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Schon der Kompaktvan Premacy war für Mazda ein voller Erfolg: Zwischen 1999 und Mitte 2005 wurden weltweit insgesamt 333.000 Einheiten des Fahrzeugs verkauft, davon allein über 140.000 Stück in Europa. Der völlig neue Mazda5, das fünfte neue Fahrzeug der Marke seit Vorstellung des Mazda6 im Jahr 2002, wird nun in die Fußstapfen des Premacy treten.

 

Durch seinen ausgewogenen Mix aus funktionalem Innenraum, stilvollem Design und dynamischen Fahreigenschaften setzt sich der Mazda5 deutlich vom Wettbewerb ab und positioniert sich als echte Alternative in diesem Segment.

 

  • Dynamisches Design gepaart mit Platz für bis zu sieben Personen

 

  • Maximum an Variabilität durch flexibles Sitzkonzept

 

  • Schiebetürsystem einzigartig im Segment

 

Der Mazda5 ist das erste Fahrzeug mit Zoom-Zoom Feeling in der Klasse der Kompaktvans. Mit einem Wachstum von über 60 Prozent zwischen 2000 und 2004 ist dieses zu einem der wichtigsten europäischen Segmente geworden. Im letzten Jahr wurden in Europa rund 1,4 Millionen Kompaktvans verkauft. Der Mazda5 wird sich in dieser Klasse durch sein smartes Sitzkonzept, der intelligenten Lade- und Staumöglichkeiten, dem dynamischen Design sowie einer große Portion Fahrspaß positionieren.

Als einziges Fahrzeug in dieser Klasse ist der Mazda5 mit hinteren Schiebetüren ausgestattet. Ebenfalls einmalig ist auch das innovative „Karakuri“-Sitzkonzept. Dank dieses Systems finden bis zu sieben Personen im Mazda5 komfortabel Platz in einer offenen und kommunikativen Atmosphäre.

Dynamische Motoren – darunter zwei Common-Rail-Diesel mit Euro 4-Attest – sowie das sichere, intuitive Handling sorgen zudem für jede Menge Fahrspaß im Alltag. Das stilsichere Design wird vor allem Frauen und Männer – mit und ohne Kinder - zwischen 30 und 40 Jahre ansprechen. Diese Zielkunden sind sehr designbewusst, sportlich und auch ein wenig genießerisch veranlagt. Sie finden im Mazda5 einen idealen Begleiter.

Design: Stilvoll und klar gezeichnet

 

  • Vertraut und aufregend zugleich

 

  • Segment-Premiere: Zwei Schiebetüren serienmäßig

 

  • Zweistufige Heckklappe

 

Der Mazda5 wurde so dimensioniert, dass er bis zu sieben Personen großzügigen Raum zur Verfügung stellt sowie einen einfachen Zu- und Ausstieg ermöglicht. Sein Design wirkt vertraut, aber nicht langweilig und verkörpert damit die Mazda typische Zoom-Zoom Persönlichkeit.

Außendesign
Der Mazda5 ist 4.505 Millimeter lang (4.555 Millimeter mit aerodynamischeren Stoßfängern) und damit 85 Millimeter länger als zum Beispiel eine fünftürige Mazda3-Limousine. Er ist 1.755 Millimeter breit und 1.615 Millimeter (1.665 Millimeter mit Dachreling) hoch. Der Radstand beträgt 2.750 Millimeter.

Seine keilförmige Linienführung wird durch den niedrig angesetzten Kühlergrill mit dem mittigen Mazda Logo und den seitlich davon bis zur A-Säule ansteigenden Karosseriesicken unterstrichen. Der Kühlergrill selbst geht ohne optische Brüche harmonisch in die Karosserie über. Dessen unteres Ende befindet sich auf einer Linie mit dem Abschluss der Scheinwerfer. Diese sind in Klarglas gehalten, was dem Gesicht des Mazda5 zusätzlich einen frischen Ausdruck gibt.

Die Keilform des Karosseriedesigns wird vor allem bei der Seitenansicht des Mazda5 deutlich. So steigt die Dachlinie zunächst über den gesamten Frontbereich hin an, erreicht an der B-Säule ihren höchsten Punkt und fällt danach zum Heck hin wieder sanft ab. Direkt unter den Türöffnern verläuft zudem eine markante, nach hinten ansteigende Sicke, die direkt in die Führungsschienen der Schiebetüren mündet. Eine von den vorderen Kotflügel über den unteren Türbereich bis zu den hinteren Kotflügeln laufende Kontur verstärkt den robusten Eindruck, der von weiteren Design- Kniffs unterstützt wird: Die hinteren seitlichen Fenster und die Dachlinie verjüngen sich zum Heck hin. Vor allem von vorne und hinten wirkt der Mazda5 dadurch im Vergleich zu Wettbewerbern leichter und weniger massiv.

Am Heck des neuen Kompaktvans dominieren die an der D-Säule angebrachten und um die Karosserie herumgezogen Leuchten. Das hintere quadratische Seitenfenster, die Rückleuchten und das Fenster der Heckklappe legen sich um den hinteren Bereich des Mazda5 und sorgen, gerade im Vergleich zu manchen sehr stämmig geratenen Wettbewerbern, für ein sauberes, ausgewogenes Design.

Der Mazda5 ist je nach Ausstattungsniveau und Motor mit Aluminiumrädern in den Größen 15-, 16- und 17-Zoll sowie mit einem 15-Zoll-Stahlrad erhältlich. Darüber hinaus können die Käufer aus elf Karosseriefarben wählen, darunter zwei völlig neue Farben, die allesamt den stilvollen Auftritt und die Präsenz des Fahrzeugs auf der Straße unterstreichen.

Zwei Schiebetüren serienmäßig
Der Mazda5 ist als einziges Fahrzeug in seinem Segment hinten mit Schiebetüren ausgerüstet. Im geöffneten Zustand stehen sie lediglich 159 Millimeter über die Seitenwand der Karosserie hinaus und erleichtern so vor allem im Vergleich zu Fahrzeugen mit normalen Seitentüren den Ein- und Ausstieg in engen Parklücken enorm. Das Öffnen der Türen wurde während aufwändiger Tests optimiert, bei denen unter anderem Erwachsene mit einem dreijährigen Kind im Arm sowohl in die zweite als auch in die dritte Sitzreihe steigen mussten. Daraufhin maximierten die Entwickler zum Beispiel die Breite der Öffnung, in dem sie die untere Führungsschiene der Schiebetüren in die Türschwellen verlegten und die Krümmung der C-Säule so gering wie möglich hielten. Das Resultat: Die Schiebetüren geben auf Höhe der Gürtellinie – also dort, wo am meisten Platz benötigt wird - eine Öffnung von 700 Millimetern frei. Die Einstiegshöhe liegt bei 1.083 Millimetern, was den Ein- und Ausstieg in den Madza5 zusätzlich erleichtert.

