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Mit dem Jaguar S-TYPE platziert der britische Traditionshersteller eine ebenso stilvolle wie dynamische Limousine erfolgreich im Premiumsegment der oberen Mittelklasse des Marktes.

 

Die jüngste Modellgeneration, die am 15. Mai ihre Markteinführung in Deutschland feiert, zeigt dabei eine ganze Reihe entscheidender Neuerungen: ein stilvoll aufgewertetes Design mit leicht veränderten Proportionen, einen modernisierten Innenraum und nicht zuletzt eine optimierte Technik samt erweiterter Motorenauswahl. So ist der Jaguar S-TYPE jetzt auch als komplett neue Variante S-TYPE 2.7-Liter-V6 Diesel erhältlich bestückt mit einem vollkommen neu entwickelten, kraftvollen und laufruhigen Twin Turbo Diesel. In einem enorm wettbewerbsintensiven Segment baut der Jaguar S-TYPE auf einem soliden Fundament auf. Mit der ersten Jaguar S-TYPE-Generation stieß Jaguar 1999 in neue Bereiche des Marktes vor und initiierte gleichzeitig eine neue Ära der Traditionsmarke, geprägt von fortschrittlichem Design und moderner Technik. Im Premiumsegment der oberen Mittelklasse präsentiert sich der ebenso luxuriöse wie sportliche Jaguar S-TYPE als reizvolle Alternative für selbstbewusste, kultivierte und anspruchsvolle Autofahrer. Aus einem von Uniformität geprägten Umfeld sticht der Jaguar S-TYPE mit einer unverwechselbaren Kombination aus Leistung und Stil heraus und mit der einzigartigen Jaguar-Aura. Die Individualität des Jaguar S-TYPE wird von seinem einzigartigen Charakter geprägt, gebildet aus Agilität, zeitgemäßem Luxus und souveräner Kultiviertheit, gepaart mit einem unverwechselbaren, ausdrucksstarken Design. Nachdem seit der Markteinführung weltweit bereits über 200 000 Jaguar S-TYPE verkauft worden sind, hat Jaguar die Baureihe zum Modelljahr 2004 erneut umfassend weiter entwickelt.

Ein Teil der jüngsten Modifikationen betrifft das Karosseriestyling: Der Jaguar S-TYPE wirkt insgesamt athletischer und muskulöser, sein aktuelles Design strahlt Frische und Modernität aus ohne ihr unverkennbares Jaguar-typisches Erscheinungsbild zu verlieren. So erhielt der Jaguar S-TYPE als auffälligste neue Merkmale einen aufrechter angeordneten Kühlergrill und eine deutlich prägnantere V-Linie in der Motorhaube ermöglicht durch einen Wechsel des Materials: Die Haube besteht nun aus leichtem Aluminium statt wie bisher aus Stahl. Weitere Verbesserungen betreffen unter anderem den neuen, schnörkellos gehaltenen Frontstoßfänger, ein gestreckteres Profil, ein kraftvoller wirkendes Heck mit neu gestalteten Heckleuchten und noch knappere Spaltmaße.

Die Aura von zeitgemäßem Luxus strahlt auch das deutlich aufgewertete Interieur des Jaguar S-TYPE aus. Neben zusätzlichen Innenraumfarben und hochwertigeren Ausstattungsmaterialien widmeten sich die Entwickler vor allem der Armaturentafel: Neu gezeichnete, noch besser ablesbare Instrumente unterstreichen den sportlich-dynamischen Charakter der Limousine. Die Sport- und R-Versionen der Modellreihe besitzen jetzt zudem serienmäßig ein Armaturenbrett im Aluminium-Design im Stil legendärer Jaguar-Sportwagen, wie dem E-TYPE des Jahres 1961.

Abgerundet wird der neue Innenraum des S-TYPE durch eine verbesserte, fahrerorientierte Ergonomie, durch eine in allen Komponenten spür- und sichtbare Qualitätsanmutung und durch ein erneut ausgeweitetes Angebot serienmäßiger und optionaler Ausstattungsdetails. So verfügen die Sport-, Executive- und R-Modelle serienmäßig über eine akustische Einparkhilfe hinten sowie ein Memory-Paket, mit zwei speicherbaren Positionen des Fahrersitzes, der Lenkradeinstellung inklusive Außenspiegeln und die Position der elektrisch einstellbaren Pedalerie (falls installiert). Eine der wichtigsten Novitäten des Jahrgangs 2004 befindet sich unter der Motorhaube: ein neu entwickelter, kraftvoller und vor allem äußerst laufruhiger 2,7-Liter-V6-Diesel, der die Palette der Antriebsquellen im Jaguar S-TYPE an einer entscheidenden Stelle ergänzt. Mit dem neuen 2,7-Liter-V6-Diesel haben Jaguar-Kunden erstmals die Möglichkeit, neben den vier Benzinmotoren auch einen hochmodernen Selbstzünder als Triebwerk zu wählen. Damit entspricht Jaguar dem Markttrend schließlich ist die Nachfrage nach Dieselmodellen auch im Premiumsegment des europäischen Marktes in den letzten Jahren erheblich gestiegen.

Das Triebwerk ist eine Gemeinschaftsentwicklung von Ford, PSA Peugeot Citroen und Jaguar und hält im Jaguar S-TYPE als erstem Serienmodell Einzug. Während die Ingenieure des Jaguar-Entwicklungszentrums Whitley im britischen Coventry maßgeblich an der Entwicklung und Abstimmung des V6 beteiligt waren, zeichnet für die Produktion das kürzlich eröffnete Dieseltechnologiezentrum der Ford Motor Company in Dagenham verantwortlich.

