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Die gut gespannten Flächen und die sportliche Linienführung des zum Modelljahr 2006 sorgfältig überarbeiteten Mazda2 paart emotionale Ausstrahlung und funktionale Werte. Die Ähnlichkeit zu den übrigen Mitgliedern der Mazda-Modellfamilie wird vor allem an der Frontpartie deutlich: Der markentypische Fünfpunkt-Grill, dessen sportlicher Eindruck durch neu gestylte Hauptscheinwerfer mit runden Kombinationslampen in Klarglasoptik sowie neuen, gleichfalls runden und direkt darunter angebrachten Nebelleuchten verstärkt wird, die klaren Konturen der Motorhaube und die sportlich gestylte Bugschürze signalisieren schon auf den ersten Blick dezente Dynamik.

 

Aus der Mitte des Stoßfängers entwickelt sich ein V-förmiges Profil, das an den Kanten des Kühlergrills entlang führt und über die Motorhaube bis zu den Wurzeln der A-Säulen reicht.

Wesentliche Elemente der Silhouette sind die nach hinten ansteigende Gürtellinie, das dritte Seitenfenster samt steil stehender, schwarz abgedeckter C-Säule und die knappen Karosserieüberhänge. Markant gestaltete Radausschnitte betonen das sportlich-kompakte Erscheinungsbild des Mazda2 zusätzlich.

Die Heckpartie zeichnet sich durch waagerechte, leicht um die Ecken gezogene und ebenfalls in Klarglas gehaltene Leuchteinheiten aus. Die große Heckklappe reicht extrem weit nach unten. Dank des über die gesamte Breite der Hecktür ausgeschnittenen Stoßfängers ergibt sich eine sehr tief liegende Ladekante mit praktischer Trittleiste.

Nicht auf Anhieb zu erkennen ist die hervorragende Aerodynamik des Mazda2: Die abgerundeten A-Säulen sowie die angedeutete Keilform tragen mit zum für dieses Fahrzeugsegment exzellenten cw-Wert von 0,32 bei. Abgesehen von den formalen Vorzügen ergeben sich dadurch auch funktionale Vorteile: Selbst bei hohen Geschwindigkeiten treten kaum Windgeräusche auf – die niedrigen Verbrauchswerte sind ein weiterer positiver Nebeneffekt.

Auch im sauber und aufgeräumt wirkenden Innenraum wird der Mazda2 seinem jugendlich-frischen Anspruch gerecht: Das beherrschende Element im Cockpit ist die T-förmig gestaltete Einheit von dunkler Instrumententafel und in Silberlook gehaltener Mittelkonsole. Bei deren Styling haben sich die Mazda-Designer von modernen Audio-Anlagen inspirieren lassen. Die sehr technisch wirkenden Oberflächen werden an den Türöffnern und den vorderen Armablagen wiederholt und verleihen dem Interieur eine Hochwertigkeit, die in dieser Klasse nicht selbstverständlich ist.

Eine weitere stilistische Besonderheit sind die insgesamt vier, per Lamellen komplett verschließbaren Belüftungsdüsen: Während die mittleren Luftauslässe rechteckig geformt sind – und damit die Breite des Innenraums zusätzlich betonen – sorgen kreisrunde Einheiten mit Chromringen an den Außenseiten der Armaturentafel für einen optisch überzeugenden Abschluss.

Innenraum: Intelligente Raumausnutzung

  • Großzügiges Raumangebot und hohe Variabilität

 

  • Insgesamt 15 Ablagen für Kleinzeug aller Art

 

  • Kofferraumvolumen von 268 auf bis zu 1.044 Liter steigerbar

 

Die weiten Türausschnitte und der große Öffnungswinkel, der selbst bei den hinteren Türen noch klassenbeste 80 Grad misst, machen schon beim Einsteigen klar: Im Mazda2 herrschen keine Kleinwagenverhältnisse. Fahrer und Mitreisende gelangen problemlos auf ihre Plätze und erleben dort ein großzügiges Raumgefühl. Die Maße für Kopffreiheit (vorn 1.032, hinten 980 mm) und Schulterbreite (vorn 1.358, hinten 1.348 mm) sind Topwerte in der Kompaktwagen-Klasse. Dank eines Sitz-Einstellbereiches von 210 mm in der Länge und 38 mm in der Höhe finden bis zu 1,90 Meter große Personen bequem hinter dem Lenkrad Platz. Dabei hebt die über einen Ratschenhebel bedienbare Höheneinstellung den gesamten Sitz und nicht nur das Polster an, so dass stets die optimale Unterstützung der Wirbelsäule gewährleistet ist.

