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Der Speedster fährt als erster Opel mit einem Mittelmotor und ist das erste Opel-Serienfahrzeug, das auf Aluminium und Kunststoff als Materialien für Chassis und Karosserie setzt.

 

Und: Der Speedster Turbo ist das sportlichste Opel-Serienmodell aller Zeiten - nicht nur wegen des 147 kW/200 PS starken 2.0 Turbo ECOTEC-Motors, der bis zu 243 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 in nur 4,9 Sekunden ermöglicht. Der Speedster Turbo bietet vor allem ein Höchstmaß an Fahrdynamik. Der offene Zweisitzer wendet sich an Autofans, die maximale Fahrfreude bewusst dem Komfort vorziehen und die sich für ein dynamisches, expressives Design begeistern können. Stammrevier des Speedster sind kurvenreiche Landstraßen, auf denen er sein ausgeprägt agiles Handling voll ausspielen kann.

    • Mittelmotor-Sportwagen mit beispielhafter Agilität – der sportlichste Opel aller Zeiten

 

    • Maximale Dynamik dank intelligentem Leichtbau und 200 PS starkem Turbomotor

 

    • Beschleunigung auf Supersportwagen-Niveau: In 4,9 Sekunden auf Tempo 100

 

Design und Packaging
Der kraftvolle optische Auftritt des Zweisitzers ist bemerkenswert. Er zeichnet sich durch spannungsreiche Flächen, muskulöse Radhäuser und steil abfallende Flanken aus. Die skulpturhaft-dreidimensionalen Frontscheinwerfer und Heckleuchten sind als formale Elemente in die Karosserie integriert. Die großen Lufteinlässe hinter den Türen wirken wie aus dem Vollen gefräst. Auffallend sind auch die zwei mittig übereinander angeordneten Auspuffrohre am Heck.

Wichtig für die Gestaltung des Speedster waren neben ästhetischen Gesichtspunkten die funktionellen Anforderungen, zum Beispiel bei der Aerodynamik: Damit die Luftströmung besser anliegt und somit der aerodynamische Auftrieb an der Hinterachse des Sportwagens vermindert wird, ist die Hinterkante des Daches abgesenkt, die Abrisskante am Heck hingegen angehoben.

Für zusätzlichen Abtrieb bei höheren Geschwindigkeiten sorgen eine Frontspoilerlippe und ein (in Wagenfarbe lackierter) Heckspoiler. Der große, schwarz vergitterte Frontgrill lässt viel Fahrtwind zum Wasserkühler gelangen. Einen hohen Frischluftbedarf hat auch der Ladeluftkühler des Turbomotors, der durch die ausgestellten seitlichen Lufteinlässe hinter den Türen versorgt wird. Die markanten Leichtmetallfelgen im sportlichen Design reduzieren die ungefederten Massen und tragen somit zum ausgezeichneten Handling des Speedster Turbo bei. Zugleich unterstützen sie die Kühlung der Bremsanlage. Für einen besonders sportlichen Look lackierten die Designer die Umrandungen der Leuchteneinheiten schwarz – auch so zeigt der Speedster Turbo bereits im Stand seine kompromisslose Dynamik.

Das dynamische Exterieur-Design setzt sich im puristischen Innenraum fort: Die perfekt geschnittenen Schalensitze mit integrierter Kopfstütze, das kleine Drei-Speichen-Sportlenkrad mit perforiertem Lederbezug, Pedale, Schaltknauf, Handbremshebel und Fensterkurbeln aus Aluminium sowie der zentral im Armaturenträger platzierte Starterknopf für den Motor verbreiten Rennsport-Atmosphäre. Edelstahl-Einstiegsleisten mit „Turbo“-Schriftzug empfangen die Passagiere, die Instrumente tragen silberne Zifferblätter.

Eine Warnlampe im Drehzahlmesser zeigt dem Piloten den nächsten Gangwechsel an – ganz wie in einem Formel-1-Boliden. Praktisch und ebenfalls serienmäßig vorhanden sind Fächer für Handy, Kleingeld oder ähnliches. Auf Wunsch ist eine Lederausstattung (Schwarz, Rot, Blau oder Beige) erhältlich, die neben den Sitzbezügen auch die Türinnenverkleidungen umfasst. In diesem Fall ist zusätzlich die Mittelkonsole mit schwarzem Leder überzogen.

Der Gepäckraum hinter dem Motor ist größer als von außen zu vermuten und fasst mit 206 Litern nach VDA-Norm problemlos das Wochenend-Gepäck für Zwei. Einfach, aber raffiniert präsentiert sich das Faltdach des Speedster: Es ist leicht zu handhaben und passt demontiert in eine mitgelieferte Tasche, die direkt hinter den Sitzen verstaut werden kann.

