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Land Rover Discovery

Der neue Land Rover Discovery ist die erste komplette Modellneuentwicklung seit der Übernahme von Land Rover durch Ford im Juli 2000. Er folgt dabei der bisherigen, 1989 erstmals vorgestellten Discovery-Reihe, einem der meistverkauften SUV-Modelle in seinem Segment.
Die entscheidenden Prioritäten bei der Entwicklung des neuen Land Rover Discovery waren zum einen maximale Geländetauglichkeit und gute Fahreigenschaften auf der Straße und zum anderen reichlich Platz, hoher Komfort, eine alles überblickende "Command"-Fahrerposition sowie eine leicht erhöhte Platzierung der Sitze im Fond.

 

Der neue Land Rover Discovery wurde von innen nach außen konzipiert und sein Design zeigt sich sehr geometrisch, minimalistisch und modern: ein echter Land Rover des 21. Jahrhunderts. Während die Front das typische Land Rover Familiengesicht zeigt, spricht der neue Land Rover Discovery im Übrigen eine ganz eigene Designsprache: klar, einfach und modern.

Obwohl äußerlich kaum größer als sein Vorgänger, bietet der neue Land Rover Discovery eine geräumige Kabine mit vielen Ablagemöglichkeiten und wahlweise fünf oder sieben Sitzen. Auch in der dritten Sitzreihe finden zwei normal große Erwachsene bequem Platz. Durch Umklappen sämtlicher Sitze lässt sich der hintere Teil des Innenraums in ein geräumiges Gepäckabteil mit ebener Ladefläche verwandeln.

Als Topmotorisierung wird im neuen Land Rover Discovery ein 4,4-Liter-V8-Benziner mit 220 kW (299 PS) angeboten. Dieser Verwandte des viel beachteten AJ-4,2-Liter-V8-Motors aus dem Hause Jaguar erhielt für den Einsatz im neuen Land Rover Discovery noch mehr Durchzugskraft im unteren Drehzahlbereich (maximal 425 Nm), eine verbesserte Abdichtung – insbesondere gegen Staub und Wasser – und eine für Wasserdurchquerungen modifizierte Luftansaugung.

Vor allem auf dem europäischen Markt erwartet Land Rover eine starke Nachfrage nach der zweiten Motorenalternative – dem überaus laufruhigen und durchzugsstarken 2,7-Liter-TDV6-Turbodiesel. Dieser moderne TDV6-Turbodiesel mit Common-Rail-Hochdruckeinspritzung und Verstellgeometrie feierte erst kürzlich ein fulminantes Debüt im neuen Jaguar S-TYPE. Die für den neuen Land Rover Discovery weiter entwickelte Variante leistet 140 kW (190 PS) und erzeugt ein eindrucksvolles Drehmomentmaximum von 440 Nm. Der Motorblock besteht aus Gusseisen mit Vermiculargraphit – einem Material, das wesentlich leichter, fester und haltbarer als herkömmliches Gusseisen ist.

Der 4,4-Liter-V8-Benzinmotor ist mit einer elektronisch gesteuerten "Intelligent Shift"-Sechsgangautomatik von ZF kombiniert. Der TDV6-Turbodiesel ist wahlweise mit dieser modernen Automatik oder serienmäßig mit einem ebenfalls von ZF produzierten Sechsgang-Schaltgetriebe erhältlich.

Die Motorkraft des neuen Land Rover Discovery geht in bester Tradition der Marke permanent an alle vier Räder. Intelligente Systeme wie die elektronische Traktionskontrolle oder die dynamische Stabilitätskontrolle DSC garantieren jederzeit optimale Traktion und Bodenhaftung. Für besonders schwieriges Terrain stehen eine während der Fahrt elektronisch zuschaltbare Geländeuntersetzung sowie eine elektronische Mittendifferenzialsperre zur Verfügung.

Der neue Land Rover Discovery bietet eine Fülle innovativer Technik. Eines der interessantesten technologischen Neuerungen ist das von Land Rover entwickelte und patentierte "TERRAIN RESPONSETM"-System, das kürzlich erstmals in der Studie Range Stormer vorgestellt wurde. "TERRAIN RESPONSETM" optimiert Fahreigenschaften und Komfort – und sichert gleichzeitig auf jedem Untergrund ein Höchstmaß an Traktion. Mit einem Drehschalter an der Mittelkonsole kann der Fahrer eine von fünf verfügbaren Terrain-Einstellungen wählen: ein "Normal“-Programm für den Straßenbetrieb, ein "Gras/Schnee"-Modus für glatten Untergrund sowie drei spezielle Geländeprogramme: "Schlamm", "Sand" und "Felsen". "TERRAIN RESPONSETM" stellt dann auf dem gewählten Untergrund automatisch entsprechend die verschiedenen elektronischen Steuerungen und Traktionshilfen ein, beispielsweise Niveauregulierung, Motorkennfelder, die Bergabfahrkontrolle "Hill Descent Control", die Traktionskontrolle sowie Getriebekennfelder und Differenzialabstimmung.

Eine weitere Innovation ist die ebenfalls von Land Rover entwickelte "INTEGRATED BODY-FRAMETM“-Architektur oder integrierte Karosserie-Chassis-Konstruktion. Sie verbindet die Verwindungssteifigkeit sowie die Komfort- und Dynamikeigenschaften eines Monocoque mit der Robustheit und Flexibilität eines klassischen SUV-Leiterrahmenchassis. Sein exaktes Handling verdankt der neue Land Rover Discovery darüber hinaus seiner Einzelradaufhängung und der höhenverstellbaren Luftfederung, die in den SE- und HSE-Modellvarianten des neuen Land Rover Discovery serienmäßig angeboten wird. Doppelquerlenker an der Vorder- und Hinterachse garantieren eine präzise Radführung und Verschränkung, während die Zahnstangenlenkung ein exaktes, direktes Lenkgefühl vermittelt.

