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Range Rover 4,4-Liter-V8

Der im vergangenen Jahr erfolgreich eingeführte neue Range Rover behauptet unangefochten seine Stellung als in jeder Hinsicht "größter" Offroader des Marktes. Die dritte Range-Rover-Generation, die an eine über 30-jährige erfolgreiche Modelltradition anknüpft, vereint klassische Designmerkmale mit Hightech-Attributen. Akzente setzt der Luxus-Offroader dabei durch seinen unverwechselbaren Charakter, die sorgfältige Verarbeitung und das ausgesprochen hochwertige Ambiente. Herausragende Fahreigenschaften und exzellenter Komfort zeichnen den Range Rover sowohl auf Asphalt als auch abseits befestigter Wege aus - nicht zuletzt dank Technologien wie dem permanenten Allradantrieb und der Luftfederung. Souveräne Fahrleistungen garantieren der 4,4-Liter-V8-Ottomotor ebenso wie der wahlweise lieferbare 3,0-Liter-Sechszylinder-Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzung.

 

Das Spitzenmodell der Marke Land Rover blickt auf eine mehr als 30-jährige Geschichte zurück: Im Juni 1970 erstmals vorgestellt, stieß der Range Rover bei Fachleuten und Kunden schnell auf große Begeisterung und avancierte binnen kürzester Zeit zum Inbegriff des komfortablen und luxuriösen Geländewagens. Daran hat sich bis heute praktisch nichts geändert. Nach wie vor schätzen auch die Käufer der aktuellen dritten Modellgeneration neben der besonders gelungenen Kombination aus hoher Geländetauglichkeit und exzellentem Straßenkomfort vor allem die Aura des Range Rover: Typisch für dieses Fahrzeug ist die einzigartige Mischung aus Understatement und Luxus. Die jüngste Generation führt die große Range-Rover-Tradition fort und trägt gleichzeitig den Ansprüchen an ein modernes Vielzweckfahrzeug des 21. Jahrhunderts Rechnung.

Unverwechselbarer Auftritt
Das Design des Luxus-Offroaders kombiniert moderne Linien mit klassischen Range-Rover-Zügen. Zum Erbgut der Vorgänger zählen die strengen horizontalen und vertikalen Karosserielinien, die steil aufragende Frontpartie, der typische Einzug in der Motorhaube und die horizontal geteilte Hecktür. Unterstützt wird das markante Erscheinungsbild durch neue Elemente, wie etwa die wahlweise mit modernster Bi-Xenon-Technik erhältlichen Scheinwerfer sowie die der Kühlung des Motorraums dienenden seitlichen Lufteinlässe.

Während frühere Range-Rover-Generationen auf einer Leiterrahmen-Konstruktion basierten, verfügt die Neuauflage über eine selbsttragende, durch drei robuste Hilfsrahmen verstärkte Karosserie. Mit einem spezifischen Verwindungsmoment von 25 000 Nm/Grad verfügt der Aufbau über eine außerordentliche Torsionssteifigkeit, die sowohl zur exzellenten Geländegängigkeit als auch zu den beeindruckenden Handling- und Komforteigenschaften auf der Straße entscheidend beiträgt. Die Zusatzrahmen garantieren eine steife Verbindung zu Radführung und Antrieb, während der in doppelter Blechstärke ausgeführte Getriebetunnel den Aufbau äußerst biegesteif macht. Zudem erlaubt diese Bauweise als sichtbares Zeichen für eine außergewöhnliche Verarbeitungsqualität sehr enge Spaltmaße. Ein weiteres Charakteristikum der Karosserie ist die ausgiebige Verwendung von Aluminium: Sowohl Motorhaube und Vorderkotflügel als auch die Türkonstruktionen sind aus dem korrosionsresistenten und verwindungssteifen Leichtmetall gefertigt.

