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Die Einführung des neuen Ford Transit setzt einen weiteren wichtigen Meilenstein in der nunmehr 35-jährigen Erfolgsgeschichte des Transporters, die 1965 ihren Anfang nahm und das mittlere Segment im europäischen Nutzfahrzeugmarkt neu definierte. Entwickelt wurde der neue Transit von einem globalen Team von Konstrukteuren unter der Federführung des Ford Truck Vehicle Centers in Dearborn.

 

An der Entwicklung der neuen Plattform waren u.a. auch die Konstruktionszentren in Deutschland, Belgien und Großbritannien beteiligt. Ausgestattet mit diesem hohen Potential an Fachwissen und Erfahrung und unter weitreichendem Einsatz von CAE (computer-aided engineering)-Methoden gelang es der Kernmannschaft die Top-Prioritäten von Nutzfahrzeugkunden:

1. Laderaumfunktionalität
2. hohe Wirtschaftlichkeit
3. robuste Langlebigkeit und Qualität
4. Sicherheit

bei der völlig neuen Transit-Plattform weitgehend zu verbessern.

Design Aufgabe und Lösung
An erster Stelle stand die Optimierung des Fahrkomforts und der Kabine, während der Laderaum vor allem ein Höchstmaß an praktischer Nutzbarkeit bieten sollte. So wurde im Fahrgastraum die Sicht nach oben, unten und seitwärts verbessert. Auch die neue Instrumentenanlage präsentiert sich mit einem ergonomisch günstigeren Design. Im Laderaum wurde durch die Verringerung der Innenneigung der oberen Seitenwände, auch Tumblehome" genannt, eine bessere Raumnutzung erzielt.

Die größte Herausforderung an die Konstrukteure bestand jedoch in der Schaffung einer gemeinsamen Plattform für Heck- und ein völliges Novum in der Transitgeschichte Fronttriebler. Der Grund hierfür liegt in der zunehmenden Tendenz innerhalb der Eintonner-Klasse zu Vorderradantrieben mit tiefem Boden, während im Zwei-Tonner-Segment nach wie vor der Hinterradantrieb bevorzugt wird. Die Transit-Konstrukteure lösten die anspruchsvolle Aufgabenstellung mit Bravour. So verwirklicht die neue Plattform das duale Antriebskonzept mit einem hohen Anteil an Gleichteilen und einem neugestalteten Motorraum, der sowohl den Längs- wie Quereinbau des Antriebsstrangs ermöglicht.

Zu Hilfe kamen den Ingenieuren die bei Ford vorhandenen umfangreichen Ressourcen an fortschrittlichster CAE-Technik, mit denen alle nur denkbaren Konfigurationen von Motoren und Antriebssträngen ausprobiert werden konnten. Im Kern bestand die Aufgabe darin, den Motorraum so zu gestalten, dass das Lenkgestänge unabhängig von der jeweiligen Motor- oder Antriebsstrangkonfiguration untergebracht werden konnte. Unter anderem zeichnet sich die neue Plattform durch folgende Merkmale aus:

1. Front- oder Heckantrieb mit tiefem oder hohem Boden
2. Quer- oder Längseinbau der Antriebsstränge
3. äußere Identität der Front- und Hecktriebler
4. über 95% Gleichteile bei Front- und Hecktrieblern
5. Dachstahlkonstruktion aus einem einzigen Pressformteil (weltweit größte gepresste KFZ-Einzelkomponente)
6. verringerte Trägerhöhe beim Pritschenwagen zur Erleichterung späterer Umrüstungen
7. drei Radstände, einschl. zusätzlicher mittlerer Variante
8. vier Ladelängen und drei Dachhöhen
9. Kastenwagen, Bus, Einzel- und Doppelkabine mit Einzel- oder Zwillingsrädern hinten

Entwicklung und Konstruktion
Bei der Entwicklung und Konstruktion des neuen Transit standen die Kundenwünsche und erfordernisse an allererster Stelle. Vor dem Anlauf der Serienproduktion wurde deshalb ein straßenreifer Prototyp während eines Zeitraums von 3 ½ Jahren von mehreren hundert Kunden getestet. Die dabei gesammelten Erkenntnisse und Erfahrungen flossen dann in die Serienversion des neuen Transit ein. In keinem der bisherigen Fahrzeugentwicklungsprogramme von Ford war ein voll straßenfähiger Prototyp in einem so frühen Entwicklungsstadium derartigen Tests unterzogen worden.