Die Schiebetüren des neuen Kompaktvans sind so konstruiert, dass sie besonders einfach geöffnet werden können. Die Entwickler nutzten dreidimensionale Bewegungsstudien, um den beim Öffnen von Schiebetüren größerer Vans anfallenden physischen Prozess zu verstehen. So konnte für den Mazda5 ein Ablauf kreiert werden, bei dem die Anfangsbewegung bereits ausreicht, um die Schiebetür leicht und mit einer natürlichen Körperbewegung zu öffnen. Die Tür selbst ist besonders leicht, ihr Schwerpunkt wurde zudem so weit wie möglich zur Mitte hin verlagert und der Türöffner niedrig platziert. In beiden Führungsschienen arbeiten relativ große Roller, so dass der Rollwiderstand minimiert und die zum Öffnen der Tür aufgewendete Kraft optimal umgesetzt wird. So kann praktisch jeder die Schiebetüren sehr einfach und mit nur einer Hand öffnen.

Zweistufige Heckklappe
Auch die Heckklappe des Mazda5 wurde so konstruiert, dass sie bequem und einfach bedient werden kann. So verfügt sie zum Beispiel über einen zweistufigen Öffnungsmechanismus. Das erste Mal rastet die Heckklappe auf etwas mehr als 1,80 Meter Höhe ein, für kleinere Menschen hoch genug, um sie auch wieder leicht erreichen und schließen zu können. Wird die Klappe über die erste Stufe hinaus bewegt, rastet sie nochmals bei 1,90 Meter Höhe ein. Genau richtig für größere Menschen, um sie einfach bedienen zu können. In geöffnetem Zustand gibt die Heckklappe einen großzügigen Zugang zum Innenraum frei, der zusammen mit der niedrigen Ladekante ein einfaches Be- und Entladen gewährleistet.

Innenraumdesign
Der Innenraum des Mazda5 spiegelt die hohe Qualität der Formen, Materialien und Farben wider. Alle Instrumente sind so platziert, dass sie die im Fahrzeug vorherrschende Atmosphäre von Komfort und leichter Handhabbarkeit fördern. Mensch und Kontrollinstrumente befinden sich in einem natürlichen und vom Fahrer als bequem empfundenen Abstand zueinander. Die Fahrzeugentwickler haben die zentrale Instrumententafel so angelegt, dass alle Bedienelemente einfach zu erreichen sind. Der Schalthebel wurde im unteren Teil dieser Instrumententafel platziert. Vor allem auf längeren Fahrten erleichtert dies die Schaltvorgänge.

Für den Innenraum des Mazda5 stehen verschiedene Ausführungen mit unterschiedlichen Materialien zur Verfügung, die zu den erhältlichen Außendesign-Paketen passen. In der Einstiegsversion Comfort ist der Innenraum in einem Olive-Grau-Ton (Sierra) gehalten, der einen angenehmen Kontrast zu der im Alu-Look gehaltenen Oberfläche der zentralen Instrumententafel setzt und vor allem auf längeren Reisen für eine entspannte Atmosphäre sorgt. Bei der Ausstattungslinie Exclusive kann der Käufer auch eine sportlich-schwarze Gestaltung wählen. Und die Top-Ausstattungs-variante kombiniert schwarze Oberflächen mit silbernen Applikationen in der Mittelkonsole und weiteren Details. Hier werden sich vor allem Kunden mit Faible für ein modern gestaltetes Ambiente wohlfühlen. Alle Innenraumvarianten überzeugen durch ihre hohe handwerkliche Güte und vermitteln ein Gefühl von absoluter Qualität. Dies trägt dazu bei, dass der Mazda5 auch im Alltag das markentypische Zoom-Zoom-Gefühl nicht vermissen lässt.

Hohe Verarbeitungsqualität
Mazda Automobile sind für ihren hohen Verarbeitungs- und Qualitätsstandard bekannt. Beim Mazda5 wird dieser Anspruch unter anderem an den minimalen Spaltmaßen zwischen den einzelnen Karosserieteilen sowie den präzisen Passungen deutlich. Qualität zeigt sich beim Mazda5 in jedem Detail, etwa beim Blick auf die B-Säule bei geöffneter Tür: Selbst an den im Normalfall versteckten Stellen sind keinerlei Unebenheiten oder gar Schweißnähte zu entdecken.

Im Innern überzeugt der Mazda5 durch handwerkliche Verarbeitungsqualität bei allen Materialien und eine ebenso sorgfältige Farbauswahl. Beides trägt entscheidend zum Wohlfühlcharakter und der funktionalen Schönheit des Fahrzeugs bei. Die sichtbaren Teile vermitteln einen hochwertigen, edlen Eindruck. Alle Teile, die von Fahrer oder Mitfahrern häufiger berührt werden, sind zudem mit sanften Materialien überzogen und gleichzeitig dick gepolstert. Hebel und Schalter wurden so optimiert, dass man sie gerne nutzt. Überall im Innenraum finden sich solche benutzerfreundlichen Details, die die Bedienung des Mazda5 erleichtern und zu einer echten Freude machen. Dies gilt insbesondere für die zentrale Instrumententafel. Sie ist so durchdacht und logisch, so dass der Fahrer bei ihrer Bedienung nicht abgelenkt wird und sich voll auf den Verkehr konzentrieren kann.

Funktionalität: Kommunikativ und flexibel

 

  • Herausragende Funktionalität dank „Karakuri”-Sitzkonzept

 

  • 45 verschiedene Ablagen

 

  • „One Touch Walk In“ – Funktion für einfachen Ein- und Ausstieg

 

Der Mazda5 wurde von innen nach außen entwickelt, um eine intelligente Nutzung des komfortablen und bequemen Innenraums zu ermöglichen. Dieser ist um den Freiraum in der Mitte der Kabine herum gestaltet, so dass die Kommunikation zwischen vorderen und hinteren Passagieren erleichtert wird. Zudem kann der Freiraum mit Hilfe des innovativen „Karakuri“-Sitz- und Beladekonzepts und dessen flexibler Sitzanordnung optimal genutzt werden. Bis zu sieben Passagiere finden im Mazda5 bequem Platz.

Die erste Sitzreihe
Die Umgebung der ersten Sitzreihe im Madza5 wurde so gestaltet, dass sie ein Höchstmaß an individueller Einstellung und Komfort ermöglicht. So ist etwa der Fahrersitz um 260 Millimeter längs und um 56 Millimeter in der Höhe verstellbar. Die Lehne ist je nach Ausstattung mit einer Lordosenstütze für die Lendenwirbel ausgestattet und kann in eine Ruheposition gebracht werden. Auch der Beifahrersitz ist selbstverständlich einstellbar und seine Lehne kann ebenfalls in Ruhestellung gebracht werden.

