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"Mit seiner komplett aus Aluminium gefertigten Karosserie setzt dieses Auto sowohl in technischer als auch in anwendungstechnischer Hinsicht neue Maßstäbe. Dieser neue XJ ist zweifelsohne der fortschrittlichste Jaguar aller Zeiten."

 

Mike Wright, Geschäftsführer, Jaguar Cars Die XJ-Limousine hat die Marke Jaguar zu dem gemacht, was sie heute ist. Sieben XJ-Generationen - vom ersten, von Sir William Lyons 1968 persönlich präsentierten XJ6, bis zum vollkommen neuen Modell, das im September 2002 enthüllt wurde - haben das Banner der ultimativen Jaguar-Limousine durch die Jahrzehnte getragen. Die Gesamtproduktion seit dem ersten XJ-Modell 1968 hat die Marke von 800.000 Fahrzeugen deutlich überschritten- und repräsentiert damit über die Hälfte aller jemals gebauten Jaguars.

Als Vertreter von automobilem Luxus in bester britischer Tradition bot jede XJ-Generation in jeweils zeitgemäßer Form die von Jaguar-Liebhabern geschätzte Mischung von Eleganz, Stil, Komfort und Temperament. Der neue XJ bietet all das - und noch viel mehr. Er ist nicht nur der ultimative Ausdruck von automobilem Luxus der Marke Jaguar; er ist zudem der fortschrittlichste Jaguar aller Zeiten.

Der Werkstoff Aluminium hat bei Jaguar eine lange Tradition. Beim neuen XJ haben die angewandten Techniken jedoch eine völlig neue Dimension erreicht. Auf der Basis einer bahnbrechenden Leichtbaukarosserie in konventioneller Monocoque- statt der eher unüblichen Gitterrahmen-Bauweise haben die Jaguar-Ingenieure ein Auto entwickelt, das nicht nur in jeder Hinsicht größer und umfangreicher ausgestattet ist als das Vorgängermodell, sondern auch noch bis zu 200 kg weniger wiegt als dieses. Eine große Limousine als Leichtbaufahrzeug zu bezeichnen, mag unlogisch erscheinen, doch der neue XJ hat dieses Etikett vollauf verdient.

Die Vorzüge eines Leichtbaufahrzeuges treten direkt vom ersten Tritt auf das Gaspedal zu Tage. Neben messbaren Größen wie Leistung, Kraftstoffverbrauch und Schadstoffausstoß, macht sich die Leichtbauweise auch in subjektiven Aspekten wie dem Fahrverhalten bemerkbar: der neue XJ ist ein enorm agiles Auto. Dieses hohe Maß an Wirtschaftlichkeit in Bereichen, die auch und vor allem im Luxussektor zunehmend an Bedeutung gewinnen, verschafft dem neuen Jaguar XJ deutliche Vorteile gegenüber seinen Hauptwettbewerbern. Noch nicht berücksichtigt sind hierbei das Fahrerlebnis, die traditionellen Jaguar-Attribute wie handwerkliche Gediegenheit, Stil und Luxus, sowie das beeindruckende Sortiment an technischen Assistenten für den Fahrer, die das Leben hinter dem Lenkrad des neuen XJ noch entspannter und angenehmer - und nicht zuletzt noch sicherer - machen.

Der neue XJ wird mit vier Motorisierungen angeboten, deren technische Details Sie im Abschnitt "Technische Daten" weiter hinten finden. Obwohl nicht in allen Märkten alle Motorisierungen angeboten werden, verfügen alle Modelle der XJ-Baureihe über die neue fortschrittliche ZF6HP Sechsgang-Automatik, die im Frühjahr 2002 im neuen S-TYPE debütierte.

Das niedrige Gewicht des neuen XJ ermöglichte das Comeback des legendären "XJ6". Es war ein XJ6, mit dem die XJ-Story im September 1968, bei der Präsentation der ersten Modellgeneration bei der British Motor Show ihren Anfang nahm.

