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Als drittes Mitglied der jüngsten Generation moderner Kleinwagen präsentiert Ford den neuen Fiesta Dreitürer. Zeitgleich mit dem neuen Modell feiern moderne Technologien wie zum Beispiel das automatisierte Fünfgang-Schaltgetriebe Durashift EST ihr Debüt, das sich ein Novum in diesem Segment auch mit dem durchzugsstarken 1,4 Liter Duratorq-TDCi mit Common Rail-Direkteinspritzung kombinieren lässt. Die Summe dieser Innovationen erhöht nochmals die Attraktivität dieser erfolgreichen Baureihe und betont das hohe Maß an Fahrvergnügen, das für den Fiesta bereits als charakteristisch gilt.

 

Mit der Einführung des Fiesta Dreitürers rundet Ford sein Kleinwagenangebot nach der erfolgreichen Markteinführung des fünftürigen Ford Fiesta sowie der Präsentation des aktiven Stadtmobils Ford Fusion weiter ab. Während der Fusion schon im Herbst in den Verkaufsräumen der Händler stehen wird, gibt der Fiesta Dreitürer sein Marktdebüt bereits vor dem Jahreswechsel.

Der dreitürige Fiesta kann zudem mit zwei neuen technologischen Highlights aufwarten, die Ford gleichzeitig auch in der übrigen Baureihe anbieten wird:

 

  • · Das neue Durashift EST-Getriebe (Electronic Shift Technology) kombiniert die Vorteile einer Automatik mit der Flexibilität und den Verbrauchsvorteilen eines konventionellen Schaltgetriebes, kommt aber ebenfalls ohne Kupplungspedal aus. Erstmalig im Kompaktwagensegment lässt es sich zudem nicht nur mit einem Benzinmotor wie dem modernen 1,4 Liter Duratec 16V-Vierzylinder (59 kW/80 PS) kombinieren, sondern steht auch für den 1,4 Liter Duratorq-TDCi (50 kW/68 PS) mit fortschrittlicher Common Rail-Direkteinspritzung zur Verfügung.
  • · Das elektronische Fahrstabilitätsprogramm ESP („Electronic Stability Programm“) hilft dem Fahrer, auch in brenzligen Situationen die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten. Ford bietet das speziell auf Kleinwagen abgestimmte System ab Frühjahr 2003 für alle Modelle an, die mit dem 74 kW (100 PS) starken 1,6 Liter Duratec 16V-Benziner oder dem 1,4 Liter Duratorq-TDCi mit Common Rail-Direkteinspritzung ausgerüstet sind.

 

Der Fiesta Dreitürer baut auf den anerkannten Stärken des fünftürigen Schwestermodells auf und kombiniert sie mit einer eigenständigen, ausdrucksstarken Karosserie. Zu den charakteristischen Stärken der gesamten Fiesta-Familie gehören unter anderem markantes Design, die Geräumigkeit der Karosserie, fortschrittliche aktive und passive Sicherheit, hohe Wertbeständigkeit sowie ein hohes Maß an Fahrvergnügen.

Design
Kompakt, sportlich und noch dynamischer: Der neue Ford Fiesta mit dreitüriger Karosserie unterscheidet sich deutlich von seinem fünftürigen Schwestermodell, mit dem er sich die Bodengruppe und somit auch die grundlegenden Abmessungen teilt. Obwohl sich beide Versionen bis zur Fensterunterkante nicht unterscheiden und auch die Frontpartie identisch ist, wartet der Dreitürer dank seiner geschwungeneren Dachlinie und dem stärker geneigten Heckfenster mit einem völlig eigenständigen Profil auf.

„Wir haben großen Wert darauf gelegt, beiden Karosserieversionen des neuen Fiesta einen eigenständigen Charakter zu verleihen, betont Mark Adams, Chefdesigner Exterieur von Ford. Unser Ziel war es, den Dreitürer sportlicher und agiler wirken zu lassen. Dies betont nicht nur die anerkannt dynamischen Qualitäten dieser Baureihe, sondern entspricht auch der Erwartungshaltung unserer Kunden.

