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KIA Magentis

Bei seiner Einführung im Jahr 2000 hatte der Magentis als damaliges Flaggschiff der koreanischen Marke die Aufgabe, KIA als Hersteller hochwertiger Automobile neu zu positionieren. Der Magentis war das erste Fahrzeug von KIA, das sich nach dem Zusammenschluss mit Hyundai die Bodengruppe mit einem Produkt des Schwesterunternehmens teilte – in diesem Fall war es der Hyundai Sonata.

 

Für das Modelljahr 2003 wurde der KIA Magentis gründlich überarbeitet und optisch gestrafft. Seit 2004 prägt die Front des elegant und souverän auftretenden Modells das KIA-typische trapezförmige Kühlergrill mit Querspange und zentralem Marken-Logo.

MÄRKTE UND ZIELGRUPPEN

 

  • Der elegante Imageträger in der gehobenen Mittelklasse

 

  • Moderne Limousine, die KIA neue Kundenkreise erschlossen hat

 

  • Souveräne Technik, herausragender Komfort und dynamisches Design

 

Der Magentis ist im gehobenen Mittelklasse-Segment positioniert und tritt mit einem repräsentativen, dezent eleganten Design auf. Unter dem Namen Optima wird das Fahrzeug auch auf dem nordamerikanischen Markt vertrieben. Zu den Hauptkonkurrenten des KIA Magentis in Europa zählen Fahrzeuge wie der Ford Mondeo, der Nissan Primera, der Renault Laguna, der Volkswagen Passat oder die Mercedes C-Klasse.

220 Millionen Euro wurden in die Entwicklung der ersten Magentis-Baureihe investiert, weitere 50 Millionen Euro ließ sich KIA die Weiterentwicklung und Optimierung des Fahrzeugs kosten. Die aktuelle Generation des Magentis entstand in nur 18 Monaten. Das Designteam unter Leitung von Min-Ho Kho (Exterieur) und Jae-Kook Song (Interieur) nahm deutliche Änderungen sowohl an der Karosserie als auch an der Innenraumgestaltung vor.

Die Zielgruppe des Magentis sind zum einen Manager der mittleren Führungsebene, die Wert legen auf eine souveräne und stressfreie Mobilität. Zum anderen sind es Familien und Paare, die vor allem den großen Innen- und Kofferraum schätzen. Knapp die Hälfte der Magentis-Kunden in Deutschland sind zwischen 40 und 49 Jahre alt und verfügen über ein Netto-Jahreseinkommen von durchschnittlich 37.000 Euro. Der Anteil der Frauen unter den Magentis-Käufern liegt bei sieben Prozent.

Der Magentis wird im modernen KIA-Werk Hwasung bei Seoul produziert. Der Name der Limousine setzt sich zusammen aus den englischen Begriffen magnificent (großartig) und gentle (sanft, leise) – Magentis, die elegante und entspannende Art, Auto zu fahren.

DESIGN UND FUNKTIONALITÄT

 

  • Frontpartie mit markantem Kühlergrill und typischem „KIA-Gesicht“

 

  • Eleganter Auftritt durch dynamische Linien und dezente Chromdetails

 

  • Scheinwerfer mit Reflektortechnik, Rückleuchten im Juwelen-Look

 

Die aktuelle Version des Magentis führt die charakterstarken Elemente der Karosserie des ersten Modells weiter, gibt ihnen aber zusätzlichen Feinschliff und perfektioniert so das Gesamt-Design. Das Resultat ist eine betont elegante Limousine mit einem Hauch Retro-Look und vielen modernen Details. 15-Zoll-Aluminiumfelgen im Siebenstern-Design, markante Bügeltürgriffe und dezent eingesetzter Chromschmuck verleihen dem Magentis einen Auftritt, der Assoziationen an die Oberklasse weckt.

Prägendes Detail der Frontpartie des Magentis ist der trapezförmige Kühlergrill mit Querspange und zentralem KIA-Logo – das typische „KIA-Gesicht“, das bereits von Modellen wie Carens, Carnival oder Sorento bekannt ist. Die eleganten Linien der A-Säulen werden über markante Sicken in der Motorhaube und weiter zwischen den Scheinwerfern bis in den Stoßfänger hinein fortgeführt. Diese Strukturierung gibt der Front des Fahrzeugs zusätzlich Volumen und Kraft.

