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Honda Accord Coupé

Honda ergänzt seine Angebotspalette in Deutschland
um ein attraktives Modell: das neue, in den USA produzierte Accord-
Coupé. Der vollwertige Viersitzer mit Zulassung für fünf Personen
bietet stilvolles Design gepaart mit einem rundum überzeugenden
Platzangebot, High-Tech in zahlreichen Konstruktionsdetails und -
als zentrale Eigenschaft - eine überzeugende Kombination aus
überlegenem Fahrkomfort und dynamischen Qualitäten zu
konkurrenzfähigen Preisen.

 

Als Antriebsquellen für das luxuriös ausgestattete Coupé stehen zwei Motoren zur Wahl: ein überarbeiteter 2,0-Liter-SOHC-VTEC-Vierzylin-der mit 147 PS und ein komplett neu entwickeltes, 200 PS starkes 3,0-Liter-VTEC-V6- Triebwerk, das kompakteste Aggregat dieser Hubraumklasse. Der Einstiegspreis liegt bei 51.980 Mark, das Topmodell mit serienmäßiger Vierstufen-Automatik bietet Honda für 58.980 Mark an.

Wie umfassend die Ausstattung des neuen Coupés ist, zeigt die auf einen Punkt reduzierte Optionsliste. Sie enthält lediglich ein Automatikgetriebe für die 2,0-Liter-Version, die serienmäßig mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe ausgerüstet ist. So gerüstet bildet der elegant-luxuriöse Neuling eine Alternative für all jene Autokäufer, die Emotion und sachliches Kalkül gleichermaßen hoch bewerten. Anders als der betont sportliche Prelude, der als 2+2- Sitzer ausgelegt ist, verlangt das Accord-Coupé in puncto Platzangebot kaum Verzicht gegenüber einer Limousine, der gebotene Fahrkomfort ist dem vieler Vertreter dieser Fahrzeuggattung sogar überlegen.

Die Entscheidung für den akzentuierten Auftritt mit dem Honda Coupé fällt damit denkbar leicht. Einerseits repräsentiert das im Honda Design Studio in Los Angeles entworfene Modell mit eleganter und fließender Linienführung aktuellste Designtrends. Andererseits bietet die geräumige, auf dem weltweiten Accord-Plattformkonzept basierende Karosserie einen für diese Fahrzeugklasse ungewöhnlich hohen Nutzwert. Beispiel: Der nach VDA-Norm 467 Liter große Kofferraum läßt sich dank 40/60 geteilter Rücksitzbank nochmals deutlich erweitern.

Die aufwendige Karosseriekonstruktion mit sogenannten tailored blanks - lasergeschweißten, in ihrer Stärke exakt auf die lokale Belastung abgestimmten Blechen - bietet hohe Sicherheitsreserven, die akustisch von der Karosserie entkoppelten Hilfsrahmen an Vorder- und Hinterachse erhöhen Fahrstabilität und - komfort zusätzlich.

Zur serienmäßigen Sicherheitsausstattung zählen elektronisches ABS mit EBD (Electronic Brake Distribution), Doppelairbag, Seitenaufprallschutz, vier Kopfstützen, Dreipunktgurte auf allen Sitzplätzen und Gurtstraffer vorn.

Größte Aufmerksamkeit widmeten die Honda-Techniker auch dem Thema Komfort. Aufwendig gelagerte, geräuschoptimierte Triebwerke, vollständig entkoppelte Fahrwerkskomponenten sowie die sorgsam gedämmte Karrosserie gewährleisten einen weit überdurchschnittlichen Fahrkomfort. Damit gehört das neue Honda Coupé zu den leisesten Fahrzeugen seiner Klasse. Hinzu kommt eine Ausstattung, die kaum noch Wünsche offen läßt. Serienmäßig an Bord sind unter anderem Klimatisierungsautomatik, Ledersitze (vorn beheizbar), Geschwindigkeitsregelautomatik, elektrisch verstellbarer Fahrersitz sowie ebenfalls elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, elektrisches Glasschiebe/-hubdach sowie ein hochwertiges Soundsystem mit RDS-Radio und CD-Player.