Die Konstruktion wurde ferner von den Leitprinzipien Funktionalität und Werterhalt bestimmt. Neben der Vergrößerung des Laderaums um 11 % (durch Verschiebung des Tumblehome" um jeweils 89 mm nach außen) wurde vor allem der Komfort der Kabine, also des Fahrer-Arbeitsplatzes, optimiert. So hat der nach hinten geneigte Verlauf der B-Säule keineswegs nur ästhetische Gründe, sondern bewirkt eine Außensicht des Fahrers, bei der der Transit Klassenbester ist. Auch die Sicht nach oben wurde durch die nach oben verlaufende Neigung des oberen Türrahmens bis hin zum oberen Ende der Frontscheibe verbessert.

Die Spiegel des neuen Transit wurden weit vorne und tief an der Karosserie montiert, so dass die vor allem an Kreuzungen wichtige Seitensicht optimiert wird. Durch die niedriger verlaufende Gürtellinie, besonders am vorderen Dreiecksfenster, wurde die Seitensicht ebenfalls jeweils um 17% vergrößert. Die Verbesserung der Sicht nach vorne beträgt 11%.

Zu den wichtigsten Merkmalen des neuen Transit-Designs gehören:

    • Verringerung der Innenneigung der Seitenwände um 89 mm und damit ein um 11 Prozent vergrößertes Laderaumvolumen

 

    • Seitensichtverbesserung durch weiter vorne und tiefer montierte Seitenspiegel

 

    • erheblich optimierte Sicht durch Frontscheiben und Seitenfenster

 

    • neue Seitenfenster mit 'signature' drop glass

 

Karosseriedesign Style" und Funktionalität
Der Ruf des Transit als robustes, belastbares Fahrzeug ist bereits legendär und auch der neue Transit soll diese Tugenden fortsetzen. Die vorderen Kotflügel wurden nach innen geschwungen. Sie unterstreichen die breite, Stärke und Stabilität vermittelnde Positur" des Fahrzeugs und ergänzen die weiter nach außen verlegten Räder harmonisch. Außerdem verbessern sie die Aerodynamik und geben dem Transit ein weniger klobiges" Aussehen. Unterhalb der Gürtellinie weist der Transit außerdem eine starke Auskehlung bzw. Schulterlinie auf, die ebenfalls, auch wie die kräftigen" Radläufe, Stärke und Stabilität signalisiert. Weitere Merkmale des Karosseriedesigns sind u.a.:

1. ein dem bisherigen Transit ähnlicher Frontscheibenwinkel der die Sonneneinstrahlung in Grenzen hält und gleichzeitig zur guten Aerodynamik beiträgt

2. SMC (sheet moulded design)-Grill und integriertes Scheinwerferdesign

3. Klassenbestwerte bei der Rundumsicht des Fahrers

4. dropped glass" (Senkglas) der vorderen Dreiecksfenster zur Verbesserung der Seitensicht

5. Regenrinne (auf Kundenwunsch vom Transit-Vorgängermodell übernommen) zur Befestigung von Dachträgern usw.

6. Ganzstahldach für hohe strukturelle Integrität und Werterhalt

Komplett neuer DI Diesel
Das Herzstück der Triebwerkspalette des Transit bildet der Ford Duratorq, ein komplett neuer Turbodiesel mit Direkteinspritzung. Mit seiner ausgereiften Vierventiltechnik einem Novum in der Transporterklasse erfüllt er schon heute die über die kommenden Jahre hinaus zu erwartenden Abgasnormen und zeichnet sich ferner durch hervorragende Leistung und Wirtschaftlichkeit aus. Für die unterschiedlichen Anforderungen der Kunden gibt es das Triebwerk als 2,0 und 2,4-l-Version, jeweils mit Turbolader.

