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KIA Sorento

Mit dem Sorento hat KIA seit Herbst 2002 einen Premium-Offroader zu bieten, der sich schon im ersten Verkaufsjahr in den Top 10 der beliebtesten SUV in Deutschland etablieren konnte. Im Geländewagen-Segment (nach KBA) erreichte der Newcomer 2003 auf Anhieb einen Marktanteil von 3,2 Prozent, der 2004 auf 4,0 Prozent gestiegen ist.

 

Damit belegte der KIA-Offroader unter den 44 Fahrzeugen dieses Segments Platz acht, gefolgt vom Porsche Cayenne (3,4 Prozent) und vom Volvo XC 90 (2,9 Prozent).

    • Der Sorento zählt zu den erfolgreichsten Offroadern in Deutschland

 

    • Absatz weiter steigend: 4 Prozent Marktanteil im Jahr 2004

 

  • Geländequalitäten kombiniert mit Eleganz und höchstem Fahrkomfort

Der Sorento vereint die Robustheit eines Geländewagens mit dem Komfort und der Eleganz einer Limousine. Entwickelt wurde der Offroader speziell für die Kunden in Europa und Nordamerika. In diesen anspruchsvollen Märkten gelang es dem Sorento auf Anhieb, sich einen Platz unter den beliebtesten Premium-SUV zu erobern. Deshalb steht der Sorento beispielhaft für das neue Image der Marke KIA, die heute hohe Qualität und modernes Design mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis kombiniert.

Entwickelt wurde der Sorento in enger Kooperation mit dem Schwesterunternehmen Hyundai. KIA investierte in das neue Modell rund 260 Millionen Euro. Die Festlegung des endgültigen Designs erfolgte im März 2000; danach dauerte es lediglich 22 Monate bis zum Serienanlauf.

Ein Name, der positive Gefühle weckt
Mit dem Namen Sorento verbinden sich auf zweierlei Weise positive Assoziationen. Der Anklang an den Namen der süditalienischen Stadt Sorrento lässt an entspanntes Flanieren auf sonnigen Strandpromenaden denken. Zudem erinnert der Modellname an das Sorrento Valley bei San Diego, das für seine Entwicklungen auf dem Hochtechnologie-Sektor bekannt ist. Zusammen genommen steht Sorento somit für ein genussvolles Fahrerlebnis, das durch den Einsatz moderner, hochwertiger Technologien ermöglicht wird.

Die Kunden honorieren diese Anstrengungen von KIA. In der US-Kundenzufriedenheits-Studie des Jahres 2003 des renommierten Automobil-Consulting-Unternehmens AutoPacific erreichte der Sorento den Spitzenplatz in der Kategorie der Mittelklasse-SUV. Grundlage dieser Studie sind die Aussagen von mehr als 36.000 Autokäufern in den USA über Fahrkomfort, Sicherheit, Qualität und Wiederverkaufswert. Auch im Qualitäts-Index der US-Verbraucher-Studie „Strategic Vision“ (Basis: 31.000 Neuwagenkäufer) errang der koreanische Premium-SUV den ersten Platz.

„Der Sorento ist einer unserer weltweiten Topseller und zeigt beispielhaft, dass wir erstklassige Fahrzeuge mit herausragenden Qualitätsmerkmalen anbieten“, sagt Yong-Hwan Kim, Vizepräsident und COO von KIA MOTORS. „Wir haben beim Sorento kompromisslos auch auf kleinste Details geachtet, um einen SUV mit hervorragenden Allround-Eigenschaften auf die Räder zu stellen. Ein Auto, das bei der Fahrt zur Oper eine ebenso gute Figur macht wie beim Durchqueren eines ausgetrockneten Flussbetts.“

DESIGN UND FUNKTIONALITÄT

    • Stattlicher Auftritt: dynamische Linien, kraftvoll gespannte Flächen

 

    • Schwungvolle Grafik der Seitenfenster setzt sportliche Akzente

 

  • Leicht zu beladen: aufklappbare Heckscheibe und niedrige Ladekante

Bei der Formgebung des Sorento berücksichtigte der für die Karosserie verantwortliche KIA-Designer Byung-Jun Min vor allem das Stilempfinden der anspruchsvollen europäischen Kundschaft. Mit seinem markanten Styling – das sich durch dynamische Linienführung und kraftvoll gespannte Flächen auszeichnet – ist der Sorento auf den ersten Blick eine ebenso attraktive wie repräsentative Erscheinung.

