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Der MINI ist eine zukunftsorientierte Neuauflage eines Originals. Einerseits präsentiert er in vielerlei Hinsicht das Beste an Technik, das in diesem Segment heute möglich ist, andererseits finden 

sich die Gene und die Charakteristik des Ur-Mini in vielen emotionalen Komponenten wieder.

 

Er ist ein vollwertiger Viersitzer, Ausdruck eines modernen urbanen Lebensstils, der jenseits von Mode und Zeitgeschmack den Erwartungen der Kunden im neuen Jahrtausend Rechnung tragen wird. Er verkörpert die Lust am Leben, verbindet Klassen, Länder, Generationen und ist das genaue Gegenteil eines Statussymbols.

Design
Der MINI besticht in all seinen Varianten durch sein unverwechsel-bares Design, alle Linien sind pur und gleichzeitig elegant. Er wurde als MINI konzipiert und ist damit authentisch in Design und Technik. Der MINI wirkt lebendig und kraftvoll und selbst wenn er steht, erweckt er den Eindruck, als würde er vorwärts drängen.

Die Gestaltung der Motorhaube und die großen runden Scheinwerfer geben dem MINI sein charaktervolles Gesicht. Ein extrem kurzes Heck, eine steil aufsteigende Seitenpartie und die dominanten Heck-leuchten lassen den MINI kompakt, fast bullig wirken. Die Interpreta-tion der Heckleuchten transformiert die eigenständige Formensprache ebenso elegant wie hochwertig ins neue Jahrtausend: Wie bei nur wenigen Fahrzeugen sind sie nicht bis an die Kofferraumöffnung herangeführt – eine ästhetisch überzeugende, aber technisch aufwändige Lösung. Darüber hinaus tragen die Kotflügelverbrei-terungen und die horizontalen Linien der Heckpartie dazu bei, dass der MINI von hinten extrem breit wirkt.

Beim MINI Cooper können Dach und Außenspiegel, unabhängig von den verschiedenen Karosseriefarben auch in weiß oder schwarz geordert werden. Bei einem Dach in Wagenfarbe sind die Außenspiegel grundsätzlich schwarz. Die Außenspiegel sind elektrisch einstellbar.

Beim MINI One ist das Dach in Wagenfarbe gehalten. Farbakzente in schwarz werden durch die Lamellen im Kühlergrill, den Heckklappengriff und die Dachantenne und die Gehäuse der Aussenspiegel gesetzt. Der MINI One bietet alles, was MINI ausmacht zu einem für das Premiumsegment attraktiven Preis.

Besonderen Wert wurde bei der Konzeption des MINI auf einen möglichst großen Radstand und einen niedrigen Schwerpunkt gelegt: Einerseits, um dem typischen MINI Feeling nachhaltig Aus-druck zu verleihen, zum anderen um eine einzigartige Straßenlage zu erhalten und den hohen Anforderungen an die aktive Sicherheit und den Komfort Rechnung zu tragen.

Im Interieur geben in bestem MINI Sinn sehr individuell gestaltete, aber funktionelle Instrumente präzise Auskunft über die wichtigsten Primärfunktionen, wie Motordrehzahl (nur MINI Cooper), Geschwindigkeit, Tankinhalt und Kühlmitteltemperatur. Auch bei der Gestaltung der Mittelkonsole haben sich die Designer und Ingenieure etwas Besonderes einfallen lassen und MINI typische Elemente gekonnt ins 21. Jahrhundert übersetzt.

Technik
Mindestens so aufregend wie die Formensprache des MINI ist seine Technik. So ist seine Karosseriestruktur vorbildlich für dieses Segment. Durch den Einsatz modernster Entwicklungsmethoden, wie z. B. der virtuellen Crashsimulation, wurde eine zwei- bis dreimal höhere Karosseriesteifigkeit als im Umfeld üblich erreicht. Zusammen mit dem hochmodernen und präzisen Fahrwerk ist sie mitverantwortlich für das Go-Kart-ähnliche Fahrgefühl, das dem Fahrer Fahrspaß pur beschert.

Kompromisslos hoch ist der konstruktive Aufwand der im MINI Fahrwerk steckt. So ist die Mehrlenker-Hinterachse des MINI ein echtes Unikat. Sie sorgt für eine optimale Kinematik der Hinter-räder und ermöglicht darüber hinaus eine sehr gute Raumaus-nutzung für den Kofferraum.

