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Die Ikone, das Original, der Klassiker: Diese und andere Bezeichnungen vereint der Land Rover Defender in sich. Er ist der Maßstab für Geländegängigkeit, Robustheit und universelle Einsatzfähigkeit.

 

Weltweit gilt der Defender als Synonym für die Eroberung unzugänglicher Landstriche und als Retter in der Not, abgehärtet in ungezählten Expeditionen und Kriseneinsätzen. äußerlich unterscheidet er sich auch heute nur wenig vom Urmodell des Jahres 1948. Unter der kantigen Karosserie jedoch besitzt er zeitgemäßen Komfort und robuste, moderne Technik - und nach wie vor die einzigartige Fähigkeit, Offroad-Abenteuer zum Erlebnis zu machen.

Mehr als 1,7 Millionen im Werk in Solihull (West Midlands) produzierte Exemplare sprechen eine deutliche Sprache - ebenso die Tatsache, dass 70 Prozent aller jemals gefertigten "Landys" noch immer auf den Straßen und Pisten der Welt unterwegs sind. "Der Defender", kommentiert Matthew Taylor, Managing Director von Land Rover, dieses einmalige Kapitel Automobilgeschichte, "ist das Fundament unserer Marke. Er steht für Land Rover wie keine andere Baureihe."

Als Kraftquelle dient dem Defender auf dem europäischen Markt ein robuster und drehmomentstarker Fünfzylinder-Turbodieselmotor mit 2,5 Liter Hubraum und Pumpe-Düse-Technik sowie einer Leistung von 90 kW/122 PS. Zur Wahl stehen drei Radstände, die den verschiedenen Modellvarianten ihren Namen geben (90, 110 und 130 Zoll = 2,4 und 2,8 sowie 3,2 Meter) sowie die Karosserieversionen Soft Top, Hard Top, Pick-Up, Station Wagon und Doppelkabine. Angefangen vom Rammschutz bis zum Sonnendach und zur professionellen Seilwinde lässt das Zubehörprogramm des Klassikers kaum einen Wunsch in Sachen individueller Ausstattung offen. Mit über einer Tonne Zuladung und bis zu 3.500 Kilogramm gebremster Anhängelast ist das Offroad-Urgestein schließlich auch in seiner Eigenschaft als geländegängiger Transporter unerreicht.

Karosserievarianten für jeden Zweck
Wie schon der erste Land Rover im Jahr 1948 verfügt auch der aktuelle Defender über eine Aluminiumkarosserie. Vorteile sind zum einen das geringe Gewicht, zum anderen die hohe Korrosionsbeständigkeit des Leichtmetalls. In Deutschland bietet Land Rover den Klassiker mit sechs Aufbauten und drei Radständen an. Der Typ 90 ist mit einer Gesamtlänge zwischen 3722 und 3883 Millimetern sowie einem Radstand von 2,36 Metern die kompakteste Ausführung. Als Soft Top mit zusammenrollbarem Stoffdach gewährt er bis zu drei Insassen nebeneinander und als Station Wagon mit geschlossenem Aufbau bis zu sieben Personen Platz.

Der Defender 110 übertrifft die kürzere Variante um bis zu 90,9 Zentimeter, der Radstand legt um 434 Millimeter auf 2794 Millimeter zu. Land Rover bietet das Modell mit drei unterschiedlichen Karosserien an. Im klassischen Station Wagon finden bis zu neun Personen Platz, während der dreisitzige High Capacity Pick-Up mit einer Pritschenlänge von 2,10 Metern und einer Zuladung von 1130 Kilogramm aufwartet. Die Hard-Top-Version des Defender 110 mit verblechtem Kastenwagenheck zeichnet sich durch ihren voluminösen Gepäckraum aus. Noch üppigere Dimensionen kann der 5063 Millimeter lange Defender 130 vorweisen. Das Topmodell der Geländewagenreihe verfügt über eine Doppelkabine ("Crew Cab") für sechs Personen sowie eine 1668 Millimeter lange Ladefläche, die sich mit einer Plane abdecken lässt.