Bei Kundenbefragungen in Deutschland und Italien erhielt das Exterieur-Design des KIA Sorento im Vergleich mit den erfolgreichsten europäischen Mitbewerbern beste Noten. Schon die markante Frontpartie mit ihrer V-förmig zulaufenden, hohen Motorhaube und den ausdrucksstarken Scheinwerfern in Klarglasoptik drückt Selbstbewusstsein und Souveränität aus. Die Haube trägt am vorderen Ende einen trapezförmigen Kühlergrill mit Chromquerspange und zentralem KIA-Logo. Runde Nebelscheinwerfer (Serie in der Ausstattungsversion EX) im wuchtigen Stoßfänger unterstreichen den funktionalen SUV-Ansatz. Insgesamt wirkt die Front des Sorento sportlich-elegant, deutet aber auch schon auf die unter der Haube verborgenen Kräfte hin. Die Breite von 1,86 Meter verschafft dem Allrader einen respektablen Auftritt, den die serienmäßigen 16-Zoll-Leichtmetallräder untermauern.

An der Seitenpartie wird die sportliche Note des Sorento mit einer schwungvollen Fenstergrafik und dynamisch schräg gestellter C- sowie schlanker D-Säule betont. Die durchlaufende Schulterlinie, solide Bügeltürgriffe (beim EX in Wagenfarbe lackiert, beim 3.5 V6 EX verchromt) und robuste Seitenbeplankungen unterstreichen die Nehmer-Qualitäten des Sorento. Seine Geländetauglichkeit wird auch durch die große Bodenfreiheit (203 Millimeter) und die markant ausgeformten Radhäuser deutlich.

Während die LX-Ausführung äußerlich komplett in Wagenfarbe gehalten ist, sind bei den EX-Modellen Stoßfänger, Radläufe, Seitenbeplankung und Türschwellerbereich durch eine Kontrastfarbe abgesetzt.

Separat zu öffnende Heckscheibe erhöht Alltagskomfort
Auch am Heck wirkt der Sorento wie aus einem Guss: Die seitlichen Linien gehen harmonisch in die großen Leuchteinheiten über, und das V-förmige Grundthema der Motorhaube wird erneut aufgenommen. Der Stoßfänger ist zugunsten einer niedrigen Ladekante in der Mitte ausgeschnitten und nur an den Seiten hochgezogen. Das bietet Vorteile im Alltag: Das Einladen verlangt weniger Muskelkraft, und der Zugang zur Dachreling wird ebenfalls erleichtert. Die Heckklappe verfügt über eine separat zu öffnende Heckscheibe, so lassen sich leichte Gegenstände wie Einkaufstüten einfach und schnell verstauen. Die Heckscheibe schwingt in einem Winkel von 110 Grad auf, so dass auch große Sorento-Nutzer problemlos unter der hochgeklappten Scheibe stehen können. Das dritte Bremslicht wurde elegant in den hinteren Dachabschluss integriert.