Das Lenkrad ist in der Höhe um 40 Millimeter verstellbar und kann um 50 Millimeter herausgezogen werden, so dass Fahrer jeder Statur eine optimale Position hinter dem Volant finden. Auch die Positionierung des Schalthebels am unteren Ende des Zentralinstruments sorgt für ein höheres Komfortniveau mit leichten Gangwechseln. Selbst bei den Pedalen wurde an die Bequemlichkeit des Fahrers gedacht: Sie wurden so ausgelegt, dass sie Verspannungen in den Füßen und Beinen vorbeugen. Das Gaspedal ist sogar eine ganz spezielle Entwicklung: Die dort verwendete Auflage trägt dazu bei, dass sich der rechte Fuß des Fahrers auch bei längerem Durchdrücken in einer bequemen Position befindet.

Direkt vor den Augen des Fahrers befindet sich die Armaturentafel mit drei Instrumenten darunter dem Geschwindigkeitsmesser in der Mitte. Das Zentralinstrument zwischen Fahrer und Beifahrer beinhaltet die Schalter für die Audio-Anlage sowie für Belüftung, Heizung und Klimakontrolle. Von dort aus können sie leicht von beiden Seiten aus erreicht werden. Die Oberfläche des Zentralinstruments ist im Alu-Look gehalten, was für eine feine Anmutung sorgt. Die gelb-grüne Hintergrundbeleuchtung für Instrumente und Schalter gibt dem gesamten Fahrerbereich ein klares, sauberes Aussehen.

Zweite und dritte Sitzreihe
Die Sitze des Mazda5 in der zweiten Reihe können um 270 Millimeter längsverstellt und in Ruheposition gebracht werden. Sie sind zudem mit einer „One-Touch“-Funktionalität versehen, mit der ein einfacher Zugang zur dritten Sitzreihe gewährleistet wird. Nachdem die Schiebetür geöffnet worden ist, muss nur ein Hebel an der Außenseite kurz betätigt werden: Die Lehne klappt vor und der ganze Sitz fährt automatisch auf die vorderste Position.

Der daraus resultierende Freiraum zwischen C-Säule und zweiter Sitzreihe beträgt auf Höhe der Lehne 628 Millimeter und im Fußbereich 240 Millimeter. Mehr als ausreichend, um den Ein- und Ausstieg zur dritten Sitzreihe zu einer einfachen Angelegenheit werden zu lassen. Die Sitze der zweiten Reihe können außerdem doppelt umgelegt werden, ohne dass die Kopfstützen entfernt oder die Gurte extra zurückgezogen werden müssten. Dazu muss lediglich ein hinter dem Sitz angebrachter Riemen gezogen und das Sitzkissen in Richtung Vordersitz bewegt werden. Anschließend braucht man lediglich den gleichen Hebel zu betätigen, der auch den Zugang zur dritten Sitzreihe freigibt, und die Rückenlehne senkt sich automatisch auf den Boden.

Komfort für alle Sitzreihen
Der bequeme Aufenthalt im Mazda5 ist durch die geräumigen Sitzflächen von 510 Millimeter in der ersten Reihe und 500 Millimeter pro Sitz in der zweiten und dritten Reihe garantiert. Die Sitzpolster sind so geformt, dass das Körpergewicht derart auf dem Sitz aufliegt, dass Sitzkomfort auch bei langen Reisen gewährleistet ist. Die typische Langstrecken-Müdigkeit nach stundenlangem Sitzen wird somit minimiert. Die S-förmige Federstruktur in den Lehnen der vorderen Sitze und in den Sitzflächen der zweiten und dritten Reihe ermöglichen eine dünnere Polsterung mit dem hohen Komfort konventioneller Sitzmöbel. Darüber hinaus schafft diese Technik weitere Ablageflächen unter den Sitzen und setzt das „Karakuri“- Sitz- und das Belade-Konzept auf höchstem Niveau um.

„Karakuri”-Sitz- und Beladekonzept
Die Basisflexibilität der Sitze im Mazda5 wird durch das innovative „Karakuri”-Sitz- und Beladekonzept auf ein nochmals höheres Niveau gehoben. Mit wenigen Handgriffen und ohne etwas ausbauen zu müssen, wird aus dem neuen Kompaktvan ein vollwertiger Siebensitzer.

So ist der dritte Sitz der mittleren Reihe bei Nichtgebrauch unter dem linken Sitz verstaut. Wenn nun die großzügige Armauflage zwischen den mittleren äußeren Sitzen nach oben gezogen wird, kann das Kissen des linken Sitzes nach vorne geklappt werden und der siebte Sitz seitlich in die Lücke zwischen den äußeren Sitzen geklappt werden. Anschließend fährt das Sitzkissen des linken Sitzes wieder in seine Ausgangsposition zurück. Die hochgezogene Armlehne wird zur Sitzlehne und enthält eine Kopfstütze, die sogar in der Höhe einstellbar ist.

Liegt das Augenmerk nicht auf der Beförderung möglichst vieler Personen, sondern auf der Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Raumes, kann aus dem rechten mittleren Sitz statt eines zusätzlichen Sitzes mit Hilfe der gleichen Technik eine praktische „Karakuri“-Ablagebox gezaubert werden. Wird weder der siebte Sitz noch die Ablagebox benötigt, kann die Armablage zum linken Sitz hin eingefahren werden, was zum einen die Kommunikation zwischen der dritten und der zweiten Sitzreihe verbessert und zum anderen das Durchreichen von Gegenständen – etwa Getränken oder Essen – erleichtert.

Die Sitze der dritten Reihe sind im Verhältnis 50:50 aufgeteilt. Beide Lehnen können einzeln oder zusammen durch ein leichtes Ziehen an den im Sitz integrierten Riemen nach vorne umgelegt werden. Die Lehnen fallen in einer einzigen Bewegung auf die Kissen und bilden eine ebene Oberfläche. Werden die Sitze der dritten Reihe auf diese Art zusammengelegt, kann Gepäck in einer Länge von bis zu 1.100 Millimetern, in einer Breite von bis zu 1.040 Millimetern und mit einer Kapazität von 426 Litern (VDA) geladen werden. Werden zusätzlich noch die Sitze der zweiten Reihe doppelt umgelegt, erhöht sich die Ladelänge auf 1.700 Millimeter und das Ladevolumen nach VDA-Norm auf 857 Liter. In der fünfsitzigen Version verfügt der Mazda5 über ein Volumen von 538 Litern (VDA) bei aufgestellten Sitzen und über 969 Liter Ladevolumen (VDA), wenn die Sitze der zweiten Reihe zusammengelegt sind.

