft.

Background
Mit dem Launch des Ranger kehrte Ford 1999 nach einer sechsjährigen Pause auf den europäischen Markt für Eintonner-Pick-Ups zurück. Das letzte zuvor von Ford in dieser Klasse angebotene Modell war der P100, ein in Portugal gefertigtes Sierra-Derivat mit einem separaten Ladekasten bzw. Pritsche. Demgegenüber ist der Ranger ein von vornherein als Pick-Up konzipiertes Fahrzeug, das auf einem ganzlängigen robusten Leiterrahmen montiert ist. Zu den lieferbaren Varianten gehören u.a. die Einzel- oder Doppelkabine, zwei verschiedene leistungsstarke 2,5-l-Vierzylinder-12-Ventil-Dieselaggregate und Allradantrieb. Egal in welcher Ausführung, der Ranger ist auf jeden Fall ein äußerst leistungsfähiges und robustes Arbeitstier, das in der Doppelkabinenversion sowohl das größte Nutzlastvolumen in Verbindung mit der längsten Ladefläche als auch Klassenbestwerte bei Kopffreiheit und Sitzkomfort bietet.

Mit einer Gesamtlänge von knapp fünf Metern, zwei wählbaren Radständen (2985 und 3000 mm) und drei Karosserievarianten (Einzelkabine mit zwei Sitzen, Supercab mit vier Sitzen und Doppelkabine mit fünf Sitzen) erfüllt der Ranger unterschiedlichste Ansprüche für den gewerblichen oder teilgewerblichen Einsatz.

Die Ford Ranger-Modellreihe
Die Einzelkabine (Regular Cab) ist ein robuster, wirtschaftlicher und leistungsfähiger Lastentransporter. Mit einer Ladelänge von 2280 mm und 1-Tonnen-Nutzlastkapazität erreicht diese Variante Klassenbestwerte. Serienmäßig mit dem wirtschaftlichen 78 PS starken 2,5-L-Vierzylinder-12-Ventil-DuraTorq-WL-Saugdiesel motorisiert, gibt es die Einzelkabine wahlweise mit Zweirad- oder Vierradantrieb. Die europäische Version ist mit zwei Einzelsitzen ausgestattet.

Die erweiterte Einzelkabine oder Super Cab-Version verfügt darüber hinaus hinter den Sitzen über einen Stauraum, in dem zum Beispiel Werkzeuge und Geräte sicher befördert werden können, und zwei Behelfssitze für die gelegentliche Beförderung von Personen. Die verlängerte Kabine verkürzt die Ladelänge auf 1753 mm. Die Netto-Nutzlastkapazität von 1120 kg bleibt jedoch erhalten. Die Super Cab-Version ist mit Hinterradantrieb und dem gleichen DuraTorq-WL Saugdiesel ausgerüstet.

Die Doppelkabinen-Variante ist noch weiter nach hinten gezogen und verfügt über zwei Seitentüren und zwei Sitzreihen. Sie soll vor allem Käufer ansprechen, die auf ein PKW-ähnliches Ambiente zur Beförderung von Mitfahrern Wert legen und dennoch die praktischen Vorzüge eines Pick-Up zur Beförderung von Geräten und Ausrüstung schätzen, beispielsweise für landwirtschaftliche Zwecke oder für Freizeitaktivitäten.

Der Ladeboden aller Ranger-Modelle ist 1536 mm breit mit einer 1328 mm breiten Ladeöffnung am Heck. Die Heckklappe lässt sich über einen zentralen Entriegelungsgriff bequem mit einer Hand öffnen. Zur Serienausstattung aller Modelle gehören außen am Ladekasten befestigte Haken zum Einhängen von Seilen sowie Schutzkappen an den hinteren Fahrzeugecken. Zur Sicherung hoher Langlebigkeit ist der stabile Ladekasten aus beschichteten Stahlblechen mit dauerelastischen Nahtdichtverbindungen und einem Rostschutzblech im Ladeboden gefertigt.

Angeboten wird der Ranger in zwei Unifarben Alaska White und Canyon Red und zwei Metallic-Lackierungen Steel Silver und Ocean Blue. Die Doppelkabinen gibt es zudem in Forest Green metallic.

Moderne Diesel-Motoren
Käufer des Ford Ranger können bei der Motorisierung zwischen zwei neuen 2,5-l-Vierzylinder-Dieselmotoren wählen. Beim 57 kW (78PS) DuraTorq WL handelt es sich um ein Vorkammer-Aggregat mit drei Ventilen pro Zylinder. Es entwickelt ein maximales Drehmoment von 168 Nm bei 2.500 U/min und zeichnet sich durch optimierte Zugkraft und hohe Laufkultur aus. Auch die Verbrauchswerte sind für einen Motor dieser Größe ausgezeichnet.

