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Der Opirus ist das Flaggschiff im Modellangebot von KIA. Mit der luxuriösen Limousine gelang dem koreanischen Automobil-Unternehmen ein entscheidender Schritt in seiner Strategie: Der Opirus ist der erste Premium-Pkw, den KIA auf dem internationalen Markt anbietet.
Das neue Top-Modell ist zudem das erste KIA-Fahrzeug, das auf einer gemeinsamen Plattform mit der Schwestergesellschaft Hyundai Motor konzipiert wurde.

 

„Der Opirus ist ein blendendes Beispiel für die Synergieeffekte, die seit der Übernahme von KIA Motors durch die Hyundai Automotive Group entstanden sind, und gleichzeitig ein klares Indiz für die Unterschiede zwischen beiden Unternehmen“, sagt KIA-Vizepräsident und COO Yong-Hwan Kim. „Der Opirus basiert auf der gleichen Plattform wie die Luxuslimousine Equus/ Centennial von Hyundai, dadurch konnten die Entwicklungskosten erheblich gesenkt werden. Gut 18 Prozent dieser Kosten gingen in die F&E-Abteilung und 41 Prozent in die Entwicklung von Produktionstechnologien.“

Nachdem KIA sich mit dem komfortablen Van Carnival, der Business-Limousine Magentis und dem luxuriösen SUV Sorento in den höheren Segmenten etablieren konnte, trägt mit dem Opirus nun auch ein Premium-Modell das ovale Logo. Positioniert zwischen Oberer Mittelklasse und Oberklasse, zeichnet sich die neue Limousine durch zahlreiche Ausstattungdetails aus, die sonst nur im Luxussegment als Standard angeboten werden. Zu den Mitbewerbern des Opirus gehören neben Mercedes E-Klasse, BMW 5er und Audi A6 auch der Volvo S80 und der Jaguar S-Type.

Zur Zielgruppe der potenziellen Opirus-Fahrer zählen vor allem Selbständige zwischen Mitte 40 und Ende 50, für die Image und Auftreten wichtige Werte sind und die höchste Qualität zu schätzen wissen. Typische Opirus-Kunden wären etwa etablierte Geschäftsleute, die gerade ihr eigenes Unternehmen oder eine neue Karriere starten. Außerdem spricht der Opirus jüngere Freiberufler an, die sich ihre erste Luxuslimousine kaufen möchten, sich aber ein Modell der traditionellen Marken nicht leisten können oder wollen.

KIA übernimmt für den Opirus eine außergewöhnliche Gewährleistung: Die Luxuslimousine erhält als erstes Premium-Automobil in dieser Klasse fünf Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung. Die Regelung gilt für alle in Europa verkauften Opirus-Modelle. „Der KIA Opirus bietet schon ein äußerst hohes Niveau an Sicherheit, Ausstattung, Komfort und Geräumigkeit – und das zu einem absolut fairen Preis,“ sagt Haydan Leshel, Geschäftsführer der KIA MOTORS Deutschland GmbH. „Die europaweite Fünf-Jahres-Garantie macht den Opirus noch attraktiver.“

Neben der Fahrzeug-Garantie gilt auch die Mobilitäts-Garantie für fünf Jahre ohne Kilometerbegrenzung. Die weiteren Garantiezeiten: Korrosion sechs Jahre (Kilometer unlimitiert), Lack drei Jahre (unlimitiert), Zubehör, Ersatzteile, Batterie und Verbrauchsmaterialien zwei Jahre (unlimitiert).

Vom Opirus werden vorerst 35.000 Fahrzeuge pro Jahr im KIA-Werk in Hwasung gefertigt. Ab 2006 soll die jährliche Produktion auf 70.000 Autos gesteigert werden.

Der Name Opirus erinnert an das biblische Ophir, das in der Antike ein Handelszentrum war, in dem vor allem edle Güter wie Gold und Sandelholz, aber auch exotische Tiere den Besitzer wechselten. Im Namen Opirus schwingen daher Assoziationen wie Stil und Luxus mit.

