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Kompromißlos sportlich und mustergültig sauber zugleich präsentiert sich der Honda S2000 Roadster, mit dem das Unternehmen ein völlig neues Sportwagenkapitel aufschlägt. Angetrieben wird der außerordentlich fahrdynamische Zweisitzer von einem
176 kW/240 PS starken 2,0-Liter-DOHC-Vierzylinder mit variabler Ventiltechnik.
Das komplett neu entwickelte Vollaluminiumtriebwerk weist eine für Saugmotoren im Automobilbau einzigartig hohe spezifische Leistung von 120 PS pro Liter Hubraum auf, erfüllt aber gleichzeitig sowohl die sehr strenge EU3-Norm als auch die kalifornischen LEV-(Low Emission Vehicle)-Standards.

 

Der nur 1.260 Kilogramm leichte Honda S2000 beschleunigt in 6,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 241 km/h. Nach klassischer Sportwagenart treibt der vorne längs eingebaute Motor die Hinterräder an. Das Sechsgang-Sportgetriebe mit extrem kurzen Schaltwegen, ein Sperrdifferential und die perfekte Fahrzeugbalance (Gewichtsverteilung 50:50) garantieren höchste Agilität und pures Sportwagen-Feeling, das sich im Innenraum fortsetzt. Gelochte Aluminium-Pedale, ein Aluminium-Schalthebel und digitale Cockpit-Anzeigen unterstreichen hier den sportlichen Charakter, gleichzeitig garantiert die praktisch lückenlose Serienausrüstung inklusive Vollederausstattung, Klimaanlage und elektrischem Faltdach Top-Komfort.

Kompromißlose Sicherheitstechnik
Ein hochfester, X-förmiger tragender Rahmen mit besonders steifem Mitteltunnel "New Open Body Structure" genannt macht den Honda S2000 zu einem der sichersten Roadster auf dem Markt. Er erfüllt weltweit alle Crashnormen einschließlich des besonders strengen Euro-NCAP mit 64 km/h seitlich versetzt gegen eine deformierbare Barriere. Zwei Frontairbags, eine leistungsfähige Bremsanlage mit ABS und EBD sowie ein Hightech-Fahrwerk zählen ebenfalls zum Sicherheitspaket.

"Der Honda S2000 vermittelt unverfälschtes Fahrvergnügen und steht dabei in völligem Einklang mit unserer Unternehmensphilosophie, die eindeutige Prioritäten in den Bereichen Sicherheit und Umweltschutz setzt", erklärte Honda-Präsident Hiroyuki Yoshino anläßlich der offiziellen Freigabe zur Serienproduktion. "Damit", so Yoshino weiter, "repräsentiert der neue Roadster unsere Entwicklungsstrategie für die Zukunft."

Puristisches Design signalisiert Fahrspaß pur
Das puristische Design des 4.135 mm langen, 1.750 mm breiten und nur 1.285 mm hohen Zweisitzers spricht eine unmißverständliche Sprache: Der Honda S2000 signalisiert Fahrspaß pur ein Versprechen, das seine Technik eindrucksvoll bestätigt.

Hiroyuki Yoshino: "Die Präsentation des neuen Roadsters im 50. Jubiläumsjahr von Honda verstehen wir auch als Reminiszenz an unsere eigene Historie; die Wurzeln unseres Unternehmens liegen bekanntlich im Rennsport." So steht der zukunftsweisende Honda S2000 ganz in der Tradition des legendären Roadsters S800. Dieser kompakte und für damalige Verhältnisse innovative Sportwagen war nicht nur das erste Honda-Modell auf vier Rädern.

Mit dem im September 1964 errungenen Klassensieg beim 600-Kilometer-Rennen des ADAC auf dem Nürburgring sicherte er auch den ersten Honda-Erfolg im Automobilrennsport. Als "Enkel" des S800 ist der neue Honda S2000 übrigens seit 35 Jahren das erste Modell der Marke mit sportlich-klassischer Frontmotor/Heckantrieb-Kombination.

