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Nach 48 Monaten Entwicklungszeit und Investitionen von insgesamt über zwei Milliarden Euro feiert die neue Mercedes-Benz E-Klasse auf der Motor-Show in Brüssel ihre Weltpremiere. Die Limousine setzt mit einer Vielzahl technischer Innovationen neue Standards auf dem Gebiet der Fahrzeugsicherheit, des Komforts und der Fahrdynamik.

 

Ebenso wie beim erfolgreichen Vorgängermodell demonstriert die Stuttgarter Automarke auch mit der neuen E-Klasse ihre weltweite Technologieführerschaft. Die Limousine definiert abermals die Standards in der automobilen Oberklasse und übernimmt in allen wichtigen Entwicklungsdisziplinen eine Vorbildfunktion. Zukunftsweisende Innovationen, die weltweit keine andere Automobilmarke bie- tet, gehen mit der neuen E-Klasse in Serie oder sind erstmals in dieser Fahrzeugklasse lieferbar. Ein Beispiel für diese technologische Exklusivität auf höchstem Niveau ist das von Mercedes-Benz entwickelte elektrohydraulische Bremssystem Sensotronic Brake Control (SBCÔ), das zur Serienausstattung der neuen E-Klasse gehört. Weltpremiere im Automobilbau feiern auch ein neuartiger fahrdynamischer Multikontursitz, der sich automatisch der jeweiligen Fahrsituation anpasst, und die weiterentwickelte Luftfederung AIRMATIC DC (Dual Control) für vorbildlichen Fahrkomfort.

Typische Design-Merkmale in neuer, dynamischer Interpretation
Das Design der neuen E-Klasse setzt die elegante Linienführung des Vorgängermodells fort und betont mehr denn je den dynamischen Charakter der Limousine. Das markante Vier-Augen-Gesicht, mit dem die E-Klasse erstmals 1995 Zeichen setzte und einen Design-Trend initiierte, zeigt sich mit leicht schräg gestellten Doppelscheinwerfern und Klarglas-Optik in neuer Interpretation und prägt das progressiv-dynamische Erscheinungsbild der Frontpartie. Die gleiche Botschaft vermittelt die Seitenansicht: typisch E-Klasse, aber mit neuer, unverkennbarer Sportlichkeit und Eleganz.

Mit neu entwickelter Luftfederung Komfort- und Sportfahrwerk in einem
Ihren dynamischen Charakter stellt die neue E-Klasse durch vorbildliche Agilität, sportwagenähnliches Handling und perfektes Kurvenverhalten unter Beweis. Eine neu entwickelte Vierlenker-Vorderachse und eine größtenteils aus Aluminium hergestellte Raumlenker-Hinterachse schaffen dafür die technischen Voraussetzungen. Gleichzeitig bieten das serienmäßige, elektrohydraulisch gesteuerte Bremssystem Sensotronic Brake Control (SBCÔ) sowie das elektronische Stabilitäts- programm ESP® ein Maximum an Fahrsicherheit und helfen dem Autofahrer, Notsituationen besser zu beherrschen. SBC feierte vor wenigen Monaten im SL-Sportwagen von Mercedes-Benz Weltpremiere und geht jetzt an Bord der neuen E-Klasse erstmals in Großserie.

Den Fahrkomfort steigert Mercedes-Benz durch das ebenfalls neuartige Luftfedersystem AIRMATIC DC (Dual Control), das mittels moderner Mikro-Elektronik gleichzeitig Federung und Dämpfung steuert. Sensoren überwachen Fahrbahnzustand, Fahrweise und Beladung der Limousine, sodass die AIRMATIC DC stets die optimale Stoßdämpferkraft und Federrate einstellt. Damit löst das System den bisherigen Zielkonflikt bei der Fahrwerksabstimmung zwischen perfektem Komfort und hoher Fahrdynamik -- und erfüllt auf diese Weise die unterschiedlichsten Kundenwünsche. Die Luftfederung gehört zur Serienausstattung des V8-Topmodells E 500 und ist auf Wunsch für alle Modelle der neuen E-Klasse lieferbar.

Premiere für zweistufige Gurtkraftbegrenzer und neue Crash-Sensorik
Die Insassensicherheit perfektioniert Mercedes-Benz durch neu entwickelte, intelligente Rückhaltesysteme, die sich der jeweiligen Insassen- und Unfallsituation anpassen. So ist die neue E-Klasse neben adaptiven Front-Airbags erstmals auch mit zweistufigen Gurtkraftbegrenzern und mit einer automatischen Gewichtsklassifizierung des Beifahrers ausgestattet. In Kombination mit zusätzlichen Crash- Sensoren ermöglichen diese Systeme einen noch präziseren, auf das tatsächliche Unfallgeschehen abgestimmten Insassenschutz. Sidebags für die Frontpassagiere, großflächige Windowbags, Leistungsgurtstraffer, automatische Kindersitzerkennung und Überschlagsensor sind weitere Komponenten der serienmäßigen Sicherheitsausstattung.