Beim DuraTorq WLT handelt es sich um die ladeluftgekühlte Turbolader-Version des gleichen Motors, der jedoch eine um 40 Prozent höhere Leistung und 60 Prozent höheres Drehmoment bietet. Dabei entwickelt das Triebwerk seine maximale Leistung von 80 kW (109 PS) bei 3.500 U/min und sein maximales Drehmoment von 266 Nm bei nur 2.000 U/min. Außerdem sorgen zwei Ausgleichswellen für eine noch ausgereiftere Laufkultur.

Die Hinterachse aller Ford Ranger ist serienmäßig mit einem Sperrdifferential ausgerüstet. Sie verbessert die Traktion auf unebenen und rutschigen Fahrbahnen, insbesondere bei leichter Beladung. Außerdem verfügen alle Modelle über ein Fünf-Gang-Schaltgetriebe.

Für den praktischen Off-Road-Einsatz gibt es den Ranger auch mit zuschaltbarem Allradantrieb. Dabei verfügen die vorderen Radnaben über eine elektrische Fernsperrung, die automatisch aktiviert wird, sobald die Sensoren ein Durchdrehen der Räder feststellen. Die Naben bleiben solange gesperrt, bis der Fahrer sie mittels eines Schalters in der Instrumentenanlage wieder entriegelt. Bei freilaufenden Naben entfällt das Schleppmoment der vorderen Antriebswellen und des Getriebes. Dieses wirkt sich günstig auf den Kraftstoffverbrauch aus und macht das Fahrzeug außerdem leichter lenkbar.

Klassenbestwerte bei Fahrdynamik
Der Aufbau des Ranger wird auf einem besonderen mit überlappenden Querabsteifungen versehenen Leiterrahmen montiert, der für eine außergewöhnliche Steifigkeit sorgt. Zu den Vorteilen dieser speziellen Rahmenkonstruktion gehören besseres Handling, höherer Fahrkomfort und Ladelastcharakteristiken, die insgesamt zu äußerster Langlebigkeit und Sicherheit beitragen. Durch die Querbefestigung des ultrarigiden Rahmens mit den Strukturen der Kabine und des Laderaums werden die Seitenkräfte ohne Beeinträchtigung der horizontalen und vertikalen Dynamik reduziert.

Die Optimierung der Vorderachsgeometrie, Federkraft- und Dämpferabstimmung führt ebenfalls zu präziserem Lenk- und Fahrverhalten. Die Doppel-Wishbone-Einzelradaufhängung der Vorderachse ist mit Torsionsfedern und einem Stabilisator ausgerüstet. Die geschmiedeten unteren Lenker verfügen über ein steifes I-Profil. Sie sind mit Zugstreben verbunden, die für ein gutes Längsverhalten, und somit höheren Fahrkomfort, sorgen. Die in optimierten Buchsen montierten oberen Lenker verbessern die Fahreigenschaften insbesondere bei Fahrten über Schotterwege und ähnlich schwierige Beläge.

Die bewährte starrte Hinterachskonstruktion mit Blattfedern sorgt bei Überlandfahrten mit konstanter Geschwindkeit für präzises Handling und guten Geradeauslauf. Schrägmontierte Dämpfer reduzieren S-Schläge und das Gefühl des Ruckelns" beim Anfahren. Außerdem sorgen die progressiven Anschlagspuffer mit einem Weg von 32,5 mm bei extremen Geländeverhältnissen für einen besseren Fahrkomfort.

Mit diesen Eigenschaften ist der Ranger bestens dafür gerüstet, auch schwierigstes Terrain zu bewältigen. In der Allradantriebsvariante kann er mit seinem Hanganfahrwinkel von bis zu 35 Grad und Hangabfahrwinkel von bis zu 28 Grad und dem Rampenwinkel von 24 Grad (alle Angaben beziehen sich auf den unbeladenen Zustand) auch steile Böschungen nehmen. Die maximale Wassertiefe der Allradantriebsversion beträgt 450 mm, die des Zweiradantriebs 300 mm.

Das Hochleistungs-Bremssystem verfügt vorne über belüftete Scheibenbremsen und hinten über groß dimensionierte Trommeln, die zusätzlich mit einem Ladegewicht-Sensor ausgerüstet sind. Zur Serienausstattung aller Modelle gehört eine Servolenkung mit Linear-Übersetzung von 19,6-1.

Zweckorientiertes Design und geräumige Kabine
Die primäre Zweckbestimmung des Ranger als robustes Arbeitstier" drückt sich in seinem bullig wirkenden Auftritt aus, der an die äußerst erfolgreichen nordamerikanischen Pick-Ups von Ford erinnert. Dazu gehören Design-Merkmale wie der kühne Grill, die Türspiegel und die bei den Vierradantriebsmodellen zusätzlich montierten Verkleidungen der Radläufe.

