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Mercedes A-Klasse AMG

Performance, Dynamik und Effizienz – nicht nur bei der Motorentechnologie erfüllt Mercedes-AMG höchste Ansprüche, auch bei der Kraftübertragung. Serienmäßig sind A 45 AMG und CLA 45 AMG mit dem Performance-orientierten AMG Allradantrieb 4MATIC ausgerüstet. Weitere AMG Modelle mit Allradantrieb werden folgen.

 

Kompakte, gewichtsgünstige Konstruktion

Perfekte Traktion: Der Performance-orientierte AMG Allradantrieb 4MATIC bringt die Motorleistung optimal auf die Straße – egal bei welchen Witterungsbedingungen. Zudem hebt er die Fahrdynamik von A 45 AMG und CLA 45 AMG aufs höchste Niveau. Bei Konzeption und Entwicklung standen die Begriffe „Performance“ und „Dynamik“ im Fokus. Den Leistungsfluss zum hinteren Antriebsstrang übernimmt eine kompakte Power Take-off Unit (PTU), die vollständig in das AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Sportgetriebe integriert ist und über den Ölhaushalt des Sportgetriebes mit Schmierstoff versorgt wird. Im Vergleich zu anderen Allradsystemen, bei denen der Abzweig über eine Add-on-Komponente mit eigenem Ölkreislauf realisiert ist, ergeben sich deutliche Gewichtsvorteile. Zusammen mit den reibungsminimierten Kegelrollenlagern erzeugt die PTU so einen sehr guten Wirkungsgrad. Damit nicht genug: Im Vergleich zu den Allradversionen der Wettbewerber ist das Systemgewicht des AMG Allradantrieb 4MATIC bis zu 25 Prozent niedriger.

Wie bei allen Allradsystemen mit vorderer, quer liegender Antriebseinheit muss auch hier der Leistungsfluss um 90 Grad umgelenkt werden. Beim AMG Allradantrieb 4MATIC erfolgt das auf dem denkbar einfachsten Weg:

Das Differenzialrad des Grundgetriebes treibt das Stirnrad der PTU an, eine kompakte Kegelradstufe lenkt den Leistungsfluss um. Über einen Abtriebsflansch und eine Kardanwelle erfolgt der Antrieb auf der Hinterachse.

Die Kraft des AMG 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbomotors leitet eine zweiteilige Kardanwelle an die Hinterachse weiter. Um die Crashbelastungen für die Passagiere bei einem Frontal- oder Heckaufprall zu minimieren, ist die Kardanwelle mit einem Crashgelenk ausgestattet. Für eine günstige Gewichtsverteilung ist eine elektrohydraulisch gesteuerte Lamellenkupplung mit dem Hinterachs-Differenzial verblockt. Die Lamellenkupplung erkennt, sobald an der Vorderachse Schlupf auftritt. Blitzschnell und für den Fahrer praktisch nicht spürbar, presst eine hydraulische Pumpe das Lamellenpaket zusammen und leitet das Motormoment bedarfsgerecht an die Hinterräder weiter. Für eine besonders schnelle Reaktionszeit ist die Pumpe stets aktiv und muss nicht – wie bei anderen Systemen üblich – jedes Mal neu angetrieben werden. Die Pumpe wird automatisch bereits bei geringen Drehzahlunterschieden zwischen Vorder- und Hinterachse aktiviert, die Druckregelung übernimmt ein vom 3-Stufen-ESP® gesteuertes Proportionalventil.

Torque on demand: Vollvariable Verteilung der Antriebsmomente

Die Antriebsmomente können situationsabhängig vollvariabel zwischen Vorder- und Hinterachse verschoben werden (Torque on demand): Im normalen Fahrbetrieb sind A 45 AMG und CLA 45 AMG im Sinne optimaler Effizienz mit Frontantrieb unterwegs. Bei entsprechender fahrdynamischer Anforderung verteilt der variable AMG Allradantrieb 4MATIC das Moment bis zu einem Verhältnis von 50 zu 50 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse. Beim sogenannten µ-Sprung, also wenn nur die Vorderräder auf einer Eisfläche kurzzeitig die Haftung verlieren, wird blitzschnell das gesamte Moment auf die Hinterräder weitergeleitet. Umgekehrt geht es natürlich genauso schnell: Sobald zusätzliches Antriebsmoment an der Hinterachse nicht mehr sinnvoll ist – beispielsweise bei starken Bremsmanövern mit ABS-Eingriff – wird der hintere Antriebsstrang abgeschaltet und das Moment auf null reduziert.

Mit dieser Strategie verbinden die Entwickler zwei Hauptforderungen des Lastenheftes: bestmögliche Energieeffizienz bei höchster Fahrdynamik und Fahrsicherheit. Die Einflussgrößen für die variable Kraftverteilung sind: Fahrgeschwindigkeit, Quer- und Längsbeschleunigung, Lenkwinkel, Drehzahldifferenz zwischen den einzelnen Rädern, Gangwahl und Fahrpedalstellung.