Der neue 2,7-Liter-Diesel bietet alle Qualitäten, die Fahrer von einem Jaguar-Motor erwarten: viel Leistung, reichlich Durchzugskraft sowie nicht zuletzt Kultiviertheit und Laufruhe auf höchstem Niveau. Der V6 mit einem Zylinderwinkel von 60 Grad erzeugt mithilfe von vier oben liegenden Nockenwellen, 24 Ventilen, zwei elektronisch gesteuerten Turboladern mit variabler Geometrie und Common-Rail-Technologie der zweiten Generation mit schneller Piezo-Einspritzung eine Leistung von 152 kW (207 PS) und ein maximales Drehmoment von 435 Nm. Entscheidend dabei: 80 Prozent des Drehmoments sind bereits ab 1500 Umdrehungen verfügbar, was dem Jaguar S-TYPE-Diesel eine enorme Elastizität verschafft. Ganz nach Wunsch kann der Kunde zwischen Automatik oder Schaltgetriebe mit jeweils sechs Gängen wählen. In beiden Versionen ermöglicht das Triebwerk adäquate Fahrleistungen: Den Sprint von 0 auf 100 km/h erledigt der handgeschaltete S-TYPE 2,7l V6-Diesel in 8,5 Sekunden, mit Automatik dauert es nur eine Zehntelsekunde länger. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 (Schaltgetriebe) bzw. 227 km/h. Der neue Motor ist nicht nur kraftvoll und durchzugsstark, sondern auch extrem leise. Einen entscheidenden Beitrag dazu leistet die erstmals in einer Großserie realisierte innovative Motorblockkonstruktion unter Verwendung von Gusseisen mit Vermikulargraphit (CGI Compacted Graphite Iron), das deutlich leichter und fester als herkömmlicher Grauguss ist. So wiegt das Aggregat mit 202 Kilo lediglich 15 kg mehr als ein vergleichbarer V6-Benzinmotor. Für höchste Laufruhe und Komfort sorgen zudem geräuschdämpfende Maßnahmen wie eine doppelwandige Ölwanne, die mit Elastomerdichtungen isolierten Composite-Ventildeckel sowie zweifach isolierte Motorhalterungen. Wie es sich für einen hochmodernen Diesel gehört, ist der Selbstzünder des Jaguar S-TYPE eine attraktive Alternative für besonders wirtschaftlich denkende Autofahrer. Denn ungeachtet seines hohen Leistungsvermögens begnügt sich das handgeschaltete Modell im kombinierten Messzyklus mit einem Verbrauch von 7,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer; auf der Landstraße liegt der Verbrauch sogar bei nur 5,7 Litern.

Zur Motorenpalette zählen neben dem Selbstzünder weiterhin vier leistungsstarke V6- bzw. V8-Benzinmotoren: vom wirtschaftlichen 2,5-Liter-V6 mit 147 kW (200 PS) über den 3,0-Liter-V6 mit 175 kW (238 PS) bis hin zum 4,2-Liter-V8, der als 219 kW (298 PS) leistende Saugversion sowie als Kompressormotor lieferbar ist. Mit 291 kW (395 PS) ist der 4,2-Liter-V8 Kompressor der leistungsstärkste Serienmotor, den Jaguar jemals gebaut hat. Er verhilft der S-TYPE-Limousine zu absolut souveränen Fahrleistungen auf Sportwagenniveau. Während die beiden Varianten des 4,2-Liter serienmäßig mit einer ZF-Sechsgangautomatik gekoppelt sind, ist für die V6-Triebwerke wahlweise eine Sechsgangautomatik oder ein manuelles Fünfganggetriebe erhältlich.

Karosseriedesign
Das Design ist seit jeher ein Hauptentscheidungsgrund für Jaguar-Käufer. Die eleganten Linien des Jaguar S-TYPE wurden zum Modelljahrgang 2004 dezent, aber wirkungsvoll überarbeitet: Sie verschaffen dem Modell einen noch athletischeren, zeitgemäßen und schlanken Auftritt mit einer betont muskulösen Note. Dank subtiler Eingriffe an entscheidenden Stellen wartet der Jaguar S-TYPE insgesamt mit einer deutlich veränderten Optik auf getreu der Designphilosophie, dass weniger oft mehr ist. Das Auto besitzt dabei ein eindeutiges Zentrum den Kühlergrill und die Doppelscheinwerfer. Die Motorhaube aus Aluminium statt des vorher verwendeten Stahls verbessert nicht nur Gewichtsverteilung und Handlingeigenschaften sie lenkt dank ihrer markanten V-Form den Blick des Betrachters stärker nach vorn, in Richtung des modifizierten Grills, und verleiht dem Vorbau eine insgesamt kraftvollere Optik. Der neu geformte Übergang zwischen der Motorhaube und den komplexen Rundungen der Scheinwerferausschnitte verringert die Spaltmaße deutlich, wodurch sich die Qualitätsanmutung nochmals erhöht. Alle diese Modifikationen verschaffen der Front des Jaguar S-TYPE einen insgesamt kräftigeren und dynamischeren Charakter. Der schlicht gehaltene Frontstoßfänger und die neu gestalteten Stoßfängerleisten wirken weniger wuchtig. Unterbrochen werden die klaren Linien einzig durch die Lufteinlässe, die Nebelscheinwerfer serienmäßig bei allen Modellvarianten außer dem S-TYPE R und die glatten Abdeckungen der Sensoren für Einparkhilfe und adaptive Geschwindigkeitsregelung. Durch die Integration von Stilelementen des sportlichen R-Stoßfängers tritt der Grill noch klarer hervor und verleiht dem Modell ein insgesamt markanteres Gesicht. Der Stoßfänger des R-Modells besitzt eine noch dynamischere Optik, charakterisiert durch einen größeren zentralen Lufteinlass und zusätzliche Seiteneinlässe mit Einsätzen in Maschendrahtoptik zur Versorgung der Zwillingsölkühler des S-TYPE R anstelle der Nebelscheinwerfer.

