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Mit dem Stream bringt Honda eine kompakte Grossraumlimousine nach Deutschland, die eine logische Weiterentwicklung des MPV-Gedankens darstellt. Der siebensitzige Stream vereint die Flexibilität eines MPV (Multi Purpose Vehicle) und den praktischen Nutzen eines Kombis mit dem Komfort einer Limousine und der Agilität eines Coupés. Daher bezeichnet Honda den Stream, in dessen Karosseriedesign sich auch Gestaltungselemente aus der Welt des Coupés finden, als Kompakt-MPV! Den Stream zu betrachten, macht Freude. Ihn zu fahren, macht Spass so wie es für jedes Honda-Automobil typisch ist.

 

Obwohl das Monoform-Design an Vans erinnert, geht der Stream in eine andere Richtung. Er bietet nicht maximale Innenraumvariabilität, sondern zweckvolle. Die Sitzbank in der letzten Reihe lässt sich mit wenigen Handgriffen im Fahrzeugboden versenken, so dass eine ebene, perfekt nutzbare Ladefläche entsteht. Sind die mittleren Sitze vorgeklappt, misst diese ebene Ladefläche in der Länge bis zu 1695 Millimeter.

Für Van-Verhältnisse ist der Stream mit 1,59 Meter Höhe ungewöhnlich flach. Das kommt dem Bestreben der Designer entgegen, der 4,57 Meter langen Karosserie ein dynamisches Styling zu geben, das die sportlichen Talente des Stream schon auf den ersten Blick erahnen lässt.

Zugeständnisse beim Platzangebot und beim Raumgefühl erfordert die geringe Aussenhöhe des Stream indes nicht. Denn durch eine innovative Gestaltung des Chassis verfügt er wie der neue Civic über einen völlig ebenen Innenboden, der trotz der wenig van-typischen Fahrzeughöhe eine mittlere Innenhöhe von 1300 Millimetern ermöglicht. Da der Schalthebel in die Armaturentafel integriert ist und eine Mittelkonsole überflüssig macht, verbessert sich das ohnehin grosszügige Raumgefühl für Fahrer und Beifahrer nochmals; der ebene Fahrzeugboden ohne Mitteltunnel hat einen ebensolchen Effekt für die Mitreisenden im Fond.

Neben dem dynamischen Design schaffen das Motorenprogramm und die moderne Fahrwerksabstimmung die Voraussetzungen für den einzigartigen Charakter des Stream. Für den Antrieb stehen zwei moderne Vierzylindermotoren zur Verfügung, die einer neuen Generation von Honda-Leichtmetallmotoren angehören. Sie sind besonders leistungsstark und zeichnen sich durch einen geringen Kraftstoffverbrauch und niedrige Schadstoffemissionen aus.
Das Basistriebwerk, der 1.7 SOHC-VTEC, leistet 92 kW (125 PS), der neue 2.0 DOHC i-VTEC stellt 115 kW (156 PS) zur Verfügung. Dieser Zweiliter stellt eine technologische Neuheit dar, denn mit diesem Triebwerk führt Honda die i-VTEC-Technik in sein Automobilprogramm ein.

Bei i-VTEC handelt es sich um eine intelligente Steuerung der Einlassventile, die auf der bewährten VTEC-Technologie aufbaut und diese um eine variable Nockenwellenverstellung sowie ein variables Ansaugsystem ergänzt. Dadurch werden Leistungsausbeute und Drehmoment optimiert, während der Schadstoffausstoss reduziert wird. Beide Motoren erfüllen die D4-Norm.

Die Motoren sind serienmässig mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe kombiniert; der 2,0-Liter kann darüber hinaus optional mit einem neu entwickelten Fünfgang-Automatikgetriebe mit sequenzieller Schaltung ausgestattet werden.

Bei der Sicherheit zeichnet sich der Stream durch eine umfangreiche Serienausstattung wie zum Beispiel Fahrer- und Beifahrer-Airbag, Seiten-Airbags, ABS und Bremsassistent aus.

Darüber hinaus wurde bei der Entwicklung des Stream der Fussgängersicherheit höchste Priorität eingeräumt. So finden sich im Stream ebenso wie schon im neuen Civic zahlreiche innovative Lösungen, die das Verletzungsrisiko für Passanten minimieren. Sie sind das Ergebnis einer intensiven Sicherheitsforschung und heben den neuen Stream auch in dieser Disziplin vom Wettbewerb ab. Honda gilt nicht umsonst im Bereich der Fussgängersicherheit als weltweit führend.

Markt und Ziele

  • Erfrischend gestylter Kompakt-MPV mit Spass-Faktor

 

  • Vielseitigkeit und Dynamik unter einem Dach

 

  • Start in einem Markt mit Wachstumspotenzial

 

Kompakt-Vans haben Konjunktur auf dem europäischen Markt. Vielen Kunden erscheinen sie als bester Kompromiss zwischen Kombi-Limousinen und Minivans, die wegen ihrer Abmessungen nicht in jeder Situation leicht zu handhaben sind. Umfragen unter Honda-Kunden ergaben aber, dass nicht wenigen der Kompakt-Van-Fahrer genau das fehlt, was Honda-Automobile seit jeher auszeichnet: aktiver Fahrspass.

Erfrischend gestylter Kompakt-MPV mit Spass-Faktor
Mit dem Stream bringt Honda nun eine neue Farbe in die Klasse der kompakten Vans, denn der Siebensitzer mit dem frischen Karosseriedesign ist der nächste logische Schritt in der Entwicklung eines MPV-Konzeptes (Multi Purpose Vehicle): Er ist ohne jede Frage praktisch, bietet aber im Gegensatz zu vielen anderen MPVs jeder Klasse auch ein dynamisches Fahrerlebnis. Der Stream vereint die Flexibilität eines MPV und den praktischen Nutzen eines Kombis mit dem Komfort einer Limousine und der Agilität eines Coupés. Daher bezeichnet Honda den Stream nicht als kompakten Van, sondern als kompaktes Multi Purpose Vehicle (MPV).

Vielseitigkeit und Dynamik unter einem Dach
Von Beginn an folgte die Entwicklung des originell gestylten Siebensitzers folgender Prämisse: Die Bedürfnisse dynamischer Fahrer müssen ebenso erfüllt werden wie die von mehrköpfigen Familien oder von Menschen, die öfters sperrige Hobby-Gerätschaften transportieren. Unter diesen Vorzeichen entstand mit dem Stream ein fahraktives Auto für Menschen, die auch ein Coupé kaufen würden, dies aber wegen dessen eingeschränktem Platzangebot nicht tun.

Aufgrund dieser einzigartigen Qualitäten geht Honda davon aus, dass sechs von zehn Stream-Käufern in Haushalten mit mindestens einem Kind leben. Vier von zehn Kunden, so ergaben hausinterne Untersuchungen, sind kinderlos und entscheiden sich dennoch für den Kompakt-MPV Stream. Der Grund:
Er erfüllt nicht nur ihre dynamischen und ästhetischen Ansprüche an ein Automobil, sondern passt mit seinem überzeugenden Konzept auch perfekt zu ihrer aktiven Freizeitgestaltung.

Start in einen Markt mit Wachstumspotenzial
Mit dem kompakten MPV Stream bringt Honda im Jahr 2001 nach dem neuen Civic-Fünftürer und dem neuen Civic-Coupé die dritte Neuerscheinung auf den deutschen Markt. Der Stream startet in ein stabiles Marktsegment mit Wachstumspotenzial, in dem der Hauptmitbewerber Opel Zafira den Top angibt, gegen den er positioniert ist.

Die Nachfrage nach kompakten Vans und Monospace-Vertretern nimmt weiter zu, während der Markt grosser Vans einen Rückgang verzeichnen muss. Für das erste Verkaufsjahr rechnet Honda Motor Europe (North) mit dem Verkauf von 5.000 Stream, wovon 4.000 für den deutschen Mark erwartet werden. Für 2002 wird ein Absatz von 6.500 Fahrzeugen im gesamten Marktverantwortungsgebiet von HME-N (inkl. A, B, NL) angepeilt.

