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Bis heute weltweit über drei Millionen Mazda Pickup verkauft
Seit 2000 steigen die Absatzzahlen kontinuierlich an
Fast 110.000 B-Serie-Modelle in Europa zugelassen

 

Die Pickup-Modelle der Mazda B-Serie haben Kunden seit jeher mit einer Kombination aus geräumigem Innenraum, Flexibilität im Gelände und solider Standfestigkeit überzeugt. Bis heute hat Mazda weltweit drei Millionen Einheiten verkauft; rund 110.000 fanden Besitzer in Europa. Noch 2005 stieg der Europa-Absatz gegenüber 2004 um etwa 10 Prozent – der Evergreen in der Mazda Modellpalette gab sich bis zur nun erfolgten Modellablösung keine Blöße.

Traditionell besonders beliebt ist der Mazda Pickup in stark landwirtschaftlich geprägten Ländern, wo er als leichtes Nutzfahrzeug seine Dienste verrichtet. So ist es kein Wunder, dass Griechenland mit 7.000 Neuzulassungen (seit 2000) der größte B-Serie-Markt Europas ist, gefolgt von Portugal (4.600) und Ungarn (3.600).

In den letzten Jahren hat eine neue Zielgruppe die Absätze angekurbelt: Kunden, die ein geeignetes Gefährt zur Ausübung ihrer Freizeitaktivitäten suchen und dabei ihre Liebe zum Pickup entdeckten. Folge: Zwischen 2001 und 2005 wuchs das gesamte Segment um 29 Prozent – wovon auch die Mazda B-Serie profitierte. Seit 2000 hat Mazda zum Beispiel in England 5.700, in Deutschland – wo das Fahrzeug seit 1996 vertreten ist – 3.800 Einheiten verkauft. Pro Jahr finden hierzulande regelmäßig rund 700 Mazda Pickup neue Kunden – darunter sind zu rund 60 Prozent gewerbliche Nutzer.

Der neue Mazda BT-50 baut auf den Stärken des Vorgängers auf, ergänzt sie aber um den Limousinen-artigen Komfort, das moderne Design, die höherwertige Ausstattung und ein Handling nach bester Zoom-Zoom-Manier.

Design

Stilvoll und stark

 

  • Exterieur mit einteiliger Frontpartie und Chrom-Applikationen

 

  • Länger, höher und qualitativ noch hochwertiger zusammengebaut

 

  • Neue Instrumententafel orientiert sich an Pkw-Vorbildern

 

Das Design des Mazda BT-50 betont den zugleich robusten wie dynamischen Charakter des Fahrzeugs. Die einteilige Frontpartie umfasst Kühlergrill und Stoßfänger in einer Einheit, wodurch der für Nutzfahrzeuge typische, ausgestellte Stoßfänger vermieden wird. Diese in jeder Beziehung „saubere“ Lösung führt zu einem hohen Qualitätseindruck, wovon nochmals verringerte Spaltmaße zeugen. Zwischen Kühlergrill und Stoßfänger schrumpften sie im Vergleich zur Mazda B-Serie von zehn auf lediglich 1,2 Millimeter; zwischen Stoßfänger und vorderem Kotflügel ist der Schlitz jetzt nur noch 1,5 statt zuvor 15 Millimeter breit.

Der Fünfpunkt-Grill hat eine größere Öffnung und zwei horizontale Streben, von denen die untere das in Chrom ausgeführte Mazda Logo aufnimmt. Weitere Kennzeichen der Front sind markanter ausgeformte Radhausverkleidungen und neue, gemeinsam mit den Blinkern in einem Gehäuse gruppierte Klarglasscheinwerfer. Als neues Styling-Elemente werden die rund ausgeformten Blinkereinheiten von einer Spange im matten Aluminium-Finish eingefasst. Die ebenfalls runden Nebelscheinwerfer finden im unteren Teil des Stoßfängers Platz.