Der Kühlergrill sämtlicher Modelle erhielt veränderte Proportionen, er wirkt nun flacher und breiter und nimmt gleichzeitig eine aufrechtere Position ein. Der Grill liegt in einer Ebene mit den markanten Doppelscheinwerfern und erscheint dadurch moderner und prägnanter. Neben einem runden Jaguar-Emblem besitzt der Grill schmalere Vertikalblätter, die zur Betonung der flacheren Optik durch ebenfalls schmale Horizontalblätter ergänzt werden. Selbstverständlich behält der Jaguar S-TYPE R als Markenzeichen seinen sportlichen Maschendrahtgrill mit in Wagenfarbe lackierter Einfassung. Neu gestaltet wurden auch die zuvor leicht abgesetzten Seitenschweller, die sich nun nahtlos in die Seitenkonturen einfügen. Außerdem verlagerten die Designer den optischen Schwerpunkt deutlicher in Richtung der markant geschwungenen Gürtellinie. Der Jaguar S-TYPE wirkt so zwischen den Rädern gestreckter und schlanker, wodurch gleichzeitig ein Gegengewicht zu den kraftvolleren Proportionen der Fahrzeugfront geschaffen wird. Dazu passend fügt sich das neu gezeichnete Heck harmonisch in die Seitenansicht ein. Erreicht wird dies zum einen durch ein klareres Design der Stoßfängerseiten, zum anderen durch ein deutliches Höherziehen der Hecklinie, oberer und unterer Stoßfängerpartie und hinterer Kofferraumdeckellippe. Die zuvor leicht abschwingende Bogenlinie im Profil und um das Heck wurde angehoben, sodass der S-TYPE gleichsam seine Schultern hochzieht. Diese kraftvolle, vorwärts drängende Optik verleiht dem Auto einen athletischen Auftritt, ohne dass die charakteristische Jaguar-Identität darunter leidet. Im Einklang mit der Jaguar-Designphilosophie besitzen die markanten Rundleuchten am Heck eine stärker technikbetonte Optik. Die Leuchten fügen sich nahtlos in die Rundungen des Hecks ein; sie besitzen dank einer komplexeren Formgebung hinter den Klarglasstreuscheiben eine ausgeprägte Brillantoptik. Die verbreiterte und einfacher gestaltete Kofferraumzierleiste ist je nach Modellversion entweder verchromt oder in Wagenfarbe lackiert. Sie verläuft über die gesamte Breite zwischen den Heckleuchten auf ganzer Länge verziert mit dem Jaguar-Schriftzug.

Als Pendant zur markanten Front setzt am Heck des Jaguar S-TYPE R ein ebenso dezenter wie effektiver Spoiler entlang der Kofferraumdeckellinie einen prägnanten Designakzent. Der Spoiler verleiht zusätzlich zu seiner stabilisierenden Wirkung bei hohen Geschwindigkeiten der Rückansicht eine betont sportliche Optik. Untermalt wird dieser Auftritt beim Jaguar S-TYPE R mit einem individuellen Raddesign, dunkel getönten Rückleuchten und einem Doppel-Auspuffendrohr allesamt subtile Träger der Botschaft Leistung pur.

Innenraum und Ausstattung
Wie das Karosseriedesign wurde auch das Interieur des jüngsten Jaguar S-TYPE durch gezielte Detailarbeit weiter entwickelt und verfeinert. Ergebnis ist eine Kombination aus zeitgemäßem Stil und verbessertem Bedienungskomfort. Die neu gestaltete Instrumententafel weist neben klassischen Rundinstrumenten zwei Informationsdisplays auf, die gleichzeitig und permanent Uhrzeit, Gesamt- und Tageskilometerstand sowie Warnhinweise anzeigen. Kunden mit einer Vorliebe für ein mehr technikbetontes Interieur wird im aktuellen Jaguar S-TYPE erstmals eine Armaturentafel in Aluminiumoptik angeboten. Die Palette der Innenraumfarben und -bezugsmaterialien bietet eine größere Auswahl bei gleichzeitig klarerer Differenzierung zwischen den einzelnen Modellvarianten. Eine höhere Materialqualität korrespondiert zudem mit der neuen Qualität des Karosseriedesigns. Neben Stoffbezügen stehen die Lederdessins Classic und Sport sowie eine besondere R Performance-Lederausstattung für die R-Variante zur Auswahl. Bei den Holzapplikationen kann der Kunde zwischen den drei Möglichkeiten Bronze Madrona, grau gebeiztes Vogelaugenahorn und klassisches Wurzelholz wählen. Als Gipfel der Kultiviertheit bietet das Luxus-Paket reichhaltig Walnusswurzelholz unter anderem am Holz-Leder-Lenkrad, beheizbare Ledersitze mit erweiteter Sitzeinstellung in Soft-Grain-Struktur und Premium-Fußmatten. Beim Exterieur kann der Kunde zwischen verchromten oder in Wagenfarbe lackierten Applikationen wählen außer beim R-Modell, wo sie ausschließlich in Wagenfarbe angeboten werden. Der Innenraum bietet schließlich noch eine neue Ausstattungsvariante in großer Tradition: sportliches Aluminiumdesign für Armaturentafel und Türverkleidungen ein legendäres Detail berühmter Jaguar-Sportwagen.