Eine perfekte Synthese aus Fahrfreude und zeitgemäßen Eigenschaften wie Wirtschaftlichkeit, Wartungs- und Emissionsarmut ga-rantiert die Technik des Honda Coupés. Beide Triebwerke und die Vierstufenautomatik wurden dem speziellen Einsatzzweck angepaßt. Besondere Entwicklungsschwerpunkte waren geräuschund vibrationsarme Leistungsabgabe, souveräne Kraftentfaltung sowie konsequenter Leichtbau. Mit VTEC, neuem 16-bit-Motormanage- ment, elektronisch geregelter Abgasrückführung und luftunterstützten Einspritzventilen bieten die beiden Vollaluminium- Vierventiler alle Attribute modernen Motorenbaus. Beim Vierzylinder sorgen außerdem zwei gegenläufig arbeitende Ausgleichswellen für ausgeprägte Laufruhe.

Hohen Aufwand betrieben die Entwickler auch beim Fahrwerk. Eine neue Fünflenker-Hinterachse, die weiterentwickelte "Double Wishbone"- Vorderachse und großdimensionierte Scheibenbremsen rundum entsprechen dem Leistungsvermögen und dem übrigen Komfortniveau des neuen Coupés.

Elegantes Erscheinungsbild und exzellenter Komfort

 

  • Neues Karosseriekonzept basiert auf US-Plattform

 

 

  • Großzügige Platzverhältnisse im Innenraum

 

 

  • Luxuriöse Ausstattung für höchste Ansprüche

 

Eleganz im Auftritt gepaart mit Spitzenkomfort, hohen Sicherheitsreserven und ausgeprägter Alltagstauglichkeit - so lauteten die Kernvorgaben bei der Entwicklung des neuen Honda Coupés. Die Basis dafür bildet ein neuartiges, von Honda weltweit eingesetztes Plattformkonzept, das für zukünftige Modelle des Unternehmens übernommen wird.

Die bei der neuen Accord- Baureihe in dieser Form erstmals angewandte Plattformstrategie erlaubt unterschiedliche Karosserielängen und -breiten sowie entsprechende Rad-stände und Spurweiten ohne konstruktionstechnischen Mehraufwand. Das in den USA gebaute Accord-Coupé basiert auf der für den dortigen Markt entwickelten Limousine. Diese weist insgesamt etwas größere Abmessungen auf als die ab Oktober verfügbare Europa-Version, die im englischen Honda-Werk Swindon gebaut wird und speziell auf hiesige Kundenwünsche zugeschnitten ist.

Elegantes Design in großzügigem Format
Eine sehr homogen gestaltete Front, in der markante Scheinwerfer mit moderner Freiflächen-Technik dominieren, fließende Formen und eine klare Silhouette prägen das Design des neuen Honda Coupés. Dabei betonen die integrierten und in Wagenfarbe lackierten Stoßfänger die elegant-gestreckte Seitenlinie der Modellneuheit, die ihre Zugehörigkeit zum gehobenen Coupésegment durch stattliche Außenabmessungen unterstreicht.

Anders als der betont sportliche Prelude, der als 2+2-Sitzer ausgelegt ist, verlangt das Accord-Coupé in puncto Platzangebot kaum Verzicht gegenüber einer Limousine. Mit einer Länge von 4.765 mm und einer Breite von 1.785 mm ist das neue Coupé über 20 cm länger und 3,5 cm breiter als der Prelude. Auch in puncto Radstand (2.670 mm) und Spurweite (1.555 mm vorne, 1.535 mm hinten) übertrifft das neue Coupé den Prelude deutlich. Die größeren Abmessungen und das - dank neuer Fünflenker-Hinterachse - nochmals verbesserte Package sorgen auch im Fond des neuen Coupés für großzügige Platzverhältnisse. Darüber hinaus liegt der Tank gut geschützt im hinteren Hilfsrahmen, was zusätzlichen Raum für die Rücksitzbank schafft. Ergebnis: Das neue Honda Coupé ist ein vollwertiger Viersitzer mit Zulassung für fünf Personen.