Jüngstes Modell ist der 110 Crew Cab. Wie sein Schwestermodell 130 Crew Cab mit längerem Radstand kombiniert er eine Doppelkabine, die Platz für bis zu sechs Personen bietet, mit einer Pick-Up-Ladefläche. Ihre Länge von 1025 Millimetern und die maximale Breite von 1430 Millimetern in Kombination mit der maximalen Nutzlast von 760 Kilogramm qualifiziert sie bestens zum Transport sperriger und schwerer Güter. Der Defender 110 Crew Cab ist somit als Freizeitfahrzeug und genügsames Arbeitspferd für harte Einsätze gleichermaßen geeignet.

Auf dem europäischen Markt ist der Defender noch durch eine Anzahl weiterer Varianten vertreten. So ist in einer Reihe von Märkten auch der kurze Defender 90 in einer Pick-Up-Variante erhältlich, ebenso als Hard Top. In sämtlichen Radständen ist der Defender obendrein als Chassis mit Fahrerkabine für individuelle Karosserieaufbauten lieferbar.

Klassiker mit zeitgemäßen Ausstattungsdetails
Bei aller naturverbundenen Robustheit ist der Klassiker im Modellprogramm von Land Rover in puncto Komfort auf der Höhe der Zeit. Verfügte der Offroader zu Beginn seiner Karriere weder über gefederte Sitze oder Seitenscheiben mit Gummidichtung noch über abschließbare Türen, so muss heute niemand mehr auf zeitgemäßen Komfort verzichten. Zum Modelljahrgang 2003 präsentiert sich der Defender dabei mit einem nochmals erweiterten serienmäßigen Ausstattungsumfang. Den Klassiker gibt es nun in den Versionen E, S und SE. Die Ausführung E entspricht der bisherigen Basisversion. Die Variante S verfügt über zahlreiche Komfortdetails wie elektrische Fensterheber vorn sowie Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, die bislang optional erhältlich waren, und bietet einen Preisvorteil von bis zu 15 Prozent. Die Top-Ausführung SE offeriert ein bisher nicht da gewesenes Maß an Komfort. Sie beinhaltet unter anderem kombinierte Leder-/Stoff-Sitze, Lenkradkranz, Schalt- und Untersetzungshebel in Leder und seitliche Trittbretter mit Riffelblech. Als zusätzliches Komfortfeature bietet Land Rover für den Kletterkünstler beispielsweise eine Klimaanlage, die auch in tropischen Gebieten für erträgliche Innenraumtemperaturen sorgt. Ferner ist ein Winterpaket erhältlich, das aus beheizbaren Vordersitzen und beheizbarer Windschutzscheibe besteht. Ein serienmäßiges Sonnendach sorgt in den Station-Wagon-Modellen für zusätzliche frische Luft. Wer seinen Defender darüber hinaus noch aufwerten will, kann Metallic-Lackierung und 16-Zoll-Leichtmetallfelgen ordern.

Auch im Hinblick auf Funktionalität und Ergonomie passte Land Rover den Defender an die gewachsenen Ansprüche der Kunden an. Beispiel hierfür ist ein neu gestalteter Instrumententräger mit überarbeiteten Schaltern sowie eine zusätzliche Mittelkonsole, in welche unter anderem die Schalter für die elektrischen Fensterheber integriert sind. Die Instrumente selbst werden elektronisch statt wie früher mechanisch geregelt. Darüber hinaus verbesserte Land Rover die Leistung von Heizung und Lüftung und schuf im Defender 90 Station Wagon durch Entfernung der traditionellen Trennwand hinter den Vordersitzen mehr Platz sowie einen vergrößerten Verstellbereich der Rückenlehnen.

"G4 Edition"-Sondermodell
Den Geist der weltumspannenden Abenteuertour "Land Rover G4 Challenge" transportiert Land Rover mit dem unlängst präsentierten Sondermodell Defender "G4 Edition" in den Klassiker. Auf Basis der Version 110 Station Wagon "S" erhielt das Sondermodell eine ganze Reihe zusätzlicher Ausstattungsmerkmale, die das kernige Erscheinungsbild ebenso abrunden wie den Komfort im Innenraum. Diese Extra-Liste umfasst außen unter anderem eine leistungsstarke Seilwinde, Frontschutzbügel, Windschutzscheiben-Schutzrohr, Riffelblechbeschläge für Kotflügel und "Boost"-Leichtmetallfelgen sowie im Innenraum Klimaanlage, Radio-CD, elektrische Fensterheber vorn sowie insgesamt neun Sitzplätze. Zum Technikangebot zählen weiterhin zusätzlich ABS und elektronische Traktionskontrolle (ETC). Die Lackierung in "Tangiers Orange" oder "Borrego Yellow" erstreckt sich auch auf das - sonst beim Defender weiße - Dach.