Im unteren Bereich des Stoßfängers befindet sich ein Lufteinlass, der durch eine horizontale und drei vertikale Streben untergliedert ist. Rechts und links davon sind die Nebelscheinwerfer untergebracht. Zum klassisch wirkenden „Gesicht“ des Magentis trägt auch die Anordnung der Scheinwerfer bei: Sie befinden sich in elliptisch geformten inneren und rechteckigen äußeren Gehäusen, die auch die Blinkleuchten aufnehmen. Die Scheinwerfer sind mit moderner Multiflächen-Reflektortechnik ausgerüstet, die einen kräftigeren Lichtstrahl mit größerer Reichweite auf die Straße wirft und mit separaten Einsätzen für Abblend- und Fernlicht arbeitet. Der groß dimensionierte vordere Stoßfänger zieht sich elegant um die Fahrzeugecken herum und geht nahtlos in die Radkästen über.

Wie sorgfältig die KIA-Designer speziell die Flächen der Motorhaube behandelt haben, zeigen beispielsweise die bereits erwähnten Sicken, die den Schwung der A-Säulen fortführen. Die Öffnungsmechanik der Haube ist mit Gasdruckdämpfern ausgestattet, was die Aufstellkräfte im Vergleich zur konventionellen Stangen-Version deutlich reduziert.

In der Seitenansicht fällt die gerundete Front des Magentis besonders auf. Sportlichen Chic drücken die schwarz getönten Fensterrahmen und B-Säulen sowie die großzügigen Glasflächen aus, die viel Licht in den Innenraum lassen. Zudem gewähren sie den Insassen des Magentis eine vorzügliche Rundumsicht.

Sicken in der Seitenpartie geben dem Design Dynamik und Eleganz
Gleich mehrere Sicken gliedern die Seitenflanke. Die markanteste läuft von der oberen Kante des vorderen Blinkers über die gesamte Länge des Fahrzeugs bis zur Oberkante des Rücklichtgehäuses. Dabei zieht sie sich auch über die Bügeltürgriffe, die im Magentis in der Ausstattungsvariante LX in Wagenfarbe lackiert, in der gehobeneren Version EX dagegen in Chrom ausgeführt sind. Die Griffe haben großzügig geformte Schalen, so dass sie fast bündig anliegen – ein Vorteil für die Aerodynamik. Beim Magentis EX sind darüber hinaus die Schlüssellöcher beleuchtet.

Eine zweite „Charakter“-Linie zieht sich von den Stoßfängern über die Radhäuser in die mit einem feinen Chromstreifen (Magentis EX) verzierten Rammschutzleisten. Diese sind besonders solide gearbeitet, um die Karosserie optimal gegen Kratzer und Dellen zu schützen. Die Gehäuse der Rückspiegel sind je nach Ausstattung mattschwarz (LX) oder in Wagenfarbe (EX) lackiert. Zum leichteren Einparken in engen Lücken oder zum Rangieren in schmalen Durchfahrten können die Spiegel optional auch elektrisch eingeklappt werden.

Die markante Kerbe am unteren Rand des hinteren Stoßfängers verleiht dem Heck einen solide wirkenden Abschluss und fängt optisch die Linie auf, die vom vorderen Stoßfänger über die unteren Türpartien nach hinten läuft.

Harmonie zwischen sinnlichen Kurven und klar definierten Kanten
Auch an der Heckpartie zeigt der KIA Magentis ein sehr eigenständiges Design, das geschickt eine Balance aus sinnlichen Kurven und klar definierten Kanten herstellt. Die Kofferraumklappe ist bogenförmig geschwungen, fällt elegant zu beiden Seiten ab und teilt die hinteren Kombi-Leuchten in zwei Hälften. Außen sind Bremslicht und Blinker angebracht, innen Rückfahrleuchten und Refektoren. Die Gehäuse wirken durch die Klarglas-Abdeckungen aus Polycarbonat sehr hochwertig, die im Juwelen-Stil gestalteten Einsätze geben ihnen den angestrebten, dreidimensional-schmückenden Charakter. Der Schein der Rückleuchten ist aber nicht nur schön, sondern auch exzellent sichtbar. Denn ebenso wie die Frontscheinwerfer arbeiten die Rückleuchten mit Multiflächen-Reflektortechnik.

Sehr edel wirkt auch die in Chrom ausgeführte hintere Nummernschildeinfassung. Die Kofferraumklappe ist ebenso wie die Motorhaube an Gasdruckstoßdämpfern befestigt. Das dritte Bremslicht auf der Hutablage hinter den Rücksitzlehnen ideal positioniert.

