NOTE! This site uses cookies and similar technologies.

If you not change browser settings, you agree to it. Learn more

I understand

Porsche 911 Carrera S Coupé

Erstmals seit 1977 wird der Porsche 911 Carrera in einer zweiten Leistungsvariante mit größerem Hubraum angeboten: Im Heck des 911 Carrera S arbeitet ein neuer Motor mit 3,8 Liter Hubraum, gut für eine Leistung von 261 kW (355 PS) bei 6.600/min. Der neue Boxermotor erreicht sein maximales Drehmoment von 400 Newtonmeter bei 4.600/min.

 

Mit diesem leistungsstarken Aggregat beschleunigt der Carrera S in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 293 km/h. Neues Sechsganggetriebe
Aufgrund der Mehrleistung des neuen Carrera S entwickelte Porsche ein neues Sechsgang-Schaltgetriebe, das höhere Drehmomente übertragen kann, mit verkürzten Wegen zu schalten ist und dennoch kein Mehrgewicht auf die Waage bringt. Als Alternative zum neuen Sechsgang-Schaltgetriebe steht die Tiptronic S zur Wahl, deren Schaltprogramm und -qualität optimiert wurde.

Erstmals aktives PASM-Fahrwerk
Als erster Porsche 911 verfügt der neue Carrera S über ein aktives Dämpfungssystem – und das serienmäßig. Das “PASM” (Porsche Active Suspension Management) verbindet zwei Fahrwerke in einem: ein sportlich-komfortables für die Langstrecke und ein betont sportliches für die Rundstrecke. Zusammen mit dem neuen Fahrwerk erhielt der Carrera S auch größere Räder. Zur Serienausstattung zählen 19-Zoll-Felgen mit Reifen der Größe 235/35 ZR 19 an der Vorder- und 295/30 ZR 19 an der Hinterachse.

Mustergültige Bremsen – als Option auch mit Keramik
Verstärkte, rot lackierte Vier-Kolben-Festsättel sowie gelochte und innenbelüftete Bremsscheiben mit 330 Millimeter Durchmesser an allen vier Rädern garantieren beim Carrera S für extreme Bremsleistungen selbst bei hoher Belastung. Auf Wunsch kann auch die weiterentwickelte “Porsche Ceramic Composite Brake" (PCCB) geordert werden. Die neu geformte Keramik- Verbundbremsscheibe setzt noch immer Maßstäbe bei den Kriterien Ansprechverhalten, Fadingstabilität und Gewicht.

Für Sportfahrer: Sport Chrono Paket Plus
Als neues Extra bietet Porsche für den neuen 911 das “Sport Chrono Paket Plus" an. Per Tastendruck können damit verschiedene Kennfelder und Regelstrategien auf betont sportliche Fahrweise eingestellt werden. Durch die Kombination mit Stoppuhr, Rundenzähler und dazugehöriger Auswertelogik steht dem Fahrer so ein einzigartiges Sportprogramm für Fahrten auf der Rundstrecke zur Verfügung.

Weltneuheit: Kopfairbag unterhalb des Seitenfensters
Das neue 911 Coupé erfüllt alle Voraussetzungen im Bereich der passiven Fahrzeugsicherheit und bietet einen beispielhaften Seitenaufprallschutz: Ein neuer Kopfairbag versteckt sich in der Brüstung des Seitenfensters und sorgt zusammen mit dem Thorax-Airbag in der Vordersitzlehne für einen hohen Schutz bei seitlichen Kollisionen. Zusammen mit dem Fahrer- und Beifahrer-Airbag sind insgesamt sechs Airbags an Bord des neuen Elfers.

Sportlich und dennoch komfortabel
Im Cockpit haben die Porsche-Designer einen sportlich straffen Akzent gesetzt. Im Kombi- Instrument werden die Rundinstrumente, die im Carrera S mit aluminiumfarbenen Zifferblättern ausgestattet sind, deutlicher betont und das serienmäßige Sportlenkrad lässt sich sowohl axial als auch vertikal verstellen. Die neuen Sitze bieten vor allem mehr Seitenführung, was besonders bei den optional erhältlichen Sportsitzen zum Ausdruck kommt. Erstmals wird auch eine adaptive Sportsitzanlage angeboten. Hier können die Seitenwangen des Sitzkissens und der Rückenlehne individuell auf den jeweiligen Fahrer angepasst werden.