Den Honda S2000 er basiert auf der 1995 im Rahmen der Tokyo Motor Show vorgestellten Honda-Sportwagen-Studie SSM (Sports Study Model) und wurde seither mit hohem Aufwand zur Serienreife weiterentwickelt bietet Honda in Deutschland ab Oktober 1999 an. Die Garantiezeit beträgt drei Jahre (100.000 Kilometer).

Karosserie

Verwindungssteif wie ein geschlossenes Coupé

  • Unverwechselbares Design garantiert Markenidentität

 

  • Weltneuheit New Open Body Structure

 

  • Mitteltunnel dient als tragendes und stabilisierendes Element

 

  • Top-Wert bei Torsionssteifigkeit und Biegefestigkeit

 

  • Geringes Gewicht unterstreicht sportlichen Charakter

 

Das unverwechselbare, dynamische Erscheinungsbild des Honda S2000 resultiert aus seinen stimmigen Proportionen. Der 4.135 mm lange, 1.750 mm breite und mit geschlossenem Dach nur 1.285 mm hohe Roadster verkörpert nach außen hin das, was seine Technik verspricht: ein kompaktes Kraftpaket, das individuelle Akzente setzt. Das Design verzichtet auf alle überflüssigen Schnörkel und ist von funktioneller Eleganz gekennzeichnet.

Funktionelle Eleganz mit sportlichem Charakter
In der Frontansicht unterstreicht die harmonisch in den Stoßfänger integrierte Kühlluftöffnung den sportlichen Charakter, der von den beiden zusätzlichen Lufteinlässen vor den Vorderrädern markant ergänzt wird. Die Form folgt dabei der Funktion, denn auf diese Weise gelangt die Luft aerodynamisch optimal geführt zu Motor und Bremsen. Die aus Aluminium gefertigte Motorhaube verläuft leicht abgesenkt zwischen den definierten Kotflügeln; diese Lösung sorgt für sportliche Konturen und verbessert zugleich die Übersichtlichkeit nach vorne. Um eine möglichst flache Bauhöhe zu erreichen, wurde der längs eingebaute Motor um 15 Grad seitlich geneigt montiert.

Die dezent schräg gezeichneten Scheinwerfereinheiten passen sich harmonisch in ihr Umfeld ein und greifen bewußt Motive des sehr erfolgreichen Honda CRX auf. Mit dieser Formensprache pflegt das Unternehmen seine Markenidentität und gibt ein weiteres Statement zur eigenen, 50jährigen Geschichte ab, ohne dabei auf der gegenwärtig modischen Retro-Welle zu surfen. Hinter Streuscheiben aus klarem Glas sind Hochleistungs-Xenon-Lampen mit automatischer Leuchtweitenregelung montiert.

Die leichte Keilform verkörpert klassische Sportwagen-Dynamik in zeitgemäßer Interpretation, die im markant geformten Heck ihren stilsicheren Abschluß findet. Der kräftige, schwarz eingefärbte Windschutzscheibenrahmen und die beiden massiven, hinter den Sitzen installierten Überrollbügel signalisieren auf den ersten Blick die hohe Solidität und Sicherheit der Honda S2000-Karosserie.

Innovative Rahmenkonstruktion bringt höchste Steifigkeit
Für die Honda-Ingenieure stand von Beginn der Entwicklung an fest, daß es bei der Sicherheit des Roadsters keine Kompromisse geben darf. Sie griffen daher auf ihre vielfältigen Rennsporterfahrungen aus der Formel 1 und der nordamerikanischen CART-Serie zurück und entwickelten ein Monocoque-ähnliches Karosseriekonzept, das geringes Gewicht mit ausgeprägter Festigkeit verbindet.