Der Rahmen des Grills, die Gehäuse der Rückspiegel und der vordere Stoßfänger sind bei der Midlands-Ausstattung in Wagenfarbe gehalten. Toplands-Versionen sind an seitlichen Trittstufen (120 Millimeter breit) sowie chrombeschichteten Türgriffen, Spiegelgehäusen und Kühlergrill-Streben zu erkennen.

In der Seitenansicht werden die muskulöse Erscheinung der Fahrzeugkörpers, die kurzen Überhänge und die große Bodenfreiheit von 207 Millimetern besonders deutlich. Bei den in Deutschland ausschließlich angebotenen Mazda BT-50-Modellen mit Lang- und Doppelkabine steigt die Fensterlinie nach hinten an, um so einen harmonischeren Übergang zwischen Kabine und Ladefläche zu erzielen. Die von Mazda-Pkw bekannten Bügeltürgriffe sind eine Neuheit für den Pickup: Sie sind besser zu greifen als Schalengriffe und bieten Sicherheitsvorteile bei einem eventuellen Seitencrash. Die 16-Zoll-Leichtmetallfelgen (Serie für Toplands-Modelle) betonen mit V- und U-förmigen Aussparungen zwischen den Speichen den dynamischen Eindruck des Mazda BT-50.

Heck mit Chromschmuck und bündig eingesetzten Rückleuchten
Auch die Heckpartie zeigt sich grundlegend modernisiert: Die Rückleuchten wiederholen mit dem Element der Aluminium-Spange ein schon an den Frontscheinwerfern verfolgtes Thema; erstmals werden sie um eine integrierte Nebelschlussleuchte sowie ein drittes, in die Rückwand der Kabine versetztes Bremslicht ergänzt. Die Gehäuse sind ohne Schrauben eingesetzt, was den Eindruck einer absolut bündigen Montage bewirkt. Der Heckstoßfänger ähnelt dem eines Pkw; der komplett in Chrom ausgeführte Heckklappengriff und das ebenfalls verchromte „BT 50“-Typenschild setzen edle Akzente.

Zusammen mit sieben Mono- und drei Zweiton-Außenfarben (nur für Toplands-Modelle) macht der neue Mazda BT-50 so nicht nur vor dem Baumarkt, sondern auch beim abendlichen Kinobesuch in der Stadt eine gute Figur.

Gesamtlänge und Höhe der Seitenwände nahmen um je 60 Millimeter zu
Der neue Mazda BT-50 ist 60 Millimeter länger als sein Vorgänger; damit übersteigt er mit nunmehr 5.075 Millimeter die Fünf-Meter-Marke. Die Türausschnitte sind 30 Millimeter höher als zuvor – was Ein- und Ausstieg erleichtert – und die Seitenwände der Ladefläche sind 60 Millimeter höher gezogen.

Der Zugang zur Ladefläche gelingt ebenso leicht wie beim Vorgänger – mit einem Griff ist die Hecktür abgesenkt. Insgesamt vier Verzurrösen (für die Version Toplands) erleichtern das Sichern sperriger Ladung, zumal sie noch etwas tiefer sitzen als bei der Mazda B-Serie. Midlands-Varianten dagegen warten mit je vier Ösen an der Außenreling der Seitenwände auf. Über diese Fixierpunkte lässt sich zum Beispiel eine bei vielen kommerziellen Nutzern beliebte Plane sicher aufspannen.

Flexibel konfigurierbare Ladefläche
Damit nicht genug, ermöglichen diverse Führungsschienen in den Seitenwänden eine sowohl vertikale wie horizontale Unterteilung der Ladefläche. Midlands-BT 50-Versionen besitzen zusätzlich einen fest mit der Ladefläche verschweißten und in Wagenfarbe lackierten Rahmen aus Stahlprofilen. Er schützt die Fahrerkabine vor Beschädigungen durch verrutschende Ladung und besitzt zusätzlich aufstellbare Stopper. Diese verhindern, dass überlange Gegenstände, die nicht komplett liegend auf die Ladepritsche passen, seitlich wegrutschen. Hilfreich, wenn zum Beispiel eine Leiter oder Holzlatten transportiert werden müssen.

