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Das Konzept ist revolutionär für den Sportwagenbau. Mit dem RX-8 hat Mazda eine weltweit einmalige Kombination geschaffen – einen viertürigen Sportwagen mit Rotationskolbenmotor und Platz für vier Personen. Deshalb ist der neue Mazda RX-8 mehr als ein Auto. Kein anderes Modell mit dem fünfeckigen Kühlergrill und dem Logo der stilisierten Schwingen eines fliegenden Vogels transportiert die Botschaft „Zoom-Zoom“ so klar und deutlich wie der neue Mazda RX-8: Er ist das stilistische Statement der Emotionalität.

 

Seine Form ist richtungweisend für die künftigen Sportwagen von Mazda: dynamisch, alltagstauglich, aber nicht alltäglich.

Der „echte“ Viersitzer
Mit dem RX-8 kreiert Mazda die neue Klasse der „echten“ Viersitzer unter den Sportwagen, denn die Sitze im Fond sind keine Transportschalen für schulpflichtige Kinder, sondern eignen sich auch durchaus für Erwachsene. Diese besondere Mischung aus Sportlichkeit und Nutzwert macht den Mazda RX-8 einzigartig: Mit seiner hohen Alltagstauglichkeit, der exklusiven Motorentechnik und seinem revolutionären Türsystem ist der Mazda RX-8 ein ernstzunehmender Kandidat im Segment der sportlichen Fahrzeuge, der auch die Sport-Limousinen und Coupés namhafter Hersteller ins Visier nimmt.

Die Käufer: Jenseits des Mainstream
Charakteristisch für den typischen Mazda RX-8-Käufer sind die technikorientierte Ausrichtung der eher emotional beeinflussten Kaufentscheidung sowie der Hang, jenseits des Mainstreams zu stehen. Deshalb hat Mazda als Zielgruppe die Individualisten unter den Sportwagen-Kunden im Blick. Diese wesentlichen Elemente reflektiert der Mazda RX-8 im Automobilbau: höchste Individualität und Intelligenz der technischen (Rotationskolbenmotor) und stilistischen Art (Freestyle-Türen und vier nutzbare Sitze).

RENESIS – das rotierende Herz
Herzstück des neuen Mazda RX-8 ist sein neues Antriebsaggregat RENESIS. Der Name setzt sich zusammen aus der Abkürzung für Rotary Engine RE und der Schöpfungsgeschichte „Genesis” und steht für einen neuen technischen und konstruktiven Ansatz beim Rotationskolbenmotor. RENESIS ist der elegante Kompromiss zwischen hohem Leistungspotenzial, angemessenem Kraftstoffverbrauch sowie geringem Schadstoffausstoß.

Mazda offeriert zwei Leistungsversionen. Der wassergekühlte RENESIS mit zwei Rotoren und zwei Kammern mit jeweils 654 Kubikzentimeter Volumen leistet in der Basisversion 141 kW/192 PS bei 7.000 U/min. Sein maximales Drehmoment von 220 Nm liegt bei 5.000 U/min an. In 7,2 Sekunden erledigt er den Spurt von 0 auf 100 km/h. In der stärkeren Version leistet der Motor 170 kW/231 PS bei 8.200 U/min und verfügt über ein maximales Drehmoment von 211 Nm bei 5.500 U/min. In 6,4 Sekunden springt die Digitalanzeige von null auf die 100 km/h-Marke. Die stärkere Leistungsversion ermöglicht dem neuen Mazda RX-8 eine Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h.

Exzellente Fahrdynamik
Das neu entwickelte Fahrwerk mit der neuen Doppel-Querlenker-Vorderachse und der ebenfalls neuen Multilenker-Hinterachse sorgt für ausgezeichnete fahrdynamische Eigenschaften. Der kompakte Motor, seine Platzierung hin zur Fahrzeugmitte, der zentral durch das Fahrzeug verlaufende Antriebsstrang und die ideale Gewichtsverteilung von jeweils 50 Prozent auf Vorder- und Hinterachse tragen entscheidend zum fahrdynamischen Potenzial des neuen Mazda RX-8 bei. Und das ist mehr als beachtlich. Auch unter verschärften Bedingungen stellt der Mazda RX-8 sein souveränes Fahrverhalten unter Beweis. Eine sportlich-komfortable Strassenlage, ein äußerst präzises Handling, das erst im Grenzbereich ein dezentes und gut zu kontrollierendes Übersteuern zeigt sowie eine hervorragende Richtungsstabilität kennzeichnen das Fahrverhalten. Der Mazda RX-8 macht Spaß – besonders, wenn man ihn fordert.

Sportwagen mit hohem Nutzwert
Wie bei einem klassischen Sportwagen verfügt der Mazda RX-8 über einen Frontmotor sowie Heckantrieb und zeichnet sich durch eine dynamische Linienführung aus, der man die sportliche Ambition der Entwickler ansieht. Kurze Überhänge, markante Kotflügel und Stoßfänger – der neue Mazda RX-8 zeigt sein Leistungspotenzial auch optisch. Dank der geringen Baugröße des RENESISTriebwerks konnten die Designer die A-Säule weiter nach vorne rücken und stärker neigen. Dadurch werden die Fahrzeugmasse und damit der Schwerpunkt optisch nach hinten verlagert.

4.430 Millimeter lang, 1.770 Millimeter breit und 1.340 Millimeter hoch ist der komplett neu entwickelte Mazda RX-8. Sein üppiger Radstand von 2.700 Millimeter ermöglicht einen großzügig bemessenen Innenraum. Die extrem kurzen Überhänge unterstreichen seine Dynamik und tragen außerdem zu einem minimalen Giermoment bei. Seine Spurweite mit 1.500 Millimetern vorn und 1.505 Millimeter hinten verleiht dem Mazda RX-8 eine dynamisch wirkende Figur und verbessert die Stabilität in allen Fahrsituationen. Raumangebot und Nutzbarkeit übersteigen alles, was man von Sportwagen bislang gewöhnt war. Vier Erwachsenen und deren Gepäck bietet der neue Mazda RX-8 genügend Platz. Mit 290 Litern (VDA) verfügt das Gepäckfach über ein weit größeres Ladevolumen als herkömmliche Sportwagen.

Freestyle und Sportlichkeit
Vier Türen hat der Mazda RX-8, und davon öffnen die beiden kleinen hinteren sich gegen die Fahrtrichtung. Dank dieses „Freestyle“ genannten Systems kann der Mazda RX-8 auf eine B-Säule verzichten, denn die hinteren Türen sind auch hinten angeschlagen. Die vorderen Türen schwingen in einem Winkel von maximal 67 Grad, die hinteren Türen bis auf 80 Grad auf. Dadurch gestaltet sich der Ein- und Ausstieg denkbar einfach. Die Fondtüren lassen sich nur öffnen, wenn die vorderen Türen bereits offen sind - ein klares Plus für die Sicherheit.