Luxuriöses Interieur von üppigem Zuschnitt
Bei einer Länge von 4950 Millimetern, einem Radstand von 2880 Millimetern und einer Höhe von 1863 Millimetern wartet der Range Rover mit einem üppig dimensionierten Innenraum auf. Obwohl sich gegenüber dem Vorgängermodell die Gesamtbreite einschließlich Außenspiegel geringfügig auf 2191 Millimeter reduzierte, gelang es den Entwicklern, die Innenraumbreite um 67 Millimeter auf 1956 Millimeter zu erweitern. Großzügig fällt mit 535 Litern auch das Fassungsvermögen des Kofferraums aus. Nochmals vergrößern lässt sich die Ladekapazität durch Umklappen der im Verhältnis 60 zu 40 teilbaren Rückbank.

Wie es Euch gefällt: Range Rover "Autobiography"
Wie die äußere Erscheinung spiegelt auch das Interieur des Range Rover Gediegenheit und dezenten Luxus wider. Gemäß dem hohen Anspruch als Fahrzeug der Luxusklasse können sich die Käufer einen Innenraum nach Maß zusammenstellen. Dafür entwickelte Land Rover das "Autobiography"-Programm, mit dem Range-Rover-Käufer ihr Fahrzeug perfekt auf ihre persönlichen Wünsche abstimmen können. Range Rover Autobiography bietet eine Vielzahl an Farben, Materialien und Ausstattungsdetails, um sowohl die Karosserie wie den Innenraum ganz nach individuellem Geschmack zu gestalten.

Im Rahmen des Autobiography-Programms besteht zunächst die Wahl unter 25 attraktiven Lackfarben - von dezenten Tönen wie Bordeaux Red bis zum kräftigen Sahara Yellow. Sollte diese Palette nicht ausreichen, kann ein Range Rover Autobiography in jeder vom Kunden gewünschten Farbe lackiert werden. Die umfassende Liebe zum Detail beweist dabei unter anderem auch die Tatsache, dass jedes einzelne Fahrzeug in mehr als 30 Stunden Handarbeit perfekt lackiert und poliert wird. Für ein noch markanteres Erscheinungsbild steht zudem ein farblich abgestimmter Karosseriekit bereit.

Auch für den Innenraum halten die Handwerksspezialisten von Land Rover eine Menge Wahlmöglichkeiten bereit. Beispielsweise zehn verschiedene Farbkombinationen für das Interieur, das dabei unter anderem mit ebenso stilvollen wie komfortablen Lederbezügen mit Lochmusterdesign im Mittelteil der Sitze glänzt. Das bereits breite Angebot an Holzapplikationen im Range Rover erhält Zuwachs durch vier weitere Echtholzfurniere in den Tönen Grand Black Lacquer, Burr Maple Prussian Blue, Lined Oak Anthracite und Vavona Burl Amber. Weiterhin werden Interieurs in sportlichem Metall-Look ("Foundry") angeboten.

Darüber hinaus hat der Kunde die Möglichkeit, praktisch alle Bereiche des Innenraums nach seinem persönlichen Geschmack zu prägen: Teppichfarbe, Türverkleidungen, Lenkradfarbe - einschließlich Zweifarb-Lenkrädern -, Türgriffe und Farbe der Sitzbezüge. Weitere individuelle Akzente setzen verschiedene "Autobiography"-Embleme, Hochflorteppiche und eine Palette von zehn verschiedenen, farblich abgestimmten Schaffellteppichen.

Optimal abgerundet wird der hochwertige Innenraum durch speziell für das Autobiography-Programm entwickelte bordeigene Technik, wie DVD- und Hi-Fi-Systeme.