Karosserie

  • Kompakt-MPV mit begeisternder Fahrdynamik

 

  • Dynamisches Design mit Coupé-Anklängen

 

  • Steife Karosseriestruktur für mehr Komfort

 

  • Höchste Fertigungsqualität bis ins Detail


Mit dem neuen Honda Stream kommt im Mai 2001 ein Fahrzeug auf den deutschen Markt, das aussergewöhnliche Fahrdynamik bietet und gleichzeitig vielseitig einsetzbar ist. Schon das dynamische Design des Siebensitzers unterstreicht seinen Anspruch, diese bislang unvereinbar scheinenden Qualitäten auf hohem Niveau zu vereinen.

 

Denn obwohl die Monoform des Stream an Kompakt- und Minivans erinnert, schlägt die Linie der Seitenfenster, die sich zum Heck hin verjüngt, eine gestalterische Brücke zu Formen, die gemeinhin ein Coupé charakterisieren. Die Seitenansicht wird ausserdem von einer starken Schulterlinie geprägt, die sich vom vorderen Radlauf bis zur Unterkante der Heckleuchte spannt. Ein weiteres Design-Merkmal ist die an den unteren Türkanten verlaufende Sicke, die an gespannte Muskeln und Sehnen erinnert.

Dynamisches Design mit Coupé-Anklängen
Für seine Designer ist der Stream daher ein coupé-ähnlicher MPV. Es ist ein Vergnügen, ihn anzuschauen. Und es ist eine Freude, ihn zu fahren. Denn der Stream wäre kein Honda, wenn der aktive Fahrspass am Lenkrad zu kurz käme. Dieses konzeptionelle Statement unterstreichen auch die für MPV relativ geringe Fahrzeughöhe von 1,59 Metern und die Gesamtlänge von 4,57 Metern. Die markante Kurvenlinie des Dachs, das über der D-Säule ansteigt, und die leicht gewölbten Radläufe tragen zum sportlichen Erscheinungsbild des Stream bei.

Kompakter Bug mit markanten Scheinwerfern
Wie beim neuen Civic 5-Türer prägen die kompakte Motorhaube und der kurze vordere Überhang von nur 880 Millimetern Länge den Auftritt des neuen Honda-Modells, dessen zweirippiger Kühlergrill von markanten Scheinwerfern eingefasst wird. Hinter deren Klarglas ist ganz oben das Standlicht-Segment zu erkennen, darunter folgen Blinker, Abblendlicht und Fernlicht. Gute Fernsicht und eine umfassende Ausleuchtung des Nahbereichs mit ausgewogener Lichtverteilung sind durch Multireflektor-Technik garantiert. Die Heckleuchten sind in Höhe der Heckscheibe positioniert, wo sie für nachfolgende Verkehrsteilnehmer optimal zu sehen sind. Die Heckscheibe wird oben von einem roten Reflektor und der hochgesetzten dritten Bremsleuchte umfasst, an ihrer unteren Kante setzt eine Chromleiste einen glänzenden Akzent.

Mit 4,57 Metern Länge ist der Stream rund 180 Millimeter kürzer als der ebenfalls siebensitzige Honda Shuttle, der mit dem Modelljahr 2000 auslief. Im Verhältnis zur Grösse bietet der Stream jedoch mehr Innenraum, denn seine kompakten Abmessungen sind in erster Linie Resultat eines innovativen Konzeptes, das einen grossen Radstand mit gleichzeitig kurzen Karosserieüberhängen erlaubt. Die Platz sparende Vorderradaufhängung und ein erhöht montiertes Lenkgetriebe gestatten eine optimierte Einbauposition des Motors, woraus sich ein Gewinn an Innenraum ergibt.

Völlig ebener Boden im Innenraum
Wie bei der neuen Civic-Generation gibt es im Stream keinen Mitteltunnel, der den Raumkomfort beeinträchtigen könnte. Möglich ist das durch ein intelligentes, raumsparendes Layout im Chassisbereich, das die kompakte Double-Wishbone-Hinterradaufhängung (siehe Kapitel Antrieb und Fahrwerk) und ein innovativer Tank ermöglichen.

Dieser leichte Tank besteht aus vier verschiedenen Kunststoffen, die in sechs Schichten übereinander liegen. Er kann in beliebiger Form gestaltet und dadurch exakt an die Kontur des Unterbodens angepasst werden. So schufen die Honda-Ingenieure zwischen dem 55 Liter fassenden Tank und der Radaufhängung den Platz für den Vorschalldämpfer. Bei konventionellen Layouts ist dieser Schalldämpfer weiter vorn montiert und erfordert entweder einen Mitteltunnel oder einen insgesamt erhöhten Fahrzeugboden. Soll ausreichend Innenhöhe zur Verfügung stehen, führt dies zu einer höheren Karosserie und damit zu einer grösseren Stirnfläche. Die wiederum wirkt sich nachteilig auf die Gesamtaerodynamik des Fahrzeuges und damit auf Fahrleistungen, Verbrauch und Design aus.

Steife Karosseriestruktur für mehr Komfort
Bei der Entwicklung von Karosserie und Chassis des Honda Stream wurden in hohem Masse Computersimulationen eingesetzt. Das diente nicht nur der Verkürzung der Entwicklungszeit und der Optimierung des Designs. Zwei weitere Vorteile dieses Verfahrens sind die Gewichtsoptimierung jedes Bauteils und ein hohes Mass an Torsions- und Biegesteifigkeit, die durch den Einsatz hochfesten Stahls in wichtigen Bereichen von Karosserie und Chassis erreicht wurde. Daraus resultieren hohe Unfallsicherheit durch definierte Strukturen zum Energieabbau sowie ein jederzeit präzises Fahrverhalten, da die Radführungselemente frei von Störimpulsen bleiben. Auch der Fahrkomfort profitiert von der hohen Festigkeit des Stream, denn Resonanzgeräusche sind auf ein Minimum beschränkt.

Geringe Fahrgeräusche durch optimierte Aerodynamik
Das geringe Geräuschniveau im Honda Stream ist auch Folge seiner effizienten Aerodynamik. Versuchsreihen mit einem im Computer erzeugten Fahrzeugmodell in einem virtuellen Windkanal ermöglichten schon in einem frühen Entwicklungsstadium die Optimierung des Karosseriekörpers und aller Anbauteile, so dass der Fahrtwind den Stream ungestört umströmen kann. Der auf diese Weise minimierte Luftwiderstand führt zu sehr geringen Windgeräuschen und senkt darüber hinaus auch den Kraftstoffverbrauch.
Nicht nur im Bugdesign mit dem kurzen vorderen Überhang zeigt der Stream Nähe zur neuen Civic-Generation. Der innovative Kompaktwagen und der dynamische Siebensitzer wurden parallel entwickelt und nutzen eine Bodengruppe, die beim Stream jedoch von 2680 auf 2720 Millimeter vergrössert wurde. Auch die Radaufhängungen vorn und hinten sowie die Rahmenträger entsprechen konzeptionell denen des Civic-Fünftürers.

Bei der Konstruktion des Stream legte Honda besonderen Wert auf ausgezeichneten NVH-Eigenschaften (Noise, Vibration, Harshness). Dieses Ziel wird nicht nur durch die laufruhigen Motoren und die hervorragenden aerodynamischen Eigenschaften des Karosseriekörpers erreicht, sondern auch durch:

 

  • grossflächigen Einsatz schalldämmender Materialien

 

  • doppellippige Türeinfassungen

 

  • umfassende Abdichtung aller Karosserieöffnungen

 

  • Trennwände an den vorderen Innenkotflügeln als Schallreflektor für Abrollgeräusche

 

  • Urethanschaumfüllungen in A-Säule und Armaturenträger

 

  • Schall dämmende Auslegung des Dachhimmels mit Filz

 

Zusätzlich wurde an vielen neuralgischen Punkten ein Dichtmaterial eingesetzt, das in geschmolzenem Zustand aufgebracht wird und sich so besonders exakt seiner Umgebung anpasst. Nach dem Erkalten bildet es einen sehr wirkungsvollen Wall gegen Geräusche und Schwingungen.