Die Struktur des Mazda RX-8 minimiert die Verwindungen der Karosserie und trägt durch Unterdrückung von Schwingungen und Geräuschen zu einem hohen Akustik- Komfort im Innenraum bei. Dort setzt Mazda auf Modernität und Sportlichkeit. Analoge Zeiger und digitale Anzeigen bilden eine übersichtliche Einheit. Im Blickfeld des Fahrers dominiert der Drehzahlmesser mit Null-Lage in Sechs-Uhr-Stellung das Bild – wie es für einen Sportmotor mit hohen Drehzahlen angemessen ist. Gut konturierte, leichte Sportsitze sorgen für einen hohen Komfort und bieten einen ausgezeichneten Seitenhalt.

Auf dem Stand der Sicherheitstechnik
Konzeptionell und konstruktiv ist der Mazda RX-8 auf maximale Fahrsicherheit ausgelegt. Dafür garantieren die ausgewogene Balance des gesamten Fahrzeugs, die präzise Lenkung und das exzellente Fahrverhalten. Auf der elektronischen Seite bietet der Mazda RX-8 serienmäßig den neusten Stand der Technik. ABS (Anti- Blockier-System) mit EBD (Electronic Brake Force Distribution), DSC (Dynamic Stability Control) mit TCS (Traction Control System) und LSD (Limited Slip Differential) sorgen dafür, dass das Auto auch in extremen Fahrsituationen noch Reserven bereit hält. Auf Wunsch lässt sich das DSC auch per Knopfdruck deaktivieren.

Im Falle eines Crashs wird die Aufprallenergie über definierte Wege in der Karosserie verteilt und abgebaut. Die Fahrgastzelle des Mazda RX-8 bleibt stabil. Dreipunkt- Gurte mit Gurtstraffern samt Gurtkraftbegrenzern und zweistufig auslösende Front- Airbags sowie Seiten und Fensterairbags schützen die Passagiere. Eine neuartige Struktur der Türen sorgt für die nötige Stabilität beim Seitenaufprall. Dazu haben die Ingenieure in die Türelemente vertikale Träger eingelassen, die in geschlossenem Zustand der Türen die Funktion der B-Säule erfüllen.

Der Besondere unter den Sportwagen
Nonkonformistisches Design und revolutionäre Technik verleihen dem Mazda RX-8 eine Sonderstellung im Segment der Sportwagen. Rotationskolbenmotor, Freestyle- Türen und bullig-dynamisches Design – diese Kombination beflügelt die Erwartungen an den neuen Mazda RX-8.

Mazda RX-8 – mehr als nur ein Sportwagen
Der neue Mazda RX-8 ist mehr als ein Auto: Er verkörpert Mazdas „Zoom-Zoom“- Philiosophie – der Ausdruck für die Freude an der Bewegung – eindrucksvoll. „Zoom-Zoom“ soll Emotionalität vermitteln, die sich zu den Kernwerten der Marke entwickelt und ihren Produkten den Wiedererkennungswert verleiht. „Zoom-Zoom“ bestimmt Produktentwicklung und Marketing gleichermaßen, und kein Modell transportiert die Botschaft „Zoom-Zoom“ so eindeutig wie der neue Mazda RX-8. Er manifestiert den Aufbruch in die neue Ära, und er ist das stilistische Statement der Emotionalität.

Unkonventionelles Denken als Teil der Unternehmenskultur
Unkonventionelles Denken gehört bei Mazda zur Unternehmenskultur. Entwickler genießen bei Mazda die Freiheit, neue und andere Wege zu beschreiten. Sie können ihre kreativen Fähigkeiten beweisen und jene emotionalen Produkte kreieren, die die Sonderstellung von Mazda manifestieren – wie der Mazda RX-8. Einen viertürigen Sportwagen mit Rotationskolbenmotor – das gab es noch nie in der Automobilgeschichte.

„Zoom-Zoom“ und das Potenzial zur Marken-Ikone
Der neue Mazda RX-8 hat das Potenzial zur Markenikone. Einzigartig sollte sein Design ausfallen und damit auch äußerlich die Einzigartigkeit des motorischen Prinzips „Rotationskolben“ widerspiegeln. Keine Fortschreibung bekannter Formensprache, sondern etwas komplett Neues – so lautete das Credo der Entwickler. Ergo unterscheidet sich der Mazda RX-8 fundamental auch vom Sportwagen Mazda RX-7, nicht nur, aber auch durch die Anzahl der Türen. Vier hat er, und davon öffnen sich die beiden kleinen hinteren gegenläufig zur Fahrtrichtung.

Durch den Verzicht auf die B-Säule ergeben sich Dimensionen von Bequemlichkeit und Nutzungsvielfalt, die man bei einem Sportwagen üblicherweise nicht findet: Der Mazda RX-8 ermöglicht einen komfortablen Einstieg in den Fond und bietet vier Erwachsenen samt Gepäck genügend Platz für einen Ausflug. Trotz des außergewöhnlich hohen Nutzwertes behält der Mazda RX-8 das Grundkonzept eines Sportwagens bei: Leistungsstarker Frontmotor, Heckantrieb und eine coupéhaftsportliche Linienführung. Dazu kommt eine Fahrdynamik, die ihresgleichen sucht.

Das Marktsegment – die Nonkonformität
Insgesamt hat sich das Volumen des Marktes für Sportwagen in den letzten Jahren verringert. Verantwortlich dafür sind vor allem zwei Dinge: Grundsätzlich sind viele Volumenmodelle des Segments in die Jahre gekommen. Außerdem entwickelt sich die ökonomische Gesamtsituation negativ, was die Automobilindustrie insgesamt belastet.

Das Segment der Premium-Sportwagen wächst langsamer als das der Mittelklasse- Sportwagen. Gleichzeitig flacht der Absatz an reinen Zweisitzern ab: Der Trend geht zu Coupés und Cabrios mit längerem Radstand, die den Passagieren einen höheren Komfort und mehr Nutzwert bieten. Auf Grund seines Konzeptes genießt der Mazda RX-8 hier momentan eine Alleinstellung: Sportwagentypisches Design gepaart mit sportwagentypischer Fahrdynamik und hochkarätigen Fahrleistungen gehen einher mit einer intelligenten Innenraumgestaltung, die mehr bietet als der „klassische“ Sportwagen.

Positionierung und Zielgruppe: exklusiv, aber nicht abgehoben
Mit dem Mazda RX-8 kreiert Mazda eigentlich die neue Klasse der „echten“ Viersitzer unter den Sportwagen, denn die Sitze im Fond sind keine Transportschalen für höchstens schulpflichtige Kinder, sondern eignen sich durchaus für Erwachsene. Diese besondere Mischung aus Sportlichkeit und Nutzwert gibt dem neuen Mazda RX-8 seinen Titel: „Der Einzigartige unter den Sportwagen“.