Die Vorderachse des MINI basiert auf dem McPherson Prinzip, das Vorteile für Gewicht und Raumausnutzung bietet. Gleichlange Achswellen – sonst nur üblich bei großen Fronttrieblern – sorgen für einen symmetrischen Rückkopplungseffekt der angetriebenen Vorderräder auf die Lenkung beim Kurvenfahren, Beschleunigen und Bremsen.

Große Scheibenbremsen (vorne belüftet) an allen vier Rädern, ergänzt durch das serienmäßige Vier-Sensor ABS mit Kurvenbrems-kontrolle CBC und elektronischer Bremskraftverteilung EBD, bieten eine optimale Bremsleistung des MINI. Auf Wunsch ist darüber hinaus die Traktionskontrolle ASC + T oder die Dynamische Stabilitätskontrolle DSC verfügbar.

Der MINI Cooper wird beflügelt durch ein sehr agiles Vierzylinder-, 16-Ventil-Triebwerk mit 85 kW/115 PS Leistung aus 1,6 Litern Hubraum. Damit sprintet der MINI Cooper in 9,2 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 200 km/h. Vergleichsweise bescheiden nimmt sich da nur der Kraftstoffverbrauch mit 6,7 Liter nach EU gesamt aus.

Dem gegenüber verfügt der MINI One über 66 kW/90 PS, weist eine Beschleunigung 0–100 km/h in 10,9 Sekunden auf, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h und begnügt sich mit 6,5 Litern auf 100 Kilometer.

Der MINI in seinen Varianten setzt sowohl in aktiver wie auch in passiver Sicherheit neue Maßstäbe in seiner Klasse. Durch die überaus widerstandsfähige Fahrgastzelle und einem Airbagsystem, das in dieser Fahrzeugklasse bisher einmalig ist, erreicht der MINI ein Spitzenniveau im Insassenschutz. So werden Fahrer und Beifahrer serienmäßig durch Frontairbags und zusätzlich durch sitzintegrierte Sidebags geschützt. Darüber hinaus verfügt der MINI als einziges Fahrzeug seiner Klasse optional über ein Kopf-airbagsystem (AHPS 2 = Advanced Head Protection System), das den vorderen und hinteren Insassen insbesondere bei seitlichen Kollisionen größtmöglichen Schutz vor Kopfverletzungen bietet. Ebenso einzigartig ist auf Seiten der passiven Sicherheit die serienmäßige Reifenpannenanzeige.

Eigenständige Marke im BMW Group Portfolio
MINI ist eine eigenständige, weltweit verkaufte Marke innerhalb der BMW Group. Gebaut wird der MINI im Werk Oxford, UK, nach den Prinzipien und den Qualitätsanforderungen der BMW Group Fertigung. <p< Exterieur

Mit seinen puren, muskulösen Linien überzeugt der MINI den Betrachter auf Anhieb. Das Auto „klebt“ durch sein modernes Design geradezu auf der Straße, es ist sofort und ohne jede Verwechslungsgefahr als echter MINI zu erkennen. Und auch die Anmutung des Ur-Mini mit langem Radstand und ultrakurzen Überhängen, den sprichwörtlichen „Rädern ganz außen an jeder Ecke“, findet sich authentisch in den neuen MINI Varianten wieder.

Aber diese Ähnlichkeit ist viel mehr als nur eine Designeigenschaft. Denn sie bietet echte Vorteile auf der Straße, mit exzellentem Handling und einer optimalen Straßenlage. Dies wiederum bedeutet sowohl maximale aktive Sicherheit als auch maximalen Fahrspaß.

Von vorne betrachtet verleihen die große Motorhaube, die runden Leuchten und der Kühlergrill dem MINI sein einzigartiges, charakteristisches Gesicht. Ein Meisterstück in Design und Ingenieurskunst ist die Motorhaube: In einem Stück reicht die geschwungene Haube nahtlos bis an die Radhäuser. Anders als bei herkömmlichen Fahrzeugen dieser Klasse sind die Frontleuchten in die Motorhaube integriert, insgesamt eine Herausforderung an die Präzision von Produktion und Montage. Der ebenfalls in die Haube integrierte Kühlergrill des MINI Cooper hat vier horizontale Chromleisten (MINI One: schwarze Lamellen), die ihm ein eigenständiges Aussehen verleihen. Optional können in Anlehnung an den ersten Mini Zierstreifen für die Motorhaube in weiß oder schwarz geordert werden. Das Öffnen der Haube wird von Gasdruckfedern unterstützt.