Hydraulische Motorlager
Einen erheblichen Einfluss auf den Geräuschkomfort eines Autos haben auch der Motor und dessen Lagerung. Die Triebwerke des Stream sind an vier Punkten aufgehängt. Zwei der Lager sind hydraulisch ausgeführt und mit einem Hilfsrahmen verbunden, der Motor und Karosserie voneinander entkoppelt. Dieser Hilfsrahmen wird in einem neu entwickelten Hydroformierungsverfahren produziert. Dabei wird ein Stahlrohr in eine Form gelegt und anschliessend unter Hochdruck mit Wasser befüllt. Das Wasser dehnt den Rohling so weit, bis er sich unter dem Innendruck exakt an die Form der Vorlage presst und dauerhaft die mit Computerhilfe berechnete Kontur annimmt. Dadurch ist dieser Hilfsrahmen steifer und obendrein leichter als konventionelle Rahmenkonstruktionen.

Darüber hinaus wurden auch Massnahmen getroffen, um das Geräuschaufkommen direkt an der Quelle zu minimieren. Dazu zählen geräuschoptimierte Ansaugkrümmer, ein besonders steifer Zylinderblock, ein automatischer Zahnriemenspanner und eine flexible Schwungscheibe beim 1,7-Liter-Motor (siehe Kapitel Antrieb und Fahrwerk).

Höchste Fertigungsqualität bis ins Detail
Wie auch die neue Civic-Baureihe besticht der Stream durch eine besonders sorgfältige Verarbeitung. Diese Qualität ist Folge des Q 10 genannten Programms, mit dem Honda durch eingehende Analyse und stetige Verbesserung der Entwicklungs- und Produktionsprozesse eine zehnfache Steigerung der Qualität anstrebt. Neue Fertigungstechniken führten im Rahmen dieses Programms über das schon bisher anerkannt hohe Honda-Niveau hinaus zu deutlich engeren Spaltmassen sowie verbesserten Passungen von Türen, Motorhaube und Heckklappe.

Zu den neuen Fertigungstechniken gehören etwa programmierbare Roboter, die mit einer neu entwickelten Servopistole ausgerüstet sind. Diese Konstruktion ist leichter zu steuern, kann sich schneller bewegen als vergleichbare Hydraulikpistolen, benötigt weniger Energie und setzt Schweisspunkte mit bislang unerreichter Präzision. Das erlaubt enger Toleranzen und führt vom ersten Schritt an zu besserer Produktqualität.

Die strömungsgünstige Karosserie, der geräuschoptimierte Antriebsstrang, die umfangreichen Massnahmen zur Geräuschdämmung und die hohe Fertigungsqualität machen den Honda Stream zu einem ausgesprochen leisen Fahrzeug und damit zum idealen Auto auch für lange Strecken. Mit seiner aussergewöhnlichen Fahrdynamik und seinem frischen, originellen Design bietet der Stream darüber hinaus neue Qualitäten im MPV-Segment, die ihn als echten Honda kennzeichnen.

Interieur

  • Viel Platz für sieben Erwachsene

 

  • Bewegungsfreiheit durch hohe Schalthebelposition

 

  • Erste und zweite Sitzreihe als Schlafplatz nutzbar

 

  • Ebener Laderaum durch versenkbare dritten Sitzreihe

 

Das effiziente Raumkonzept des Honda Stream bietet ein hohes Mass an innerer Flexibilität und einen bemerkenswert geräumigen und luftigen Innenraum mit Platz für sieben Erwachsene. Fahrer und Beifahrer nehmen Platz auf grosszügig dimensionierten Einzelsitzen mit guter Seitenführung, für die Mitfahrer stehen in der zweiten Reihe drei und in der dritten Reihe zwei Plätze zur Verfügung. Im Vergleich zum erfolgreichen Honda Shuttle ist der neue Stream zwar 55 Millimeter niedriger, wegen seines niedrigeren Bodens bietet er jedoch 100 Millimeter mehr Innenhöhe. Die garantiert eine ausgezeichnete Kopffreiheit auf allen Plätzen. In der zweiten Sitzreihe fällt sie zum Beispiel 90 Millimeter grösser aus als im Shuttle. Die mittlere Innenhöhe beträgt 1300 Millimeter, was bedeutet, dass kleinere Kinder im Innenraum des Stream sogar stehen können.

Ermöglicht wurde dies durch einen völlig flachen Fahrzeugboden ohne störenden Mitteltunnel. Die Voraussetzungen dafür bilden die kompakte Double Wishbone-Hinterradaufhängung (siehe Kapitel Antrieb und Fahrwerk) sowie die Neupositionierung der Schalldämpfer (siehe Kapitel Karosserie).

Die Sitzhöhe liegt im Honda Stream zwischen den üblichen Massen einer Limousine und denen eines MPV, was in den Hüftpunkten der einzelnen Sitzreihen dokumentiert: 583 Millimeter für die Passagiere auf den Vordersitzen (Shuttle 685 Millimeter, Civic 5-Türer 519 Millimeter), 654 Millimeter in der Mittelreihe (Shuttle 730 Millimeter, Civic 571 Millimeter) und 702 Millimeter in der dritten Sitzreihe (Shuttle 764 Millimeter). Die Passagiere der zweiten Reihe sitzen also etwas höher als Fahrer und Beifahrer und die Mitfahrer in der dritten Sitzreihe nochmals höher als die in der zweiten Reihe. Dadurch geniessen alle Passagiere beste Sicht. Die im Vergleich zu Personenwagen hoch gelegenen Hüftpunkte erleichtern zudem das Ein- und Aussteigen.

Hohe Variabilität im Innenraum
Der Stream bietet ein sinnvolles Mass an Flexibilität, das sich an den Anforderungen des Alltags orientiert. Das Design des Innenraums schafft ein zum Äusseren des Kompakt-MPV passendes sportliches Ambiente. Überdies bietet der Innenraum jenen Komfort, der von einem MPV erwartet wird.

Die Winkel der Motorhaube sowie Stärke und Neigung von A-Säule und D-Säule wurden so gewählt, dass der Fahrer des Stream eine hervorragende Rundumsicht geniesst. Dazu tragen auch die kleinen Dreiecksfenster vorn bei. Für eine optimale Sitzposition des Fahrers sorgt zudem die in der Höhe verstellbare Lenksäule.

Die Vordersitze des Stream geben Fahrer und Beifahrer selbst bei sportlicher Kurvenfahrt viel Seitenhalt. Sie unterstreichen damit den Charakter des Stream, der von Dynamik und hervorragendem Handling bestimmt ist. Die offenen Kopfstützen demonstrieren ihrerseits die Sportlichkeit dieses Fahrzeugs und verbessern die Rundumsicht.

Bewegungsfreiheit durch hohe Schalthebelposition
Ein besonders praktisches Merkmal des Stream bildet der in die Armaturentafel integrierte Schalthebel. Dadurch wird die Beinfreiheit für die Passagiere auf den Vordersitzen erheblich vergrössert. Durch das Fehlen eines Mitteltunnels sind die Passagiere in der Lage, sich in Innenraum ungehindert von links nach rechts und bei Bedarf sogar von vorne nach hinten zu bewegen.

Die hohe Position rückt den Schalthebel nah an den Fahrer, so dass Gangwechsel bequem und schnell vollzogen werden können, ohne die Hand weit vom Lenkrad nehmen zu müssen. Bei sportlicher Fahrweise bereitet das Schalten dank der kurzen Wege zum Schaltknauf viel Freude.

Auch bei den mit dem neuen Automatikgetriebe ausgerüsteten Fahrzeugen ist der Wählhebel in die Armaturentafel integriert. Die einzelnen Gangstufen werden über eine entsprechende Schaltkulisse gewählt. Darüber hinaus steht eine sequenzielle Betätigung zur Verfügung (siehe Kapitel Antrieb und Fahrwerk).