Der BT-50 steckt einiges weg
Beulen, Kratzer und Wasser machen auch einem Pickup im harten Alltag mit der Zeit zu schaffen. Zur Vermeidung von Kratzern und daraus resultierender Korrosion bestehen die dem Wetter ausgesetzten Partien der Karosserie aus kunstharzbeschichtetem Stahl. Eine elektrolytische Aufbringungstechnik sorgt für die nötige Härte. Um Korrosion noch effektiver vorzubeugen, kommt für die äußeren Seitenwände, den Ladeboden, die Radhäuser und die Heckklappe ausschließlich verzinkter Stahl zum Einsatz. Die Ladefläche ist leicht nach hinten geneigt und mit Rillen durchzogen, um so Regenwasser schneller abfließen zu lassen. Zusätzlich sind die Seitenwände und die Heckklappe doppelwandig ausgeführt. Vorteil: Wird das Cargo-Deck von innen beschädigt, bleibt der Schaden von außen unsichtbar.

Langkabine mit Freestyle-Türen à la Mazda RX-8
Die beiden in Deutschland angebotenen Mazda BT-50-Versionen mit Lang- und Doppelkabine haben vier Türen und eröffnen neben einem hohen Komfort ein breites Einsatzspektrum. Die 2+2-sitzige Langkabine (L-Cab) kommt mit einer 1.753 Millimeter langen Ladefläche, zwei nach oben klappbaren Einzelsitzen im Fond und gegenläufig öffnenden Türen nach Vorbild Mazda RX-8. Die hinteren schwenken um 90 Grad auf, was eine 1,50 Meter breite Einstiegsluke öffnet. Aus Sicherheitsgründen entriegeln sie aber erst dann, wenn zuvor auch die Vordertüren geöffnet wurden.

Beim Doppelkabinen-Layout (XL-Cab) steht der Transport von Personen im Vordergrund: Während hier bis zu fünf Erwachsene auch auf längeren Strecken gut Platz finden, ist die Ladefläche mit 1.530 Millimetern Länge etwas knapper geschnitten.

Limousinen-artiges Ambiente im Innenraum
Auch im Innenraum galt den Designern ein Limousinen-artiger Qualitätseindruck als Richtschnur. Silberne Akzente, griffsympathische Oberflächen und die Farbgestaltung mit zwei unterschiedlichen Grau-Tönen sind Beleg dafür. Alle Mazda BT-50-Modelle erhielten zudem einen komplett neuen Instrumententräger und ein Kombiinstrument mit drei grün hinterleuchteten Analoganzeigen, die je nach Ausstattungsgrad von Chromringen eingefasst sind. Passend zur komplett in einem silbernen Finish gehaltenen Mittelkonsole erhielten auch die Türgriffe in den Türverkleidungen sowie der Getriebe-Schaltknauf eine ähnliche Oberfläche.

Ebenso wie außen war auch innen eine extrem passgenaue Montage aller Komponenten oberstes Gebot. So beträgt das kritische Spaltmaß am Übergang vom Armaturenträger zur Tür nur noch sechs Millimeter; der Deckel des Handschuhfachs ist sogar so akkurat eingesetzt, dass die auf einen Millimeter reduzierte Fuge mit bloßem Auge kaum noch zu erkennen ist. Die neu in einem Stück gefertigte Bodenkonsole wirkt ebenfalls wertiger als die in der Mazda B-Serie noch mittels Schrauben verbundene, zweiteilige Ausführung.