Die Stoßfänger können optional mit Chromeinlagen ausgestattet werden. Das Lufteinlaßgitter, das in den Stoßfängern integriert ist, besteht aus verchromtem Stahl (MINI One schwarz lackiert). An den Aussenkanten der Stoßfänger sind Schmutzabweiser angebracht, die formschön in Kotflügel und Schwellerleiste übergehen.

Von der Seite gibt die leicht nach hinten ansteigende Gürtellinie dem MINI ein starkes, leistungsorientiertes Profil. Betont wird dieses charakteristische Aussehen durch die horizontalen und vertikalen Designelemente, von der Linie unterhalb der Seitenfenster über die vertikalen Seitenflanken bis hinunter zu den Schwellern.

Der MINI ist in allen Varianten ausschließlich als Zweitürer erhältlich. Die Türen können extrem weit – bis zu 80 Grad – geöffnet werden und ermöglichen damit ein leichtes Aus- und Einsteigen für die Passagiere und darüber hinaus einen leichteren Zugang zu den Fondplätzen. Wenn die Türen des MINI vollständig geöffnet sind, ist er von den Abmessungen breiter als lang.

Elegant und für die Klasse unkonventionell sind die Türen mit rahmen-losen Fenstern. Der MINI verfügt vorn serienmäßig über elektrische Fensterheber mit Mautschaltung. Mit Öffnen der Türen fahren die Fenster minimal selbsttätig herunter, nach Schließen minimal herauf. Das ermöglicht einen optimalen Abschluss zwischen Türscheibe und Türdichtung, wie man es vom BMW 3er Coupé und Cabriolet her kennt, zum effektiven Schutz des Innenraums vor Lärm und Feuchtigkeit.

In der Heckansicht finden sich erneut Stilelemente des legendären Vorgängers wieder: Ein extrem kurzes Heck, eine steil aufsteigende Seitenpartie und die dominanten Heckleuchten lassen den MINI kompakt und gleichzeitig agil wirken. Die Interpretation der Heck-leuchten transformiert die eigenständige Formensprache ebenso elegant wie hochwertig ins neue Jahrtausend: Wie bei nur wenigen Fahrzeugen sind sie nicht bis an die Kofferraumöffnung herangeführt, eine ästhetisch überzeugende, aber technisch aufwändige Lösung. Ebenso wie das steil abfallende, ja fast quadratisch anmutende Heck tragen die Kotflügelverbreiterungen und die horizontalen Hecklinien dazu bei, dass der MINI von hinten extrem breit, fast bullig wirkt.

Die Heckklappe lässt sich zu über 90 Grad öffnen und ermöglicht so einen leichten Zugang zum Kofferraum. Personen mit einer Körpergröße bis zu 1,85 m können aufrecht darunter stehen. Die Klappe verfügt über ein elektrisches Schloss und wird über einen Taster im Griff geöffnet, ein ebenfalls in dieser Klasse unübliches Feature für mehr Komfort und Sicherheit.

Einzigartig in dieser Ausprägung ist auch der Einsatz von Glas als gestalterisches und funktionales Element beim MINI. So erinnert die relativ aufrecht stehende Windschutzscheibe zum einen an das legendäre Grundkonzept des Fahrzeugs, zum anderen unterstützt sie den einzigartigen MINI typischen Fahreindruck. Die A-Säule wird hinter einer schwarzen, hochglänzenden Kunststoffblende und die B- und C-Säulen hinter Glas verborgen – konsequent nach einem aus der Architektur bereits bekannten Konzept mit Glaswänden zur Abdeckung der lasttragenden Strukturen. Dadurch entsteht der elegante Eindruck eines durchgehenden Glasbandes rund um das gesamte Fahrzeug. Betont wird dieser Effekt durch die serienmäßige Grünfärbung aller Fenster, was darüber hinaus die Intensität des Lichteinfalls in den Innenraum und damit dessen Erwärmung reduziert. Damit konnte auch auf eine Öffnungsmöglichkeit der Fondscheiben verzichtet werden, außerdem erhöhen die einge-klebten Scheiben nochmals die Steifigkeit der Karosseriestruktur.