Der 3 Liter V6-Motor mit 238 PS im neuen XJ ist S-TYPE und X-TYPE Besitzern bereits vertraut. Das Angebot an V8-Triebwerken reicht vom 3.5 Liter mit 258 PS über den 4.2 Liter mit 298 PS bis hin zum 4.2 Liter Kompressor mit einer Leistung von 395 PS.

Der neue XJ wird in den Varianten XJ6 3L, XJ8 3.5L, XJ 4.2, XJR 4.2L und Super V8 angeboten, wobei marktspezifische Detailabweichungen in der Ausstattung möglich sind. Selbstverständlich verfügen bereits die Einstiegsmodelle über eine enorm reichhaltige Ausstattung.

Harmonie von Design und Technik
Das bei Jaguar-Kunden und Jaguar-Interessenten ermittelte Meinungsbild war eindeutig: der in den sechziger Jahren als Sportlimousine entstandene XJ bedurfte einer grundlegenden Überarbeitung, um den Erwartungen heutiger Luxuswagenkäufer - nicht zuletzt hinsichtlich des größeren Platzbedarfs - zu genügen.

Diesen Erwartungen Rechnung zu tragen, ohne dabei die markanten Proportionen und den unverwechselbaren Charakter des XJ zu opfern, war zweifelsohne eine große Herausforderung. Der vom Jaguar-Chefdesigner Ian Callum und seinem Team entworfene neue Jaguar XJ ist höher und breiter als sein Vorgänger, und bietet deutlich mehr Platz. Die äußeren Proportionen des Jaguar XJ wurden so dezent modifiziert, dass nur im Innenraum das Mehr an Platz für Insassen und Gepäck erkennbar wird.

"Der neue XJ besitzt einen sehr dynamischen Auftritt," sagt Callum. "Im direkten Vergleich mit den Hauptwettbewerbern ist er ein sehr elegantes Auto." "Was die Proportionen betrifft, tritt der neue XJ sehr modern auf," erläutert Callum. " Die schmäleren und sehr eleganten Türsäulen ergeben trotz der aus praktischen Gründen größeren Kofferraum- und Türöffnungen ein echt zeitgemäßes Design."

Zur Schaffung einer größeren Fahrgastzelle wurden die Vorderräder weiter nach vorne gerückt und die Motorhaube verkürzt. Außerdem erhielt der neue XJ eine größere, weniger stark geneigte Windschutzscheibe.

Das Design der Motorhaube bleibt der traditionellen geschwungenen Form treu. Dazu gehört auch, dass die Vorderkante der Haube - und gleichzeitig die Vorderkante der Kotflügel - um die Scheinwerfer herumgezogen ist, die ihrerseits einen noch markanteren Akzent in der Frontansicht setzen. Laut Callum kommt das dynamische Design des neuen XJ auch in seinem Profil zum Ausdruck. "Das Profil ist jetzt insgesamt noch keilförmiger. Die Dynamik nimmt von vorne nach hinten stetig zu. Die gesamte Kraft ruht auf den Hinterrädern, wie es sich für einen Jaguar gehört."

Den XJ-Designern ist ein Heck gelungen, das trotz höherer Kofferraumhaube den traditionellen Jaguar-Hüftschwung besitzt, in dem sich das Leistungspotenzial des neuen Modells andeutet.

Präzise gewichtsparende Konstruktion
Das Technikerteam erkannte schnell, dass es eines gänzlich neuen Ansatzes bedurfte, um das designbedingte Gewichtsproblem zu lösen und gleichzeitig die im Pflichtenheft für den neuen XJ definierten Vorgaben hinsichtlich Leistung und Luxusausstattung umzusetzen.

Ein Kompromiss kam nicht infrage - und Aluminium war die Antwort. Im Zuge intensiver Forschungen hatten die Jaguar-Ingenieure des Whitley Engineering Centre im englischen Coventry das Potenzial aus der Luft- und Raumfahrt bekannter Niet-Klebetechniken für die Konstruktion einer Aluminiumkarosserie erkannt.