Sitzkomfort erster Klasse
Die Sitze des Range Rover bieten ein Maximum an Komfort: Sie sind serienmäßig elektrisch einstellbar und mit klappbaren Armlehnen bestückt. Die vorderen Plätze - wie auch das Lenkrad - sind zudem auf Wunsch beheizbar. Ebenfalls auf der Liste der Optionen steht eine Memory-Funktion für die Sitz- und Außenspiegeleinstellung. In der Dieselvariante Td6 sind die Sitze mit einer hochwertigen Textilausführung bezogen, beim V8-Benziner mit traditionellem Blenheimleder. Ein besonderes Ausstattungs-Highlight stellen die ergonomisch geformten Contour-Polster mit Oxfordleder-Bezug dar. Zusätzlich zu allen genannten Komfortfeatures verfügen sie über eine separate elektrische Neigungseinstellung der oberen Rückenlehnenpartie. Weiteres Plus: In der Contour-Variante sind auch die Fondplätze elektrisch beheizt.

Die serienmäßige Klimaautomatik erlaubt getrennte Temperatureinstellungen für Fahrer-, Beifahrer und Fondpassagiere. Eine programmierbare Standheizung und ein elektrisches Glasschiebedach mit "One-touch"-Bedienung und Sonnenschutz stehen auf Wunsch zur Verfügung. Zu den Funktionsdetails des exklusiven Briten gehört auch eine beheizbare Frontscheibe mit spezieller Scheibenwischer-Abtauzone. Zur Reduzierung der Innenraum-Erwärmung durch Sonneneinstrahlung bietet Land Rover eine Windschutzscheibe mit integrierten Infrarot-Schutzfolien an. Wie das Schiebedach verfügen auch die rundum elektrischen Fensterheber über einen Einklemmschutz.

Gute Unterhaltung an Bord
Zum serienmäßigen Lieferumfang des Range Rover gehört ein Soundpaket mit hochwertigem RDS-Radio und CD-Spieler. Die Audioanlage bietet ausgezeichnete Klangqualität und lässt sich um einen Sechsfach-CD-Wechsler, einen Minidisc-Player sowie ein Soundsystem mit elf Lautsprechern erweitern. Musikgenuss der Spitzenklasse ermöglicht das Hi-Fi-Professional-System mit Subwoofer und DSP-Verstärker (Digital Sound Processing). Als besonderes Highlight bietet es eine breite Palette akustischer Einstellungen von "Konzerthalle" bis "Jazzklub". Die Audiosysteme können ebenso wie Lüftung und Tempomat per Tastendruck am Multifunktionslenkrad bedient werden.

Als Krönung bietet das Autobiography-Programm Hi-Fi-Enthusiasten eines der anspruchsvollsten Soundsysteme, die derzeit verfügbar sind. Das von den Spezialisten des US-amerikanischen Herstellers Harman/Kardon eigens für den Range Rover entwickelte "Logic 7"-Soundsystem mit 14 Lautsprechern und Subwoofer wurde exakt auf die Akustik im Range-Rover-Innenraum abgestimmt.

Ebenfalls im Rahmen des Autobiography-Programms erhältlich ist ein DVD-System mit zwei Acht-Zoll-Monitoren an den Rückseiten der Vordersitze. Auf ihnen können die Passagiere im Fond auch unterschiedliche Programme verfolgen: Während beispielsweise links ein Fernsehsender läuft, wird rechts ein Kinofilm abgespielt. Ein dritter Monitor im Armaturenbrett lässt sich zusätzlich einschalten, sobald der Range Rover geparkt ist.

Weiterhin im Angebot befindet sich ein TV-Navigationssystem mit großflächigem LCD-Display sowie integriertem Empfangsteil für Fernsehprogramme und Videotext. Erhält der Fahrer per Radio Informationen über Verkehrsbehinderungen, kann er sie in das System einspeisen und sich alternative Fahrtrouten berechnen lassen. Der Bordmonitor im Format 16:9 zeigt neben Navigationskarten und TV-Bildern auch Informationen zu Audioeinstellungen und Fahrzeugparametern wie Kraftstoffverbrauch, Geschwindigkeit oder Reichweite. Damit die Kunden auch abseits befestigter Wege auf Kurs bleiben, beinhaltet das Navigationspaket eine zusätzliche Offroad-Funktion.

