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Porsche Cayenne Turbo

Im Marktsegment der Sports-Utility-Vehicle (SUV) fährt der Cayenne Turbo in neue Dimensionen vor. Herausragende Fahrleistungen zeichnen ihn ebenso aus wie seine dynamische Kraftentfaltung und sein Ansprechverhalten im gesamten Drehzahlbereich.

 

Im SUV-Bereich drückt sich das in einmaligen Sprintqualitäten aus: In nur 5,6 Sekunden spurtet der Cayenne Turbo von 0 auf 100 km/h und die Höchstgeschwindigkeit erreicht er bei 266 km/h. Der V8-Motor mit 4,5 Liter Hubraum leistet dank der zwei Abgas-Turbolader mit Ladeluftkühlung 331 kW (450 PS) bei 6.000/min. Das maximale Drehmoment beträgt 620 Newtonmeter im Bereich von 2.250/min bis 4.750/min. Dabei zeichnet sich das Aggregat durch eine exzellente Geländetauglichkeit und Neigungsfähigkeit aus. Durch die effiziente Motorkühlung liegt die maximale gebremste Anhängelast bei 3,5 Tonnen.

Tiptronic S mit sechs Gangstufen
Das serienmäßige Automatikgetriebe Tiptronic S mit sechs Gangstufen ist gezielt entwickelt worden, um den beträchtlichen Drehmoment- und Leistungsanforderungen des Turbomotors gewachsen zu sein. Wie bei Porsche üblich kann der manuelle Gangwechsel über die Wippschalter am Lenkrad erfolgen. Die Gänge können aber auch durch Antippen des Wählhebels gewechselt werden. Diese erweiterte Bedienungsmöglichkeit dient vor allem dem sicheren Schalten im Gelände.

Anspruchsvolle Fahrwerk-Technik mit Luftfederung
Porsche hat ein Fahrwerk-Konzept entwickelt, das enorme Agilität sowohl beim sportlichen Fahren als auch im harten Gelände-Einsatz bietet. Dafür sorgt ein neues Achskonzept: Vorn sitzt eine Groß-Basis-Doppelquerlenkerachse mit Fahrschemel. Bei der Hinterachse kommt ein aufwendiges Mehrlenker-Konzept zum Einsatz. Ein besonderes Merkmal dabei sind die großen Federwege für Fahrten im Gelände.

Die beim Cayenne Turbo serienmäßige Luftfederung gewährleistet durch eine automatische Absenkung des Fahrzeugs bei zunehmender Geschwindigkeit ein Maximum an Fahrspaß bei gleichzeitig hoher aktiver Sicherheit. In Verbindung mit dem ebenfalls serienmäßigen “Porsche Traction Management”, das für permanenten Vierrad-Antrieb sorgt und bei Bedarf auf eine Reduktionsstufe im Verteilergetriebe und eine 100-Prozent-Längssperre zurückgreifen kann, macht sie ihn zum außergewöhnlichen Offroader.

Im Sondergeländeniveau beträgt die Bodenfreiheit 273 Millimeter, um auch steile Rampen und extreme Geländekuppen überwinden zu können. Auf diesem Niveau ist der Cayenne Turbo außerdem für Wasserdurchfahrten bis 555 Millimeter bestens gerüstet. Ebenfalls serienmäßig ist das variable Dämpfungssystem “Porsche Active Suspension Management” (PASM), das in Kombination mit der Luftfederung angeboten wird. “PASM" regelt – abhängig von Fahrbahnzustand und Fahrweise – elektronisch kontinuierlich die Dämpfkraft.

Cayenne besteht Porsche-Fading-Test
Porsche erfüllt mit den Cayenne-Modellen die selbst entworfenen hohen Sicherheitsanforderungen an das Bremssystem. Alle Drei haben den berühmten Porsche-Fading-Test erfolgreich bestanden, obwohl dies für ein Fahrzeug wie den Cayenne Turbo mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3.080 Kilogramm und einer Höchstgeschwindigkeit von 266 km/h keine leichte Aufgabe darstellt. Entsprechend kommen an der Vorderachse eine 18-Zoll-Bremsanlage mit innenbelüfteten 350 Millimeter großen Bremsscheiben und Sechs-Kolben-Monobloc-Festsätteln aus Aluminium sowie an der Hinterachse eine 17-Zoll-Bremsanlage mit ebenfalls innenbelüfteten, 330 Millimeter großen Bremsscheiben und Vier-Kolben-Monobloc-Festsätteln zum Einsatz.