Übersichtliche Instrumente
Die Instrumente des Stream sind gut ablesbar und mit einer orangefarbenen Beleuchtung ausgestattet. Hinter dem Lenkrad liegen drei kreisförmige Instrumente. Der Tachometer ist mittig angeordnet; links von ihm ist der Drehzahlmesser platziert, rechts befinden sich die Anzeigen für Kraftstoffvorrat und Kühlwassertemperatur. Modelle mit Automatikgetriebe haben zusätzlich eine Anzeige, die über den eingelegten Gang informiert. Die titanfarbene und sportlich anmutende Einfassung der Instrumente steht in wirkungsvollem Kontrast zu den chromfarbenen Innentürgriffen.

Im mittleren Bereich der Instrumententafel ist die Bedieneinheit für Heizung und Belüftung platziert. Sie ist ergonomisch angeordnet und lenkt den Fahrer nicht vom Geschehen auf der Strasse ab. Die Schalter für das elektrische Schiebedach und die elektrischen Aussenspiegel befinden sich leicht erreichbar in der Armaturentafel. Die Schalter für die elektrischen Fensterheber liegen griffgünstig in den Türen.

Erste und zweite Sitzreihe als Schlafplatz nutzbar
In der zweiten Sitzreihe finden drei Erwachsen bequem Platz. Wenn nur die beiden äusseren Plätze besetzt sind, kann die mittlere Lehne heruntergeklappt werden. Nun dient ihre Rückseite mit zwei Getränkehaltern und einer flachen Ablage auch als Armlehne, Picknicktisch oder Schreibunterlage. Der Tandemabstand das ist der Abstand zwischen den Hüftpunkten beträgt zwischen der ersten und zweiten Sitzreihe 980 Millimeter. Dieser Wert steht für grosszügige Beinfreiheit, die um fünf Millimeter grösser ausfällt als beim Honda Shuttle.

Seine an der Praxis orientierte Variabilität im Innenraum beweist der Stream auch dadurch, dass die Sitzlehnen der ersten und zweiten Sitzreihe zum Einrichten einer Liegefläche umgelegt werden können.

In der dritten Sitzreihe finden zwei Erwachsene viel Kopf- und Beinfreiheit vor. Um zu diesen Plätzen zu gelangen, werden die Sitzlehnen der zweiten Reihe nach vorn geklappt. Gleichzeitig fährt die gesamte Sitzbank dabei nach vorn und gibt somit den entsprechenden Einstiegsbereich frei. Der Tandemabstand zwischen zweiter und dritter Sitzreihe beträgt 730 Millimeter. Ist ganz hinten mehr Beinraum gewünscht, lässt sich die zweite Sitzreihe nach vorn verschieben entweder im ganzen oder abgestuft, denn der linke Sitze lässt sich unabhängig von der rechten Doppel-Sitzfläche justieren!

Optimale Raumausnutzung im Fond
Die kompakte Konstruktion der Hinterradaufhängung bildet die Voraussetzung dafür, dass der Abstand zwischen den inneren Radkästen zugunsten eines optimalen Raumangebots verbreitert werden konnte. Davon profitieren die Passagiere in der dritten Sitzreihe. Gleichermassen verbessert sich das zur Verfügung stehende Ladevolumen, wenn die dritte Sitzreihe umgeklappt ist.

Die Kunden im Marktsegment des Stream wünschen Flexibilität, wenn es darum geht, mehrere Passagiere und Gepäck zu befördern. Selbst wenn die dritte Sitzreihe aufgestellt ist, beträgt die Ladekapazität des Kofferraums noch immer 158 Liter (VDA). Der in dieser Konfiguration nutzbare Laderaum misst in der Länge 390 Millimeter und 1330 Millimeter in der Breite auf Höhe des Bodens. Dieser Platz reicht aus, um einen Baby-Buggy, zwei Mineralwasserkästen oder eine Golftasche zu verstauen. Die Lehne der dritten Sitzreihe kann in eine vertikale Position gebracht werden, so dass sie als Halterung für Gepäck dienen kann.

Ebener Laderaum durch versenkbare dritte Sitzbank
Um noch mehr Stauraum für Gepäck zu schaffen, brauchen die Sitze der dritten Reihe nicht umständlich ausgebaut und an einem anderen Ort gelagert werden. Statt dessen lassen sie sich vollständig im Fahrzeugboden versenken.
Dieser Umbau erfolgt ohne grossen Aufwand und ist spielend leicht zu bewältigen. Zuerst werden die Kopfstützen aus den Lehnen gezogen. Durch Ziehen an einem Hebel hinter dem Sitz kann dieser nun nach hinten geschoben werden; gleichzeitig springt dabei das Sitzpolster nach oben. Über Scharniere an der Vorderseite kann das Sitzpolster dann um 180 Grad nach vorne gekippt werden, wodurch es praktisch umgedreht wird. Schliesslich wird die Sitzlehne entriegelt und nach vorne geklappt. Es entsteht eine ebene Ladefläche, die mit der unteren Kante der Heckklappenöffnung abschliesst. Das Beladen des Kofferraums wird dadurch sehr vereinfacht.

Wenn die Sitze der dritten Reihe im Boden versenkt sind, erhöht sich die Ladekapazität auf stolze 435 Liter (VDA) bei einer Bodenlänge von 1050 Millimeter. Der zur Verfügung stehende Raum reicht aus, um beispielsweise ein Snowboard oder ein Kinderfahrrad der Länge nach zu verstauen; alternativ passen auch zwei Getränkekisten plus ein Einkaufswagen plus ein Baby-Buggy hinein. Eine herausziehbare Abdeckung, die an der zweiten Sitzreihe angebracht ist, schützt den Laderaum vor neugierigen Blicken. Sie ist in 400 Millimetern Höhe über dem Boden montiert (ES).

Wenn die Lehnen der zweiten Sitzreihe umgelegt sind, bilden sie mit den versenkten Sitzen der dritten Reihe eine ebene Ladefläche von der Heckklappe bis zu den Rücklehnen der Vordersitze! Die nutzbare Länge von 1695 Millimetern reicht aus, um beispielsweise zwei aufrecht stehende Erwachsenenfahrräder mit abgenommenen Vorderrädern oder Möbel mit den Massen 200 x 125 x 70 Zentimeter zu transportieren.

Ordnung durch viele praktische Ablagen und Fächer
Nicht nur im Grossen ist der Honda Stream ein Muster an Raumökonomie. Denn zahlreiche Ablageflächen und Fächer geben den grossen und kleinen Dingen des Autofahrer-Alltags einen sicheren Platz und sorgen so auch für ein stets aufgeräumtes Auto. Neben einem üppig dimensionierten Handschuhfach ist links vom Fahrer ein Fach für Münzen vorgesehen. Darüber ist ein Getränkehalter angebracht. Der Aschenbecher befindet sich unter dem Schalthebel an der Mittelkonsole; zum Öffnen wird er einfach herausgezogen.

Unter dem Beifahrersitz verbirgt sich eine nützliche Schublade für grössere Gegenstände. Sowohl in der zweiten als auch in der dritten Sitzreihe stehen den Passagieren Getränkehalter in der Türverkleidung zur Verfügung; die Passagiere der zweiten Sitzreihe profitieren darüber hinaus noch von zwei Taschen in den Lehnen der Vordersitze.

Das Ersatzrad befindet sich unter dem Fahrzeugboden, Werkzeug und Wagenheber sind in der linken Seitenverkleidung des Kofferraums untergebracht.

Neue Klimaanlage garantiert hohen Reisekomfort
Beim Stream kommt eine neu entwickelte Klimaanlage zum Einsatz. Dabei wurde die Kühlleistung verbessert und der Luftdurchsatz erhöht. Die Klimaanlage zeichnet sich überdies durch einen besonders leise arbeitenden Lüfter aus. Aus Gründen der Gewichtsersparnis ist der Kondensator aus Aluminium gefertigt.

Der Pollenfilter des Belüftungssystems besteht aus einem von Honda neu entwickelten Material. Bei der Beseitigung von Staub und Gerüchen arbeitet es besonders wirkungsvoll, ohne den Luftdurchsatz der Anlage negativ zu beeinflussen. Der Pollenfilter hat eine Lebensdauer von etwa einem Jahr und lässt sich mit wenigen Handgriffen wechseln, da er leicht zugänglich hinter dem Handschuhfach untergebracht ist.