Der neue Land Rover Discovery wird ab Ende November 2004 bei den deutschen Land Rover-Vertragshändlern erhältlich sein, wobei die Preisliste bei einer unverbindlichen Empfehlung von 38.500,- Euro für die Version TDV6 S beginnt.

Design
Der Auftrag an die Designer des neuen Land Rover Discovery war einfach: Es sollte ein modernes Fahrzeug mit viel Platz und hoher Flexibilität werden, das man sofort als Land Rover erkennt. Wie dies gelang, beschreibt Land Rover-Chefdesigner Geoff Upex: "Der neue Land Rover Discovery ist ein Auto, bei dem das Design der Funktion folgt. Alles was man sieht, hat seinen Sinn. Das Design ist funktionell und nicht dekorativ. Außerdem wurde der neue Land Rover Discovery konsequent von innen nach außen entwickelt – immer mit Blick auf Funktionalität und Komfort.“

Als modernes Auto des 21. Jahrhunderts in der großen Tradition der Marke Land Rover besitzt der neue Discovery eine markante geometrische Form mit klaren Linien, einfachen Formen sowie auffälligen vertikalen und horizontalen Elementen.

Der neue Land Rover Discovery ist kaum größer als sein Vorgänger, doch bietet er wesentlich mehr Raum im Innern. Mit einer Länge von 4835 mm, einer Breite 1915 mm und einer Höhe von mindestens 1887 mm, ist er insgesamt nur 130 mm länger und 30 mm breiter als sein Vorgänger. Dank des typischen Stufendachs, das als Designmerkmal beibehalten wurde, genießen die Passagiere in der luftigen, großzügigen Kabine ein Maximum an Kopffreiheit und Komfort. Das hohe Dach und die großen Türen erleichtern zudem den Ein- und Ausstieg.

Als weitere charakteristische Designdetails sind zu nennen: die schalenförmige Motorhaube, der kurze vordere Karosserieüberhang, große Glasflächen und die mit einer asymmetrischen Linie versehene, zweigeteilte Heckklappe. Dies hat nicht nur praktische Vorteile wie ein vereinfachtes Be- und Entladen, sondern ist auch eines der prägenden Designmerkmale des neuen Land Rover Discovery. Darüber hinaus wurde das Reserverad nicht an der Hecktür montiert, sondern unter dem Wagenboden verstaut.

Ein anschauliches Detailbeispiel für das minimalistische und gleichzeitig funktionelle Karosseriedesign liefert das Fehlen einer Seitenzierlinie entlang der Türen: Sie ist schlicht überflüssig und wurde daher verworfen. "In Untersuchungen mit potenziellen Kunden wurde darüber viel diskutiert”, sagt Chefdesigner Geoff Upex. "Die meisten Autos haben solche Zierlinien oder Zierleisten, deshalb erwarten Kunden sie auch. Wir stellten aber fest, dass die Leute nach einer Gewöhnungsphase die Optik des neuen Land Rover Discovery immer mehr akzeptierten und verstanden. Ähnlich war es mit dem einzelnen seitlichen Lufteinlass. Die Leute wollten wissen, warum kein zweiter da ist. Ganz einfach: Weil einer reicht.“

Karosserie
Anders als bei einer herkömmlichen Karosserie-auf-Plattform-Bauweise ist die aus hochfestem Stahl und Aluminium bestehende Karosserie des neuen Land Rover Discovery ein integraler Bestandteil der Struktur. Diese Verbindung einer steifen Karosserie mit einer stabilen Plattform macht die Einzigartigkeit und Stärke der von Land Rover neu entwickelten "INTEGRATED BODY-FRAMETM“-Struktur (zu Deutsch: Integrierte-Karosserie-Chassis-Konstruktion) aus.

Bei dieser innovativen Technologie werden zwei Elemente verbunden: zum einen ein hochfester, aber dennoch leichter Rahmen, gefertigt mithilfe von Hightech-Produktionsverfahren, wie dem Hydroforming für die Rahmenlängsträger – zum anderen eine stabile Karosseriestruktur, für die unter anderem hochfester Stahl verwendet wird. Ergebnisse dieser Kombination: hoher Fahrkomfort auf der Straße sowie ein außergewöhnliches Leistungsvermögen im Gelände.

Ermöglicht wird diese neue Technologie durch den umfassenden Einsatz von CAD-Systemen sowie von hochfesten Stählen und eines modernen Produktionsverfahrens: der Innenhochdruck-Umformtechnologie (IHU), auch bekannt als Hydroforming. Hydroforming arbeitet mit dem Druck von Flüssigkeiten, um Teile in die gewünschte Form zu bringen – anstatt mit der physischen Kraft einer konventionellen Maschine oder Presse. Dank Hydroforming ist es möglich, größere Bauteile in nur einem Stück und mit sehr knappen Toleranzen zu fertigen – üblicherweise sind dafür zahlreiche Stanzungen nötig. Die Vorzüge dieser Technologie machen den Rahmen des neuen Land Rover Discovery strukturell wesentlich effizienter als ein konventionelles Chassis: leichter und gleichzeitig präziser. Ein weiterer Vorzug des komplexen Rahmendesigns ist sein positiver Einfluss auf Sicherheit und Crashverhalten des neuen Discovery Die "INTEGRATED BODY-FRAMETM“-Lösung beeinflusst die Fahreigenschaften überaus positiv sowohl auf als auch abseits der Straße. Dank seiner durchdachten Gestaltung ermöglicht der Rahmen eine geringere Karosseriehöhe und einen niedrigen Fahrzeugschwerpunkt. Die hohe Verwindungssteifigkeit der Karosserie des neuen Land Rover Discovery sorgt in jeder Situation für ein präzises Handling, optimiert Fahrverhalten und Komfort – und unterdrückt wirkungsvoll die Übertragung von Geräuschen und Vibrationen.