Eine weitere Eigenschaft der 4MATIC bewirkt eine nochmalige Steigerung der Fahrdynamik und garantiert so mehr Fahrspaß, ohne die Fahrsicherheit zu vernachlässigen. Bei drohendem Unter- oder Übersteuern unter Last wird zunächst das Antriebsmoment so verteilt, dass sich das Fahrzeug stabilisiert. So bleibt der Vortrieb und damit der Fahrspaß bei zügiger Fahrweise auf kurvenreicher Strecke voll erhalten. Erst wenn diese Maßnahmen nicht zu einer Beruhigung führen, greifen die auf die 4MATIC-Bedingungen adaptierten Regelsysteme wie 3-Stufen-ESP® oder 4ETS ein und halten das Fahrzeug auf Kurs.

Das elektronische Traktionssystem 4ETS ist Bestandteil des 3-Stufen-ESP® und bremst die Antriebsräder einzeln ab, wenn sie durchdrehen. Dadurch kann auch auf rutschigem Untergrund, bei einseitiger Straßenglätte oder ständig wechselnden Bedingungen ein hohes Traktionsvermögen aufgebaut werden. Kurz gesagt: Während 4ETS für eine möglichst maximale Traktion unter allen Bedingungen zuständig ist, fällt die bestmögliche Fahrstabilität unter die Regelhoheit des 3-Stufen-ESP®.

3-Stufen-ESP® mit ESP® Kurvendynamik-Assistent

Eine exklusive Besonderheit ist das Zusammenspiel des AMG Allradantrieb 4MATIC mit dem 3-Stufen-ESP® und dem ESP® Kurvendynamik-Assistent. Mithilfe der drei ESP®-Stufen kann der Fahrer die Dynamik des A 45 AMG und CLA 45 AMG individuell auf Knopfdruck variieren. Das sicherheitsbetonte Fahrprogramm in „ESP ON“ unterstützt den Fahrer mit einem neutralen Fahrverhalten. Bei beginnendem instabilem Fahrzustand erfolgt ein Bremseneingriff an einem oder mehreren Rädern sowie eine Rücknahme des Motormoments.

Wenn der ESP®-Taster kurz gedrückt wird, ist der „SPORT Handling Mode“ aktiv. Dieses dynamisch orientierte Fahrprogramm erlaubt durch entsprechende Regelstrategien nicht nur spätere ESP®-Eingriffe, sondern auch mehr Antriebs-moment an der Hinterachse. Im Klartext: mehr Fahrspaß bei engagiertem Fahrstil. Ein langer Druck auf den ESP®-Taster aktiviert „ESP OFF“ – in diesem Modus stehen die ESP®-Funktionen nicht zur Verfügung. ESP OFF sollte nur von versierten Fahrern auf abgesperrten Rennstrecken genutzt werden. Beim Betätigen des Bremspedals stehen während des Bremsvorgangs sowohl im „SPORT Handling Mode“ als auch bei „ESP OFF“ alle Sicherheitsfunktionen des ESP® zur Verfügung.

Eine perfekte Ergänzung dazu ist der ESP® Kurvendynamik-Assistent: Bei dynamischer Kurvenfahrt bewirkt ein unmerklicher Bremseneingriff an einem kurveninneren Rad ein definiertes Giermoment um die Hochachse, so dass das Fahrzeug präzise und jederzeit beherrschbar einlenkt. In Abhängigkeit des gewählten ESP®-Modus wird der ESP® Kurvendynamik-Assistent adaptiert. In den Modi „ESP SPORT Handling Mode“ und „ESP OFF“ wird so der Fahrerwunsch nach erhöhter Agilität und Fahrdynamik unterstützt. Der ESP® Kurvendynamik-Assistent ist eine zusätzliche Funktion des 3-Stufen-ESP® und verbessert spürbar nicht nur die Agilität, sondern auch die aktive Fahrsicherheit im Grenzbereich.

AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Sportgetriebe mit RACE START

Die Motorleistung überträgt das AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Sportgetriebe an alle vier Räder. Das Doppelkupplungsgetriebe ist an den quer eingebauten AMG 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbomotor angeflanscht und verfügt über sieben Gänge, drei Fahrprogramme, eine Zwischengasfunktion und RACE START für bestmögliche Beschleunigungswerte – außerdem überzeugt es durch kompakte Abmessungen, geringes Gewicht und hohe Effizienz sowie durch mustergültige Variabilität, spontane Gangwechsel ohne Zugkraftunterbrechung, maßgeschneiderte Regelstrategie sowie hohen Schaltkomfort. Inspiriert von der Kraftübertragung der Supersportwagen SLS AMG GT und SLS AMG Coupé Black Series wurden wesentliche Software-Module übertragen. Verstärkte Gangräder sorgen für höchste Standfestigkeit. Synchronringe mit Carbon-Reibbelägen dienen nicht nur der Dauerhaltbarkeit, sondern optimieren zusätzlich die Reaktionszeit bei manuellen Gangwechseln – optimale Voraussetzungen für ambitionierte Runden auf einer abgesperrten Rennstrecke.