Praktische Details steigern den Komfort
Eine Fülle praktischer Details unterstreicht, dass komfortables Reisen eine Paradedisziplin des Range Rover ist. So schwenkt die elektrisch einstellbare Lenksäule zur Erleichterung des Ein- und Aussteigens beim Abziehen des Zündschlüssels automatisch nach oben. Halter für Maut-Tickets, Getränkehalter und Brillenablagen sind genauso praxisgerecht wie das verschließbare Handschuhfach und die geräumige Ablagebox in der Mittelkonsole, deren Deckel als weiteres Staufach genutzt werden kann. Da der Range Rover häufig für Sport und Hobby oder den Familienausflug eingesetzt wird, schenkten die Entwickler der leichten Zugänglichkeit des Gepäckraums besondere Beachtung. So erhielt auch die jüngste Generation des Geländeklassikers die typische längs geteilte Heckklappe, deren untere Hälfte sich nicht nur im britischen Mutterland des Fahrzeugs großer Beliebtheit als Picknicktisch erfreut.

Darüber hinaus zählen 12-Volt-Steckdosen für Kühlboxen und andere elektrische Geräte sowie stabile Gepäck-Verzurrösen im Laderaum zu den nützlichen Selbstverständlichkeiten des Range Rover. Eine Vielzahl weiterer praktischer Details hält die Liste der Optionen bereit - zum Beispiel einen Scheibenwischer-Regensensor, ein in zwei Positionen montierbares Gepäcknetz oder eine Anhängekupplung, an der sich zusätzliche Haltevorrichtungen für Fahrräder oder Skier montieren lassen.

Das Vogue-Paket: gediegener Luxus auf höchstem Niveau
Seit über 20 Jahren markiert die Luxusausführung "Vogue" die Spitze der Range-Rover-Modellpalette. Diese Tradition wird auch beim neuen Modell fortgeführt: Das Vogue-Paket bietet viele zusätzliche Features, die dem serienmäßig schon sehr umfangreich ausgestatteten Range Rover noch eine ganz besondere Note geben. Einige Highlights: Alle Passagiere können es sich auf Sitzen bequem machen, die mit ausgesuchtem Blenheimleder bezogen sind. Fahrer und Beifahrer profitieren zudem von den äußerst komfortablen und vielfach verstellbaren Contoursitzen, der Fahrer obendrein vom beheizbaren und elektrisch verstellbaren Multifunktions-Lederlenkrad. Passend dazu präsentiert sich das einzigartig gestylte Interieur mit hochwertigen Kirschholzeinlagen.

Den richtigen Weg weist das Navigationssystem mit großem Farbdisplay und integriertem TV-Empfänger. Eine Hi-Fi-Anlage mit 12 Aktivlautsprechern, digitalem Klangprozessor (DSP) und Sechsfach-CD-Wechsler sorgt dabei stets für den richtigen Sound. Außerdem sind im Vogue-Paket lichtstarke Bi-Xenon-Scheinwerfer, eine elektronische Einparkhilfe vorn und hinten, automatisch abblendende Außenspiegel und ein elektrisches Glasschiebedach enthalten. Optisch gibt sich dieser besondere Range Rover Vogue-typisch zurückhaltend - lediglich die speziellen Leichtmetallfelgen sind ein dezentes Erkennungsmerkmal.

Souveräne Kraft in allen Situationen
Als Antriebsquellen für den Range Rover stehen wahlweise ein 4,4-Liter-V8-Benzinmotor und ein 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Turbodiesel mit Direkteinspritzung und Common-Rail-Technik zur Verfügung. Beide Triebwerke stammen aus dem Programm des früheren Mutterkonzerns BMW und verhelfen dem Geländewagen zu souveränen Fahrleistungen bei niedrigen Emissionen und angemessenem Kraftstoffverbrauch. Zudem verfügen sie über eine variable Gaspedalsteuerung mit unterschiedlichen Kennfeldern für Straße und Gelände.