Bereits die leicht reduzierte Dachhöhe verleiht dem Fiesta Dreitürer ein athletischeres Erscheinungsbild. Zugleich sorgt die steiler ansteigende, keilförmige Gürtellinie für einen sportlicheren Eindruck. Das stärker geneigte Heckfenster ragt um 75 Millimeter tiefer ins Dach hinein und betont dadurch ebenfalls den kompakten und agilen Coupé-Charakter des neuen Dreitürers. Dadurch rücken auch die etwas flacher ausgeführten Rückleuchten, die ähnlich wie beim Fünftürer in die C-Säule integriert sind, weiter nach vorne. Ein angedeuteter Dachspoiler am oberen Rand der Heckklappe verleiht der Silhouette des dreitürigen Fiesta von hinten eine fast quadratische Anmutung. Auf die Gesamtlänge haben diese Maßnahmen im übrigen keinen Einfluss: Sie entspricht der des Fiesta Fünftürers.

Mit diesen aufwändigen Design-Maßnahmen widersetzt sich Ford dem generellen Trend, speziell im Kleinwagensegment drei- und fünftürige Karosserieversionen mit identischen Heckklappen, Dachpartien und Fensteröffnungen auszustatten. Damit sich der Fiesta Dreitürer von seinem Schwestermodell abheben kann, verliehen wir ihm die Anmutung eines Coupés ohne dabei das großzügige Raumangebot stark zu beschneiden, betont Adams.

Das neue Fiesta-Modell, das sich als optimale Basis für sportlichere Varianten anbietet, spricht jüngere, zumeist familiär noch ungebundene Autofahrer an. Es ist erhältlich in 13 verschiedenen Außenlackierungen, darunter auch ein spezieller Metallic-Orangeton mit dem Namen Mango, der dem Dreitürer vorbehalten ist. Die vier unterschiedlichen Innenausstattungen entsprechen der Angebotspalette des fünftürigen Fiesta.

Raumangebot und Komfort
Die neue Karosserieversion des Ford Fiesta räumt mit einem gängigen Vorurteil auf: dass dreitürige Derivate weniger Platz anbieten und unkomfortabler sind als ihre Schwestermodelle mit fünf Türen. Der Fiesta Dreitürer beweist das Gegenteil: Er überzeugt mit einem souveränen Raumgefühl. So entspricht das großzügige Platzangebot auf den Vordersitzen exakt jenem des Fünftürers. Die Passagiere auf den Rücksitzen kommen in den Genuss einer großzügigen Kniefreiheit. Durch den Verzicht auf die hinteren Türen wuchs die Sitzbreite. Auch mit einer maximalen Schulterfreiheit von 1.355 Millimeter setzt die Rückbank des dreitürigen Fiesta in ihrem Segment Maßstäbe.

Trotz der geschwungenen Form der Dachpartie wird die Kopffreiheit bei einer im Vergleich zum Schwestermodell lediglich acht Millimeter geringeren Innenraumhöhe nicht wesentlich eingeschränkt. Zugleich erleichtern die um 248 Millimeter auf 1.359 Millimeter verlängerten Türen den Zugang zum Innenraum, der selbst den Hintensitzenden großzügig bemessene Fußfreiheit gewährt. Die Lehnen der Vordersitze lassen sich per Knopfdruck einfach nach vorne kippen. Fiesta-Fahrer profitieren von den aufwändigen ergonomischen Studien, die Ford während der Entwicklung der aktuellen Generation der erfolgreichen Baureihe durchgeführt hat. Die ergonomische und logische Platzierung aller Schalter und Bedienelemente auf der klar gegliederten Armaturentafel zählt zu den Pluspunkten aller Ford Fiesta. Auch die Heckklappen-Fernentriegelung lässt sich einfach erreichen.

Der Fiesta Dreitürer überzeugt zudem mit einer beispielhaften Übersichtlichkeit, die durch die erhöhte Fahrersitzposition noch unterstützt wird. Die drei besonders flachen Kopfstützen der Rücksitzbank können nahtlos versenkt werden, um den Blick nach hinten zu verbessern.

Das Kofferraumangebot des dreitürigen Ford Fiesta unterscheidet sich trotz der Coupé-ähnlichen Heckklappe und der rundlicheren Dachlinie nur geringfügig von jenem des Fünftürers: Statt 284 Liter fasst es 268 Liter nach VDA-Norm.