Neben dem eleganten und hochwertigen Innenraumstyling setzt sich der als Classic", Sport" und Executive" erhältliche Jaguar S-TYPE auch mit seiner langen Liste serienmäßiger oder optionaler Ausstattungsmerkmale von seinen Wettbewerbern ab. Je nach Modellversion umfasst die Liste der Serienausstattung unter anderem beheiz- und elektrisch verstellbare Vordersitze mit Zwei-Positionen-Memory, eine geteilt umklappbare Rückbank mit drei Kopfstützen und Isofix-Kindersitzbefestigungen, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik mit Pollenfilter, eine Servolenkung mit variabler Unterstützung, eine elektrisch verstellbare Lenksäule mit Easy-Entry-Funktion für bequemen Ein- und Ausstieg, einen Tripcomputer mit Doppelspeicher, eine Geschwindigkeitsregelanlage und hochwertige Soundsysteme. Als Sonderzubehör sind beispielsweise ein Satellitennavigationssystem, Bordfernseher, elektrisch einstellbare Pedalerie, die JaguarVoice-Sprachsteuerung für alle wesentlichen Funktionen, integrierte Telefonanlage mit Freisprecheinrichtung, Xenon-Scheinwerfer mit Einschaltautomatik und selbsttätiger Leuchtweitenregulierung sowie Scheibenwischer mit Regensensor erhältlich.

Zusätzlich zur Einparkhilfe am Heck wird für den S-TYPE zudem eine Park Distance Control an der Fahrzeugfront angeboten. Dieses geschwindigkeitsabhängige System schützt vor unsichtbaren Hindernissen, wie verdeckten Randsteinen oder niedrigen Pollern, und schaltet sich automatisch ab, sobald das Fahrzeug schneller als 15 km/h fährt. Als Alternative zur serienmäßigen Geschwindigkeitsregelanlage ist gegen Aufpreis eine adaptive Geschwindigkeitsregelung (ACC) erhältlich. Dieses System erkennt, wenn der vorausfahrende Wagen langsamer wird oder Verkehr in die Spur einschert, und bremst den S-TYPE automatisch ab. Sobald der Verkehr wieder flüssiger wird, kehrt ACC zur eingestellten Geschwindigkeit zurück. Sicherheit

Ebenfalls keine Wünsche offen lässt das Sicherheitspaket des S-TYPE. Neben der extrem festen Karosserie wartet die Jaguar-Limousine hier unter anderem mit Front-, Seiten- und Windowbags vorn und hinten, Traktions- und Stabilitätskontrolle sowie dem hoch effizienten adaptiven Rückhaltesystem A.R.T.S. für die Vordersitze mit Ultraschallsensorik auf. Energie absorbierende Sitze mit aktiven Rückenlehnen und pyrotechnische Gurtstraffer an allen Sitzen gehören ebenfalls zur Serienausstattung. Ein wirkungsvoller Diebstahlschutz rundet das Technikangebot ab.

Das in allen Jaguar S-TYPE-Modellen serienmäßige A.R.T.S. ist eines der fortschrittlichsten passiven Sicherheitssysteme des gesamten Marktes. Dieses ultraschallgestützte Insassenerkennungssystem löst die Airbags jeweils nur mit der Energie aus, die der Schwere eines Aufpralls entspricht. Dabei unterlässt A.R.T.S. sogar die Aktivierung der Airbags, wenn dies unnötig oder zu gefährlich ist. Neben den Ultraschallsensoren verfügt A.R.T.S. über eine Reihe weiterer Sensoren: Sie messen das Gewicht des Beifahrers und den Abstand des Piloten vom Lenkrad, erkennen, ob die Sicherheitsgurte angelegt sind und verfügen anhand der ermittelten Aufprallheftigkeit die Auslösung der Airbags.

Die in allen Jaguar S-TYPE-Modellen ebenfalls serienmäßige Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) erhöht vor allem bei schlechten Straßenverhältnissen die Sicherheit im Grenzbereich. Bei Anzeichen von Unter- oder Übersteuern greift das System durch Reduzieren des Motordrehmoments, durch dosiertes Abbremsen einzelner Räder oder eine Kombination von beidem ein. Auf die gleiche Weise verhindert DSC auch ein Durchdrehen der Räder auf rutschigem Untergrund. Der S-TYPE ist weiterhin serienmäßig mit einem elektronischen Bremsassistenten bestückt. Wenn das System eine Vollbremsung registriert, führt er der Bremsanlage selbsttätig den für die Aktivierung des ABS und einer maximalen Verzögerung benötigten Bremsdruck zu. Dieser schneller als jeder Fahrer reagierende Assistent verkürzt den Bremsweg deutlich.