Der komplett aus Aluminium gefertigte Achtzylinder-Benziner leistet 210 kW/286 PS bei 5400 min-1 und mobilisiert sein maximales Drehmoment von 440 Nm bei 3600 Umdrehungen. Die variable Nockenwellensteuerung begünstigt eine effektive Verbrennung und damit ein spontaneres Ansprechen des Vierventilers. Entsprechend gestalten sich die Fahrleistungen: Der Range Rover V8 spurtet in nur 9,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 208 km/h. Mit 16,2 Liter Superbenzin pro 100 Kilometer liegt der Durchschnittsverbrauch des Premium-Offroaders im klassenüblichen Rahmen, ebenso mit der Einstufung nach der Euro-3-Abgasnorm.

Der 3,0-Liter-Diesel entwickelt bei 4000 Touren eine Leistung von 130 kW/177 PS. Sein Maximaldrehmoment von 390 Nm stemmt der Vierventiler bereits bei 1750 min-1 auf die Kurbelwelle und garantiert so einen satten Durchzug. Für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h benötigt der Range Rover Td6 lediglich 13,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 179 km/h. Ein weiterer Vorzug des kultiviert laufenden Triebwerks ist seine Wirtschaftlichkeit: Mit 11,3 Liter Diesel pro 100 Kilometer nach MVEG-Norm fällt der Kraftstoffverbrauch der Selbstzündervariante moderat aus. Wie ihr Benzinpendant erfüllt auch sie die Abgasgrenzwerte der Euro-3-Norm.

Wechsel in den Geländemodus während der Fahrt
Beide Triebwerke sind serienmäßig mit einem elektronisch gesteuerten Fünfstufen-Automatikgetriebe kombiniert. Als Offroader reinsten Wassers verfügt der Range Rover zudem über eine separate Geländeuntersetzung (2,694:1). Besonderes Highlight: Auf schwierigem Terrain kann der Range-Rover-Fahrer ohne anzuhalten in die Geländeuntersetzung wechseln. Möglich ist dies bis zu einer Geschwindigkeit von 16 km/h. Das Zurückschalten in den Straßenmodus ist sogar bis zu einem Tempo von 48 km/h machbar. Die Automatik lässt dem Fahrer darüber hinaus die Wahl zwischen zwei Schaltprogrammen: dem "Standard"-Modus und der wirtschaftlichen "Economy"-Charakteristik. Zusätzlich bietet sie eine "Steptronic"-Funktion, die sowohl in der Straßen- als auch der Geländeübersetzung das manuelle Wechseln der Gänge ermöglicht.

Wie alle Land-Rover-Modelle verfügt der Range Rover über permanenten Allradantrieb. Die Verteilung der Antriebskräfte erfolgt über ein zentrales Torsen-Differenzial mit integriertem Drehmomentsensor zur Schlupferkennung. Verteilen sich im Normfall die Antriebskräfte jeweils zur Hälfte auf Vorder- und Hinterachse, sorgt bei unterschiedlicher Traktion an Vorder- und Hinterrädern die Sperrfunktion für eine Umverteilung bis zu einem Verhältnis von 2/3 zu 1/3. Ebenfalls günstig für den Geländeeinsatz: Das Vorderachsdifferenzial bildet eine Baueinheit mit der ölwanne. Dies hält den Fahrzeugschwerpunkt niedrig und erhöht zugleich die Bodenfreiheit.