Das Rückgrat des Honda S2000 bildet ein X-förmiger Rahmen, der den Mitteltunnel als zentrales tragendes Element nutzt. Anders als bei herkömmlichen Roadster-Karosserien verbindet der ungewöhnlich kräftig ausgelegte Mitteltunnel den vorderen und den hinteren Hilfsrahmen in Form eines X fast in waagerechter Linie. Diese von Honda New Open Body Structure genannte Auslegung erhöht die Torsionssteifigkeit und Biegefestigkeit signifikant.

Die Werte liegen auf dem Niveau eines geschlossenen Coupés vergleichbar mit denen eines Honda NSX und damit rund doppelt so hoch wie bei herkömmlichen offenen Zweisitzern. Dies kommt nicht nur der passiven Sicherheit zugute, sondern verbessert auch das Fahrverhalten und den Komforteindruck auf schlechter Wegstrecke. Außerdem konnten auf diese Weise unangenehme Vibrationen wirkungsvoll eliminiert werden.

Zusammen mit den breiten und hochgezogenen Seitenschwellern sowie zusätzlichen stabilen Querstreben bildet der tragende Rahmen einen festen, von außen aber unsichtbaren Sicherheitskäfig. Er wird vom verstärkten Windschutzscheibenrahmen und den beiden kräftigen Überrollbügeln hinter den Sitzen ergänzt, die solide in der tragenden Konstrutkion verankert sind. Alle Blechknotenpunkte leiten eintretende Aufprallkräfte in drei Richtungen ab: In den Mitteltunnel, in die Seitenschweller und in den Wagenboden.

Sämtliche Crashtests mit Bravour erfüllt
Der Honda S2000 erfüllt deshalb sowohl den besonders anspruchsvollen Euro-NCAP-Crashtest mit 64 km/h seitlich versetzt gegen eine deformierbare Barriere wie auch einen Frontalaufprall mit 55 km/h gegen eine feste Barriere. Er ist ebenfalls mit einem Seitenaufprall und einem Heckcrash (jeweils mit beweglicher Barrierre) bei 50 km/h sowie zahlreichen Überschlags-Versuchen erfolgreich getestet. Bei einem Offset-Crash absobiert der Mitteltunnel 40 Prozent der Aufprallenergie, Seitenschweller und Türen nehmen jeweils 15 Prozent, der Wagenboden 20 Prozent und weitere Elemente die restlichen zehn Prozent der einwirkenden Kräfte auf. Fahrer- und Beifahrer-Airbag gehören zur Serienausstattung.

Geringes Gewicht auch ohne Aluminium-Karosserie
Die hochfeste "New Open Body Structure" spart gleichzeitig Gewicht, so daß der Honda S2000 nur 1.260 Kilogramm wiegt. Bei der Karosseriekonstruktion setzten die Ingenieure konsequent auf hochfesten Stähle, lediglich die Motorhaube besteht aus Aluminium. Honda beweist damit nachdrücklich, dass effizienter Leichtbau auch ohne massiven Einsatz von Leichtmetallen möglich ist. Bemerkenswert ist das Ergebnis auch deshalb, weil der Roadster mit diversen Elektromotoren (u.a. für Softtop, Fensterheber, Lenkung) ausgerüstet ist, die naturgemäß nicht nur den Bedienungskomfort, sondern auch das Gewicht erhöhen.

Dank der tiefen, sportwagengemäßen Sitzposition, dem hohen Mitteltunnel und der stabilen Seitenschweller fühlen sich Fahrer und Beifahrer optimal in den Honda S2000 integriert ein für das subjektive Fahrempfinden wesentlicher Faktor, den nicht jeder aktuelle Roadster bietet. Für ungetrübtes Open-Air-Vergnügen ohne unerwünschte Zugluft im Nacken sorgt eine transparente, nur zwölf Zentimeter hohe Kunststoffscheibe zwischen den Überrollbügeln (Option). Dieses unauffällige Windschott hält störende Luftwirbel zuverlässig vom Innenraum fern.

Weil die Motorhaube tief heruntergezogen wurde und das Heck dank der leichten Keilform erhöht abschließt, genießt der Fahrer eine ausgezeichnete Übersicht. Als funktional erweist sich auch der leicht zugängliche Kofferraum, der 143 Liter Volumen faßt und somit das Wochenendgepäck von zwei Personen aufnehmen kann.