Der Ladebereich des Mazda5 überzeugt jedoch nicht nur durch seine maximalen Beladungsmöglichkeiten, sondern auch durch seine Funktionalität. Zudem steht auch in der siebensitzigen Version bei aufgestellten Sitzen noch genügend Platz zur Verfügung, um Gegenstände des Alltags ohne Veränderung an der Sitzkonstellation zu transportieren. So finden hinter der dritten Sitzreihe zum Beispiel zwei Getränkekästen mit jeweils sechs 1,5-Liter-Flaschen Platz und auch ein Standard-Kinderwagen kann dort zusammengelegt leicht verstaut werden. Im Kofferraum sind vier Ösen angebracht, um Gegenstände während des Transports zu sichern. Unter der Bodenabdeckung befindet sich zudem ein handlicher Zusatzraum mit einer Kapazität von 15 Litern. Zu dessen leichteren Beladung kann die Abdeckung angehoben und fixiert werden.

Innenraum-Ablagen
Der Mazda5 hat im Innenraum insgesamt 45 verschiedene Ablagen und zehn Cupholder – genug Platz also für jede Art Kleinigkeiten oder Trinkflaschen, die es in einem Fahrzeug unterzubringen gilt. Allein im Frontbereich gibt es drei Stauräume, jeweils einer links und rechts des Lenkrads und ein weiterer auf der Beifahrerseite. Hinzu kommen ein beleuchtetes Handschuhfach mit einem Fassungsvermögen von elf Litern sowie zwei Halter für Flaschen von bis zu einem halben Liter Inhalt in den vorderen Türen. Zwischen den Vordersitzen ist eine praktische Box angebracht, die in zwei Räume unterteilt ist; ein kleinerer Ablageraum oben und ein größerer unten, der Platz für bis zu sieben CD birgt.

An den Rücklehnen der vorderen Sitze sind jeweils stabile, aufklappbare Tische für die Passagiere in der zweiten Reihe angebracht, hinter dem Fahrersitz lassen sich zusätzlich weitere Gegenstände – etwa ein Autoatlas – in einer Ablagetasche verstauen. Wird die „Karakuri“-Ablagebox in der mittleren Reihe genutzt, steht auch dort eine obere Ablage zur Verfügung, die zum Beispiel kleinere Spielzeuge, Snacks oder Miniflaschen aufnehmen kann. Darunter befindet sich eine Box inklusive Ablagenetz für weitere Gegenstände. Auch unter dem Sitz können Dinge verstaut werden, wenn der siebte Sitz oder die „Karakuri“-Box ausgefahren ist. Sowohl unter dem linken wie unter dem rechten Sitz steht eine Kapazität von 6,3 Litern zur Verfügung.

Komfort
Der Mazda5 ist mit einer Reihe von Komfortfeatures ausgestattet, die den Aufenthalt an Bord noch angenehmer gestalten. Dazu gehören je nach Ausstattungsniveau die Audiosystem-Bedienung am Lenkrad, Klimaanlage/-automatik, beheizte Vordersitze oder elektrisch beheizbare Außenspiegel. Zum Heizungs- und Belüftungssystem des Mazda5 gehören zum Beispiel auch spezielle Lüfter in den Seiten der Instrumententafel sowie Heizung und Kühlung auf Fußniveau unterhalb der Sitze für die zweite und dritte Reihe.

Geringer Geräuschpegel
Um Geräusche und Vibrationen rechtzeitig zu unterdrücken, wurden bei der Entwicklung des Mazda5 intensive Messungen durchgeführt. Im Bereich des Instrumententrägers kommen neue Materialien zum Einsatz, die sowohl Geräusche von außen abblocken, also auch Geräusche von innen absorbieren. Dadurch ist es im Mazda5 wesentlich leiser, als in Fahrzeugen mit traditioneller Dämmung, wo vor allem die Innengeräusche in die Kabine zurückreflektiert werden.

Für den Einsatz in den Mazda5-Diesel-Modellen haben die Ingenieure das neue Material zugunsten einer stärkeren Geräuschabschottung noch großzügiger dimensioniert. Die von den Motoren selbst ausgehenden Geräusche wurden durch die Common-Rail-Technik und ein serienmäßiges Zweimassen-Schwungrad bereits so weit reduziert, dass sie sich heute auf dem Niveau von Otto-Motoren befinden. Das Fahrwerk des Mazda5 und die verwindungssteife Karosserie tragen zusätzlich dazu bei, Vibrationen und Geräusche von der Fahrbahn wirkungsvoll zu unterdrücken.

Die Windgeräusche wurden durch die aerodynamische Linie des Mazda5 auf ein Minimum reduziert, zum Beispiel durch die glatte und fugenlose Gestaltung der A-Säule sowie durch das Design und die Positionierung externer Features wie etwa der Außenspiegel. Die umfassende Isolierung der gesamten Bodengruppe und die sorgfältige Versiegelung der Vorder- und der Schiebetüren reduziert zusätzlich Straßen- und Windgeräusche.

Bequemlichkeit
Bequemlichkeit wird beim Mazda5 groß geschrieben. Dazu gehört sowohl der einklappbare Schlüssel für die Zentralverriegelung, wie auch die beiden Schiebetüren und die elektrischen Fensterheber. Hinzu kommen optionale Features wie das moderne DVD-Navigationssystem oder das elektrische Glasschiebedach. Eine Besonderheit in dieser Klasse ist das schlüssellose Zugangs- und Startsystem „LogIn“. Es erlaubt den Zugang zum Fahrzeug, ohne dass dafür der Schlüssel herausgeholt werden muss. Ein großer Vorteil, wenn man zum Beispiel die Hände voller Einkaufstüten hat. Sobald sich der Besitzer des Mazda5 dem Fahrzeug bis auf 80 Zentimeter nähert, sendet „LogIn“ einen Identifikationscode als Radiosignal, worauf das Fahrzeug an den Vordertüren oder der Heckklappe mittels Drucktasten geöffnet werden kann.

Das DVD-Navigationssystem des Mazda5 ist mit einem Farbmonitor in der Armaturentafel kombiniert. Zum System gehört eine Rückfahrkamera, die über den Monitor den Bereich hinter dem Fahrzeug und auch die Linie des Fahrzeugs zeigt, die es beim aktuell eingeschlagenen Lenkwinkel nehmen wird. Das System startet automatisch, wenn der Rückwärtsgang eingelegt wird. Zentimeter genaues einparken wird so deutlich erleichtert.

Ebenfalls erhältlich ist ein intelligentes automatisches Lichtsystem, bei dem Sensoren ständig die äußeren Lichtverhältnisse überprüfen und bei Bedarf automatisch das Licht einschalten. In Verbindung mit der Lichtautomatik ist auch ein Regensensor erhältlich, der bei Bedarf und im optimalen zeitlichen Abstand die Scheibenwischer betätigt.

Der Mazda5 verfügt auch über ein modernes Diebstahlschutzsystem in Verbindung mit fortschrittlichen Sicherheitstechnologien. So verhindert die Wegfahrsperre den Motorstart, wenn nicht der korrekte Mazda Zündschlüssel verwendet wird. Der Schlüssel übermittelt einen Code an eine Antenne in der Einspritzanlage. Falls der Code nicht stimmt, schaltet die Kontrolleinheit den Starter und die Einspritzanlage ab. Für noch mehr Sicherheit steht auch ein Alarmsystem mit Innenraumüberwachung zur Verfügung.