Mit seiner hohen Alltagstauglichkeit, der weltexklusiven Motorentechnik und seinem revolutionären Türsystem ist der Mazda RX-8 eine interessante Alternative im Sportwagen-Bereich. Aber auch die Leistungsderivate von Limousinen und Coupés aller namhaften Hersteller hat er im Visier. High-End-Sportwagen mit Leistungen jenseits der 300 PS zählen jedoch nicht zu den Konkurrenten des neuen Mazda RX-8. So stellen technikbegeisterte Sportwagenfahrer mit einem gewissen Hang zu Extravaganz, die jedoch kein Vermögen kosten soll und darf, die logische Zielgruppe dar. Der typische Mazda RX-8-Kunde ist unkonventionell und selbstbewusst, er will außerhalb des Mainstreams stehen und neue Maßstäbe setzen.

Design
Jenseits des alltäglichen

Der Mazda RX-8 verbindet klassische Sportwagenästhetik und modernste Motorentechnologie. Sein Stil entstammt dem Designzentrum in Japan, wobei die Einflüsse aus den USA und Europa unverkennbar sind. Die Designer schufen eine Karosserie, die richtungweisend ist für das künftige Aussehen von Sportfahrzeugen von Mazda: dynamisch, aber nicht aufgesetzt, mit hoher Sportlichkeit und praktischem Nutzwert. Kurze Überhänge, markante Kotflügel und Stoßfänger sowie eine schwungvolle Motorhaube – der neue Mazda RX-8 zeigt sein Leistungspotenzial auch optisch.

4.430 Millimeter lang, 1.770 Millimeter breit und 1.340 Millimeter hoch ist der komplett neu entwickelte Mazda RX-8. Sein üppiger Radstand von 2.700 Millimeter ermöglicht einen großzügig bemessenen Innenraum. Extrem kurze Überhänge unterstreichen die Dynamik des Mazda RX-8 und tragen außerdem zu einem minimalen Giermoment bei. Seine Spurweite mit 1.500 Millimetern vorn und 1.505 Millimeter hinten verleiht dem Mazda RX-8 nicht nur eine dynamisch wirkende Figur, sie verbessert auch die hohe Stabilität in allen Fahrsituationen. Der Motor befindet sich beim Mazda RX-8 hinter der Vorderachse und somit relativ nahe am Mittelpunkt des Fahrzeugs. Diese Lage optimiert die Balance des Sportwagens Mazda RX-8: Das Gewicht verteilt sich in idealer Weise jeweils zur Hälfte auf Vorder- und Hinterachse.

Das Design der Fahrzeugfront – ein wichtiger Anblick bei einem Sportwagen, denn so wird er wahrgenommen, wenn er im Rückspiegel auftaucht – unterscheidet den Mazda RX-8 von anderen Sportwagen, und die kraftvolle Linienführung der Motorhaube akzentuiert den ersten Eindruck von Charakter und Besonderheit. Augenfällig auch hier: der Wankel-Rotor als prägendes Designelement des Mazda RX-8. Nicht nur unter sonder auch auf der Motorhaube zeigt sich optisch der Rotor und weist den kundigen Betrachter auf das Arbeitsprinzip seines Motors hin. Am gleichen designerischen Grundsatz orientiert sich die Form der Kopfstützen der Vordersitze.

Für das unverwechselbare Mazda-Design steht auch der fünfeckige Kühlergrill, und die Linie der Kotflügel, die in der Mitte scharf nach oben steigt und somit schon im Stand Dynamik vermittelt. Die stark gezeichneten Linien der Silhouette verlaufen fließend und münden in einen dezenten Heckspoiler. Das doppelt gewölbte Dach ist in Anlehnung an den Mazda RX-7 gestaltet. Seine hinteren Säulen weisen eine freitragende Z-Form auf, und dazwischen rundet sich das Heckfenster fast kuppelartig.

Auch von hinten wirkt der Mazda RX-8 mit dem breiten Stossfänger ungemein kraftvoll. Designelemente wie die zwei runden Doppelschlussleuchten lehnen sich an die Formensprache früherer Sportmodelle an und schreiben sie in moderner Form fort. Und auch am Heck findet sich ein dezenter Hinweis auf das motorische Prinzip: Die Nebelschlussleuchte besitzt die Form eines Rotors.

Das Türkonzept: „Freestyle“ für freien Einstieg
Gegenläufig öffnende Türen haben eine lange Tradition und viele Vorteile. Eingeführt wurden sie einst aus Platzgründen: Beim Einsteigen in den Fond bieten sie mehr Einstiegskomfort als die konventionellen Türen, deren Scharniere vorne angeschlagen sind. Nach fast 40 Jahren Pause in der Automobilgeschichte reaktiviert Mazda das geniale Konzept auf innovative Weise unter dem Namen „Freestyle“: Mazdas neuer Sportwagen bietet jetzt wieder den Vorteil des bequemen Einsteigens. Die vorderen Türen schwingen in einem Winkel von maximal 67 Grad, die hinteren Türen bis auf 80 Grad auf. Dadurch gestaltet sich der Ein- und Ausstieg denkbar einfach. Der Fond ist leicht zugänglich, das Einsteigen ist bequem und komfortabel.

Die Fondtüren des Mazda RX-8 lassen sich nur öffnen, wenn die vorderen Türen bereits offen sind. Daher ist das Freestyle-System absolut sicher und gewährt dem neuen Sportwagen die alten Vorzüge der hinten angeschlagenen Türen. Für die Produktion der hinteren Türen setzt Mazda auf ein neuartiges Verfahren zur Verschweißung der Aluminum-Elemente: Reibungselemente an der Schweißvorichtung sorgen für die nőtige Temperatur, um die Aluminum-Elemente fest miteinander zu verbinden. Dies spart gegenüber der herkőmmlichen Methode, die über einen Strom Hitze erzeugt, Energie.

Eine neuartige Struktur in den Türen sorgt für die nötige Stabilität und ein geringes Gewicht. Dazu haben die Ingenieure in die Türelemente vertikale Träger eingelassen, die in geschlossenem Zustand der Türen die Funktion der B-Säule erfüllen. Freestyle enthält einen Öffnungsmechanismus, den auch die Fondpassagiere erreichen und bedienen können – auch im Falle eines Unfalls, und selbst dann, wenn Fahrer und Beifahrer bewusst- und bewegungslos die Frontsitze blockieren. Für diesen Fall ist nahe dem Mitteltunnel am Beifahrersitz eine Schlaufe angebracht. Ein kurzer Zug, und die Arretierung des Sitzes wird gelöst. Somit bleiben die Türgriffe der vorderen Türen auch aus dem Fond jederzeit erreichbar, und die Fondpassagiere können sich aus eigener Kraft aus dem Fahrzeug befreien.

Innenraum
Sportliche Modernität

Im Interieur des RX-8 setzt Mazda auf sportliche Modernität. Schon beim Öffnen der vorderen Türen wird klar, dass der Mazda RX-8 ein besonderes Automobil ist. Bei aller Sportlichkeit empfängt die Passagiere ein stilvolles und hochwertiges Ambiente. Sportsitze, die optional mit zweifarbigem Leder bezogen sind und farblich darauf abgestimmte Türverkleidungen kennzeichnen den Innenraum. Das ebenfalls lederbezogene Lenkrad mit Bedienknöpfen für die Audioanlage liegt gut in der Hand, die Form der Kopfstützen greift die dreieckige Form des Rotors auf, und auch der Aluminium-Schaltknauf auf dem Mitteltunnel übernimmt diese Form.