Ausstattung

Luxus in seiner sportlichsten Form

  • Elektrisches Soft-Top serienmäßig

 

  • Starterknopf und gelochte Alupedale aus dem Rennsport

 

  • Serienmäßige Leder-Sitze besonders wetterfest

 

  • Umfassendes Sicherheitspaket

 

Die Serienausstattung des Honda S2000 läßt praktisch keine Wünsche offen und bekräftigt den Anspruch auf eine führende Rolle am Roadster-Markt. Die aktive Fahrsicherheit unterstützen ein Vierkanal-ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD), eine Elektro-Servolenkung, ein präzises Sechsgang-Schaltgetriebe und ein Sperrdifferential, wie es Honda auch im Supersportwagen NSX einsetzt. Für ein hohes Maß an passiver Sicherheit sorgen im Zusammenspiel mit der äußerst stabilen Karosseriestruktur Gurtstraffer sowie Fahrer- und Beifahrer-Airbags.

Elektrisches Soft-Top und klassischer Starterknopf
Das Softtop des Honda S2000 klappt in wenigen Sekunden vollständig zurück. Zuvor müssen lediglich die beiden Sicherungshebel an der Windschutzscheibe gelöst und der Schalter auf der Mittelkonsole betätigt werden. Elektrisch angetrieben verschwindet das Dach dann umgehend in seiner Versenkung.

Dank der ausgeklügelten Kinematik und den daraus resultierenden geringen Betätigungskräften konnte das Gewicht des gesamte Mechanismus auf nur sechs Kilogramm reduziert werden. Bei Bedarf wird das zurückgeklappte Dach, das über eine kratzfeste Kunststoff-Scheibe verfügt, von einer Persenning abgedeckt. Ein Hardtop für den Winter (Option) befindet sich in Vorbereitung.

Eine nostalgische und stilvolle Reminiszenz an klassische Rennsporttraditionen von Honda bildet der rote, chromumrandete Starterknopf links neben dem Lenkrad, mit dem das Hochleistungs-Triebwerk zum Leben erweckt wird. Die Zündbereitschaft wird mittels Schlüssel hergestellt und durch das Aufleuchten der nach Formel-1-Vorbild gestalteten Instrumente signalisiert. Pures Sportwagen-Feeling vermitteln auch die gelochten Aluminium-Pedale und der Aluminium-Schalthebelknauf.

Fahrerorientiertes Cockpit mit Zitaten aus dem Rennsport
Die Instrumente finden ihre Wurzeln im Formel-1-Rennsport und zeigen ihre Werte digital an. Das Drehzahlband verläuft als Halbkreis von 0 bis 10.000 Umdrehungen pro Minute, bis 9.000/min in Orange, von 9.000 bis 10.000/min in Rot angezeigt, bis der elektronische Drehzahlbegrenzer abregelt. Die Geschwindigkeit wird mit gut lesbaren, orangenen Ziffern signalisiert; gelbe Balken stellen Wassertemperatur und Tankinhalt dar.

Rund ums Lenkrad sind die wichtigsten Bedienungselemente für das Soundsystem und die Klimaanlage griffgünstig angebracht. Elektrisch verstellbare Außenspiegel und elektrisch versenkbare Seitenfenster zählen darüber hinaus ebenso zur umfangreichen Serienausstattung wie Zentralverriegelung, Wegfahrsperre, Leichtmetallräder und Lederbezüge.

Besonders strapazierfähige Lederausstattung
Lederbezüge für die Sportsitze, das handliche Dreispeichen-Lenkrad sowie die Türtafeln, wie sie der Honda S2000 ohne Aufpreis bietet, gehören auch bei deutlich teureren Roadstern keineswegs zu den Selbstverständlichkeiten. Zudem wurden diese hochwertigen Serien-Features in speziellen Prototypen-Tests für Innenraummaterialien erhöhten Anforderungen ausgesetzt. So mußten die Sitzbezüge extra starker Sonneneinwirkung standhalten, um zu prüfen, ob sie auch von länger einwirkendem ultra-violetten Licht nicht ausgebleicht werden.

