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Porsche 911 Turbo Cabriolet

Üppige Lufteinlässe an Bug und Flanken signalisieren, dass wieder ein offener Porsche Turbo auf dem Markt ist. 309 kW (420 PS) liefert der von zwei Ladern beatmete Sechszylinder-Boxermotor bei 6.000 Umdrehungen pro Minute.

 

Wer lieber weniger schaltet, wird vom durchzugsstarken Motor nicht bestraft. Zwischen 2.700 und 4.600 Umdrehungen pro Minute kann das maximale Drehmoment von 560 Newtonmeter abgerufen werden.

Atemberaubende Fahrleistungen
Die damit verbundenen Fahrleistungen des 911 Turbo Cabriolets sind im wahrsten Sinn atemberaubend. Aus dem Stand sprintet der Turbo mit serienmäßigem Sechs-Gang-Schaltgetriebe in 4,3 Sekunden auf 100 Stundenkilometer. Die 160 km/h-Marke erreicht er in 9,5 Sekunden. Erst bei einer Geschwindigkeit von 305 km/h endet sein Vorwärtsdrang.

Sechsganggetriebe oder Tiptronic S
Serienmäßig ist das Turbo Cabriolet mit Sechsgang-Schaltgetriebe ausgerüstet. Auf Wunsch bietet Porsche den Hochleistungssportwagen aber auch mit Tiptronic S-Getriebe an. Das Fünf-Gang-Automatikgetriebe, das sich auch manuell über Wipptasten am Lenkrad schalten lässt, ist speziell auf die Kraftentfaltung des Turbo-Motors ausgelegt. Dabei passen sich die Schaltpunkte stufenlos an die Fahrweise und das Streckenprofil an.

Allrad-Antrieb für optimale Fahreigenschaften
Wie das Coupé ist das 911 Turbo Cabriolet serienmäßig mit Allrad-Antrieb über eine Visco-Lamellenkupplung ausgerüstet. Auf griffiger Fahrbahn werden fünf Prozent der Motorkraft nach vorne geschickt. Verschlechtert sich der Fahrbahnzustand beispielsweise durch Nässe oder Glätte, können die Vorderräder bis zu 40 Prozent der Antriebskraft auf die Straße bringen.

Hohe aktive Sicherheit gewährleistet
Auch als offener Sportwagen erfüllt der 911 Turbo höchste Ansprüche an Steifigkeit und Fahrkomfort. Die Karosserie des 911 Turbo Cabriolet basiert auf der des Coupés. Die wesentlichen Unterschiede sind gezielte Verstärkungen, die die stabilisierende Wirkung des Blechdaches ersetzen. Wie bereits das 911 Carrera 4S Cabriolet erhielt die Turbo-Modellvariante durch die Summe der Rohbau-Änderungen eine Karosserie, die zu den steifsten aller offenen 911-Strukturen zählt.

Die aktive Sicherheit des 911 Turbo Cabriolets wird durch die serienmäßige Ausrüstung mit dem “Porsche Stability Management” (PSM) maßgeblich unterstützt. “PSM" hat die Aufgabe, bei Überschreitung des Grenzbereichs das Fahrzeug durch gezielten Eingriff ins Motormanagement und Bremsen-System sowohl in Längs- als auch in Querrichtung zu stabilisieren.

Der sportliche Charakter des 911 Turbo wird durch “PSM" nicht beeinträchtigt. Für außerordentliche Verzögerungsleistungen arbeitet das neue Turbo Cabriolet mit Vier-Kolben-Festsättel sowie 330 Millimeter großen innenbelüfteten und gelochten Bremsscheiben an Vorder- und Hinterachse. Sie garantieren selbst unter hoher Belastung für kurze Bremswege. Auf Wunsch kann auch die “Porsche Ceramic Composite Brake” (PCCB) geordert werden. Die Keramik-Bremsscheibe setzt Maßstäbe bei den Kriterien Ansprechverhalten, Fadingstabilität, Gewicht und Lebensdauer.