"Wir haben uns beim neuen XJ nicht deshalb für die Leichtbauweise entschieden, weil sie neu ist," unterstreicht der Leitende Programmingenieur David Scholes, "sondern weil wir mit ihrer Hilfe den Erwartungen unserer Kunden am besten entsprechen konnten. Im Endeffekt kümmert es Jaguar-Kunden wahrscheinlich wenig, ob die Karosserie aus Aluminium oder aus Stahl besteht; was unsere Kunden dafür sehr stark interessiert sind Leistung, Dynamik, Wirtschaftlichkeit, Schadstoffwerte und Sicherheit. Damit war die Entscheidung gefallen." Die Karosseriestruktur des neuen XJ besteht aus Alu-Pressteilen, Alu-Strangpressteilen und Alu-Gussteilen. Für die Serienmontage dieser Struktur griffen die Jaguar-Techniker auf bewährte Verfahren aus der Luft- und Raumfahrt zurück. Das macht den neuen Jaguar XJ zum ersten Auto mit einer niet-verklebten Aluminium-Monocoque-Karosserie.

Bei der Niet-Klebetechnik kommt eine Kombination aus Schlagnieten und Klebstoff auf Epoxidbasis aus der Luft- und Raumfahrt zum Einsatz, mit denen sich Alupressteile zu extrem steifen, robusten und haltbaren Baugruppen zusammenfügen lassen. Der bei der Montage von Robotern aufgetragene Klebstoff härtet durch die Wärme beim Lackieren aus. Alles in allem werden zum Fügen der Karosserie 3.180 Nieten verwendet.

Im Endergebnis ist die Karosserie des neuen XJ um 60 Prozent steifer und gleichzeitig um 40 Prozent leichter als die seines Vorgängers. Die Steifigkeit der Architektur stellt zudem einen bahnbrechenden Fortschritt in punkto Crashsicherheit dar.

Neben der fortschrittlichen Karosseriekonstruktion belegt die überall am neuen XJ sichtbare Gediegenheit und Präzision, wie kompromisslos Jaguar am Ziel einer hundertprozentigen Kundenzufriedenheit gearbeitet hat. Die Spalte zwischen den Karosseriepartien sind kleiner und noch präziser ausgeführt als beim Vorgängermodell. Zwischen den Türen, dem Kotflügel, dem Schweller und der angrenzenden Tür ist ein einheitliches Spaltmaß von 3,8 mm vorgesehen. Ein Türöffnungswinkel von 62 Grad vorne und 65 Grad hinten erlaubt einen bequemen Ein- und Ausstieg.

Motor- und Kofferraumhaube sind mit Viergelenkscharnieren in Verbindung mit Gasfedern ausgeführt. Auch an diesen großen Hauben ist ein extrem präzises Spaltmaß von 3,5 mm zwischen Motorhaube und Kotflügel bzw. zwischen Kofferraumhaube und Kotflügel vorgesehen. Um die Gewichtsvorgaben des Technikerteams zu erfüllen, wurden in strukturellen Schlüsselbereichen eine Vielzahl von Leichtbauteilen verbaut. Nachfolgend einige Beispiele:

 

  • · Gesinterte Alupressteile an der Außenhaut des neuen XJ sind weitgehend unempfindlich gegen kleine Blessuren auf überfüllten Parkplätzen.
  • · Hochdruck-Vakuum-Aludruckgussteile kommen an den Anlenkpunkten für Fahrwerks- und Antriebskomponenten zum Einsatz. Das niedrige Gewicht und die hohe Biegefestigkeit dieser Komponenten tragen wesentlich zum hohen Präzisions- und Komfortniveau von Lenkung und Handling des neuen XJ bei.
  • · Alu-Strangpressteile kommen in den Türstrukturen zum Einsatz, wo sie aufgrund ihrer hohen Festigkeit Windgeräuschen entgegenwirken und gleichzeitig ein Mehr an Sicherheit gewährleisten. Strangpressteile werden auch in den Front- und Heckstoßfängerträgern sowie als Tür- und Dachverstärkungen verbaut.

    Magnesium ist so fest wie Aluminium, aber um 30 Prozent leichter. Dieses Material kommt beim neuen XJ in den Sitzrahmen und in der Traverse zum Einsatz, auf der das Armaturenbrett, die Instrumententafel und die Lenksäule montiert sind.