Im Vergleich zum Vorgängermodell zeichnet sich die Karosseriestruktur der neuen E-Klasse durch noch größere Verformungszonen im Frontbereich aus. Sie ermöglichen beim Aufprall eine noch bessere Energieaufnahme, sodass die Fahrgastzelle selbst bei schweren Kollisionen weitgehend unbeschädigt bleibt. So erfüllt die neue Mercedes-Limousine die weltweit strengsten Sicherheitstests. Der Anteil hochfester Blechlegierungen, die bei einem Minimum an Gewicht ein Maximum an Sicherheit bieten, wurde bei der neuen Mercedes-Limousine fast verdoppelt. Motorhaube, vordere Kotflügel, Kofferraumdeckel sowie das Front- und Heckmodul stellt Mercedes-Benz aus Aluminium her.

CDI-Motoren der zweiten Generation erstmals auch mit Ausgleichswellen
Für die neue Mercedes-Limousine stehen zunächst fünf Motoren zur Auswahl -- drei Benziner mit sechs und acht Zylindern und einem Leistungsspektrum von 130 kW/177 PS bis 225 kW/306 PS sowie zwei CDI-Triebwerke mit vier und fünf Zylindern und einer Leistung von 110 kW/150 PS bis 130 kW/177 PS. Gegenüber dem Vorgängermodell verringert sich der Kraftstoffverbrauch der neuen E-Klasse um bis zu 0,9 Liter je 100 Kilometer.

Das maximale Drehmoment der Dieselmotoren stieg um bis zu acht Prozent; es erreicht beim E 270 CDI mit 425 Newtonmetern einen neuen Spitzenwert. Die Diesel-Direkteinspritzer zählen zur zweiten Generation der CDI-Motoren und zeichnen sich durch eine Reihe wegweisender technischer Innovationen aus. Den Vierzylinder des E 220 CDI rüstet Mercedes-Benz erstmals mit zwei Ausgleichswellen aus und erzielt dadurch ein beachtliches Plus an Geräusch- und Schwingungskomfort. Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Motorenpalette der E-Klasse durch ein neues Vierzylinder-Benzintriebwerk mit Kompressor sowie weitere CDIMotoren mit vier, sechs und acht Zylindern ergänzt.

Perfekter Klimakomfort mit neuer Vier-Zonen-THERMOTRONIC
Mit viel Liebe zum Detail und höchster Präzision haben die Mercedes-Designer für die neue E-Klasse ein komfortables Interieur entwickelt, das durch Einsatz hochwertiger Materialien Mercedes-typische Qualität und Wertanmutung garantiert. Für perfekten Langstreckenkomfort sorgen eine serienmäßige Klimatisierungs- Automatik, neu entwickelte Sitze und modernste Assistenz-Systeme. Auf Wunsch liefert Mercedes-Benz erstmals die leistungsfähige Vier-Zonen-Klimaanlage THERMOTRONIC, deren Mikro-Computer die Temperatur für Fahrer und Beifahrer sowie für die Mitfahrer auf den äußeren Sitzplätzen im Fond individuell ermittelt und dosiert.

Für Autofahrer, die sich auch in puncto Sitzkomfort noch mehr Individualität wünschen, hat Mercedes-Benz als Weltneuheit den fahrdynamischen Multikontursitz entwickelt. Er ist mit mehreren Luftkammern ausgestattet, die sich je nach Fahrsituation automatisch füllen oder leeren, um Fahrer und Beifahrer in Kurven perfekten Seitenhalt zu bieten.

Drei Lines mit individuellem Charakter und kompletter Serienausstattung
Individualität ist seit jeher ein wichtiges Markenzeichen der Mercedes-Benz E-Klasse. Drei eigenständige Design- und Ausstattungslines erfüllen unterschiedliche Kundenwünsche: CLASSIC, ELEGANCE und AVANTGARDE. Bereits das Basismodell CLASSIC geht serienmäßig mit Autoradio, Klimatisierungs-Automatik, Sensotronic Brake Control, Leichtmetallrädern sowie einer Vielzahl anderer Sicherheits- und Komfortdetails an den Start. Die Line AVANTGARDE setzt durch eigenständige, dynamisch gestaltete Stoßfänger und Seitenschweller sowie durch eine Stoff-Leder-Polsterung und Cockpit-Instrumente mit weißen Zifferblättern besondere Akzente. Bei diesem Modell gehören außerdem lichtstarke Bixenon- Scheinwerfer zur Serienausstattung.

Aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik und Telekommunikation sind in der E-Klasse die neuesten technischen Innovationen lieferbar. Das Autoradio Audio 50 APS sowie das innovative Bedien- und Anzeigesystem COMAND APS (lieferbar ab viertem Quartal 2002) -- beide mit integriertem Navigationsrechner -- zeichnen sich durch grafikfähige Farbdisplays aus, auf denen in Verbindung mit einem fest installierten Autotelefon unter anderem auch SMS-Nachrichten, E-Mails und die Online-Dienste des Mercedes-Benz Portals erscheinen. Die Sprachbedienung LINGUATRONIC steuert an Bord der neuen E-Klasse erstmals auch das Navigationssystem.

Weltweiter Marktanteil von durchschnittlich 24 Prozent
Die neue E-Klasse löst ein erfolgreiches Vorgängermodell ab, das mit einem durchschnittlichen Absatz von über 200 000 Fahrzeugen pro Jahr die meistverkaufte Oberklasse-Limousine der Welt ist. Der Anteil der E-Klasse an diesem Marktsegment beträgt durchschnittlich 24 Prozent -- in manchen Ländern sogar über 40 Prozent. Seit 1995 hat DaimlerChrysler rund 1,4 Millionen Limousinen der E-Klasse produziert.