Sicherheit
Was die passive und aktive Sicherheit angeht, setzt auch der Fiesta Dreitürer die Erfolgsgeschichte des fünftürigen Schwestermodells fort. Das Herzstück des umfassenden Insassenschutzpakets stellt das serienmäßige Intelligent Protection System (IPS) mit seinen beiden adaptiven, zweistufig auslösenden Frontairbags neuester Generation dar. Dabei erkennt eine intelligente Elektronik mittels eines hochentwickelten Crashsensors in der Fahrzeugfront in Millisekunden die Art und Intensität des Aufpralls und passt die Füllmenge der vorderen Airbags automatisch an. Insgesamt sind nicht weniger als sechs Airbags für den neuen Fiesta erhältlich:

 

  • · Seitenairbags schützen die Frontpassagiere im Falle eines seitlichen Aufpralls vor Verletzungen des Brustkorbs.
  • · Optional erhältliche Kopf-Schulter-Airbags decken die gesamte Fensterfläche zwischen A- und C-Säule ab. Sie bewahren den Kopf- und Brustbereich der vorderen und hinteren Passagiere vor Verletzungen.

 

Die Lenksäule schiebt sich bei einem Frontalaufprall um bis zu 75 Millimeter zusammen und verringert so ebenfalls das Risiko von Brustverletzungen. Für festen, spielfreien Sitz der Sicherheitsgurte sorgen auf den vorderen Plätzen pyrotechnische Gurtstraffer. Sie bringen den Passagier in die optimale Sitzposition, damit die Airbags ihre effizienteste Schutzwirkung entwickeln können. Zusätzliche Gurtkraftbegrenzer reduzieren die Gefahr von Brustverletzungen, indem sie einwirkende Verzögerungsspitzen zugunsten eines erträglicheren Mittelwertes abfedern. Dreipunkt-Sicherheitsgurte und Kopfstützen gehören auf allen Plätzen zur Standardausstattung.

Durch die massive Verwendung hochfester Stähle verschiedener Stärken, die im Laserschweißverfahren zusammengefügt werden, präsentiert sich der neue Ford Fiesta um 100 Prozent verwindungssteifer als das Vorgängermodell. Für den Fall eines Frontalcrashs hat Ford bereits bei der Konstruktion einen oberen Lastpfad vorgesehen, der zusätzlich zu dem in anderen Kleinwagen üblichen unteren Pfad der entlang der Bodenwanne verläuft die anfallenden Deformationskräfte auch über die A-Säulen in die Karosserie ableitet. Dadurch bleibt die Fahrgastzelle unversehrt, die auf die Insassen einwirkenden Kräfte werden minimiert. Motoren
Dank günstiger Unterhalts- und Wartungskosten kann der neue Fiesta Dreitürer während seiner gesamten Laufzeit mit Vorteilen aufwarten, die sich für den Besitzer in Euro und Cent auszahlen.

Wie bereits das fünftürige Schwestermodell kann auch der neue Fiesta Dreitürer mit einer Palette moderner und zuverlässiger Motorisierungen aufwarten, die sich neben ihrer besonderen Agilität und einer hohen Laufkultur insbesondere durch einen ökonomischen Kraftstoffverbrauch auszeichnen, der das Niveau des Vorgängermodells um bis zu zehn Prozent unterbietet. Auf dem deutschen Markt bietet Ford den neuen Fiesta Dreitürer mit fünf unterschiedlichen Motorisierungen an.

Der neue 1,4 Liter Duratorq-TDCi Der komplett neu entwickelte 1,4 Liter Duratorq-TDCi, ein Turbodiesel-Direkteinspritzer mit modernster Common Rail-Technologie, entspricht exakt den besonderen Anforderungen eines Kleinwagens. Neben einer maximalen Leistung von 50 kW (68 PS) besticht der besonders laufruhige und durchzugsstarke Vierzylinder mit einem exzellent günstigen Kraftstoffverbrauch von lediglich 4,3 Liter Diesel/100 Kilometer und geringen Abgasemissionen.