    Das Innenleben
    Das luxuriöse Interieur des neuen Jaguar XJ besticht durch Geräumigkeit, Gediegenheit, ergonomische Flexibilität und Sitzkomfort auf allerhöchstem Niveau - ergänzt durch Multimedia-, Klima- und Kommunikationssysteme, die den Bedürfnissen heutiger Luxuswagenkäufer entsprechen.

    Alles in allem besitzt der neue XJ ein klassisches Jaguar-Interieur, in dem sich ein großzügiges Platzangebot mit Vollholzapplikationen und handvernähten Lederbezügen zu einem Ambiente von gediegener und luxuriöser Behaglichkeit verbindet.

    Dank großzügiger Kopf-, Schulter- und Beinfreiheit vorne und hinten bietet der Innenraum des neuen XJ fünf Erwachsenen bequem Platz. Bei Kundenbefragungen schnitten die neuen Jaguar-Sitze als die komfortabelsten ihrer Klasse ab. Der neue Jaguar XJ verwöhnt die Insassen mit 12- oder 16-fach verstellbaren Vordersitzen samt elektrischer Kopfstützen, in Verbindung mit einer serienmäßigen elektrischen Verstellung für die Pedale und die Lenksäule, die Fahrern jeder Statur einen perfekten Fahrkomfort ermöglicht. Die neue elektronische Handbremse kommt ohne den herkömmlichen sperrigen Handbremshebel aus. Für die Betätigung der Bremse, die sich beim Anfahren selbsttätig löst, genügt ein kleiner eleganter Hebel hinter der Schaltkulisse. Der durch den Wegfall des Handbremshebels frei werdende Platz kommt unmittelbar dem Komfort der Vordersitzinsassen zugute.

    Je nach Modell und Kundenwunsch stehen drei Rücksitzvarianten zur Auswahl: eine nicht verstellbare Dreisitzer-Rückbank, eine elektrisch verstellbare Zweisitzer-Rückbank ohne Mittelkonsole und eine elektrisch verstellbare Zweisitzer-Rückbank mit fest eingebauter Mittelkonsole.

    Mehr Platz haben aber nicht nur die Insassen, sondern auch ihr Gepäck. Mit 470 Litern ist der Kofferraum über 25 Prozent geräumiger als im Vorgänger-XJ - und auch das Handschuhfach ist größer. Sobald Fahrer und Insassen es sich in ihren Sitzen bequem gemacht haben, wird deutlich, was Jaguar mit relevantem Technikeinsatz meint. Angefangen bei den intuitiven und entspannten Schnittstellen zwischen Insassen und Fahrzeugsystemen - bis hin zu den elektronischen Fahrhilfen, gibt der neue XJ keinerlei Rätsel auf und lädt zum entspannten Fahren ein.

    "Für die Bedienung dieses Autos muss man kein Computerfachmann sein," betont David Scholes, der Leitende Ingenieur des XJ-Programmes. "Unsere Kunden lehnen überflüssige technische Spielereien und Funktionen, die das Fahrerlebnis beeinträchtigen, vehement ab. Wir verfahren nach dem Prinzip, dass sich die Technik am Menschen zu orientieren hat und nicht umgekehrt."

    Die relevante Technik im Jaguar XJ konzentriert sich auf die Optimierung der Fahrerergonomie, die Verbesserung des Insassenkomforts, die Erweiterung des Multimediaangebotes sowie die Weiterentwicklung von Sprachsteuerungssystemen, die die Konzentration des Fahrers auf das Verkehrsgeschehen erleichtern. Bestes Beispiel für den intelligenten Einsatz modernster Telematik- und Kommunikationstechnik ist der auf TFT-Technik (Dünnschichttransistor) basierende, 178mm breite LCD-Touchscreen für die Bedienung der Klima-, Audio und DVD-Navigationssysteme und (sofern eingebaut) des Bordfernsehers und der intergrierten GSM-Telefone vorn und hinten. Für die Fondpassagiere im neuen XJ ist optional eine eigene Multimedia-Bedienkonsole vorhanden, mit der das Audio-, TV/Video- und Telefonsystem unabhängig vom Fahrer und Beifahrer bedient werden können.