Die Stoßfänger vorne und hinten sind so ausgelegt, dass sie kleinere Kollisionen mit Geschwindigkeiten von maximal vier Stundenkilometern ohne bleibende Schäden überstehen.

INNENRAUM UND PLATZANGEBOT

 

  • Ergomisch gestalteter Innenraum mit hochwertigen Materialien

 

  • Erstklassiger Langstreckenkomfort auf allen fünf Sitzplätzen

 

  • Helles Ambiente, gutes Raumgefühl, übersichtliche Bedienelemente

 

Im Innenraum des Magentis setzt sich die stilvolle Formensprache des Außendesigns fort. Auch das Interieur gestalteten die Designer im harmonischen Wechselspiel zwischen sanft gerundeten, fließenden Oberflächen und glatten Übergängen. Alle Drucktasten und -knöpfe sind mit Symbolen eindeutig markiert und ergonomisch günstig positioniert. Der Material-Mix aus Applikationen in Holzoptik, hochwertigen Kunststoffen und Oberflächen im Stil matten Metalls verleihen dem Cockpit ein edles Aussehen.

Die großen Glasflächen lassen das Ambiente hell und freundlich erscheinen. Diese wohltuende Atmosphäre im Magentis schlägt sich in einem großzügigen Raumgefühl nieder – das auch objektiver Betrachtung standhält. Denn die maximale Beinfreiheit von 1100 mm (vorne) und 920 mm (hinten) sowie die Kopffreiheit von 990 mm (vorne) und 955 mm (hinten) garantiert bequemes Sitzen auf allen fünf Plätzen.

Der linke Teil des Instrumententrägers ist sanft nach oben gerundet und folgt so der Form des Lenkrads. Unter der Abdeckung informieren je zwei große und kleinere Analoganzeigen über Drehzahl, Geschwindigkeit, Tankinhalt und Kühlwassertemperatur. Ihre Anzeigen sind bei Nacht rot beleuchtet. Dazwischen angeordnet sind ein multifunktionales LED-Display und ein digitaler Kilometerzähler. Das höhenverstellbare Vierspeichen-Lenkrad ist auf Wunsch auch in einer Leder-Version und mit den Bedientasten für den Tempomat (Option) erhältlich. Das beleuchtete Zündschloss sitzt nicht direkt an der Lenksäule, sondern zwecks besserer Zugänglichkeit zwischen Lenksäule und Mittelkonsole.

Die Konsole selbst tritt erhaben aus dem Instrumententräger hervor und wird von einer feinen Leiste in Wurzelholz-Anmutung eingefasst. Ganz oben in exponierter Position befindet sich die Digitaluhr, ihr folgen nach unten hin zwei Luftausströmer mit On/Off-Funktion, das serienmäßige CD-MP3-Radio (oder das optionale Radio-Navigationssystem), die Funktionstasten der manuell oder – je nach Ausführung – vollautomatisch geregelten Klimaanlage sowie ein Aschenbecher.

Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe ist die Konsole für den Schalthebel im Metallic-Look gehalten. Der Handbremshebel ist leicht links von ihr platziert. So wurde die Unterbringung einer gepolsterten Armauflage möglich, die besonders auf langen Strecken die Bequemlichkeit erhöht.

Tankklappe und Kofferraumschloss mit elektrischer Fernentriegelung
Die Türverkleidungen sind im gleichen hochwertigen Stil wie das übrige Interieur gestaltet und mit einen massiven Chrom-Türgriff sowie einer Armlehne mit Holzeinlage bestückt. In der Armauflage der Fahrertür sind die Tasten für die elektrischen Fensterheber, die Zentralverriegelung (in der EX-Version mit Fernbedienung und Panikfunktion), die Einstellung der Außenspiegel und ein Knopf zur Verriegelung aller Fenster integriert. Praktisch ist die „One-Touch“-Funktion, mit der sich die Scheibe der Fahrertür auf einmaligen Tastendruck in einem Zug absenken lässt. Etwas weiter unterhalb finden sich zwei Schalter zur elektrischen Fernentriegelung der Tankklappe und des Kofferraumschlosses.