Die Karosserie des neuen Land Rover Discovery ist wie ein bewährtes Monocoque aufgebaut. Die beiden Seitenwände sind mit Boden, Dach und Querwänden zu einer stabilen Struktur aus ebenso leichtem wie hochfestem Stahl verschweißt. An den A-, B- und C-Säulen kommt darüber hinaus extrem fester Boronstahl zum Einsatz, der nicht zuletzt den Überrollschutz optimiert. Heckklappe, Türen, Motorhaube und vordere Kotflügel sind als separate Baugruppen mit der Struktur verschraubt. Die aus Stahl gefertigten Frontkotflügel sind so mit dem Vorderwagen verbunden, dass sie nach einer Kollision oder Beschädigung schnell und kostengünstig ausgetauscht werden können. Für einige Bereiche des Vorbaus, insbesondere die vordere Knautschzone, wurde eine ebenso leichte wie robuste Magnesiumlegierung verwendet.

Die in Land Rover-typischer Schalenbauweise gehaltene Motorhaube besteht komplett aus Aluminium. Dank des geringen Gewichts dieses Materials lässt sich die Haube ohne großen Kraftaufwand öffnen und schließen. Ebenfalls aus leichtem Aluminium gefertigt werden die beiden Hälften der horizontal zweigeteilten Heckklappe.

Aufwändige Lackier- und Behandlungsverfahren sorgen dafür, dass die Karosserie des neuen Land Rover Discovery über viele Jahre ihr attraktives Aussehen behält. So werden etwa alle korrosionsempfindlichen Stahlbleche verzinkt. Zum Schutz vor elektrolytischen Reaktionen mit angrenzenden Stahlteilen erhalten korrosionsresistente Leichtmetallflächen eine spezielle Behandlung. Fahrwerk
Das aktuelle Topmodell aus dem Haus Land Rover, der Range Rover, verwöhnt auf der Straße mit einem Fahrverhalten, das Limousinen ebenbürtig ist – bei nach wie vor uneingeschränkter Geländetauglichkeit. Dieses Profil wurde zur Richtschnur bei der Entwicklung des neuen Discovery. Die rundum vorhandene Einzelradaufhängung ermöglicht dem neuen Land Rover Discovery ein Maß an Fahrkomfort, das mit einer Starrachse unmöglich gewesen wäre. Zudem sorgt die in den SE- und HSE-Versionen serienmäßige vernetzte elektronische Luftfederung – entwickelt für den Range Rover – für herausragende Fahrleistungen und zusätzlichen Komfort: Sie fungiert gleichzeitig als Niveauregulierung, erleichtert durch Absenken der Karosserie den Ein- bzw. Ausstieg und optimiert außerdem mit der Möglichkeit zur Erhöhung der Bodenfreiheit die Geländetauglichkeit. Für die jüngste Discovery-Generation entwickelte Land Rover eine neue Vorder- und Hinterradaufhängung mit Doppelquerlenkern, die eine präzise Radführung und Verschränkung garantiert. Sie wurde nicht zuletzt mit Blick auf lange Federwege konzipiert: 255 Millimeter vorn und 330 Millimeter hinten ermöglichen ein präzises Handling auf der Straße ebenso wie ein hohes Leistungsvermögen im Gelände.

Die Offroad-Messwerte des neuen Land Rover Discovery zählen denn auch zum Besten, was in dieser Klasse zu finden ist. In Zahlen: minimale Bodenfreiheit 185 mm, Wattiefe bis zu 700 mm, vorderer Böschungswinkel 37,2 Grad, hinterer Böschungswinkel 29,6 Grad, Rampenwinkel 27,9 Grad und maximale Steigfähigkeit 35 Grad. Dazu kann das Modell eine Menge an den Haken nehmen: Das Datenblatt weist eine maximale gebremste Anhängelast von nicht weniger als 3,5 Tonnen aus.

Die elektronisch gesteuerte Luftfederung der Topmodelle bietet daneben ein Höchstmaß an Vielseitigkeit und Fahrkomfort. Die Luftfederung erlaubt für den normalen Fahrbetrieb eine weichere Federnabstimmung, während sie sich dank ihrer variablen Höhenverstellung einer Vielzahl von Anforderungen anpasst. Die Steuerelektronik schaltet die Luftfedern je nach Straßen- oder Geländebeschaffenheit auf eine härtere oder weichere Kennung. Die Vernetzung der Federn ist insbesondere im Gelände von Vorteil: Sobald die Software erkennt, dass sich das Fahrzeug off road befindet, vernetzt es das System – die bei der Aufwärtsbewegung einer Feder verdrängte Luft wird der gegenüberliegenden zugeführt und drückt diese dadurch nach unten. Ähnlich wie eine herkömmliche Starrachse verbessert dieses System die Verschränkung und den Kontakt der Räder mit dem Untergrund.

Die Niveauregulierung der Luftfederung wiederum zeigt ihre Vorteile in vielen Situationen des Autoalltags. Die Einstellung "Niedrig“ erleichtert beispielsweise den Ein- und Ausstieg, während die Einstellung "Hoch“ zusätzliche Bodenfreiheit abseits der Straßen bietet. Diese Einstellungen können entweder mithilfe eines Schalters manuell gewählt werden – oder "TERRAIN RESPONSETM“ regelt das System automatisch. Wie bei Land Rover üblich, ist auch der neue Land Rover Discovery ab Werk mit Mehrzweckreifen bestückt. Die serienmäßigen Leichtmetallräder werden je nach Modellversion im 17-, 18- oder 19-Zoll-Format angeboten. Der neue Land Rover Discovery besitzt weiterhin eine hydraulische Zahnstangen-Servolenkung, die durch ein lineares, präzises Lenkgefühl überzeugt. Die Montage der Lenkungszahnstange direkt am Rahmen verbessert Ansprechen und Steifigkeit der Lenkung. Ein stabiler Querträger schützt die Zahnstange im Gelände vor Beschädigungen durch Felsen oder andere Hindernisse.