Einzelradaufhängung rundum
Komplett neu gestaltet wurde in der jüngsten Generation des noblen Geländewagens das Fahrwerk. Sowohl vorn als auch hinten ersetzten einzeln aufgehängte Räder die klassische Konstruktion mit Starrachsen. Die Führung der Vorderräder erfolgt über Querlenker. Ihr spezielles Design vergrößert die Bodenfreiheit, was auch dem Federungskomfort zugute kommt. Ebenfalls einen Zugewinn an Bodenfreiheit bringt die Hinterachskonstruktion mit Doppelquerlenkern. Sämtliche Aufhängungskomponenten des Range Rover sind so dimensioniert, dass sie nicht nur schwierigsten Geländeprüfungen standhalten, sondern auch problemlos alle Beanspruchungen überstehen, die sich durch den Transport und das Ziehen schwerer Lasten ergeben. Dies schlägt sich auch in der Zuglast nieder: Der Range Rover kann bis zu 3500 Kilogramm an den Haken nehmen.

Die hoch positionierten Antriebswellen-Kreuzgelenke ermöglichen Knickwinkel bis zu 55 Grad und Federwege von bis zu 330 Millimetern, ohne die Laderaumkapazität zu beeinträchtigen. Dank der Einzelradaufhängung bewegen sich darüber hinaus die Vorder- und Hinterachsdifferenziale mit der Karosserie und schaffen so zusätzliche Bodenfreiheit - ein wesentlicher Vorteil in Offroad-Sektionen mit ausgefahrenen Spuren oder tiefem Boden, wo Fahrzeuge mit Starrachsen schneller aufsetzen. Die exakte Zahnstangenlenkung des Range Rover arbeitet mit geschwindigkeitsabhängiger Servounterstützung. Zusammen mit einem Wendekreis von 12,6 Metern sorgt das Paket für müheloses Manövrieren auf engem Terrain.

Hoher Fahrkomfort dank Luftfederung
Einen beachtlichen Entwicklungsfortschritt repräsentiert die elektronische Luftfederung EAS (Electronic Air Suspension), die im Range Rover der dritten Generation als Novum über ein zusätzliches, kreuzweise vernetztes Ventilsystem verfügt. Ist das Fahrzeug auf der Straße unterwegs, sind diese Ventile geschlossen, und die Räder federn unabhängig voneinander. Die straffere Abstimmung reduziert Karosseriebewegungen und vermittelt ein direktes Fahrgefühl. Im Gelände dagegen öffnen die Ventile, die Federung spricht weicher an und gleicht so selbst grobe Unebenheiten aus. Weiteres Plus: Alle Räder behalten stets Bodenkontakt. Zudem steigt die Karosserie um 71 Millimeter auf 281 Millimeter in die Position mit maximaler Bodenfreiheit. Hierdurch wiederum vergrößert sich der Rampenwinkel auf bis zu 30 Grad - ein wichtiges Maß beim überqueren von Hügelkuppen.

Auch der Fahrer hat Eingriffsmöglichkeiten in die Luftfederung: Aktiviert er den "Normal"-Modus, senkt sich die Karosserie mit zunehmendem Tempo automatisch in die "Cruise"-Position. Mit der Schalterstellung "Access" sinkt sie für bequemes Ein- und Aussteigen auf die niedrigste Position - eine Funktion, die sich auch während der Fahrt aktivieren lässt. Nimmt die Geschwindigkeit dann ab, fährt die Karosserie automatisch herunter und hat bereits beim Anhalten die Ein- bzw. Ausstiegsposition erreicht. Im Range Rover der dritten Generation lässt sich darüber hinaus die gewünschte Einstiegshöhe programmieren. Zugleich übernimmt die Luftfederung die Funktion einer Niveauregulierung, die das Sinken des Hecks bei hoher Beladung und das Aufbäumen der Karosserie beim Anfahren mit Zuglasten ausgleicht. Die EAS-Steuerung erkennt über Radweg-Sensoren den Beladungszustand und die jeweilige Fahrsituation und passt die Fahrwerksabstimmung automatisch an.