Dank seines maximalen Drehmoments von 160 Nm, das von 1.750 bis 2.500/min anliegt, wartet der Duratorq-TDCi speziell im unteren Drehzahlbereich mit einer beeindruckenden Durchzugskraft auf. Die Abgasemissionen beschränken sich auf lediglich 114 Gramm CO2 pro Kilometer. Der Selbstzünder beschleunigt in 14,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 164 km/h. 1,4 Liter Duratec-16V mit 59 kW (80 PS) sowie 1,6 Liter mit 74 kW (100 PS) Die neuen Duratec 16V-Benziner mit zwei obenliegenden Nockenwellen stellen eine unmittelbare Fortentwicklung des bereits im Ford Focus erfolgreichen Vierzylinders dar. Zu den markanten Vorzügen dieser laufruhigen und agilen Motorenfamilie gehört neben dem ausgesprochen günstigen Kraftstoffverbrauch unter realen Verkehrsverhältnissen auch die üppige Durchzugskraft speziell bei geringen Drehzahlen. Beide Duratec 16V-Versionen verfügen über eine elektronisch geregelte Betätigung der Präzisionsdrosselklappe. Sie ermöglicht unter allen Bedingungen das direkte Ansprechen des Motors und trägt ihren Teil dazu bei, dass die beiden Vollaluminium-Varianten die strengen Euro-4-Abgasnormen erfüllen.

Die 1,4 Liter-Version leistet 59 kW (80 PS) bei 5.700/min und entwickelt bereits bei 3.500/min ein maximales Drehmoment von 124 Nm. Dies befähigt den Fiesta Dreitürer zu einer Beschleunigung von null auf 100 km/h in nur 13,2 Sekunden sowie zu einer Höchstgeschwindigkeit von 168 km/h. Der Treibstoffbedarf beträgt lediglich 6,4 Liter/100 Kilometer, die Abgasemissionen beschränken sich auf 153 Gramm CO2 pro Kilometer. Die Spitzenmotorisierung der 74 kW (100 PS) starke 1,6 Liter Duratec 16V-Benziner wartet mit einem maximalen Drehmoment von 146 Nm auf, das bei 4.000/min anliegt. Er beschleunigt den Fiesta Dreitürer in 10,6 Sekunden von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist 185 km/h. Sein Kraftstoffverbrauch beträgt nur 6,6 Liter/100 Kilometer, die Abgasemissionen pro Kilometer betragen lediglich 157 Gramm CO2.

Die Duratec 8V-Motorenfamilie
Den Einstieg in das Fiesta-Modellprogramm bildet der 1,3 Liter Duratec-Motor, den Ford wahlweise mit 43 kW (60 PS) oder 50 kW (70 PS) anbietet. Dieser leichte Vierzylinder zeichnet sich durch besonders günstige Unterhaltskosten sowie einen reibungsoptimierten Ventiltrieb aus, der nicht nur zu einer souveränen Lauf- und Geräuschkultur, sondern auch zum niedrigen Kraftstoffverbrauch von nur 6,2Liter/100 Kilometer beiträgt. Als Speerspitze einer völlig neuen Generation von Benzinmotoren repräsentieren die 1,3 Liter Duratec 8V-Aggregate des neuen Ford Fiesta beispielhaft eine neue intelligente Einfachheit der Konstruktion. Diese speziell für den europäischen Markt entwickelten Aggregate kombinieren reibungsarmen Lauf mit großem Durchzugsvermögen bei niedrigen Drehzahlen, wie es ganz besonders im innerstädtischen Verkehr gefragt ist. Die Duratec 8V-Motoren erfüllen die strenge Euro 4-Abgasnorm.

Beide Leistungsversionen begnügen sich im Durchschnitt mit einem Verbrauch von nur 6,1 Liter/100 Kilometer. Der CO2-Ausstoß beschränkt sich auf lediglich 144 Gramm/Kilometer.

Die kraftvolle Durchzugskraft, mit der die Duratec 8V-Motoren bereits bei geringen Drehzahlen aufwarten können, ist das Ergebnis aufwändiger Feinabstimmungsarbeiten. Die 43 kW (60 PS) Version erreicht ein maximales Drehmoment von 101 Nm, die 50 kW (70 PS) Variante entwickelt 108 Nm. 90 Prozent des Drehmomentmaximums liegen dabei im Bereich zwischen 1.500 und 4.500/min konstant an. Die Leerlaufdrehzahl wurde zugunsten geringeren Benzinverbrauchs auf 700/min gesenkt. Die Basisversion mit 43 kW (60 PS) beschleunigt in 18,9 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Der 50 kW (70 PS) starke neue Fiesta sprintet in 15,8 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 158 km/h (vorläufige Daten).