Karosserie und passive Sicherheit
Der Speedster ist der erste Serien-Opel mit einem Chassis aus miteinander verklebten Aluminium-Strangprofilen und einer Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Mit dieser Bauweise erreichten die Ingenieure ein niedriges Leergewicht von 930 Kilogramm (ohne Fahrer), bei gleichzeitig herausragender Steifigkeit. Diese Stabilität hat eine Reihe von Vorteilen: Sie bietet die beste Basis für ein exaktes Fahrwerk, sie ist präzises Fundament für die Befestigung der Karosserie und sie ermöglicht ausgezeichneten Schutz der Insassen bei Unfällen.

Grundlage für die passive Sicherheit des Speedster ist die steife Fahrgastzelle, die sich auch bei harten Crashtests wenig verformt und so den Überlebensraum für die Passagiere sichert. Mit einem Bündel von Maßnahmen wird gleichzeitig die kontrollierte Aufnahme der Fahrzeugverzögerung erreicht. Beim Frontalaufprall spielt hier die integrierte Crashbox im Frontbereich eine zentrale Rolle. Sie nützt – analog zum funktionsgleichen Bauteil in Formel-1-Rennwagen – den aufgrund der Mittelmotoranordnung vorhandenen Raum im Vorderwagen.

Gut geschützt sind die Speedster-Insassen auch bei einer Seitenkollision. Das Eindringen eines Unfallgegners verhindern einerseits die stabilen Längsträger des Chassis. Eine zweite Barriere bilden die Scharniere der Türen. Sie verlaufen in Verlängerung der Tür bis zum Schloss. Dieses ist so an die Karosseriestruktur angebunden, dass es Kräfte in das Chassis weiterleitet. Darüber hinaus wurde die seitliche Struktur hinter den Türen mit einem Energie absorbierenden Schaum befüllt, der bei einem Aufprall Kräfte in die stabile Struktur der hinteren Quertraverse überträgt.

Ein direkt hinter den Sitzen platzierter Überrollbügel aus Stahl dient dem Schutz der Passagiere im unwahrscheinlichen Fall eines Überschlags. Ergänzt wird dieses Schutzsystem durch einen Fahrer-Airbag und die Dreipunkt-Automatikgurte samt pyrotechnischen Gurtstraffern an beiden Sitzen.

Ausstattung und Extras
Im Prinzip reduziert der Speedster das Fahren aufs Wesentliche: Herausragende Dynamik und optimales Handling waren bei seiner Konstruktion wichtiger als Komfort und Luxus. Dementsprechend verfügt der sportlichste Opel aller Zeiten über eine sehr funktionale Ausstattung, die Liste der Extras ist vergleichsweise kurz.

Zur Serienausstattung des Speedster Turbo gehören unter anderem eine Alarmanlage, Getränkehalter, Ablagetaschen, Nebelscheinwerfer, Lederlenkrad und ein schwarzes, abnehmbares Stoffverdeck. Darüber hinaus steht eine Reihe von Sonderausstattungen zur Verfügung, wie ein Hardtop, Lederausstattung, drei Radios mit CD-Player, MP3-Funktion und integriertem Navigationssystem – die beiden Topgeräte werden mit zwei zusätzlichen Frontlautsprechern geliefert –, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, eine feststehende Beifahrer-Fußstütze im Zweistufendesign, gelochte Bremsscheiben sowie ein Tourer-Paket (schwarze Fußraum-Teppiche und zusätzliche Geräuschisolierung).

Wem das nicht genügt: Beim Opel-Händler gibt es aus dem Original-Opel-Zubehör beispielsweise eine Gepäckbrücke für die Heckklappe oder ein passgenau für den Kofferraum geschneidertes Reisetaschen-Set, das den verfügbaren Stauraum optimal nutzbar macht.

Fahrwerk und aktive Sicherheit
Das Speedster-Fahrwerk gehört zu den kompromisslosesten Konstruktionen, die derzeit angeboten werden. Bei den für die kompakten Außenabmessungen (Länge/Breite/Höhe: 3.786/1.708/1.117 mm) großen Spurweiten von 1.450 Millimetern vorn und 1.488 Millimetern hinten wurden die Radführungen allein nach ihrer Fähigkeit konstruiert, perfekte Straßenlage und damit maximalen Fahrspaß zu garantieren. Der Speedster verfügt über eine im Rennsport bewährte Einzelrad-Aufhängung mit doppelten Dreiecksquerlenkern rundum mit Schraubenfedern und Gasdruckdämpfern.

Diese klassische Konstruktion lässt den Rädern viel Freiheit, mit Federbewegungen den Unebenheiten der Straße zu folgen und so möglichst intensiven Kontakt zwischen Reifen und Fahrbahn sicher zu stellen – als Nebeneffekt bleibt die Speedster-Besatzung zudem von groben Stößen verschont. Andererseits verhindern die Dreieckslenker unerwünschte Spur- oder Sturzveränderungen der Räder, die sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken könnten.