Motoren
Dynamik, gutes Leistungsvermögen und Komfort sowohl im Straßenbetrieb wie im Gelände standen bei der Entwicklung des neuen Land Rover Discovery ganz oben auf der Prioritätenliste. Als Topmotorisierung wird im neuen Discovery ein 4,4-Liter-V8-Benziner angeboten, der 220 kW (299 PS) leistet. Dieser Verwandte des viel beachteten AJ-4,2-Liter-V8-Motors aus dem Hause Jaguar erhielt für den Einsatz im neuen Land Rover Discovery noch mehr Durchzugskraft im unteren Drehzahlbereich – maximal stellt er eindrucksvolle 425 Nm bereit. Zweite Motorenalternative ist ein neuer 2,7-Liter-V6-Turbodiesel – eine weiter entwickelte Version des kürzlich im Jaguar S-TYPE vorgestellten Hightech-Diesels, der von der Fachwelt einhellig mit großem Lob bedacht wurde. Dank modernster Common-Rail-Einspritzung mit Piezo-Technologie glänzt der TDV6-Turbodiesel mit exzellenten Leistungs- und Verbrauchswerten sowie außerordentlicher Laufruhe. Der V6-Turbodiesel leistet im neuen Land Rover Discovery 140 kW (190 PS) und entwickelt sein imposantes Spitzendrehmoment von 440 Nm bereits bei 1900 Umdrehungen.

4,4-Liter-V8-Benzinmotor
Der für den Einsatz im neuen Land Rover Discovery weiter entwickelte, aus leichtem Aluminium gefertigte 4,4-Liter-V8-Benziner aus dem Hause Jaguar ist der stärkste je in ein Land Rover-Serienmodell integrierte Motor. Dieser kompakte Leichtmetallmotor verfügt über zwei oben liegende Nockenwellen pro Zylinderreihe und 32 Ventile. Die Zylinder sind im 90-Grad-Winkel als "V“ angeordnet und die Kurbelwelle mit vier Kröpfungen besitzt aus Komfortgründen vier Hauptlager. Dank des gegenüber der Jaguar-Version von 4,2 auf 4,4 Liter vergrößerten Hubraums und eines neuen Motormanagements leistet das V8-Triebwerk im neuen Land Rover Discovery 220 kW (299 PS) bei 5500 Umdrehungen und erbringt ein kräftiges Drehmomentmaximum von 425 Nm, das bereits bei niedrigen 4000 Touren anliegt.

Mit diesem Aggregat beschleunigt der neue Land Rover Discovery in 8,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 195 km/h. Der Kraftstoffverbrauch des V8 liegt bei 15 Litern auf 100 Kilometer im gemischten Messzyklus sowie bei 11,6 Litern im außerstädtischen Zyklus.

Der moderne 4,4-Liter-V8 besitzt neben dem komplett aus Aluminium gefertigten Block einen ebenfalls aus Alu bestehenden Zylinderkopf sowie an vielen Stellen integrierte leichte Legierungen. Darüber hinaus weist der V8 einen exzellenten Wärmewirkungsgrad auf. Das spart Kraftstoff, verkürzt die Warmlaufzeit und verbessert die Laufeigenschaften. Der Motor ist mit einem elektronischen Gaspedal gekoppelt, das für eine sanfte Entfaltung der Leistung und des Drehmoments bürgt. Dieses System erlaubt eine exakte Anpassung der Kennfelder an wechselnde Fahrbedingungen und dient gleichzeitig als Schnittstelle zum innovativen "TERRAIN RESPONSETM“-System. Bestandteil des Motormanagements ist außerdem ein Notlaufprogramm, das bei einem Ausfall des gesamten Systems dennoch ein Vorwärtskommen mit reduzierter Geschwindigkeit sicherstellt: gerade in abgelegenen Gebieten ein äußerst hilfreiches Merkmal.

Die Einlassventile sind mit einer variablen Nockenwellensteuerung versehen, die die Ventilsteuerung computergestützt automatisch und stufenlos den jeweiligen Fahrbedingungen anpasst. Ergebnisse: ein schnelles Ansprechen und ein verbessertes Laufverhalten. Dem Abgasverhalten dient darüber hinaus ein System, das die Zündung in der Start- und Warmlaufphase zurücknimmt. Auf diese Weise erreichen die Katalysatoren rascher ihre optimale Betriebstemperatur.

Für die besonderen Anforderungen, die an einen Land Rover gestellt werden, erhielt das Aggregat zahlreiche Modifikationen. So wurde beispielsweise die Ölmenge von 6,8 auf 8 Liter erhöht, damit die Schmierung auch unter solch extremen Neigungswinkeln gewährleistet ist, denen ein Land Rover im Gelände mitunter ausgesetzt ist. In Fluss gehalten wird das Öl von einer neuen, stärkeren Pumpe. Zum besseren Schutz vor geländetypischen Risiken besteht die vordere Kurbelgehäuseabdichtung aus einem Schmutz und Wasser abweisenden Spezialmaterial, während das Eindringen von Matsch und Schlamm ebenfalls durch spezielle Dichtungen unterbunden wird. Gegen Beschädigungen im Gelände oder bei Watvorgängen sind die Nebenaggregate so bodenfern wie möglich verbaut.

2,7-Liter-V6-Turbodiesel
Zweite Triebwerksalternative im neuen Land Rover Discovery ist ein hochmoderner 2,7-Liter-V6-Turbodiesel. Dank modernster Common-Rail-Einspritzung glänzt der TDV6-Turbodiesel mit exzellenten Leistungs- und Verbrauchswerten: Sein rund 25 Prozent über dem Durchschnitt vergleichbarer Common-Rail-Systeme liegender Betriebsdruck wirkt sich äußerst positiv auf Leistung, Wirtschaftlichkeit, Laufkultur und Emissionsverhalten aus.