Ausstattung und Komfort

Sitzen wie in einer Limousine

 

  • Höher montierte und komfortablere Vordersitze

 

  • Deutlich abgesenktes Geräuschniveau

 

  • Ausziehbare Schublade als Ablagefläche

 

Trotz der unverändert großen Ladefläche in ihrem Rücken genießen die Insassen des neuen Mazda BT-50 mehr Komfort als bislang. Das bezieht sich sowohl auf den zur Verfügung stehenden Platz als auch auf das im Vergleich zum Vorgänger deutlich reduzierte Geräuschniveau an Bord. Die Sitze sind nicht nur 43 Millimeter höher montiert, sondern bieten dank der von der Großraumlimousine Mazda5 übernommenen Konstruktion auch mehr Komfort und Seitenhalt. Der in den Sitzkissen eingesetzte hochelastische Urethan-Schaumstoff verteilt das Gewicht der Insassen gleichmäßiger auf die Unterlage und steigert so ebenfalls den Sitzkomfort.

Die Sitze im Fond der fünfplätzigen Doppelkabine wurden ebenfalls verbessert und verfügen nun neben integrierten Kopfstützen über Lehnen mit von 20 auf 23 Grad vergrößertem Rumpfwinkel. Effekt: Die Mitreisenden sitzen weniger steil und aufrecht als zuvor. Zusammen mit der vergrößerten Mittelarmlehne werden für sie speziell längere Fahrten nun weitaus angenehmer.

Die bessere Übersichtlichkeit der Karosserie macht die Arbeit des Mazda BT-50-Fahrers leichter und sicherer. Die höheren Wände der Ladebox geben beim Blick in den Rückspiegel genauer Aufschluss darüber, wo der Wagen hinten tatsächlich endet. Und auch der neue Fahrzeugbug erleichtert zentimetergenaues Manövrieren.

Aber auch in punkto Geräuschemissionen hat Mazda den neuen BT-50 akribisch feinoptimiert. Das beginnt beim kultivierten Common-Rail-Turbodiesel mit zwei Ausgleichswellen und mehrstufiger Pilot-Einspritzung zur Eliminierung des berüchtigten Diesel-Nagelns. Ein Zweimassen-Schwungrad wirkt zusätzlich vibrations- und geräuschdämpfend.

Bei 120 km/h sinkt der Geräuschpegel um 6,5 dB(A)
Dass das Geräuschniveau bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h von 79,7 auf 73,2 dB(A) abgenommen hat, ist nicht zuletzt auch eine Folge des von Mazda im Motorraum, an der vorderen Spritzwand und am Motor selbst eingesetzten Dämmmaterials. Ein größerer Luftfilter, ein neues Kühlluftgebläse mit neun statt zuvor zehn Schaufelblättern sowie neue Dichtungen am Übergang der vorderen Kotflügel zu den Türen runden die geräuschmindernden Maßnahmen ab.

Zusätzlich waren auch die Windgeräusche ein Thema für Mazda. Hier hießen die wichtigsten Schritte: Optimiertes Design der A-Säulen und der Außenspiegel sowie eine Türdichtung samt Regenablauf mit komplett geschlossenem Querschnitt.

Viele praktische Ablagen für Gegenstände
An Ablagen besteht im praxisorientierten Mazda BT-50 kein Mangel. Über dem großen und beleuchteten Handschuhfach (8 Liter Volumen) verbirgt sich eine ausziehbare, 148 Millimeter lange und 353 Millimeter breite Schublade. Sie ist mit maximal zehn Kilo Gewicht belastbar.

In der Konsole zwischen den Vordersitzen sind eine offene Ablagebox, ein herausnehmbarer Aschenbecher und (je nach Modell) bis zu drei Getränkehalter untergebracht. Zwei Cup-Holder finden im vorderen Teil nahe dem Getriebeschalthebel Platz; diese Zone wird bei Nacht indirekt angestrahlt.