Die Frontscheibe kann optional beheizt werden. Die Heckscheibe ist serienmäßig beheizbar und mit einem Heckscheibenwischer versehen. Darüber hinaus kann der MINI mit einem Panorama-Sonnendach ausgestattet werden, dessen Öffnung circa eineinhalb Mal so gross wie bei konventionellen Glasdächern ist. Ein festverglaster Bereich dahinter sowie Sonnenschutzrollos sind ebenfalls integriert, was zusätzlichen Komfort und ein groß-zügigeres Raumgefühl bietet.

Was macht den MINI Cooper darüber hinaus so unverwechselbar? Zweifellos Dach und Außenspiegel, die unabhängig von den ver-schiedenen Karosseriefarben auch in weiß oder schwarz geordert werden können. Bei einem Dach in Wagenfarbe sind die Außenspiegel grundsätzlich schwarz. Die Außenspiegel sind elektrisch einstellbar.

Beim MINI One ist das Dach in Wagenfarbe gehalten. Farbakzente in schwarz werden durch die Lamellen im Kühlergrill, den Heckklappengriff und die Dachantenne und die Gehäuse der elektrischen Aussenspiegel gesetzt.

Besonders bedeutsam für die äußere Anmutung des Fahrzeugs sind Räder und Reifen. Der MINI Cooper ist serienmäßig mit 15´´ Alu-Felgen in weiss oder silber ausgestattet, der MINI One verfügt hingegen serienmäßig über 15´´ Stahlfelgen mit silbernen Radabdeckungen, optional sind für beide aber auch 16 und 17´´ Felgen lieferbar. Beim MINI Cooper sind Türgriffe, Kühlergrill, Heckklappengriff, Auspuff sowie Ringe um die Front- und Heck-leuchten in Chrom gehalten und tragen so zum hochwertigen Erscheinungsbild des Fahrzeugs bei. Auch der MINI One geizt nicht mit hochwertigem Chrom – zur Differenzierung sind lediglich der Griff an der Heckklappe und die Streben im Kühlergrill in schwarz gehalten.

Interieur
Unverwechselbar wie das Äußere des MINI ist auch das Interieur. Allein schon die Fahrerposition gibt gleich nach dem Einsteigen einen Vorgeschmack auf den zu erwartenden Fahrspaß: Die steil stehende Windschutzscheibe und die hohe Fensterlinie lassen den Fahrer intuitiv fühlen, dass er in einem etwas anderen Fahrzeug sitzt.

Zentrales Design Thema im Innenraum ist der Tachometer in der Mitte, der auch Anzeigen für Tankfüllung, Kühlwassertemperatur sowie weitere Funktionen wie die serienmäßige Reifenpannen-anzeige enthält. Bis 1968 war der Tachometer als Zentralinstrument ein charakteristisches Designmerkmal des Ur-Mini. Davon abgeleitet sind die Einfassungen um die Bedien- oder Komfortelemente, die das spezielle MINI Feeling unterstützen. Alle Anzeigen sind in silber gefasst, die elektronischen Displays in schwarz gehalten. Bei eingeschalteten Scheinwerfern werden sie orangefarben ausge-leuchtet, was bei fast allen Lichtverhältnissen ausgezeichnete Ablesemöglichkeiten bietet. Um Reflektionen zu minimieren, sind die Instrumente zusätzlich mit einem konkaven, entspiegeltem Glas versehen.

Die Instrumententafel ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich, neben serienmäßigem Anthrazit sind auch Oberflächen mit silberner oder Holz-Anmutung erhältlich. Der beim MINI Cooper serienmäßige (MINI One Option) Drehzahlmesser sitzt auf der Lenksäule, im direkten Blickfeld des Fahrers. Wird allerdings das auf Wunsch lieferbare Navigationssystem mit 16:9 Anzeigedisplay geordert, wandert der Tachometer auf die Lenksäule und ist dort als zweites Instrument neben dem Drehzahlmesser zu finden.

Die Armaturentafel beinhaltet darüber hinaus die Belüftungsdüsen, den Beifahrerairbag sowie große Ablageflächen. Das auf Wunsch lieferbare Handschuhfach enthält einen Brillenhalter, einen Münzen- und Stiftehalter sowie zwei zusätzliche im Stand nutzbare Cupholder. Das Handschuhfach ist beleuchtet und bei Wahl einer Klimaanlage ist auch eine Kühlung des Handschuhfachs möglich.