Modellkonzept & Ausstattung: Evolution eines Bestsellers

    • Start frei für die zweite Generation der erfolgreichen Modellreihe

 

    • Serienausstattung nochmals deutlich aufgewertet

 

    • Drei Lines, fünf Motoren und 15 Farben für perfekte Individualität

 

    • Knapp 1,4 Millionen E-Klasse-Limousinen seit 1995

 

Eine Mercedes-Benz E-Klasse bleibt eine Mercedes-Benz E-Klasse -- unverwechselbar, einzigartig, typisch. Dieser Grundsatz hatte bei der Entwicklung der neuen Modellreihe oberste Priorität. Bewusst setzt die Limousine auf Evolution, auf Weiterentwicklung eines erfolgreichen Konzepts, die das neue Modell noch dynamischer, noch fahraktiver und noch attraktiver macht. Und das bei unveränderten Grundwerten wie Sicherheit, Komfort, Qualität, Ästhetik, Individualität und Wertbeständigkeit. Typisch E-Klasse eben.

Mit anderen Worten: Die E-Klasse ist sich selbst treu geblieben. Diese Botschaft vermittelt bereits der erste Anblick. Die neue Limousine setzt die Linienführung ihres Vorgängers fort, überträgt das Prinzip der Evolution auf eine Reihe typischer Stilelemente und zeigt damit einen noch selbstbewussteren Charakter. Drei eigenständige Design- und Ausstattungslines, ein großes Motorenprogramm, drei Getriebevarianten, vier Interieur- und bis zu 15 Exterieurfarben sowie zahlreiche innovative Wunsch-Extras machen die automobile Individualisierung perfekt, sodass aus jeder Limousine dieser Mercedes-Modellreihe ein wertvolles Einzelstück wird.

In der Line CLASSIC präsentiert sich die E-Klasse mit allen Mercedes-typischen Qualitätsmerkmalen. Komplett ausgestattet, mit serienmäßigem Sensotronic Brake Control, mit Side- und Windowbags, mit Klimatisierungs-Automatik, mit Autoradio und mit Leichtmetallrädern bietet diese Modellvariante einen überaus attraktiven Einstieg in die Welt der neuen E-Klasse. Die serienmäßige Ausstattung der Line CLASSIC (Auszüge):

    • Adaptive Airbags und Gurtkraftbegrenzer für Fahrer und Beifahrer

 

    • Aero-Scheibenwischer

 

    • Service-System (ASSYST PLUS)

 

    • Antiblockier-Bremssystem (ABS)

 

    • Armlehne mit Ablagefach

 

    • Außenspiegel beheizt, elektrisch einstellbar

 

    • Außentemperaturanzeige

 

    • Automatikgurte im Fond dreifach

 

    • Automatische Kindersitzerkennung

 

    • Autoradio Audio 20 CC mit Telefontastatur

 

    • Beifahrer-Erkennung mit Gewichtsklassifizierung

 

    • Brems-Assistent

 

    • Drehzahlmesser

 

    • Edelholzausstattung Calyptus Linea

 

    • ESP®

 

    • Fahrlicht-Assistent

 

    • Fensterheber elektr. betätigt, 4fach

 

    • Fernentriegelung für den Kofferraum

 

    • Fondkopfstützen dreifach

 

    • Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorn und an den äußeren Sitzplätzen im Fond

 

  • Klimatisierungsautomatik THERMATIC mit Staub-Pollenfilter
  • Leichtmetallräder
  • Lenkrad höhen- und längseinstellbar
  • Lordosenstütze
  • Multifunktions-Lenkrad
  • Nebelscheinwerfer
  • Regensensor mit stufenloser Intervallsteuerung
  • Schließsystem ELCODE
  • Sechsgang-Schaltgetriebe
  • Seitenblinker in den Außenspiegeln
  • Sensotronic Brake Control
  • Servolenkung
  • Sidebags vorn
  • Sitzhöhen- und Lehneneinstellung elektrisch
  • SPEEDTRONIC mit Tempomat
  • Tipp-Wischfunktion
  • TIREFIT mit elektrischer Luftpumpe
  • Wärmedämmendes Glas grün getönt
  • Windowbags
  • Zentral-Display im Kombi-Instrument
  • Zentralverriegelung mit Crash- Sensor

Das V6-Modell E 320 stattet Mercedes-Benz zusätzlich mit Fünfgang-Automatik, Parameter-Servolenkung und einem 80-Liter-Tank aus.