Üppiges Kofferraumvolumen von 479 bis maximal 810 Liter
Der Kofferraum des Magentis fasst nach VDA-Norm stattliche 479 Liter, durch das Umklappen der im Verhältnis 60:40 geteilten Rücksitzlehnen lässt sich das Gepäckvolumen auf 810 Liter erweitern. Dank der weit nach oben schwingenden Kofferraumklappe kann das Be- und Entladen bequem erledigt werden. Verzurrhaken und ein Gepäcknetz verhindern, dass sich Gegenstände im Ladeabteil bei flotter Fahrt selbstständig machen. Scherenscharniere stützen die Kofferraumklappe auch dann noch sicher, wenn der Magentis zum Beladen an einer Steigung parkt. Das vollwertige Reserverad findet in einer Mulde im Kofferraumboden Platz.

AUSSTATTUNG UND KOMFORT

 

  • Entspanntes Fahren dank Klimaautomatik mit Luftqualitäts-System

 

  • Fahrersitz lässt sich auf Wunsch achtfach elektrisch einstellen

 

  • Hochwertige Musikanlage serienmäßig, Navigationssystem optional

 

Der Anspruch von KIA, mit dem Magentis eine luxuriöse Limousine der gehobenen Mittelklasse anzubieten, wird besonders bei der Ausstattung des Fahrzeugs deutlich. Zwei der drei lieferbaren Varianten des KIA Magentis sind ab Werk mit einer Klimaautomatik inklusive Luftqualitäts-System und Pollenfilter ausgestattet. Im Basismodell Magentis 2.0 LX gehört eine Klimaanlage zum Serienumfang. Die Klimaautomatik arbeitet nach dem Motto „set and forget“: Mit einem einzigen Tastendruck wird die gewünschte Temperatur vorgewählt. Danach übernimmt es das System vollautomatisch, die Temperatur zu erreichen und konstant zu halten.

Alle Funktionen lassen sich auf Wunsch auch unabhängig über große, leicht zu bedienende „Soft-Touch“-Tasten einstellen. Damit immer klar ist, woher und wie stark der Wind aus der Lüftungsanlage weht, gibt ein Display Aufschluss über die Lüftergeschwindigkeit, die Zieltemperatur und die Richtung des Luftstroms.

Die Klimaautomatik, die auch über einen Pollenfilter verfügt, wird ergänzt durch ein aufwändiges Luftqualitäts-System (AQS). Es misst mit mehreren Sensoren die Luftfeuchtigkeit im Innenraum und die Luftqualität der Umgebung und sorgt so für jederzeit optimale Klimabedingungen.

CD-MP3-Radio mit sechs Lautsprechern ab Werk, Navigationsradio optional
Der Magentis wird serienmäßig mit einem CD-MP3-Radio und automatischer Antenne geliefert. Für echte Konzertsaal-Atmosphäre sorgen sechs Lautsprecher: zwei in den vorderen Türen, zwei auf der hinteren Hutablage sowie zwei Hochtöner in den A-Säulen. Als Sonderausstattung kann auch das Radio-Navigationssystem Becker DTM (1 DIN) geordert werden.

Der elektrisch einstellbare Fahrersitz ist Teil eines Ausstattungspakets, zu dem beheizbare Vordersitze und eine Leder-Teilausstattung (Serie im Topmodell 2.5 EX Automatik) gehören. Generell wurden die Sitze des Magentis zugunsten höheren Komforts und besserer Körperunterstützung nochmals optimiert. Unter anderem rückte der Hebel für die Lordosenstütze um 17 Millimeter nach unten, und ist so leichter erreichbar. Die Sitzlehne bietet dank größerer Seitenpolster nun im unteren Bereich noch mehr Seitenhalt. Um einen besseren Zugang zu den Pedalen zu erreichen, wurde der Vorderbau des Sitzkissens um 156 Millimeter gekürzt.

Zahlreiche nützliche Ablagen schaffen Ordnung im Innenraum
Für Handgepäck, Landkarten oder kleine Snacks gibt es etliche clever positionierte Staufächer im Innenraum des Magentis. Dazu zählen zum Beispiel eine zweistöckige Box in der vorderen Armauflage, zwei Getränkehalter in der Mittelkonsole sowie ein Münzfach und eine CD-Box. Das Handschuhfach ist beleuchtet, abschließbar sowie komplett mit Textilien ausgekleidet und ebenso geräumig wie die Ablagen in den beiden Vordertüren. Für die Rückbank gibt es optional eine ausklappbare Armlehne mit integriertem Ablagefach und zwei Getränkehaltern.