Die Lenksäule des MINI ist höhenverstellbar. Das Lenkrad in Leder-anmutung und sportlichem 2-Speichen-Design verfügt serienmäßig über einen Airbag. Optional steht ein Lederlenkrad, ein Holzlenkrad, dessen innere Teile mit Leder überzogen sind, oder ein Multifunk-tionslenkrad zur Wahl. Damit können vom Lenkrad aus Radio und Geschwindigkeitsregelung bedient werden. Darüber hinaus ist bei Wahl eines Steptronic Automatikgetriebes dessen Bedienung vom Lenkrad aus optional möglich.

Genauso individuell und MINI typisch wie die Instrumententafel ist die Mittelkonsole ausgefallen. Sie ist von Streben mit Aluminium-Anmutung eingefasst, die sie zum Boden hin abstützen und den sportlichen Charakter des Fahrzeugs betonen. Neben Radio und den Bedienelementen für Klimatisierung und Gebläse birgt die Mittelkonsole Schalter oder Taster für die Heckscheibenheizung und falls vorhanden Klimaanlage sowie beheizbare Frontscheibe.

Bei der Sonderausstattung „automatische Klimaanlage“ sind andere Bedienungselemente vorgesehen. Über eine zentrale Einheit werden hier die Temperatur, die Stärke des Luftaustritts, der Luftstrom selbst und die Luftzirkulation eingestellt. Eine LED Anzeige am Bedienelement zeigt dabei die ausgewählte Temperatur und Gebläsestufe an.

Eine Leiste mit bis zu sechs Kippschaltern weiter unten in der Mittelkonsole ist Stilelementen des Ur-Mini entlehnt. Sie sind als Taster ausgeführt, die nach dem Bedienen wieder in ihre ursprüngliche Stellung zurückklappen. Die Schalter der Nebellichter, vorne und hinten, sind zur Funktionskontrolle mit Leuchtdioden in den Schalterspitzen versehen, alle anderen Funktionen werden über Leuchtanzeigen im Tacho kontrolliert. Weiterhin ist zwischen Fahrer und Beifahrer eine weitere Konsole untergebracht. Der vordere Bereich beinhaltet den Schalthebel, zwei Cupholder und einen 12 V Stromanschluss. Sollte ein Raucherpaket bestellt werden, entfällt ein Cupholder. Auch die Schalter zum Verstellen der elektrischen Außenspiegel sind hier zu finden. Im hinteren Bereich der Konsole befinden sich der Handbremshebel, die Schalter für die optionale Sitzheizung, ein weiterer Cupholder für die Fond-passagiere und der Initialisierungsschalter für die serienmäßige Reifenpannenanzeige.

Die ergonomisch geformten Sitze mit integrierten Seitenairbags bieten großen Komfort und gleichzeitig hohen Seitenhalt – wie es ein sportlicher Fahrer von einem MINI auch erwartet. Um das Sitzdesign noch besser zum Ausdruck zu bringen, wurden bei Seiten-polstern und Kopfstützen andere Materialien verwendet als bei den eigentlichen Sitzflächen. Die Wahl der Sitzbezüge ist abhängig vom individuellen Geschmack; optional zu den serienmässigen Stoffbe-zügen kann eine Stoff-Lederkombination oder drei modellspezifische Lederaustattungen gewählt werden. Die Rückseiten der Sitze sind als robuste Kunststoff-Formteile gehalten, wodurch die Tiefe des Sitzes minimiert werden konnte, das schafft zusätzlichen Raum für den Fondpassagier.

Der Hebel für die Längsverstellung ist an der Vorderseite des jeweiligen Sitzes untergebracht. Eine Höhenverstellung ist serienmäßig für den Fahrersitz und optional für den Beifahrersitz vorgesehen, mit ihr kann der Fahrer durch mehrfaches Ziehen am entsprechenden Hebel die Höhe individuell einstellen.

Wird der Lehnenneigungshebel nach unten gezogen, klappt die Lehne und fährt der Sitz nach vorne und ermöglicht ein leichtes Einsteigen in den Fond. Diese Mechanik ist mit einer Memoryfunktion kombiniert und ermöglicht so eine einfache Rückführung des Sitzes in die Ausgangsposition. Drückt man den Verstellhebel nach oben, kann die Rücklehne in die gewünschte Position gestellt werden.