Vorne wie hinten reichlich Platz
Die weit vorgezogene A-Säule eröffnet nicht nur eine gute Übersicht nach vorn und zur Seite, sondern ermöglicht Fahrer und Beifahrer auch ein sehr bequemes Ein- und Aussteigen. Die Kopffreiheit ist mit mindestens 964 mm vorne und 926 mm hinten reichlich bemessen. Hier zahlt sich auch die geringe Einbautiefe des neu konstruierten Schiebedachs aus.

Großvolumiger Kofferraum für das Reisegepäck
Kofferraum und Tankklappe lassen sich - wie bei Honda üblich - über einen Hebel neben dem Fahrersitz bedienen. Zum Öffnen des Kofferraums muß er nach oben gezogen, zum Öffnen der Tankklappe nach unten gedrückt werden. Der Kofferraum bietet ein für Coupé-Verhältnisse sehr großzügiges Volumen von 467 Litern (nach VDA-Norm), das sich durch Umlegen der 40/60 geteilten Rücksitzbank nochmals deutlich erweitern läßt.

Hochstabile Karosseriekonstruktion mit Subframes
Unsichtbar, aber beim Fahren deutlich spürbar ist das sehr aufwendige Karosseriekonzept des neuen Honda Coupé. Eine im wahrsten Sinne des Wortes tragende Rolle übernimmt die neuartige Rahmenkonstruktion aus geradlinig geformten und großdimensionierten Längs- und Querträgern, die sich äußerst positiv auf Stabilität und Crashverhalten auswirkt. Hinzu kommen die für das neue Honda-Plattformkonzept typischen Hilfsrahmen - sogenannte Subframes - vorne und hinten. Die von der Karosserie akustisch entkoppelten Hilfsrahmen, an denen die Radaufhängungen angelenkt sind, steigern nicht nur Fahrstabilität und Fahrkomfort, sondern verzehren im Falle eines Crashs zusätzlich Aufprallenergie. Effekt: Die Kombination aus intelligenter Karosseriekonstruktion und Subframes verhilft dem neuen Honda Coupé zu einem insgesamt erheblich verbesserten Crashverhalten, das den weltweit neuesten Sicherheitsnormen gerecht wird.

Geräuschdämmung auf Spitzenniveau
Um die Übertragung von Fahrgeräuschen aller Art in den Innenraum weiter zu minimieren, werden unter anderem die A-, B- und CSäulen des neuen Honda Coupé mit schallisolierendem Material ausgeschäumt. Diese Maßnahme trägt mit dazu bei, den Innengeräuschpegel im Vergleich zum Vorgänger um bis zu vier dB/A zu senken. Darüber hinaus profitieren die Insassen des neuen Honda Coupé von der hervorragenden Verarbeitungsqualität der Karosserie, die unter anderem an den geringen Spaltmaßen und den äußerst paßgenauen Türen erkennbar ist. Hinzu kommen äußerst exakt eingepaßte Gummidichtungen, die gewährleisten, daß auch bei schneller Fahrt keine Windgeräusche auftreten.