Außerdem mußten sie mehrere starke Regengüsse über sich ergehen lassen, ohne Schaden zu nehmen. Grund für das aufwendige Testprocedere: Nicht immer ist im Roadster-Alltag gewährleistet, daß der Besitzer bei jedem Parken das Dach schließt – obwohl dies beim Honda S2000 dank Elektroantrieb besonders schnell und bequem funktioniert.

Motor und Getriebe

Leistungsstark und umweltfreundlich

  • Kompakter 2,0-Liter-Reihenvierzylinder mit 176 kW/240 PS

 

  • Triebwerk erfüllt EU3- und kalifornische LEV-Standards

 

  • Neue Vierventil- und VTEC-Technik ermöglichen 120 PS/Liter

 

  • Drehfreundig und drehmomentstark

 

  • Sechsgang-Schaltgetriebe serienmäßig


Angetrieben wird der außerordentlich fahrdynamische Zweisitzer von einem 2,0-Liter-Vierzylinder mit variabler, elektronisch gesteuerter Ventiltechnik (VTEC), zwei obenliegenden Nockenwellen und vier Ventilen pro Zylinder. Er leistet 176 kW/240 PS bei 8.300/min. Das Leichtmetalltriebwerk weist eine für Saugmotoren im Automobilbau einzigartig hohe spezifische Leistung von 120 PS pro Liter Hubraum auf.

 

Für den nur 1.260 Kilogramm schweren Honda S2000 errechnet sich ein Leistungsgewicht von lediglich 5,25 Kilogramm pro PS. Damit markiert der neue Roadster einen weiteren Bestwert in seinem Segment; vergleichbare Werte werden ansonsten nur von reinrassigen und weitaus teureren Supersportwagen oder von spartanisch ausgestatteten Exoten erreicht wird.

Sein maximales Drehmoment von 208 Nm entwickelt der komplett neu entwickelte und sehr kompakte Vierzylinder bei 7.500/min. Gleichzeitig erfüllt das High-Tech-Triebwerk aber dank Sekundärluft-System und Hochleistungs-Metall-Katalysator sowohl die sehr strenge EU3-Abgas-Norm als auch die kalifornischen LEV-(Low Emission Vehicle)-Standards.

Hochleistungstriebwerk mit hervorragender Abgasreinigung
Die Grenzwerte der EU3-Norm, die ab dem nächsten Jahr in Europa für neue Modelle gilt, unterschreitet das neue High Performance Eco-Triebwerk von Honda um bis zu 50 Prozent. Verantwortlich dafür ist ein Technik-Paket, das sowohl eine hocheffiziente Verbrennung als auch eine sorgfältige Abgasreinigung gewährleistet.

Eine zentrale Funktion nimmt dabei der Metall-Katalysator ein, der motornah angebracht ist und sich daher in der Warmlaufphase besonders schnell aufheizt, was die Schadstoffe früher und intensiver als bei herkömmlichen Systemen reduziert. Zwei Lambda-Sonden eine vor und eine hinter dem Kat geben außerdem doppelt soviel Informationen an den Steuerungscomputer der Zünd/Einspritzanlage, so daß die Gemischzusammensetzung noch feinfühliger als bisher geregelt werden kann.

Äußerst kompakte Motorkonstruktion
Mit der Zielsetzung, für einen agilen Sportwagen ein entsprechend kompaktes Hochleistungstriebwerk zu konstruieren, sind die Honda-Ingenieure an die Entwicklung des DOHC-Vierzylinders herangegangen. Grund: Größe und Gewicht eines Motors beeinflussen neben dem Design eines Autos insbesondere auch seine Balance und seinen Schwerpunkt. Folge: Je kompakter ein Aggregat ausfällt, um so mehr Spielraum bleibt den Konstrukteuren für eine ideale Positionierung.