Im Paket mit Stoff-Leder- oder Lederausstattung werden die Vorder-sitze mit Lordosenstütze ausgerüstet, eine zweistufige Sitzheizung ist ebenfalls verfügbar. Es ist aber auch möglich, den MINI optional mit Sportsitzen auszustatten.

Die Rücksitze bieten zwei Passagieren bequem Platz, in den Seitenverkleidungen sind für sie Armlehnen integriert. Die Rücksitz-lehne ist serienmäßig 50:50 geteilt und umklappbar. Dadurch kann der Kofferraum von 150 Liter auf bis zu 670 Liter Volumen vergrößert werden. Das ermöglicht zum Beispiel ein Beladen mit bis zu acht Sprudelkästen. Die Verriegelung der Rücksitzlehnen kann vom Kofferraum aus gelöst werden, eine spezielle Kinematik erleichtert das Klappen der Segmente.

Für Kunden mit kleinen Kindern ist das ISOFIX Kindersitzsystem vorgesehen. Die normierten Befestigungen sind optional verfügbar.

Besonders ausdrucksstark ist auch das Türdesign des MINI. Hauptaugenmerk wurde dabei auf die anthrazit- oder optional silberfarbene Einrahmung von Armlehne und Ablagefläche in der Türinnenseite gelegt. Das Aussehen der Armlehne wurde so gewählt, dass es einerseits mit dem Design der Mittelkonsole korrespondiert, andererseits aber auch dem Passagier das Gefühl von Robustheit und Sicherheit vermittelt. Die Armauflage ist serienmäßig mit schwarzem Leder, beim MINI One mit Stoff bezogen. Oberhalb der Einrahmung sind der Türöffner und ein Lautsprecher untergebracht.

Sicherheit
Kompromisslose Sicherheit genoss bei der Entwicklung von MINI Cooper und MINI One höchste Priorität. Ein Sicherheits-konzept auf dem neuesten Stand der Technik, das Maßstäbe in der Kleinwagenklasse setzen sollte, war einer der wesentlichen Punkte des Lastenheftes und wurde basierend auf Qualitäts- und Fertigungsstandards der BMW Group dann auch im Fahrzeug umgesetzt.

Aktive Sicherheit
MINI Cooper und MINI One verzögern serienmäßig über Scheiben-bremsen an allen vier Rädern, wobei die vorderen belüftet sind. Die Scheibenbremsen haben vorne eine Größe von 276 x 22 mm, die hinteren sind 259 x 10 mm groß. Die Bremsanlage mit diagonaler Zweikreisaufteilung verfügt serienmäßig über Vier-Sensoren-ABS, elektronische Bremskraftverteilung (EBD) und Kurvenbremsregelung (CBC).

Das EBD System steuert die Verteilung der hydraulischen Brems-kraft zwischen den Vorder- und Hinterrädern und ermöglicht so die optimale Nutzung auch der Hinterradbremsen. Wenn die Hinter-achse des Fahrzeugs beispielsweise durch volle Beladung stark belastet ist, ruht auch beim Bremsen auf den Hinterrädern in etwa gleichviel Gewicht wie auf den Vorderrädern. Somit kann an den Hinterrädern eine hohe Bremskraft sicher aktiviert werden, was das Bremsverhalten des Fahrzeugs optimiert. Wenn das Fahrzeug jedoch nur wenig beladen ist, erreichen die Hinterräder viel früher die Haftungsgrenze als die Vorderräder. Das EBD System hat die Aufgabe, diese Situation erst gar nicht entstehen zu lassen. Die elektronische Bremskraftverteilung wird ab einem mittleren Bremsdruck automatisch aktiviert, lange bevor das ABS eingreift und ist vom Fahrer nicht deaktivierbar.

Weiterhin sind MINI Cooper und MINI One mit einer Kurvenbrems-regelung CBC (Cornering Brake Control) ausgestattet. CBC ermöglicht eine optimale Ausnutzung der Hinterachsbremsleistung, ohne zusätzliche Risiken für die Spurstabilität. Bremst ein Fahrer beispielsweise in einer schnellen Kurvenpassage, kann dies auch schon bei leichtem Bremsdruck zu einer Eindrehtendenz des Autos, dem Übersteuern führen. Mit Hilfe einer speziellen Rechensimulation kann CBC aus den Signalen der vier ABS-Sensoren die Querbe-schleunigung ermitteln. CBC erkennt die Kurve und steuert bereits den Bremskraftaufbau so, dass die Bremskraft am kurvenäußeren Vorderrad schneller aufgebaut wird als an den anderen Rädern. Dadurch wird der Eindrehtendenz entgegengewirkt.