Besondere Aufmerksamkeit haben die Ergonomen und Designer der Gestaltung der Sitze gewidmet. Umfangreiche Ergonomiestudien, die sich vor allem mit den Druckverteilungen auf Sitzfläche und Lehnen konzentrierten, führten letztendlich zu der besonderen Form der Sportsitze des Mazda RX-8. Das Resultat: Die Sportsitze sind nicht nur bequem auf langen Strecken, sie bieten auch optimale Seitenführung in schnell gefahrenen Kurven.

Im Zentrum der Instrumententafel lässt der Drehzahlmesser unter dem gebürsteten Aluminiumlook ahnen, dass bei diesem Auto nichts wie bei jedem anderen ist: Bis 10.000 U/min reicht die Skala, erst bei 9.000 U/min beginnt der rote Bereich. Analoge Zeiger und digitale Anzeigen verschmelzen zu einer übersichtlichen Einheit. Im Blickfeld des Fahrers dominiert der Drehzahlmesser mit seiner Null-Lage in Sechs- Uhr-Stellung das Bild – so wie es einem Sportmotor mit hohen Drehzahlen angemessen ist. Immer perfekt im Blickfeld des Fahrers liegt der digitale Tachometer, flankiert von der Öldrückanzeige, Tankuhr und Kühlwassertemperaturanzeige.

Die Armaturentafel ist – ähnlich wie beim neuen Mazda 6 – modular aufgebaut und kann optional mit diversen Audio-Systemen oder auch einem DVD-Navigationssystem bestückt werden. Zentral positioniert ist die Regelung für das Audiosystem mit dem Lautstärkeregler im Zentrum sowie die Bedienknöpfe der Klimaanlage. Ein umfassender Chromring stellt die optische Verbindung zwischen den beiden Regeleinheiten her. Und darüber wachen mit rot leuchtenden Anzeigen das Informationsdisplay mit Digitaluhr und Temperaturanzeige.

Die Ankerpunkte der vorderen Gurte befinden sich in der jeweiligen hinteren Tür. Das untere Ende jedes Gurtes wird seitlich unterhalb des Sitzes aufgerollt und schiebt sich beim Öffnen und Schließen der hinteren Türen an einem Führungsstab entlang. Diese Mechanik verhindert, dass Fondpassagiere beim Ein- und Aussteigen am Gurt hängen bleiben.

Der kompakte Rotationskolbenmotor, der lange Radstand und die raumsparenden Sportsitze ermöglichen großzügige Raumverhältnisse. Die Sitzverhältnisse sind für einen Sportwagen üppig bemessen. Durch die tiefe Sitzposition der Passagiere stehen vorne eine Höhe von 970 Millimeter Kopffreiheit zur Verfügung. Trotz der tiefen Sitzposition hat der Fahrer dank der niedrigen Motorhaube einen uneingeschränkten Blick auf die Fahrbahn. 1.084 Millimeter Fußraum und eine Schulterfreiheit von 1.393 Millimeter vorn liefern genug Bewegungsfreiheit. Auch auf den hinteren Plätzen geht es keinesfalls beengt zu. Dort bietet der Mazda RX-8 erstaunliche 935 Millimeter Kopffreiheit, 817 Millimeter Fußraum und 1.395 Millimeter Schulterfreiheit. Auch das Kofferraumvolumen fällt mit 290 Litern Fassungsvermögen für einen Sportwagen üppig aus. Das ist Platz genug für beispielsweise zwei Golftaschen oder zwei mittlere Hartschalenkoffer. Auf ein Ersatzrad verzichtet der Mazda RX-8, serienmäßig ist ein Reifen-Reparaturset an Bord. Trotz des puristisch sportlichen Äußeren bietet der Mazda RX-8 somit ein erstaunliches Maß an Funktionalität und Raum für bis zu vier Passagiere und Gepäck.

Die Ausstattung: So außergewöhnlich wie der Mazda RX-8
Ein außergewöhnliches Auto muss auch außergewöhnlich komplett ausgestattet sein. Mazda folgt diesem Gebot und gibt dem Mazda RX-8 alles mit, was das Sportfahrerherz begehrt und der Kunde erwartet. Die Basisversion leistet 141 kW/192 PS und steht auf 16-Zoll-Aluminiumfelgen mit Reifen der Dimension 225/55 R 16. Die Bremsanlage ist mit 303 mm-Scheiben vorn und 302 mm hinten bestückt. Serienmäßig sorgt ein abschaltbares DSC (Dynamic Stability Control) mit TCS (Traction Control System) für die nötige Kurvenstabilität. Ein LSD (Limited Slip Differential) ist ebenso wie ABS mit EBD (Electronic Brake Force Distribution) serienmäßig an Bord.

Bei der Komfortausstattung lässt bereits die Basis-Version kaum Wünsche offen. Elektrische Fensterheber vorn sowie beheizbare und elektrisch verstellbare Außenspiegel sind ebenso an Bord wie eine manuelle Klimaanlage, ein Lederlenkrad samt lederbezogenem Schaltknauf und ein Stereo-Radio mit Heckscheibenantenne, einer Zentralverriegelung mit Fernbedienung und eine Alarmanlage. Der Fahrersitz ist natürlich höhenverstellbar.

Viele intelligente Details komplettieren den Premium-Eindruck des Mazda RX-8. So besitzen beide Sonnenblenden beleuchtete Schminkspiegel. In der Dunkelheit erleichtern Leselampen für Fahrer und Beifahrer sowie eine separate Innenraumbeleuchtung das Zurechtfinden ebenso, wie die an den vorderen Türen angebrachten Einstiegslampen.

Die stärkere Version mit einer Leistung von 170 kW/231 PS steht auf 18-Zoll- Leichtmetallfelgen mit Reifen der Dimension 225/45 R 18 und ist mit einem manuellen Sechsganggetriebe ausgerüstet. Die serienmäßige Bremsanlage dieser Version verfügt über 323 mm-Scheiben vorn und 302 mm-Scheiben hinten. Xenon- und Nebelscheinwerfer sorgen für gute Ausleuchtung der Straße. Innen verrichtet eine Klimaautomatik ihren Dienst, für den guten Ton sorgt ein BOSE®-Soundsystem mit Sechsfach-CD-Wechsler.

Optional bietet Mazda für den RX-8 neben einem elektrischen Sonnendach auch ein DVD-Navigationssystem, Ledersitze mit Sitzheizung und eine elektrische Sitzverstellung für den Fahrersitz an. Darüber hinaus läßt sich die Basisversion zusätzlich mit einen Austattungspaket (18-Zoll-Aluminum Felgen, 323 mm/302 mm- Bremsscheiben, Klimatisierungsautomatik, Nebelscheinwerfer) und optional dem BOSE® –Soundsystem erweitern.