Hier liegt eine der herausragenden Stärken des komplett aus Aluminium gefertigten DOHC-Motors. So unterschreitet das äußerst kompakte Roadster-Triebwerk die Maße des konventionellen 2,0-Liter-DOHC-Vierzylinders, der im Prelude eingesetzt wird, in jeder Hinsicht deutlich: Nicht nur in Länge, Breite und Höhe, sondern auch bezüglich des Gewichts, das um zehn Prozent niedriger ausfällt als das des ebenfalls aus Leichtmetall gefertigten Prelude-Triebwerks.

Möglich wurde dies durch gezielten Leichtbau einerseits sowie die Verkleinerung zahlreicher Bauteile andererseits. Beispiele dafür sind das wesentlich kompakter ausgeführte VTEC-System der neuesten Generation, die deutlich kleineren und leichteren, gleichwohl aber hochbelastbaren Ventilfedern mit rundem statt ovalem Querschnitt oder die extrem leichten Rollenschlepphebel, die nach dem bislang weltweit einmaligen Metall-Injektions-Gußverfahren hergestellt weden. Zur Gewichtseinsparung tragen auch hohlgebohrte Nockenwellen bei, die im Verbund mit dem neuen VTEC-System eine sehr kompakte Zylinderkopfkonstruktion erlauben.

Neues VTEC-System mit innovativen Rollenschlepphebeln
Das neue, im 2,0-Liter-Motor des Honda S2000 erstmals eingesetzte VTEC-System zeichnet sich durch mehrere Vorteile aus, einmal im Hinblick auf Leistung und Standfestigkeit. So führt der Einsatz von Rollenschlepphebeln zu einer signifikanten Reduzierung der Reibungsverluste im Ventiltrieb. Das erlaubt höhere Drehzahlen und eine entsprechend höhere Leistungsausbeute bei gleichzeitig gesteigerter Dauerhaltbarkeit. Weiterer Pluspunkt: Reduzierte Reibungsverluste im Motor tragen zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs bei.

Die neue Schlepphebel-Konstruktion erlaubt außerdem den Verzicht auf eine gesonderte Öleinspritzung und die entsprechende Versorgungsleitungen im Zylinderkopf. Statt dessen fließt das Motoröl nun durch die Bohrungen der Nockenwellen, was den Ölkreislauf als solchen konstruktiv erheblich vereinfacht. Auch das trägt zur Verringerung des Gewichts und des benötigten Bauraums bei.

Den größten Fortschritt in Sachen Bauteil-Verkleinerung bringt der Nockenwellenantrieb mit seiner Kombination aus Kette und Zahnrädern. Die Kette treibt ein auf einem zusätzlichen Wellenstumpf montiertes Zahnrad an, das seinerseits auf die beiden Nockenwellenzahnräder wirkt. Vorteil: Dank der so erzielten Untersetzung ließ sich der Durchmesser der beiden obenliegenden Zahnräder erheblich verkleinern, wodurch die beiden Nockenwellen enger zusammenrücken können. Das Ergebnis ist ein DOHC-Zylinderkopf mit Abmessungen, die nahe bei denen einer einfachen SOHC-Lösung liegen. Ein weiterer Vorzug dieser Anordnung ist ein enger Ventilwinkel, der kurze, nahezu gerade und somit leistungsfördernde Ansaugkanäle möglich macht.

Weitere platzsparende Details: Der Mechanismus, mit dem VTEC zwecks effizienterem Gaswechsel bei hohen Drehzahlen ab 5.850/min den "schärferen" Nocken aktiviert, konnte ebenfalls deutlich verkleinert und in die Schlepphebel-Konstruktion integriert werden. Darüber hinaus wurden die Nebenaggregate auf einer Linie angeordnet, so daß sie durch einen einzigen Riemen angetrieben werden können.