Starker Bruder
Mit dem neuen 911 Carrera S präsentiert Porsche gleich zum Start des neuen Sportwagens den großen Bruder des 911 Carrera. Angetrieben von einem auf 3,8 Liter vergrößerten Sechszylinder-Boxermotor setzt er sowohl in Leistung als auch in Sportlichkeit die Messlatte höher: 261 kW (355 PS) werden über ein neu entwickeltes Sechsganggetriebe an die Hinterräder übertragen, die Teil des ersten aktiven Fahrwerks bei einem Porsche-Sportwagen sind. Im neuen Coupé, das stilistisch die klassische 911 Linie fortsetzt, erschließt sich dem Fahrer damit eine neue Qualität an Fahrdynamik: So umrundet ein routinierter Pilot mit dem neuen Carrera S die Nürburgring-Nordschleife rund zwanzig Sekunden schneller als mit dem 911-Vorgängermodell.

Dynamischer Auftritt
Durch die evolutionäre Neugestaltung ist der Auftritt des Coupés noch dynamischer geworden. Die breitere Spur und die stärkere Taille lassen den neuen Sportwagen kraftvoll und athletisch auf der Straße stehen – und erst recht fahren. Weitere markante Merkmale des evolutionären Designs sind die neuen Scheinwerfer mit separaten Zusatzscheinwerfern im Bugteil, stärker betonte Kotflügel, neue Doppelarm-Außenspiegel, der aerodynamisch optimierte Heckspoiler und die markante Fugenoptik insbesondere am Heckteil. Neben den serienmäßigen 19-Zoll-Rädern mit rot lackierten Bremssätteln lässt sich am Heck ein weiterer optischer Unterschied zum 911 Carrera feststellen. Zwei Doppelendrohre symbolisieren die Leistungsstärke des 3,8-Liter-Motors.

Neues Triebwerk mit 3,8 Liter Hubraum
Auf der Basis des 3,6-Liter-Sechszylinders entwickelten die Porsche-Ingenieure den neuen Hochleistungsmotor mit 3,8 Liter Hubraum für den Porsche 911 Carrera S. Um die Nennleistung von 261 kW (355 PS) und das Drehmoment von 400 Newtonmeter zu erreichen, begnügten sich die Konstrukteure nicht allein mit der Erweiterung des Bohrungsdurchmessers von 96 Millimeter auf 99 Millimeter, sondern stimmten auch den Ladungswechsel auf die neue Brennraumgeometrie ab. Das Ergebnis: Der 911 Carrera S stürmt in 4,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, bei voll durchgetretenem Gaspedal dauert es im fünften Gang gerade mal 6,1 Sekunden um von 80 km/h auf 120 km/h zu beschleunigen.

Dem 3,8-Liter-Aggregat haben die Porsche-Akustiker einen eigenständiges Klangbild verliehen. Gegenüber dem 3,6-Liter-Motor klingt der Sound kräftiger, so dass sich der feine Unterschied nicht nur am Gaspedal bemerkbar macht. Auch im Motorraum sind feine Differenzierungen zwischen den beiden Motorvarianten zu erkennen. Sie kommen vor allem in der silberfarbenen Sauganlage des 3,8-Liter-Motors zum Ausdruck.

Neues Sechsganggetriebe
Mit dem 400 Newtonmeter-Kraftpaket unter der Motorhaube des neuen Porsche 911 Carrera S überschritt die Kraftentfaltung des Porsche-Sechszylinders eine Drehmomentgrenze, die eine Neuentwicklung des Schaltgetriebes notwendig machte. Durch intelligenten Leichtbau blieb das Gesamtgewicht der neuen Schaltbox jedoch trotz der größeren Wellendurchmesser und breiteren Zahnräder, die zwar mehr Kraft übertragen können, aber auch mehr wiegen, praktisch unverändert. Wie beim Carrera drückt sich auch beim Carrera S die neue Synchronisierung in reduzierten Schaltkräften und in einer Verkürzung der Schaltwege um rund 15 Prozent aus.

Im Bereich der Kupplung geht der Carrera S jedoch eigene Wege: Hier kommt erstmals eine selbstnachstellende Kupplung zum Einsatz. Damit bleiben die Kraft, mit der der Fahrer das Pedal zum Auskuppeln drücken muss, und der Eingriffspunkt, wenn die Kupplung den Kraftschluss herstellt, über die gesamte Lebensdauer der Kupplung gleich.