DESIGN UND FUNKTIONALITÄT

 

  • Klassische Limousine in moderner Optik mit Retro-Elementen

 

  • Frontpartie geprägt von vier Scheinwerfern und markantem Kühlergrill

 

  • Europäische Eleganz durch dynamische Linien und klare Flächen

 

Mit dem Opirus eröffnet KIA ein neues Kapitel seiner Design-Geschichte. Die Karosserie ist geprägt von klassischen Limousinen-Proportionen und wirkt insgesamt sehr europäisch. Das Design-Team unter der Leitung von Sung-Dae Baek kombinierte die charakteristische Grundform mit modernen, eigenständigen Akzenten und einigen Formzitaten des KIA Magentis. Dabei orientierten sich die Kreativen erkennbar an europäischen Retro-Stilelementen, gaben ihnen aber eine aktuelle Form, um das Styling des Autos weltweit attraktiv zu machen.

Das Front-Design – edel und ausdrucksstark
Die Frontpartie des Opirus wird von einem auffälligen, trapezförmigen Kühlergrill geprägt, dessen verchromte Streben dem Wagen ein ausdrucksstarkes, edles „Gesicht“ geben. Die horizontalen Streben des Kühlergrills sind zur Mitte hin leicht nach unten geneigt und münden in eine breite, vertikale Strebe im Zentrum. So entsteht der Eindruck dynamischer Bewegung – auch weil sich die filigranen Linien des Kühlergrills elegant in der Form der Motorhaube fortsetzen.

Die Gestaltung der Motorhaube erinnert an klassische europäische Limousinen – und sie ist entscheidend für die gute Aerodynamik des Opirus. Zwei charakteristische Linien laufen von den A-Säulen über die Motorhaube nach vorne und betonen den dynamischen Look.

Zu beiden Seiten des Kühlergrills sind die Doppelscheinwerfer platziert, die leicht nach innen gedreht sind, um sich der Linienführung des Kühlergrills anzupassen. Die äußeren Charakterlinien der Motorhaube werden von den Xenon-Scheinwerfern aufgenommen, das zweite, noch auffälligere Linienpaar endet an den inneren Fernlicht-Scheinwerfern. In den äußeren Scheinwerfern sind Abblendlicht, Nebelscheinwerfer und Parklicht zusammengefasst. Eine im Frontstoßfänger untergebrachte Scheinwerferwaschanlage sorgt für stets saubere Streuscheiben und garantiert so eine optimale Fahrbahnausleuchtung.

Der große Frontstoßfänger ist um die Flanken herumgezogen und geht nahtlos in die vorderen Radhäuser über. Eine Chromleiste am Stoßfänger betont diesen geschmeidigen Übergang und korrespondiert mit der Gestaltung des Hecks. Die Stoßfänger vorne und hinten sind stets in Wagenfarbe lackiert.

Unter dem Frontstoßfänger befindet sich ein breiter Lufteinlass. Auf beiden Seiten dieser Öffnung sind die langgestreckten LED-Blinkleuchten positioniert, die einen weiteren Styling-Akzent setzen und darüber hinaus optimal sichtbar sind.

Das Seiten-Design – geschmeidig und elegant
Die Silhouette des Opirus wird von einer klaren, durchgehenden Linie geprägt, die durch eine breite, verchromte Seitenschutzleiste besonders betont wird. Dieses Chromband verbindet optisch die Chrom-Leiste der vorderen und hinteren Stoßfänger.

Insgesamt wirkt die Seitenansicht des Opirus weich und geschmeidig. Die Licht- und Schattenverläufe auf den klar geformten Flächen lassen den Wagen stattlich und geräumig erscheinen. Die eleganten Türgriffe sind über runden Ausschnitten angeordnet – die Designer nahmen dabei die Form der Frontscheinwerfer geschickt wieder auf. Durch leichten Zug an den Griffen öffnen sich die Türen, deren Schlösser sich per Fernbedienung entriegeln lassen, um das Einsteigen so bequem wie möglich zu machen.

