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Honda Civic Coupé

Großzügigeres Platzangebot und hoher Sicherheitsstandard trotz kompakterer Außenmaße. Mit dem brandneuen CIVIC Coupé präsentiert Honda die nunmehr dritte Generation des in den USA entwickelten und gebauten Coupés. Der elegante Zweitürer überzeugt mit einem großzügigen Platzangebot im Innenraum, einem agilen Fahrwerk, dynamischen Fahrleistungen, vorbildlich niedrigen Abgas- und Verbrauchswerten, einer reichhaltigen Ausstattung, einer ausgezeichneten Verarbeitungsqualität und einem hervorragenden Sicherheitsniveau.

  Leistungsfähige und umweltverträgliche Motoren
Für das neue CIVIC Coupé bietet Honda zwei moderne Benzinmotoren mit jeweils 1,7 Liter Hubraum und Vierventiltechnik und 88 kW (120 PS) bzw. 92 kW (125 PS) an, wobei letztgenanntes Aggregat über die Honda-typische variable Ventilsteuerungs-Technologie VTEC verfügt. Das stärkste CIVIC Coupé ist 201 km/h schnell (Automatik 195 km/h) und konsumiert nur 6,8 Liter Superbenzin auf 100 km im kombinierten Betrieb (Automatik
7,3 Liter) (nach 1999/100/EC). Beide Triebwerke unterbieten
deutlich die derzeit strengsten Abgas-Grenzwerte nach Euro-
4-Norm/EU 2005, die erst im Jahr 2005 gesetzlich vorgeschrieben ist. Für Autofahrer in Deutschland bedeutet dies: Das Finanzamt honoriert diesen technologischen Vorsprung mit einem Bonus von 600 Mark, der auf die Kfz-Steuer angerechnet wird.
Neben serienmäßigen Fünfgang-Schaltgetrieben ist für beide Triebwerke auch eine elektronisch gesteuerte Viergang-Automatik mit der intelligenten Grade-Logic-Steuerung erhältlich.

Sicherheit auf Spitzenniveau
Honda setzt beim wichtigen Thema Sicherheit auf das Know-how des weltweit modernsten Zentrums für Fahrzeugsicherheit im japanischen Tochigi sowie der fortschrittlichsten Generation von Crashtest-Dummies. So wurde von Honda für das Coupé ein Sicherheitspaket geschnürt, das sowohl im Hinblick auf die passive Sicherheit der Fahrzeuginsassen als auch bei Kollisionen mit Fußgängern Maßstäbe setzt. Erst vor wenigen Wochen wurde das CIVIC Coupé als einziges Coupé in den USA mit der Bestnote von 5(!) Sternen im US-NCAP ausgezeichnet. Das lässt ausgezeichnete Ergebnisse auch bei den ausstehenden Euro-NCAP-Tests erwarten, die als die strengsten Crash-Tests der Welt gelten.

Eigenständiges Design bietet viel Platz im Innenraum
Ein deutlich kürzerer Vorderwagen, eine gestrecktere Heckpartie und eine markante Seitenansicht mit muskulösen Schultern setzen das Coupé-Design selbstbewusst von seinen Wettbewerbern ab. Mehr Platz im Innenraum werden durch das höher positionierte Lenkgetriebe im Zusammenspiel mit der Platz sparenden McPherson-Federbein-Vorderachse erreicht. Die großzügigeren Platzverhältnisse machen sich auch auf den Rücksitzen positiv bemerkbar. So bietet der Zweitürer im Fond 15 mm mehr Beinfreiheit, obwohl der Radstand des neuen Modells im Vergleich zum Vorgänger unverändert blieb, und die Außenlänge sogar um 12 mm schrumpfte.

Hinzu kommt eine nochmals deutlich verbesserte Handlichkeit, nicht zuletzt auch ein Verdienst der sensibel ansprechenden Double-Wishbone-Einzelradaufhängung hinten. Diese baut so kompakt, dass der Kofferraum des Civic Coupé deutlich an Ladevolumen gewann: Es stieg um 43 Liter auf stattliche 448 Liter (nach VDA-Norm) und lässt sich dank der weit nach außen gerückten Federbeindome auch besser nutzen.

Innovative Produktionsmethoden
Neue Wege geht Honda auch bei der Produktion der CIVIC-Baureihe. Ein innovatives Programm optimiert alle Herstellungsprozesse, wofür die hervorragende Passgenauigkeit aller Teile und die extrem engen Spaltmasse untrüglicher Beweis sind.

Die neue globale CIVIC-Baureihe
Das CIVIC Coupé ist ein echtes Weltauto: es basiert wie alle anderen CIVIC-Modelle auf dem gleichen Unterbau, wobei das in den USA entworfene und gebaute Coupé über einen um 60 mm kürzeren Radstand verfügt.