Automatisches Verdeck öffnet auch während der Fahrt
Zum Fahrkomfort gehört nicht nur ein verwindungssteifer Karosserieaufbau, sondern auch eine spielend leichte Fahrzeug-Bedienung. So lässt sich das Verdeck in nur rund 20 Sekunden entriegeln, nach hinten klappen und unter einer Abdeckklappe verstauen – selbstverständlich vollautomatisch auf Knopfdruck. Der Verdeck-Mechanismus lässt sich auch während der Fahrt bedienen. Bis Tempo 50 kann der Fahrer das Verdeck jederzeit öffnen oder schließen.

Offenes Kraftpaket
Frischluftvergnügen in Kombination mit enormer Kraftentfaltung garantiert das 911 Turbo Cabriolet. Im Heck des Hochleistungssportwagens sorgt der bekannte Porsche-Turbomotor für einen beachtlichen Vortrieb. 309 kW (420 PS) liefert der von zwei Ladern beatmete Sechszylinder-Boxer bei 6.000 Umdrehungen pro Minute. Das maximale Drehmoment von 560 Newtonmeter steht zwischen 2.700/min und 4.600/min zur Verfügung.

Zu den charakteristischen Design-Merkmalen des Turbo gehören nicht nur die breiten Radhäuser, die um 60 Millimeter weiter als beim 911 Carrera Cabriolet ausgestellt sind, sondern auch die im Fond-Seitenteil integrierten Einlassöffnungen für die Ladeluftkühlung. Ebenso typisch sind die entsprechenden Auslässe für die Ladeluft im seitlich unteren Bereich der Heckverkleidung. Als weiteres Charakteristikum ist der ausfahrbare Heckflügel zu erwähnen, der für eine Reduzierung des Auftriebs an der Hinterachse sorgt. In Verbindung mit der markanten Bugspoilerlippe läßt sich so die notwendige aerodynamische Balance erreichen, die für die Erreichung herausragender fahrdynamischer Qualitäten wichtig ist.

Von vorn ist der große Hunger nach frischer Luft unverkennbar: Drei große Öffnungen leiten die Kühlluft zu den drei Wasserkühlern vor den Rädern sowie in der Mitte. Über zwei weitere Öffnungen in der Bugspoilerlippe werden die Hochleistungsbremsen mit Frischluft versorgt.

VarioCam Plus optimiert Steuerzeiten und Ventilhub
Die einlassseitige Nockenwellenverstellung ist mit einer Ventilhub-Umschaltung kombiniert, die von Porsche VarioCam Plus genannt wird. Das Ventilhub-Verstellsystem besteht aus zwei ineinander liegenden schaltbaren Tassenstößeln, die von zwei unterschiedlich großen Nocken auf der Nockenwelle betätigt werden. Damit lässt sich auf der einen Seite Leistung und Drehmoment optimieren und auf der anderen Seite Kraftstoffverbrauch und Abgas-Emissionen senken sowie die Laufkultur verbessern.

Turboaufladung für höchste Fahrleistungen
Ausschlaggebend für die sehr hohe Leistung des Sechszylindermotors sind die beiden Turbolader in Parallelschaltung. Sie beziehen ihre Ansaugluft über ein gemeinsames Luftfilter-Gehäuse. Von dort wird die komprimierte Luft über je einen in den Radhäusern hinter den Hinterrädern angeordneten Ladeluftkühler geleitet und vor der elektrisch betätigten Drosselklappe zusammengeführt.

Die Fahrleistungen, die das Turbo-Cabriolet ermöglicht, sind nahezu identisch mit denen des Turbo-Coupés: Aus dem Stand sprintet der offene Turbo mit serienmäßigem Sechs-Gang-Schaltgetriebe in 4,3 Sekunden auf 100 Stundenkilometer (Coupé: 4,2 Sekunden). Die 160 km/h-Marke erreicht er nach 9,5 Sekunden (Coupé: 9,3 Sekunden). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt bei geschlossenem Verdeck 305 km/h und entspricht damit dem Coupé-Wert. Die Beschleunigung von 80 auf 120 km/h absolviert er im fünften Gang in genau fünf Sekunden. (Coupé: 4,8 Sekunden).

Allradantrieb und PSM für überragende Fahreigenschaften
Wie das Coupé ist das 911 Turbo Cabriolet serienmäßig mit Allrad-Antrieb ausgerüstet. So bringen die vorderen Räder mit 225/40 ZR 18-Reifen je nach Fahrsituation bis zu 40 Prozent der Antriebskraft auf die Straße. Jedoch steht weniger die Traktion im Vordergrund, als vielmehr das Erreichen überragender Fahreigenschaften und Sicherheit im Grenzbereich.