Optional können MINI Cooper und MINI One mit einer abschalt-baren Traktionskontrolle (ASC + T) ausgestattet werden. Sie verhindert wirksam ein Durchdrehen der Vorderräder und garantiert Spurstabilität. Darüber hinaus erlaubt sie selbst bei widrigen Bedingungen aus dem Stand zu beschleunigen, ohne dass die Räder durchdrehen. Das Fahrzeug bleibt auch bei unterschiedlichem Grip an den Rädern stets beherrschbar und verhindert ein Blockieren der Räder, wenn sich die Straßenoberfläche ändert. Unabhängig davon, ob das ASC + T aktiviert ist oder nicht, leuchtet in den genannten Fällen eine Warnlampe auf.

Ebenfalls optional verfügbar ist eine Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC). Das DSC ist eine Erweiterung des ABS und der ASC + T. Während diese Systeme die Längskräfte überwachen, überwacht und reguliert das DSC auch die auf das Fahrzeug wirkenden Seitenkräfte.

Zusätzlich zu den ABS Drehzahlsensoren an den Rädern nutzt das DSC weitere Systeme zur Messung des Bremszylinderdrucks (um zu ermitteln, ob und wie der Fahrer bremst), des Lenkrad- einschlags (um die vom Fahrer gewählte Spur zu erkennen) und der auf das Fahrzeug wirkenden Querbeschleunigungen.

Deshalb kann das DSC das Vorhaben des Fahrers und die momen-tane Fahrzeugbewegung erkennen und ermitteln, ob das Fahrzeug von der vorgesehenen Spur kritisch abweicht. Es greift dann ein, indem es die Bremskraft an den einzelnen Rädern variiert und das Motordrehmoment über das Motorsteuergerät verändert.

Das System steuert so dem instabilen Fahrzeugverhalten entgegen, welches durch Beschleunigen, Bremsen, Kurvenfahrten oder unvermittelte Lastveränderungen verursacht werden kann und zu Über- bzw. Untersteuern führen kann.

Beim Übersteuern bremst das Steuergerät des DSC das äußere Vorderrad ab. Wenn der Fahrer bereits bremst, erhöht der Computer den Bremsdruck auf dieses Rad und verringert den Druck auf den der Kurveninnenseite zugewandten Rädern. Beim Untersteuern bremst das Steuergerät des DSC das kurveninnere Hinterrad. Wenn der Fahrer den Bremsvorgang bereits eingeleitet hat, wird auch hier der Bremsdruck auf das kurveninnere Rad erhöht, während er bei den äußeren Rädern zurückgenommen wird.

MINI Cooper und MINI One sind als erste Fahrzeuge dieses Segments serienmäßig mit einem System zur Reifenpannenanzeige ausgerüstet. Dadurch kann der Fahrer auf einen Druckverlust reagieren, bevor der Reifen beschädigt wird oder es gar zu einer Gefahrensituation kommt. Das System funktioniert nach folgendem Prinzip: Bei einem Luftdruckverlust verringert sich der Abrollradius des Reifens und damit auch sein Umfang. Bedingt dadurch erhöht sich die Rotationsgeschwindigkeit dieses Rads. Das System misst die Raddrehzahlen über die Sensoren der 4-Sensor-ABS-Anlage, stellt einen Vergleich der diagonal zueinander angeordneten Räder und ihrer Durchschnittsgeschwindigkeit her und erkennt so einen Luftdruckverlust. Die Anzeige meldet dann dem Fahrer über eine aufleuchtende Lampe im Tachometer, dass an einem der Reifen der Druck sinkt.

Weil dadurch größere Reifenschäden als Folge eines unbemerkten Druckverlustes vermieden werden, ist statt eines Reserverads serienmäßig das MINI MS (MINI Mobility System) im Kofferraum vorhanden. Es umfasst im Wesentlichen ein Dichtmittel und einen Kompressor, der an die Bordsteckdose angeschlossen werden kann. Bei Druckverlust im Reifen kann das Rad so mit wenigen und mühelosen Handgriffen abgedichtet und wieder aufgepumpt werden, so dass ohne Reifenwechsel die nächste Werkstatt erreichbar ist. Auf Wunsch steht jedoch alternativ auch ein Notrad zur Wahl.