Neues Fertigungssystem
Die CIVIC-Baureihe ist Hondas erste Baureihe, die gleichzeitig weltweit eingeführt wird. Zur Sicherung einer gleich bleibenden Qualität in allen Honda-Werken entstand im japanischen Tochigi das New Model Center. Vom frühesten Entwicklungsstadium an steuerten Produktionsexperten der für den CIVIC-Bau vorgesehenen Werke ihr Know-how bei, damit optimale Fertigungstechniken eingesetzt werden konnten. Der jüngste CIVIC ist auch das erste weltweit vertriebene Modell, welches unter Verwendung des New Manufacturing Systems von Honda gebaut wird. Hochflexible Roboter und standardisierte Fertigungsstraßen bestimmen den Ablauf.

Ein weiterer Teil des Entwicklungs- und Fertigungsprozesses ist ein Programm zur angestrebten 10-fachen Qualitätssteigerung, kurz Q10, dessen Ziel es ist, alle Aspekte der neuen CIVIC-Baureihe qualitativ zu verbessern vom ersten Design bis hin zum Fertigungsprozess. Deutlicher Ausdruck dieses Bestrebens ist die exzellente Passgenauigkeit und Verarbeitung der Karosserieteile.



Karosserie und Interieur

Weniger Raumbedarf für Technik, mehr Platz für Menschen
Dank seiner ausgeprägten Keilform, dem raffiniert geschnittenen Vorderwagen und einem schlankeren Profil überrascht das neue CIVIC Coupé mit einem besonders sportlichen Auftritt. Wie auch bei der fünftürigen Limousine folgt die Form der Funktion: Der verkürzte Karosserieüberhang vorn, die niedrigere vordere Dachlinie und das lang gestreckte Heck vermitteln dem Zweitürer eine dynamische Optik, ohne dass dafür Nachteile beim Platzangebot für Passagiere und Gepäck in Kauf genommen werden müssen.
Obwohl das neue CIVIC Coupé 12 mm kürzer ist als sein Vorgängermodell, bietet es mehr Platz für Passagiere und Gepäck. Dieses elegante Raumwunder wurde durch die 65 mm kompaktere Frontpartie möglich. Weniger Raumbedarf für die Technik bedeutet mehr Bewegungsfreiheit für die Menschen. Die um 24 mm gestiegene Höhe ist dank der gelungenen Proportionen optisch nicht zu erkennen, kommt aber voll der Kopffreiheit der Insassen im Innenraum zu gute. Bei unverändertem Radstand von 2.620 mm wuchs der hintere Achsüberhang um 40 mm, wodurch das Kofferraumvolumen spürbar hinzu gewann.

Unverwechselbares Design setzt eigenständige Akzente
Anders als das Design des 5-Türers entstand die Karosserieform des CIVIC Coupé im amerikanischen Design-Center in Kalifornien. Auf diese Weise entstand eine völlig eigenständige, unverwechselbare Karosserieform, die sich in allen sichtbaren Details von den übrigen CIVIC-Varianten unterscheidet und den individuellen Anspruch eines Coupé-Kunden vollkommen erfüllt. Mehr als drei Viertel aller Karosseriebleche des Zweitürers sind völlig neu gestaltet. Gleichteile zum Fünftürer finden sich nur unter der Außenhaut.

Vorn setzt ein horizontal ausgerichteter, einteiliger Kühlergrill mit
in Wagenfarbe lackierten Zierleisten eigenständige Akzente. Hell scheinende Klarglas-Scheinwerfer mit modernster Multireflektor-Technik rahmen das Honda-typische Gesicht des CIVIC Coupés ein. Die jetzt stärker, nunmehr um 28,8 Grad geneigte Frontscheibe unterstreicht die sportliche Optik des CIVIC Coupés. Die ausgeprägte Kontur der Seitenlinien, die sich wie eine kräftige Schulter bis zur Heckpartie erstreckt, betont die muskulöse Form des Fronttrieblers. Eine zweite, dezenter ausgeführte Karosseriefalte verläuft parallel dazu zwischen den Radläufen. Am hinteren Karosserie-Abschluss betont der vergrößerte Radius des Stoßfängers mit seinen keilförmigen Seitenprofilen den dynamischen Auftritt des Coupés.