Licht in der Kurve
Neben Bi-Xenon-Hauptscheinwerfern mit automatisch-dynamischer Leuchtweitenregelung und Scheinwerferreinigungsanlage präsentiert Porsche als Serienausstattung im Cayenne Turbo erstmals ein geregeltes Kurvenlicht. Mit Hilfe von Sensoren, die den Lenkwinkeleinschlag und die Fahrzeuggeschwindigkeit messen, berechnet das Lichtsystem die Aufblend-Dynamik des Kurvenscheinwerfers und sorgt so beim Ansteuern einer Kurve für eine verbesserte Ausleuchtung der Fahrbahn.

Leichtmetallräder bis 20 Zoll
Für den Cayenne wurden spezielle Aluminiumräder entwickelt, die dem Leichtbaugedanken Rechnung tragen. Ab Werk besitzt der Turbo 8J x 18-Räder im Turbo-Design mit Reifen der Dimension 255/55 R18. Darüber hinaus werden auch Radgrößen mit 19 und 20 Zoll angeboten. Porsche hat für alle Cayenne-Radvarianten eine völlig neue Reifenfamilie entwickeln lassen und auf Hochgeschwindigkeitsfestigkeit getestet. Das Ergebnis: Der Cayenne Turbo fährt auf Y-Sommerreifen, die für eine Höchstgeschwindigkeit bis 300 Stundenkilometer zugelassen sind.

Leder und Aluminium im Innenraum
Die Serienausstattung des Cayenne Turbo übersteigt deutlich den Umfang des Cayenne S. Abgesehen von technischen Highlights wie Luftfederung und Bi-Xenon-Scheinwerfern mit Kurvenlicht sowie Metallic-Lackierung wird die Innenraum-Ausstattung beispielsweise ergänzt durch ein elektrisch verstell- und beheizbares Lenkrad, elektrisch verstellbare Komfortsitze vorn mit Memory-Funktion und Sitzheizung, eine beheizbare Fondsitzanlage, “ParkAssistent”, “Porsche Communication Management” mit Navigationsmodul und ein BOSE-Surround-Sound-System. Auch die Lederausstattung gestaltet sich im Vergleich zum Cayenne S noch umfangreicher, der Dachhimmel ist mit Alcantara überzogen und für Ausstattungsdetails wie etwa Tür- und Armaturentafel-Blenden wird Aluminium verwendet.

Die neue Dimension im SUV-Bereich
Mit der seit Dezember 2002 lieferbaren dritten Baureihe hat sich Porsche erfolgreich in dem Segment der sportlichen Mehrzweckfahrzeuge etabliert. Die Entwicklungsingenieure haben ein Fahrzeug verwirklicht, das in Bezug auf die Geländegängigkeit keine Wünsche offen lässt, ein Höchstmaß an Komfort bietet, aber gleichzeitig in puncto Optik, Fahrleistungen, Fahrdynamik und Sicherheit alle Erwartungen so erfüllt, wie man es von einem echten Porsche gewohnt ist.

Markantes Turbo-Gesicht mit Bi-Xenon-Scheinwerfern und Kurvenlicht
Wie die beiden anderen Cayenne-Modelle zeigt der Cayenne Turbo eine V-förmig verlaufende Front- und Hecklinie und einen harmonischen seitlichen Flächenverlauf, so dass das Fahrzeug wesentlich kompakter wirkt, als es die Länge von 4,78 Meter eigentlich vermuten lässt. Am Heck unterscheidet sich der Turbo nur dezent von den Schwester-Modellen.

Vier statt zwei Abgas-Endrohre aus Edelstahl signalisieren die enorme Kraft unter der Motorhaube. Vorne zeigt der Turbo dagegen deutliche Unterscheidungsmerkmale. Große Lufteinlassöffnungen unterstreichen den hohen Kühlluftbedarf des aufgeladenen V8-Aggregats. Dazu passt das innovative Beleuchtungskonzept, das aus Bi-Xenon-Hauptscheinwerfern mit einem geregelten Kurvenlicht besteht. Dieses Licht-System berechnet über Sensoren für Lenkwinkeleinschlag und Fahrzeuggeschwindigkeit jeweils die Aufblend-Dynamik des rechten oder linken Kurvenscheinwerfers. Neben einer Verbesserung des Fahrkomforts dient dieses System vor allem einer erhöhten Fahrsicherheit bei Nacht und sorgt beim Ansteuern einer Kurve für eine bessere Ausleuchtung der Fahrbahn. Auch beim Einsatz im Gelände zeigt das Kurvenlicht seine Vorteile und hilft dem Fahrer, seitliche Hindernisse frühzeitig zu erkennen.