Werkzeugablage unter dem linken Hintersitz der L-Kabinenversion
Die komfortable vordere Armablage verbirgt im Innern gleich zwei übereinander liegende Staufächer mit 1,7 (oben) beziehungsweise 5,1 Liter (unten) Inhalt. Geräumige Türablagen in den vorderen und hinteren Türen mit (je nach Modell) zusätzlichen Schächten für 0,5-Liter-Gebinde sind weitere sinnvoll zu nutzende Verstaumöglichkeiten. Die L-Cab-Version des Mazda BT-50 überrascht zusätzlich mit einer handlichen Werkzeugablage unter dem linken Rücksitz.

Einzige Extras der Top-Version: Klimaanlage und Zweifarben-Lackierung
In Deutschland offeriert das Unternehmen den neuen BT-50 in den beiden schon vom Vorgänger bekannten Ausstattungslinien Midlands und Toplands. Wichtigstes Extra für beide ist die Klimaanlage, die im neuen Modell dank eines durchzugskräftigeren Lüfters den Innenraum nun schneller und dabei auch leiser auf die gewünschte Temperatur bringt. Eine Metallic-Lackierung sowie die Sitzheizung für Fahrer- und Beifahrer sind bereits serienmäßig im Top-Modell vorhanden – als einziges weiteres Extra steht nur noch eine der attraktiven Zweiton-Lackierungen in der Preisliste.

Das Mazda-Audio-System für den neuen Pickup verfügt in der Grundausstattung (gegen Aufpreis für Midlands) über vier Lautsprecher, eine in drei Stufen geschwindigkeitsabhängige Lautstärkeregelung, einen Vierkanal-Verstärker (35 Watt) sowie eine Radio/CD-Einheit mit MP3-Schnittstelle. Die Toplands-BT 50 sind dagegen bereits ab Werk darüber hinaus mit sechs Lautsprechern und einen Sechsfach-CD-Wechsler bestückt.

Antriebsstrang

Moderner Common-Rail-Diesel

 

  • 2,5-Liter-MZR-CD-Motor mit Turbolader und Ladeluftkühler

 

  • Mehr Leistung bei zugleich gesunkenem Verbrauch

 

  • Zuschaltbarer Allradantrieb und Sperrdifferenzial

 

Die technisch betrachtet größte Änderung am Mazda BT-50 fand unter der Motorhaube statt. Der neue Common-Rail-Turbodiesel aus der Mazda Motorenserie MZR-CD hat außer dem Hubraum (2,5 Liter) nichts mehr gemein mit dem gleich großen Vorgänger-Aggregat aus der B-Serie. Es arbeitete noch nach dem Wirbelkammer-Prinzip und hatte lediglich drei statt vier Ventile pro Zylinder und analog dazu nur eine statt zwei obenliegende Nockenwellen.

Mit nunmehr 105 kW/143 PS bei 3.500/min legt der DOHC-Vierzylinder des Mazda BT-50 um stolze 34 PS zu und ist damit für alle denkbaren Bedingungen bestens gerüstet. Ob es um das Ziehen schwerer Lasten, Off-Road-Exkursionen oder lange Autobahnfahrten geht – immer verhilft das maximale Drehmoment von 330 Nm (plus 64 Nm) bei lediglich 1.800/min zu genügend Durchzug. Ein Mazda BT-50 mit Allradantrieb kann bis zu drei Tonnen Last in einen (gebremsten) Anhänger packen – ein Zuwachs von 200 Kilogramm oder sieben Prozent gegenüber dem ausgelaufenen Mazda B-Serie-Modell.

Damit das 18:1 verdichtete Triebwerk solche Kraftakte stemmen kann, spendierte ihm Mazda die modernste verfügbare Technik. Das heißt: Einspritzdrücke von bis zu 1.600 bar, mehrstufige Pilot-Einspritzung sowie ein Turbolader mit variabler Schaufelgeometrie und geringem Trägheitsmoment. Zugleich steigert ein größer dimensionierter Ladeluftkühler die Kühlleistung des Systems um 14 Prozent. Ein Schutzgrill als Teil des vorderen Unterfahrschutzes bewahrt den „Intercooler“ vor Schäden durch nach oben geschleuderte Steine oder sonstigen Unrat.