Der V6-Turbodiesel erbringt 140 kW (190 PS) bei 4000 U/min und stellt sein eindrucksvolles Drehmomentmaximum von 440 Nm schon bei 1900 Touren bereit. Das ermöglicht dem neuen Discovery TDV6 einen Sprint von 0 auf 100 km/h in 11,5 Sekunden (in Kombination mit manuellem Getriebe) sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Der Verbrauch liegt bei 9,4 bzw. 10,4 (Automatik) Liter Diesel pro 100 Kilometer.

Eine weitere technische Innovation ist der Motorblock aus Gusseisen mit Vermiculargraphit (CGI – Compacted Graphite Iron). Dieses bislang kaum im Motorenbau eingesetzte Material ist fester, steifer, leichter und haltbarer als der bei Dieseltriebwerken üblicherweise eingesetzte Grauguss. Während die hohe Steifigkeit des Materials der Laufkultur zugute kommt, ermöglichen die Festigkeit und Leichtigkeit des Materials eine kompaktere Bauweise als bei herkömmlichen V6-Turbodieseln. Zudem konnte hier auf Zylinderlaufbuchsen verzichtet werden: Die Zylinder werden einfach direkt in den Gussblock gebohrt, was zusätzlich Gewicht spart.

Die Zylinderköpfe bestehen aus Alu-Druckguss und besitzen je zwei oben liegende Nockenwellen, von denen jede vier Ventile pro Zylinder betätigt. Den Antrieb der Nockenwellen übernimmt ein flexibler Riemen, der mit einer reibungsmindernden Beschichtung aus Polytetrafluorethylen (PTFE) versehen ist. Um maximale Präzision und Zuverlässigkeit zu gewährleisten, treiben die Riemen ausschließlich die Nockenwellen an.

Speziell für den Einsatz im neuen Land Rover Discovery wurde der V6-Turbodiesel durch einen Aluleiterrahmen am Kurbelgehäuseboden zusätzlich versteift. Schwallbleche verhindern Ölschaumbildung und Motorruckeln beim Geländeeinsatz. Am Leiterrahmen ist die Pressstahl-Ölwanne mit Ölaufnahmepunkten für steile Neigungswinkel montiert.

Der neue Discovery-Turbodiesel arbeitet mit einem Verdichtungsverhältnis von 17,3 :1. Dank diesem für einen Diesel relativ niedrigen Wert entwickelt sich weniger Hitze in der Kolbenmulde, wodurch der Kraftstoff effizienter und abgasärmer verbrennt. Zudem läuft der Motor deutlich leiser.

Jeder Zylinder besitzt zwei Einlasskanäle: Der Füllkanal sorgt für die möglichst effiziente Luftbefüllung des Zylinders und der spiralförmige Drallkanal für die verbrennungsgünstige Verwirbelung des Kraftstoffes. Im Teillastbetrieb schaltet das Motormanagement den Füllkanal unter bestimmten Bedingungen ab, um einen günstigeren Dralleffekt zu erzielen. Das veränderte Verbrennungsverhalten führt zu einem abgasärmeren und leiseren Motorlauf.

Zugunsten einer optimalen Drehmomentabgabe erfolgt die Aufladung mithilfe eines wasserdicht gekapselten KKK-Einzelturboladers. Er verfügt über eine elektronisch gesteuerte Turbine mit Verstelldüse, bei dem variabel veränderbare Turbinenschaufelwinkel für eine optimale Luftzufuhr sorgen. Bei niedrigen Drehzahlen vergrößert das System zur Optimierung des Drehmoments den Turbineneinlass und verkleinert ihn bei hohen Touren zugunsten eines agileren Ansprechens.

Getriebe
Der V8-Benziner des neuen Land Rover Discovery ist mit einer elektronisch gesteuerten "Intelligent Shift"-Sechsgangautomatik von ZF kombiniert – eines der modernsten Automatikgetriebe des Marktes. Neben einem "Sport"-Modus mit späteren Schaltzeitpunkten besitzt das Getriebe eine "Command Shift"-Funktion, in der der Fahrer alle Gänge manuell schalten kann. Der TDV6-Turbodiesel ist wahlweise mit dieser modernen Automatik oder mit einem ebenfalls von ZF entwickelten Sechsgang-Schaltgetriebe erhältlich.

Antrieb
Die Motorkraft des neuen Land Rover Discovery geht – wie von dem britischen Geländewagenspezialisten seit Jahrzehnten gewohnt – permanent an alle vier Räder. Intelligente Systeme wie die elektronische Traktionskontrolle oder die dynamische Stabilitätskontrolle DSC garantieren jederzeit optimalen Grip. Für besonders schwieriges Terrain stehen eine zuschaltbare Geländeuntersetzung sowie eine Mittendifferenzialsperre zur Verfügung. In Verbindung mit "TERRAIN RESPONSETM“ ist zudem ein aktives Hinterachssperrdifferenzial lieferbar. Auch während der Fahrt kann der Fahrer das elektronische Zweistufen-Verteilergetriebe zwischen Gelände- und Straßenuntersetzung umschalten. Wenn die Bedingungen es erfordern, sorgt eine elektronische Mittendifferenzialsperre für bessere Traktion.

In Kombination mit "TERRAIN RESPONSETM" ist auch ein aktives Hinterachssperrdifferenzial (ein so genanntes "E-Diff“) erhältlich, dessen Funktion von der Steuerelektronik in Abhängigkeit vom Mittendifferenzial gesteuert wird. Alle drei im neuen Land Rover Discovery integrierten Differenziale – vorn, zentral und hinten – wurden eigens für dieses Modell entwickelt. Sie sind direkt am Chassis montiert und ermöglichen dank ihrer kompakten Bauweise eine größtmögliche Bodenfreiheit im Gelände.

"TERRAIN RESPONSETM“
In seiner langen Geschichte hat Land Rover immer wieder für wegweisende Innovationen in der Allradtechnologie gesorgt – zum Beispiel zuletzt mit der 1997 im Freelander erstmals vorgestellten Bergabfahrkontrolle HDC (Hill Descent Control). Jetzt feiert im neuen Land Rover Discovery eine weitere Weltneuheit ihre Premiere: das "TERRAIN RESPONSETM“-System. Diese hochmoderne patentierte Technologie gewährleistet eine automatische und flexible Steuerung sämtlicher wichtigen Fahrzeugsysteme unter allen Bedingungen – auf der Straße und im Gelände.