450 PS dank zweier Turbolader
Der Cayenne Turbo stößt im SUV-Segment in neue Leistungsbereiche vor. Das V8-Aggregat leistet dank der zwei Abgas-Turbolader mit Ladeluftkühlung stolze 331 kW (450 PS) bei 6.000/min. Basis dieses Kraftpakets ist der V8-Saugmotor mit 4,5 Liter Hubraum, vier Ventilen pro Zylinder und verstellbarem Einlassnockenwellen-System VarioCam. Da die Leistungssteigerung für den Motor auch mit höheren Belastungen verbunden ist, sind die Zylinderköpfe des Cayenne Turbo im Vergleich zum Cayenne S aus einer speziellen hochwarmfesten Aluminiumlegierung gefertigt, die sich im Rennsport bewährt hat. Auf der Einlass-Seite sind die Kanäle den höheren Gasdurchsätzen angepasst. Auf der Auslass-Seite werden doppelte Ventilfedern eingesetzt, um einen sicheren Schließvorgang zu gewährleisten. Aufgrund der höheren Belastung sind außerdem die Kolben geschmiedet und werden zusätzlich über Ölspritzdüsen gekühlt.

Die beiden Abgasturbolader sind wie beim 911 Turbo in Parallelschaltung angeordnet. Geringes Saugrohrvolumen, kurze Abgaskrümmer und eine so genannte Mixed-Flow-Turbine mit geringem Massenträgheitsmoment sorgen für ein gutes Ansprechverhalten. Zur Realisierung hoher Turbineneintrittstemperaturen für einen optimierten Volllastverbrauch wird ein Turbinengehäuse aus hochwertigem Stahlguss verwendet. Die Rückkühlung der verdichteten Luft bewirkt eine hohe Zylinderfüllung und niedrige Bauteiltemperaturen. Über je ein Luftfiltergehäuse für die linke und rechte Zylinderbank gelangt die Ansaugluft zu den beiden Verdichtern. Von dort wird die komprimierte Luft über je einen vor den Radhäusern angeordneten Ladeluftkühler zum E-Gassteller geführt.

Die Bypass-Ventile sind in den Turbinengehäusen integriert. Die Ladedruckregelung erfolgt durch das Ansteuern der Bypass-Ventile mit einem gemeinsamen Taktventil, das vom Motormanagement angesteuert wird. Der maximale Ladedruck beträgt bei Volllast rund 1,6 bar und wird bei einer Drehzahl von 2.250/min erreicht. Im weiteren Drehzahlverlauf wird der Ladedruck abgeregelt und beträgt im Nennleistungspunkt (331 kW bei 6.000/min) etwa 1,5 bar.

Spitzensportler im gesamten Drehzahlbereich
Die Motoraufladung verhilft dem Cayenne Turbo zu Leistungswerten, die einem reinrassigen Sportwagen entsprechen. Dynamische Kraftentfaltung und ausgezeichnetes Motoransprechverhalten stehen im gesamten Drehzahlbereich zur Verfügung. Dafür spricht schon allein das enorme maximale Drehmoment von 620 Newtonmeter im Drehzahlbereich von 2.250/min bis 4.750/min. In Verbindung mit dem breiten Drehzahlband resultiert daraus eine äußerst sportliche Leistung, die dem Cayenne Turbo eine Höchstgeschwindigkeit von 266 Stundenkilometern verleiht. Zur Beschleunigung von 0 auf 100 km/h benötigt er nur 5,6 Sekunden.

Sechs-Gang-Tiptronic S erfüllt höchste Anforderungen
Zur Serienausstattung des Cayenne Turbo gehört ein sechsstufiges Tiptronic-Getriebe. Es ist speziell auf die hohen Drehmoment- und Leistungsanforderungen ausgelegt und erlaubt durch die Erweiterung um die sechste Gangstufe noch individuelleres Schalten in allen Geschwindigkeitsbereichen. Wie beim 911 Turbo erfolgt die Anpassung der Schaltpunkte an Fahrweise und Streckenprofil stufenlos. So verschiebt beispielsweise eine Bergerkennung die Schaltpunkte, um bei Steigung oder Gefälle möglichst lange in niedrigen Gängen fahren zu können. Dadurch wird eine bessere Beschleunigungsfähigkeit beziehungsweise ein größeres Motorbremsmoment erzielt.