Die Line ELEGANCE macht ihrem Namen durch ein noch exklusiveres Erschei- 15 nungsbild alle Ehre. Das Exterieur setzt durch dezente Chrom-Applikationen an den Stoßfängern, Seitenschutzleisten und Türgriffen sowie durch eine atlasgraulackierte Lamellen-Kühlermaske Akzente der eleganten Art. Im Interieur unterscheidet sich diese Modellvariante vor allem durch Zierteile aus braunem Wurzelnuss- Holz und Chromringe an den Cockpit-Instrumenten. Die zusätzliche Serienausstattung (gegenüber CLASSIC) der Line ELEGANCE (Auszüge) auf einen Blick:

    • Edelholzausstattung Wurzelnuss braun

 

    • Innenbeleuchtung mit Ambiente-Licht

 

    • Kombi-Instrument mit Chromringen

 

    • Kühlermaske mit vier Lamellen in Atlasgrau hochglänzend lackiert

 

    • Lederlenkrad in Ausstattungsfarbe

 

    • Leichtmetallräder im 13-Loch-Design

 

    • Schalthebelbalg und –knauf aus Leder

 

    • Seitliche Schutzleisten mit Chromeinlage

 

    • Sicherheitsgurte in Ausstattungsfarbe

 

      li> Sonnenblenden mit Make-up-Spiegeln beleuchtet

 

    • Spiegel automatisch abblendend

 

    • Stoßfänger mit Chromleisten

 

    • Türgriffe in Wagenfarbe lackiert mit Chromleisten

 

    • Umfeldbeleuchtung in den Außenspiegeln

 

Der Name AVANTGARDE charakterisiert Mercedes-Modelle mit besonderem Flair: jung, dynamisch, progressiv und in hohem Maße individuell. Diesem Anspruch entspricht die neue E-Klasse unter anderem durch eigenständig gestaltete Stoßfänger und Seitenschweller, durch blau getöntes Glas, durch Bixenon-Scheinwerfer, durch eine Sitzanlage mit Stoff-Leder-Polsterung sowie durch Cockpit- Instrumente mit hellen Skalen. Die zusätzliche Serienausstattung (gegenüber CLASSIC, Auszüge) im Überblick:

    • Abdeckung am Schalthebel in Chrom matt mit Chromrahmen

 

    • Bixenon-Scheinwerfer mit Hochdruck-Reinigungsanlage und dynamischer Leuchtweiteregulierung

 

    • Bremslichter in LED-Technik

 

    • Drehschalter für Radio, Gebläse und Temperatur mit Chromringen

 

    • Edelholzausstattung Vogelaugenahorn schwarz

 

    • Innenbeleuchtung mit Ambiente-Licht

 

    • Kombi-Instrument mit Frontblende in Chrom matt, weißen Skalen und Chromringen

 

    • Kühlermaske mit fünf Lamellen in Schwarz hochglänzend lackiert

 

    • Lederlenkrad in Ausstattungsfarbe

 

    • Leichtmetallräder im 5-Speichen-Design

 

    • Polsterung in Stoff-Leder-Kombination

 

    • Schalthebelbalg und -knauf aus Leder

 

    • Seitenschweller in eigenständiger Form

 

    • Seitliche Schutzleisten mit Chromeinlage

 

    • Sicherheitsgurte in Ausstattungsfarbe

 

    • Sonnenblenden mit Make-up-Spiegeln beleuchtet

 

    • Spiegel automatisch abblendend

 

    • Stoßfänger in eigenständiger Form mit Chromzierstäben

 

    • Türgriffe in Wagenfarbe lackiert mit Chromleisten

 

    • Umfeldbeleuchtung in den Außenspiegeln

 

    • Wärmedämmendes Glas blau getönt

 

Das neue V8-Topmodell E 500 ist in den Lines ELEGANCE oder AVANTGARDE lieferbar und bietet zusätzlich Fünfgang-Automatik, Luftfederung AIRMATIC DC (Dual Control), Vier-Zonen-THERMOTRONIC, 17-Zoll-Leichtmetallräder, Parameter- Servolenkung und einen 80-Liter-Tank.

Insgesamt bieten die Lines der neuen E-Klasse bereits in der Serienausstattung deutlich mehr Details als das Vorgängermodell. Noch individuellere Wünsche erfüllt Mercedes-Benz durch ein umfangreiches Angebot an Wunsch-Extras, die Komfort, Funktionalität und Fahrspaß weiter steigern. Ein Großteil dieser Innovationen ist auf den Seiten acht bis zehn beschrieben.

Kasko und Kosten: Vorteile für Mercedes-Kunden
Ein fortschrittliches Fahrzeugkonzept wie die neue E-Klasse macht sich nicht nur in puncto Sicherheit, Komfort und Fahrdynamik bemerkbar, es schont auch die Geldbeutel der Autobesitzer. Beispielsweise bei den Versicherungsprämien: Die deutschen Autoversicherer bescheinigen der neuen Mercedes-Limousine eine sehr gute Reparaturfreundlichkeit. Nach ausgiebigen Analysen und Crash-Tests stufen die Versicherungen den E 240 in die günstige Vollkasko-Typklasse 20 ein. Damit hat sich das V6-Modell gegenüber seinem Vorgänger um fünf Typklassen verbessert, sodass die Versicherungsprämien in der Vollkasko deutlich günstiger ausfallen. Auch die anderen Motorvarianten haben sich im Vergleich zur bisherigen E-Klasse verbessert: der E 320 ebenfalls um fünf Typklassen und der E 220 CDI sogar um sechs. Auch bei der Wartung ihrer E-Klasse können Mercedes- Kunden Geld sparen. Durch das erweiterte ASSYST-PLUS-System sinken die Kosten um rund 20 Prozent.