Alles zusammen bewirkt einen kraftvollen Antritt aus unteren Drehzahlen und eine lebhafte Beschleunigung bei zugleich gesenkten Verbräuchen. So kommt der leer rund 1,8 Tonnen wiegende Mazda BT-50 im Euro-Mix mit 8,9 Liter/100 km aus – ein substantieller Fortschritt gegenüber dem Vorgänger, der noch 11,4 Liter benötigte. Die Höchstgeschwindigkeit verbesserte sich im Vergleich zum Vorgänger von 147 auf 158 km/h; die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h ist in 12,5 Sekunden erledigt. Geschaltet wird mit einem manuellen, in überarbeiteter Form von der Mazda B-Serie übernommenen Fünfganggetriebe.

Dank Abgasrückführung und – kühlung sowie dank der variablen Drallsteuerung VSCV (Variable Swirl Control Valve) erfüllt der mit einem 32-bit Steuergerät bestückte MZR-CD-Motor die Abgaslimits der Euro 4-Norm für Fahrzeuge der Klassen N1.

In Deutschland generell mit zuschaltbarem Allradantrieb
Auf dem deutschen Markt rüstet Mazda den BT-50 generell mit zuschaltbarem Allradantrieb aus. Auf befestigter Straße und mit wenig Ballast hinterm Fahrerhaus reicht in der Regel der Heckantrieb; in schwerem Gelände oder bei Ausnutzung der vollen Zuladung empfiehlt es sich, per Hebel auf der Mittelkonsole den Frontantrieb zuzuschalten. Sozusagen „on top“ verfügt das 4x4-System zusätzlich über eine Geländeuntersetzung, die selbst im schweren Gelände für Durchkommen sorgt.

Die praktische Freilaufschaltung für die Vorderachse erlaubt das Umschalten zwischen Allrad- und Heckantrieb auch während der Fahrt. Per Knopfdruck werden das vordere Differenzial und die Antriebswellen von den Vorderrädern entkoppelt, was der Langzeithaltbarkeit des Systems und dem Kraftstoffverbrauch zugute kommt.

Serienmäßig sind alle BT-50-Versionen mit einem Sperrdifferenzial (Mazda Super LSD) an der Hinterachse ausgestattet. Es verteilt bei Schlupf die auf die Hinterräder wirkende Kraft bedarfsgerecht auf beide Seiten.

Verbesserte Aerodynamik
Trotz größerer Türen, höherer Ladewände und stattlicherer Frontpartie konnten die Mazda Aerodynamiker den cw x A-Wert (Produkt aus Luftwiderstandsbeiwert und vorderer Stirnfläche) um bis zu sechs Prozent senken. Die bessere Windschlüpfrigkeit des Aufbaus trägt zum gesunkenen Verbrauch entscheidend bei. Um dies zu erreichen, wurden die A-Säulen sowie die Außenrückspiegel im Windkanal optimiert sowie ein so genannter „Kinn“-Spoiler in die untere Frontpartie integriert.

Fahrwerk und Sicherheit

Robust und einfach zu handhaben

 

  • Verstärkte Stoßdämpfer und verlängerte hintere Blattfedern

 

  • Verbesserte Lenkung für gutes Ansprechen unter allen Lastbedingungen

 

  • Leistungsstarke Bremsen und vordere Seitenairbags

 

Das Chassis des Mazda BT-50 ist robust und widerstandsfähig. Kabine und Ladefläche sind wie schon vom Vorgänger auf einem stabilen, kreuzförmig versteiften Leiterrahmen mit speziellen Verbindungen (Scherenhalterungen) aufgeschraubt. Sie halten auf schlechter Wegstrecke Vibrationen und Stöße weitgehend von den Insassen fern.