Fahrwerk
Neben Stil und Design ist die überragende Fahrdynamik eines der wichtigsten Attribute des S-TYPE gleichzeitig für Jaguar-Käufer ein entscheidendes Kaufargument. Im Jaguar S-TYPE gehen Fahrkomfort und Kultiviertheit einer luxuriösen Limousine eine harmonische Mischung ein mit dem Handling, der Straßenlage, der Agilität und der Fahrerorientierung eines sportlich ausgelegten Modells. Ebenso wie sein Design hebt auch seine Dynamik den S-TYPE aus der Masse der Premiumlimousinen heraus. Weniger als zwei Jahre nach der Integration einer komplett neuen Vorderradaufhängung und einer grundlegend modifizierten Hinterachse wurde das Jaguar S-TYPE-Fahrwerk zum Modelljahr 2004 noch einmal im Detail verfeinert. Neue, reibungsarme Kugelgelenke und neu abgestimmte Dämpfer sorgen für optimierten Fahrkomfort und einen zusätzlichen Schuss Sportlichkeit. Damit glänzt der S-TYPE mehr denn je mit Jaguar-typischer Dynamik, mit agilem Handling und gleichermaßen sicherer wie komfortabler Straßenlage. Wer es noch sportlicher mag, für den stehen in allen Jaguar S-TYPE-Varianten ein Sportfahrwerk mit straffer abgestimmten Federn und Dämpfern sowie 17- oder 18-Zoll-Leichtmetallrädern optional zur Verfügung. In allen Modellversionen serienmäßig enthalten sind hingegen die geschwindigkeitsabhängige Servotronic-Servolenkung, kraftvoll zupackende ABS-Bremsen mit Bremsassistent sowie Traktionskontrolle und Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC). Darüber hinaus zählt die elektronische Parkbremse in sämtlichen Ausführungen ebenfalls zur Serienausstattung. Die von Jaguar entwickelte, vielgelobte adaptive Dämpferregelung CATS ist im R-Modell Serie und in den übrigen Versionen optional lieferbar.

Die in ihrer Grundstruktur vom 2002er-Modell übernommene Karosserie des jüngsten Jaguar S-TYPE ist zehn Prozent steifer als die der ersten Modellgeneration. Sie bildet eine perfekte Grundlage für das ebenfalls vor rund zwei Jahren neu eingeführte Fahrwerk mit Aluminiumlenkern. Die verschieden langen Querlenker der Vorderachse können dabei Spur- und Sturzänderungen noch besser kompensieren. Die beiden geschmiedeten Alulenker des unteren Querlenkers sind durch ein Kugelgelenk miteinander verbunden und über Gummi- und Hydraulikbuchsen an den vorderen, nicht isolierten Fahrschemel angelenkt. Der ebenfalls aus Aluminium geschmiedete obere Dreieckslenker ist über zwei Flüssigkeitsblockbuchsen und ein Kugelgelenk mit der Karosserie verbunden er verbessert als geometrisches Steuerelement den Geradeauslauf. Die Achse der oberen Lenker ist leicht geneigt und bietet damit besonders bei Vollbremsungen einen verbesserten Nickausgleich. Schraubenfedern, Teleskopdämpfer, Querstabilisatoren und Lenkung sind jeweils präzise auf die unterschiedlichen Charaktere der einzelnen Modellvarianten abgestimmt.

Zur weiteren Verbesserung des Fahrverhaltens besitzt die Hinterachse einen modifizierten Fahrschemel mit steiferen Lagerungen und größeren Buchsen. Ein gleichfalls neues Spurgelenk verbessert zusätzlich die Radfluchtung, während ein niedrigeres Rollzentrum für eine optimale Balance mit der Vorderradaufhängung sorgt. In Verbindung mit der hohen Karosseriesteifigkeit des S-TYPE optimieren detailüberarbeitete, reibungsarme Aufhängungslagerungen das Fahrverhalten. Sie wirken sich zudem positiv auf den Komfort aus, indem sie Abrollgeräusche und Vibrationen mindern und Karosseriegeräusche erst gar nicht aufkommen lassen.

Alle Modellvarianten verfügen serienmäßig über eine geschwindigkeitsabhängige Servotronic-Servolenkung, die stets die optimale Unterstützung bereithält – maximal bei niedrigen Geschwindigkeiten, für bequemes Einparken und Rangieren, und mit minimaler Unterstützung bei hohem Tempo, zugunsten eines direkten und präzisen Lenkgefühls.

Serienmäßig für den S-TYPE R und gegen Aufpreis für alle anderen Modelle wird die von Jaguar entwickelte adaptive Dämpferregelung (CATS) angeboten. Eine Kombination aus Spezialfedern und elektronisch gesteuerten, adaptiven Dämpfern liefert exakt jene Verbindung von Fahrdynamik und -komfort, die seit jeher ein Markenzeichen von Jaguar ist. Das System passt die Dämpferkennung den momentanen Fahrbedingungen jeweils so an, dass stets die optimale Balance von Komfort und Handling gewährleistet ist. Herzstück von CATS ist eine elektronische Steuereinheit, welche die von Sensoren gelieferten Daten mit gespeicherten Kennfeldern vergleicht und in Millisekunden zwischen einer weichen und harten Dämpferkennung umschalten kann.

Das Fahrwerk des neuen Jaguar S-TYPE Diesel weist gegenüber den Benzinversionen weitere Detailmodifikationen auf. Dazu gehören speziell abgestimmte Federn und Dämpfer für optimales Handling sowie reibungsarme Kugelgelenke zur leichteren Beweglichkeit des Fahrwerks, was den Dämpfern ein effektiveres und weicheres Ansprechen ermöglicht. Die modifizierten Dämpfer und Federn senken zusammen mit den reibungsarmen Gelenken auch das Geräusch- und Vibrationsniveau, da sie Fahrbahnstöße weicher abfangen und Fahrbahngeräusche nicht nach innen weitergeben. Das Lenksystem wurde ebenfalls angepasst, um der neuen Fahrwerksabstimmung gerecht zu werden und für ein präzises Fahrgefühl zu sorgen.