Märkte und Modelle: Bis zu 40 Prozent Marktanteil
Die Limousinen der E-Klasse sind weltweit auf der Überholspur. Mit einem durchschnittlichen Absatz von über 200 000 Fahrzeugen pro Jahr ist diese Mercedes- Modellreihe das erfolgreichste Oberklasse-Automobil der Welt. Ihr Anteil an diesem Marktsegment beträgt durchschnittlich 24 Prozent -- in manchen Ländern sogar über 40 Prozent:

    • In Westeuropa entscheidet sich in diesem Marktsegment durchschnittlich rund jeder fünfte Neuwagenkäufer für die E-Klasse

 

    • In Deutschland erzielt die Mercedes-Limousine mit einem Anteil von durchschnittlich über 40 Prozent das beste Ergebnis in dieser Fahrzeugklasse

 

    • In den USA beträgt der Marktanteil der E-Klasse zwischen 15 und 23 Prozent

 

    • In Asien (inklusive Japan) wählen im Durchschnitt rund 20 Prozent aller Neu- wagenkäufer im Segment der oberen Mittelklasse das Modell mit dem Stern.

 

Die E-Klasse ist nicht nur hinsichtlich ihrer Markterfolge ein „Welt-Auto“, auch ihre Produktion läuft an weltweit sechs Standorten: in Deutschland, Malaysia, Thailand, Indien, Ägypten und den Philippinen. Vom Vorgängermodell der neuen E-Klasse hat Mercedes-Benz seit 1995 insgesamt 1 374 409 Limousinen produziert. Mit einem Anteil von knapp 20 Prozent ist der E 320 die beliebteste Modellvariante in der E-Klasse, gefolgt vom E 220 CDI mit etwa 16 Prozent, der europaweit die meistverkaufte Modellvariante ist. Mehr als jeder zweite Mercedes-Kunde (55 Prozent) entscheidet sich für die Line ELEGANCE, auf AVANTGARDE und CLASSIC entfallen 25 bzw. 20 Prozent der Bestellungen.

Dank ihres dynamischen Erscheinungsbildes, ihrer herausragenden Spitzentechnik und ihrer markentypischen Qualität bietet die neue E-Klasse alle Voraussetzungen, um die Erfolgsserie des Vorgängers fortzusetzen. Mercedes-Benz plant eine Absatzsteigerung von rund zehn Prozent -- für das Jahr 2002 sind 200 000 Fahrzeuge geplant und für 2003 über 250 000.

Design: Formen mit Format

    • Vier-Augen-Gesicht in neuer aktueller Interpretation

 

    • Elegante Seitenlinie mit Design-Merkmalen eines Coupés

 

    • Interieur mit hoher Wertanmutung und großer Sorgfalt bis ins Detail

 

März 1993 auf dem Automobilsalon in Genf: Mercedes-Benz weckt mit einer Coupé-Studie Aufmerksamkeit, die sich in Form und Gestaltung deutlich von den bis dato produzierten Modellen mit dem Stern unterscheidet. Statt der herkömmlichen Rechteck-Scheinwerfer und der markanten, chromverzierten Kühlermaske zieren vier ovale Scheinwerfer das Frontdesign des Coupés.

Für Fachleute stand bereits damals fest: Das waren Signale des Neubeginns. Mercedes-Benz ging in die Offensive -- nicht nur formal, sondern vor allem auch markenpolitisch. Bereits zwei Jahre später war das neue Frontdesign Realität. 24. Juni 1995: Die neue E-Klasse präsentiert sich bei den Niederlassungen und Vertriebspartnern von Mercedes-Benz -- und setzt mit ihrem einzigartigen Erscheinungsbild buchstäblich Zeichen. Das „Vier-Augen-Gesicht“ wird zum Signum der Stuttgarter Traditionsmarke, die man fortan buchstäblich mit „neuen Augen“ sieht.

Hatten Skeptiker anfangs befürchtet, das neue Frontdesign sei nur ein kurzlebiger modischer Gag und entspräche somit ganz und gar nicht dem markentypischen Prinzip stilistischer Zeitlosigkeit, so verstummte diese Kritik rasch. Auch mit dem Vier-Augen-Gesicht beweist Mercedes-Benz formale Kontinuität: Sieben Variationen sind bisher erschienen -- jede von ihnen prägt einen eigenständigen Auto- Charakter, jede beweist hohe Aktualität.

Die neue E-Klasse präsentiert die achte Interpretation dieses faszinierenden Themas: Die elliptischen Doppelscheinwerfer wurden schräger gestellt und bilden nun mit dem Formverlauf der ebenfalls neu gestalteten Kühlermaske eine harmonische Parallele, die das dynamische Erscheinungsbild der Frontpartie unterstützen. Zusätzliche Eleganz kommt durch die Klarglas-Optik der Scheinwerfer ins Spiel, deren hochglänzende Reflektoren effektvolle Brillanz ins Bild bringen. Die Linse, die das Licht der Projektionsscheinwerfer bündelt, setzt weitere Akzente und macht den Auftritt der neuen E-Klasse auch bei Dunkelheit unverwechselbar.