Fahrvergnügen
Auch der neue Fiesta Dreitürer besticht durch ein Fahrvergnügen, das in seiner Klasse seinesgleichen sucht. Mit der Einführung zweier neuer technologischer Highlights unterstreicht der Fiesta diesen Anspruch erneut: das neue automatisierte Schaltgetriebe Durashift EST und das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP.

Durashift EST bietet alle Vorzüge einer Vollautomatik, ohne dass sie dafür die für Kleinwagen typischen Nachteile dieser Technologie in Kauf nehmen müsste. So ist das automatisierte Durashift EST-Schaltgetriebe auf Wunsch nicht nur für den Fiesta Dreitürer mit 1,4 Liter Duratec 16V-Benzinmotor erhältlich, sondern kann auch mit dem durchzugsstarken 1,4 Liter Duratorq-TDCi mit fortschrittlicher Common Rail-Direkteinspritzung kombiniert werden. Durashift EST kombiniert das iB5-Schaltgetriebe des Ford Fiesta mit einer elektro-mechanischen Steuerung für Schaltung und Kupplung und ermöglicht die Wahl zweier unterschiedlicher Arbeitsprogramme: In ASM-Stellung (Auto Shift Mode) wechselt das automatisierte Schaltgetriebe die Gänge selbsttätig. In SSM-Position (Select Shift Mode) entscheidet die Fahrerin oder der Fahrer, wann und in welchen Gang geschaltet wird.

Der Aufbau ist überzeugend schlicht: Anstelle von Kupplungsmechanismus und Schaltgestänge beim normalen Schaltgetriebe sitzen hier drei kompakte Elektromotoren. Einer übernimmt zusammen mit einer starken Feder die Kupplungsarbeit, zwei andere rücken die Gänge und wählen die Schaltgasse. Die Ergänzung bildet eine klug abgestimmte elektronische Überwachungseinheit, welche mit mehr als zehn verschiedenen Kennfeldern für eine wahlweise geschmeidige oder eher sportliche Schalt- und Kupplungsstrategie sorgt. Der Fahrer kann den ganzen Aufwand ignorieren, wenn er möchte: Im Automatik-Modus agiert das Durashift EST-Getriebe betont unauffällig und hilft speziell im Stadtverkehr auch noch, den Spritverbrauch zu senken.

Durch seine robuste Auslegung eignet sich Durashift EST nicht nur für Benzinmotoren. In Kombination mit dem drehmomentstarken 1,4 Liter Duratorq-TDCi-Triebwerk vereint der Ford Fiesta extrem niedrigen Kraftstoffverbrauch mit einer haltbaren, einfach zu bedienenden Automatik. Das im Fiesta ab Frühjahr 2003 erhältliche ESP-System hilft dem Fahrer, auch in unerwarteten Situationen immer die Kontrolle über das Fahrzeug zu bewahren. Mit fortschrittlicher Computertechnologie überwacht es permanent das dynamische Verhalten des Fahrzeugs und registriert ausgesprochen früh jedes Anzeichen von Instabilität. In diesem Fall leitet ESP korrigierende Gegenmaßnahmen ein, indem es ABS-Eingriffe gezielt steuert und Motorleistung zurückregelt. Das System nimmt diese dynamische Stabilisierung vor, ohne dass der Fahrer eingreifen müsste.

Das Vertrauen erweckende Fahrverhalten des Ford Fiesta erhält durch ESP eine weitere Sicherheitskomponente, die bei unerwarteten Ereignissen wie plötzlich auftauchenden Hindernissen oder Straßenglätte zum Tragen kommt. Das neue ESP-System ist für alle Modelle mit 74 kW (100 PS) starkem 1,6 Liter Duratec 16V -Benziner oder 1,4 Liter Duratorq-TDCi mit Common Rail-Turbodiesel-Direkteinspritzung erhältlich.

Durch ihr besonders hochwertiges Fahrwerk wartet die Fiesta-Modellreihe generell mit hohem Fahrvergnügen auf. Viele Komponenten und Systeme wurden mit Hilfe der beim Ford Focus erworbenen Erfahrungen optimiert. Dazu zählen zum Beispiel das reibungsarme und präzise Lenksystem oder auch das Fahrwerk mit reduzierten Toleranzen, das zum agilen Handling beiträgt. Fahrkomfort, Innenraumausstattung und sogar der Klang der Motoren wurden nach dem Vorbild größerer Fahrzeuge designt.