Bei der Bremsanlage des offenen Opel machten die Ingenieure ebenfalls keine Kompromisse. Mit innenbelüfteten, im Durchmesser 288 Millimeter großen Bremsscheiben ist der leichte Sportwagen üppig bestückt, zumal rennerprobte Bremszangen sowie ein Bremskraftverstärker ein energisches Verzögern garantieren. Optional sind zudem für mehr Belüftung auch gelochte Bremsscheiben verfügbar. Ein weiteres Plus an Sicherheit gewährleistet das serienmäßige ABS.

Ganz ohne zusätzliche Servo-Unterstützung kommt die Zahnstangenlenkung des Sportwagens aus. Die sehr direkte Lenkung (nur 2,8 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag) vermittelt dem Speedster-Piloten unmittelbaren Kontakt mit der Fahrbahn – getreu dem Entwicklungs-Motto für das sportlichste Opel-Modell: „Reduktion auf das Wesentliche“.

Motor und Getriebe
Der Speedster Turbo wird von einem 2.0 Turbo ECOTEC-Motor mit 147 kW/200 PS angetrieben. Er überträgt seine Kraft über ein Fünfgang-Sportgetriebe und bietet exzellente Fahrleistungen und jede Menge Fahrspaß. Zwei in den Motorblock integrierte, gegenläufige Ausgleichswellen sorgen für hohe Laufkultur.

Das 2,0-Liter-Turbo-Triebwerk macht aus dem Speedster Turbo einen reinrassigen Hochleistungs-Sportler. Der aufgeladene Motor entwickelt sein maximales Drehmoment von 250 Newtonmeter bereits bei 1.950 min-1 und ermöglicht Fahrleistungen auf Supersportwagen-Niveau: Die Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 absolviert der Opel Speedster Turbo in 4,9 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit beträgt 243 km/h. Nicht ohne Grund erkämpfte er sich beim Vergleichstest der britischen Fachzeitschrift „Car“ den Titel des „Performance Car of the Year 2003“ gegen 38 internationale Supersportwagen.

Wirtschaftlichkeit und Kosten
Der europaweit vertriebene Speedster Turbo wird vom Sportwagen-Spezialisten Lotus Cars in Hethel, rund 150 Kilometer nordöstlich von London, exklusiv von Hand gefertigt. Opel-Qualitätsexperten sorgen dafür, dass alle Richtlinien und Prozesse der Marke auch für den Speedster angewendet werden. Außerdem wird jedes fertig montierte Fahrzeug auf der direkt beim Werk gelegenen Rennstrecke einer genau definierten Abnahmefahrt unterzogen.

Die Fertigung der Karosserie aus Kunststoff hat außer dem der Fahrdynamik dienlichen geringen Gewicht noch andere Vorteile – zum Beispiel die Unempfindlichkeit gegen kleine Beschädigungen, die unkomplizierte Reparatur nach Parkremplern sowie die völlige Rostfreiheit. Da dies auch für das Aluminiumchassis gilt, gewährt Opel für den Speedster Turbo eine zwölfjährige Garantie gegen Durchrostung. Hinzu kommt die für alle Opel-Modelle gültige, zweijährige Neuwagen-Herstellergarantie.

Der Opel Speedster: Zahlen und Fakten

    • Premiere als Studie auf dem Genfer Automobilsalon 1999

 

    • Mai 2000: Grünes Licht für Serienproduktion

 

    • November 2000: Der erste Opel Speedster (Seriennummer 0001) wird via Internet versteigert. Der Erlös geht an die SOS Kinderdörfer

 

    • Anfang 2001: Markteinführung des Opel Speedster mit 2.2 ECOTEC-Motor (108 kW/ 147 PS). In Großbritannien geht der Zweisitzer als Vauxhall VX 220 an den Start

 

    • März 2001: Wahl zum Cabrio des Jahres auf dem Genfer Automobilsalon

 

    • September 2002: Weltpremiere für Studie ECO-Speedster auf Pariser Automobilsalon

 

    • Prototyp auf Opel Speedster-Basis mit ultraleichter und aerodynamisch optimierter Kohlefaser-Langheck-Karosserie und 1.3 CDTI ECOTEC-Dieselmotor (82 kW/112 PS)

 

    • März 2003: Weltpremiere für Speedster Turbo auf dem Genfer Automobilsalon

 

    • April 2003: Markteinführung des Speedster Turbo

 

    • Juli 2003: Der Prototyp ECO-Speedster stellt mit dem hocheffizienten 1.3 CDTI-Dieseltriebwerk auf dem Opel-Testgelände in Dudenhofen insgesamt 17 internationale Rekorde auf

 

    • September 2003: Markteinführung der Sonderedition Speedster Scorpions

 

    • November 2003: Der Vauxhall VX 200 Turbo, das britische Pendant zum Opel Speedster Turbo, gewinnt einen Vergleichstest der britischen Fachzeitschrift „CAR“ mit 38 internationalen Supersportwagen und wird dadurch zum „Performance Car of the Year 2003“

 

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