Der neue 2,7-Liter-V6-Diesel
Die Einführung des gemeinsam von Ford, PSA Peugeot Citroen und Jaguar völlig neu entwickelten V6-Dieselmotors ist ein weiterer Meilenstein in der Modellgeschichte des S-TYPE. Mit dem neuen V6-Selbstzünder mit zwei Turboladern haben die Kunden erstmals die Möglichkeit, neben den vier Benzinern auch einen Diesel als Antriebsquelle zu wählen ein hochmodernes, leistungs- und durchzugsstarkes sowie vor allem extrem laufruhiges Triebwerk. Die Eckdaten des im Dieseltechnologiezentrum der Ford Motor Company in Dagenham produzierten Motors: vier Nockenwellen, 24 Ventile, zwei Turbolader und Common-Rail-Technologie der jüngsten Generation mit schneller Piezo-Einspritzung. Der Diesel besitzt einen Zylinderwinkel von 60 Grad. Bohrung und Hub betragen 81 x 86 mm und ergeben einen Hubraum von 2720 cm³. Die Leistung des 2,7-Liter-Aggregats von 152 kW (207 PS) sichert dem S-TYPE-Diesel einen Spitzenplatz. Das Drehmoment ist mit 435 Nm sogar noch höher als beim 4,2-Liter-V8-Saugmotor. Noch wichtiger: 80 Prozent des Drehmoments sind beim Diesel bereits ab 1500 U/min verfügbar.

Die beeindruckende Drehmomentkurve verleiht dem Jaguar S-TYPE mit Dieselkraft eine enorme Elastizität im mittleren Drehzahlbereich. Dadurch lässt er sich gleichermaßen entspannt wie dynamisch fahren. Dabei kann der Käufer je nach Vorliebe zwischen Automatik- oder Schaltgetriebe mit jeweils sechs Gängen wählen. In beiden Versionen bietet der Jaguar S-TYPE 2.7l V6 Diesel hervorragende Fahrleistungen: Den Sprint von 0 bis 100 km/h erledigt der Selbstzünder in Verbindung mit Schaltgetriebe in 8,5 Sekunden, mit Automatik dauert es nur 0,1 Sekunden länger. Mit Schaltgetriebe ist er 230 km/h schnell, mit Automatik 227 km/h.

Der Jaguar S-TYPE-Diesel schont dabei gleichzeitig Umwelt und Geldbeutel, etwa mit seinem CO2-Ausstoss von gerade einmal 189 g/km bei der Schaltgetriebe-Variante. Der kombinierte Verbrauch der manuell geschalteten Version liegt bei 7,1 Litern auf 100 Kilometern, auf der Landstraße verbraucht er sogar nur 5,7 Liter.

Wie alle Jaguar-Motoren profitiert auch der V6-Diesel vom Know-how der Ingenieure im Jaguar-Entwicklungszentrum Whitley. Maximale Laufruhe und geringstmögliche Vibrationen waren demnach entscheidende Prioritäten im Lastenheft der Entwicklungsabteilung. Erreicht wurde der extrem leise und seidenweiche Lauf durch mehrere innovative Lösungen. Das Triebwerk lagert auf zweifach isolierten Halterungen der gesamte Antriebsstrang wurde so ausgelegt, dass er das extrem hohe Drehmoment des Motors möglichst weich aufnimmt. Weitere Maßnahmen zur Geräuschdämpfung sind die doppelwandige Ölwanne und die mit Elastomeren isolierten Ventildeckel aus Composite-Material.

Einen entscheidenden Beitrag zur beeindruckenden Laufruhe leistet überdies die innovative Motorblockkonstruktion unter Verwendung von Gusseisen mit Vermikulargraphit (CGI Compacted Graphite Iron), das deutlich leichter und fester als herkömmlicher Grauguss ist. Aus diesem Grund wiegt der kompakte Jaguar S-TYPE-Diesel mit 202 Kilogramm lediglich 15 Kilo mehr als ein vergleichbarer V6-Benzinmotor. Gusseisen mit Vermikulargraphit verspricht darüber hinaus eine noch längere Lebensdauer des Triebwerks. Die Entscheidung zum Einsatz von CGI-Guss ist aber nur ein Grund für die Festigkeit des neu entwickelten Motors. So läuft die geschmiedete und gekehlte Kurbelwelle aus Stahl in vier Hauptlagern, während der Motorblock mit einem separaten Leiterrahmen aus Aluminium unterhalb der Kurbelwelle und der Hauptlager verbunden ist. Diese Grundplatte ist mit nicht weniger als 18 Bolzen am Zylinderblock angeflanscht. Dadurch bildet sie eine große, aber dennoch kompakte und leichte Versteifung des Kurbelgehäuses. Darüber hinaus sind die Hauptlager über Kreuz mit jeweils sechs Bolzen fest mit dem Motorblock verschraubt, um mögliche hochfrequente Vibrationen zu unterbinden. Auch die Ölwanne trägt zur Versteifung des Kurbelgehäuses bei. Sie besitzt zur Geräuschreduzierung eine doppelwandige Stahlstruktur. Dank der Härte des CGI-Gusses konnten die Zylinderbohrungen ohne zusätzliche Laufbuchsen direkt in den Block gefräst werden. Die Kolben bestehen aus gegossenem Aluminium und werden mit einem Doppelwellensystem gekühlt.. Die Pleuel bestehen aus geschmiedetem Stahl mit gespreizten Pleuelfüßen. Die Zylinderköpfe wiederum werden aus hochfestem Aluminium gefertigt. Jeweils zwei Nockenwellen auf jeder Reihe treiben vier Ventile pro Zylinder an: die klassische Auslegung eines Sportmotors. Die hohl gebohrten Nockenwellen werden ebenso wie das Einspritzsystem wegen der geringeren Geräuschentwicklung von einem Zahnriemen angetrieben eine extrem kompakte Konstruktion. Die Kombination der Brennkammer im Zylinderkopf mit der halbrunden Ausformung der Kolbenböden sorgt für eine hoch effiziente Verbrennung mit leisem Laufgeräusch und geringen Abgasemissionen. Dadurch ist auch eine für einen Diesel relativ geringe Verdichtung von 17,3 : 1 möglich. Der 2.7l V6-Diesel des Jaguar S-TYPE besitzt zwei elektronisch gesteuerte Turbolader mit variabler Geometrie. Die relativ kleinen Lader einer für jede Zylinderreihe sprechen überaus schnell, ohne Turboloch an. Die elektrische Betätigung der variablen Schaufelräder anstelle der sonst üblichen Aktivierung durch Unterdruck ermöglicht eine exaktere Steuerung der Schaufeln, was zu geringeren Emissionen und mehr Leistung führt. Zur Vorheizung der Brennkammern beim Kaltstart verfügt der Diesel über Glühkerzen serienmäßig an Bord befindet sich zudem ein kraftstoffbetriebener Zuheizer. Daneben sorgen Oxidationskatalysatoren, die zum schnelleren Erreichen ihrer Betriebstemperatur direkt hinter den Turboladern liegen, für die Senkung der Emissionen schon in der Warmlaufphase.