Die elliptischen Scheinwerfer bestimmen das Formenspiel der Frontpartie
Für die Mercedes-Designer waren die vier Augen von Anfang an mehr als nur ein interessantes Scheinwerfer-Design, mehr als nur ein Blickfang mit Signalwirkung. Sofort hatten sie das große stilistische Potenzial dieser Idee für die gesamte Karosseriegestaltung erkannt und nutzen es für die Kreation eines ganzheitlichen Design-Themas. Die E-Klasse zeigt es aufs Neue: Die vier Augen bestimmen das Formenspiel der gesamten Frontpartie; Motorhaube und Kotflügel greifen die markanten Rundungen der Scheinwerfer auf und setzen sie als spannungsvolle, kraftbetonende Wölbungen nach hinten fort. So entwickeln sich auf Basis des Vier-Augen-Designs formschöne Skulpturen mit ausdrucksstarker Symbolik. Ganz bewusst weckt diese Linienführung Assoziationen zur menschlichen Anatomie, erinnert mit ihren sanften Rundungen an den muskulösen Körperbau durchtrainierter Athleten: Ein Bild, das gut zum dynamischen Charakter der neuen E-Klasse passt.

Ebenso wie die Kühlermaske betont auch die Frontschürze die Breite der Frontpartie und symbolisiert auf diese Weise Kraft und Leistungsbereitschaft. Zugleich dienen beide Bauteile als Identifizierungsmerkmale der Design- und Ausstattungs lines: Das AVANTGARDE-Modell erhält zur Betonung seines progressiv-dynamischen Charakters im unteren Lufteinlass des Frontstoßfängers eine lackierte Querspange und kleine Spoilerlippen an den Außenseiten. Die Kühlermaske unterscheidet sich durch fünf schwarz lackierte, hochglänzende Lamellen mit Chromzierstäben von den beiden anderen Lines.

Die coupé-ähnliche Linienführung symbolisiert Dynamik und Eleganz
Der sportlich-dynamische Gesamteindruck wird durch die keilförmige Seitenansicht der neuen Limousine verstärkt. Eine bogenförmig gespannte Schulterlinie betont die kraftvolle Erscheinung der E-Klasse und streckt die Karosserie. Auf dieser kräftigen, durchtrainierten Schulter stützt sich eine markante C-Säule ab und betont durch ihre weiche, schwungvolle Form wiederum das Grundthema Dynamik. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die coupé-ähnliche Linienführung, die das Dach als eine elegante, lang auslaufende Kuppel formt. Die B-Säulen sind bewusst unauffällig schwarz lackiert, um den optisch fließenden Dachverlauf nicht zu stören.

Das Heck zeigt einerseits typisches Mercedes-Design, betont andererseits aber auch die Eigenständigkeit der neuen E-Klasse als eine der wichtigsten Modellreihen der Stuttgarter Marke. Bewusst steht es mit seinen betont kompakten Proportionen im Kontrast zur langen Motorhaube und verstärkt dadurch die keilförmige Silhouette der Karosserie.

Interieur: Qualität und Perfektion bis ins Detail
Die Dynamik, Eleganz und Emotionalität des Exterieurs lebt im Innenraum weiter. Man spürt es sofort nach dem Einsteigen: Edle Materialien, hochwertige Oberflächen und attraktive Details prägen ein besonderes Luxus-Ambiente -- Wohlfühlen ist hier Ehrensache.

Die Instrumententafel mit dem Mercedes-typischen Doppelschwung zeichnet sich durch eine geschlossene Linienführung aus, die durch die harmonischen Formübergänge zur Mittelkonsole und zu den Türverkleidungen geprägt wird. Dies sorgt in Verbindung mit den hochwertigen Werkstoffen und den feinen Chromapplikationen für eine hohe Wertanmutung. Qualität bis ins Detail -- Optik und Haptik verbinden sich zu einer perfekten Harmonie.

Ein modernes, technisch anspruchsvolles Herstellungsverfahren für die Instru- mententafel ermöglicht präzise Radien und lässt eine homogene Oberfläche ohne störende Trennfugen oder Nähte entstehen; die Leder-ähnliche Narbung verstärkt den hochwertigen Gesamteindruck zusätzlich. Ein horizontaler Zierstab aus Edelholz trennt das dunkler gehaltene Oberteil der Instrumententafel von ihrem in Ausstattungsfarbe ausgeführten Unterteil.

Die Belüftungsdüsen sind optisch mit dem ergonomisch günstig angeordneten Bediengerät der serienmäßigen Klimatisierungs-Automatik THERMATIC zusammengefasst und somit perfekt in die Form der Instrumententafel integriert. Mit anderen Worten: Form und Funktion erreichen an Bord der neuen E-Klasse eine neue Perfektion. Das gilt auch für die Bedienelemente in der Mittelkonsole und auf der Tunnelverkleidung. Die einzelnen Schalter sind zu Einheiten zusammengefasst, die beispielsweise in der Mittelkonsole eine formschöne und gut erreichbare Leiste bilden. Der Clou: Auf Knopfdruck schwenkt diese Schalterleiste mittels Elektromotors langsam nach oben und öffnet ein dahinter liegendes Ablagefach, in dem auf Wunsch der CD-Wechsler Platz findet.