Auch die Innenraumbeleuchtung des Magentis zeigt gehobenes Niveau: Die zentrale Lichtquelle verfügt über eine Verzögerungsschaltung – bleibt also auch nach dem Schließen der Türen noch einige Sekunden lang aktiv. Leuchtstarke Leselampen in der vorderen Dachkonsole tauchen auf Knopfdruck den vorderen Teil des Cockpits bei Nacht in helles Licht.

Zur Standardausstattung jedes Modells gehört ein Satz hochwertiger Velours-Fußmattensatz mit dem Schriftzug „Magentis“.

MOTOR UND KRAFTÜBERTRAGUNG

 

  • Kraftvoll und sparsam: der 2-Liter-Basismotor mit 100 kW (136 PS)

 

  • Kultiviert und souverän: der 2,5-Liter-V6 mit 124 kW (169 PS)

 

  • Automatik mit sequenzieller Schaltmöglichkeit für sportliches Fahren

 

KIA bietet für den frontgetriebenen Magentis wahlweise zwei ausgereifte, kultivierte Benzinmotoren an. Das Basistriebwerk, ein 2,0-Liter-Aggregat mit Multi-Point-Einspritzung, verfügt über vier Ventile je Zylinder und zwei obenliegende Nockenwellen. Der Motor wurde in puncto Geräuschemission weiter optimiert und leistet 100 kW (136 PS). Bei 4500 Umdrehungen pro Minute entwickelt er sein maximales Drehmoment von 180 Nm. Damit erreicht der „kleine“ Magentis eine Höchstgeschwindigkeit von 207 km/h und beschleunigt in 11,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Noch kultivierter und souveräner in der Kraftentfaltung präsentiert sich der 2,5-Liter-V6-Motor mit einer Leistung von 124 kW (169 PS). Das Leichtmetall-Aggregat mit einem Zylinderbankwinkel von 60 Grad hat mit dachförmigen Brennräumen, hydraulischer Ventilspieleinstellung, zwei Klopfsensoren und geschmiedeten Pleuelstangen auch einige technische Finessen zu bieten. Mit einem maximalen Drehmoment von 230 Nm bei 4000 Umdrehungen verfügt der Motor über ein ausgezeichnetes Durchzugsvermögen und harmoniert perfekt mit dem „H-Matic“-Automatikgetriebe, das KIA alternativ zur manuellen Fünfgangschaltung für beide Motorversionen anbietet.

Der Magentis 2.5 ist mit einem Automatikgetriebe gekoppelt, wird stets in der hochwertigen EX-Ausstattung ausgeliefert und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 209 km/h. Den Spurt von 0 auf Tempo 100 absolviert der Sechszylinder in 8,8 Sekunden.

Das vierstufige „H-Matic“-Getriebe des Magentis 2.5 V6 kombiniert die Vorteile eines manuellen Getriebes mit den Vorzügen eines Selbstschalters. Wechselt der Fahrer von der Vollautomatik in die zweite Schaltgasse der H-förmigen Kulisse, kann er die einzelnen Gänge sequenziell wechseln, das heißt: Die Gangwechsel werden per Schalthebel im Stile einer Tiptronic eingeleitet. Vierzylinder und V6 begnügen sich mit Normalbenzin und gehen äußerst sparsam mit dem Treibstoff um. Der Verbrauch liegt im Euro-Mix beim Magentis 2.0 bei 8,8 Liter.

FAHRWERK UND SICHERHEIT

 

  • Präzises Komfort-Fahrwerk mit Einzelradaufhängung vorne und hinten

 

  • Standfeste Bremsanlage mit serienmäßigem ABS und EBD

 

  • Vier Airbags und Gurtstraffer gewährleisten hohe passive Sicherheit

 

Bei der Entwicklung des Fahrwerks für den KIA Magentis wählten die Ingenieure aufwändige Lösungen, was sich in einem äußerst präzisen Handling niederschlägt. Sowohl die Räder der Vorder- als auch der Hinterachse sind einzeln aufgehängt, Gasdruckstoßdämpfer gewährleisten optimalen Komfort und einwandfreie Bodenhaftung. An der Vorderachse stellen doppelte Querlenker eine exakte Radführung, eine erstklassige Traktion und nur geringe Sturzänderungen sicher.

Die moderne Multilink-Hinterachse stützt sich auf Schraubenfedern und einen Querstabilisator und verfügt über eine dynamische Vorspursteuerung. Diese Technik hält die Räder bei jedem Lenkeinschlag in einem optimalen Winkel zur Straßenoberfläche und garantiert speziell bei zügiger Fahrt durch scharfe Kurven eine erhöhte Lenkstabilität.