Onboard Entertainment
Das Mazda5 Standard-Audiosystem umfasst ein AM/FM-Radio und Platz für einen CD-Spieler (ab Exclusive). Gegen Aufpreis erhältlich ist ein Entertainment-Paket der Spitzenklasse (für Version Top). Zu diesem gehört ein 20GB-Festplattenspeicher, auf dem bis zu 3.000 Musiktitel hinterlegt werden können und der mit herumliegenden CDs Schluss macht. Die aufgenommenen Songs können sogar nach vier verschiedenen Kategorien sortiert werden (Alle, Genre, Künstler und Favoriten), was verschiedenen Fahrern des gleichen Fahrzeugs das Hören von unterschiedlichen Playlists ermöglicht.

Ein vor der zweiten Reihe im Dachhimmel montierter Sieben-Zoll-Bildschirm samt DVD-Abspielgerät erlaubt den Reisenden das Anschauen von DVD-Videos oder das Hören von CDs. Durch leichten Druck auf die Einheit fährt der Bildschirm herunter und setzt gleichzeitig den Zugang zum DVD-Spieler frei. Der Monitor kann in drei verschiedenen Positionen eingestellt werden, so dass abhängig vom Lichteinfall immer die bestmögliche Bildqualität sichergestellt wird. Das DVD-System ist MP3-kompatibel, womit zwei getrennte Audio-Systeme entstehen: Während die Audioanlage des Mazda5 läuft, können Mitreisende mit Hilfe von Infrarot-Kopfhörern problemlos parallel ihren MP3-Stücken lauschen. Eine Fernbedienung gehört ebenso zum Serienstandard des Entertainment-Systems wie die Steckdose im Bereich der dritten Sitzreihe. Sie macht den Anschluss einer Spielekonsole oder einer Videokamera möglich.

Antrieb: Temperamentvoll und sparsam

 

  • Zwei MZR-CD Common-Rail-Diesel zurWahl

 

  • Diesel-Partikelfilter serienmäßig

 

  • Zwei temperamentvolle MZR-Ottomotoren

 

Neben zwei Benzinern der MZR-Reihe zählen zwei MZR-CD Common-Rail-Diesel zum Motorenangebot des Mazda5. Die Selbstzünder sind serienmäßig mit Diesel-Partikelfilter und einem neuen manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe ausgerüstet. Alle Motoren sind daraufhin ausgelegt, die dynamischen Vorzüge des Kompakt-Vans voll zur Geltung zu bringen und den Mazda typischen Zoom-Zoom Fahrspaß für bis zu sieben Passagiere zu gewährleisten.

Die Diesel
Der Mazda5 kann mit zwei Varianten des modernen Common-Rail-Diesels der MZR-CD-Baureihe erworben werden. Sie erfüllen alle Bedürfnisse der wachsenden Schar von Dieselfahrern in Europa: solide Leistung, Laufruhe wie bei einem Benzinmotor und niedrige Verbrauchswerte. Ein Diesel-Partikelfilter mit katalytischer Beschichtung gehört zur Serienausstattung, beide Motoren erfüllen die Euro 4-Abgasnorm. Während die leistungsschwächere Version ausreichend Kraft und Drehmoment mit überragender Wirtschaftlichkeit kombiniert, soll die stärkere Version vor allem solche Autofahrer ansprechen, die nach mehr Leistung und Drehmoment verlangen.

Der mit variablen Turbinenschaufeln versehene Turbolader maximiert das Drehmoment über ein weites Drehzahlband. Er ist besonders kompakt und hat daher ein geringeres Trägheitsmoment. Dadurch reagieren die Motoren sanfter, beschleunigen gleichmäßiger und bringen mehr Leistung und Drehmoment. So leistet bereits die Standardversion des 2,0-Liter MZR-CD-Antriebs 81 kW/110 PS bei 3.500/min. Das maximale Drehmoment beträgt 310 Nm schon bei 2.000/min. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 179 km/h erreicht. Die leistungsstärkere Version kommt auf 105 kW/143 PS bei 3.500/min und bringt maximal 360 Nm bei 2.000/min an die Kurbelwelle. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt hier 197 km/h.

Niedriges Geräusch- und Verbrauchsniveau
Der Einsatz von Diesel-Motoren im neuen Mazda5 bedeutete eine besondere Herausforderung für die Mazda-Ingenieure. Denn beide Varianten sind schwerer, drehmomentstärker und potenziell geräuschintensiver als ein Benzin-Motor. Verschiedene Technologien kommen zum Einsatz, um Geräusche und Vibrationen so weit wie möglich an das Niveau eines Otto-Motors heranzurücken.

Das wirkungsvollste Mittel zum Erreichen einer hohen Laufkultur ist eine optimale Verbrennung. Das Common-Rail-Einspritzsystem arbeitet daher mit Drücken von bis zu 1.800 bar und Mehrfacheinspritzung – je nach Anforderung bis zu sechs pro Arbeitstakt. Ebenfalls geräuschmindernd wirkt die Pilot-Einspritzung bei niedrigen Drehzahlen: Dabei wird eine kleine Menge Treibstoff bereits in den Zylinder eingespritzt, ehe der Kolben seinen oberen Totpunkt erreicht hat.

Ebenfalls einer hohen Laufkultur zuträglich ist das im Mazda5 Diesel serienmäßig installierte Zweimassen-Schwungrad. Zusammen mit dem umfangreichen Einsatz von Dämmmaterial gelangen störende Geräusche so gar nicht erst in Richtung Innenraum. (siehe auch Kapitel 4).

Trotz ihrer hohen Leistungsausbeute geben sich die Mazda-Turbodiesel dank innovativer Techniklösungen erstaunlich sparsam. So besorgen Sechsloch-Einspritzdüsen eine bestmögliche Zerstäubung des Treibstoffs. Einspritzmenge, -takt und –zeitpunkt werden elektronisch gesteuert, wobei Gaspedalstellung, Motordrehzahl und weitere Werte als Parameter dienen. Dank modifizierter Kolben reicht dem Mazda MZR-CD 2,0-Liter eine vergleichsweise niedrige Verdichtung von 16,7:1. Vorteile sind verringerte Pumpverluste, eine höhere thermische Effizienz bei mittleren und hohen Drehzahlen, ein gesenkter Verbrauch und das niedrigere Leerlaufgeräusch.

Emissionen
Zum Erreichen der Euro 4-Abgasnorm setzt Mazda auf die Kombination aus modernster Motorentechnologie und einem Diesel-Partikelfilter mit katalytischer Beschichtung. Um die Zusammenstellung des Kraftstoff-/Luftgemischs optimal steuern zu können, verfügen die Motoren zudem über ein Drallsteuerventil im Ansaugtrakt sowie ein weiteres Ventil zur Kontrolle der Abgasrückführungsrate (EGR). Beide Maßnahmen unterdrücken die Produktion von NOx (Stickoxid).