Sieben Farben stehen für den Mazda RX-8 zur Wahl: Schwarz, Gelb sowie die Metallic Farben Rot, Blau, Dunkelgrün, Silber und Grau.

Antrieb
Das Erbe von Felix Wankel

Die Entwicklung des Rotationskolbenmotors geht zurück auf den deutschen Erfinder Felix Wankel. Der Mann ohne Ingenieurstitel und Führerschein schrieb Automobilgeschichte und hat einen festen Platz neben den großen Motoringenieuren Nicolaus August Otto, Carl Benz, Gottlieb Daimler, Wilhelm Maybach und Rudolf Diesel. Zeit seines Lebens war er von Maschinen fasziniert, doch eine technische Ausbildung hat er nie genossen. Wankel war nie ein abstrakt denkender Wissenschaftler, sondern ein Tüftler, der ein höchst differenziertes und distanziertes Verhältnis zur Mathematik hatte: „Mich stören die Formeln." Dennoch wurde er der Vater des Rotationskolbenmotors.

Seine Bedeutung für die Automobilindustrie hat niemand so treffend beschrieben wie Kenichi Yamamoto, Direktor für Forschung und Entwicklung und später Chairman der Mazda Motor Corporation: „Die Automobilwelt hat einen ihrer großen Ideengeber verloren." Yamamotos Kommentar zum Tod von Felix Wankel am 9. Oktober 1988 spiegelt die ganze Bedeutung des Erfinders wider. An jenem Tag erklärte die Mazda Motor Corporation, dass sie auch weiterhin Motoren ohne Ventile und Pleuel nach dem Wankel-Prinzip bauen werde. Mazda hat Wort gehalten und seit 1961 über 1,8 Millionen Rotationskolbenmotoren gebaut – die meisten für den Sportwagen Mazda RX-7.

Heute pflegt allein Mazda Andenken und Erbe von Felix Wankel, dem deutschen Erfinder des motorischen Rotationsprinzips. Im neuen Sportwagen Mazda RX-8 rotieren gleich zwei der dreieckigen Scheiben: Das Triebwerk namens RENESIS leistet in der Basisversion 141 kW/192 PS und in der stärkeren Version 170 kW/ 231 PS. Damit ist der RENESIS der leistungsstärkste Mazda-Rotationskolbenmotor ohne Turboaufladung.

Das Funktionsprinzip des Rotationskolbenmotors
Der Rotationskolbenmotor unterscheidet sich in seiner Funktionsweise grundlegend von anderen konventionellen Verbrennungsmotoren. Der Kolben (Läufer) rotiert im Stator, einem ovalen, in der Mitte leicht eingeschnürten Gehäuse. In der Mitte des Läufers sitzt ein kleines, außen gezahntes Rad, das mit dem Gehäuse verbunden ist. Ein größeres, innen gezähntes Rad greift in dieses feste Rad ein. Dadurch wird der Weg des Läufers im Gehäuse festgelegt.

Die Exzenterwelle wird von dem Läufer etwa so bewegt, wie z.B. eine Winde von einer Kurbel bewegt wird. Die Welle vollführt bei jeder Drehung des Läufers selbst drei Drehungen. Bei der Drehung des Kolbens, der eine dreieckige Form hat, liegen die drei Ecken ständig an der Gehäusewand an: Dadurch beschreibt der Mittelpunkt des Kolbens während der Rotation einen geschlossenen Kreis. Zwischen den drei Flanken des Rotors und der Innenfläche des Gehäuses entstehen drei Arbeitsräume, deren Rauminhalt sich während einer Rotorumdrehung ständig ändert. Diese Funktionsweise macht Kurbelwelle und Ventile überflüssig, die einzigen bewegten Teile sind Rotationskolben und Exzenterwelle. Diese Merkmale führen zum geringen Gewicht und zur geringen Einbaugröße des Rotationskolbenmotors.

Während ein normaler Viertakter für zwei Umdrehungen der Kurbelwelle vier Arbeitstakte braucht, schafft der Rotationskolbenmotor alle vier Takte bei einer einzigen Umdrehung. Dabei ist der Läufer das Kraft erzeugende, die Exzenterwelle das Kraft abgebende Teil bei einem Rotationskolbenmotor. Die Exzenterwelle ist also vergleichbar mit der Kurbelwelle des Ottomotors.

Spezifische Eigenschaften des Rotationskolbenmotors
Rotationskolbenmotoren mit mehr als einer Scheibe zeichnen sich durch hohe Laufruhe und geringe Vibrationen aus. Bei einem Zweischeiben- Rotationskolbenmotor wie dem im Mazda RX-8 ergibt sich durch die um 180 Grad versetzten Exzenter ein fast perfekter Massenausgleich. Ein Zweischeiben- Rotationskolbenmotor läuft so ruhig wie ein Sechzylinder-Hubkolbenmotor.

Darüber hinaus zeichnet sich der Rotationskolbenmotor vor allem durch seine simple Konstruktionsweise aus. Die geringe Anzahl der Bauteile erlaubt ein niedriges Gewicht und eine kompakte Grőße. Somit erlaubt der Einsatz des Rotationskolbens den Mazda-Ingenieuren, eine ideale 50:50 Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse zu erzielen, was maßgeblich für ausgezeichnete Handling-Eigenschaften sorgt.

„RENESIS“: Rotation und Revolution
Die Bezeichnung „RENESIS” setzt sich zusammen aus der Abkürzung für Rotary Engine RE und der Schöpfungsgeschichte „Genesis”. RENESIS steht für einen neuen technischen und konstruktiven Ansatz: Mazda hat den Rotationskolbenmotor neu konzipiert und revolutioniert. RENESIS ist der elegante Kompromiss zwischen hohem Leistungspotenzial einerseits und akzeptablem Kraftstoffverbrauch sowie geringem Schadstoffausstoß andererseits.

Basis für die Entwicklung war der Rotationskolbenmotor MSP-RE (Multi-Side-Port Rotary Engine), den Mazda in dem Konzept-Sportwagen RX-01 erstmals auf der Tokyo Motor Show 1995 und vier Jahre später auf der Tokyo Motor Show 1999 als verfeinerte Version dieses Aggregates in der viersitzigen Sportwagen-Konzeptstudie RX-EVOLV der Öffentlichkeit vorstellte. Der RENESIS ist das serienreife Endprodukt jahrelanger konsequenter Entwicklungsarbeit.