Einwandfrei sind auch die ergonomischen Bedingungen für den Fahrer: Große und klar gezeichnete Rundinstrumente informieren über Drehzahl und Geschwindigkeit, alle wichtigen Bedienelemente sind in unmittelbarer Nähe des Dreispeichen-Lenkrads angeordnet. Auch der Schalthebel ist optimal positioniert. Die Sitze bieten den Insassen einen anatomisch ausgezeichneten und auch auf langen Strecken ermüdungsfreien Komfort. Sie vermitteln guten Seitenhalt in Kurven sowie eine bestmögliche Abstützung von Oberschenkel und Rückenpartie.

Besondere Aufmerksamkeit widmete Mazda auch jenen Details, die den Autofahreralltag angenehmer machen. Dazu gehören zurückfedernde Haltegriffe, Sonnenblenden mit abdeckbarem Schminkspiegel und 15 verschiedene Ablagen. Ein Münzfach neben dem Lenkrad sowie eine Ablage unter der Lenksäule sind speziell für den Fahrer gedacht. Fahrer und Beifahrer haben Zugriff auf eine Deckelbox auf der Oberseite der Armaturentafel, eine offene Ablage über dem großen Handschuhfach, zwei Dosenhalter auf der Mittelkonsole sowie eine herausnehmbare Multibox auf der Beifahrerseite, die sich dank abwaschbarer Innenverkleidung auch als Abfallbehälter nutzen lässt. Große Türtaschen an allen vier Türen (mit integrierten Dosenhaltern hinten) und zwei Kartentaschen an den Rückseiten der Vordersitze dienen der rutsch- und verlustsicheren Aufnahme weiterer Kleinigkeiten.

Für größere Gegenstände empfiehlt sich dagegen der großzügig dimensionierte Kofferraum. Im Normalzustand hat er ein Volumen von 268 Litern; durch Umklappen der im Verhältnis 60:40 geteilten Rückbank lässt sich das Fassungsvermögen auf 542 Liter (bis auf die Höhe der Sicherheitsgurte) oder 1.044 Liter bei voller Ausnutzung erweitern. Sind die Rückbankhälften nach vorn geklappt, entsteht zudem eine komplett ebene Ladefläche. Dank der extrem niedrigen Ladekante und der großen, weit öffnenden Heckklappe ist das Beladen betont einfach. Müssen einmal überlange Gegenstände an Bord, macht die umklappbare Lehne des Beifahrersitzes (Serie ab Exclusive und als Teil des City-Pakets) das möglich.

Antrieb: Vier für alle Fälle

    • Leistungsspektrum zwischen 50 kW/68 PS und 74 kW/100 PS

 

    • 16V-Ottomotoren mit 1,25, 1,4 und 1,6 Liter Hubraum; 1,4-Liter-Common Rail-Turbodiesel

 

    • Manuelles Fünfganggetriebe oder automatisiertes Schaltgetriebe ASM

 

Das Spektrum der möglichen Antriebseinheiten für den Mazda2 reicht von 50 kW/68 PS bis 74 kW/100 PS. Die drei Vierzylinder-Benziner in den Hubraum-Abstufungen 1,25, 1,4 und 1,6 Liter verfügen über zwei obenliegende Nockenwellen, Vierventiltechnik, elektronisch gesteuerte Drosselklappe (E-Gas) und spezielle Zweilochdüsen zur besonders exakten Dosierung der Einspritzmenge. Zu den weiteren Technik-Highlights gehört das Ansaugrohr, das ebenso wie der Ventildeckel aus einem speziellen Kunststoff-Verbundwerkstoff gefertigt ist. Es ist nicht nur leichter als ein vergleichbares Bauteil aus Metall, sondern bleibt auch wesentlich kühler, wodurch sich die in den Motor einströmende Luft weniger erwärmt – die Zylinderfüllung und damit die Motorleistung verbessern sich. Gleiche Rohrlängen zwischen Drosselklappe und Einlassventilen sichern jedem Zylinder darüber hinaus die gleiche Fülle. Folge: Jeder Zylinder bringt die identische Leistung, was die Laufruhe spürbar verbessert.