Die robuste Karosseriestruktur des Fiesta, die in Stärke und Steifigkeit neue Maßstäbe setzt, bildet die Basis für diese fahrdynamischen Qualitäten. Sie trägt entscheidend zu präzisem Handling, hohem Fahrkomfort und bemerkenswerter Laufruhe bei.

Der Schlüssel für diese robuste Konstruktion liegt in den ultrasteifen Befestigungspunkten von Aufhängung und Lenksystem, die Verwindungen an diesen Punkten weitgehend verhindern. Ein starrer vorderer Hilfsrahmen an die Karosseriestruktur angeschraubt trägt die vorderen McPherson-Federbeine und die Lenkung. Der Hilfsrahmen gibt kaum Rollgeräusche an die Karosserie weiter. Weiterer Vorteil der Konstruktion: Er lässt sich nach Unfällen schnell und kostengünstig austauschen.

Die neue, besonders Platz sparend bauende Hinterradaufhängung des Fiesta basiert auf einer Verbundlenkerstruktur und setzt ebenfalls neue Klassenstandards in punkto Steifigkeit. Sie hält Spur und Sturz wesentlich präziser ein, was sich in verbessertem Lenkansprechverhalten äußert. Das Verbundlenkersystem vereint hohe seitliche Steifigkeit wichtig für agiles Handling mit guten Ausgleichseigenschaften um die Längsachse. So erreichen Stöße und Fahrbahnunebenheiten kaum die Fahrgastzelle. Die Hinterradaufhängung fiel um 71 Millimeter breiter aus als jene des Vorgängermodells. Damit besitzt der Ford Fiesta die breiteste Spur seiner Klasse.

Die hinteren Einrohrstoßdämpfer verfügen über ein ausgeklügeltes Ventilsystem, durch das sie zum Beispiel kurze schnelle Stöße besser verarbeiten und Wellen oder unebene Fahrbahnbeläge sonst problematisch für Kleinwagen souverän absorbieren.

Mit belüfteten 22 x 258 Millimeter-Scheiben vorn sowie 203 Millimeter-Bremstrommeln mit 36 Millimeter breiten Belägen hinten kann der neue Fiesta mit einer üppig dimensionierten Bremsanlage aufwarten, die der gesamten Modellreihe zu exzellenten Verzögerungswerten verhilft. Eine stabilere Pedalbox sorgt für den optimalen Pedalweg und ein solides Bremsgefühl, das dem Fahrer auch in schwierigen Situationen Sicherheit vermittelt.

Der Neun-Zoll-Vakuum-Bremskraftverstärker befindet sich nun bei Rechts- und Linkslenkern jeweils auf der Fahrerseite und ist direkt mit dem Pedal verbunden, was sowohl der Bremsleistung als auch dem Vertrauen des Fahrers in die Bremsanlage zugute kommt. Das Anti-Blockiersystem des Fiesta gehört zu den ersten Leichtbau-Vierkanal-Systemen auf dem Markt. Es beinhaltet auch die serienmäßige Elektronische Bremskraftverteilung (EBD), die bei heftigen Bremsmanövern die Richtungsstabilität hält.

Neben dem Durashift EST bietet Ford im Fiesta auch die jüngste Version des besonders zuverlässigen iB5-Fünfgang-Schaltgetriebes an. Zu den zahlreichen Detailverbesserungen zählen speziell überarbeitete Einrücklager, die die Gangwechsel erleichtern, sowie die im Hinblick auf niedrigere Geräusche im Leerlauf optimierten Profile der einzelnen Zahnräder.

Das Getriebe- wie auch das Kupplungsgehäuse erhielten zusätzliche Versteifungsrippen, die unerwünschte Vibrationen unterbinden. Zudem wurden Antriebsritzel und Lager zugunsten einer erhöhten Haltbarkeit verstärkt. Verbesserungen erfuhren auch die Schaltvorgänge selbst. Doppelt konische Synchronringe für den ersten und zweiten Gang minimieren den Kraftaufwand beim Herunterschalten. Die hydraulische Kupplungsbetätigung reduziert die aufzubringende Pedalkraft ebenso wie den Verschleiß.

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