INNENRAUM UND PLATZANGEBOT

    • Edle Oberflächen und große Fenster schaffen freundliches Ambiente

 

    • Großzügige Platzverhältnisse zählen zu den besten in dieser Klasse

 

  • Umklappbare Rücksitzlehnen und Laderaumvolumen bis zu 1751 Liter

Dass der KIA Sorento zur Klasse der Premium-SUV-Fahrzeuge gehört, wird auch im Innenraum sofort deutlich. Haptisch und optisch angenehme Oberflächen und geschmackvolle Farben und Polsterstoffe schaffen ein wohnliches Ambiente. Zusätzlich bietet das unter Leitung des verantwortlichen Designers Nak-Chul Kim entworfene Interieur all jene Annehmlichkeiten, die von einem Fahrzeug der Offroad-Oberklasse erwartet werden. Die großen Fensterflächen lassen den Innenraum hell und freundlich wirken, sie verbessern außerdem die Rundumsicht für Fahrer und Passagiere. Mit einer Schulterfreiheit von 1,49 Meter vorn und 1,48 Meter hinten sowie einem Fußraum von 1,08 Meter vorn und 0,91 Meter hinten erzielt der elegante KIA in puncto Raumangebot Bestnoten im SUV-Segment. Auch die Werte für die Kopffreiheit (972 Millimeter vorn, 965 Millimeter hinten) zeugen vom großzügigen Zuschnitt des Passagierabteils.

Das Kombiinstrument des Sorento lässt sich dank klar gezeichneter Skalen auf einen Blick ablesen. Generell sind alle Anzeigen und Bedientasten so angeordnet, dass sie leicht zu erkennen oder zu betätigen sind. Der Fahrer kann daher seine Aufmerksamkeit immer voll aufs Verkehrsgeschehen richten.

Die klar gegliederte Mittelkonsole – die in der EX-Ausstattung im edlen Titanlook gehalten ist – beherbergt die Drehregler der serienmäßigen Klimaanlage (EX-Ausstattung: Klimaautomatik mit Drucktasten), eine Digitaluhr, die beiden mittleren Luftausströmer sowie die Drucktasten für die Wischergummi-Defrostung und Heckscheibenheizung. Alle Tasten – darunter auch der zentral positionierte Warnblinkschalter – sitzen angenehm hoch, um für den Fahrer so bequem wie möglich erreichbar zu sein. Am Sockel der Mittelkonsole befinden sich ein auf sanften Druck automatisch ausfahrendes Ablagefach, ein Aschenbecher samt Zigarettenanzünder und ein Getränkehalter.

Der Sorento bietet fünf Erwachsenen bequeme Plätze mit reichlich Kopf- und Beinfreiheit. Alle Sitzplätze sind mit höhenverstellbaren Kopfstützen (im EX vorn auch neigungsverstellbar) und Dreipunktgurten bestückt. Der Fahrersitz ist ab Werk höhenverstellbar und hat zusätzlich eine Lordosenstütze. Das Vierspeichen-Lenkrad ist höhenverstellbar und in den EX-Modellen mit Leder bezogen. Optional wird für die EX-Ausführung zudem ein Komfortpaket angeboten, das einen elektrisch einstellbaren Fahrersitz, Sitzheizung vorn und eine Teil-Lederausstattung umfasst. Beim Topmodell Sorento 3.5 V6 gehört dieses Paket zum Serienumfang.

Geteilt umklappbare Rücksitzlehne und bis zu 1751 Liter Stauvolumen
Die mit einer ausklappbaren Mittelarmstütze ausgestattete Rückbank ist im Verhältnis 60:40 geteilt und umklappbar. Ist die Rücksitzlehne komplett umgelegt, vergrößert sich der Laderaum des Sorento von 441 auf stattliche 1751 Liter und erlaubt zum Beispiel die Mitnahme eines liegenden Fahrrads. Für diverse kleinere Utensilien stehen ein Unterflurabteil und ein mit einem Netz versehenes Staufach im linken hinteren Radkasten zur Verfügung. Ein großflächiges Kombinetz lässt sich direkt über den Boden spannen und hilft, Gegenstände am Laderaumboden zu fixieren. Insgesamt drei 12-Volt-Anschlüsse stellen Energie für das Nachladen von Mobiltelefonen, den Anschluss von Gameboys, tragbaren CD-Spielern und anderem bereit. Ein Batterieentladeschutz verhindert, dass sich beim versehentlichen Nicht-Abschalten eines Verbrauchers der Akkumulator über Nacht entlädt.