Bei der Entwicklung des RENESIS standen drei Ziele im Lastenheft. Der neue Motor sollte eine in etwa vergleichbare Leistung bringen wie das Biturbo-Aggregat 13B des Mazda RX-7 bei geringerem Kraftstoffverbrauch und minimierten Schadstoffemissionen. Diese Ziele hat Mazda mit dem RENESIS erreicht: Der wassergekühlte Rotationskolbenmotor RENESIS mit zwei Rotoren und zwei Kammern mit jeweils 654 Kubikzentimeter Volumen leistet in der Basisversion 141 kW/192 PS bei 7.000 U/min. Das maximale Drehmoment von 220 Nm liegt bei 5.000 U/min an, doch wichtiger für das Ansprechverhalten des Motors ist der Drehmomentverlauf. Die Drehmomentkurve des RENESIS mündet nach steilem Anstieg in ein flaches „Hochplateau“ – was für ein kräftiges Durchzugsvermögen über ein breites Drehzahlband spricht. Tatsächlich stehen bereits bei 2.500 U/min 80 Prozent des drehmoments zur Verfügung, die letzten 20 Prozent bis zur Drehmomentspitze bei 5.000 U/min legt er dann sanft und stetig zu – kein Spitzenwert also bei einem Gipfelpunkt, sondern breit angelegtes Durchzugsvermögen.

Für den Alltagsbetrieb bringt diese drehmomentorientierte Charakteristik nur Vorteile: Mehr als 80 Prozent des maximalen Drehmoments stehen über 70 Prozent des gesamten Drehzahlbereichs zur Verfügung. Der Fahrer muss den RENESIS nicht ständig auf hohen Drehzahlen halten, um Leistung abzurufen.

In der stärkeren Version leistet der Motor 170 kW/231 PS bei 8.200 U/min und verfügt über ein maximales Drehmoment von 211 Nm bei 5.500 U/min. Schon die Papierwerte zeigen die modifizierte Charakteristik, die sich stärker an Rennmotoren orientiert: Der stärkere RENESIS entwickelt seine Leistung prononcierter über die höhere Drehzahl. Aus diesem Grund liegt auch die maximale Drehzahl mit 9.000 U/min deutlich höher als beim Basis-RENESIS, der bereits bei 7.500 U/min seine Drehzahlspitze erreicht.

Aus dem Drehzahlkeller startet der Leistungstärkere Mazda RX-8 nachhaltig durch, sein Spurtvermögen ist beeindruckend: In 6,4 Sekunden zeigt die Digitalanzeige von Null auf die 100-km/h-Marke und verharrt erst bei einer Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h. 10,8 respektive 11,4 Liter Superbenzin pro 100 Kilometer verbrauchen die zwei Leistungsversionen des Mazda RX-8. In Verbindung mit dem 61 Liter fassenden Kraftstofftank verfügt der Mazda RX-8 über eine einem Sportwagen angemessene Reichweite. Auch das Problem der hohen Emissionen bei Rotationskolbenmotoren hat Mazda überzeugend gelöst. Der RENESIS erfüllt die Grenzwerte der europäischen Abgasnorm Euro IV.

RENESIS – Mazda revolutioniert den Rotationskolben
Der RENESIS unterscheidet sich in wesentlichen Konstruktionsmerkmalen grundlegend von herkömmlichen Rotationskolbenmotoren. Folgende Innovationen ermőglichen erst die Produktion eines Euro IV-konformen Rotationskolbenmotors mit angemessenen Verbrauchswerten.

Die Seitenauslasstechnologie
Mazda setzt beim RENESIS die Seitenauslasstechnologie ein, was die unerwünschte Überlappung der Öffnung von Aus- und Einlasskanälen vermeidet, den Wirkungsgrad erheblich erhöht und damit den Verbrauch senkt. Außerdem sind die Einlassöffnungen um 30 Prozent größer und werden deutlich früher geöffnet als bisher. Im Gegenzug werden die fast doppelt so großen Auslassöffnungen mit geringerem Strömungswiderstand später freigegeben und noch später geschlossen, was zu einem längeren Auslasstakt führt und den thermischen Wirkungsgrad deutlich erhőht.

Die Vorteile des Seitenauslasses sind evident: durch das Vermeiden von Überschneidungen beim Ein- und Auslass gelangen weniger Abgase in den Einlasszyklus, wodurch sich die Gemischaufbereitung verbessert, der Kraftstoffverbrauch sinkt und ein Schieberruckeln ausbleibt. Durch den Seitenauslass wird der Austritt unverbrannter Kohlenwasserstoffe aus dem Brennraum in die Auslassöffnungen verhindert. Die Restgase werden vielmehr in den nächsten Verbrennungszyklus mit hinüber genommen und verbrannt, was die Emissionen verringert.

Variable Ansaugsteuerung und elektronische Drosselklappen
Der RENESIS arbeitet mit dem S-DAIS (Sequential-Dynamic Air Intake System) genannten Ansaugsystem mit zwei Einlasskanälen für jeden der beiden Rotoren bei der Basismotorisierung und drei Einlasskanälen für jeden der beiden Rotoren in der stärkeren Variante. Ein Elektromotor betätigt die Drehschieberventile an den Einlasskanälen jedes Rotors, die so die Dynamik der einströmenden Luft zur Aufladung nutzen und den Füllungsgrad erhöhen. Darüber hinaus besitzt der RENESIS eine elektronische Drosselklappe, die eine höchst akkurate und direkte Steuerung des Ansaugluftstromes ermöglicht. Schließlich ist das neu entwickelte und aus Kunststoff gefertigte Ansaugrohr leichter und auf optimale Strömungseigenschaften hin konstruiert, um Luftwiderstand und Ansaugverluste auf ein Minimum zu reduzieren.

Ultrafeines Gemisch – bessere Zündung
Der RENESIS besitzt neue Einspritzdüsen, die den Kraftstoff ultrafein zerstäuben. Hochleistungszündkerzen sorgen für die bessere Zündung des Gemischs. Diese Verbindung von ultrafeiner Zerstäubung und kraftvoller Zündung führt zu einer nahezu vollständigen Verbrennung – und damit direkt zu einem höheren Wirkungsgrad und niedrigen Emissionen. Der doppelwandige Auspuffkrümmer hält die Abgastemperaturen hoch und verkürzt auf diese Weise die Kaltlaufphase des 3-Wege Katalysators.

Geringes Massen-Trägheitsmoment – exzellentes Ansprechverhalten
Dank leichter Rotoren verringert sich das Massen-Trägheitsmoment und verhilft dem Motor zu einem vorzüglichem Ansprechverhalten.

Flache Ölwanne – niedriger Schwerpunkt
Das neue, flache Nass-Sumpf-Schmiersystem verfügt über eine nur 40 Millimeter tiefe Ölwanne. Das ist nur halb so viel wie bei einem bisher üblichen Rotationskolbenmotor. Einer der großen Vorteile des Rotationskolbenmotors ist die Tatsache, dass die Exzenterwelle höher liegt als die Kurbelwelle eines Hubkolbenmotors – und zwar oberhalb des Sumpfes und daher frei ist von Reibungsverlusten durch das Eintauchen in den Ölsumpf. Außerdem sind die Pumpverluste geringer als bei einer Trockensumpfschmierung. Zusätzlich kontrolliert das RENESIS-System über eine speziell geformte Prallkammer den Ölfluss und sorgt dafür, dass sich das Öl bei extremer Querbeschleunigung nicht an einer Seite sammelt. Daher kann der gesamte Antriebsstrang – und damit der Fahrzeugschwerpunkt – niedriger gelegt werden, was höhere Kurvengeschwindigkeiten zulässt.