Kraftvoller Diesel mit Pumpe-Düse-Technik
Als Antriebsquelle im Bug aller Defender-Ausführungen fungiert der Td5-Turbodiesel-Direkteinspritzer mit Ladeluftkühlung - eine Eigenentwicklung von Land Rover, die die moderne Pumpe-Düse-Technik in das Geländewagensegment einführte. Dabei wird jede einzelne Einspritzdüse des Reihenfünfzylinders von einer eigenen Hochdruckpumpe bedient. Ihr Antrieb erfolgt direkt über die oben liegende Nockenwelle, wobei Einspritzmenge, -dauer und -zeitpunkt im Hinblick auf eine optimale Verbrennung elektronisch geregelt werden.

Vorteile dieser Einspritztechnik sind ein bulliger Durchzug, hohe Laufkultur und zeitgemäße Wirtschaftlichkeit. Der Td5-Motor stemmt bereits bei 1950´min-1 sein maximales Drehmoment von 300 Nm auf die Kurbelwelle und garantiert so einen satten Antritt. Dies erleichtert das langsame Fahren in schwierigem Gelände ebenso wie das schaltfaule Dahingleiten im großen Gang oder das Ziehen von schweren Anhängern.

So kraftvoll er antritt, so genügsam geht der Td5 mit dem Kraftstoff um: Sein Durchschnittsverbrauch liegt je nach Karosserievariante und Aufbau zwischen 10,1 und 10,8 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Der moderne Selbstzünder mit Aluminiumkopf leistet 90 kW/122 PS bei 4200 min-1 und ermöglicht je nach Modell- und Karosserievariante Höchstgeschwindigkeiten bis zu 130 km/h. Den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 absolviert der Defender - ebenfalls abhängig von der Ausführung - in 17,5 bis 19,5 Sekunden. Kletterkünstler par excellence
Nach bester Land-Rover-Markentradition fährt der Defender mit permanentem Allradantrieb. Die Verteilung der Antriebskräfte erfolgt über ein Zentraldifferenzial - auch dies ein Kennzeichen der Geländewagen aus Solihull. Neben dem manuellen Fünfgang-Schaltgetriebe verfügt der "Landy" als echter Offroader zudem über eine Geländereduktion (3,320 1). Die Einbauposition der Komponenten und die Bodenfreiheit von 229 Millimetern (Defender 90) bzw. 215 Millimetern (Modelle 110 und 130) machen den Defender zum geeigneten Fahrzeug für Offroad-Sektionen mit ausgefahrenen Spuren oder tiefem Boden. Dazu kommt, als wichtiges Kriterium für das überqueren von Hügelkuppen, ein Rampenwinkel von bis zu 30 Grad.

Zum Kletterkünstler par excellence qualifizieren das Modell neben der herausragenden Steigfähigkeit von 45 Grad insbesondere die Böschungswinkel, die vorn 51 (Defender 90) bzw. 50 Grad (Defender 110 und 130) betragen und hinten zwischen 53 (Defender 90) und 34 Grad (Defender 110 und 130) variieren. Der Kippwinkel von 30 Grad gestattet das Fahren auch in extremen Schräglagen. Selbst das Durchqueren tieferer Wasserläufe ist dank der Wattiefe von 500 Millimetern problemlos machbar.

Elektronische Regelsysteme sorgen für sicheren Halt
Up to date präsentiert sich der Defender auch in puncto Sicherheit: Groß dimensionierte Scheibenbremsen (Durchmesser vorn 299, hinten 290 mm) garantieren ausgezeichnete Verzögerungswerte. Neue Bremszangen und stärkere Beläge sorgen seit dem Modelljahr 2002 für einen noch kürzeren Anhalteweg. Darüber hinaus werten ein modernes Vierkanal-ABS und die elektronische Traktionskontrolle ETC die Modelle 90 und 110 auf. Die optional angebotenen Systeme sind miteinander vernetzt: Dreht eines der vier permanent angetriebenen Räder mangels Traktion durch, wird es sofort eingebremst und das Drehmoment auf das gegenüberliegende Rad mit höherer Bodenhaftung geleitet. Dadurch steigert ETC nicht nur die Geländegängigkeit des Defender beträchtlich, sondern sorgt auch auf befestigten Straßen für einen Zugewinn an aktiver Sicherheit. Die Traktionskontrolle arbeitet sowohl unter Offroad- als auch Onroad-Bedingungen bis zu einer Geschwindigkeit von 100 km/h.