Maßgeblich unterstützt wird die fahraktive Sicherheit durch das serienmäßige “Porsche Stability Management” (PSM). Das System erkennt über Sensoren, ob das Fahrzeug dem vom Fahrer vorgegebenen Weg folgt. Bricht das Fahrzeug in extremen Fahrsituationen aus, wird es über gezielte Bremseneingriffe an einzelnen Rädern wieder stabilisiert. Reicht dies noch nicht aus, greift “PSM" zur Reduzierung der Antriebsleistung ins Motormanagement ein. Die Kombination von Allrad-Antrieb, “PSM" und der sportlichen Fahrwerkabstimmung garantiert ein hohes Niveau an aktiver Sicherheit.

Bremsen auf Wunsch mit Keramikscheiben
Das bewährte Porsche Konstruktionsprinzip der Bremsanlage mit Monobloc-Festsätteln findet sich auch im 911 Turbo Cabriolet wieder. An Vorder- und Hinterachse sind Vier-Kolben-Festsättel in Verbindung mit gelochten und innenbelüfteten Bremsscheiben für die Verzögerung zuständig.

Auf Wunsch bietet Porsche das Cabriolet auch mit Keramik-Bremsensystem an. Die “Porsche Ceramic Composite Brake” (PCCB) besteht aus Keramik-Bremsscheiben sowie Sechs-Kolben-Festsättel an der Vorderachse und Vier-Kolben-Festsättel an der Hinterachse. Die “PCCB” setzt Maßstäbe in Ansprechverhalten, Fadingstabilität, Gewicht und Lebensdauer. In Verbindung mit einem ebenfalls völlig eigenständigen Bremsbelag entwickeln die Keramik-Bremsscheiben sofort hohe und vor allem konstante Reibwerte während der Verzögerung.

Steife Karosserie mit automatisch ausfahrenden Überrollbügeln
Die Karosserie des 911 Turbo Cabriolet basiert auf der des Coupés. Die wesentlichen Unterschiede sind gezielte Verstärkungen, die die stabilisierende Wirkung des Blechdaches ersetzen. So erhielt die Rohkarosserie des Cabriolets zur Erhöhung der Steifigkeit eine Schwellerverstärkung in doppelter Blechstärke, zusätzliche Knotenbleche und so genannte Schachtverstärkungen hinter der B-Säule. Um möglichst hohe Festigkeit zu erzielen, setzten die Konstrukteure hier erstmals bei Porsche-Sportwagen die hochfeste Stahlsorte DP600 ein. Die Schachtverstärkungen sind darüber hinaus sowohl verschweißt als auch verklebt. Dieses Punktschweißkleben erhöht durch den verstärkenden Kleber die Energieaufnahme des Verbundes bei einer Kollision. Durch die Summe der Rohbau-Änderungen erhielt die Karosserie – wie bereits auch die offene Variante des Carrera 4S – eine der steifsten Cabrio-Strukturen der 911-Baureihe.

Wie bei allen 911 Cabriolets schützen serienmäßig zwei Überrollbügel die Insassen des offenen Turbo bei einem Überschlag. Sie verbergen sich diskret hinter den Rücksitzen und werden durch Federdruck blitzschnell ausgefahren, wenn ein Neigungssensor einen drohenden Überschlag feststellt.

Verdeck öffnet auch während der Fahrt
Das 911 Turbo Cabriolet verfügt über ein vollversenkbares Dach, das sich beim Öffnen unter einem Verdeckkastendeckel ablegt. Das Öffnen oder Schließen des Daches erfolgt innerhalb von rund 20 Sekunden elektrohydraulisch. Das Verdeck kann aber nicht nur im Stand, sondern auch während der Fahrt bis zu einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometer betätigt werden. Der komplette Bewegungsablauf dauert dabei keine Sekunde länger, nur beim Schließen müssen aufgrund des Luftwiderstandes etwa sechs Sekunden mehr in Kauf genommen werden. Ein Windschott und ein Hardtop gehören zur Serienausstattung.

 

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