Durch die optimierte 15-Zoll-Bremsanlage mit Scheibenbremsen rundum – die vorderen Bremsscheiben sind innenbelüftet – kommt der Magentis mit der V6-Topmotorisierung bei einer Vollbremsung aus 100 Stundenkilometern nun 1,7 Meter früher zum Stehen als das Vorgängermodell.

Das Vierkanal-ABS ist ab Werk mit der elektronischen Bremskraftverteilung (EBD) kombiniert, in den Versionen mit EX-Ausstattung kommt darüber hinaus eine abschaltbare Traktionskontrolle (TCS) hinzu. Dieses System erkennt mit Hilfe von Sensoren bereits geringsten Schlupf an den Antriebsrädern und leitet durch einen gezielten Brems- oder Drosselklappeneingriff das Drehmoment an das Rad mit der besseren Traktion weiter.

Im Falle einer Kollision schützt das eng geknüpfte Netz an passiven Sicherheitsausstattungen die Insassen des Magentis. Dazu zählen zwei Full-Size-Frontairbags mit 60 Liter (Fahrer) und 120 Liter (Beifahrer) Inhalt. Der fahrerseitige Airbag besteht aus Nylon und ist von innen mit einer Neoprenschicht überzogen. Zwei Löcher auf der Rückseite lassen das Füllgas entweichen, sobald der Airbag seine Aufgabe erfüllt hat. Anders auf der Beifahrerseite: hier strömt das Gas direkt durch die durchlässige Nylonstoffschicht des elliptisch geformten Airbags wieder ins Freie. Eine Sitzbelegungserkennung verhindert die Aktivierung des Beifahrer-Airbags für den Fall, dass der Sitz unbesetzt ist. Das spart die Kosten für einen eventuellen Ersatz.

Zu den Frontairbags kommen zwei je 26 Liter große, in den vorderen Sitzlehnen platzierte Seitenairbags, die bei einem Unfall den Kopf und Brustbereich der vorderen Insassen schützen. Ihre Sensoren sind in den B-Säulen der Karosserie untergebracht. Registrieren sie einen Crash, senden sie das Signal unmittelbar auch an die vorderen Airbags und die Gurtstraffer weiter, so dass alle Systeme integriert und aufeinander abgestimmt ihre Schutzwirkung entfalten können.

Auf allen fünf Sitzplätzen des Magentis sind Dreipunktgurte und Kopfstützen installiert. Alle Kopfstützen sind in der Höhe und in der EX-Version vorne zusätzlich auch in der Neigung verstellbar. Hinzu kommen serienmäßig Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer für die vorderen Sitzplätze.

Der Magentis ist ein außergewöhnlich leises Fahrzeug. Zu dem Bündel der Geräuschdämmungs-Maßnahmen zählen zum Beispiel die in Sandwich-Bauweise ausgeführte Spritzwand zwischen Motor und Innenraum sowie die mit einer dicken Verbunddämmmatte ausgekleidete Motorhaube. Um die Geräuschentwicklung schon an der Quelle zu reduzieren, wurden die Kurbelwellenlager in einer neuartigen, selbsttragenden Bauweise ausgeführt. Die Auspuffanlage erhielt längenoptimierte Abgasrohre für jeden Zylinder und wurde zur weiteren Geräuschreduktion am Motorhilfsrahmen befestigt.

Vibrationen und Innengeräuschpegel drastisch reduziert
Dank zahlreicher Optimierungen auf dem Sektor NHV (Noise, Harshness and Vibration – Lärm, Rauheit und Vibration) ist der Magentis der zweiten Generation nochmals leiser als das Vorgängermodell geworden. Die Fertigungsqualität von Zylinderkopf und -block wurde verbessert, und auch die Befestigung des Kompressors der Klimaanlage direkt am Motorblock minimiert die vom Motor ausgehenden Vibrationen.

Zusammen mit zusätzlich verlegten Dämmmatten sowie ausgeschäumten A-, B- und C-Säulen gelang KIA eine hörbare Reduktion des Innengeräuschpegels. Bei 100 Stundenkilometern beträgt das von den Insassen wahrgenommene Fahrgeräusch auf den vorderen Plätzen lediglich 61 dB(A), auf den Rücksitzen liegt diese Kennziffer bei 64 dB(A). Mit diesen Werten ist der Magentis eine echte Flüster-Limousine.

 

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