Serienmäßig aktive Dämpfung
Der neue 911 Carrera S verfügt serienmäßig über das neue aktive PASM-Fahrwerk (Porsche Active Suspension Management). Der Fahrer kann dabei über eine Taste in der Mittelkonsole zwischen zwei Fahrwerkprogrammen wählen: Die “Normal"-Einstellung bietet eine sportlich-komfortable Grundabstimmung der Dämpfer, die bei dynamischer Fahrweise in einen sportlicheren Modus wechselt. Insbesondere bei langen Reisen auf der Autobahn oder auf unebenen Landstraßen spüren die Insassen einen deutlichen Komfortgewinn. In der “Sport"-Einstellung wird dagegen eine härtere Dämpferkennlinie angesteuert, die eine äußerst agile Fahrweise unterstützt und mit den Eigenschaften eines Sportfahrwerkes konkurrieren kann. Durch die verringerten Aufbaubewegungen lassen sich schnelle Rundenzeiten leichter erzielen.

Gesteigert werden kann diese Sportlichkeit noch durch das um 20 Millimeter abgesenkte, ungeregelte Sportfahrwerk mit mechanischer Hinterachs-Quersperre, welches das kompromisslos schnellste Paket darstellt. Das Sportfahrwerk kann wahlweise anstelle des PASM-Fahrwerkes bestellt werden.

Größere Räder
Erstmals in der Geschichte des 911 wurde der Abrollumfang der Räder erhöht, das heißt 2,5 Prozent mehr an der Vorder- und fünf Prozent mehr an der Hinterachse. Das Resultat: Deutlich höhere übertragbare Kräfte durch die vergrößerte Aufstandsfläche und damit erhöhte Performance. Damit ist erstmals beim Carrera S das Angebot von 19-Zoll-Rädern mit Reifen der Größe 235/35 ZR 19 an der Vorder- und 295/30 ZR 19 an der Hinterachse verbunden.

Herausragende Verzögerungswerte garantiert
Der neue 911 Carrera S erhält auf Grund seiner höheren Fahrleistungen ein überarbeitetes Bremssystem, das verbesserte Verzögerungswerte verspricht. So sorgt der größere Durchmesser des Hauptbremszylinders für ein nochmals verbessertes Pedalgefühl mit noch präziserem Druckpunkt. An Vorder- und Hinterachse erhält das S-Modell größere und verstärkte Vierkolben-Monobloc-Festsättel über innenbelüfteten und gelochten Bremsscheiben mit 330 Millimeter Durchmesser. Damit ist auch der Einsatz größerer Bremsbeläge kombiniert, was die wirksame Gesamtbremsbelagfläche und damit die Belaglebensdauer erhöht. Die rot lackierten Bremssättel sind unter anderem ein Differenzierungsmerkmal zum 911 Carrera.

Wie für den 911 Carrera steht auch für die S-Version die “Porsche Ceramic Composite Brake” (PCCB) zur Wahl, die zusammen mit einem eigenständigen Bremsbelag hohe und vor allem konstante Reibwerte während der Verzögerung entwickelt. In beiden Fahrzeugen werden erstmals weiterentwickelte Keramik-Bremsscheiben eingesetzt, bei denen die Innenkühlkanäle durch eine neue Formgebung mehr Kühlluft durch die drehende Scheibe fördern. Gleichzeitig erhöht eine vergrößerte Anzahl von Kühlkanälen die Formsteifigkeit der Scheibe.

Mit der Einführung des neuen 911 ist auch das Debüt einer neuen Generation des “Porsche Stability Managements” (PSM) verbunden. Das “PSM" bietet im längs- und querdynamischen Grenzbereich eine sehr hohe aktive Fahrsicherheit, jetzt mit noch mehr Porsche-typischer Agilität und damit mehr Fahrspaß. So führen die neuen Reifen, eine weiter verfeinerte Regelgüte und optimierte ABS-Komponenten zu noch kürzeren Bremswegen.