Großzügiges Platzangebot für die Fondpassagiere
Der hohe Innenraum-Komfort gehört zu den herausragenden Eigenschaften des CIVIC Coupés. Ein ganzes Bündel innovativer Maßnahmen erhöht das Wohlbefinden der Passagiere. Im Vergleich zum Vorgängermodell bietet das neue Modell insbesondere auf den hinteren Plätzen spürbar mehr Kopf- und Beinfreiheit. So verbesserte sich das Platzangebot für die Fondpassagiere im Fußraum um 15 mm auf 840 mm, während die Innenbreite in Hüfthöhe um 26 mm auf 1186 mm stieg. Zu dieser spürbar weiteren Ellenbogenfreiheit trugen neu ausgeformte Innenverkleidungen maßgeblich bei. Auch die Kopffreiheit konnte dank der um 24 mm gestiegenen Außenhöhe sowie eines neuen Dachhimmels um 25 mm verbessert werden. Dies gilt auch für die Ausstattung mit Schiebedach. Damit dient der neue Zweitürer als vollwertiger
2+3-Sitzer – einmalig in der Coupé-Welt.

Flacher Wagenboden schafft mehr Platz und Variabilität
Konstruktive Maßnahmen ermöglichen auch beim CIVIC Coupé wie schon beim 5-Türer den vollständigen Verzicht auf einen Mitteltunnel.
Als wichtige Grundvoraussetzung hierfür dienen die Platz sparenden vorderen Radaufhängungen sowie das besonders hoch angeordnete Lenkgetriebe. Die Entwickler gruppierten zudem wesentliche Bauteile unterhalb der Bodengruppe mit modernster Computerhilfe neu: Der Auspuff-Vorschalldämpfer wanderte ans Wagenheck, wo er maßgeschneidert zwischen Tank und Radaufhängungen untergebracht ist. Die kompakten, Honda-typischen Double-Wishbone-Einzelradaufhängungen der Hinterräder boten für diesen ungewöhnlichen Umzug ausgezeichnete Voraussetzungen. Der aufprallgeschützte 50-Liter-Tank besteht aus vier verschiedenen, leicht recyclebaren Kunststoffen, die in sechs Schichten aufgebaut sind. Nach einer intelligenten Computerberechnung passte der Kraftstoffbehälter optimal in den vorhandenen Einbauraum.

Erleichterter Zugang für die Fondpassagiere
Optimierte untere Anlenkpunkte für die vorderen Sicherheitsgurte, die gleich nach dem Lösen auf einer Bodenschiene nach hinten gleiten, sowie ein Beifahrersitz mit Memory-Funktion erleichtern den Zugang zu den Fondplätzen maßgeblich. Dabei fährt der rechte Vordersitz automatisch bis zum Anschlag, sobald seine Lehne umgeklappt wird. Ein Hebel für die Entriegelung befindet sich auch für die hinteren Passagiere gut erreichbar am Beifahrersitz.

Grössere Sitze für noch mehr Langstreckenkomfort
Die komplett neu konstruierten vorderen Sportsitze garantieren dank verbesserter Federn und einem Urethanpolsterschaum, der speziell wegen seiner guten Dämpfungseigenschaften ausgewählt wurde, einen nochmals verbesserten Langstreckenkomfort für ermüdungsfreies Reisen. Die Sitzflächen sind um 10 mm breiter dimensioniert, die Seitenpolster legten um 16 mm an Höhe zu. Die Breite der Rückenlehnen wuchs um 24 mm. Auch die Passagiere im Fond nehmen auf ergonomischer geformten, guten Seitenhalt bietenden Sitzen Platz. Die Rücksitze besitzen ISOFIX-Halterungen, an denen sich links und rechts je ein Kindersitz schnell und sicher befestigen lässt. Die sportlich offenen Kopfstützen der Vordersitze geben durch ihre größere Höhe einen noch sichereren Halt und erleichtern den Durchblick nach hinten.


Damit der Fahrer oder die Fahrerin eine jederzeit optimale Sitzposition einnehmen kann, besitzt die Baureihe CIVIC Coupé serienmäßig ein höhenverstellbares Lenkrad sowie einen höhenverstellbaren Fahrersitz. Die Fußablage neben dem Kupplungspedal wuchs um 90 mm in die Länge und um 35 mm in die Breite, um auch auf langen Fahrten oder bei sportlicher Kurvenfahrt sicheren Halt zu gewähren. Auch die Effizienz der serienmäßigen Klimaanlage (Klimatisierungsautomatik beim ES) konnte deutlich verbessert werden.