Kompakte Maße – ideale Gewichtsverteilung
Außerdem ist der Rotationskolbenmotor außerordentlich kompakt. Mit allen Zusatzaggregaten ist der RENESIS nur etwa so groß wie ein Vierzylinder- Reihenmotor. Der Motorblock selbst ist nur 338 Millimeter hoch und damit etwa ebenso hoch wie das Getriebe. Dadurch konnte der RENESIS fast wie ein Mittelmotor angeordnet werden. Diese Einbauposition ermöglicht die ideale Achslastverteilung von 50:50, die sich vorteilhaft auf das Fahrverhalten auswirkt. Das geringe Motorgewicht und die optimale Einbauposition verleihen dem Mazda RX-8 exzellente Wendigkeit und Leistungsfähigkeit auch unter verschärften Bedingungen.

Unverwechselbarer Motoren-Sound
Auch akustisch kann der RENESIS glänzen. Der seitliche Auslass des Aggregats liefert der Auspuffanlage die solide Basis für eine unverwechselbare Akustik. Anders als bei Rotationskolbenmotoren mit Auslassöffnungen an der Peripherie erzeugt der RENESIS klare und transparente Geräusche in hohen Frequenzlagen sowie kräftige Geräusche bei tieferen Frequenzen. Diese Basis-Akustik setzt die Auspuffanlage in einen fast orchestralen Sound um. Daher verfügt der Mazda RX-8 nicht nur über eine ungemein gleichmäßige Kraftentfaltung, er klingt auch noch genau so, wie man es von einem Sportwagen erwartet.

Die Getriebe: maßgeschneidert für Fahrspaß
Der Mazda RX-8 bringt die Motorkraft über ein Fünfgang-Schaltgetriebe an die Hinterräder, bei der stärkeren Version erfolgt die Kraftübertragung über ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Beide Getriebe sind auf die Spezifika des Rotationskolbenmotors abgestimmt und werden über eine einteilige Kardanwelle an das Sperrdifferenzial gekoppelt. Diese trägt wesentlich zur Verringerung unerwünschter Vibrationen bei. Sie besteht aus Stahl, Kohlefaser und einem hochfesten Kunststoff und ist somit rund fünf Kilogramm leichter als die üblichen zweiteiligen Kardanwellen.

Fahrwerk
Dynamik in Reinkultur
Verwindungssteife Karosserie als perfekte Basis fürs Fahrwerk

Das Geheimnis der außergewöhnlichen Torsionssteifigkeit der Karosserie des Mazda RX-8 liegt in der Konstruktion des Mitteltunnels. Die Oberseite des Tunnels besteht aus hochfestem Stahl und ist mit dem Vorderwagen sowie dem Heck fest verbunden. Auf der Karosserieunterseite tragen verschraubte Querbleche zur Verbesserung der Biegesteifigkeit bei. Mazda setzt auf das bewährte Triple-H-Design, welches aus hochfesten Stahlstreben gefertigt ist und dem Mazda RX-8 seine außerordentlich hohe Torsions- und Biegesteifigkeit verleihen. Unterhalb der Kardanwelle haben die Techniker ein starkes Rahmenprofil aus dickem Stahlblech eingebaut, das wie ein Rückgrat die Motor-Getriebe-Einheit mit dem hinteren Differenzial verbindet. Stahlblech-Querträger hinter den Fondsitzen tragen in erheblichem Maß zur Steifigkeit der Karosserie bei.

Zur weiteren Erhöhung der Karosseriesteifigkeit verwendet Mazda im RX-8 einen Motorrahmen mit geschlossenem Querschnitt. Während die meisten Fahrzeuge mit vorn liegendem Motor und Heckantrieb für ausreichende Steifigkeit zwei Wellen mit Mittellager benötigen, erfordert der kurze Abstand zwischen Getriebe und Differenzial nur eine einzige Welle, die aus einem leichten Kohlenstoff-Komposit-Werkstoff besteht. Außerdem verwendet Mazda für Motorhaube und hintere Türen Aluminium. Dank dieser konstruktiven Maßnahmen erreicht der neue Mazda RX-8 eine ausgezeichnete Fahrstabilität.

Beim Fahrwerk haben die Entwickler einen hohen Aufwand betrieben. Der heckgetriebene Mazda RX-8 steht serienmäßig auf 16-Zoll-Aluminiumfelgen mit Reifen der Dimension 225/55 R 16. Optional sind die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen (225/45 R 18) erhältlich, die bei der stärkeren Version des Mazda RX-8 zur Serienausstattung gehören.

Der Mazda RX-8 verfügt über eine neu entwickelte Double-Wishbone- Vorderradaufhängung, deren obere und untere Lenker an einem hochfesten Hilfsrahmen montiert sind. An diesem Rahmen, der wesentlich zur exakten Führung der Vorderachse beiträgt, sind auch die Stabilisatoren befestigt, die auf der Gegenseite mit einem Kugelgelenk mit den unteren Lenkern der Vorderachse verbunden sind. Sowohl die oberen als auch die unteren Lenker bestehen aus geschmiedetem Leichtmetall und sind ebenso leicht wie leistungsfähig. Die Ein-Rohr-Gasdruck-Stoßdämpfer optimieren die Dämpfungseigenschaften auch bei kurzen Stößen, die üblicherweise den Komfort beeinträchtigen und nur schwierig zu beherrschen sind.

Die ebenfalls neu entwickelte Multilenker-Hinterachse arbeitet mit fünf Lenkern auf jeder Seite. Der Hilfsrahmen, der die Aufhängung der Hinterräder trägt, enthält zwei Seitenteile, die mit Querträgern verbunden sind. Jedes dieser bumerangförmigen Seitenteile ist an den Querträgern vorne, mittig und hinten mit drei Gummilagern befestigt – und zwar in Form eines dreidimensionalen Dreiecks. Diese innovative Konstruktion verstärkt die innere Steifigkeit der Achse und erlaubt die Verwendung weicherer Gummilager. Das führt im Ergebnis zu einem stabileren Handling, geringeren Vibrationen, niedrigen Fahrgeräuschen und besserem Fahrkomfort. Wie bei der Vorderachse kommen auch hier Ein-Rohr-Gasdruck-Stoßdämpfer zum Einsatz. Diese sind oben an der Karosserie, unten am geschmiedeten Leichtmetallträger befestigt und minimieren in Zusammenarbeit mit den Spiralfedern die Sturzveränderungen der Hinterräder.

Elektrische Servolenkung
Mazda setzt eine elektrische Zahnstangen-Lenkung ein. Sie vermittelt dem Fahrer jederzeit das nötige Gefühl für die Strassenoberfläche. Ein Drehmoment-Sensor gibt seine Informationen an den axial angebrachten Elektromotor weiter. Die Servolenkung vermittelt rechnergesteuert ein natürliches, positives Lenkgefühl.