Bei der Konstruktion der Achsen orientierten sich die Mazda Chassis-Experten an den bewährten Systemen der B-Serie: So basiert die vordere Einzelradaufhängung erneut auf doppelten Dreiecksquerlenkern, während an der starren Hinterachse progressiv wirkende, halbelliptische Blattfedern zum Zuge kommen. Die Toplands-Ausführung steht auf 245/70 R 16-Reifen (mit Leichtmetall-Felgen); auf die Stahlfelgen der Midlands-Versionen werden auch nicht gerade schmalbrüstige Pneus der Dimension 235/75 R15 gezogen.

Eine Reihe von Modifikationen verhelfen nun auch dem Mazda Pickup zu einem Fahrvergnügen in Zoom-Zoom-Manier: So legten die vorderen und hinteren Gasdruckstoßdämpfer im Durchmesser um acht auf 32 Millimeter zu, während die Länge der hinteren Blattfedern um gleich 120 Millimeter auf 1,32 Meter wuchs. Dank dieser von keinem anderen Pickup erreichten Länge werden Unebenheiten besonders souverän weggebügelt.

Mit diesem Paket kann der Mazda BT-50 mühelos bis zu 1.225 Kilogramm auf seine Ladefläche packen und glänzt auch beim Fahren im 4x2-Modus mit einem tadellosen Abrollkomfort.

Des Weiteren modifizierten und verstärkten die Mazda Ingenieure auch die hydraulische Kugelumlauf-Servolenkung. Mittels eines größeren Kugelgelenks und optimierter Gummilager erreichten sie ein nochmals besseres Lenkgefühl – egal ob im leeren oder beladenen Zustand sowie im 4x2- oder 4x4-Modus.

Besser - weil definierter - ansprechendes Bremssystem
Das aktive Sicherheitspaket umfasst innenbelüftete Scheibenbremsen an der Vorder-(mit Zweikolben-Bremssätteln) und groß dimensionierte Trommelbremsen an der Hinterachse. Die zusätzlich zum ABS ab Werk installierte Elektronische Bremskraftverteilung (EBD) optimiert die Wirkung der hinteren Bremsen in unterschiedlichen Beladungszuständen oder im Anhängerbetrieb. Des Weiteren verbesserte Mazda auch das Ansprechverhalten der Bremsen. Das subjektiv empfundene Pedalgefühl – weniger Spiel und klarer definierter Druckpunkt – wurde optimiert und zugleich die vom Fahrer aufzubringende Pedalkraft vermindert.

Größere Rückspiegel verbessern die Rundumsicht weiter – sie sind zusätzlich so geformt, dass die Gläser bei Regenfahrt tropfenfrei bleiben.

Seiten-Airbags schützen auch den Kopfbereich
Bereits in der Basisausstattung Midlands ist der Mazda BT-50 mit Fahrer- und Beifahrer-Airbag sowie erstmals auch Seiten-Airbags ausgestattet. Sie schützen nicht nur Schulter und Oberkörper, sondern auch den Kopfbereich der Frontpassagiere. Drei-Punkt-Automatikgurte mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern fangen Fahrer und Beifahrer im Notfall auf. Aber auch für die außen sitzenden Passagiere in der hinteren Sitzreihe sind Dreipunktgurte zur Hand. Neu in den Doppelkabinen-Versionen sind die höheneinstellbaren Gurte an den Vordersitzen.

Die im Fall einer Frontalkollision gezielt nachgebende Sicherheits-Lenksäule, ein automatischer Einklemmschutz bei Modellen mit elektrischen Fensterhebern sowie eine Kindersicherung an den hinteren Türen sind im Mazda BT-50 ebenso selbstverständlich wie ISOFIX-Verankerungen für Kindersitze und die elektronische Wegfahrsperre.

 

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