    Zwei 165mm breite Farbmonitore sind für die TV/Videofunktionen vorgesehen. Die aufpreispflichtigen Monitore sind in die Rückwand der Vordersitzkopfstützen integriert. Ebenfalls aufpreispflichtige Kopfhörer sorgen dafür, dass die anderen Insassen nicht gestört werden.

    Die JaguarVoice Sprachsteuerung erlaubt Fahrer und Beifahrern mittels Sprachbefehlen die Bedienung kompatibler Jaguar-Systeme wie Audioanlage, Videotext, Telefon, Klimaautomatik, Navigationssystem und Info-Displays. Diese Sprachtechnologie hilft dem Fahrer, sich besser auf das Verkehrsgeschehen zu konzentrieren, und wird daher von Jaguar ständig weiter entwickelt. Hochwertige Audiosysteme sind seit jeher ein Markenzeichen von Jaguar, und der neue XJ bildet in diesem Punkt keine Ausnahme. Das für den XJ6 und XJ8 angebotene Soundsystem verfügt neben 8 Lautsprechern über einen CD-Player und ein Radio. Das 320-Watt Jaguar Premium-Soundsystem von Alpin mit 12 Lautsprechern, digitalem Sound-Processing, Verstärker, Subwoofern, sowie einem 6-fach CD-Wechsler und einem CD-Player/Radio wird für den Super V8 serienmäßig angeboten. Für alle anderen Modelle ist das Premium-Soundsystem Option.

    Sicherheit und Reparaturfreundlichkeit
    Der neue XJ verfügt über eine komplette Sicherheitsausstattung, einschließlich des von Jaguar entwickelten adaptiven Rückhaltesystems A.R.T.S. Kernstück der Sicherheitsarchitektur ist jedoch die enorm stabile Aluminiumkarosserie. "Unser Ziel war es, aus dem neuen Jaguar XJ eines der weltweit sichersten Autos zu machen," erklärt David Scholes. "Und die Karosseriestruktur ist das Fundament des hervorragenden Sicherheitsniveaus."

    Die Aluminiumkarosserie hat ihre überragenden Crasheigenschaften in zahlreichen internen Frontal-, Seiten- und Heckaufpralltests unter Beweis gestellt. Vor dem ersten Aufprall des ersten XJ-Prototyps auf eine Barriere haben die Jaguar-Ingenieure mit hochmodernen Computermodellen mehr als 500 computersimulierte Crashtests durchgeführt.

    Leichter als eine vergleichbare Stahlkonstruktion, bringt die XJ-Karosserie wesentlich weniger Wucht in eine Kollision mitein und verringert dadurch die Energiemenge, welche die Karosserie bei einem Unfall zu absorbieren hat. Front- und Heckknautschzonen in der Karosserie dienen zur progressiven Absorbierung von Aufprallenergie und zum Schutz der Unversehrtheit der Kabine. Ein Teil der Kollisionsenergie wird zudem durch die Zweirohr-Gelenkwelle mit Sollbrucheigenschaften absorbiert.

    Eine hochfeste Mittelsäule mit breitem konischem Sockel, seitliche stranggepreßte Alu-Bodenverstärkungen und ebenfalls stranggepreßte Türverstrebungen bieten einen exzellenten Seitenaufprallschutz. Die Architektur des neuen XJ ist auf Reparaturfreundlichkeit ausgerichtet, einen für die Schadensklasseneinstufung in der Fahrzeugversicherung enorm wichtigen Aspekt. Einen entscheidenden Beitrag hierzu leistet die angeschraubte Frontpartie, welche die Reparaturkosten bei Frontalkollisionen senken hilft. Die Frontpartie hält einem Aufprall mit bis zu 15 km/h stand, ohne dass tragende Teile beschädigt werden. Zwischen Frontpartie und Karosserie sind zusätzlich aufprallabsorbierende Elemente verbaut. Die Stoßfänger des neuen XJ halten einem Aufprall mit bis zu 8 km/h stand ohne dass tragende Teile beschädigt werden. In die als Spritzgussteile ausgeführten Stoßfänger sind die Seitenbegrenzungsleuchten, die Nebelleuchten, die Scheinwerferwaschdüsen und die Sensoren der Park Distance Control integriert. Die Türscharniere sind so konstruiert, dass sie sich nach einem Unfall problemlos, und damit sowohl kosten- als auch zeitsparend ausbauen lassen. Angeschraubte Frontkotflügel lassen sich nach einem Unfall ebenfalls problemlos austauschen und sparen dem Besitzer damit Reparaturkosten. Wie alle in Europa verkauften Jaguar-Neuwagen wird der neue XJ inklusive einer 3-Jahres-Garantie ohne Kilometerbegrenzung angeboten.