Gezielter Leichtbau senkt das Gewicht
Trotz Vollausstattung, stattlicher Abmessungen und hoher Sicherheitsreserven liegt das Leergewicht des Honda Coupé mit 1.385 kg (2,0-Liter mit manueller Fünfgangschaltung) bis 1.530 kg (V6 mit Automatik) auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Neben den kompakten und leichtgewichtigen Motoren sowie dem konsequenten Einsatz modernster Multiplex-Technologie, die den Verkabelungsaufwand erheblich reduziert, trägt dazu auch der Einsatz von "maßgeschneiderten" Karosserieblechen mit unterschiedlichen Materialstärken bei. Diese sogenannten "tailored blanks" ermöglichen erhöhte Steifigkeit ohne Gewichtszunahme. Ein Beispiel für Gewichtseinsparung im Detail ist der aus Aluminium gefertigte Lenkradkranz im V6.

Serienausstattung läßt keine Wünsche offen
Beide Motorisierungs-Varianten des neuen Honda bieten eine lückenlose Vollausstattung inklusive Airbags für Fahrer und Beifahrer, ABS und Dreipunktgurten auf allen fünf Plätzen. Die Liste der aufpreispflichtigen Optionen beschränkt sich auf das Automatikgetriebe (1.800 Mark) für die 2,0-Liter-Version, die ansonsten mit einer manuellen Fünfgangschaltung ausgerüstet ist.

Zu den äußeren Ausstattungsmerkmalen der Modellneuheit zählen Metallic-Lackierung, Colorverglasung, Scheinwerfer-Waschanla-ge, Heckscheibenantenne und Scheinwerfer mit Freiflächen-Tech-nik. Sowohl die 2,0- als auch die 3,0-Liter-Modelle sind serienmä-ßig mit Leichtmetallfelgen ausgerüstet (2,0-Liter: 15 Zoll, 3,0-Liter: 16 Zoll). Türen und Kofferraum lassen sich per Funk-Fernbedie-nung bequem ver- und entriegeln, auch dann, wenn der Impulsgeber nicht direkt aufs Auto gerichtet wird. Beim Entriegeln der Türen schaltet sich automatisch die Innenbeleuchtung ein, um das Einsteigen bei Dunkelheit zu erleichtern.

Die serienmäßige Innenausstattung beinhaltet lederbezogene Sitze sowie Lederlenkrad und -schaltknauf, eine zweistufige Sitzheizung, einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz, Geschwindigkeitsregelautomatik, ein elektrisches Glasschiebe/- hubdach, eine 40/60 geteilte Rücksitzbank, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, ein hochwertiges Soundsystem (mit RDSRadio und CD-Player beim 2,0-Liter bzw. RDS-Casettenradio mit Sechsfach-CD-Wechsler beim V6) sowie eine leistungsstarke Klimatisierungsautomatik.

Neue Klimatisierungsautomatik
Für angenehme Temperaturen und Top-Komfort im Innenraum sorgt eine neue Klimatisierungsautomatik mit leistungsgesteigerten Komponenten. 50 Prozent mehr Leistung bietet der Kondensator, 20 Prozent mehr schaffen der Verdampfer und der Wärmetauscher aus Aluminium mit 75 Millimeter breiter Laminatstruktur. Der eben-falls besonders leistungsstarke Gebläsemotor und der um zehn auf 150 mm vergrößerte Gebläsedurchmesser gewährleisten eine gleichmäßige Verteilung der Luft, die durch einen Pollenfilter in den Innenraum geleitet wird.

Die Klimatisierungsautomatik arbeitet mit vier Sensoren, die ständig die Innen-, Außen- und Motortemperatur sowie die Sonneneinstrahlung messen. Bei Automatikbetrieb vergleicht das Kühlsystem die gewählte Temperatur mit der tatsächlichen Temperatur innerhalb und außerhalb des Fahrzeuges. Um den gewünschten Wärmegrad aufrechtzuerhalten, betätigt es automatisch den Gebläsemotor sowie die Klimaanlage bzw. die Heizung. Temperaturschwankungen, die zum Beispiel bei wechselnder Sonneneinstrahlung auftreten, gleicht das Steuergerät aus, indem es entweder kalte oder warme Luft zuführt. Bei Bedarf kann der Fahrer die Klimatisierungsautomatik ausschalten und Temperatur und Gebläse über die Tasten A/C und MODE selbst regeln.