Wie bei Porsche üblich kann der manuelle Gangwechsel über Wippschalter im Lenkrad erfolgen. Die Gänge können aber auch durch Antippen des Wählhebels gewechselt werden. Diese erweiterte Bedienungsmöglichkeit dient vor allem dem sicheren Schalten im Gelände. Durch die neue Funktion “Shift on the move” kann erstmals bei langsamer Fahrt das Reduktionsgetriebe aktiviert (ab unterhalb 15 km/h) beziehungsweise deaktiviert (bis 30 km/h) werden.

Innovative Antriebs- und Fahrwerktechnik
Für die ideale Verbindung bester Onroad- und ausgezeichneter Offroad-Fahreigenschaften wurden einige technische Highlights entwickelt, so zum Beispiel das “Porsche Traction Management” (PTM). Es gilt als neue Generation des Vierrad-Antriebs und verteilt die Motorkraft im Grundmodus zwischen Hinter- und Vorderräder im Verhältnis 62:38 und kann je nach Bedarf bis zu 100 Prozent nach vorn oder hinten leiten. Daneben sorgt es unter anderem, ähnlich einem vorausschauenden aktiven Elektroniksystem, für eine bessere Kontrollierbarkeit im fahrdynamischen Grenzbereich, wie zum Beispiel auf Schnee und Eis.

Das “PTM" steht in ständiger Verbindung mit dem “Porsche Stability Management” (PSM). Das “PSM" dirigiert so wichtige Systeme wie ABS, ASR und ABD (automatisches Bremsdifferenzial), greift aber nur im physikalischen Grenzbereich ein, so dass ein sportliches Fahren nicht eingeschränkt wird. Bei Fahrten mit Anhänger erkennt “PSM” ein Schlingern des Fahrzeuggespanns und versucht, mit Bremseingriffen an einzelnen Rädern das Fahrzeug und den Anhänger zu stabilisieren.

Das Fahrwerk der Cayenne-Modelle ist für überragende Fahrdynamik bei hoher Fahrsicherheit, Fahrkomfort und Geländegängigkeit ausgelegt. Vorn sitzt eine Groß-Basis-Doppelquerlenkerachse mit Fahrschemel, die durch großvolumige Gummilager elastisch gelagert ist. Der große Abstand der Querlenker zueinander hält die Kräfte in der Radaufhängung gering. Bei der Hinterachse kommt ein aufwendiges Mehrlenker-Konzept zum Einsatz, das sowohl die Traktionskräfte als auch die möglichen Zuladungen des Cayenne souverän bewältigt.

Für mehr Komfort und Ruhe ist die Hinterachse über einen Fahrschemel auf großvolumigen, hydraulisch bedämpften Gummilagern gelagert. Die Auslegung der Achskinematik reduziert unerwünschte Nickbewegungen beim Beschleunigen und Bremsen. Besonders auffällig sind die großen Federwege für Fahrten im Gelände. Die Ein- und Ausfederwege beim Cayenne Turbo betragen dank des serienmäßigen Luftfederfahrwerks an der Vorderachse 102 und 118 Millimeter, an der Hinterachse 124 und 125 Millimeter.

Luftfederung für größtmögliche Bodenfreiheit
Die Luftfederung garantiert neben der großen Bodenfreiheit durch die Niveauregulierung eine vom Beladungszustand unabhängige, konstante Fahrzeuglage. Durch eine automatische Absenkung des Fahrzeugs bei zunehmender Geschwindigkeit gewährleistet sie zudem ein Maximum an Fahrspaß bei gleichzeitig hoher aktiver Sicherheit.

Die Luftfederung bietet mit sechs unterschiedlichen Höhenniveaus einen Verstellbereich von 116 Millimetern. Sie reichen vom Beladungsniveau mit 157 Millimetern bis zum Sondergeländeniveau für extreme Geländeverhältnisse, das dem Cayenne eine Bodenfreiheit von 273 Millimetern verschafft. Dadurch beträgt der Böschungswinkel vorne 32,4 Grad und hinten 27,3 Grad, so dass der Turbo selbst vor relativ steilen Rampen nicht kapitulieren muss. Auch schwierige Geländekuppen bilden bei einem Rampenwinkel von 24,7 Grad kein unüberwindliches Hindernis, und für Wasserdurchfahren bis zu 555 Millimeter ist er bestens gerüstet.