    Die richtigen "Tools"
    Der Jaguar XJ wurde digital entwickelt. Hierfür hat Jaguar in modernste Entwicklungstechniken und -verfahren investiert. Dank neuester Systeme unter anderem für das Knowledge-based Engineering und das Rapid Prototyping verfügten die Jaguar-Entwickler über mehr Rechenkapazität und -flexibilität als je zuvor.

    Im Zuge einer nunmehr zehnjährigen Qualitätsoffensive hat Jaguar nach und nach modernste Qualitätssicherungstechniken und -verfahren eingeführt. Eines der wichtigsten Qualitätssicherungsverfahren ist das "Advanced Quality Planning". Diese strukturierte Methode zur Optimierung der Produktqualität erleichtert die frühzeitige Identifizierung potentieller Probleme und deren konstruktive Vermeidung. Das Verfahren erstreckt sich auf alle Entwicklungsphasen, von der rechnergestützten Konstruktion (CAE) bis hin zur statistischen Steuerung der Fertigungsverfahren (SPC). Jede noch so kleine potentielle Problemursache - ganz gleich ob sie zu einem Quietschen oder zu einem gravierenden Systemausfall führen könnte - wird mit Hilfe dieser Methode frühzeitig erkannt und eliminiert.

    Alle Systeme eines jeden neuen Jaguars müssen auch unter den extremsten klimatischen Verhältnissen einwandfrei funktionieren. Ebenso wenig darf der individuelle Fahrstil des Besitzers Auswirkungen auf das Funktionieren der Fahrzeugsysteme haben. Zur Erprobung ihrer Robustheit müssen Jaguar-Prototypen daher extremste Testprogramme absolvieren. Dazu zählt eine Lebensdauersimulation mit hoher Kilometerleistung unter den unterschiedlichsten, auch schlechten, Straßenbedingungen. Die Jaguar-Ingenieure waren zuversichtlich, dass der neue Jaguar XJ dank seiner enorm robusten Leichtbaukarosserie den Lebensdauertest mit Bravour bestehen würde - und sie wurden nicht enttäuscht. Das Ergebnis war so beeindruckend, dass dieselben Prototypen dem gleichen Test ein zweites Mal unterzogen wurden; und wieder absolvierten sie ihn ohne größere technische Probleme. Vor ihrem Publikumsdebut haben Prototypen des neuen XJ eine Laufleistung absolviert, die der doppelten normalen Lebensdauer entspricht! Motoren und Getriebe
    Die auf die neue Leichtbaukarosserie und die neuen Antriebs- und Fahrwerkssysteme des neuen XJ - einschließlich der innovativen 6-Gang Automatik - abgestimmten vier neuen Motoren bestechen durch eine samtweiche, kultivierte Leistungsentfaltung und noch bessere Wirtschaftlichkeit. Der 3 Liter AJ-V6 Motor gibt sein Debut in der Luxuslimousine von Jaguar. Als in etwa gleichstarker Ersatz für den 3.2-Liter-V8 ermöglicht er dem legendären Jaguar XJ6 - einem der berühmtesten Jaguar-Limousinenmodelle aller Zeiten - ein Comeback.