Auf die Raddrehzahlsensoren des ABS greift auch die elektronische Bremskraftverteilung EBD (Electronic Brake Distribution) zurück. EBD gleicht die dynamische Achslastverlagerung beim Bremsen aus und passt die Verteilung der Bremskraft auf Vorder- und Hinterachse unter allen Beladungs- und Fahrbahnzuständen exakt den Traktionsverhältnissen an. Von der ausgeglichenen Verzögerung profitiert nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Haltbarkeit der Bremskomponenten. Einen Beitrag zur Sicherheit leisten darüber hinaus die serienmäßigen Nebelschlussleuchten.

Stabiles Fahrwerk für den harten Geländeeinsatz
Das "Rückgrat" des Defender bildet ein robuster Kastenrahmen aus Stahl. Das Fahrwerk wird den unterschiedlichen Anforderungen auf befestigten Wegen und naturbelassenem Terrain gerecht. Sämtliche Aufhängungskomponenten des Defender sind so dimensioniert, dass sie anspruchsvollen Geländeprüfungen ebenso standhalten wie den Beanspruchungen beim Transport oder dem Ziehen schwerer Lasten.

Kernattribut der Hinterachse ist eine an Dreiecks- und Längslenkern geführte sowie über Langhub-Schraubenfedern mit dem Chassis verbundene Starrachse. Im Gelände gewährleistet diese Konfiguration konstante Bodenfreiheit, geringe Wankneigung und große Federwege. An der Vorderachse kommen ebenfalls eine Starrachse und Schraubenfedern zum Einsatz. Weitere Kennzeichen sind die Achsführung mit Längslenkern und einem Panhardstab. Die exakt arbeitende Zahnstangenlenkung agiert mit geschwindigkeitsabhängiger Servounterstützung. Dieses Paket bürgt nicht nur für Komfort, sondern in Kombination mit dem Wendekreis von 11,7 (Defender 90) bzw. 12,8 Metern (Defender 110) für ein agiles Handling und müheloses Manövrieren auf engem Raum.

Breites Spektrum an Zubehör und Sonderumbauten
Wie kaum ein anderer Geländewagen wird der Defender von seinen Besitzern vornehmlich für harte Offroad- und Arbeitsaufgaben eingesetzt. Entsprechend umfangreich fällt das offizielle Land-Rover-Zubehörprogramm für den Klassiker aus. Es umfasst Schutzgitter für die Scheinwerfer und Dachgepäckträger ebenso wie Schutzblenden aus Aluminium für die Karosserie. Umbauten direkt ab Werk sowie einen maßgeschneiderten Service weltweit bietet Land Rover Special Vehicles an. Die Land-Rover-Tochter liefert zudem Sonderanfertigungen wie Werkstattwagen oder Fahrzeuge mit hydraulischer Plattform und Kippern. Hinzu kommt das ganze Spektrum von Spezialausrüstung, von der Sirene und Generatoren bis hin zu hydraulischen oder mechanischen Seilwinden.

Für Expeditionen in unwegsame Regionen stattet das Unternehmen den Defender darüber hinaus mit überrollkäfigen sowie Schutzblechen für Tank und ölwanne aus. Ebenfalls im Programm sind gepanzerte Versionen. Angeboten wird der Defender in drei verschiedenen Armierungsklassen bis hin zum strengen europäischen Standard B6 für das absolute Hochschutzsegment. Dank des Einsatzes einer umfassenden Panzerung widersteht der Offroader in dieser Ausführung selbst dem Beschuss mit Maschinengewehren oder Angriffen mit Handgranaten. Auf Wunsch verwandelt Land Rover Special Vehicles den kernigen Defender auch zum Luxusfahrzeug mit Lederausstattung und hochwertigen Audiosystemen.

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