Komfortabel bis ins kleinste Detail
Seinen Komfortanspruch untermauert das neue Honda Coupé durch liebevoll gestaltete Detaillösungen. Beispiel: Dank breiter Flanken bieten die großzügig proportionierten Sitze ähnlich guten Seitenhalt wie ausgewiesene Sportsitze, gleichzeitig aber auch den Komfort wie in einer Limousine. Die Bedienelemente für die elektrischen Fensterheber befinden sich in den breiten Armlehnen der Türen, die scheinbar nahtlos in die Armablagen der hinteren Seitenverkleidung übergehen - so entsteht optisch eine durchgehende Linie.

Der neu entworfene Armaturenträger in Zweitonoptik fügt sich in diese Einheit elegant ein. Die gut ablesbaren, klar abgegrenzten Instrumente und zahlreiche Kontroll- und Warnleuchten liegen zentral im Blickfeld des Fahrers. Um ein optimales Bedienen der Klimatisierungsautomatik und des Audiosystems zu ermöglichen, wurde die gesamte Mittelkonsole zehn Zentimeter höher und fünf Zentimeter näher an den Fahrerplatz gerückt.

Modernste Multiplex-Technologie für die Bordelektronik
Das neue Honda Coupé ist mit einem erweiterten Multiplex-Steuersystem ausgerüstet. Dieses sogenannte MPCS der zweiten Generation arbeitet anders als frühere Multiplex-Systeme über eine einzige, bidirektionale Bus-Kommunikationsleitung. Einem Linienbus vergleichbar sammelt dieser Datenbus die Informationen der verstreut im Fahrzeug eingebauten Steuergeräte und Elektrokomponenten ein und transportiert sie auf dem selben (Signal-)Weg ans gewünschte Ziel.

Diese Lösung sorgt nicht nur für eine präzisere Ansteuerung einzelner Funktionen und eine höhere Zuverlässigkeit. Gerade bei komplett ausgestatteten Fahrzeugen wie dem neuen Honda Coupé zahlt sich die innovative Lösung auch anderweitig aus: Zum einen reduziert sie den notwendigen Verkabelungsaufwand, was wiederum zu deutlichen Gewichtseinsparungen und einer Vereinfachung der Fertigung führt, da wesentlich weniger Kabel in beweglichen Teilen wie den Türen verlegt werden müssen. Zum anderen ermöglichen Mulitplex-Lösungen neue Komfort- und Sicherheitsfeatures.

So kontrolliert das im neuen Honda Coupé verwendete System unter anderem auch den Schließmechanismus von Türen und Kofferraumdeckel, das automatische Ausschalten von Scheinwerfern und Innenraumbeleuchtung, die Fensterheber-Automatik einschließlich Einklemmschutz und die Alarmanlage. Für zusätzliche Sicherheit im Fahrbetrieb sorgt auch die multiplexgesteuerte Scheibenwischer-Intervallschaltung, die die Wischfrequenz in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit variiert.

Wegfahrsperre der neuesten Generation
Unbefugtes Benutzen des neuen Honda Coupé wird wirkungsvoll durch die serienmäßige Wegfahrsperre verhindert. Stimmt der rollierende ID-Code des Schlüssels nicht mit dem gespeicherten Code überein, läßt sich das Fahrzeug nicht starten. Anders als herkömmliche Systeme legt die neue Wegfahrsperre nicht den Anlasser lahm, sondern die für die Kraftstoffzufuhr zuständigen Schaltkreise.