Die Konstruktion der neuen DuraTorq 16-Ventiler-Diesel stand eindeutig unter dem Leitprinzip höchster Wirtschaftlichkeit: Bei Verbrauch und Wartungskosten mit langen Serviceintervallen ebenso wie im Hinblick auf lange Lebensdauer. Während die Hecktriebler mit dem 2,4-l-DuraTorq ausgestattet werden, gibt es in den im späteren Verlauf dieses Jahres am Markt erscheinenden Fronttriebler mit dem 2,0-l-Aggregat.

Zu den Highlights der neuen Transit-DuraTorq-Reihe gehören:

1. Hecktriebler mit 2.4-l Turbodiesel in den Leistungsstufen 75PS, 90PS und 120PS.

2. auf 25.000 km verlängerte Wartungsintervalle

3. alle DuraTorq-Diesel sind mit Turbolader ausgerüstet, die 90PS- und 120PS-Versionen des 2,4-l Motors zusätzlich mit Ladeluftkühlung

4. Vierventiltechnik für hervorragende Verbrauchs- und Abgaswerte

5. doppelte obenliegende Nockenwellen (DOHC).

6. Grauguss-Block und Aluminium-Kopf für robuste Langlebigkeit und Gewichtsoptimierung

7. am Motorblock montierter Leiterrahmen für optimierte Laufruhe

8. kein sichtbarer Dieselqualm während der gesamten Lebensdauer des Motors

Der DuraTorq 16-V- DI-Diesel zeichnet sich durch eine kurze, kompakte Bauweise aus, die sich sowohl für den Längs- wie den Quereinbau eignet. Die Bauhöhe wurde durch Tieferlegung der Nockenwellen verringert, während die Baulänge durch den Einsatz fortschrittlichster Dünnwand-Guss-Verfahren und die daraus resultierende Verkleinerung der Bohrungsabstände verkürzt werden konnte.

Auch im Hinblick auf Reibungsoptimierung wurde beim DuraTorq eine Menge Feinarbeit geleistet. Hierzu gehören der Einsatz leichter, reibungsarmer und kurzer Kolben, die weniger verschleißanfällig sind. Durch die präzise Steuerung des Verbrennungsprozesses wird eine Verschmutzung des Öls mit Kraftstoffteilchen vermieden, was zum geringen Wartungsbedarf in 25.000 km-Intervallen beiträgt.

Dank dieser Konstruktionsmerkmale verbraucht der DuraTorq normalerweise zwischen den regulären Wartungsterminen kein Öl, so dass die Gefahr von Kolbenfressern" und den daraus resultierenden kostspieligen Reparaturaufwendungen entfallen dürfte.

DOHC 2,3-l-Benzinmotor
Ab August 2000 gibt es den neuen Transit allerdings nur die Hecktriebler - außerdem mit einem speziell für dieses Fahrzeug entwickelten Derivat des bewährten Ford DOHC-2,3l-Benzinmotors.

Getriebe und Achsen
Da Nutzfahrzeuge besonderen Belastungen der Antriebsstränge unterworfen sind, konzentrierten sich die Konstrukteure des neuen Transit auf die Entwicklung einer äußerst robusten Getriebe- und Kupplungskonstruktion. Letztere wurde völlig neu erarbeitet und verfügt über eine auf 254 mm Durchmesser vergrößerte Scheibe mit einem selbstnachstellenden Hydrauliksystem.