Hochwertige Materialien im Interieur
Bei der Innenraumgestaltung legten die Honda-Produktplaner größten Wert auf hochwertige Materialien, erstklassige Verarbeitung und leichte Bedienbarkeit. Farbenfrohe und größer gemusterte Stoffbezüge unterstreichen den sportlichen Charakter des CIVIC Coupés.
In den geschwungenen Linien der mit hochwertigem Stoff bezogenen Tür- und Seitenverkleidungen spiegelt sich das dynamische Design der Karosserie wider. Silberfarbene Zierleisten fassen die Schalter der elektrischen Fensterheber sowie die Schaltkulisse ein und sorgen so für ein gediegenes Ambiente. Wo immer möglich, wurden praktisch nahtlose Übergänge und versteckte Befestigungen gewählt, so etwa zwischen Fenstersäulen und Dachverkleidung oder zwischen A-Säule und Instrumententafel. Die Verkleidung der Fenstersäule weist eine gekörnte Oberfläche im Marmorlook auf, die durch die Beimengung von Pigmentfasern eine stoffartige Optik erhält. Der obere Teil des Armaturenbretts zeigt ebenfalls eine anspruchsvolle Oberfläche mit Rippeneffekt.

Verbesserte Ergonomie durch optimierte Bedienelemente
Durch die neu gestaltete Anordnung und Ausführung von Schaltern und Hebeln konnte die Ergonomie im Innenraum weiter optimiert werden. So lassen sich im neuen CIVIC Coupé die Funktionen des Scheibenwischers über eine vertikale Bewegung statt Drehens des rechten Lenkstockhebels aktivieren. Der linke Lenkstockhebel regelt weiterhin die Lichtfunktionen, wobei der äußere Einstellring für Stand- und Abblendlicht zuständig ist, während der innere Ring die Nebelschlussleuchte ansteuert. Die Schalter für die elektrischen Fensterheber in der Türarmlehne, die Einstellung der elektrisch bedienbaren Außenspiegel wie auch die Heizungsregelung und das Instrumentenbrett werden nachts angenehm beleuchtet.

Im Interieur des CIVIC Coupés finden sich zahlreiche Ablagen für größere und kleinere Utensilien sowie zwei großzügig dimensionierte Flaschen- und Becherhalter in der Mittelkonsole. Das Volumen des Handschuhfachs stieg im Vergleich zum Vorgänger von 5,5 auf 6,0 Liter. Das Staufach unterhalb des Radios bietet Platz für drei CDs. Eine Sonnenbrille passt in die untere Öffnung der Mittelkonsole. Auch in den Vordertüren befinden sich üppig dimensionierte Türtaschen.

Großer und variabler Kofferraum
Mit einem beeindruckenden Volumen von 448 Litern (VDA) bietet das CIVIC Coupé nicht nur ein um 43 Liter größeres Kofferraumabteil als sein Vorgänger, es lässt sich dank der kompakt konstruierten Hinterradaufhängungen auch besonders effizient nutzen. So stieg die Ladebreite zwischen den Federbeindomen um
348 mm auf 1.063 mm.

Die maximale Kofferraumbreite wuchs um 32 mm auf 1.347 mm. In der Länge erstreckt sich das Ladeabteil nun auf 1.046 mm, eine Verbesserung um 86 mm. Die Rückbank lässt sich im Verhältnis 60:40 umlegen. Mit aufgestellter Rücklehne bietet der Kofferraum problemlos zwei großen Hartschalen-Koffern oder vier Golftaschen und vier kleineren Taschen Platz. Wird eine Hälfte umgeklappt, können zum Beispiel vier Personen plus Skier in den Urlaub reisen, ohne einen Dachgepäckträger montieren zu müssen, der den Kraftstoffverbrauch in die Höhe treibt.

Hochfeste Karosseriestruktur bei reduziertem Gewicht
Dank umfangreicher Computersimulationen konnte Honda die Karosserie des neuen CIVIC Coupés qualitativ hochwertiger und dennoch kostengünstiger gestalten. Dies verkürzte nicht nur die Entwicklungszeit, sondern reduzierte auch das Gewicht der Karosserie um zwölf Prozent, die nunmehr zu 57 Prozent aus hochfesten Stählen besteht.

Nicht nur die Aufprallsicherheit des neuen Modells gewann dadurch deutlich hinzu, auch das Handling, der Fahrkomfort und der Geräuschpegel im Innenraum konnten spürbar verbessert werden. Auch die großzügige Verwendung von schalldämmenden Materialien, die ausgeprägte Leerlaufruhe, die optimale Dämmung von Karosserie-Hohlräumen sowie leiser abrollende Reifen senken das Geräuschniveau für die Passagiere auf ein Niveau, das bis dato Automobilen der nächst höheren Kategorie vorbehalten war. Ein Fahrschemel aus hydrogeformtem Stahl entkoppelt zusätzlich Fahrbahn- und Motorgeräusche von der Karosserie. Hydrolager für den Motor dämpfen außerdem unvermeidliche Vibrationen des Antriebs. Insgesamt sanken die Fahrgeräusche im Innenraum um rund 2,5 dB(A), was das menschliche Ohr fast als Halbierung empfindet.