Noch sparsamer als die Ottomotoren ist der ebenso wie die Benziner komplett aus Aluminium gegossene 1,4-Liter-Turbodiesel-Direkteinspritzer (MZ-CD). Mit Common-Rail-Einspritzung neuester Technologie (1.500 bar Einspritzdruck und Piezo-Injektoren) avanciert der Mazda2 Diesel zu einem der wirtschaftlichsten Autos seiner Klasse: Auf 100 Kilometer verbraucht er im Schnitt nur 4,7 Liter Diesel. Das maximale Drehmoment von 160 Nm steht schon bei 2.000 Umdrehungen bereit. Die Höchstgeschwindigkeit des 50 kW/68 PS starken Mazda 2-Diesel beträgt 160 km/h, in 0 auf 100 km/h sprintet er in 15,0 Sekunden.

Entwicklungsziel für Mazda war ein Selbstzünder, der das eindrucksvolle Drehmoment und die Sparsamkeit moderner Turbodiesel mit der Laufruhe und Fahrbarkeit eines guten Ottomotors verbindet. Das Gewicht sollte so niedrig wie möglich sein, ohne auf Kosten der Lebensdauer zu gehen. Daher sind hoch belastete Teile wie Kurbelwelle und Pleuel aus geschmiedetem Stahl gefertigt. Das Kurbelgehäuse dagegen besteht aus Aluminiumguss mit integrierten Laufbuchsen aus Gusseisen. Weil die Techniker auf minimale Reibung setzten, verzichteten sie auf Vierventiltechnik. Dafür spendeten sie dem Motor eine hohl gegossene Nockenwelle, die etwa 30 Prozent leichter ist als eine voll gegossene Version. Sie betätigt über reibungsarme Rollenschlepphebel acht gewichtsoptimierte Ventile.

Ein weiteres Glanzstück des MZ-CD-Aggregats sind die piezoelektrisch gesteuerten Sechsloch-Einspritzdüsen. Ein auf elektrische Ströme reagierendes Quarz-Kristall öffnet und schließt die Injektoren genauer, als es eine reine Mechanik je könnte. Durch die zusätzliche Voreinspritzung einer geringen Kraftstoffmenge wird der Zylinder angewärmt, ehe die Hauptmenge folgt. Das ungeliebte Diesel-Nageln fällt so fast vollständig weg. Serienmäßig liefert Mazda den „2“ mit einem präzise schaltbaren Fünfganggetriebe aus. Reibungsarme Seilzüge verbinden es mit dem Schalthebel; die Doppelkonus-Synchronisierung für die Gänge eins und zwei gestattet ein besonders leichtgängiges Herunterschalten.

Automatisiertes Schaltgetriebe erlaubt jederzeit auch den manuellen Eingriff

Das automatisierte Schaltgetriebe ASM (Automated Shift Manual, optional für 1,4 MZI Exclusive und Active – nicht kombinierbar mit dynamischer Stabilitätskontrolle) stellt eine interessante Alternative zu manuellen Schalt- und konventionellen Automatikgetrieben dar. Im „Automatic“-Modus kann sich der Fahrer ganz aufs Lenken, Gasgeben und Bremsen konzentrieren, ohne dabei die systembedingten Nachteile von Wandlergetrieben wie erhöhter Verbrauch und schlechtere Fahrleistungen in Kauf nehmen zu müssen. Die Elektronik wählt immer den höchstmöglichen Gang, um mit niedrigen Drehzahlen und geringstem Verbrauch zu fahren. Im „Manual“-Programm dagegen kann der Fahrer durch einfaches Antippen des Schalthebels die Gänge selbst anwählen, wobei die Elektronik immer prüft, ob der Befehl auch ausführbar ist. Überdrehen ist daher ebenso ausgeschlossen wie Abwürgen.

Eine nützliche Lösung zur Schonung des Anlassers und des Batteriestroms ist der „Startassistent“: Im Mazda2 dreht der Fahrer wie gewohnt zum Anlassen den Zündschlüssel herum, den Rest erledigt dann die Elektronik. Sie erkennt präzise den Zeitpunkt des Anspringens, schaltet den Startermotor exakt im richtigen Moment ab, selbst wenn der Schlüssel noch länger in der Startstellung verbleibt.