Beim Getriebe der Hecktriebler handelt es sich um eine aufgewertete Version der Ford MT75-Einheit, die zusätzlich mit einer neuen Doppel-Masse-Schwungscheibe ausgestattet wurde und damit mit für geringe Geräusche und Schwingungen des Antriebsstrangs sorgt.

Den neuen Transit gibt es mit zwei Achsoptionen 4,63 und 5,13 m zu 1 je nachdem, ob der Kunde ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Verbrauch und Leistung sucht, oder eine höhere Zugkraft vorzieht bzw. häufig im Stopp-and Go-Verkehr unterwegs ist.

Highlights des Getriebesystems sind u.a.:

1. MT75 Hecktriebler-Getriebe bei allen 2,4-l Dieseln und 2,3-l DOHC-Benzinern

2. Versteifung der Motor- und Getriebekomponenten und dadurch verringertes
Verbiegeverhalten bzw. geringerer Verschleiß und Geräusche

3. Doppel-Massen-Schwungscheibe zur Senkung der vom Getriebe ausgehenden Torsionsschwingungen, dadurch geringere Geräuschentwicklung und höhere Lebensdauer des Getriebes

4. Optimierte Antriebswellenwinkel mit verbesserter Dämpfung (Bodenwellen usw.), dadurch ebenfalls geringerer Getriebeverschleiß und erhöhte Lebensdauer sowie geringere Geräusche

5. Überarbeitete Befestigung des Antriebsstrangs vom Hinterachs- zum Kupplungsgehäuse, dadurch geringere Verbiegung und höhere Lebensdauer von Hauptlagern und Getriebeteilen

6. Vollhydraulisches, selbstnachstellendes Kupplungssystem. Sanftes Einkuppeln und Schalten über die gesamte Fahrzeuglebensdauer (über 225.000 km hinweg getestet)

7. Zwei wählbare Achsantriebsübersetzungen bei Front- und Hecktrieblern

8. Erstmaliger Einsatz einer vollsynthetischen Achsschmierung beim Transit, die auch bei ständiger Schwerlast konstant bleibt

Die Wirtschaftlichkeit des Ford Transit
In puncto Wirtschaftlichkeit wurde der neue Transit von seinen Konstrukteuren in allen erdenklichen Aspekten unter die Lupe genommen. So reicht die Palette der Kostenoptimierung von der Sparsamkeit der DuraTorq-Diesel bis hin zur Minimierung der Reparatur- und Wartungskosten bzw. der Ausfallszeiten für den Nutzer. Dabei wurde die potentielle Lebensdauer des neuen Transit in einem strapaziösen 3-Millionen-Kilometer-Testprogramm auf Herz und Nieren geprüft.

Wesentliche Wirtschaftlichkeitsfaktoren sind u.a.:

1. Erhöhung der Reparatur- und Wartungsfreundlichkeit (= geringerer Zeit- und Kostenaufwand)

2. Durch und durch robuste Bauweise mit hoher Lebenserwartung/Wertbeständigkeit

3. Sorgfältiger Rost- und Unterbodenschutz mit Ford-Rostschutz-Garantie. Verzinkung aller Karosserie-Außenteile (äußerer Ladeboden und Unterboden, Radläufe, Kotflügel, Türen und Türrahmen, Dachbefestigung im Bereich der Ablaufrinne) und Wachshohlraumversiegelung

4. Sparsame und äußerst robuste DuraTorq-Motoren mit 25.000km-Service-Intervallen

5. Hoher Anteil an Gleichteilen bei Front- und Hecktrieblern als besonderer Vorteil (Wartung/Reparaturen) für Betreiber gemischter Fahrzeugflotten

6. Innovationen wie Filterwechselanzeigen" für Luft- und Kraftstofffilter, die ein zu frühes (und damit unnötige Kosten) bzw. zu spätes Wechseln (Gefahr von Schäden) vermeiden

7. Veränderungen der Vorderachsgeometrie. Dadurch bis zu 46 % geringerer Verschleiß der Vorderreifen beim Manövrieren auf engstem Raum