Unter den Türausschnitten befinden sich feine, durchgehende Rippen, die einerseits Solidität und Stabilität ausdrücken, andererseits die leicht ansteigenden Überhänge vorne und hinten deutlich zur Geltung kommen lässt. Die Form der Seitenfenster wird durch schwarze Rahmen und eine schwarze B-Säule betont. Zudem ensteht der Eindruck eines einzigen, durchgehenden Fensters, das sich zwischen A- und C-Säule erstreckt. Das getönte Glas schützt die Insassen vor zu intensiver Sonneneinstrahlung.

An der C-Säule wird der Fahrgastraum kraftvoll und massiv abgerundet. Das Design betont dabei die Größe und Geräumigkeit des Fondabteils. Der Eindruck des üppigen Platzangebots wird noch verstärkt durch die hoch ausgeschnittenen hinteren Türen, die ein bequemes Ein- und Aussteigen ermöglichen.

An den vorderen Kotflügeln sind zusätzliche seitliche Blinkleuchten angebracht, um größtmögliche Sicherheit beim Abbiegen zu gewährleisten. Die Gehäuse der Seitenspiegel sind in Wagenfarbe lackiert.

Elegante 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Reifen der Dimension 225/55 vervollständigen die Seitenansicht.

Das Heck-Design – glatt und geschliffen
Auch das Heck des Opirus ist eigenständig, elegant und modern gestaltet. Die gerundete Kofferraumklappe bildet einen weichen Abschluss der Karosserie. Dadurch wird das Design der Rückleuchten besonders hervorgehoben.

Die Heckleuchten dominieren die Rückansicht. Links und rechts neben der Kofferraumklappe sind die Rücklichter und Blinkleuchten untergebracht. Dazwischen, in den Kofferraumdeckel integriert, befinden sich Bremsleuchten und Rückstrahler. Die Leuchteinheiten werden von klaren Scheiben aus Polycarbonat abgedeckt, die das Licht so brechen, dass der Eindruck von funkelnden Juwelen entsteht. Die kreisrunden Bremsleuchten korrespondieren überdies mit den Frontscheinwerfern – ein weiteres Detail, das die geschlossene Formensprache des Opirus ausdrückt. Die Antenne ist in die Heckscheibe integriert. So stört kein Bauteil die Ästhetik und Aerodynamik der Karosserie.

Um den Oberklasse-Anspruch auch am Heck deutlich zu machen, schmückt eine Chromumrandung die Nummernschildtafel. Dazu streckt sich eine Chromleiste über die gesamte Breite des Heckstoßfängers. Am unteren Ende des Stoßfängers befindet sich eine weitere, feine Linie, die das massive Heck und den stromlinienartigen Look des Opirus noch einmal unterstreicht.

INNENRAUM UND PLATZANGEBOT

 

  • Exzellente Platzverhältnisse für die Passagiere, viel Raum für Gepäck

 

  • Lederausstattung und Holzapplikationen betonen das luxuriöse Flair

 

  • Elegantes Interieur-Design in einem hellen, großzügigen Ambiente

 

Im Innenraum-Design des Opirus setzen sich die stilistischen Akzente der Karosserie fort. Das edle Ambiente verdankt das KIA-Flaggschiff der sorgfältigen Gestaltung, der eleganten Lederausstattung, der Fülle an Komfortausstattungen und der bis ins Detail hochwertigen Verarbeitung.

Das Innenraum-Styling wird – wie auch die Karosserie – von dynamisch fließenden Linien geprägt. Sanft gebogene Oberflächen und abgerundete Kanten sind weitere wesentliche Stilelemente der Innenraumgrafik. Alle Tasten und Schalter sind ergonomisch günstig positioniert, um ihre Bedienung so bequem wie möglich zu machen. Die Applikationen in Holz-Optik an der Armaturentafel, an den Türverkleidungen, am Lenkrad und am Wählhebel zeigen die hohe Qualität der Verarbeitung und geben dem Interieur ein luxuriöses Flair.

Der Innenraum des Opirus ist aufgrund der großen Glasflächen hell und wirkt sehr geräumig. So entsteht eine angenehme Reiseatmosphäre für bis zu fünf Erwachsene, die bequeme Platzverhältnisse und ausgezeichneten Sitzkomfort genießen.