Darüber hinaus kann der MINI, wenn 16´´ und 17´´ Räder gewählt werden auch mit Reifen ausgestattet werden, die Notlaufeigen-schaften aufweisen. Die Marke MINI setzt damit einen neuen Maß-stab für aktive Sicherheit in dieser Klasse. Diese Reifen zeichnen sich durch verstärkte Seitenwände und hitzebeständigen Gummi aus. Funktionen wie ABS, Traktionskontrolle oder dynamische Stabilitätskontrolle werden bei Druckabfall an diesem Reifen nicht beeinflusst. Dadurch kann der Fahrer auch nach einem Reifen-druckabfall seine Reise fortsetzen. Eine vorsichtige Fahrweise und Geschwindigkeiten von maximal 80 km/h vorausgesetzt, kann diese sogar bis zu 150 Kilometer betragen. Mit diesen Reifen kann auch auf das MINI MS (MINI Mobility System) verzichtet werden.

Passive Sicherheit
Auch in der passiven Sicherheit setzt MINI Maßstäbe. Vier Airbags sind serienmäßig, wobei die beiden Frontairbags sogenannte Smartbags sind: Sie entfalten ihre Kraft im Falle eines Aufpralls abhängig von den auf sie einwirkenden Kräften. Die beiden Seitenairbags sind in den Außenpolstern der vorderen Sitze verborgen und schützen Fahrer und Beifahrer gegebenenfalls wirksam vor Thoraxverletzungen. Alle Airbags werden über gemeinsame Crashsensoren gesteuert, die einen jeweils für die Situation optimalen Einsatz der Airbags sicherstellen.

Darüber hinaus verfügen MINI Cooper und MINI One optional über ein Kopfairbagsystem (AHPS 2 = Advanced Head Protection System), das Front- und auch Fondpassagieren größtmöglichen Schutz vor Kopfverletzungen bietet und im Dachhimmel entlang der Seitenwand verborgen ist. Es reicht von der A- bis zur C-Säule und kann den Kopf in Crashsituationen vor seitlich einwirkenden Kräften wirksam schützen sowie ein Eindringen von Gegenständen in das Fahrzeuginnere reduzieren. Im Falle eines Aufpralls entfaltet sich der Kopfairbag zwischen dem Kopf des Passagiers und der Seitenwand des Fahrzeugs. Natürlich schützen Dreipunktsicherheitsgurte auf allen vier Plätzen, wobei die Frontsitze serienmäßig zusätzlich mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern ausgerüstet sind.

Basis für eine hervorragende passive Sicherheit ist freilich eine gezielt abgestimmte Karosseriestruktur. Die Steifigkeit der Karosserie liegt mit 24 500 Nm/Grad zwei bis dreimal höher als die vergleich-barer Mitbewerber. Bei einer auftretenden Verwindungskraft von 24 500 Newtonmeter verwindet sich die Karosserie selbst also nur um ein Grad. Damit sind gleich mehrere Vorteile verbunden: Die Karosserie neigt weniger zum Schwingen und ist dadurch leiser. Sie gewährleistet auch bei sportlicher Fahrweise und schlechter Fahrbahn, dass das Fahrzeug stets ein ausgezeichnetes Handling hat. Und aufgrund der Karosseriestruktur ist die Fahrgastzelle extrem widerstandsfähig. In Zusammenarbeit mit den energieabsor-bierenden Zonen werden die Passagiere im Falle eines Unfalls so äußerst wirksam geschützt.

Auch im eigentlichen Crashverhalten setzen die beiden MINI neue Maßstäbe. Karosserieteile, die im Falle eines Aufpralls Energie aufnehmen, wurden nach BMW Group Prinzipien entwickelt. Der quereingebaute Frontmotor, sein Sitz und seine Position erlauben eine optimale Crashperformance. Karosserie und die verwendeten Materialien sorgen dafür, dass der Fahrgastraum geschützt bleibt, breite energieabsorbierende Zonen verhindern ein Eindringen von Gegenständen in den Fußraum. Dazu trägt auch die Vorderachse bei, die ebenfalls Energie aufnimmt und über den Boden ableitet. Darüber hinaus tragen alle massiven Querverbindungen zum wirksamen Schutz der Passagiere bei.

 

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