Euro4-Zeugnis dank Partikelfilter
In Verbindung mit den serienmäßig eingebauten Partikelfiltern wird der Ausstoß von Rußpartikeln auf nahezu Null reduziert. Das von Mazda favorisierte katalytische Filtersystem arbeitet mit einem Silikon/Karbid-Keramik-Filter. Sein Inneres besteht aus einer Honigwabenstruktur mit gestaffelt angeordneten, eckigen Kanälen bei wechselseitig verschlossenen Enden. Die Abgase sammeln sich so zwangsläufig an den durchlässigen Innenwänden an. Wegen ihrer Größe können sie die Keramik-Wand jedoch nicht durchstoßen – so setzt sich der Filter mit der Zeit zu. Die dadurch entstehende Druckdifferenz wird gemessen und vom Motorsteuergerät ausgewertet.

Ist die Speicherleistung des Filters erschöpft, wird die Abgastemperatur durch das Einspritzen einer zusätzlichen Menge Kraftstoff kurzzeitig deutlich erhöht, ferner das EGR-Ventil und das Drallsteuerventil im Ansaugtrakt geschlossen. Dadurch verbrennen die Partikel und der Filter ist wieder aufnahmebereit. Dank einer Platin-Beschichtung der Kanäle läuft der Regenerationsprozess bei verringerten Abgastemperaturen von 350 bis 500 Grad ab.

Das DPF-System im Mazda5 kommt für die Regeneration des Filters ohne Zugabe von Additiven aus und ist somit wartungsfrei. Der Einfluss der kurzzeitigen Erhöhung der Einspritzmenge hat keinerlei messbaren Einfluss auf die exzellenten Gesamtverbräuche der Motoren. Als Folge der hochmodernen Mazda-Dieseltechnologie begnügen sich beide Triebwerke mit nur 6,3 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Die Produktion von CO2 beträgt nur 173 Gramm pro Kilometer.

Getriebe
Beide Dieselvarianten werden mit einem völlig neu entwickelten manuellen Sechsganggetriebe gekoppelt, das auf Drehmomente bis maximal 360 Nm ausgelegt ist und für den Mazda typischen Zoom-Zoom Fahrspaß sorgt. Die sechste Stufe ist dabei als Overdrive ausgelegt, der die Leistung der Motoren voll nutzt und hohe Endgeschwindigkeiten ermöglicht. Das Dreiwellengetriebe – eine Haupt- und zwei Nebenwellen – baut sehr kompakt und verfügt in den drei unteren Gängen über eine Dreifach- sowie im vierten über eine Doppelkonus-Synchronisierung. Diese Lösung steigert sowohl den Schaltkomfort als auch die Langlebigkeit.

Die Benziner
Bei den beiden 1,8- und 2,0-Liter großen MZR-Ottomotoren handelt es sich um Reihenvierzylinder-Aggregate mit 16 Ventilen und zwei obenliegenden Nockenwellen. Beide Antriebe verbinden eine lineare, temperamentvolle Kraftentfaltung mit hohen Drehmomenten und geringem Verbrauch. Die Euro 4-Abgasnorm wird dabei selbstverständlich eingehalten. Die MZR-Aggregate sind vollständig aus Aluminium gefertigt, was sie einerseits leicht macht, sich andererseits aber auch hervorragend für eine besonders starke Verbindung mit dem Getriebe eignet. Auch die Kolben und Pleuelstangen sind aus Leichtmetall gefertigt.

Durchsatzstarke Einlasskanäle, ein auf widerstandarme Durchströmung ausgelegter Luftfilter sowie ein Ansaugkrümmer mit gleich langen Kanälen haben leistungsfördernde Wirkung. Beide Motoren verfügen über ein Drallsteuerventil im Ansaugtrakt. Es sichert eine stabile Verbrennung nach dem Kaltstart und senkt die in dieser Phase auftretenden Emissionen.

Der 1,8-Liter-Motor leistet 85 kW/115 PS bei 5.300/min. Das maximale Drehmoment beträgt 165 Nm bei 4.000/min und der Verbrauch liegt auf 100 Kilometern im Durchschnitt bei 7,9 Liter.

Der 2,0-Liter-Motor besitzt eine variable Ansauganlage für viel Drehmoment über den gesamten Drehzahlbereich. Das Aggregat leistet 107 kW/145 PS bei 6.000/min und erreicht ein maximales Drehmoment von 185 Nm bei 4.500/min. Der Verbrauch beträgt im Mix 8,2 Liter auf 100 Kilometer.

Beide Motoren werden mit einem modernen manuellen Fünfganggetriebe kombiniert, das kurze Schaltwege mit geringen Schaltkräften verbindet. Dabei senken insbesondere die Dreifach-Synchronisierung für die unteren beiden Gänge sowie eine doppelte Synchronisierung für den dritten und vierten Gang die Schaltkräfte. Vor allem der Aufwand für das Zurückschalten vom zweiten in den ersten Gang wird deutlich reduziert, was bei Stadtfahrten einen großen Vorteil bedeutet. Die Aggregate überzeugen durch gutes Beschleunigungsvermögen und hohe Endgeschwindigkeiten. Der 1,8-Liter-Benziner beschleunigt in 11,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 182 km/h. Der 2,0-Liter-Benziner benötigt 10,8 Sekunden und erreicht maximal 196 km/h.

Fahrwerk: Sicher, berechenbar und fahraktiv

 

  • McPherson Frontaufhängung, Multilenker-Konstruktion hinten

 

  • Elektrohydraulische Servolenkung für Benziner, hydraulische Lenkung für Diesel

 

  • Starke Bremsen – kurze Bremswege


Das Fahrwerk des Mazda5 ist ein gelungener Kompromiss aus Komfort und Fahrspaß. Es passt damit gut zum komfortablen und kommunikativen Interieur des Fahrzeugs.

 

Karosseriestruktur
Durch die Verwendung von leichtem, hochfestem Stahl fast überall an der Karosseriestruktur wurde eine hohe Flexibilitätsstabilität und Verwindungssteifigkeit erreicht. Lange Quer- und Längsstreben verstärken die Karosseriestruktur, drei Streben am Boden des Getriebetunnels minimieren zusätzlich die Gefahr von Deformationen. Zusätzlich wurde die Struktur und das Heck gegen Unfälle durch äußere Rahmen geschützt, die sich mit den seitlichen Schwellern überlappen und so eine lange, verbundene Fläche ergeben. Dazwischen wurden neu entwickelte, verstärkte Bauteile eingesetzt, die Bodenvibrationen minimieren, die Karosseriestruktur insgesamt verstärken und vor allem den Komfort für Passagiere in der dritten Sitzreihe erhöhen. Verstärkt wird die Karosserie zudem auch durch die unteren Schienen der Schiebetüren, die innerhalb der seitlichen Schweller verlaufen. Diese Schweller sind aus hochfestem Stahl produziert und haben dort, wo sie auf die B- und C-Säule treffen, verstärkte Schweißnähte.