Motor und Getriebe

Zwei 1,7-Liter-Triebwerke zur Wahl
Für das CIVIC Coupé bietet Honda zwei durchzugsstarke und
verbrauchsoptimierte Reihenvierzylinder-Benzinmotoren mit Vierventiltechnik an: einen 1,7-Liter-Motor mit obenliegender Nockenwelle und 88 kW (120 PS) sowie einen ebenfalls 1,7-Liter großen Motor mit VTEC-II-Ventilsteuerungs-Technologie und obenliegender Nockenwelle, der 92 kW (125 PS) leistet. Beide Triebwerke erfüllen bereits heute die strengsten Abgasnormen Euro 4 und EU2005.

Beide Vollaluminium-Aggregate sorgen mit ihrer Drehfreudigkeit und dem kräftigen Antritt bereits bei niedrigen und mittleren Drehzahlen für erhöhten Fahrspaß, ohne die ökonomischen und ökologischen Aspekte aus dem Auge zu verlieren. So stieg das maximale Drehmoment des 1,7-Liter-SOHC-Motors im Vergleich zum Vorgängermodell mit 1,6-Liter-Vierzylinder von 139 Nm bei 4.600 min-1 auf nunmehr 152 Nm bei 4500 min-1, die Leistung nahm um 11 kW (15 PS) zu. Der 1,7-Liter-Motor mit variabler Ventilsteuerungs-Technologie (VTEC II) entwickelt weiterhin 92 kW (125 PS), die allerdings bereits bei 6300 statt bei 6.600 min-1 anliegen. Sein maximales Drehmoment wuchs um 9 Nm von 144 auf 153 Nm, die bereits bei 4.800 min-1 statt wie beim bisherigen Civic Coupé bei 5.400 min-1 zur Verfügung stehen. Speziell im Drehzahlbereich zwischen 2.000 und 4.000 min-1 verläuft die Drehmomentkurve angenehm flach, aber auf hohem Niveau.



Optimierter Drehmomentverlauf
Bei beiden Triebwerken optimiert ein neuer Einlasskanal mit Dralleffekt die Verbrennung, indem das Kraftstoff/Luftgemisch besser verwirbelt wird und daher sauberer und effektiver verbrennt. Eine obenliegende Nockenwelle betätigt vier Ventile pro Zylinder, eine Konstruktion, die sich gleichermaßen durch Umweltfreundlichkeit wie sparsamen Benzinverbrauch auszeichnet. In den neuen Motoren finden kleine, vierstrahlige Einspritzventile Verwendung, die den Kraftstoff effizienter zerstäuben. Diese Maßnahme reduziert den Anteil unverbrannter Kohlenwasserstoffe um 14 Prozent. Die obligatorische Abgasrückführung senkt darüber hinaus die Verbrennungstemperatur und damit auch die Stickoxid-Emissionen.
Durch einen geänderten Ansaugtrakt konnten die Resonanz-Eigenschaften und damit der Drehmomentverlauf weiter verbessert werden.

Die neuen Motoren zeichnet wie in den Honda-Modellen S2000 und Insight eine besonders geringe Innenreibung aus. Die Kolbenhemden sind z.B. mit kleinen winzigen Keramikkügelchen bestrahlt, welche in der Oberfläche kleine Mulden hinterlassen, in denen der Ölfilm besseren Halt findet und somit für eine noch höhere Gleitfähigkeit zwischen Kolben und Zylinderwandung sorgt. Außerdem verfügt der VTEC-II-Motor statt einfacher Metalllager über Rollenkipphebel, wie sie im Honda S2000 und Insight verwendet werden. Dadurch konnten weitere fünf Prozent Reibungsverluste eingespart werden.


Hightech-Materialien für leichtere Motoren
Zur weiteren Verbrauchsreduzierung trägt auch das spürbar niedrigere Motorgewicht bei. Die ohnehin schon leichten Aluminium-Triebwerke sind jeweils zehn Prozent oder knapp 13 kg leichter als ihre Vorgänger-Modelle. Bis zu 1,9 kg pro Bauteil sparte allein die Verwendung von leichten, aber hochfesten Hightech-Kunststoffen sowie anderer Leichtmetalle ein, die beispielsweise für den Ansaugtrakt oder Motorlager zum Einsatz kommen. Auch durch fortschrittlich konstruierte Katalysatoren und Auspuffschalldämpfer ließen sich einige Kilogramm Gewicht sparen.