VTEC-Triebwerke mit 147 und 200 PS

 

  • Extrem kompakter 3,0-Liter-Leichtmetall-V6

 

 

  • 2,0-Liter-Vierzylinder mit zwei Ausgleichswellen

 

 

  • Neue Vierstufen-Automatik

 

Käufer des frontgetriebenen Honda Accord Coupé haben die Wahl zwischen zwei neuen Benzinmotoren: einem mit zwei Ausgleichswellen bestückten, sehr laufruhigen 2,0-Liter-Vierzylinder mit 108 kW/147 PS und einem 147 kW (200 PS) starken, extrem kompakten 3,0-Liter-V6, dessen Zylinderbänke im platzsparenden 60-Grad-Winkel angeordnet sind. Beide Triebwerke verbinden Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit mit einem sportlichsouveränen Charakter und weisen alle für den modernen Honda- Motorenbau typischen Attribute auf: von der Vollaluminium-Bauweise über Vierventiltechnik, die variable Ventilsteuerung VTEC (Variable Valve Timing and Lift/Electronic Control) und die elektronische Kraftstoff-Einspritzung PGM-FI bis hin zur hochentwickelten 16 bit-Motor- und Automatikgetriebe-Steuerung.

Kompaktester V6-Zylinder seiner Hubraumklasse
Bei der Konstruktion des quer eingebauten 3.0-Liter-V6 sahen sich die Honda-Techniker höchst widersprüchlichen Zielvorgaben gegenüber: Das Lastenheft forderte einerseits souveräne Leistung und überragende Laufkultur, andererseits eine vereinfachte, das heißt platz- und gewichtsparende Bauweise. Das Ergebnis ist eine kompakte und leichte Vollaluminium-Konstruktion mit zwei im 60- Grad-Winkel angeordneten Zylinderbänken.

Die Kombination aus VTEC und V6 gewährleistet ein breites nutzbares Drehzahlband. Das höchste Drehmoment von 265 Nm steht bei 4800/min zur Verfügung. Seine Höchstleistung von 147 kW (200 PS) entwickelt der 3,0-Liter-V6 bei 5.500/min.

Mit einem Stichmaß von lediglich 98 mm - bei einer Bohrung von 86 mm - bauen die beiden Zylinderbänke sehr kurz. Die Gesamtlänge des quer installierten Triebwerks beträgt nur noch kanpp 49 cm. Dies führt zu einer besonders steifen, weil ebenfalls kurzen Kurbelwelle und einer außergewöhnlich hohen Stabilität des Kurbelwellengehäuses. Zum niedrigen Gesamtgewicht tragen auch die verkürzten Kolbenhemden bei, die eine Gewichtseinsparung ermöglichten. Die Verringerung der oszillierenden Massen fördert zudem die Drehfreudigkeit des Motors.

Weitere Neuerung: In der Regel werden die Nockenwellen eines Triebwerks von oben in separaten Haltern montiert. Beim neuen V6 hingegen erfolgt der Einbau über die Stirnseite der auf beiden Seiten identischen Zylinderköpfe. Diese Konstruktion reduziert nicht nur die Bauhöhe des Triebwerks sondern trägt auch zur angestrebten Vereinfachung bei.

Die Verbrauchswerte des neuen Triebwerks fallen entsprechend niedrig aus: Bei Überlandfahrt konsumiert der V6 nach ECE-Norm 8,2 Liter pro 100 Kilometer. Der kombinierte Verbrauch liegt bei 10,7 Liter pro 100 Kilometer. Gleichzeitig wartet das V6-Coupé mit beeindruckenden Fahrleistungen auf: Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 225 km/h.

Modifizierter 2,0-Liter-Vierzylinder mit zwei Ausgleichswellen
Das 2,0-Liter-Aggregat gleicht in Grundzügen dem bewährten 2,2- Liter-Motor und verfügt über zwei Ausgleichswellen, die die Massekräfte zweiter Ordnung eliminieren. Die mit doppelter Kurbelwellendrehzahl gegenläufig rotierenden Ausgleichselemente werden von einem Zahnriemen angetrieben.