Edelholz und Aluminium gehen erstmals eine elegante Verbindung ein
ELEGANCE und AVANTGARDE bieten eine neuartige Finesse, die den Innenraum dezent aber dennoch optisch wirkungsvoll aufwertet: eine schmale Chromleiste an der oberen Kante der Holz-Zierstäbe. Erstmals bringen die Mercedes-Designer auf diese elegante Weise Holz und Metall zusammen -- ein neuartiges, aufwändiges Herstellungsverfahren macht es möglich. Überdies sind bei den Lines ELEGANCE und AVANTGARDE die Holz-Zierstäbe an den Türverkleidungen unter- schiedlich ausgeführt und betonen damit zusätzlich die elegant gestalteten Türfelder. Auch die Fondtüren sind mit Holz-Zierstäben ausgestattet.

Für die individuelle Farbgestaltung stehen Mercedes-Kunden bei der neuen E-Klasse vier Interieur- und 15 Exterieurfarben zur Auswahl. Insgesamt sind 46 Kombinationen möglich.

Karosserie: Stabile Verhältnisse

    • Motorhaube, Kotflügel, Heckdeckel und weitere Bauteile aus Aluminium

 

    • Anteil hochfester Stahllegierungen fast verdoppelt

 

    • Luftwiderstand und Auftriebskräfte weiter verringert

 

    • Projektionsscheinwerfer wahlweise mit Halogen- oder Xenonlampen

 

Gutes noch besser zu machen, darin bestand die Hauptaufgabe bei der Karosserieentwicklung der neuen Mercedes-Benz E-Klasse. Galt bereits das Vorgängermodell in wichtigen Disziplinen wie Strukturfestigkeit, Langzeitqualität, Leichtbau, Aerodynamik und -- nicht zuletzt: Sicherheit als Trendsetter in dieser Fahrzeugklasse, so setzt die neue Limousine noch höhere Maßstäbe. Sie machen sich unter anderem durch noch besseren Geräusch- und Schwingungskomfort, perfekte Fahrstabilität, vorbildliche Insassensicherheit und sehr gute Reparaturfreundlichkeit bemerkbar. Die Verwindungssteifigkeit -- ein Indikator für sicheres und komfortables Fahrverhalten -- verbesserte sich gegenüber der bisherigen E-Klasse nochmals um rund 18 Prozent.

Hochfester Stahl und Aluminium sind die wichtigsten Leichtbauwerkstoffe des Karosserierohbaus. Aluminium hält damit erstmals Einzug in die Großserienproduktion von Mercedes-Benz, wobei die Ingenieure der Stuttgarter Automarke ihrem bewährten Prinzip des „intelligenten Leichtbaus“ („Der richtige Werkstoff am richtigen Ort“) auch weiterhin treu bleiben. Es schreibt eine gezielte, durchdachte Verwendung der verschiedenen Materialien vor. Mit anderen Worten: Aluminium kommt nur dort zum Einsatz, wo es gegenüber Stahl Vorteile bietet. Das sind bei der neuen E-Klasse:

    • Motorhaube

 

    • vordere Kotflügel

 

    • Kofferraumdeckel

 

    • Frontmodul mit Frontmodulträger

 

    • Heckmodul

 

    • Hutablage

 

    • Rückwand hinter der Fondsitzlehne (bei Modellen mit einteiliger Sitzanlage)

 

Der Anteil hochfester Stahllegierungen stieg von 20 auf 37 Prozent
Alle anderen Komponenten der Rohbaukarosserie bestehen aus Stahlblech, wobei der Gewichtsanteil hochfester Legierungen von rund 20 Prozent beim Vorgängermodell auf etwa 37 Prozent stieg. Dazu gehört auch ein neuartiger Dualphasenstahl, der sich dank seiner besonderen zweiphasigen Mikro-Struktur durch hohe Festigkeit auszeichnet und deshalb extremen Belastungen standhält. Verschiedene Teile des Unterbodens sowie die Verstärkungen im Bereich der Stoßfänger und Federn bestehen aus diesem Hightech-Material. Einen weiteren Beitrag zur Gewichtseinsparung leistet die neu entwickelte Reserveradmulde aus Kunststoff.

Das bei anderen Mercedes-Modellen bewährte Modulkonzept für die Konstruktion der Front- und Heckpartie übernehmen die Sindelfinger Ingenieure jetzt auch für die E-Klasse, verbessern damit die Reparaturfreundlichkeit der Karosserie maß- geblich und vereinfachen die Karosseriemontage. Der Grund: Front- und Heckmo- dul sind mit der Karosseriestruktur verschraubt und lassen sich deshalb bei einer Unfallreparatur ohne aufwändige Schweißarbeiten austauschen. Auch die einzelnen Bauteile innerhalb der Module sind durch Schrauben miteinander verbunden.

    • Das Frontmodul setzt sich im Wesentlichen aus einem stabilen Aluminium- Querträger zusammen, der nicht nur zur Befestigung des Stoßfängers dient, sondern überdies beim Offset-Frontalaufprall eine wichtige Aufgabe übernimmt: Er leitet die Kräfte auf die nicht belastete Seite um und trägt damit maßgeblich zum Abbau der Aufprallenergie bei. Zwei so genannte Crash-Boxen aus Aluminium stellen die energieaufnehmende Verbindung zu den vorderen Längsträgern der Karosserie her.