8. Drei- bzw. fünfteilige Stoßfängerkonstruktion, die leicht auszutauschen bzw. zu reparieren ist.

Ladekasten und Nutzlast
Nachdem die Funktionalität des Laderaums als Spitzenreiter unter den Kundenwünschen rangiert, hat die Feinarbeit der Transit-Konstrukteure auch in diesem Bereich zu einem Klassenbest-Ergebnis geführt. Bereits in den ersten Entwicklungsstadien entschied sich das Team dabei zu einer Verringerung des Tumblehome", d.h. der Innenneigung der Seitenwände, um die nutzbare Ladefläche somit optimal zu vergrößern. Von noch wesentlicherer Bedeutung ist allerdings der Umstand, dass das duale Antriebskonzept den Kunden, die zusätzliche Ladekapazität mit der Flexibilität eines tieferen Ladebodens verbinden wollen, die Möglichkeit bietet, sich nun für den Transit-Fronttriebler zu entscheiden.

Zum Package" des neuen Transit-Laderaums gehören u.a.:

1. Drei Radstände und vier Ladelängen von 2,58 bis zu mehr als 4 m.

2. Ladekapazität, die bei jeder Radstandsversion den Transport einer zusätzlichen Europalette im Vergleich zum Vorgängermodell ermöglicht.

3. Klassenbestwerte bei Ladekapazität in der 3,5-Tonner (Gesamtgewicht)-Klasse.

4. Höhere strukturelle Stärke (einteilige Pressstahl-Dachkonstruktion bei allen drei Dachhöhen).

5. Zwei Türbreiten, beide ausgelegt auf bequemes Be- und Entladen je nach Kundenerfordernis.

Komfortmerkmale
Auch bei der Kabinenausstattung haben sich die Konstrukteure genau an den Kundenwünschen orientiert. So findet der Fahrer im neuen Transit einen äußerst komfortabel und praktisch gestalteten Arbeitsplatz" vor, der u.a. in folgenden Bereichen optimiert wurde.

1. Der Sitz lässt sich im Vergleich zum Vorgänger 50 mm weiter verstellen und bietet somit mehr Platz und Komfort. Außerdem sind die Sitze mit einer Lendenwirbelunterstützung versehen und lassen sich in alle Richtungen individuell auf die Bedürfnisse des Fahrers einstellen.

2. Belüftung und Raumklima wurden noch weiter verbessert, wobei die Regler zur leichten Erreichbarkeit hoch oben in der Instrumentenanlage positioniert sind.

3. Die Sicht nach vorne und seitlich wurde verbessert.

4. Die Audioanlage mit UKW/MW-Radio wurde im Hinblick auf Qualität von Empfang und Wiedergabe aufgewertet.

5. In der Instrumentenanlage befindet sich oben ein Halter, in dem Mobiltelefone senkrecht plaziert werden können.

6. Zusätzliche Ablagen, Konsolen und Halter für Getränke, Papiere und Handys.

7. Wagenheber und Werkzeuge sowie die Sicherungskästen sind noch leichter zugänglich.

Fahrdynamik
Die aktiven Sicherheitsmerkmale des neuen Transit bestehen vor allem aus der verbesserten Brems-, Handling- und Lenkdynamik. Die auf Robustheit und Langlebigkeit ausgelegte neue Radaufhängung des Transit wurde wie andere technische Komponenten mit ausgiebigem Einsatz von CAE-Methoden entwickelt und sorgt u.a. dafür, dass das Fahrzeug in allen Situationen berechenbar bleibt und eine hohe Fahrkultur bietet.

Zu den Highlights des Transit-Fahrwerks gehören:

1. Schraubenfedern vorne mit variablen Federwegen, die das Fahrzeug unabhängig vom Gewicht der Beladung sicher auf der Straße halten.