Fahrwerk und Sicherheit: Schutz auf höchstem Niveau

  • Hochfeste und absorptionsfähige Karosseriestruktur

 

  • Groß dimensionierte Scheibenbremsen und intelligenter Bremsassistent

 

  • Bremspedal fällt bei Frontalcrash aus der Verankerung

 

Ein wichtiger Faktor für das agile und gleichzeitig komfortable Fahrverhalten bildet die extrem steife Karosserie. In punkto Torsionssteifigkeit liegt der Mazda2 im europäischen Vergleich auf einem absoluten Spitzenplatz, im Vergleich zum Vorgängermodell Demio ist er zum Beispiel im Bereich der Hinterachse um 45 Prozent verwindungssteifer. Um einen Aufprall so souverän wie möglich aufzufangen, hat Mazda in Front, Flanken, Heck und Dach des Kompaktwagens hochfeste Profile integriert, die einen Teil der Aufprallenergie absorbieren und weitere Kräfte auf vorberechneten Lastpfaden in die Bodengruppe, Quertraversen oder Türsäulen ableiten. Das Fahrwerk stützt sich auf eine vordere Einzelradaufhängung an McPherson-Federbeinen, die unten durch einen am Fahrschemel befestigten Querlenker und Querstabilisator geführt wird. Hinten kommt eine Verbundlenker-Hinterachse mit Schraubenfedern und Teleskop-Stoßdämpfern zum Einsatz.

Zu den ausgeklügelten Einzelmaßnahmen zugunsten eines agilen und stets voraussehbaren Handlings gehören:

    • ein (platzsparend) flacher, extrem torsionsfester Frontquerträger zur Aufnahme der Kräfte an der Vorderachse

 

    • ein hochfester, U-förmiger Träger im Heck

 

    • verwindungsfeste Längslenker in Rohrform zur präzisen Führung der Hinterräder bei gleichzeitiger Wahrung der gewünschten Spur- und Sturzveränderungen bei definierter Belastung

 

    • spezielle Befestigungen, die die Kolbenstangen der Stoßdämpfer frei von Seitenkräften halten

 

    • hochwertige Einrohr-Gasdruckstoßdämpfer für eine lineare Dämpfer-Kennlinie auch unter hoher Belastung

 

    • langhubige Gummi-Zusatzfedern für ein frühzeitiges Abfedern der Karosserie und Reduzierung der Roll- und Wankbewegungen

 

    • großvolumige Aufhängungsbuchsen zur Absorbierung grober Fahrbahneinflüsse

 

Die großen Räder (175/65 R 14 oder 195/50 R 15 – Serie bei Active, optional bei „Exclusive“ und 195/45 R 16 – Serie bei Top, optional bei Exclusive und Active) sowie die breite Spur an Vorder- und Hinterachse tragen ebenfalls zu den fahrdynamischen Qualitäten des Mazda2 bei. Die Zahnstangen-Lenkung ist direkt ausgelegt, spricht aus der Mittellage sehr spontan an, ohne dabei unnötig nervös zu wirken.

Dem Entwicklungsziel eines möglichst kurzen Bremswegs tragen an der Vorderachse innenbelüftete Scheibenbremsen mit einem Durchmesser von 258 Millimetern und einer Dicke von 24 Millimetern Rechnung. An der Hinterachse sind die Bremstrommeln mit 203 Millimetern Durchmesser ebenfalls groß dimensioniert.

Für zusätzliche Sicherheit beim Verzögern sorgen ABS, elektronische Bremskraftverteilung (EBD) und ein vollständig im Bremskraftverstärker integrierter mechanischer Bremsassistent. Aus der Geschwindigkeit, mit der das Bremspedal getreten wird, und der dabei aufgewandten Kraft erkennt das System, ob eine Notsituation vorliegt und mobilisiert dann die maximale Bremskraft. Zusätzliches Plus: Der Bremsassistent funktioniert auch dann, wenn das Bremspedal zu Beginn der Notbremsung nicht in der Ausgangsstellung war, sondern zum leichten Verzögern bereits betätigt wurde.

Eine dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) ist für alle Mazda2-Varianten mit manuellem Schaltgetriebe optional erhältlich. Innerhalb der Fahrgastzelle sorgt eine Vielzahl von Sicherheitsmaßnahmen für optimalen Insassenschutz. Dazu zählen Frontairbags, Seiten- und Kopf-/Schulter-Airbags (Serie im Mazda2 Active und Top) sowie höheneinstellbare Kopfstützen auf allen Plätzen. Die Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer für die Vordersitze geben ab einer gewissen Belastung kontrolliert nach, um so den Druck auf den Brustkorb der Insassen zu verringern.

 

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