Beim 125 PS (92 kW) starken Motor garantiert Hondas bewährte variable Ventilsteuerungstechnik (VTEC-II) bereits im unteren Drehzahlbereich ein hohes Drehmoment, ohne auf spontane Drehfreudigkeit für einen dynamischen Zwischenspurt verzichten zu müssen.

Geringere Abgas-Emissionen
Ein Katalysator mit dreifach vergrößerter Reaktionsfläche, der dank motornaher Positionierung schnell auf Betriebstemperatur kommt, rundet die Optimierungs-Maßnahmen ab. Dabei wird die Vorzündung nach dem Kaltstart des Motors verzögert, um die Warmlaufphase zu verkürzen. Die Abgasrückführung reduziert den Anteil von Stickoxiden. Die effektive Zerstäubung durch die vierstrahligen Einspritzdüsen vermindert den Ausstoß an Kohlenwasserstoffen. Zudem verhindert eine neue, effektive Tankabdichtung das Austreten von Benzindämpfen. Damit unterschreiten beide Motorisierungen des neuen Civic Coupés die besonders strenge Norm EU2005, die erst ab dem Jahr 2005 Gesetzeskraft erlangen werden.
Getriebeautomatik der ES-Version

Die ES-Version ist wahlweise mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe oder einer Viergang-Automatik mit Grade-Logic-Steuerung erhältlich. Beide Getriebe wurden neu entwickelt. Die manuelle Schaltbox zeichnet sich durch Leichtgängigkeit, komfortables Handling und präzise Führung aus. Hoch belastbare Lager und Synchronringe sorgen außerdem für noch längere Haltbarkeit.

Das elektronisch gesteuerte Viergang-Automatikgetriebe mit Wandlerüberbrückungskupplung arbeitet mit der so genannten Grade-Logic-Steuerung, einem intelligenten System, das bereits in zahlreichen größeren Honda-Modellen eingesetzt wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Automatikgetrieben wählt die Elektronik je nach Fahrbedingungen unterschiedliche Schaltpunkte für den zweiten, dritten und vierten Gang, abhängig von verschiedenen Kennfeldern, die im Computer des Getriebes abgelegt sind. Als Informationsquellen greift die Getriebesteuerung dabei zum Beispiel auf folgende Parameter zurück: Drosselklappenstellung, Fahrzeuggeschwindigkeit, Beschleunigung/Verzögerung und Bremswirkung.

Wenn das Coupé bergauf fährt, erkennt die Grade Logic-Steuerung eine weit geöffnete Drosselklappe bei konstanter Geschwindigkeit und wählt in Sekundenbruchteilen ein Schaltprogramm, bei dem vollautomatisch in den dritten oder sogar zweiten Gang heruntergeschaltet wird, um zügiger bergauf spurten zu können. Fährt der Wagen den Berg aber hinunter, erkennt die intelligente Steuerung auch dies und schaltet ebenfalls wieder zurück, um jetzt die Bremskraft des Motors auszunutzen. Das gleiche Programm läuft vor engen Kurven ab, wenn der Fahrer vom Gas geht, stark bremst und dann wieder Gas gibt.
Zur zusätzlichen Glättung der Gangwechsel wurde eine elektronische Steuerung eingebaut.

Fahrwerk und Bremse

Sportliches Handling gepaart mit Limousinen-Komfort
Exzellente Fahreigenschaften gepaart mit hohem Fahrkomfort
prägen seit jeher den Honda-Fahreindruck. Spielerische Agilität, präzise Lenkreaktionen und ein stets leicht zu beherrschendes Fahrverhalten sind markentypisch. Honda-Modelle erwarben sich deshalb über viele Jahrzehnte den Ruf, besonders fahraktive Fahrzeuge zu sein. Das neue, im Vergleich zur Limousine sportlicher abgestimmte CIVIC Coupé führt diese gute Tradition fort. Seine hohe Spurstabilität bei plötzlichen Richtungswechseln, ein komfortables und entspanntes Fahrgefühl sowie leistungsstarke Bremsen bestätigen den sicheren und harmonischen Fahreindruck.

Mit ihrer deutlich verbesserten Torsionssteifigkeit bietet die hochfeste Karosserie die besten Voraussetzungen für eine präzise Radführung, da sich die Anlenkpunkte unter dynamischer Beanspruchung beispielsweise bei hohen Querbeschleunigungen nicht verändern. An der Vorderachse kommt eine kompakte McPherson-Federbeinkonstruktion zum Einsatz, die mit ihrer um 56 mm geringeren Einbaulänge Platz schafft für eine Raum sparende Lage des Motors. Die Führung der hinteren Räder übernimmt eine ebenfalls sehr kompakt bauende Double-Wishbone-Aufhängung. Ohne Kompromisse in puncto Handling oder Komfort einzugehen, konnten Federn, Stoßdämpfer und untere Querlenker weiter nach außen verlegt werden.