    Ein Neuzugang zur AJ-V8 Motorenfamilie ist der 3.5 -Liter-Motor. Als Weiterentwicklung des auslaufenden 3.2 Liter Motors bietet er ein überzeugendes Zusammenspiel zwischen Leistung und Wirtschaftlichkeit. Den größeren 4.2 Liter AJ-V8 Motor teilt sich der XJ mit dem Jaguar S-TYPE und dem Jaguar XK. Mit seinem von 4.0 auf 4.2 Liter vergrößerten Hubraum entwickelt das Triebwerk sieben Prozent mehr Leistung und Drehmoment. Traditionsgemäß stattet Jaguar das Topmodell der Baureihe mit einem Kompressor-Hochleistungstriebwerk aus. Mit 395 PS entwickelt der 4.2-Liter-AJ-V8 Kompressormotor 33 Prozent mehr Leistung als die technisch verwandte Saugerversion.

    Alle vier im Jaguar-Entwicklungszentrum in Whitley bei Coventry entwickelten Motoren bieten Leistung und Laufkultur in bester Jaguar-Tradition.

    Fahrdynamik
    Jaguar-Limousinen besitzen seit jeher einen sportlichen Touch; und der XJ ist das beste Beispiel. Der neue XJ führt diese Tradition fort. Dank des Aluminiums konnten die Techniker den neuen XJ mit fahrdynamischen Qualitäten ausstatten, die für ein Auto dieser Größe außergewöhnlich sind. Dank einer neuen Vorder- und Hinterachse - in Verbindung mit einer serienmäßigen Luftfederung und einer verbesserten Adaptiven Fahrwerksregelung (CATS) - setzt der XJ neue Maßstäbe in puncto Fahrkomfort und Handling. Das größtenteils aus Leichtbauwerkstoffen gefertigte Fahrwerk harmoniert perfekt mit der leichten und dabei hochsteifen Aluminiumkarosserie, welche den Fahrwerkssystemen - von den Bremsen bis zur Lenkung - die erforderliche Stabilität bietet.

    Alle Modelle des neuen Jaguar XJ verfügen serienmäßig über eine Luftfederung, die wesentliche Komfortvorteile gegenüber einer konventionellen Schraubenfederung bietet. Die Luftfederung sorgt dafür, dass unabhängig von der Fahrzeugbelastung immer der volle Federweg verfügbar ist, um Fahrbahnunebenheiten zu kompensieren.

    Die Luftfederung des XJ ist mit Luftfeder/ Dämpfereinheiten anstelle der konventionellen Schraubenfeder/Dämpfereinheiten ausgeführt. Niveausensoren versorgen eine im Kofferraum eingebaute Steuerelektronik mit entsprechenden Daten. Bei schneller Fahrt senkt das System zur Verbesserung von Aerodynamik, Fahrzeugstabilität und Wirtschaftlichkeit das Fahrzeugniveau bei 160 km/h automatisch um 15mm ab.

    Das Fahrwerk des neuen XJ ist mit der neuesten Generation der von Jaguar entwickelten Adaptiven Fahrwerksregelung (CATS) ausgestattet. Mit Hilfe von adaptiven, elektronisch geregelten Zweistufen-Dämpfern optimiert CATS den Fahrkomfort unter allen Bedingungen, ohne dass der Fahrer den Eingriff des Systems bemerkt.

    Der neue Jaguar XJ verfügt über ein umfassendes und beeindruckendes Sortiment elektronischer Fahrhilfen. Hierzu gehört auch die neue Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC), die ein Unter- bzw. Übersteuern in kritischen Fahrsituationen im Grenzbereich verhindert.

    Das verbesserte Vierkanal-Antiblockiersystem (ABS) verfügt über Bremsassistent. Dieser greift ein, wenn bei einer Gefahrenbremsung nicht die volle Bremskraft genutzt wird. Dabei erkennt der Bremsassistent an der Plötzlichkeit der Pedalbetätigung eine Vollbremsung und aktiviert umgehend die volle Bremsleistung.

    Die innovative und mehrfach ausgezeichnete Adaptive Geschwindigkeitsregelung (ACC) von Jaguar bietet signifikante Vorteile gegenüber herkömmlichen Geschwindigkeitsregelsystemen. Mit Hilfe eines Mikrowellenradars reagiert das ACC-System selbsttätig bei der Annäherung an einen langsameren Vordermann, ohne dass der Fahrer, wie früher üblich, die Geschwindigkeitsregelung entweder von Hand oder durch Betätigen der Bremse deaktivieren muss. Stattdessen passt das ACC-System entweder durch Wegnehmen von Gas oder durch leichtes Abbremsen die Geschwindigkeit so an, dass der gewünschte Abstand zum Vordermann gewahrt bleibt.