Der neue Jaguar-Turbodiesel arbeitet mit modernster Common-Rail-Einspritzung mit höheren Drücken als frühere Systeme und mit piezoelektrisch gesteuerten Multipoint-Einspritzdüsen. Das System liefert einen Kraftstoffdruck von bis zu 1650 Bar sowie äußerst präzise und flexible Einspritzmuster. Das Einspritzsystem wird von leistungsstarken Pumpen versorgt und einer modernen Elektronikeinheit (ECU) gesteuert. Der leistungsfähige ECU-Prozessor berechnet die Einspritzimpulse anhand eines vorgegebenen Kennfelds und sorgt damit für geringstmögliche Emissionen und Verbrennungsgeräusche. Er arbeitet eng mit den Steuerungen des Getriebes und der Bremsanlage zusammen. Die Software der ECU sammelt die Informationen von nicht weniger als 23 Sensoren und erteilt Befehle an 20 Regelsysteme. Das Triebwerk besitzt zudem zwei Klopfsensoren, um ein möglichst weiches und leises Laufverhalten zu erzielen. Benzinmotoren

Neben dem neuen 2,7-Liter-V6-Diesel wird der Jaguar S-TYPE mit einer Palette aus vier modernen, kraftvollen Benzinmotoren angeboten: vom wirtschaftlichen 2,5-Liter-V6 mit 147 kW (200 PS) über seinen größeren Bruder, den 3,0-Liter-V6 mit 175 kW (238 PS), und die 219 kW (298 PS) starke Saugversion des 4,2-Liter-Leichtbau-V8. Spitzenmotorisierung ist nach wie vor die spektakuläre Kompressorversion des hochmodernen V8-Triebwerks, die mit ihren 291 kW (395 PS) den Jaguar S-TYPE R zu Höchstleistungen beflügelt. Nicht zuletzt diese Motoren in Verbindung mit der hoch entwickelten ZF-Sechsgangautomatik und dem viel gelobten Fahrwerk verleihen dem Jaguar S-TYPE seinen unverwechselbaren Charakter von kultivierter Sportlichkeit, gepaart mit gediegenem Luxus. Die beiden Versionen des kompakten Jaguar-V6 verfügen über je vier oben liegende Nockenwellen, vier Ventile pro Zylinder, eine stufenlos variable Nockenwellensteuerung und ein Vierstufen-Schaltsaugrohr. Die leichten Vollaluminium-Triebwerke glänzen mit einer hohen spezifischen Leistung, gepaart mit einer exzellenten Flexibilität vor allem im Drehzahlbereich zwischen 1500 und 6800 U/min, in dem über 80 Prozent des maximalen Drehmoments zur Verfügung stehen.

Der 2,5-Liter-V6 entwickelt eine Leistung von 147 kW (200 PS) bei 6800 U/min und ein maximales Drehmoment von 245 Nm bei 4000 Touren. Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigung von 0 auf 100 km/h liegen mit dem serienmäßigen Fünfgang-Schaltgetriebe bei 228 km/h bzw. 8,6 Sekunden, mit der optionalen Sechsgangautomatik bei 225 km/h bzw. 9,9 Sekunden. Die Schaltversion verbraucht nach EU-Norm außerstädtisch 7,3 Liter und im kombinierten Zyklus 9,5 Liter auf 100 Kilometer. Die entsprechenden Werte für die Automatikversion liegen bei 7,9 bzw. 10,3 Litern. Da über 90 Prozent des maximalen Drehmoments zwischen 2500 und 6000 U/min bereitstehen, glänzt der S-TYPE 2.5 mit einem hervorragenden Durchzug. Wesentlich verantwortlich für diesen günstigen Drehmomentverlauf ist die stufenlos variable Nockenwellensteuerung, welche die Ventilöffnungszeiten in Abhängigkeit von Drehzahl, Motorlast und Motoröltemperatur nach früh bzw. spät verstellt. Darüber hinaus trägt die leichte, aber gleichzeitig extrem steife Bauweise des 60-Grad-V6 Motors wesentlich zur hohen Laufkultur bei. Der 3,0-Liter-V6 des S-TYPE leistet 175 kW (238 PS) bei 6800 U/min und erbringt ein Spitzendrehmoment von 293 Nm bei 4100 Umdrehungen. Das Maximaltempo beläuft sich bei der Schaltversion auf 235 km/h, den Spurt von 0 auf 100 km/h absolviert der 3,0-Liter in 7,6 Sekunden. Die entsprechende Werte bei der Automatikversion: 233 km/h bzw. 7,9 Sekunden. Die Schaltversion konsumiert nach EU-Norm außerstädtisch 7,7 Liter und kombiniert 10,3 Liter auf 100 Kilometer, die Automatikversion 8,0 bzw. 10,7 Liter. Schlüssel zu den agilen Fahreigenschaften des 3,0-Liter ist unter anderem eine flache Drehmomentkurve.