Die Armaturentafel spannt sich in einem weiten Bogen zwischen den A-Säulen. Sie ist so geformt, dass die Cockpit-Instrumente stets im Schatten liegen und keine störenden Spiegelungen auftreten können. Das Vier-Speichen-Lenkrad ist mit Leder überzogen, in der Mitte des Lenkrads ist das verchromte KIA-Logo platziert. Der Name KIA ist übrigens kein Kürzel, sondern leitet sich ab von chinesischen Schriftzeichen: „ki“ bedeutet „aufsteigen“ und „a“ steht für Ostasien. KIA heißt also soviel wie „Aufstieg aus dem Osten“ oder „Aufstieg aus Asien“.

Das Zündschloss des Opirus sitzt nicht an der Lenksäule, sondern ist am Armaturenbrett direkt unterhalb des Cockpits untergebracht. Es ist zudem beleuchtet. Die zentrale Bedientafel, die nach unten in die Mittelkonsole übergeht, ist mit Applikationen in Holzoptik verkleidet. Hier sind die Bedienknöpfe für die Klimaautomatik und das Navigationssystem angebracht – und zwar so, dass sie sich harmonisch in die Grafik der gesamten Armaturentafel einfügen. Alle Kontrollknöpfe sind eindeutig bezeichnet, um die Bedienung so einfach und angenehm wie möglich zu machen.

Über der Mittelkonsole befinden sich zu beiden Seiten Luftausströmer. Weitere Belüftungsöffnungen sind links und rechts außen an der Armaturentafel installiert. Selbstverständlich können alle Luftausströmer separat geöffnet und geschlossen werden.

An der Mittelkonsole ist eine gepolsterte Armauflage angebracht. Davor befindet sich der Wählhebel des Automatikgetriebes. Die Getriebekulisse ist hochglanzpoliert. Die Feststellbremse ist links neben den Pedalen platziert, wird also mit dem Fuß betätigt. Das schafft Extraplatz in der Mittelkonsole, wo sich bei anderen Fahrzeugen der Griff der Handbremse befindet.

Die Türverkleidungen fügen sich harmonisch in das Innenraum-Design ein und setzen durch ihre Applikationen in Holz-Optik einen weiteren edlen Akzent. Die Türgriffe sind verchromt. Vor der Armauflage an der Fahrertür befinden sich die Bedienschalter für die elektrischen Fensterheber, die elektrisch verstellbaren Außenspiegel und die Türverriegelung. Zudem sind sich hier die Tasten für die Fernentriegelung von Tankklappe und Kofferraum positioniert.

Ausgezeichnete Innenraummaße garantieren Komfort auf allen Plätzen
Der Opirus bietet so viel Platz wie kaum ein anderes Fahrzeug dieser Klasse. Die Beinfreiheit auf den Vordersitzen beträgt 1110 mm, und auch die Mitfahrer auf den Fondsitzen genießen mit 945 mm ausreichend Beinraum für eine bequeme Reise. Mit 1015 mm Kopffreiheit auf den Vorder- und 975 mm auf den Rücksitzen sowie 1475 mm Schulterfreiheit vorne und 1460 mm im Fond herrschen im Opirus außerordentlich großzügige Platzverhältnisse.

Eine breite Palette an Staumöglichkeiten und Ablagen vervollständigt das Interieur. Die mittlere Armlehne zwischen den Vordersitzen lässt sich aufklappen, hier sind mehrere Stauffächer und eine Kühlbox untergebracht. Davor befinden sich zwei Halter für Getränke. Das Handschuhfach auf der Beifahrerseite ist beleuchtet und bietet in einem Extrafach Platz für kleinere Gegenstände.

Die stabilen Fächer an den vorderen Türen lassen sich ausklappen, damit hier auch größere Dinge wie Reiseführer und Straßenatlanten griffbereit abgelegt werden können. Die Fondpassagiere finden Ablagemöglichkeiten in den Taschen an den Rückenlehnen der Vordersitze, in den Türverkleidungen und in der aufklappbaren mittleren Armlehne, in der sich zwei weitere Getränkehalter befinden.