Ebenfalls serienmäßig ist das neu entwickelte variable Dämpfungssystem “Porsche Active Suspension Management” (PASM), das in Kombination mit der Luftfederung angeboten wird. Elektronisch regelt es kontinuierlich die Dämpfkraft, abhängig von Fahrbahnzustand und Fahrweise. “PASM" greift beispielsweise bei sehr dynamischer Fahrweise mit starken Beschleunigungs- und Bremsphasen ein. Darüber hinaus bietet es dem Cayenne-Fahrer die Möglichkeit, ganz persönliche Einstellungen vorzunehmen. Zur Auswahl stehen die Programme “Komfort", “Normal" und “Sport".

Sichere Traktion auch im schwierigsten Gelände
Für äußerst extreme Geländegänger bietet Porsche auf Wunsch das “Advanced Offroad Technik-Paket” an. Dazu gehört unter anderem ein spezieller Schwellerschutz, ein StahlblechUnterbodenschutz im Kühlerbereich und eine regelbare und 100 Prozent sperrbare Differenzialsperre an der Hinterachse. Zusätzlich können über den Offroad-Schalter auf der Mittelkonsole die Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse hydraulisch entkoppelt werden. Das erhöht die Achsverschränkungswerte an beiden Achsen um 60 Millimeter. Beim Überschreiten einer Geschwindigkeit von 50 km/h werden die “Stabis" automatisch wieder gekoppelt.

Bremsanlage setzt Maßstäbe
Porsche wird seinem Ruf für Weltklasse-Bremssysteme gerecht und erfüllt auch in den Cayenne-Modellen die hohen, hausinternen Ansprüche an die Bremsleistung. Das heißt, dass alle Drei den berühmten und härtesten Bremsentest – den Porsche-Fading-Test – bestanden haben. Dieser Test mit 25 unmittelbar aufeinander folgenden Abbremsungen aus 90 Prozent der Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h mit einer konstanten Verzögerung von 0,8 g kann nur dann erfolgreich absolviert werden, wenn eine sorgfältige Abstimmung aller Komponenten wie Kühlluftzuführung, Radbremsen, Räder und Antiblockiersystem vorgenommen wurde.

Auch wenn der Cayenne Turbo und auch der Cayenne S aufgrund des Gewichts, des erhöhten Schwerpunktes und der Frontmotorisierung sich mit den Porsche-Sportwagen nicht vergleichen lassen, setzen sie in ihrem Segment beim Bremsen neue Maßstäbe. Dazu tragen an der Vorderachse eine 18-Zoll-Bremsanlage mit innenbelüfteten 350 Millimeter großen Bremsscheiben und Sechs-Kolben-Monobloc-Festsätteln aus Aluminium sowie an der Hinterachse eine 17-Zoll-Bremsanlage mit ebenfalls innenbelüfteten, 330 Millimeter großen Bremsscheiben und Vier-Kolben-Monobloc-Festsätteln bei. Auf die Perforation der Bremsscheiben wurde aufgrund der Verschmutzungsgefahr im Offroad-Einsatz verzichtet.

Hochgeschwindigkeitsreifen bis 300 km/h zugelassen
Für den Cayenne Turbo wurden spezielle Aluminiumräder in den Größen 18, 19 und 20 Zoll entwickelt, die dem Leichtbaugedanken Rechnung tragen. Sie werden in der so genannten Flow-Forming-Technik hergestellt, bei der das Felgenbett dünnwandig ausgewalzt wird. Das führt je nach Felgengröße zu einer Gewichtsreduzierung zwischen einem und 1,5 Kilogramm. Ab Werk rollt der Turbo auf 8J x 18-Rädern im Turbo-Design. Die Reifendimension beträgt 255/55 R18. Porsche hat für die Radvarianten eine völlig neue Reifenfamilie entwickeln lassen und auf Hochgeschwindigkeitsfestigkeit getestet. Das Ergebnis: Der Cayenne Turbo fährt auf Y-Sommerreifen, die für eine Höchstgeschwindigkeit bis 300 Stundenkilometer zugelassen sind.

Hochfeste Stähle sorgen für hohe Karosseriesteifigkeit
Durch die optimierte Konstruktion und den außergewöhnlich hohen Einsatz moderner, hochfester und höchstfester Stähle erzielen die Cayenne-Modelle überragende Karosseriesteifigkeitswerte. Das sorgt zum einen für eine hervorragende passive Sicherheit und dient zum anderen als ideale Basis für eine präzise Fahrwerkabstimmung.