Das CIVIC Coupé rollt nunmehr auf 15 Zoll großen Rädern. Diese Maßnahme erhöht nicht nur den Fahrkomfort und verbessert das Handling, sondern unterstreicht auch den dynamischeren optischen Auftritt. Rollwiderstandsarme Reifen der Dimension 195/60 R 15 reduzieren zudem den Treibstoffverbrauch.

Höher montiertes Lenkgetriebe
Die ungewöhnliche Positionierung der servounterstützten Zahnstangenlenkung erlaubt eine sehr weit nach hinten und nach unten gerückte Einbaulage des Motors. Dieses wiederum ermöglichte die verkürzte Gestaltung der Frontpartie.
Die Lenkung selbst besitzt ein variables Übersetzungsverhältnis, das Handlichkeit und Lenkpräzision bei niedrigem Tempo gewollt leichtgängig gestaltet, bei höheren Geschwindigkeiten aber mit wohl dosierten Lenkkräften die erwünschten Rückmeldungen von der Straße gibt.

Brems-Assistent unterstützt bei Notbremsungen
Alle Versionen des CIVIC Coupés verfügen serienmäßig über ein Antiblockier-Bremssystem mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD). Unterstützt wird das System durch einen neuartigen Brems-Assistenten, den Honda erstmals in der neuen CIVIC-Baureihe serienmäßig einsetzt. Dieses System erkennt an der Kraft, mit der der Fahrer das Bremspedal betätigt, ob es sich um eine Not-Bremsung handelt. Eine in den Bremskraftverstärker integrierte Mechanik schaltet in diesem Fall auf eine höhere Verstärkungs-Kennlinie um, so dass bei gleicher Pedalkraft ein mehr als doppelt so hoher hydraulischer Druck im Bremssystem erreicht wird. Dies geschieht schneller, als die meisten Fahrer dazu in der Lage wären und spart besonders bei Notbremsungen aus hohen Geschwindigkeiten wertvolle Meter Bremsweg.

Sicherheitskonzepte von Honda

Intelligente Karosseriestruktur für hohe passive Sicherheit
Zum Schutz seiner Passagiere besitzt das neue CIVIC Coupé eine besonders aufprallresistente Fahrgastzelle, die mit exakt berechneten Deformationszonen sowie einer Reihe innovativer konstruktiver Merkmale auch die Verletzungsgefahr für Fußgänger minimiert.


Intelligent konstruierte Verbindungen von Quer- und Längsträgern sowie den Türschwellern erhöhen deutlich die Karosseriesteifigkeit und schaffen damit die Voraussetzungen für eine optimal geschützte Fahrgastzelle. Progressive Deformationsstrukturen ermöglichen bei einem Aufprall eine Verteilung der Kräfte in die Fahrzeug-Struktur. Zusätzlich erlaubt ein kontrolliertes Nachgeben des vorderen Fahrschemels, der das Fahrwerk mit der Karosserie verbindet, gezielt Aufprallenergie abzubauen.

Der hintere Motorträger aus Kunststoff besitzt eine Sollbruchstelle und schert bei einem Aufprall gezielt ab. Der Motor kippt nach unten; dadurch wird ein Eindringen des Motors in den Innenraum vermieden. Um das Verletzungsrisiko für die Passagiere weiter zu reduzieren, fängt das neue CIVIC Coupé einen größeren Teil der Aufprallenergie bereits in einem frühen Stadium ab. Charakteristisch für die passive Sicherheit des Coupés ist ein Knotenblech, das quer durch die Bodengruppe beide B-Säulen gegeneinander abstützt. Bei einem Seitenaufprall werden so die Kräfte wirkungsvoller in die Grundstruktur abgeleitet und die Karosserie deutlich weniger deformiert.

Eine steife Verbindung zwischen dem hinteren Rahmen und den Schwellern vernichtet auch bei einem Heckaufprall noch wirkungsvoller die Aufprallenergie.

Durch die um 227 mm nach oben versetzte Anordnung des Lenkgetriebes schufen die Honda-Techniker den erforderlichen Platz im Motorraum, den der Fahrschemel im Falle eines Aufpralls als Deformationsweg nutzt ein entscheidender Beitrag zum hohen Sicherheitsstandard des CIVIC Coupés.