2. Eine „Hotchkiss"-Hinterradaufhängung mit Blattfedern und nach vorne gerichteten Stossdämpfern.

3. Eine neu entwickelte Bereifung, die besonders auf gute Bodenhaftung, Handling und Langlebigkeit ausgelegt ist.

4. Robustheit der gesamten Achskonstruktion und Langlebigkeit.

5. Optionale Pneumatikaufhängung zur Niveauregulierung.

Fahrzeugschutz
Der neue Transit stellt nicht nur den Wettbewerb vor eine harte Herausforderung, sondern auch jeden, der sich dem Fahrzeug in böser Absicht" nähert. Dank des neuen in den Türgriff integrierten Schließsystems (lock-in-latch system) gibt es bei den Transit Türschlössern keine Kabel und Gestänge, die Dieben eine leichte Angriffsfläche bieten. Außerdem lässt sich nun auch die Motorhaube mit einem Schlüssel abschließen. Bei beiden Merkmalen hat der Transit im Nutzfahrzeugsegment ebenfalls die Nase vorn.

Das Fahrzeugschutzpaket besteht aus:

1. Lock-in-latch-Schlössern vorne und Sicherheitsschlössern an Seiten- und Hecktüren.

2. Dem aufgewerten Passive Anti-Theft System" (PATS), das sowohl die elektronische Motorsteuerung als auch die Kraftstoffzufuhr blockiert.

3. Automatischer Hecktürenverriegelung beim Zuschlagen, dadurch kein versehentliches" Offenlassen.

4. Abschließbarer Motorhaube.

Insassenschutz
Der Insassenschutz genießt bei Ford grundsätzlich höchste Priorität. Neben der Auslegung der Karosserie auf maximalen Aufprallschutz bietet der neue Transit eine Sicherheitsausstattung, die sich durchaus mit PKW-Niveau vergleichen lässt. Dazu gehören auf Wunsch ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD), Fahrer- und Beifahrerairbags und fest verankerte Dreipunktsicherheitsgurte, selbst auf den mittleren Sitzplätzen. Die neuen Sicherheitsmerkmale in der Übersicht:

1. Vollständig neu ausgelegte Bremsanlage mit größeren Scheiben und Trommeln und optionalem ABS und EBD.

2. Türmechanismen, die bei einem Unfall dafür sorgen, dass die Türen nicht aufspringen und sich dennoch in den überwiegenden Fällen problemlos öffnen lassen.

3. Größerer 60-l Fahrerairbag.

4. Höhenverstellbare Sicherheitsgurte an Fahrer- und Beifahrersitzen.

Modellvielfalt
Der komplett neu aufgelegte Transit zeichnet sich ferner durch eine Modellvielfalt aus, die zu den umfangreichsten ihrer Klasse zählt. Durch die zusätzliche mittlere Radstandsversion findet der Transporterkunde innerhalb der kompletten Transit-Reihe mit Sicherheit das für ihn passende Fahrzeug. Ein weiterer Vorteil: der Kunde kauft genau das, was er braucht, nicht weniger, aber auch nicht mehr Kapazität als nötig. Und bei Sonderfahrzeugen findet der Käufer ein Angebot von 100 verschiedenen Optionen vor, das ebenfalls allen denkbaren Anforderungen gerecht werden dürfte.

Die Serienproduktion des neuen Transit ist im Januar 2000 im Ford-Montagewerk im belgischen Genk angelaufen, und zwar für die Hecktriebler mit 2,4-l-DuraTorq-Motoren in den Kasten-, Pritschen- und Doppelkabinen-Varianten mit langem und mittlerem Radstand. Ab Mitte des Jahres 2000 laufen dann auch die übrigen Versionen einschließlich des neuen 2,0-l-Fronttrieblers - vom Band. Bis dahin werden die Eintonner sowie einige weitere Ausführungen des derzeitigen Transit-Modells weiterhin im Montagewerk im britischen Southampton gefertigt und auf den europäischen wie außereuropäischen Markt geliefert.