Falls die Besatzung des Stream bei Dunkelheit Strassenkarten studieren oder Bücher lesen möchte, stehen eine Leseleuchte vorn sowie zwei am Dachhimmel angebrachte Innenleuchten zur Verfügung. Die Innenleuchten werden beim Abziehen des Zündschlüssels oder beim Aufschliessen der Fahrertür eingeschaltet. Sie erlöschen nach einiger Zeit oder wenn der Schlüssel in das Zündschloss gesteckt wird. Die Beleuchtung im Laderaum wird automatisch beim Öffnen der Heckklappe eingeschaltet. Sie Leuchteinheit befindet sich oben auf der linken Seite des Laderaums, damit sie auch dann noch ausreichendes Licht spendet, wenn grosse Gegenstände transportiert werden.

In der Ausstattungsstufe ES ist optional ein Glasschiebedach lieferbar. Es ist mit einem Windabweiser und einer zweiteiligen Sonnenblende sowie einem besonders leise arbeitenden Elektromotor ausgestattet. Das Glasschiebedach öffnet sich nach aussen und passt sich mit seiner rahmenlosen Struktur perfekt dem Innenraumdesign an.

Bei der Entwicklung des Stream hat Honda grössten Wert auf hohe Verarbeitungsqualität und Passgenauigkeit aller Bauteile gelegt. Im Innenraum spiegelt sich dies besonders in den sichtbar reduzierten Spaltmassen wider. Gleichzeitig wurde die Passgenauigkeit der Anbauteile verbessert. Typische Beispiele hierfür sind die bündigen Übergänge zwischen Fenstersäulen und Dachhimmel, bündig abschliessende Innenleuchten, bündige Verkleidungsübergänge an den Türschwellern, verringerte Spaltmasse um die Belüftungsdüsen und ein Handschuhfach mit integriertem Deckel und verbesserter Verarbeitung.

Antrieb und Fahrwerk

  • Motoren mit 1,7 und 2,0 Liter Hubraum

 

  • Premiere für neue Motorentechnologie DOHC i-VTEC

 

  • Sequenzielles Fünfgang-Automatikgetriebe lieferbar

 

  • Fahrwerk mit agilem Handling und hohem Komfort


Ausser dem grosszügigen und variablen Innenraum bietet der Stream ein hohes Mass an Fahrspass und Sportlichkeit. Die Voraussetzungen hierzu schaffen das moderne Fahrwerkslayout und zwei kultivierte, leistungsstarke, wirtschaftliche und umweltfreundliche Leichtmetallmotoren, die einer neuen Generation von Honda-Vierzylindern angehören.

 

Das Basistriebwerk, der 1.7i SOHC-VTEC, leistet 92 kW (125 PS), der neue 2.0i DOHC i-VTEC stellt ein Potenzial von 115 kW (156 PS) zur Verfügung. Beide Motoren sind serienmässig mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe kombiniert; der 2,0-Liter kann darüber hinaus optional mit einem neu entwickelten Fünfgang-Automatikgetriebe mit sequenzieller Schaltung ausgestattet werden. Der Antrieb erfolgt auf die Vorderräder.

Der Stream 1.7i SOHC VTEC beschleunigt in 11,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h und begnügt sich nach EG-Norm mit 7,7 Litern Super pro 100 Kilometer. Das Modell 2.0i realisiert den Sprint von Null auf 100 km/h in 9,4 Sekunden und ermöglicht in der Spitze 205 km/h. Sein Normverbrauch: 8,6 Liter/100 km.

1.7 VTEC: optimierter Drehmomentverlauf
Der bereits im Civic Coupé eingesetzte 1.7 SOHC VTEC mit vier Ventilen pro Zylinder, die von einer obenliegenden Nockenwelle gesteuert werden, leistet 92 kW (125 PS) bei 6300/min und entwickelt ein maximales Drehmoment von 154 Nm bei 4800/min. Der Leichtmetallmotor zeichnet sich durch sein kraftvolles Durchzugsvermögen und den niedrigen Kraftstoffverbrauch aus.

Seine besonders flach verlaufende Drehmomentkurve ist auch Resultat eines Ansaugtraktes mit Resonanz-Eigenschaften. Einlasskanäle mit Dralleffekt optimieren die Verbrennung und erlauben eine hohe Verdichtung. Neue vierstrahligen Einspritzventile mit kompakten Massen zerstäuben den Kraftstoff sehr präzise und reduzieren nach dem Kaltstart den Anteil unverbrannter Kohlenwasserstoffe im Abgas um 14 Prozent; eine Abgasrückführung bringt eine weitere Verbesserung der Abgasqualität (EU2005).

Herzstück des 1,7-Liter-Motors ist die variable Steuerung der Einlassventile VTEC. Je nach Motordrehzahl werden andere Nockenprofile zur Betätigung der Ventile eingesetzt, was über die Opimierung der Zylinderfüllung zu einer fülligen Drehmomentkurve und besser Leistungsentfaltung bei hohen Drehzahlen führt.

Normalerweise sind die Ventile bei hohen Drehzahlen länger geöffnet. Bei niedrigen und mittleren Drehzahlen, wo eine zu lange Öffnung der Ventile dazu führt, dass das angesaugte Gemisch wieder austritt und Abgase in den Zylinder zurückströmen, bleiben die Ventile dagegen kürzere Zeit geöffnet und arbeiten auch mit weniger Hub. Der Wechsel von einem für niedrige Drehzahlen geeigneten Nockenprofil auf stärker profilierte Nocken erfolgt mit Hilfe zweier hydraulischen Steuerschieber.

Durch intelligente Konstruktionsdetails wurde das Gewicht des 1,7-Liter-Motors optimiert. Zu nennen sind hier:

 

  • Ansaugkrümmer aus Kunststoff: Einsparung 1,9 kg

 

  • vorgefertigter Auspuffkrümmer: 1,6 kg

 

  • Motorseitenaufhängung aus Aluminium: 0,5 kg

 

  • Lüfterverkleidung aus Kunststoff: 0,5 kg

 

  • ECU-Gehäuse aus Aluminium: 0,2 kg

 

  • vier leichte Kurbelwangen: 0,4 kg

 

  • in das Auspuffrohr eingebauter Katalysator: 2,2 kg

 

  • PHC-Zündanlage mit jeweils einer Zündspule direkt an der Zündkerze: 1,0 kg

 

  • kompakte Ansaugresonatorkammer: 1,3 kg.

 

Andere Massnahmen haben zur Reduzierung der Motorgeräusche beigetragen. Dazu gehören:

 

  • ein automatischer Spanner für den Zahnriemen

 

  • ein schmalerer Zahnriemen mit neu profilierten Zähnen

 

  • ein neuer Ansaugkrümmer, der die typischen Ansauggeräusche eliminiert

 

  • erhöhte Steifigkeit der Zylinderblockwände, um die Kolbenklopfgeräusche im Leerlauf zu reduzieren

 

  • grössere und stärkere Motoraufhängungen zur Reduktion von Vibrationen beim Beschleunigen

 

  • um 1,5 Millimeter verstärkte

 

  • Pleuellager mit strukturierter Oberfläche für beständige Schmierung und gleichmässigeren Motorlauf

 

Reduzierte innermotorische Reibung
Der Kraftstoffverbrauch wurde durch Minimierung der innermotorischen Reibung gesenkt. Dazu kommen im Stream einige jener innovativen Technologien zum Einsatz, die sich auch im Honda S2000 und im Honda Insight finden. Beispielsweise sind die Kolbenhemden mit kleinen keramischen Kugeln gestrahlt, um ihnen eine spezielle, mikrostrukturierte Oberfläche zu verleihen. Die verbessert die Haftung des Ölfilms zwischen Kolben und Zylinder und verringert die Gesamtreibung um etwa zwei Prozent.

Ebenso wurde die Breite des Pleuelkopflagers von 23 auf 20 Millimeter verringert. Im Zylinderkopf kommen schliesslich Rollenkipphebel zum Einsatz, wodurch die Reibungsverluste ebenfalls um fünf Prozent reduziert werden. Die Kolben sind in ihrer Form nicht vollkommen rund, sondern asymmetrisch oval gestaltet. Dadurch wird das Spiel auf der Auslassseite verringert, die Abdichtung zur Zylinderwand verbessert und folglich das Motorgeräusche sowie die Reibung reduziert.