Kletterkünstler mit hohem Sicherheitspotenzial
Jedes Detail des neuen Range Rover zeugt von der konstruktiven Umsicht der Ingenieure. So verfügt der stattliche Geländewagen über kurze Karosserieüberhänge (Böschungswinkel vorn 35, hinten 29 Grad) und einen schnell demontierbaren Frontspoiler, um im Bedarfsfall das volle Kletterpotenzial schadenfrei nutzen zu können. Das Fahrzeug meistert Steigungen bis zu 45 Grad und Schräglagen bis zu 35 Grad.

In puncto Sicherheit bewegt sich der Range Rover auf dem Niveau moderner Limousinen der gehobenen Klasse. Großzügig dimensionierte und innen belüftete Scheibenbremsen (Durchmesser vorn 344, hinten 354 mm) garantieren exzellente Verzögerungswerte. Reifen im Format 255/60 R18 oder 255/55 R19 sorgen darüber hinaus für eine gute Straßenlage. Zu den Aktivposten des Fahrzeugs zählt weiterhin die serienmäßige dynamische Stabilitätskontrolle DSC, die den Wagen in kritischen Fahrsituationen auf Kurs hält. Um bei steilen Anstiegen im Gelände sowie auf sandigem oder glattem Untergrund optimale Anfahrbedingungen mit leichtem Schlupf zu ermöglichen, kann per DSC-Schalter die Motoreingriff-Funktion deaktiviert werden. Auch in anderen Situationen macht sich die offroad-spezifische Auslegung von DSC bemerkbar. Etwa beim überqueren von Hindernissen. Registriert nämlich einer der Fahrwerks-Abstandssensoren den Verlust von Bodenkontakt, fungiert das System wie eine Differenzialsperre, bremst das traktionslose Rad ab und leitet so das Motordrehmoment dem Rad mit Bodenkontakt zu.

Die Fahrdynamikregelung wirkt ebenso mit dem Antiblockiersystem der Bremsen zusammen wie mit der elektronischen Bremskraftverteilung EBD, dem Bremsassistenten EBA, der Traktionskontrolle und der von Land Rover patentierten Bergabfahrkontrolle HDC (Hill Descent Control). Das in Straßen- und Geländeübersetzung einsetzbare HDC-System verzögert bei Vorwärts- und Rückwärtsfahrt die jeweils hangabwärts weisende Achse bzw. einzelne Räder und drosselt so die Geschwindigkeit in steilen Bergabpassagen bis auf Schrittgeschwindigkeit.

Moderne Lichttechnik macht die Nacht zum Tag
Einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit leistet weiterhin die innovative Lichttechnik des Range Rover. Für eine tageslichtähnliche Fahrbahnausleuchtung sorgen Bi-Xenon-Scheinwerfer, die serienmäßig zum Vogue-Paket gehören und in den übrigen Versionen optional erhältlich sind. Die besonders lichtstarke Xenon-Technik kommt dabei erstmals auch für das Fernlicht zum Einsatz. Für klarere Sicht selbst bei widrigsten Witterungsverhältnissen ist eine Scheinwerfer-Waschanlage lieferbar. In den Bremsleuchten finden an Stelle konventioneller Glühlampen LED-Leuchtdioden Verwendung, die durch verkürzte Ansprechzeit eine noch bessere Warnwirkung erzielen. Auch eine Diebstahl-Warnanlage mit Ultraschall-Innenraumüberwachung zählt zur Basisausstattung des britischen Nobel-Offroaders.

Basierend auf seiner steifen Karosseriestruktur bietet der britische Geländegänger darüber hinaus ein hohes Maß an passiver Sicherheit. Fahrer und Beifahrer werden serienmäßig durch Front-, Seiten- und Kopfairbags sowie Gurtstraffer geschützt. Auch Kopfairbags hinten gehören zur Basisausstattung. Sämtliche Türen verfügen zudem über einen integrierten Seitenaufprallschutz. Dreipunkt-Sicherheitsgurte sowie Isofix-Verankerungen für Kindersitze auf allen drei Plätzen im Fond runden das Sicherheitspaket ab.

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