Das ebenso intelligente wie bedienungsfreundliche "TERRAIN RESPONSETM“-System optimiert Fahrverhalten und -komfort und sichert auf jedem Untergrund ein Höchstmaß an Traktion. Der Fahrer braucht lediglich das "TERRAIN RESPONSETM“-Programm auswählen, das den Fahr- und Bodenverhältnissen am besten entspricht. Den Rest erledigt das System, indem es alle wichtigen Funktionen des neuen Land Rover Discovery selbsttätig auf die Beschaffenheit des jeweiligen Untergrunds abstimmt. Nachdem "TERRAIN RESPONSETM“ kürzlich erstmals in der Studie Range Stormer zu sehen war, gehört die patentierte Neuentwicklung nun in den SE- und HSE-Modellen des neuen Land Rover Discovery zur Serienausstattung. Alle maßgeblichen elektronischen Steuerungen und mechanischen Traktionshilfen des neuen Land Rover Discovery werden von "TERRAIN RESPONSETM“ gesteuert. Dazu zählen das Motormanagement, das Automatikgetriebe, die elektronisch gesteuerten Mitten- und Hinterachsdifferenzialsperren sowie die elektronische Luftfederung. Entscheidend für das Leistungsvermögen von "TERRAIN RESPONSETM“ ist daneben die Verbindung zu den Schlupfregelungssystemen des Fahrzeugs – wie ABS, elektronische Traktionskontrolle (ETC), dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) oder die Bergabfahrkontrolle HDC. "TERRAIN RESPONSETM“ ist permanent in Funktion. Damit das System sein volles Potenzial ausschöpfen kann, muss es ständig über den Zustand von Motor, Antriebsstrang und anderen Systemen auf dem Laufenden sein. Dafür nutzt es die ausgefeilte Architektur der Discovery -Elektrik, die beispielsweise mithilfe von CAN-Bus-Technologie Hochgeschwindigkeitsverbindungen zwischen entscheidenden Komponenten herstellt.

Im Rahmen der Entwicklung dieser bahnbrechend neuen Technologie haben die Land Rover-Ingenieure die Charakteristik von rund 50 verschiedenen Straßen-, Boden- und Geländebeschaffenheiten analysiert – und daraus folgend die jeweils dafür nötigen optimalen Einstellungen der einzelnen Fahrzeugsysteme ermittelt. Diese Forschungen führten nun zu den fünf "TERRAIN RESPONSETM“-Programmen: "Normal“, "Gras/Schnee“, "Schlamm“, "Sand“ und "Felsen“. Im "Normal"-Programm von "TERRAIN RESPONSETM" bieten die Einstellungen aller Systeme einen guten Kompromiss – bewahren sich jedoch jederzeit die Empfindlichkeit, sofort auf neue, schwierige Situationen zu reagieren. Damit ist der Fahrer des neuen Discovery für praktisch alle normalen Straßenverhältnisse gewappnet. Auf diese Weise leisten "TERRAIN RESPONSETM" sowie die in den SE- und HSE-Modellen ebenfalls serienmäßige Luftfederung einen entscheidenden Beitrag zum hohen Fahrkomfort auf der Straße, der bei der Entwicklung des neuen Land Rover Discovery oberste Priorität genoss.

In den übrigen Programmen verändert "TERRAIN RESPONSETM“ unter anderem die Motorkennfelder, um die Drehmomentabgabe den Geländebedingungen und den Bewegungen des Gaspedals anzupassen. So wählt "TERRAIN RESPONSETM“ beispielsweise bei glattem Untergrund in den Programmen "Gras/Schnee“, "Schlamm“ und "Felsen“ eine sanftere Drehmomentabgabe, während im "Sand“-Modus ein aggressiveres Ansprechen des Triebwerks gewährleistet ist. Ein ähnliches Verfahren gilt für die elektronische Steuerung der ZF-Sechsgangautomatik: Hier regelt "TERRAIN RESPONSETM“ selbsttätig die Schaltzeitpunkte. Auch das Ansprechen der beiden Differenzialsperren wird von dem Hightech-System zur Optimierung der Traktion gesteuert. "TERRAIN RESPONSETM" wirkt darüber hinaus auf die dynamische Stabilitätskontrolle DSC ein und aktiviert in einigen Programmen automatisch die Bergabfahrkontrolle HDC. Ein weiteres Einsatzgebiet von "TERRAIN RESPONSETM“ erstreckt sich auf die Niveauregulierung mithilfe der Luftfederung. Hier sorgt das System in den jeweiligen Off-Road-Programmen und bei eingelegter Geländeuntersetzung für maximale Bodenfreiheit.

Informationen zum Systemstatus erhält der Fahrer auf der LCD-Anzeige der Instrumententafel sowie zusätzlich auf dem am Armaturenbrett montierten, optionalen LCD-TV-Monitor. Darüber hinaus gibt "TERRAIN RESPONSETM" dem Fahrer Warn- und Hilfshinweise – und bildet in allen Off-Road-Programmen sowie bei eingelegter Geländeuntersetzung die jeweilige Richtung ab, in die die Vorderräder eingeschlagen sind. Wie eine moderne Kamera ist "TERRAIN RESPONSETM“ so konfiguriert, dass das System dem Off-Road-Neuling eine komplette automatische Programmsteuerung bereitstellt, während der erfahrene Nutzer einzelne Einstellungen deaktivieren oder individuell programmieren kann. Tests und Entwicklung
Der neue Land Rover Discovery hat eines der härtesten und vielfältigsten Testprogramme absolviert, dem ein Serienauto jemals unterzogen wurde: sechs Millionen Testkilometer Prüfung auf Herz und Nieren. Dabei wurde er auf allen fünf Kontinenten den unterschiedlichsten Testbedingungen ausgesetzt: Er musste sich auf Rennstrecken wie dem Nürburgring ebenso bewähren wie in der Wüste Dubais. Auch Extrembedingungen, wie im australischen Outback oder auf militärischen Übungsgeländen in Südafrika und England, blieben ihm nicht erspart. Das neue Modell wurde bei arktischen Temperaturen von bis zu minus 40 Grad über zugefrorene kanadische Seen gejagt und musste einen zwölfwöchigen Non-Stop-Dauertest bei Hochgeschwindigkeit auf der Nardo-Teststrecke in Italien absolvieren, um seine absolute Zuverlässigkeit zu beweisen.