Der großzügig bemessene Kofferraum hat ein Stauvolumen von 480 Litern – hier können zum Beispiel problemlos vier Golftaschen verstaut werden. Die Klappe lässt sich besonders weit öffnen, was ein bequemes Ein- und Ausladen ermöglicht. Mehrere Befestigungsösen und ein Gepäcknetz verhindern das Hin- und Herrutschen kleinerer Gepäckstücke während der Fahrt. Das Ersatzrad liegt in einem Staufach unter dem Kofferraum. Die Kofferraumklappe kann per Fernentriegelung auch vom Fahrerplatz geöffnet werden.

Der Innenraum des Opirus wird von dezent verteilten Lampen angenehm beleuchtet. Auch nach Verlassen des Fahrzeugs tauchen sie die Kabine noch für einige Sekunden in Licht. Das ist bei Dunkelheit praktisch, wenn der Fahrer noch einmal schnell nachschauen möchte, ob er nichts Wichtiges im Auto vergessen hat.

AUSSTATTUNG UND KOMFORT

 

  • Zwei-Zonen-Klimaautomatik sorgt für stets gutes Klima an Bord

 

  • Beide Vordersitze elektrisch einstellbar, Sitzheizung vorn und hinten

 

  • Navigationssystem, Regensensor und Scheinwerfer-Automatik

 

Der Opirus steht an der Spitze der KIA-Produktpalette und entsprechend umfangreich ist die Serienausstattung. Allein die vielen luxuriösen Details, mit denen der Wagen ab Werk ausstaffiert wird, machen ihn zu einem starken Konkurrenten für die Modelle der traditionellen Premium-Marken in dieser Klasse. Im Opirus sind größtmöglicher Komfort und modernste Technologien vereint – teils sichtbar, teils im Package verborgen. Es macht Spaß, ihn zu fahren. Und es macht Spaß, in ihm gefahren zu werden.

Ein vollautomatisches Klimakontrollsystem bietet erstklassigen Komfort bei der Temperierung des Innenraumes: Die Funktion „set and forget“ gewährleistet ein gleichbleibend angenehmes Klima, die Zwei-Zonen-Klimaautomatik sowie die Kontrolle der Luftqualität und der Luftfeuchtigkeit garantieren eine angenehme Atmosphäre.

Die ergonomisch ausgefeilte Innenausstattung steckt voller komfortabler Details – von der elektrischen Sitzverstellung über ein Kühlfach in der Mittelarmlehne bis hin zu einem Brillenfach in der Dachkonsole. Der Innenraum ist hell, freundlich und vor allem sehr aufgeräumt. Zahlreiche Ablagen und Staufächer bieten ausreichend Platz für die alltäglichen Kleinigkeiten.

Alle wesentlichen Informationen über den Fahrzustand des Opirus sind klar im Super-Vision-Cockpit dargestellt, das zentral über dem Lenkrad angeordnet ist. Das System wird mit dem Einschalten der Zündung aktiviert, wobei nach und nach die Zeiger, Ziffern der Anzeigen sowie die übrigen Informationssymbole aufleuchten. Die Innenraumbeleuchtung hat eine praktische Ausschaltverzögerung, eine Batterieschutzvorrichtung verhindert versehentliches Entladen der Batterie.

Die Zentralverriegelung für alle vier Türen kann entweder von innen über einen Knopf an der Fahrertür oder von außen per Fernbedienung aktiviert werden – mit ihr lassen sich alle Türen sowie der Kofferraum schnell und unkompliziert öffnen und verschließen. Die Zentralverriegelung wird auch aktiviert, wenn eine Tür per Hand ab- oder aufgeschlossen wird. Ein Sicherheitssystem verhindert, dass das Auto verriegelt wird, solange der Zündschlüssel steckt.

Elektrische Fensterheber vorne und hinten gehören zum Standard: Ein Einklemmschutz registriert jeden Widerstand und lässt das betreffende Fenster sofort herunterfahren, damit sich zum Beispiel Kinder nicht verletzen können. Vom Fahrerplatz aus lassen sich außerdem alle Fenster mit einem Knopfdruck sperren. Die elektrischen Fensterheber sowie die automatische Türverriegelung lassen sich noch 30 Sekunden nach Abschalten des Motors bedienen – auch, wenn der Schlüssel bereits abgezogen wurde.