Sportcharakter auf Knopfdruck
Das neue “Sport Chrono Paket Plus" bietet dem Fahrer eine betont sportliche Abstimmung verschiedener Fahrzeugfunktionen und damit ein ganz neues sportliches Fahrerlebnis. Auf Knopfdruck verändern sich Gaspedal-Kennlinie, Motor-Verhalten an der Drehzahlgrenze und bei Lastwechsel, die Eingreifschwellen des “PSM" und die Kennlinien von “PASM" sowie Tiptronic S. Das “Sport-Chrono-Programm” ermöglicht es dem Fahrer darüber hinaus, diese Vorteile “zeitgemäß" zu kontrollieren. Über den Bedienhebel des Bordcomputers an der Lenksäule kann er eine Analog-/Digital-Stoppuhr auf der Armaturentafel starten. Durch simple Druckbefehle lassen sich Rundenzeiten stoppen, addieren und speichern. Die Werte können anschließend über das “Porsche Communication Management” aufgerufen und auf dem Monitor grafisch ausgewertet werden.

Erhöhte Sicherheit und Komfort
Ganz oben im Lastenheft stand bei der Karosserie-Entwicklung des neuen 911 Coupés eine weitere Steigerung der passiven Sicherheit sowie der für Komfort und Fahreigenschaften mitverantwortlichen Torsions- und Biegesteifigkeiten. Die nach wie vor optimale Basis dafür bot eine Leichtbaukonstruktion mit hochfesten und höchstfesten Stählen, wie sie bereits im Vorgängermodell verwirklicht wurde. Auf dieser Basis konnten die Torsionswerte um acht Prozent und die Biegesteifigkeit um 40 Prozent gesteigert werden. Mit seiner überarbeiteten Karosseriestruktur erfüllt der neue 911 nicht nur alle Voraussetzungen im Bereich der passiven Fahrzeugsicherheit, sondern unterschreitet die vom Gesetzgeber geforderten Grenzwerte für Frontal-, Schräg-, Seiten- und Heckaufprall sowie Überschlag mit einem deutlichen Sicherheitsabstand.

Das Coupé ist darüber hinaus mit Dreipunkt-Sicherheitsgurten auf allen Sitzen (vorne mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern) sowie mit insgesamt sechs Airbags ausgestattet. Dazu zählen zwei neue zweistufige Fullsize-Frontairbags und das weiterentwickelte ”POSIP-System” (Porsche Side Impact Protection), das nun aus einem Thorax-Airbag an der Außenseite der vorderen Sitzlehne und einem weltweit neuartigen Kopfairbag in der Tür besteht.

Innenausstattung: neu und doch vertraut
Auch das Interieur ist völlig neu gestaltet und ergonomisch weiterentwickelt. Die abgesenkte Sitzposition, das jetzt auch höhenverstellbare Lenkrad und die nach vorne gerückte Pedalerie bieten vor allem groß gewachsenen Personen mehr Komfort. Neue Materialien sorgen für eine sehr hochwertige Anmutung. Dank der fünf Rundinstrumente mit zentral angeordnetem Drehzahlmesser fühlt sich der Porsche-Fahrer sofort zuhause. Zur Differenzierung zum Basismodell wird der Carrera S mit aluminiumfarbenen Zifferblättern angeboten. Dagegen ist bei beiden Fahrzeugen das neue Nachtdesign der Instrumente hervorzuheben, da nun weiße Leuchtdioden für eine brillantere Leuchtkraft sorgen.

Die neu entwickelten Sitze bieten vor allem mehr Seitenführung. Dabei unterstützt die Kontur des Gestells die Seitenwangenpolster stärker als bisher. Bei den optional erhältlichen Sportsitzen ist gegenüber den Seriensitzen der Seitenhalt um nochmals 50 Prozent gesteigert. Die adaptive Sportsitzanlage bietet außerdem die Möglichkeit, die Seitenwangen des Sitzkissens und der Rückenlehne individuell auf den jeweiligen Fahrer anzupassen.

Neue Lenkräder
Nicht nur für den Carrera S, sondern auch für den Carrera mit 3,6-Liter-Motor wurde eine neue Generation Lenkräder entwickelt, die sowohl axial als auch vertikal verstellbar sind und sich durch ein sehr straffes, sportliches Dreispeichen-Design auszeichnen.

Neben dem Basislenkrad für den Carrera und dem Sportlenkrad für den Carrera S ist als Option für beide Modelle ein Multifunktionslenkrad erhältlich. Je nach Ausstattung können damit über sechs Funktionstasten wichtige Audio-, Navigations- und Telefonfunktionen direkt vom Lenkrad aus bedient werden. Die schwarzen Tasten sind in Alu-Optik lackierten Blenden eingebettet.

 

Rate this item
(0 votes)

More in this category:

Preisentwicklung Diesel

Preisentwicklung Super E10

Preisentwicklung Super E5

Zum Seitenanfang