Premiere für i-VTEC im 2,0-Liter
Der 2,0-Liter-Motor verkörpert eine technologische Neuheit. Erstmals führt Honda in diesem Triebwerk die i-VTEC-Technik ein. Das Kürzel steht für die intelligente Steuerung der Einlasszeiten für noch mehr Leistung und Drehmoment bei niedrigem Verbrauch und geringem Schadstoffausstoss. Die Leistung des 2,0-Liter-Vierzylinder und sein Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich wurde gegenüber dem 2,0-Liter-Motor der bisherigen Motorgeneration um 10 Prozent gesteigert.

Parallel zum Einsatz dieser neuen Technologie nahm Honda eine neue Fertigungsstrasse in der Produktionsanlage Sayama im Werk Saitama in Japan in Betrieb genommen. Die neue Fertigungsstrasse beinhaltet die Aluminiumverarbeitung der Zylinderblöcke, die Bearbeitung und die Montage. Sie kann acht verschiedene Motortypen herstellen und ist auf hohe Effizienz und Flexibilität ausgelegt. Dadurch können die Investitionskosten für die Einführung neuer Motoren um die Hälfte gesenkt werden.

Die Entwicklung der neuen i-VTEC-Baureihe wird fortgesetzt. Im Jahr 2005 werden alle Honda-Vierzylinder mit dieser Technologie ausgestattet sein.

Ideale Ergänzung der VTEC-Technologie
Das VTEC-System, bei dem die Öffnungsdauer und der Hub der Ventile variiert werden können, ist ein seit langem eingeführtes Element der Honda-Motorentechnologie. Beim neuen 2,0-Liter-Motor mit i-VTEC und zwei Nockenwellen wird diese Technologie durch VTC (Variable Timing Control) ergänzt. VTC bedeutet, dass auf der Einlassseite nicht nur verschiedene Nockenprofile zum Einsatz kommen, sondern darüber hinaus von der Motorelektronik gesteuert auch die Nockenwelle selbst kontinuierlich verstellt wird.

Die Effizienz dieser vereint eingesetzten Technologien zeigt die Drehmomentkurve des neuen Triebwerks: Das Maximum ist mit 192 Nm bei 4000/min; schon bei 3000/min produziert der Motor 183 Nm.

Besondere Merkmale von i-VTEC sind:

 

  • DOHC und VTEC

 

  • Variable Nockenwellenverstellung (VTC)

 

  • kompaktes Ansaugsystem

 

  • variabler Ansaugkrümmer

 

  • hintere Auspuffanlage mit niedriger Wärmemasse

 

  • Ausgleichswelle zur Minimierung der Motorvibrationen insbesondere bei niedrigen Drehzahlen

 

  • Nockenwellenantrieb durch geräuscharme Ketten

 

  • ein Rippenkeilriemen für einen zusätzlichen Antrieb zur Verringerung der Motorabmessungen (ähnlich der Konstruktion im Honda S2000)

 

  • Hauptlagerversteifung in Leiterform zwischen dem Motorblock und der Ölwanne zur Erhöhung der Steifigkeit

 

Zur gelungenen Motorcharakteristik des neuen 2,0-Liter-Motors trägt auch der variable Ansaugkrümmer aus gewichtssparendem Kunststoff bei. Je nach Drehzahl wird die wirksame Ansaugrohrlänge zwischen 540 und 270 Millimeter variiert, was Drehmomententfaltung und Drehfreude gleichermassen verbessert.

Niedriger Schadstoffausstoss
Beide Motoren erfüllen die Abgasnorm D4. Um den Katalysator nach dem Kaltstart schnellstmöglich auf Betriebstemperatur zu bringen, wird der Zündzeitpunkt der Stream-Motoren entsprechend verstellt. Darüber hinaus ist die Auspuffanlage doppelwandig ausgeführt, und der Katalysator ist nahe am Auspuffkrümmer platziert.

Mit 900 integrierten Zellen pro Quadratzoll ist der Katalysator zudem besonders leistungsfähig, da seine wirksame Oberfläche verdreifacht wurde. Weitere Massnahmen zur Reduzierung des Schadstoffausstosses sind die Abgasrückführung (Reduktion der Stickoxide) sowie die kleinen Einspritzventile.

Kurze Schaltwege, geringer Kraftaufwand
Das Schaltgetriebe wurde in vielen Details überarbeitet, um die Gangwechsel zu erleichtern und ein präzises Schaltgefühl darzustellen. Insbesondere verbesserte Schaltgabeln ermöglichen exakte Gangwechsel mit geringem Kraftaufwand. Zu den weiteren Verbesserungen gehören die Verwendung kleinerer Hochleistungslager und Synchronmuffen mit kürzerem Hub für ein leichteres, kompaktes Getriebegehäuse. Der in der Mittelkonsole angebrachte Schalhebel hat kurze Schaltwege von lediglich 55 Millimetern, was zum aktiven Fahrspass am Steuer des Stream beiträgt.

Der erste Gang und der Rückwärtsgang sind vergleichsweise kurz übersetzt, um an Steigungen auch bei hoher Zuladung oder Anhängelast genügend Motordrehmoment auf die Räder zu bringen. Der fünfte Gang dagegen ist relativ lang ausgelegt, um selbst bei hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn ruhiges und wirtschaftliches Fahren zu ermöglichen. Die kurze Übersetzung zwischen drittem, vierten und fünften Gang sorgt dafür, dass der Stream dennoch eine besonders agile Charakteristik an den Tag legt.

Fünfgang-Automatik mit sequenzieller Betätigung
Das 2,0-Liter-Modell ist auf Wunsch mit dem neu entwickelten Fünfgang-Automatikgetriebe erhältlich, dessen Wählhebel am unteren Rand der Armaturentafel liegt. Der Fahrer kann zwischen zwei Betriebsarten wählen: Entweder geniesst er den Komfort vollautomatischer Gangwechsel, oder er entscheidet sich für den sportlichen sequentiellen Modus, bei dem die Gangwechsel manuell ausgelöst werden.

Hierzu liegt rechts von der Automatik-Gasse der Schalthebelkulisse eine zweite, parallel verlaufende Gasse. Sie ist mit den Zeichen + und - markiert. Hier hat der Fahrer die Möglichkeit, die Gänge im sequenziellen Modus selbst zu schalten. Dabei erfolgen die Gangwechsel durch Antippen des Schalthebels nach vorne zum Hochschalten und nach hinten zum Herunterschalten. Die sequenzielle Schaltung sorgt für eine schnellere Beschleunigung, da es möglich ist, die Drehzahlreserven des Motors bis zum roten Warnbereich im Drehzahlmesser auszunutzen.

Beim Erreichen der Maximaldrehzahl verhindert eine automatische Unterbrechung der Kraftstoffzufuhr Motorschäden. Ebenso verhindert die elektronische Getriebesteuerung, dass der Fahrer herunterschaltet, wenn dies ein Überdrehen des Motors zur Folge hätte. Auf rutschiger Fahrbahn, beispielsweise im Schnee, erlaubt die Automatik ein besonders weiches Anfahren im zweiten Gang mit weniger Schlupf an den Antriebsrädern.
Im Automatikmodus lassen sich der vierte und fünfte Gang sperren, was besonders bei Fahrten in den Bergen von Vorteil ist. Die jeweils eingelegte Gangstufe wird über ein Display in der kombinierten Anzeige für Tankinhalt und Kühlwassertemperatur rechts vom Tachometer signalisiert. Eine rote Leuchtdiode informiert zudem, welcher Gang im manuellen Schaltmodus gewählt wurde.
Mit einem 5-Gang-Automatikgetriebe ist Honda in diesem Segment Vorreiter.