Fahrer- und Beifahrersitz elektrisch einstellbar, alle Plätze mit Sitzheizung
Dank eines nahezu beliebig verstellbaren Sitzsystems bietet der Opirus jedem Insassen optimalen Komfort, egal wie groß oder klein, schwer oder leicht der Passagier ist. Der Fahrersitz lässt sich achtfach elektrisch über eine Kontrolleinheit in der Tür und einen Extraschalter seitlich am Sitz verstellen. Elektronisch justiert werden können unter anderem der Winkel der Rückenlehne, die Neigung der Sitzfläche und die Polsterung der Lehne im Bereich der Lendenwirbelsäule. Das Ergebnis ist eine ergonomisch optimale Sitzhaltung. Mit einer Memory-Funktion können zwei verschiedene Sitzpositionen gespeichert und per Knopfdruck wieder abgerufen werden. Die Memory-Funktion speichert neben der Sitzeinstellung auch die Positionierung von Lenkrad und Außenspiegel.

Der Beifahrersitz lässt sich in vier Richtungen über ein Bedienelement in der Beifahrertür einstellen. Front- und Fondsitze verfügen außerdem serienmäßig über eine Sitzheizung.

Regen- und Dämmerungssensor steuern Wischer und Scheinwerfer
Ein wesentliches Ziel der Innenraumgestaltung des Opirus war es, die Bedienelemente möglichst optimal um den Fahrer herum anzuordnen, so dass er jederzeit die volle Kontrolle über sein Fahrzeug hat. So wird die Reise im neuen KIA-Topmodell zu einem entspannten, komfortablen und vor allem sicheren Erlebnis.

An der Armauflage der Fahrertür sind beispielsweise die Tasten für die elektrischen Fensterheber, die Türverriegelung, die Einstellung der Außenspiegel sowie die Fernentriegelung der Tank- und Kofferraumklappe untergebracht. Um Bordsteinrempler beim Rückwärts-Einparken auszuschließen, klappen die Außenspiegel (wahlweise der rechte, der linke oder beide) nach dem Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch leicht nach unten und ermöglichen so den Blick auf den Parkstreifen.

Links von der Lenksäule befinden sich die Schalter, mit denen die Scheinwerfer, die Nebelleuchten und die Scheinwerferwaschanlage bedient werden. Mit einem Griff zur Mittelkonsole wiederum lässt sich die elektronische Fahrwerkskontrolle steuern. Die Lenksäule selbst kann elektronisch in Höhe und Länge verstellt werden, um eine ermüdungsfreie und sichere Fahrposition zu ermöglichen. Eine geschwindigkeitsabhängige Servolenkung gehört zum Standard. Über einen Bediensatelliten am Lenkrad lassen sich die Funktionen des ebenfalls serienmäßigen Tempomats einstellen.

In der Mitte des Armaturenbretts befindet sich eine weitere Steuereinheit, mit der Sitzheizung, Traktionskontrolle (abschaltbar), Warnblinkanlage und das Heckscheibengebläse betätigt werden.

Ein Waschsystem sorgt für eine stets klare Frontscheibe: Die Spritzwasserdüsen und die Scheibenwischer sind optimal aufeinander abgestimmt. Die Frequenz der Wischer kann in zwei Geschwindigkeitsstufen oder in mehreren Intervallstufen eingestellt werden. Zudem ist in der Mitte der Windschutzscheibe, hinter dem Rückspiegel, ein Regensensor angebracht. Sobald er aktiviert wird, steuert das System die Scheibenwischer ganz nach Bedarf. Ein weiterer Sensor registriert die Lichtverhältnisse außerhalb des Fahrzeugs und schaltet gegebenenfalls die Scheinwerfer automatisch an.