Ein Beispiel dafür ist die widerstandsfähige Fahrgastzelle, die einen hohen Insassenschutz bietet. So sorgt im Vorderwagen eine Längs- und Querträgerstruktur für eine intelligente Verteilung der bei einem Crash auftretenden Kräfte. Deformationsenergien werden von drei übereinander liegenden Lastebenen aufgenommen und die Kräfte in den steifen Bodenlängsträger-, Schweller- und Tunnelbereich sowie in die Türstruktur verteilt. Dadurch reduziert sich die Innenraumdeformation.

Die untere Lastebene wird vom vorderen Fahrschemel aus höherfesten IHU-Stahlrohren gebildet. Die mittlere Lastebene besteht aus dem Verbund der vorderen Längsträger und den Stirnwandquerträgern. Die obere Lastebene wird von den oberen Längsträgern gebildet. Daneben werden hochmoderne Mehrphasenstähle mit der höchsten Festigkeit bei den Sitzquerträgern unten und beim hinteren Bodenquerträger eingesetzt. Zum Überrollschutz bestehen die B-Säule innen sowie die Verstärkungen von A- und B-Säule aus TRIP-Stahl.

Moderne Rückhaltesysteme sichern den Fahrgastraum
Wie im Cayenne und Cayenne S sichert ein umfassendes Rückhaltesystem die Insassen im Cayenne Turbo. Dazu gehören neben Dreipunktsicherheitsgurten, Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern ein Fullsize-Airbag für Fahrer- und Beifahrer der mit einem zweistufigen Gasgenerator ausgerüstet ist. Sollte auf der Beifahrer-Seite ein Kindersitz montiert werden, lässt sich über einen mit dem Fahrzeugschlüssel zu bedienenden Schalter an der Armaturentafel auf der Beifahrerseite der Beifahrerairbag deaktivieren.

In den Cayenne-Fahrzeugen kommt erstmals das Seitenaufprallschutzsystem mit einem im Sitz integrierten Thorax-Airbag und einem im Dachrahmen eingebauten so genannten Curtain-Airbag zum Einsatz. Die Aktivierung der Seitenairbags erfolgt durch vier zusätzliche Sensoren auf Höhe der B-Säule und des Radhauses.

Exklusives Interieur
Das Innenleben des Cayenne Turbo zeichnet sich durch ein hochwertiges Interieur aus, das mit Porsche-typischen Erkennungsmerkmalen gestaltet ist. Wie im Cayenne S zählen dazu zum Beispiel das Dreispeichenlenkrad mit Tiptronic-Funktion und die fünf Rundinstrumente, die den sportlichen Charakter unterstreichen. Gleichberechtigte Rundinstrumente für Tacho- und Drehzahlmesser ermöglichen die Integration eines großen mittigen Zentraldisplays mit allen erforderlichen Funktionen.

Beim Cayenne Turbo ist dieses Zentraldisplay mit einem fünf Zoll großen (Bildschirmdiagonale), hochauflösenden TFT-(Thin-Film-Transistor)-Flüssigkristall-Farbdisplay ausgestattet. Der Turbo wird serienmäßig mit dem “Porsche Communication Management” (PCM) angeboten – mit DVD-Navigationsmodul, Bordcomputer, Antennendiversity und dem speziell auf den Cayenne abgestimmten BOSE-Surround-Sound-System, das mit 14 Lautsprechern und einer Gesamtleistung von 250 Watt ausgestattet ist. Auf Wunsch kann das “PCM" frühestens ab Dezember 2004 mit Sprachbedienung und ab sofort mit TV-Tuner bestellt werden.

Die Lederausstattung gestaltet sich noch umfangreicher als im Cayenne S. Für Ausstattungsdetails wie etwa Tür- und Armaturentafel-Blenden wird Aluminium verwendet und der Dachhimmel ist mit Alcantara bezogen. Zum exklusiven Serienumfang zählen darüber hinaus unter anderem ein elektrisch verstell- und beheizbares Lenkrad, elektrisch verstellbare Komfortsitze vorn mit Memory-Funktion und Sitzheizung, eine beheizbare Fondsitzanlage sowie der “ParkAssistent” für exaktes Ein- und Ausparken. Wer zusätzlich auch sehen möchte, wieviel Spielraum am Fahrzeugheck noch bleibt oder sich das Ankuppeln eines Anhängers erleichtern möchte, kann ab Dezember 2004 eine Rückfahrkamera als Individualausstattung ordern.

 

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