Modernes Fahrwerk für sportliche Fahreigenschaften
Der niedrige Schwerpunkt des Stream und seine relativ geringe Höhe tragen mit den Querstabilisatoren an Vorder- und Hinterachse dazu bei, dass die Karosserieneigung bei Kurvenfahrten begrenzt bleibt. Bei der Entwicklung des Fahrwerks konzentrierten sich die Ingenieure besonders auf die Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten, hohen Fahrkomfort, eine reaktionsschnelle, direkte Lenkung und ein präzises Handling auch bei voller Beladung. Auch die Wendigkeit des Stream überzeugt, denn trotz 4,57 Metern Länge beträgt sein Wendekreis nur 11,0 Meter.

Im Wesentlichen entsprechen die Radaufhängungen des Stream denen des Civic, auf dessen verlängerter Bodengruppe er basiert. Zahlreiche Bauteile wurden aber noch stabiler gefertigt, um dem höheren Gewicht und der grösseren Ladekapazität des Kompakt-MPV Rechnung zu tragen. Dazu gehören:

 

  • Vergrösserter Stabilisatordurchmesser vorn und hinten

 

  • Grössere Radlager vorne und hinten

 

  • Grösserer Hauptbremszylinder und Bremsen

 

  • Grösserer Durchmesser der vorderen Stossdämpferrohre

 

Das Fahrwerkslayout folgt der langen Honda-Tradition einer optimaler Balance zwischen Fahrkomfort und Handling. Die Radlastverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse ist ausgewogen. Von grosser Bedeutung für das überzeugende Konzept des Stream ist aber auch die kompakte Ausführung der Radaufhängungen, die einen besonders grossen Innenraum ermöglichen.

So schafft die neue spurgesteuerte Vorderradaufhängung mit McPherson-Federbeinen durch die kompakten Abmessungen Raum im Vorderwagen. Wegen des hoch montierten Lenkgetriebes kann der Motor weiter hinten im Motorraum positioniert werden. Die Konsequenz: Die gesamte Frontpartie des Stream fällt äusserst kompakt aus, ohne dass die Platzierung des Motors zu Lasten der Innenraumgrösse geht.

Lenkung mit variabler Servounterstützung
Die Zahnstangenlenkung verfügt über eine mittlere Abnahme, das heisst, dass die Spurstangen wesentlich länger als üblich sind. Die neue Aufhängung bewegt sich von leichter Nachspur bei voller Belastung zu leichter Vorspur beim Zurückfedern. <
Das sorgt für einen stets optimalen Kontakt des Reifens zur Strasse. Konventionelle Federbeine bewegen sich dagegen von starker Nachspur bei voller Belastung über eine fast neutrale Stellung in der mittleren Position wieder zu starker Nachspur beim Zurückfedern. Um beim Lenken unter voller Beladung einen möglicherweise hohen Kraftaufwand zu vermeiden, kommt beim Honda Stream eine hydraulische und keine elektrische Servolenkung zum Einsatz. Die Servopumpe der Lenkung besitzt eine variable Kapazität, was eine hohe Unterstützung bei niedrigen Drehzahlen, etwa beim Einparken, ermöglicht. Bei hohen Drehzahlen und höheren Geschwindigkeiten fällt die Servowirkung für mehr Lenkpräzision und weniger Kraftstoffverbrauch geringer aus, ohne dass der Komfort dadurch beeinträchtigt wird.

Kompakte Hinterradaufhängung
Durch die kompakte Bauweise der Double-Wishbone-Hinterradaufhängung ragen keine Federbeindome störend in den Innenraum. Zum anderen bietet diese Konstruktion mit ihrer besonderen Kinematik hohen Komfort, präzises Fahrverhalten und hohen Fahrzeugstabilität. Beim Bremsen zum Beispiel nutzt die Double-Wishbone-Radaufhängung die auf sie wirkenden Bremskräfte, um die Hinterräder in leichte Vorspur zu bringen. Dadurch verbessert sich die Richtungsstabilität des Stream auch bei scharfen Bremsmanövern.

ABS plus EBD und Bremsassistent serienmässig
Der Stream ist rundum mit Scheibenbremsen ausgerüstet, die an den Vorderrädern sind belüftet. Weiterhin verfügt er über ein Dreikanal-ABS mit vier Sensoren und eine elektronische Bremskraftverteilung (EBD). Die sensiert kleine Drehzahlunterschiede zwischen Vorder- und Hinterachse und regelt den Bremsdruck an den Hinterrädern beladungsabhängig. Damit verhindert sie, dass die beim Bremsen aufgrund der dynamischen Achslastverteilung entlasteten Hinterräder blockieren und die Fahrstabilität mindern. Gleichzeitig stellt die EBD sicher, dass die Bremskraft der Hinterräder optimal ausgenutzt wird, was in jedem Fahrzustand zu möglichst kurzen Bremswegen führt.

Für optimale Verzögerung sorgt auch der serienmässige Bremsassistent. Er erkennt, ob der Fahrer eine Vollbremsung einleiten will, und stellt maximalen Bremsdruck zur Verfügung, auch wenn das Bremspedal zu zaghaft betätigt wird.

Sicherheit

  • Massstab für Crashsicherheit bei den MPV

 

  • Karosseriestruktur gemäss Smart Linked-Prinzip

 

  • Aktive und passive Sicherheit auf hohem Niveau

 

  • Fussgängerschutz durch spezielle Buggestaltung

 

Schon in der Konzeptionsphase setzte Honda es sich zum Ziel, den Stream in der Crashsicherheit zum Massstab im Segment der MPV zu machen. Wie alle Honda-Automobile verfügt der Stream daher über eine hochstabile Fahrgastzelle und präzise berechnete Knautschzonen nicht nur im Bug, sondern auch im Heck. Wie beim neuen Civic wurde die Karosseriestruktur ausserdem nach dem neuen Smart Linked-Prinzip ausgelegt.

Karosseriestruktur gemäss Smart Linked-Prinzip
Dieses Prinzip führt über die Optimierung aller crashrelevanten Bauteile und deren Verbindungen in Längs- und Querrichtung zu einer erhöhten Karosseriesteifigkeit insgesamt. Auch die Schutzwirkung jeder Einzelkomponente profitiert von diesem Konstruktionsprinzip. So gestattet die progressive Deformierungstechnik von Honda das kontrollierte Stauchen des vorderen seitlichen Rahmens.

Anders als konventionelle Karosserien verfügt der Stream über zwei parallele Rahmenprofile, die die beim Frontalcrash einwirkende Energie absorbieren: den seitlichen Rahmen und den Unterrahmen. Die Restenergie wird in die Bodengruppe abgeleitet, wobei eine spezielle Ausführung der Motorlagerung verhindert, dass das Triebwerk ein störendes Eigenleben entwickelt.

Für einen effektiven Schutz beim seitlichen Aufprall muss die B-Säule zwischen vorderer und hinterer Tür bei einem MPV wegen der grossen Karosseriehöhe besonders stabil sein. Daher ist die Fahrgastzelle des Stream so gestaltet, dass die Aufprallenergie beim Seitencrash in den Fahrzeugboden eingeleitet wird. Darüber hinaus sind die B-Säulen in Dachhöhe über eine Strebe mit einem verstärkten Knotenblech verbunden. Der grösste Teil der Aufprallenergie wird jedoch nach unten in die verstärkten Türschweller und von dort in die Querträger der Bodengruppe geleitet.