Der 4,2-Liter-32-Ventil-V8 mit variabler Nockenwellensteuerung wird in zwei Versionen angeboten: als Saug- und als Kompressormotor. Beide Varianten sind dank der großzügigen Verwendung von Aluminium sehr leicht, dabei aber extrem robust. Dank ihrer hohen Steifigkeit laufen die Motoren praktisch vibrationsfrei. Zudem erfordern ihre direkt wirkenden Aluminium-Tassenstößel keinerlei Wartung.

Die 4,2-Liter-V8-Saugversion erbringt 219 kW (298 PS) bei 6000 Umdrehungen und ein Drehmomentmaximum von 411 Nm, das bei 4100 U/min anliegt. Noch kraftvoller präsentiert sich das mit zwei Ladeluftkühlern und einem mechanischen Eaton-Kompressor bestückte Aggregat des S-TYPE R: Es leistet 291 kW (395 PS) bei 6100 U/min und stellt ein eindrucksvolles maximales Drehmoment von 541 Nm bei lediglich 3500 Touren bereit. Dabei stehen ab einer Drehzahl von 2000 U/min mindestens 86 Prozent des maximalen Drehmoments zur Verfügung Beleg für die enorme Flexibilität, die den S-TYPE R auszeichnet. Für Motoren dieser Leistungsklasse gehen die 4,2-Liter-V8-Triebwerke sehr moderat mit dem Kraftstoff um: Mit der serienmäßigen Sechsgangautomatik verbraucht die 219-kW-Saugversion nach EU-Norm außerstädtisch 8,2 Liter und im kombinierten Zyklus 11,5 Liter auf 100 Kilometer. Die entsprechenden Werte für den 395-PS-Kompressor betragen 9,2 und 12,5 Liter. Die Fahrleistungen des V8 sind vom Feinsten: Während bei beiden Versionen die Höchstgeschwindigkeit bei 250 km/h elektronisch abgeregelt wird, meistert der Sauger-V8 den Spurt von 0 auf 100 km/h in 6,5 Sekunden und die Kompressor-Variante sogar in nur 5,6 Sekunden.

Vorteilhaft auf die Laufruhe des Motors wirken sich neben einem leisen Kettenantrieb auch zusätzliche Dämmungen aus. Als weitere Merkmale sind ein hochmodernes 32-Bit-Motormanagement, eine fünffach gelagerte Kurbelwelle und zwei oben liegende Nockenwellen pro Zylinderreihe zu nennen. Im Jahr 2002 bot Jaguar für den Jaguar S-TYPE R das weltweit erste Automatikgetriebe mit sechs Gängen an ein perfektes Pendant zu Leistung und Drehmomentabgabe des V8. Der ebenso leichte wie kompakte ZF-Automat trägt wesentlich zur exzellenten Laufkultur des Jaguar S-TYPE bei. Die in allen Modellversionen erhältliche Automatik arbeitet mit einer adaptiven Mechatronic-Schaltung, die ihre Schaltmodi den herrschenden Straßenverhältnissen und der Fahrweise des Fahrers anpasst. Die beiden V6-Benziner verfügen serienmäßig über ein eng gestuftes, weich und präzise bedienbares Fünfgang-Schaltgetriebe, der neue 2,7-Liter-V6-Diesel über eine ebenso moderne manuelle Einheit mit sechs Gängen.

Markteinführung und Preise
Der Jaguar S-TYPE der Modellgeneration 2004 wird ab 15. Mai bei den deutschen Jaguar-Vertragshändlern zu haben sein. Dabei beginnt die Preisliste bei 37 500 Euro für den S-TYPE mit 2,5-Liter-V6-Benzinmotor und Classic-Ausstattung, während die neue S-TYPE-Variante mit 2,7-Liter-V6-Diesel ab 39 900 Euro zu haben sein wird.

Jaguar stattet jedes Neufahrzeug mit einem umfassenden Garantie- und Servicepaket aus. Dazu gehören eine Drei-Jahres-Garantie ohne Kilometerbegrenzung, eine dreijährige Garantie auf den Lack und eine Sechs-Jahres-Garantie gegen Durchrosten. Darüber hinaus schützt den Jaguar-Fahrer drei Jahre lang eine europaweite Mobilitätsgarantie: Rund um die Uhr sichert der Jaguar-Europa-Service umfassende Unterstützung, wie Pannenhilfe, Fahrzeugtransport, Ersatzteillieferung oder die Übernahme von Hotel-, Taxi- und anderen Beförderungskosten.

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