Für den Einsatz im Coupé wurde der 2,0-Liter in vielen Details modifiziert. Der relativen Leistungssteigerung auf 147 PS steht eine Gewichtsreduzierung um rund drei Prozent gegenüber. Die Zahl der Bauteile sank sogar um sieben Prozent. Wie der V6 verfügt auch der neue Vierzylinder über ein VTEC-System, das an den speziellen Einsatz angepaßt wurde. Der Hauptunterschied besteht darin, daß das zweite Einlaßventil in Abhängigkeit vom Unterdruck im Ansaugsystem zwischen 2.300 und 3.900/min aktiviert wird. Auch Steuerzeiten und Ventilhub wurden geringfügig verändert.

Darüber hinaus ist der Vierzylinder mit Abgasrückführung, dem neuen 16 bit Motor- und Getriebemanagement sowie speziellen Einspritzventilen mit "Lufteinspritzung" (AAI = Air Assisted Injection) ausgerüstet, die für eine besonders feine Zerstäubung des Kraftstoffs sorgen. Das gewährleistet eine optimale, verbrauchs- und umweltschonende Verbrennung.

Langer Hub für kraftvollen Antritt
Dank langhubiger Auslegung (85 x 88 mm) erreicht der 2,0-Liter einerseits einen kraftvolleren Antritt aus niedrigen Drehzahlen und andererseits eine geringe Baulänge. Die Verdichtung liegt bei 9,8:1, ein Klopfsensor sorgt für optimale Ausnutzung der Treibstoffqualität. In Verbindung mit dem Fünfgang-Schaltgetriebe ermöglicht der 2,0- Liter-Vierzylinder eine Höchstgeschwindigkeit von 208 km/h (Automatikversion: 197 km/h). Die Verbrauchswerte nach ECE-Norm liegen bei 12,2 (14,0) Liter im Stadtverkehr und bei 7,1 (7,6) im Überland-Zyklus. Der kombinierte Verbrauch liegt bei 9,0 (10,0) Liter pro 100 Kilometer.

Beide Triebwerke sind kraftvolle "Leisetreter"
Bei beiden Triebwerken wurde die Geräuschentwicklung während der Beschleunigung mit Hilfe der Finite Elemente Methode (FEM) reduziert. Die Computerberechnung erlaubt die optimale Auslegung der Wandstärke des Zylinderblocks und die gezielte Verrippung an den kritischen Punkten. Alle Honda Accord-Coupés sind zudem mit einer neuen, besonders geräuscharmen Abgasanlage ausgerüstet. Sowohl der 2,0- als auch der 3,0-Liter verfügen über einen zusätzlichen Vorschalldämpfer.

Neu entwickelte "Direct Control"-Vierstufen-Automatik
Die beim V6 serienmäßige, in Verbindung mit dem Vierzylinder auf Wunsch lieferbare Vierstufen-Automatik wurde auf Basis der Prelude-Schaltautomaten weiterentwickelt. Vorgaben waren eine weitere Komfortverbesserung, die Reduzierung von Baugröße und Gewicht sowie eine Steigerung des Gesamtwirkungsgrades und die Optimierung des Schaltverhaltens.

Ergebnis: Der neue Automat ist rund zwei Zentimeter kürzer und 2,3 Kilogramm leichter. Mehr Komfort erreichten die Techniker vor allem durch die jetzt "unter einem Dach" vereinte Motor- und Automatikgetriebe-Steuerung. Der neue 16 bit-Management-Rechner kontrolliert die Schaltvorgänge direkt über zwei Linearmagnetventile. Das gewährleistet sanftere Schaltvorgänge unter allen Betriebsbedingungen. Weiterer Vorteil: Die ebenfalls von der Zentralelektronik kontrollierte Geschwindigkeitsregelautomatik schaltet jetzt - beispielsweise bei Bergauffahrt - selbsttätig zurück.