    Eine hilfreiche Funktion des ACC ist der sogenannte "Forward Alert", der den Fahrer akustisch warnt, wenn der Vordermann langsamer wird oder ein Auto in die eigene Spur einschert. Es handelt sich hierbei um die Möglichkeit einer reinen Warnfunktion ohne automatische Anpassung der Geschwindigkeit.

    Eigenes Werk
    Für den neuen XJ wurde in Castle Bromwich ein eigenes Aluminium-Presswerk errichtet und die vorhandenen Karosseriemontageanlagen grundlegend umgebaut. Die fertig montierten XJ-Karosserien werden zur Endmontage ins Jaguar-Werk Browns Lane transportiert.

    Viele der beim Bau des XJ eingesetzten Fertigungstechniken stammen aus der Luft- und Raumfahrt. Die Karosserie des neuen Jaguar XJ wird nicht wie herkömmliche Stahlkonstruktionen punktgeschweißt, sondern mit Strukturklebstoffen und Nieten aus Aluminium-Press-, Strangpress- und Gussteilen zusammengefügt.

    An jedem Jaguar XJ sind 3180 Nieten und mehr als 120 Meter Klebstoff verbaut. Der Niet-Klebeverbund härtet beim anschließenden Lackieren zu einer ebenso festen wie leichten Karosseriestruktur aus.

    Das Karosseriewerk des neuen Jaguar XJ besitzt einen extrem hohen Automatisierungsgrad. Obwohl dies im modernen Automobilbau nicht ungewöhnlich ist, nimmt die Fertigung des XJ in dieser Hinsicht eine Spitzenstellung ein. 88 Roboter sind für den Auftrag der Strukturkleber und das Setzen der Schlagnieten im Einsatz. Umfangreiche Simulationen - unter anderem mit Hilfe leistungsfähiger Computermodelle - und Prototypenerprobungen gewährleisten die für Jaguar typische kompromisslose Qualität in jeder Fertigungsphase. Die Karosseriemontage erfolgt mit einem überraschend geringen Abfall- und Geräuschaufwand. Die typischen Begleiterscheinung des Punktschweißprozesses, wie Funkenflug, Lärm und Abfälle, fehlen gänzlich. Auch das Geräuschniveau in der kompletten Montagehalle wurde erheblich reduziert.

    Die beim Bau des neuen Jaguar XJ eingesetzte schlanke Produktionsweise basiert auf einem hocheffizienten Lagermanagement, welches sicherstellt, dass jeder Arbeitsplatz jederzeit ausreichend mit Teilen versorgt wird. Auf diese Weise konnte die Bevorratung am Arbeitsplatz drastisch eingeschränkt werden, womit erhebliche Lagerkosteneinsparungen verbunden sind. Zulieferer sorgen im "Just-In-Time" Verfahren dafür, dass der in zwei werksinternen Teilelagern vorgehaltene etwa 8-stündiger Produktionsvorrat permanent aufgefüllt wird.

    Diebstahlschutz und Garantie
    Ein umfangreiches Sicherheitssystem gehört zur Serienausstattung aller XJ-Limousinen. Das System umfasst u.a. eine Wegfahrsperre, schlüsselintegrierte Fernbedienung, Peripherieüberwachung von Türen, Motor- und Kofferraumhaube, Rundumschließfunktion für alle elektrischen Fenster und das Schiebedach, Zentral- und Doppelverriegelung, Panikalarm sowie die automatische Verriegelung der Türen. Eine Neigungsüberwachung ist als Zubehör erhältlich. Die umfassende Garantie beinhaltet eine 3-Jahres-Garantie ohne Kilometerbegrenzung, eine 3-Jahres-Garantie auf Lack und eine 6-Jahres-Garantie gegen Durchrostung. Die Serviceintervalle liegen bei 16.000 km bzw. 12 Monaten.

 

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