Die Kabine zeichnet sich durch ein großzügiges Platzangebot mit hoher Kopf- und Seitenfreiheit aus. Zudem bietet die Ausstattung ein außergewöhnlich hohes Maß an Komfort bis hin zur luxuriös anmutenden Textilverkleidung der Türen, die zu den Sitzbezügen passt.

Die vorderen Einzelsitze bieten ausgezeichneten Halt. Der Neigungswinkel des Lenkrads ist verstellbar. Die Instrumentenanlage, in die serienmäßig eine Stereoanlage mit UKW/MW-Radio und Kassettenspieler integriert ist, besteht aus einem einzigen vollausgeformten Teil, das dem Innenraum eine PKW-ähnliche Anmutung verschafft.

Außerdem wurde bei der Innengestaltung der Kabine hoher Wert auf Funktionalität gelegt. So gibt es eine Reihe von praktischen Ablagen, darunter der mit 6,5 Liter Volumen äußerst groß dimensionierte Handschuhkasten, und der in die Sonnenblende integrierte Halter für diverse Unterlagen.

Zur Serienausstattung des Innenraums gehören ferner eine Digitaluhr, Intervall-Scheibenwischer, heizbare Heckscheibe, Zigarrenanzünder, Warnsummer zum Ausschalten der Scheinwerfer, Einstiegsleuchten an allen Türen, Einstiegsbleche, doppelte Sonnenblenden, abblendbare Rückspiegel sowie Wagenheber und Werkzeuge. Alle Versionen sind zudem mit elektrischen Fensterhebern ausgestattet. Bei der viertürigen Doppelkabine lassen sich auch die hinteren Türfenster elektrisch betätigen.

Hoher Insassen- und Fahrzeugschutz niedrige Betriebskosten
Großes Fahrvergnügen bereitet die agile Fahrdynamik und erhabene" Sitzposition des Fahrers, die beide aber auch zu einem sicheren Handling beitragen. Darüber hinaus wartet der Ranger mit umfangreichen passiven Sicherheitsmerkmalen auf wie der starken Sicherheitsfahrgastzelle mit serienmäßigem Seitenaufprallschutz sowie Fahrer- und Beifahrerairbags. Ebenfalls serienmäßig sind die Anti-submarining"-Polster der Vordersitze, Gurtgreifer vorne, die bei einem Aufprall kollabierende Lenksäule und höhenverstellbare Kopfstützen. Die hintere Sitzreihe der Doppelkabine ist ebenfalls mit zwei Kopfstützen sowie einer Kindersicherung der Hecktüren ausgestattet.

Ein umfangreiches Fahrzeugschutzpaket rundet die Sicherheitsmerkmale des Ranger ab. Hierzu gehören die elektronische Wegfahrsperre, der Umgebungsalarm und die Zentralverriegelung. Außerdem abgeschirmte Türschlösser, Lenkradschloss, das am Windlauf und von außen sichtbar befestigte Fahrgestellnummernschild und Handschuhkasten- und Tankdeckelschlösser.

In puncto Wirtschaftlichkeit hat der Ranger ebenfalls einiges zu bieten. Dank des leicht zugänglichen Motorraums hält sich der Wartungsaufwand mit 10.000 km-Serviceintervallen in Grenzen. Auch hinsichtlich der versicherungstechnischen Einstufung dürfte der Ranger mit seinem guten Fahrzeugschutzpaket und leichten Austauschbarkeit von Karosserieteilen, zum Beispiel der vierteiligen Stossstangenkonstruktion, gut abschneiden.

Hohe Umweldfreundlichkeit
Die Dieselmotoren des Ranger erfüllen alle derzeitigen EU-Abgas-Vorschriften. Beide Triebwerke verfügen über eine Abgasregelung innerhalb des geschlossenen Kurbelgehäuses bzw. Abgasrückführung beim Turbodiesel. Beide Motoren sind zudem mit Diesel-Katalysatoren ausgerüstet, die Rußpartikel vor dem Abgasausstoß verbrennen.

Bremsbeläge und backen, Kupplungsscheiben und Dichtungen sind asbestfrei, während die Klimaanlage natürlich mit einem FCKW-freien Kühlmittel arbeitet. Die beim Ranger verwendeten Materialien sind zu über 90 Prozent (nach Gewicht) recyclefähig. Dazu gehören u.a. Eisen (81 Prozent), nicht eisenhaltige Metalle (4,8 Prozent), Kunststoffe (3,5 Prozent) und sonstige Werkstoffe (3,5 Prozent).

 

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