AUSSTATTUNG UND KOMFORT

    • Klimaanlage, Audiosystem und elektrische Fensterheber ab Werk

 

    • Topvariante EX serienmäßig mit einer Klimaautomatik ausgerüstet

 

  • Aufgeräumt: Der Sorento bietet bis zu 33 Staufächer und Ablagen

Optimale Ergonomie und eine hochwertige Anmutung prägen den Innenraum des Sorento. Dazu kommt eine umfangreiche Ausstattung, die das Leben an Bord bequem und komfortabel macht. Zum Beispiel verfügt der Sorento über bis zu 33 Ablagen für die vielen Kleinigkeiten des täglichen Gebrauchs. So bergen die vorderen und hinteren Mittelarmlehnen geräumige Staufächer, für kleinere Gegenstände steht ein Fach in der Mittelkonsole zur Verfügung. Weitere Ablagen finden sich unter dem Beifahrersitz und – in Form von robusten Netztaschen – an der Rückseite der Vordersitzlehnen. Das zweistöckige, abschließbare Handschuhfach mit Kartentasche eignet sich zum sicheren Verstauen wertvoller Gegenstände. Insgesamt vier Getränkehalter und Staufächer für 1-Liter-Flaschen in den hinteren Türverkleidungen schützen vor Spritzern. In der Dachkonsole sind zudem zwei Brillenfächer untergebracht (bei Modellen mit Schiebedach ein Brillenfach).

Serienmäßig hohen Komfort bietet schon die Basisausführung LX mit Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern vorn und hinten, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, höhenverstellbarem Lenkrad, Dachkonsole mit Leseleuchten und weiteren Annehmlichkeiten. Die gehobene EX-Variante beinhaltet darüber hinaus ab Werk eine Klimaautomatik, beheizbare und elektrisch anklappbare Außenspiegel, beleuchtete Make-up-Spiegel und ein spezielles Multimeter: Es zeigt neben der Höhe über dem Meeresspiegel auch den Luftdruck und die gerade eingeschlagene Himmelsrichtung an.

Als Optionen bietet KIA für alle Modelle eine Metallic- oder Mica-Lackierung an und für die EX-Ausführungen ein elektrisches Glasschiebedach sowie ein Komfortpaket mit elektrisch einstellbarem Fahrersitz, Sitzheizung vorn und Teil-Lederausstattung. Ein fünfstufiges Automatikgetriebe (beim Sorento 3.5 V6 serienmäßig) steht optional auch für beide Ausstattungsvarianten des Diesel-Modells zur Verfügung, in der EX-Ausführung ist die Automatik stets mit einem Tempomat kombiniert.

Ab Werk verfügt der Sorento über ein leistungsstarkes Audiosystem (4x27 Watt Sinusleistung) mit CD-Kassetten-Radio, Verstärker, Diebstahlschutz und vier Lautsprechern, die in der EX-Version durch zwei Hochtöner ergänzt werden. Optional können für LX- wie EX-Ausführung auch Radio-Navigationssysteme geordert werden. Hier stehen ein Becker DTM (1 DIN) und ein Kenwood-System (2 DIN) zur Wahl.

Zur Standardausstattung jedes Modells gehört zudem ein Satz hochwertiger Velours-Fußmattensatz mit dem Schriftzug „Sorento“.