Das Fahrerlebnis: Dynamik in Reinkultur
Wie gewohnt lässt sich der Mazda RX-8 per Schlüssel starten. Sonst ist an diesem Fahrzeug nichts konventionell: Turbinengleich und absolut vibrationsfrei drehen die Rotoren hoch. Fast lautlos entfaltet der RENESIS im unteren Drehzahlbereich seine Leistung. Spontan und direkt reagiert er auf jeden Befehl des Gasfußes, und mit zunehmender Drehzahl kommt auch der Sound – kernig und schließlich sogar ein bisschen giftig. Und das hört jeder sportlich ambitionierte Fahrer gern.

Das Fahrwerk weiß auch den sportlichsten Ansprüchen zu genügen. Auf der Rennstrecke im kalifornischen Laguna Seca und am Nürburgring hat Mazda einen beträchtlichen Teil der intensiven Abstimmungsarbeiten vorgenommen. Der kompakte Motor, seine Platzierung hin zur Fahrzeugmitte, der zentral durch das Fahrzeug verlaufende Antriebsstrang und die ideale Gewichtsverteilung von jeweils 50 Prozent auf der Vorder- und der Hinterachse tragen entscheidend zum fahrdynamischen Potenzial des neuen Mazda RX-8 bei.

Wer sich zur Gruppe jener sportlich ambitionierter Fahrer zählt, die Autos gerne ohne Fahrhilfen genießen, der schaltet ganz einfach die elektronische Fahrhilfe DSC aus, und dann kann der Pilot den Mazda RX-8 pur „erfahren“. Kurz: Das Auto macht einfach Spaß, auch und besonders, wenn man es kräftig fordert.

Sicherheit
Auf dem neuesten Stand der Technik
Aktive Sicherheit

Konzeptionell und konstruktiv ist der neue Mazda RX-8 auf maximale Fahrsicherheit ausgelegt. Dafür garantieren die ausgewogene Balance des gesamten Fahrzeugs mit dem vorbildlichen Handling, der präzisen Lenkung und dem exzellenten Fahrverhalten. Auch auf der elektronischen Seite bietet der Mazda RX-8 den neusten Stand der Technik. ABS (Anti-Blockier-System) mit EBD (Electronic Brake Force Distribution) ist selbstverständlich serienmäßig an Bord. Die Bremsanlage ist mit innenbelüfteten 303 mm-Scheiben vorn und 302 mm-Scheiben hinten (auf 18-Zoll Rädern mit 323 mm-Scheiben vorn) bestückt und verleiht dem Fahrzeug beeindruckende Verzögerungswerte: Aus Tempo 100 km/h steht der Mazda RX-8 bei einer Vollbremsung nach nur 36 Metern.

Serienmäßig sorgt außerdem das abschaltbare DSC (Dynamic Stability Contol) mit TCS (Traction Control System) für höchste Sicherheit. Für sportliches Fahren lässt sich das DSC per Knopfdruck deaktivieren.

Das ebenfalls serienmäßige LSD (Limited Slip Differential) mit begrenztem Schlupf passt seine Sperrwirkung automatisch den Schlupfverhältnissen der Antriebsräder an, sorgt unter schwierigen Bedingungen für einen noch besseren Vortrieb und ein Plus an Traktion – gleichgültig, ob der Fahrer im Schnee, auf losem Untergrund oder mit hoher Kurvengeschwindigkeit unterwegs ist.

Passive Sicherheit
Im Falle eines Zusammenstoßes wird die Aufprallenergie über definierte Wege in der Karosserie verteilt und abgebaut. Die Fahrgastzelle des Mazda RX-8 bleibt weitgehend unversehrt. Dreipunkt-Gurte mit Gurtstraffer samt Gurtkraftbegrenzer auf den beiden vorderen Plätzen halten Fahrer und Beifahrer im Falle eines Unfalls sicher auf ihren Plätzen, die hinteren beiden Sitze verfügen zusätzlich zu den Dreipunkt- Gurten über Isofix-Kindersitzhalterungen. Serienmäßig sorgen zweistufig auslösende Front-Airbags sowie Seiten und Fensterairbags für Insassenschutz. Im Falle eines Unfalls klappt das Bremspedal durch eine Sicherheitsvorrichtung weg, was Fußverletzungen des Fahrers vorbeugt.

Trotz der fehlenden B-Säule ist der Mazda RX-8 gegen einen Seitenaufprall bestens geschützt. Eine neuartige Struktur der Türen sorgt für die nötige Stabilität. Dazu haben die Ingenieure in die Türelemente vertikale Träger eingelassen, die in geschlossenem Zustand der Türen die Funktion der B-Säule erfüllen.

Das Freestyle-Tür-System enthält außerdem einen Öffnungsmechanismus der ein selbstständiges Aussteigen der Fond-Passagiere für den Notfall gewährleistet. Eine Schlaufe am Rücksitz des Beifahrersitzes nahe dem Mitteltunnel lőst die Arretierung des Vordersitzes und gibt den Weg zu dem vorderen Türgriff frei. Der selbstständige Ausstieg der Fondpassagiere ist jederzeit mőglich.

Mazda-Wankelhistorie
Von Cosmo Sport 110S bis zu Mazda RX-8

Seine Vorgänger genießen Kultstatus und zeigen, dass der Rotationskolbenmotor im Automobilbau lebt und seine Existenzberechtigung besitzt. Mit dem neuen Mazda RX- 8 und dem RENESIS-Motor schlägt Mazda ein neues und erfolgreiches Kapitel im Buch der Fahrzeuge mit Rotationskolbenmotor auf. Die wichtigsten Meilensteine in der langen Entwicklungsgeschichte sind:

Cosmo Sport 110 S
Der Cosmo Sport 110 S war 1967 der erste Sportwagen von Mazda mit Wankelmotor und ging als erster seiner Art in Serienproduktion. Gebaut hat Mazda bis 1972 insgesamt nur 1.176 Exemplare des Cosmo Sport. Sein Renndebüt gab der Vorgänger des RX-7 bzw. des heutigen RX-8 beim '84-hour Marathon de la Route' im Rahmen des Langestreckenwettbewerbs von Le Mans, wo er viertplatziert ins Ziel kam.

Mazda 787 B
Er war die große Überraschung der 24 Stunden von Le Mans im Juni 1991. Seine Piloten gewannen mit durchschnittlich 205,333 km/h über 4923,2 Kilometer die 24 Stunden von Le Mans. Eindrucksvoller als bei diesem prestigeträchtigen Rennen hätte der Beweis der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Rotationskolbenmotors kaum erbracht werden.

Mazda RX-7
Der Mazda RX-7 ist bis heute mit 811.634 Exemplaren das weltweit meist verkaufte Auto mit Wankelmotor. Zwischen 1978 und 2002 wurde er in mehreren Stufen weiterentwickelt. Dank seines innovativen Designs und seines Sportwagenstylings ist man sich darüber einig, dass er als das weltweit erfolgreichste Modell in die Geschichte der International Motor Sports Association eingehen wird.

 

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