MOTOR UND KRAFTÜBERTRAGUNG

 

  • Standesgemäßer V6-Motor mit 3,5 Liter Hubraum und 149 kW (203 PS)

 

  • 5-Gang-Automatikgetriebe mit sequenziellem Schaltmodus

 

  • Hoher Fahrkomfort durch ruhigen Motorlauf und weiche Gangwechsel

 

Auf dem europäischen Markt wird der KIA Opirus ausschließlich mit einem 3,5-Liter-V6-Benzinmotor angeboten. Dieses Triebwerk macht die luxuriöse Limousine zu einem ausgesprochen kraftvollen und durchaus sportlichen Automobil. Das V6-Aggregat kombiniert druckvolle Kraftentfaltung mit höchster Laufkultur. Konstruiert wurde das Triebwerk der Baureihe „Sigma“ mit Hilfe von Hochleistungscomputern, bei der Fertigung der Motoren kommt viel Leichtmetall zum Einsatz. So bestehen der Zylinderkopf aus Aluminium und die Pleuel aus Power-Cast-Metall. Dadurch wurde der Motor des Opirus außerordentlich leicht und bietet ein exzellentes Verhältnis von Leistung und Gewicht.

Eine weitere Auffälligkeit ist der ausgesprochen ruhige Lauf des Aggregats. Die Geräusche sind zu einem Flüstern minimiert, was vor allem an der wirkungsvollen Dämmung des Motorraums liegt. Ein angenehmer Nebeneffekt der Dämmung ist die aufgeräumte, klare Optik des Motorraums.

Die maximale Leistung des Motors beträgt 149 kW (203 PS) bei 5500 Umdrehungen pro Minute, das maximale Drehmoment von 298 Nm liegt bei 3500 Umdrehungen pro Minute an. Mit dieser Leistung beschleunigt der Opirus aus dem Stand in 9,2 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit des Opirus liegt bei 220 km/h, der Durchschnittsverbrauch wurde mit 11,4 Liter je 100 Kilometer ermittelt.

Serienmäßiges 5-Gang-Automatikgetriebe mit manueller Funktion
Der kraftvolle Motor des Opirus ist mit einem 5-Gang-Automatikgetriebe gekoppelt, das über eine sequenzielle Schaltoption verfügt. Durch die Möglichkeit, die Gänge auch manuell anzuwählen, kann der Fahrer zwischen dem Komfort einer Automatik und dem etwas sportlicheren Handling einer Handschaltung wählen. Im sequenziellen Modus bestimmt der Fahrer die Gangwechsel, wobei bestimmte Drehzahlgrenzen nicht überschritten werden können. Sensoren für Drehzahl und Beschleunigung überwachen dabei die Gangwahl und greifen bei Bedarf in die Getriebesteuerung ein.

Der Fahrer kann jederzeit vom Automatik- in den Manuell-Modus wechseln, indem er den Wählhebel von der Position „D“ der Automatik in die kleinere Wählgasse „H“ drückt. Wird jetzt der Wählhebel nach vorne bewegt, wechselt das Getriebe in den nächst höheren Gang, wird der Wählhebel nach hinten gezogen, schaltet das Getriebe zurück. Der jeweils eingelegte Gang wird im zentralen Cockpitinstrument von LED-Leuchten angezeigt. Sobald der Fahrer den manuellen Modus verlässt, übernimmt die Automatik wieder die Getriebesteuerung und wählt den optimalen Gang für die jeweilige Fahrsituation.

Im Automatik-Modus werden die Gangwechsel von einer Software gesteuert, die so programmiert ist, dass sie auf den jeweiligen Fahrstil reagiert und entsprechend schaltet. Das Automatikgetriebe hat vier Wählhebelstellungen: D (Drive = Fahren), N (Neutral = Leerlauf), R (Reverse = Rückwärtsgang) und P (Park = Parken).

Die Software der Automatik arbeitet unter Einbeziehung verschiedener Parameter wie etwa Beschleunigung, Verzögerung, Drehzahl, Öltemperatur und Fahrbahnzustand. Das Programm wählt nach Auswertung dieser Informationen den jeweils optimalen Gang aus, wobei hektische Gangwechsel an Steigungen vermieden werden, um den Kraftstoffverbrauch zu drosseln. Bei Bergabfahrten reagiert die Automatik ebenfalls vorausschauend, um die Stabilität des Fahrzeugs zu erhöhen. Die Stellung des Wählhebels sowie der von der Automatik eingelegte Gang werden im zentralen Cockpitinstrument von LED-Leuchten angezeigt.

 

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