MOTOR UND KRAFTÜBERTRAGUNG

    • Optimierter Common-Rail-Diesel und zwei Benziner verfügbar

 

    • Neue Fünfstufen-Automatik mit sequenzieller Schaltmöglichkeit

 

  • Allradantrieb wahlweise zuschaltbar oder elektronisch gesteuert

KIA bietet für den Sorento drei kraftvolle Motoren an: Topmotorisierung ist ein V6-Benziner mit 3,5 Liter Hubraum und einer Leistung von 143 kW (194 PS). Beim zweiten Ottomotor handelt es sich um einen Vierzylinder mit 2,4 Liter Hubraum und 102 kW (139 PS). Das dritte Triebwerk ist ein neu entwickelter Turbodiesel, der 2004 nochmals überarbeitet wurde.

Stärkerer Diesel: mehr Leistung, weniger Verbrauch, neue Automatik
Das optimierte Common-Rail-Triebwerk mit 2,5 Liter Hubraum und 103 kW (140 PS) verfügt nun über noch mehr Laufruhe und ein noch höheres Drehmoment, das um 9,4 Prozent auf 343 Nm gesteigert wurde. Zugleich trägt ein neuer Ladeluftkühler zu einer besseren Verbrennung bei. Resultat der Optimierungen: Die Kohlendioxid-Emissionen der Diesel-Version sind um 4,2 Prozent gesunken, und der Verbrauch konnte sogar um zehn Prozent verringert werden. Er beträgt nun im Mix nach Euro-Norm 7,8 Liter je 100 km (Automatik: 8,4 Liter). Zur größeren Laufruhe trägt bei den Diesel-Modellen mit manueller Schaltung auch ein neues Zweimassen-Schwungrad im Getriebe bei, das die Vibrationen reduziert und die Getriebegeräusche vor allem in den unteren Gängen unterdrückt.

V6-Benziner serienmäßig mit komfortabler Vierstufen-Automatik
Einstiegsaggregat bei den Ottomotoren ist ein Vierzylinder-Benziner mit 2,4 Liter Hubraum und einer Leistung von 102 kW (139 PS) bei 5500 Umdrehungen. Der Motor entwickelt ein maximales Drehmoment von 192 Nm. Er verfügt über zwei oben liegende Nockenwellen, eine Aluminium-Ölwanne sowie zwei gegenläufig rotierende Ausgleichswellen im Kurbeltrieb zur weiteren Steigerung der Laufkultur.

Als Top-Motorisierung bietet KIA für den Sorento einen 3,5-Liter-V6 an. Dieses Aggregat ist mit einem variablen Ansaugsystem ausgerüstet, leistet 143 kW (194 PS) bei 5500 Umdrehungen und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h. Mit einem maximalen Drehmoment von 294 Nm bei 3000 Umdrehungen erreicht der Benziner fast das Niveau des Turbodiesels – damit sind sowohl der Sorento 2.5 CRDi als auch der 3.5 V6 prädestiniert zum Ziehen schwerer Pferde- und Campinganhänger.

Neue Fünfstufen-Automatik: komfortabel, sportlich und sparsam
Im Gegensatz zu den beiden Vierzylinder-Aggregaten kombiniert KIA den Sorento 3.5 V6 bereits ab Werk mit einem völlig neu entwickelten Fünfstufen-Automatikgetriebe, das Mitte 2004 die bisherige Vierstufen-Automatik abgelöst hat und das auch für den 2.5 CRDi verfügbar ist. Es glänzt durch noch mehr Laufruhe und Ökonomie und unterstreicht die exzellenten „On Road“-Qualitäten des Premium-Offroader. Die fünfte Fahrstufe ist so übersetzt, dass Geräuschpegel und Verbrauch bei höherem Reisetempo besonders niedrig sind. Aber auch in der Stadt und auf der Landstraße ist der Sorento durch das neue Getriebe sparsamer.

Und er ist gleichzeitig sportlicher geworden. Denn das neue Fünfstufen-Getriebe bietet dem Fahrer eine sequenzielle Schaltmöglichkeit (H-Matic) – und damit die Wahl zwischen dem Komfort der Automatik und dem etwas sportlicheren Handling einer Handschaltung.