Mithilfe der drei Fahrprogramme Controlled Efficiency („C“), Sport („S“) und Manuell („M“) kann der Fahrer den Charakter des Fahrzeugs inklusive der Akustik ganz nach persönlichem Geschmack und Einsatzzweck beeinflussen. Im Modus Controlled Efficiency stehen bei sämtlichen Fahrsituationen niedrige Drehzahlen in möglichst hohen Gängen zur Verfügung. Beim Fahren in „C“ wählt das AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Sportgetriebe stets den für den Kraftstoffverbrauch effizientesten Gang und ermöglicht dadurch eine ökologische Fahrweise bei dennoch souveränen Fahrleistungen. Davon profitiert auch die Geräuschentwicklung. Der vorteilhafte Drehmomentverlauf des AMG 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbomotors mit viel Kraft schon bei niedrigen Drehzahlen unterstützt diese Art der Fortbewegung optimal. Außerdem ist im „C“-Modus die ECO Start-Stopp-Funktion aktiviert. Controlled Efficiency bedeutet zugleich auch komfortable Gangwechsel und eine „weich“ ausgelegte Fahrpedalkennlinie für einen sanften Fahrstil.

Die Schaltzeiten im manuellen Modus „M“ und im Sportprogramm „S“ liegen auf ähnlich sportlichem Niveau wie die des Supersportwagens SLS AMG GT. Über eine kurzzeitige und exakt definierte Rücknahme von Zündung und Einspritzung bei Volllast erfolgen die Schaltvorgänge in „M“ und „S“ noch schneller und akustisch emotionaler. Im manuellen „M“-Programm schaltet das AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Sportgetriebe weder bei Volllast noch bei Kickdown automatisch herunter – so kann der Fahrer das hohe Durchzugsvermögen des AMG Turbomotors perfekt ausnützen und die optimalen Schaltvorgänge mit den Lenkradschaltpaddels selbständig wählen. In allen Fahrprogrammen ist die automatische Zwischengasfunktion aktiv – je nach Modus in unterschiedlicher Ausprägung. Das gewünschte Fahrprogramm wird via Tastendruck in der AMG DRIVE UNIT angewählt.

„Kurzzeit-M-Programm“ für noch mehr Dynamik und Fahrspaß

Eine vom SLS AMG Coupé Black Series bekannte Spezialität ist das „Kurzzeit-M-Programm“. Hiermit kann der Fahrer des A 45 AMG und CLA 45 AMG in den Modi „C“ und „S“ durch einmaliges Betätigen am „up“- oder „down“-Schaltpaddle das manuelle Fahrprogramm aktivieren, ohne eine Hand vom Lenkrad nehmen zu müssen. Im Kurzzeit-M-Programm erlebt der Fahrer in den automatischen Fahrprogrammen die volle Dynamik und Performance, ergänzt um die Kickdown-Funktion und automatische Hochschaltvorgänge beim Erreichen der Drehzahlbegrenzung. So kann er sich voll und ganz auf das Erlebnis der beeindruckenden Fahrleistungen konzentrieren. Die Deaktivierung des Kurzzeit-M-Programms und der Wechsel in das zuletzt aktivierte Fahrprogramm „C“ oder „S“ erfolgt abhängig von der aktuellen Fahrsituation und Fahrweise vollautomatisch.

Beschleunigung in Bestzeit mit RACE START

Um in Bestzeit zu beschleunigen, empfiehlt sich die RACE START Funktion: Zunächst muss der Fahrer bei stehendem Fahrzeug im 3-Stufen-ESP® den „SPORT Handling Mode“ und das manuelle Fahrprogramm „M“ aktivieren sowie mit dem linken Fuß das Bremspedal betätigen. Anschließend werden beide Lenkrad-Schaltpaddles gleichzeitig gezogen. Nun gilt es, das Fahrpedal mit dem rechten Fuß ganz durchzutreten und den linken Fuß vom Bremspedal zu nehmen. Im Zentraldisplay erscheint die Meldung „RACE START aktiv “. Die optimale Anfahrdrehzahl wird vollautomatisch bestimmt und das Fahrzeug beschleunigt mit perfekter Traktion – dank AMG Allradantrieb 4MATIC und elektronischem Traktionssystem 4ETS. Ein manuelles Hochschalten ist im RACE START Modus nicht nötig, das AMG Doppelkupplungsgetriebe wechselt die Gänge mithilfe kürzester Schaltzeiten für eine bestmögliche Beschleunigung.

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