Highlights der neuen Transit-Reihe:

1. Drei Radstände - kurz, mittel und lang - von 2,5 bis zu 4 m Ladelängen.

2. Drei Dachhöhen, einschl. einer mittleren Variante für die kurze Radstandsversion.

3. Hohe Ladekapazität von bis zu 4,25 t Gesamtgewicht bei den Hecktrieblerversionen.

Herausforderung an die Fertigungstechnik
Nicht nur die Konstrukteure, sondern auch die Fertigungstechnik sah sich durch das duale Antriebskonzept vor eine große Herausforderung gestellt, sollten doch die beiden unterschiedlichen Antriebsstränge innerhalb einer gemeinsamen Fertigungslinie gebaut werden. Der erste Schritt zur Lösung dieses Problems bestand darin, die Fertigungsexperten schon in die Frühphasen der Entwicklungsprozesse mit einzubinden. So konnte beispielsweise sichergestellt werden, dass Positionierungsprinzipien d.h. die Punkte, an denen die Hubvorrichtung der Fertigungslinie an den Antriebsstrang andockt von Anfang an mit in die Konstruktion einbezogen wurden. So entstanden Montagevorrichtungen, mit denen sowohl Längs- wie Quereinbauten vorgenommen werden konnten. Zu den Hauptmerkmalen der neuen Transit-Fertigungsstrategie gehören:

1. Längs- und Quereinbau von Motoren innerhalb einer gemeinsamen Fertigungslinie.

2. Gemeinsame Positionierungprinzipien für die Montage von Längs- und Quermotoren.

3. Seitwärts verlaufende Führung von Transit-Chassis auf dem Band.

4. Symmetrische seitenbeaufschlagte Türen zur Erhöhung der Fertigungseffizienz.

5. Fertigung aller Varianten (Radstände, Dachhöhen, Ladeböden und Karosserieformen) innerhalb der gleichen Fertigungslinie.

6. Anlauf der Serienproduktion 2000 in Genk (Belgien), Southampton (GB) und Izmit (Türkei)

In Southampton werden die gleichen Montageprinzipien wie in Genk angewandt, jedoch laufen dort in erster Linie die Fronttriebler vom Band. In Genk können alle Transit-Derivate montiert werden, während die kurzen und mittleren Radstände in Southhampton und bestimmte Hecktriebler-Versionen in Izmit gefertigt werden.

Der neue Ford Transit: auf allen Märkten der Welt vertreten
Der neue Transit wird als globale" Entwicklung nicht nur auf allen wichtigen Märkten Europas, sondern auch auf dem gesamten amerikanischen Kontinent, in Australien, Neuseeland und Asien vertrieben.

Derzeit ist der Transit auf folgenden Märkten zu finden:

Europa - Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Irland, Niederlande, Norwegen, Portugal, Schweden und die Schweiz.

Osteuropa und Naher Osten ehemaliges Jugoslawien, Poland (Montage vor Ort), Ungarn, Griechenland, Türke, Tschechien, Israel, Russland, Belorussland (Montage vor Ort), Zypern, Malta, Kasakstan, Ukraine.

Mittel- und Südamerika - Argentinien, Karibische LHD, Karibische RHD, Peru, Panama.

Südostasien Hongkong, Singapur, Australien, Neuseeland, Seychellen, Brunei, China, Vietnam und Malaysia.

Über diese bisherigen Märkte hinaus wird der neue Transit auf folgenden neuen Märkten vertrieben:

Afrika und Europa bestimmte Länder in Nord-, Zentral- und Südafrika. Baltikum - Lettland und Litauen, Rumänien, Kroatien, Mazedonien und Island.

Mittel- und Südamerika - Chile, Uruguay, Bolivien, Paraguay.

Asien - Thailand, Neu-Kaledonien, Papua Neu-Guinea, Tahiti - Society Islands.

 

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