Beim manuellen Fünfganggetriebe kommen zugunsten weiter reduzierter Geräusche dreifache Synchronringe für die Gänge eins und zwei sowie eine Doppel-Synchronisierung für den dritten und vierten Gang zum Einsatz. Das Getriebeöl muss über die gesamte Lebensdauer des Getriebes nicht gewechselt werden.

Zwei verschiedene Allradsysteme im Einsatz
Die beiden Vierzylinder in der Grundausstattung LX verfügen über den zuschaltbaren Allradantrieb EST (Electrical Shift Transfer) mit separat anwählbarer Geländeuntersetzung („4 LO“). Das heißt: Im Normalbetrieb, also auf trockener Straße, fährt der Sorento nur mit Heckantrieb (Stellung „2 HI“). Geht es in Richtung Skilift oder Blockhaus, lässt sich der „4 HI“-Modus während der Fahrt bei bis zu 80 km/h manuell vom Cockpit aus zuschalten.

Statt mit konventionellen Freilaufnaben rüstet KIA den Sorento mit einem Freilaufdifferential aus, das im Normalbetrieb die vordere Kardanwelle vom Verteilergetriebe entkoppelt und somit die Schleppmomente verringert. Dieses wirkt sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch aus. Im Gegensatz zu konventionellen Freilaufnaben ist dieses System weitaus besser gegen die negativen mechanischen Auswirkungen von Staub, Feuchtigkeit und Kälte geschützt.

Die Vierzylinder-EX-Varianten und der Sorento V6 werden serienmäßig mit einem elektronisch gesteuerten 4x4-System ausgerüstet, das die Motorkraft variabel auf die Antriebsachsen verteilt. Diese Technik sorgt in jeder Fahrsituation für eine optimale Dosierung des Drehmoments an Vorder- und Hinterachse und trägt so zu einem ökonomischen Kraftstoffverbrauch bei. Herzstück dieses ATT-Systems (Active Torque Transfer) ist eine Mehrscheiben-Ölbadkupplung im Verteilergetriebe. Eine elektronische Steuerung – sie gleicht stetig Daten über Raddrehzahl, Motordrehzahl, Drosselklappenöffnung und ABS-Funktion ab – kontrolliert das hydraulische System, das die Mehrscheibenkupplung mehr oder weniger stark zusammenpresst.

Bei guten Traktionsverhältnissen, wenn also keinerlei Schlupf an den Hinterrädern herrscht, gelangen 100 Prozent der Antriebskraft nach hinten. Lässt die Traktion der Hinterräder jedoch nach, wird das Drehmoment je nach Ansteuerung der Lamellenkupplung stufenlos an die Vorderräder geleitet. Im Bedarfsfall lenkt das ATT bis zu 50 Prozent der Antriebskraft an die Vorderachse. Wird eine besonders große Steigfähigkeit oder Zugkraft gewünscht, lässt sich per Drehschalter auch eine Geländeuntersetzung (2,48:1) aktivieren. Sie besteht aus einem Planetengetriebe, das ins Verteilergetriebe integriert ist.

Stark im Gelände: große Bodenfreiheit und Sperrdifferenzial
Ein Sperrdifferential an der Hinterachse mit begrenztem Schlupf von 50 Prozent (Typ Eaton Carbon) steigert bei allen Sorento-Versionen die Offroad-Tauglichkeit zusätzlich. Dank eines vorderen Böschungswinkels von 27,9 Grad und eines hinteren von 26,4 Grad sowie einer Bodenfreiheit von 203 Millimetern bewältigt der KIA Sorento auch besonders raue Geländepassagen mühelos.