Innenraum und Ausstattung
Äußerlich ist der neue Land Rover Discovery mit seiner lediglich 130 mm längeren und 30 mm breiteren Karosserie kaum größer als sein Vorgänger. Dennoch bietet er eine überaus geräumige Kabine mit vielen Ablagemöglichkeiten und wahlweise fünf oder sieben Sitzen. Schließlich war die Passagierkabine der Ausgangspunkt bei der Entstehung des neuen Land Rover Discovery: Der neue Discovery wurde konsequent von innen nach außen entwickelt.

In jeder wichtigen Hinsicht zählt sein Innenraum zum Besten, was in diesem Segment zu finden ist. Die deutlichsten Verbesserungen im Vergleich zum Vorgängermodell wurden bei der Bein- und Schulterfreiheit sowie bei der Kopffreiheit in der dritten Sitzreihe erzielt. Neben der Wahlmöglichkeit zwischen den drei Ausstattungsstufen S, SE und HSE ist der neue Land Rover Discovery wahlweise mit zwei oder drei Sitzreihen erhältlich, in denen fünf bzw. sieben Erwachsene Platz finden. Die ohne Ausnahme nach vorn ausgerichteten, breiten und komfortablen Sitze verfügen allesamt über Kopfstützen und Dreipunkt-Automatikgurte. Da die Passagiere der zweiten bzw. dritten Reihe jeweils etwas höher sitzen als auf den davor liegenden Plätzen, genießen alle Fondinsassen hervorragende Sichtverhältnisse, unterstützt durch die großen, tief heruntergezogenen Seitenfenster. Ein weiteres Plus: das Discovery-typische Stufendach, das auf allen Plätzen für mehr Kopffreiheit sorgt. Während die S- und SE-Ausführungen über Sitze mit attraktiven und gleichzeitig strapazierfähigen Stoffbezügen verfügen, sind die HSE-Topversionen des neuen Land Rover Discovery serienmäßig mit Ledersitzen bestückt.

Die vorderen Plätze besitzen serienmäßig oder auf Wunsch zahlreiche elektrische Verstellmöglichkeiten, während die beiden Außensitze der zweiten Reihe genormte Isofix-Kindersitzverankerungen aufweisen. In der Fünfsitzerversion ist die Rücksitzlehne asymmetrisch im Verhältnis 65:35 geteilt, wobei durch Anheben der Polster und Umklappen der Lehnen nach vorn eine ebene Ladefläche entsteht.

In der siebensitzigen Variante lassen sich die drei Einzelsitze der zweiten Reihe einzeln umklappen und versenken. Um den Zugang zur dritten Reihe zu erleichtern, können die beiden äußeren Sitze der zweiten Reihe nach vorn geklappt werden. Da die dritte Sitzreihe ebenfalls vollständig versenkbar ist, entsteht nach dem Umklappen sämtlicher Fondplätze eine fast zwei Meter lange Ladefläche.

Transportprobleme sind für den neuen Land Rover Discovery ein Fremdwort. So steht beim Fünfsitzer hinter der zweiten Reihe ein rekordverdächtiges Gepäckraumvolumen von 1260 Litern zur Verfügung – auch bei der siebensitzigen Ausführung ist es mit 1192 Litern kaum weniger. Zum wahren Lademeister avanciert die Neuentwicklung dann mit komplett umgeklappten Rücksitzen: Dann hält der neue Discovery nicht weniger als 2476 (Fünfsitzer) bzw. sogar 2558 Liter Kofferraumvolumen in der Variante mit sieben Plätzen bereit.

Ein praktisches und flexibles Fahrzeug wie der neue Land Rover Discovery besitzt zudem logischerweise eine Fülle von Ablagemöglichkeiten. Neben zwei Handschuhfächern auf der Beifahrerseite sind hier eine Ablagemulde mit rutschfester Einlage am unteren Ende der Frontkonsole sowie eine Münzablage und ein Clip für Parkscheine oder andere Kleinigkeiten zu nennen.

Ein geräumiges Ablagefach in der Mittelkonsole hat Platz für vier Getränkedosen und ist wahlweise auch mit einer Kühlfunktion erhältlich. Alle Vorder- wie auch die Fondtüren besitzen geräumige Ablagen samt Haltern auch für große Getränkeflaschen. Alles in allem bietet der neue Land Rover Discovery Stauraum für 17,5 Liter Getränke.

Das Armaturenbrett des neuen Discovery zeigt eine klare, geometrische Optik: die neue, eigenständige Land Rover-Designsprache – sehr architektonisch, mit klaren vertikalen und horizontalen Linien. Die Instrumente sind gut ablesbar, die funktionell angelegten Bedienteile groß und griffig. Über einen simplen Drehschalter bedient man beispielsweise das neue "TERRAIN RESPONSETM“-System, das den Großteil der Arbeit für den Fahrer erledigt.

Das Armaturenbrett besteht aus thermoplastischem Polyurethan (TPU), einem lichtechten Material mit edler Optik. Da TPU weitgehend frei von Weichmachern ist, neigt auch die Windschutzscheibe innen weniger zum Beschlagen. Eine Traverse aus leichter Magnesium-Druckgusslegierung dient als stabile Basis für die passgenaue Montage des Armaturenbretts. Dach und Türsäulen sind mit weichem Stoff verkleidet, alle Haltegriffe gepolstert. Zwei Innenraumleuchten am Dachhimmel sorgen für gute Ausleuchtung bei Nacht, und die dritte Sitzreihe verfügt über zusätzliche Lampen.