Enormes Drehvermögen
Der neu entwickelte Ventiltrieb ist eine wesentliche, aber nicht die einzige Voraussetzung für das enorme Drehvermögen, das den Roadster-Motor auszeichnet. So haben die Honda-Ingenieure konsequent auf eine Gewichtsoptimierung aller beweglichen Teile im Triebwerk geachtet. Das zeigt sich auch am Beispiel der Kolben, die aus geschmiedetem Aluminium bestehen.

Kurze Kolbenhemden und ebenfalls aus Aluminium geschmiedete Pleuel gewährleisten geringe oszillierende Massen. Alle konstruktiven Maßnahmen zusammen ermögichen sowohl ein spontaneres Drehvermögen mit Spitzendrehzahlen bis nahe 10.000/min als auch einen verbesserten Drehmomentverlauf, dessen Kurve zwischen 5.850 und 9.000/min einen kontinuierlichen Verlauf aufweist.

Ein steifer Aluminium-Motorblock und ein Aluminium-Zylinderkopf sorgen gleichzeitig für geringes Gewicht, hohe Festigkeit und gute Wärmeableitung. Der Zylinderblock wird durch Leiterrahmen aus faserverstärktem Metall (Fiber Reinforced Metal/FRM) versteift. Diese Maßnahme erlaubt zudem enge Zylinderabstände und damit eine große Bohrung bei gleichzeitig möglichst kurzer Baulänge.

Geringer Kraftstoffverbrauch durch optimalen Gaswechsel
Kurze, gerade Ansaugwege und eine ausgeklügelte Abgasanlage mit Edelstahl-Auspuffkrümmern und geringem Abgasgegendruck beschleunigen den Gaswechsel und verbessern damit das ohnehin schon sehr spontane Ansprechverhalten des Vierzylinders. Hochleistungswerte wie im Rennsport erreicht auch das Verdichtungsverhältnis von 11,0:1. Dies ermöglicht eine optimale Verbrennung, erhöht die Leistungsausbeute und senkt gleichzeitig den Kraftstoffverbrauch.

Ergebnis: Bei Fahrleistungen auf dem Niveau von Supersportwagen verbraucht der Honda S2000 im europäischen Fahrzyklus nur 9,9 Liter Superbezin je 100 Kilometer (kombinierter Gesamtverbrauch nach 93/116/EWG). Der 50 Liter fassende Kraftstofftank ermöglicht eine Reichweite von über 500 Kilometern.

Sechsgang-Getriebe mit kurzen Schaltwegen
Blitzschnelle Gangwechsel garantiert das völlig neu entwickelte und äußerst kompakte Sechsgang-Schaltgetriebe. Die Schaltwege sind extrem kurz: Sie betragen nur 23 Millimeter nach vorn oder zurück und nur 40 Millimeter nach rechts oder links. So erhält der Begriff Joy Stick durch den griffgünstigen Aluminium-Schalthebel des Honda S2000 eine neue Bedeutung.

Fahrwerk und Bremsen

Fahrspaß auf höchstem Niveau

  • Perfektes Handling dank neutraler Gewichtsverteilung

 

  • Tiefer Schwerpunkt für minimale Karosserie-Neigungen

 

  • Nochmals verbesserte Double-Wishbone-Einzelradaufhängung

 

  • Leichte und kompakte Elektro-Servolenkung

 

  • Serienmäßiges Sperrdifferential für optimale Traktion

 

Höchster Fahrspaß und agiles Handling kennzeichnet das Fahrerlebnis im neuen Honda S2000 Roadster. Die Tradition der langjährigen Honda-Motorsport-Engagments findet hier einen neuen Höhepunkt in zeitgemäßer Interpretation. Schon die Grundauslegung Frontmotor und Heckantrieb garantiert, daß der Zweisitzer spontan auf jeden Fahrerbefehl reagiert, ohne den Piloten mit unberechenbaren Reaktionen zu irritieren.