Aufhängung
Die Aufhängung des Mazda5 wurde so gewählt, dass sie einem eventuellen Schlingern des Fahrzeugs aufgrund dessen relativer Höhe und kompakten Abmessungen entgegenwirkt. Das Resultat: eine ausgewogene Balance zwischen deutlicher und präziser Rückmeldung von Straßeneigenschaften für den Fahrspaß und der notwendigen Stabilität, die für eine komfortable Fahrt mit bis zu sieben Personen notwendig ist. So reagiert der Mazda5 sanft und berechenbar auf die Befehle des Fahrers.

Vorne entschieden sich die Entwickler des Mazda5 für eine Einzelradaufhängung nach dem McPherson-Prinzip. Sie erlaubt sowohl ein hervorragendes Handling als auch guten Abrollkomfort. Komfortsteigernd wirken Gummilagerungen an jenen vier Punkten, wo die Rahmenquerträger an der Karosserie angelenkt sind. Die unteren Querlenker wurden speziell an die Bedürfnisse des Mazda5 Diesel angepasst. Sie verfügen – ebenso wie die Benziner-Versionen – über flüssigkeitsgefüllte hintere Gummibuchsen. So entsteht eine harmonische Synthese aus hoher Stabilität, hohem Komfort und geringer Geräuschentwicklung.

Auch die Dämpfungskräfte, Federraten und –lager wurden den Anforderungen der Benziner- und Dieselmodelle angepasst. Die vorderen Dämpfer verfügen über Kolben mit besonders großem Durchmesser, was für ein sehr gutes Ansprechvermögen sorgt. Die Anschlagpuffer dienen als Zusatzfedern, die das Zusammenspiel zwischen Federn und Dämpfern weiter fördern und so das Ansprechverhalten der gesamten Federung noch sensibler machen.

Da das Lenkgetriebe besonders tief angebracht wurde, konnten die Spurstangen äußerst kurz ausfallen, was wiederum der Spurstabilität des Fahrzeugs in jeder Situation zu Gute kommt. Die vorderen Radnabenlager sind betont robust ausgelegt, während der groß dimensionierte Querstabilisator die Seitenneigung des Aufbaus bei forscher Kurvenfahrt deutlich eingrenzt.

An der Hinterachse des Mazda5 kommt eine Multilenker-Konstruktion zum Einsatz, die den Radsturz und die Höhe des Rollzentrum optimiert sowie für einen guten Geradeauslauf, höchste Stabilität und eine präzise Lenkreaktion sorgt. Für Diesel-Modelle wurden die Raten der hinteren Schraubenfedern angepasst. Da Dämpfer und Federn an verschiedenen Stellen untergebracht wurden, konnte die Stoßdämpfer-Reibung minimiert werden. Die Federn sind unterhalb des Bodens angebracht, was mehr Raum für die Passagiere der dritten Sitzreihe bedeutet. Die gesamte hintere Aufhängung wurde so ausgelegt, dass sie unterschiedliche Belastungen durch Passagier-/Gepäckkombinationen leicht bewältigt.

Lenkung
Die Benzinmotoren werden mit einer elektrohydraulischen Servolenkung (Electro Hydraulic Power Assisted Steering = EHPAS) kombiniert, die eine optimale Lenkkraftunterstützung in jeder Situation gewährleistet. Die Leistung der Hydraulik-Pumpe wird bei diesem System elektronisch und in Abhängigkeit von Fahrzeuggeschwindigkeit und Lenkeinschlag gesteuert. Vorteil dieser benzinsparenden Auslegung: Servounterstützung wird nur dann bereitgestellt, wenn der Fahrer sie auch wirklich benötigt.

Bei hohen Geschwindigkeiten liefert EHPAS daher nur wenig Unterstützung, um eine in der Mittellage ein präzises Lenkgefühl zu gewährleisten. Bei niedrigen Geschwindigkeiten, also zum Beispiel im Stadtverkehr oder beim Einparken, wird die Lenkarbeit des Fahrers dagegen deutlich erleichtert.

Bei Varianten mit Diesel-Motoren setzt Mazda dagegen auf ein rein hydraulisches System. Die Servounterstützung erfolgt hier in Abhängigkeit zur Motordrehzahl; sie ist auf minimale Reibung und exzellente Rückmeldung in jeder Situation ausgelegt.

Bremsen
Der Mazda5 verfügt über Scheibenbremsen an allen Rädern, vorne innenbelüftet. Dadurch fallen nicht nur die Bremswege kurz aus, sondern das Fahrzeug ist während des Bremsvorgangs auch leichter zu kontrollieren. Je nach Radgröße sind die Durchmesser der Bremsen unterschiedlich. Für die 15-Zoll-bereiften Fahrzeuge kommen vorne Scheiben mit 278 Millimeter und hinten mit 280 Millimeter Durchmesser zum Einsatz. Die 16-Zoll-bereiften Mazda5 sind vorne mit 300 Millimeter und hinten mit 302 Millimeter großen Scheiben ausgestattet. Ein kleiner Hauptzylinder und ein im Durchmesser 254 Millimeter großer Bremsverstärker sorgen für hohe Bremskräfte und feinfühlige Rückmeldungen. Zudem entwickelt sich der Bremskraftaufbau linear zum vom Fahrer eingesetzten Pedaldruck.

Zum Bremssystem gehört ein Dreikanal-Antiblockier-System (ABS) mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD). Auch ein mechanischer Bremsassistent und eine dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) inklusive Traktionskontrolle (TCS) sind Teil der Serienausstattung. Das Resultat dieser modernen Bremstechnologie: Der Mazda5 kommt mit kalten Bremsen aus einer Geschwindigkeit von 100 km/h nach nur 39 Metern* zum Stillstand.

Sicherheit: Keine Kompromisse

 

  • Starke Karosseriestruktur

 

  • Stets mit an Bord: Sechs Airbags

 

  • Verbesserter Fußgängerschutz

 

Der Mazda5 verfügt in normalen Fahrsituationen über ein gutmütiges und stabiles Handling. Eine Reihe von aktiven und passiven Sicherheitsfeatures stärken zusätzlich das Vertrauen in die Fähigkeiten des neuen Kompaktvans.