Aktive und passive Sicherheit auf hohem Niveau
Das in internen Tests unter Beweis gestellte hohe Niveau des Stream bei Frontal- und Seitencrashs ist um so eindrucksvoller, wenn man die relativ kurze Bugpartie des Kompakt-MPV berücksichtigt. Auch das Fehlen des Mitteltunnels im Innenraum war eine Herausforderung für die Ingenieure, denn gemeinhin hilft dieser Tunnel, Längskräfte aufzunehmen. Honda ist sicher, dass der Stream beim Euro-NCAP Frontal- und Seitenaufpralltest vier Sterne und damit das bestmögliche Ergebnis erzielt. Denn die Massnahmen im Karosserie- und Chassisbereich werden ergänzt durch:

 

  • Fahrer- und Beifahrerairbag

 

  • Seitenairbags vorn

 

  • Dreipunkt-Automatiksicherheitsgurte auf allen äusseren Sitzplätzen

 

  • Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorn

 

  • Höhenverstellbare Gurtumlenkpunkte vorn

 

  • Kopfstützen auf allen Sitzplätzen

 

  • Isofix-Kindersitzhalterungen auf den äusseren Plätzen der mittleren Sitzreihe

 

  • Aufprallenergie absorbierenden Aufbau von Dachsäulenverkleidungen und Fensterumrahmungen

 

  • Automatische Unterbrechung der Kraftstoffzufuhr beim Überschlag des Fahrzeugs


Ebenso viel Aufmerksamkeit wie dem Insassenschutz widmete Honda der aktiven Sicherheit, also der Unfallvermeidung. Hier sind in erster Linie zu erwähnen:

  • sicheres, vorhersehbares Handling

 

  • grosszügig dimensionierte Bremsen

 

  • Vierkanal-Antiblockiersystem mit elektronischer Bremskraftverteilung EBD

 

  • Bremsassistent

 

  • präzise Servolenkung

 

  • übersichtliche Karosserie mit guter Rundumsicht

 

Fussgängersicherheit durch spezielle Buggestaltung
Neben dem Insassenschutz hatte bei der Entwicklung des Stream die Fussgängersicherheit höchste Priorität! So finden sich im Stream ebenso wie schon in der neuen Civic-Generation zahlreiche innovative Lösungen, die das Verletzungsrisiko für Passanten minimieren.

Sie stammen aus der intensiven Honda-Sicherheitsforschung, in deren Rahmen auch der Prototyp des ASV3 (Active Safety Vehicle) entstand. Der Einsatz immer ausgereifterer Fussgänger-Dummies, eine ausgedehnte Unfallanalyse und ein computergestütztes Unfallsimulationsprogramm lieferten wertvolle Erkenntnisse und führten beim Kompakt-MPV Stream zu folgenden konstruktiven Massnahmen im Bereich des Vorderwagens:

 

  • Stossfängerträger mit einer Aufprall absorbierenden Platte zur Ableitung der Energie

 

  • Energie absorbierende Kotflügelhalterungen

 

  • Freiraum direkt unter der Motorhaube zum Abbau der Aufprallenergie durch Materialverformung

 

  • Energie absorbierende Motorhaubenscharniere

 

  • Energie absorbierende Scheibenwischer-Wellen

 

Dieses Massnahmenbündel mindert das Verletzungsrisiko erheblich, da der Vorderwagen beim Aufprall des Passanten definiert nachgibt und so einen Teil der Energie abbaut, die bei einer konventionellen Buggestaltung ungefiltert auf den Menschen einwirkt. Dadurch bietet der Stream einen in der MPV-Klasse unerreicht hohen Fussgängerschutz. Ein Drei-Sterne-Ergebnis bei der Euro-NCAP-Einstufung zur Fussgängersicherheit, mithin das bestmögliche Ergebnis, ist daher erreichbar. Honda gilt weltweit als führend im Bereich Fussgängersicherheit.

Umfassender Diebstahlschutz
Der Stream ist mit einem umfassenden Schutz gegen unbefugte Benutzung ausgestattet. Alle Modelle verfügen standardmässig über eine Wegfahrsperre mit Wechselcode. Dabei unterbricht ein Sender im Zündschlüssel die Kraftstoffeinspritzung und die Zündung, sobald der Schlüssel abgezogen wird.

Der Motor kann dann so lange nicht gestartet werden, bis der Schlüssel wieder ins Zündschloss gesteckt und gedreht wird. Erst jetzt übermittelt der Sender im Schlüssel über eine in das Zündschloss integrierte Antenne ein Startsignal an die Motorelektronik, dessen Code sich jedes Mal ändert.

Alle Stream-Modelle verfügen über eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Diese Fernbedienung arbeitet aus Gründen der Betriebssicherheit nicht auf einer Mittelwellen-, sondern auf einer UKW-Frequenz. Als Option sind für alle Modelle Audioanlagen mit Diebstahlschutz-Codierung erhältlich. Die serienmässigen Vorkehrungen gegen Diebstahl sind:

 

  • Wegfahrsperre

 

  • von aussen sichtbar angebrachte Fahrgestellnummer

 

  • bündig mit der Verkleidung abschliessende Türverriegelungsknöpfe im Innenraum

 

  • mechanische Schutzeinrichtungen im Türverriegelungs- und Türschlosssystem

 

Umwelt

  • Sparsame Motoren mit Abgasqualität nach D4-Norm

 

  • Geringe Umweltbelastung bei der Produktion

 

  • 90 Prozent der Kunststoffteile wieder verwertbar

 

In den USA wurde Honda wiederholt als Cleanest Car Company of the World ausgezeichnet. Dieser Titel würdigt die über Jahre hinweg kontinuierlichen Bemühungen, die Umweltbelastung durch Honda-Produkte bei Konstruktion und Fertigung, während der Betriebsdauer und am Ende des Lebenszyklus möglichst gering zu halten.

Sparsame Motoren mit Abgasqualität gemäss D4-Norm
Grossen Wert wurde daher bei der Entwicklung des Stream auf möglichst sparsame Motoren mit hervorragender Abgasqualität gelegt. Mit einem EG-Normverbrauch von 7,7 Litern (1.7 VTEC) und 8,6 Litern (2.0 i-VTEC) sind beide Stream-Motorversionen ausgesprochen sparsam. Dies ist natürlich auch eine Folge der gewichtsoptimierten Gesamtkonstruktion und der guten Aerodynamik. Der CO2-Ausstoss des 1,7-Liter-Modells liegt bei 183 Gramm pro Kilometer, der des 2,0-Liter-Modells bei 204 Gramm pro Kilometer. Beide unterschreiten damit deutlich die Limits der Schadstoffnorm D4 und bescheren dem Käufer einen Steuerbonus!

Geringe Umweltbelastung bei der Produktion
Schon bei der Fertigung achtet Honda darauf, die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten. Ständig werden neue Verfahren erforscht, erprobt und eingeführt, die die Produktion und das Recycling von Honda-Produkten noch umweltverträglicher gestalten. Mit dem Industrial Toxics Projekt (ITP) wurden zum Beispiel die Emissionen um mehr als 70 Prozent gesenkt, die durch in der Produktion verwendete Chemikalien entstehen. Ausserdem werden in den Honda-Fabriken keine Produkte eingesetzt, die die Ozonschicht angreifen. Auch der Energieverbrauch der Honda-Werke wird beständig gesenkt zum Beispiel durch das Trocknen der lösungsmittelfreien Lacke bei niedrigen Temperaturen. Ein neuartiges Elektrolyseverfahren minimiert darüber hinaus den Grundpigmentauftrag und senkt die Verlustlackemission drastisch.

Wie auf den Lackierstrassen setzt Honda auch bei der Kunststoffverarbeitung immer häufiger Wasser anstelle von Chemikalien als Lösungsmittel ein. Ein geschlossener Wasserkreislauf und ein ausgeklügeltes Recyclingsystem, das zum Beispiel Kunststoffabfälle von Pressteilen wieder verwendet, sind an allen Standorten selbstverständlich.

90 Prozent der Kunststoffteile wieder verwertbar
Wie bei allen Honda-Automobilen liegt der Anteil an wieder verwertbaren Kunststoffen im Stream über 90 Prozent. Thermoplastische Teile werden zunehmend aus Olefinen und weniger komplexen Materialien als PVC hergestellt, so dass sie sich leicht shreddern und wieder verwerten lassen. Der Anteil von Olefinen im Innenraum liegt bei 29,7 Kilogramm, was etwa 5,7 Prozent des Fahrzeuggewichts entspricht. Die Kunststoffteile sind gekennzeichnet, was effektive Recyclingprozesse ermöglicht.

Gegenüber dem Niveau von 1996 wird bei der Stream-Fertigung etwa ein Drittel weniger Blei verwendet. Batteriekabelstecker aus einer Kupferlegierung, ein Heizungskern aus Kupfer sowie die bleifreie PVC-Beschichtungen der Kabelbäume und ein Kühler aus Aluminium machen dies möglich. Auch aus dem Kraftstofftank ist das normalerweise als Dichtmittel eingesetzte Schwermetall verschwunden.

 

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