FAHRWERK UND SICHERHEIT

    • Straff-komfortable Fahrwerksabstimmung in Kooperation mit Porsche

 

    • Serienmäßig vier Airbags, Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer

 

  • Vier-Sterne-Ergebnis für den Sorento beim Euro NCAP Crashtest

Das Fahrwerk des Sorento bietet bereits aufgrund seines Grundlayouts beste Voraussetzungen für hohen Fahrspaß, angenehmen Abrollkomfort, niedrigen Geräuschpegel und gute Geländeeigenschaften. Für die Vorderachse wählte KIA eine Einzelradaufhängung an doppelten Dreiecksquerlenkern, hinten kommt eine aufwendig an fünf Lenkern geführte Starrachse zum Einsatz. Groß dimensionierte Anschlagpuffer aus Urethan übernehmen die Funktion einer Zusatzfeder und machen sich vor allem im Gelände positiv bemerkbar. Im Zusammenspiel mit Gasdruckstoßdämpfern des deutschen Herstellers Sachs schluckt der Sorento auch grobe Unebenheiten souverän. Beim Feintuning des Fahrwerks ließen die Spezialisten des Porsche-Entwicklungszentrums in Weissach ihre Expertise einfließen. Folge der Kooperation ist ein nahezu limousinenartiges Handling.

Die Rohkarosserie des KIA Sorento erfüllt dank der umfangreichen Verwendung hochfester Stähle alle zurzeit weltweit gültigen Crashtestnormen. Die Monocoque-Karosserie ist an zehn Punkten mit dem verstärkten, separaten Kastenrahmen verschraubt, der wiederum über insgesamt sieben Querstreben verfügt – eine Lösung, die für hohe Verwindungssteifigkeit bürgt. Sollte es zu einem Aufprall kommen, werden die Insassen geschützt durch die stabilen Seitenschutzprofile, ein neuartiges, dreieckiges Winkelblech in Höhe der dritten Querstrebe und die groß dimensionierte B-Säule.

Zwei Fullsize-Frontairbags (60 und 120 Liter) und zwei je 40 Liter fassende Vorhang-Airbags vom führenden Hersteller Autoliv sind bei allen Sorento-Versionen serienmäßig an Bord. Dreipunkt-Sicherheitsgurte befinden sich selbstverständlich an allen fünf Sitzplätzen. Vorn halten zudem Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer den Fahrer und Beifahrer im Falle einer abrupten Verzögerung verlässlich auf ihren Plätzen.

Um die Knie der Insassen noch besser zu schützen, hat die Handschuhfachklappe die Struktur einer Bienenwabe, was im Falle eines Aufpralls das Verletzungsrisiko im Zusammenspiel mit dem ebenfalls vorhandenen Knieschutzpolster deutlich senkt.

Standfestes Bremssystem und 16-Zoll-Felgen für optimale Verzögerung
Das elektronische Vierkanal-ABS samt elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) stützt sich auf innenbelüftete Scheibenbremsen an allen vier Rädern und verzögert das zirka zwei Tonnen schwere Fahrzeug auch bei Vollbremsungen aus hohen Geschwindigkeiten zuverlässig. Ab Werk zieht KIA auf die LX-Versionen des Sorento 225/75 R16 Reifen auf, die EX-Ausführung ist mit Pneus der Dimension 245/70 R16 ausgerüstet. 16-Zoll-Leichtmetallräder im sportlichen Fünfspeichen-Design sind unabhängig von der Reifengröße in jedem Fall Standard.

Dieben macht KIA das Leben schwer: Eine „Super Lock“-Funktion der Zentralverriegelung sperrt die jeweiligen Stellmotoren und macht es praktisch unmöglich, die Türen ohne Schlüssel zu öffnen.

Topwertungen bei Crashtests in Europa und in den USA
Beim Euro NCAP Crashtest im Sommer 2003 erreichte der KIA Sorento ein Gesamtergebnis von vier Sternen und gehört damit zu den sichersten Fahrzeugen seiner Klasse. Einige Monate später schnitt der Premium-SUV beim offiziellen US-Seitencrashtest (NHTSA) mit der Fünf-Sterne-Bestnote ab.

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