Aktive Sicherheit
Eines der wichtigsten aktiven Sicherheitselemente des Mazda5 ist die vergleichsweise hohe Sitzposition mit guter Rundumsicht und das sichere sowie unter allen Bedingungen gutmütige und agile Fahrverhalten. Um seinen Fahrer in potenziell gefährlichen Situationen optimal unterstützen zu können, verfügt der Mazda5 über eine Reihe aktiver Sicherheitssysteme. Dazu zählen unter anderem die elektronische Stabilitätskontrolle (DSC) mit Traktionskontrolle (TCS) und einem modernen Antiblockiersystem mit elektronischer Bremskraftverteilung sowie großdimensionierte Scheibenbremsen (vorne innenbelüftet), eine Lichtautomatik und ein Regensensor. Alle diese Helfer tragen dazu bei, kritische Situationen im Ansatz zu vermeiden, so dass es möglichst erst gar nicht zu einem Unfall kommt.

Passive Sicherheit
Grundlage für das Mazda-Konzept im Bereich der passiven Sicherheit ist die hochfeste Karosseriestruktur des neuen Kompaktvans mit dem Mazda Advanced Impact Distribution and Absorption System (MAIDAS). Es absorbiert die Aufprallenergie und leitet sie um die Insassen herum. Die bekannt effektive Triple-H-Struktur der Plattform wurde genauso wie die Dachstruktur nochmals verstärkt. In den Vordertüren steckt zudem ein wirksamer Seitenaufprallschutz. Die B-Säulen sind aus hochfesten Stählen konstruiert und verfügen, wie die Seitenschweller, über zusätzliche Verstärkungen. Unterhalb der B- und C-Säulen wurden ebenfalls Verstär- kungen angebracht, die eine feste Verbindung mit den Seitenschwellern herstellen. Auch im hinteren Bereich des Mazda5 wurde hochfester Stahl verbaut, der einen Heckaufprall absorbieren kann. Die zur hinteren Karosserie gehörenden Bauteile und die seitlichen Schienen überlappen sich, so dass sie eine gemeinsame Fläche bilden. Dies erleichtert die Ableitung der Kräfte bei einem Heckaufprall. Der Tank ist crashsicher vor der Hinterachse platziert.

Falls ein Unfall nicht zu vermeiden ist, hat Mazda auch im Innenraum viele Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Passagiere getroffen. Alle Sitze sind mit Dreipunktsicherheitsgurten und einstellbaren Kopfstützen ausgestattet, die beiden vorderen Plätze verfügen zusätzlich über Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer und eine Warneinrichtung für nicht angelegte Sicherheitsgurte. Neben Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer zählen auch zwei Fensterairbags zum Serienstandard. Sie reichen über alle drei Sitzreihen und schützen die Passagiere gegen ein seitliches Anschlagen des Kopfes. Das im Falle eines Frontalcrashs aus seiner Verankerung fallende Bremspedal sowie die Sicherheitslenksäule tragen zu einer weiteren Reduzierung des Fahrer-Verletzungsrisikos bei.

Energieabsorbierende Materialien im Bereich der Türsäulen und im seitlichen Dachbereich minimieren zusätzlich die Gefahr von Kopfverletzungen. Alle elektrisch zu betätigenden Fenster sind mit einem Einklemmschutz versehen. ISOFIX- Befestigungspunkte auf den beiden äußeren Plätzen der zweiten Sitzreihe erlauben eine sichere Installation von Kindersitzen.

Der Mazda5 verfügt über einen weitreichenden Fußgängerschutz. Die Motorhaube wurde so konstruiert, dass sie an jeder Stelle mindestens rund 100 Millimeter „Luft“ vor dem ersten Kontaktpunkt im Motorraum aufweist. Zusätzlich wird im oberen Bereich der Motorhaube besonders dünnes Material eingesetzt, das im Falle einer Kolli- sion mit einem Menschen die Aufprallenergie besonderes gut absorbiert. Unterhalb der Stoßstange wurde die Längssteifigkeit verstärkt. Die Gefahr für einen Fußgänger, unter das Fahrzeug zu geraten, wird damit deutlich reduziert.

Umwelt: Reduzierte Belastungen

 

  • „Sanfte“ Produktion

 

  • Zu 90 Prozent recyclingfähig

 

  • Geringer Verbrauch für weniger CO2-Ausstoß

 

  • Serienmäßige Partikelfilter für alle Dieselversionen

 

Der Mazda5 wurde so konzipiert, dass negative Umwelteinflüsse während der Produktion, seiner Laufzeit und beim anschließenden Recycling möglichst gering bleiben. Natürlich ohne die Sicherheit, die Funktionalität oder den Fahrspaß im neuen Kompaktvan negativ zu beeinflussen.

Alle Entwicklungs- und Produktionsstätten im japanischen Hiroshima wurden in der Zeit zwischen 1998 und 2000 nach der ISO-Norm 14001 zertifiziert. Der Mazda5 wird in einer sauberen und sicheren Umgebung produziert und wurde so konzipiert, dass während der Produktion nur ein absolutes Minimum an umweltgefährlichen Materialien zum Einsatz kommt. Als Konsequenz all dieser Bemühungen ist der Mazda5 fast vollständig frei von Blei, hexavalentem Chrom, Quecksilber und Cadmium. Mazda erfüllt damit ein entsprechendes EU-Gesetz.

Der Mazda5 wird aber nicht nur mit deutlich weniger giftigen Substanzen hergestellt als vergleichbare Fahrzeuge in der Vergangenheit. Er wurde auch so ausgelegt, dass er am Ende des Lebenszyklus zu großen Teilen wiederverwertet werden kann. So wurden zum Beispiel für die vorderen und hintern Stoßfänger, für den Instrumententräger und in der Kabine Polypropylene eingesetzt, die sich später besonders einfach recyceln lassen.

Auch die bei den Teppichen verwendeten Klebemittel wurden so ausgewählt, dass sie einfach vom Material zu trennen sind. Die Benzin-Motoren werden vollständig aus leicht zu recycelndem Aluminium hergestellt. Alle Kunststoffteile sind nach internationalen Standards markiert und so leicht zu identifizieren. Diese Maßnahmen haben zur Folge, dass der Mazda 5 eine Wiederverwertungsquote von 90 Prozent erreicht und damit ein von der Japanese Automobile Manufacturers Association (JAMA) gesetztes Ziel erreicht.

Auch während seines Betriebes ist der Mazda5 ein umweltfreundliches Fahrzeug. Seine Motoren arbeiten mit hoher Verdichtung und besonders reibungsarmen Komponenten. Dadurch sind die Aggregate allesamt sehr sparsam und stoßen relativ wenig CO2 aus. Die Diesel-Antriebe arbeiten mit moderner Common-Rail-Technologie, was für niedrigen Verbrauch, und weniger Ausstoß an CO2 (173 g/km) und NOx sorgt. Zudem sind sämtliche Diesel-Varianten serienmäßig mit einem Partikelfilter ausgerüstet, wodurch die Motoren praktisch keinerlei Rußpartikel mehr emittieren. Alle Motoren – Diesel und Benziner – erfüllen die Euro 4-Abgasnorm.

 

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