Dank einer verbesserten Torsionsdämpfer-Konstruktion mit langen und progressiven Federn kann die Wandlerüberbrückung nun früher tätig werden, ohne daß es zu lästigen Vibrationen kommt. Bereits ab einem Fahrtempo von 19 km/h kann so volle Überbrückung hergestellt werden, was vor allem im Stadtverkehr den Kraftstoffverbrauch deutlich absenkt.

Höchste Präzision in allen Bereichen

 

  • Neu entwickelte Fünflenker-Double-Wishbone- Hinterachse

 

 

  • Modifizierte Double-Wishbone-Radaufhängung vorn

 

 

  • Optimale Stabilität beim Bremsen

 

Zwei wesentliche konstruktive Innovationen kennzeichnen das Fahrwerk des neuen Accord-Coupé, das prinzipiell - wie alle Honda- Modelle - mit modernen, aus dem Motorsport übernommenen Doppelquerlenker-Achsen (Double-Wishbone) ausgerüstet ist. Neu sind zum einen die akustisch von der Karosserie entkoppelten Fahrschemel vorne und hinten, die die Radaufhängungen aufnehmen.

Hauptvorteil: Fahrgeräusche und Vibrationen werden weitestgehend vom Fahrzeuginnenraum ferngehalten. Zum anderen verfügt das Coupé als erstes Honda-Automobil über die komplett neuentwickelte Fünflenker-Double-Wishbone-Hinterachse, die zukünftig bei allen Modellen der Accord-Baureihe zum Einsatz kommt. Ein Vorzug dieser kompakten Konstruktion sind verbesserte Innen- und Kofferraumabmessungen.

Neue Fünflenker-Hinterachse für optimierte Fahrstabilität
Die erhöhte Anzahl von Lenkern ermöglicht es außerdem, die unterschiedlichen auf das Rad einwirkenden Kräfte getrennt aufzunehmen. Durch diese "Arbeitsteilung" kann jeder einzelne Lenker optimal auf die ihm zugewiesene Funktion abgestimmt werden. Im Gesamtergebnis führt das zu einer präziseren Radführung, erhöhtem Federungskomfort und höherer Fahrstabilität. Zusätzlich werden die vom Hilfsrahmen "gefilterten" Abrollgeräusche weiter minimiert. Stichwort Package: Da sich die Hinterräder beim Einfedern nicht nur aufwärts, sondern auch leicht nach hinten bewegen, konnten die Radhäuser entsprechend dimensioniert werden. Hierdurch ergibt sich mehr Platz für die Fondpassagiere.

Auch vorne stützen sich die Radaufhängungen an einem sogenannter Subframe ab; hier kommt eine modifizierte Ausführung der bewährten Double-Wishbone-Konstruktion zum Einsatz. Sie zeichnet sich vor allem durch eine reduzierte Untersteuerneigung sowie eine verbesserte Traktion und verfeinertes Ansprechverhalten aus.

Bremssystem mit elektronischem ABS und EBD
Dem beeindruckenden Beschleunigungsvermögen des neuen Honda Coupé stehen ebenbürtige Verzögerungswerte gegenüber. Das Bremssystem - alle Modelle verfügen über Scheibenbremsen rundum, die vorderen sind innenbelüftet - zeichnet sich durch hervorragende Dosierbarkeit und optimales Ansprechen auch in kaltem Zustand aus. Mit einem Durchmesser von 282 mm vorne und 260 mm hinten gewährleisten sie eine ausgezeichnete Bremswirkung.

Alle Modelle verfügen serienmäßig über ein elektronisches ABSSystem mit EBD (Electronic Brake Distribution). Der neue ABSSteuerrechner ermöglicht eine noch schnellere Datenverarbeitung und entsprechend kürzere Regelzeiten. Außerdem wiegt das System acht Kilogramm weniger als die bisher von Honda verwendete Einheit. Die elektronische Bremskraftverteilung EBD ermöglicht eine optimale Verteilung der Bremskraft zwischen Vorder- und Hinterachse, abhängig von den Achslasten.

 

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