 

    • Das Heckmodul der neuen E-Klasse besteht aus einem hochfesten Aluminium- Biegeträger, der durch zwei stählerne Crash-Boxen mit der Heckstruktur verbunden ist. Auch hier ermöglichen Schraubverbindungen einen schnellen und damit kostengünstigen Austausch beschädigter Bauteile. Neben dem reparaturfreundlichen Aluminium-Frontmodul zeichnet sich die Vorbaustruktur der neuen E-Klasse durch hoch belastbare Trägerelemente aus, die maßgeblich zu dem vorbildlichen Insassenschutz der Mercedes-Limousine beitragen. Auch der so genannte Integralträger, an dem Teile der Vorderachse, das Lenkgetriebe und die Motorlager befestigt sind, verformt sich bei einer schweren Frontalkollision und nimmt dabei Crash-Energie auf. Der Montageträger besteht aus hochfestem Stahlblech und ist mit den vorderen Längsträgern der Karosserie verschraubt. Durch die Kombination verschiedener Herstellungsverfahren konnten die Mercedes-Ingenieure das Gewicht des Integralträgers um rund vier Kilogramm verringern -- bei unverändert hoher Steifigkeit und Festigkeit.

 

Fahrgastzelle: Maßgeschneiderte Bleche für den Boden
Bei der Herstellung der Bodenanlage und ihrer Anschlussträger gehen die Sindelfinger ebenfalls neue Wege, um einen idealen Kompromiss zwischen Mercedestypischer Sicherheit und perfektem Leichtbau zu erzielen. So besteht der Hauptboden aus drei unterschiedlichen Blechplatinen, die per Laserstrahl miteinander verschweißt und anschließend in die passende Form gebracht werden. Die mittlere Platine mit hoher Blechdicke (1,0 Millimeter) bildet den Tunnel, das stabile Rückgrat der Fahrgastzelle.

Den beiden Anschlussträgern, die den Fortlauf der vorderen Längsträger in die Bodenstruktur bilden, verleiht Mercedes-Benz durch ein neuartiges, flexibles Walzverfahren die jeweils notwendige Materialstärke und Stabilität. Flexibel bedeutet, dass sich der hochfeste Stahl bereits im Walzwerk so verarbeiten lässt, dass innerhalb eines Bauteils Partien mit unterschiedlicher Blechdicke entstehen. Konkret: Im vorderen Bereich, wo die Crash-Belastungen am größten sind, erhalten die Anschlussträger durch die neue Walztechnik eine größere Materialstärke (1,15 Millimeter) als im hinteren, weniger stark belasteten Teil (0,88 Millimeter). Der homogene Kraftfluss innerhalb des Bauteils ist der wichtigste Vorteil dieses hochmodernen Verfahrens, das Premiere im Großserien-Automobilbau feiert. Neben den beiden flexibel gewalzten Anschlussträgern sorgen auch ein massiver Querträger unter den vorderen Sitzen, ein Trägerprofil zwischen den B-Säulen und Verstärkungsbleche im Fußraum für höchste Stabilität. Ebenfalls neu ist das Konzept des durchgehenden Stirnwandquerträgers, der die beiden Seitenwände miteinander verbindet.

Seitenwand: Technische Perfektion für hohen Insassenschutz
Die Seitenwände der Limousine bestehen zwar aus einem Stück, setzen sich aber aus mehreren Blechplatinen zusammen, die im Stahlwerk mittels Laserschweißens zusammengefügt und anschließend verformt werden.

So ist auch hier durch gezielten Materialeinsatz an den hoch belasteten Stellen für ein Maximum an Festigkeit gesorgt. Zusätzlich ist jede B-Säule mit einem Stahlrohr ausgestattet, das den Insassenschutz beim Seiten-Crash und beim Überschlag perfektioniert.

Heck: Variable Fondsitzanlage auf solider Basis
Erstmals rüstet Mercedes-Benz die E-Klasse auf Wunsch mit einer asymmetrisch geteilten Rücksitzbank aus, die sich mit wenigen Handgriffen im Verhältnis 1 : 2 umklappen lässt. Damit auch die umklappbaren Lehnen der Fondsitze sicheren Halt bieten, entwickelten die Mercedes-Ingenieure für die Rückwand der Fahrgastzelle ein umlaufendes Tragwerk, das mit den Seitenwänden, dem Bodenblech und der Hutablage verschweißt ist. Es bildet somit nicht nur eine sichere Grundlage für die Befestigung der Lehnenscharniere und -schlösser, sondern trägt auch zu der hohen Verwindungssteifigkeit der Rohbaukarosserie bei. Die hinteren Längsträger der neuen E-Klasse zeichnen sich durch ein durchgehendes geschlossenes Kastenprofil mit gezielt abgestufter Materialstärke aus. Diese Bauteile können hohe Kräfte aufnehmen und tragen damit beim Heckaufprall maßgeblich zur Insassensicherheit bei.

Das Öffnen und Schließen des Kofferraumdeckels erfolgt per Elektromotor
Für den Aluminium-Kofferraumdeckel bietet Mercedes-Benz auf Wunsch eine komfortable Fernsteuerung an: Ein Tastendruck am elektronischen Schlüssel der E-Klasse oder am Schalterfeld in der Innenverkleidung der Fahrertür genügt, und der Heckdeckel wird entriegelt. Danach schwingt er mit Hilfe eines Elektromotors und zweier Federn automatisch nach oben. Zum Schließen betätigt der Autofahrer

 

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