Die Sicherheitsexperten von Honda sind deshalb überzeugt, auch mit dem Zweitürer den anspruchsvollen Euro-NCAP-Crashtest mit der Höchstbewertung von vier Sternen abschließen zu können.
In den USA hat das CIVIC Coupé den strengsten Test bereits mit Bravour bestanden: Mit der Höchstwertung von 5(!) Sternen beim US-NCAP-Crashtest erhielt er die Bestnote aller Coupés auf dem US-amerikanischen Markt!

Sicherheit für Fußgänger
Ein wichtiger Bestandteil von Hondas umfassender Forschung
auf dem Gebiet der Fußgängersicherheit (Unfallverhütung und Verletzungsminimierung) war die Entwicklung eines Fahrzeug-Prototypen namens ASV3 im Rahmen eines vom japanischen Verkehrsministerium geförderten Projekts. Der Einsatz von durch Honda immer weiterentwickelten Fußgänger-Dummies Polar II im modernsten Crash-Center der Welt in Tochigi, die exakte Auswertung von Unfalldaten und ein Computerprogramm zur Unfallsimulation lieferten umfassende Daten zur Erkennung und somit zur Minimierung des Verletzungspotenzials.

Zu den Ausstattungsmerkmalen zur Minimierung von Verletzungen bei Fussgängern zählen:
· freier Raum unterhalb der Motorhaube, der ihre ungehinderte Verformung als optimierte Knautschzone bei einem Aufprall ermöglicht
· Motorhaubenscharniere, die sich unter definiertem Druck verformen
· energieabsorbierende Scheibenwischerlager, die unter hoher definierter Belastung brechen
· Energieabsorbierende Rahmen der Windschutzscheibe
· Kotflügel, die auf einer deformierbaren Unterkonstruktion montiert sind, geben auch bei definierter Belastung nach

Speziell das weicher ausgeführte Karosserie-Frontteil dient
dabei auch dem Fußgängerschutz und greift Erkenntnisse auf, die Honda im Rahmen eines umfangreichen Forschungsprojekts gesammelt hat. So reduzieren die sanft gewölbte Motorhaube und die ohne Ecken und Kanten gestalteten Übergänge zu den Scheinwerfern und den A-Säulen das Verletzungsrisiko für Fußgänger.

Umfangreiche Rückhaltesysteme für passive Sicherheit
Die serienmässige Sicherheitsausstattung des CIVIC Coupés umfasst Frontairbags für Fahrer und Beifahrer sowie zwei Seiten-Airbags vorne. Die vorderen Sicherheitsgurte sind mit Gurtstraffern sowie Gurtkraftbegrenzern ausgerüstet, während die Fond-Passagiere von drei Dreipunktgurten gesichert werden. Im Falle eines Überschlags unterbricht ein Absperrventil im Kraftstoff-System automatisch die Benzinzufuhr und vermindert so die Brandgefahr.

Ausstattung und Preise

Viele Extras serienmäßig
Das neue CIVIC Coupé wird den Versionen: LS und ES angeboten.
Bereits die Serienausstattung des LS-Modelles ist sehr umfangreich und enthält:

· Fahrer- und Beifahrerairbag
· Seitenairbags
· ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD)
· Bremsassistent
· Scheibenbremsen vorn und hinten
· Querstabilisator vorn und hinten
· Servo-Zahnstangenlenkung mit variabler Lenkübersetzung
· elektrische Fensterheber
· elektrisch verstellbare und beheizbare Außenspiegel
· Außenspiegel in Wagenfarbe lackiert
· Sicherheitsgurte vorn mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern
· höhenverstellbare, ringförmige Kopfstützen vorn
· Drei-Punkt-Sicherheitsgurte auf allen Fondsitzen
· ISOFIX-Kindersitzbefestigungen (hinten)
· Wegfahrsperre mit wechselndem Code
· sichtbare Fahrgestellnummer
· Kofferraumdeckel und Tankklappe von innen entriegelbar
· höhenverstellbarer Fahrersitz
· höhenverstellbares Lenkrad
· im Verhältnis 60:40 umklappbare Rücksitzlehnen
· in die Heckscheibe integrierte Antenne
· Zentralverriegelung mit Fernbedienung
· Kartentasche am Fahrer- und Beifahrersitz
· Becherhalter vorn
· Lautsprecher vorn und hinten
· Klimaanlage
· Make-Up-Spiegel auf Fahrer- und Beifahrerseite

Die zusätzliche Ausstattung der ES-Modelle beinhaltet:

· VTEC-Motor
· Klima-Automatik
· elektrisches Glas/Hub-Schiebedach
· Begrüßungslicht
· Alarmanlage
· Leseleuchte, vorn
· Leichtmetallfelgen
· Türgriffe in Wagenfarbe
· Scheinwerfer-Waschanlage

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