Die in allen Modellen serienmäßige Klimaanlage wird mit manueller oder automatischer Bedienung angeboten. Beide Varianten verfügen über einen Filter, der Schadstoffe aus der Frisch- und Umluft herausfiltert, sowie über vier manuell verstellbare Einlassdüsen am Armaturenbrett. Während unter dem Lenkrad auf Hüfthöhe des Fahrers ein zusätzlicher Kaltluftauslass angeordnet ist, sind am hinteren Ende der Mittelkonsole zwei Luftauslässe für die zweite Sitzreihe vorhanden. Die SE- und HSE-Versionen verfügen serienmäßig über eine Klimaautomatik, bei der sowohl Fahrer als auch Beifahrer an eigenen Bedienelementen die von ihnen gewünschte Temperatur einstellen können.

Der neue Land Rover Discovery verfügt weiterhin über hochwertige Audiosysteme und eines der weltweit modernsten Navigationssysteme. So steht in den HSE-Varianten beispielsweise als Serienausstattung ein harman/kardon-Audiosystem mit acht Lautsprechern und einem im Armaturenbrett eingebauten Sechsfach-CD-Wechsler bereit. Als Premium-System ist zudem optional ein "harmon/kardon Logic 7TM“-Digital-Surround-System mit 13 Lautsprechern und Subwoofer erhältlich.

Die hochwertigen Audio- und Navigationssysteme werden entweder über einen hochauflösenden 180-mm-Touchscreen oder per Sprachsteuerung bedient. Der Touchscreen dient darüber hinaus als Infodisplay für das "TERRAIN RESPONSETM“-System.

Das hochmoderne Navigationssystem des neuen Land Rover Discovery basiert auf DVD-Technologie und verfügt über Off-Road-Navigation der jüngsten Generation. Über eine Schnittstelle zu Verkehrsleitsystemen wie TMC (Traffic Message Channel) kann das Navigationssystem aktuelle Verkehrsinformationen empfangen, sie auf dem Display anzeigen und bei Staus eine neue Route berechnen.

Auch darüber hinaus lässt die Ausstattung des neuen Land Rover Discovery praktisch keine Wünsche offen. Während Details wie elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel bereits in der Basisausführung ‚S’ zum Standard zählen, kommen in den SE- bzw. HSE-Versionen serienmäßig unter anderem Scheibenwischer mit Regensensor, Tempomat, Audiofernbedienung am Lenkrad oder die praktische Einparkhilfe "Park Distance Control“ hinzu. Darüber hinaus lässt sich das Modell mithilfe verschiedener optionaler Ausstattungspakete und individueller Lösungen ganz auf den persönlichen Geschmack zuschneiden.

Die Preisliste des neuen Land Rover Discovery startet bei einer unverbindlichen Empfehlung von 38.500,- Euro für die Version TDV6 S. Die SE-Ausführungen sind ab 43.300,- Euro und die Topvarianten HSE ab 48.300,- Euro erhältlich.

Sicherheit
Bei der Entwicklung des neuen Land Rover Discovery spielten alle Aspekte der aktiven und passiven Sicherheit eine entscheidende Rolle. Dazu gehören eine stabile Plattform, eine hochfeste Passagierzelle und ein hoch entwickeltes Bremssystem ebenso wie das "TERRAIN RESPONSETM“-System. Ein Markenzeichen aller Land Rover-Modelle und natürlich auch des neuen Discovery ist die "Command“-Sitzposition des Fahrers. Dadurch hat der Fahrer die Straße bzw. das Gelände jederzeit bestens im Blick – er sieht mögliche Gefahren früher und kann schneller reagieren.

Zudem trägt die einzigartige "INTEGRATED BODY-FRAMETM“-Architektur des neuen Land Rover Discovery eine Menge zur Sicherheit des Modells bei. Die Kombination aus einem stabilen Rahmen und einer hochfesten Karosserie bildet im Falle einer Kollision eine überaus effiziente Sicherheitszelle für die Passagiere. Gleichzeitig dient die "INTEGRATED BODY-FRAMETM“-Architektur als solide Basis für die Vielzahl der dynamischen Steuerungssysteme, die dem neuen Land Rover Discovery sein jederzeit verlässliches Fahrverhalten gewährleisten.

Die Karosseriestruktur verwendet in entscheidenden Bereichen, wie den A-Säulen oder den Dachquerträgern, hochfesten Stahl – Teil der Sicherheitszelle für die Passagiere. Alle stationären Glasflächen sind fest mit der Karosserie verklebt, was die Steifigkeit des Aufbaus weiter erhöht.

Das ABS-Bremssystem des neuen Land Rover Discovery verfügt über große belüftete Scheiben an allen Rädern, ergänzt durch elektronische Bremskraftverteilung (EBD) und Bremsassistent. Dazu kommen Systeme wie dynamische Stabilitätskontrolle (DSC), die elektronische Traktionskontrolle ETC und die Bergabfahrkontrolle HDC – allesamt serienmäßig an Bord.

Mindestens sechs Airbags sorgen für zusätzliche Sicherheit: Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags sowie Airbagvorhänge für Kopf- und Schulterbereich für die Passagiere in den beiden vorderen Reihen. Zwei weitere Kopfairbags für die dritte Sitzreihe erhöhen die Anzahl der Airbags auf acht bei siebensitzigen Modellen.

Ein wirksamer Diebstahlschutz schottet schließlich das Fahrzeug und die darin mitgeführten Gegenstände vor ungebetenen Besuchern ab. Dazu gehört ein umfassendes Alarmsystem, bestehend aus einer Wegfahrsperre, der Türverriegelung und einem volumetrischen Schutz des Innenraums.

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