Frontmittelmotor für ideale Gewichtsverteilung
Dank seiner kompakten Abmessungen konnte der Motor weit in Richtung Fahrzeugmitte plaziert werden, ein Layout, das unter Fachleuten auch als Frontmittelmotor-Prinzip bezeichnet wird. Zusammen mit der ebenfalls in Wagenmitte konzentrierten Fahrer- und Beifahrer-Position ergibt sich eine perfekt austarierte Gewichtsverteilung im Verhältnis 50:50. Diese wiederum sorgt für ein neutrales Fahrverhalten auch bei höheren Kurvengeschwindigkeiten und verhindert unerwünschte Unter- oder Übersteuerungstendenzen.

Ein tiefer Schwerpunkt und serienmäßige Querstabilisatoren an Vorder- und Hinterachse reduzieren darüber hinaus Wank- und Nickbewegungen. Resultat: Der Honda S2000 liegt auch beim forcierter Fahrweise wie das sprichwörtliche Brett auf der Straße, ohne übertrieben hart oder unkomfortabel zu sein.

Sperrdifferential erhöht Traktion
Ein serienmäßiges, vollmechanisches Sperrdifferential mit begrenztem Schlupf erhöht die Traktion, beispielsweise beim kräftigen Herausbeschleunigen aus engen Kurven. Auch dieses Ausstattungsdetail entspricht bester Sportwagen-Tradition, erhöht zusätzlich den Grip auf Fahrbahnen mit unterschiedlichen Oberflächen zum Beispiel links glatt, rechts griffig um das Doppelte und macht somit eine elektronische Schlupfregelung überflüssig. Deren konsequentes Eingreifen bis hin zum völligen Abbremsen des Fahrzeugs wird von vielen Sportwagen-Enthusiasten ohnehin abgelehnt.

Einzelradaufhängungen rundum sind beim Honda S2000 selbstverständlich. Honda verbesserte die aus dem Formelsport übernommene Double-Wishbone-Konfiguration, indem sie ähnlich wie beim NSX besonders kompakt ausgelegt wurde. Diese Lösung reduziert nicht nur den Platzbedarf und das Gewicht, sondern sorgt auch für das nochmals spontanere Ansprechverhalten der Feder/Dämpfer-Einheiten, die ebenfalls dem Rennsport entlehnt sind.

16-Zoll-Räder mit eigens entwickelten Hochleistungsreifen
Die Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Fahrbahn bilden speziell auf den Honda S2000 abgestimmte Reifen des Typs Bridgestone Expedia S02, die auf serienmäßige 16-Zoll-Leichtmetallräder im Fünfspeichen-Design aufgezogen sind. Auch hier hat Honda eine typische Sportwagen-Lösung in Form einer Mischbereifung realisiert: Vorn trägt der Roadster Pneus der Dimension 205/55 VR 16, hinten solche in der Größe 225/50 VR 16.

Spontan ansprechende Elektro-Lenkung
Ein spontanes und direktes Lenkgefühl wie in einem Renn-Kart vermittelt die Elektro-Servolenkung mit nur 2,25 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag. Zum überragenden Handling-Eindruck des S2000 trägt auch der kleine Wendekreis von nur 10,8 Metern bei. Die Elektro-Servolenkung spart Gewicht und Platz, beansprucht nicht die übliche Leistung einer hydraulisch unterstützten Lenkung und gestattet eine progressive Auslegung. Der Honda S2000 reagiert deshalb bei niedrigen Geschwindigkeiten sehr agil, bei höherem Tempo aber ruhiger, so daß sich die Lenkung nicht mehr gefährlich verreißen läßt. Auf diese Weise bleibt stets ein guter Fahrbahnkontakt erhalten.

Leistungsfähige Bremsanlage
Die großzügig dimensionierte Bremsanlage verzögert den S2000 auch unter extremen Bedingungen stets zuverlässig und mit sehr kurzen Bremswegen. Zur Serienausstattung des Roadsters zählen ein vollelektronisches Vierkanal-ABS und elektronische Bremskraftverteilung (EBD).

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