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Porsche 911 GT2

Der stärkste aufgeladene Elfer leistet 355 kW oder 483 PS bei 5.700 Kurbelwellenumdrehungen pro Minute. Das Nenndrehmoment beträgt 640 Newtonmeter zwischen 3.500/min und 4.500/min. Der Motor des 911 GT2 ist als Leistungsvariante aus dem Sechszylinder-Boxermotor des 911 Turbo entwickelt worden. Dabei sind die beiden Turbolader für einen höheren Luftdurchsatz ausgelegt, so dass der Absolutdruck bei Volllast auf 2 bar angehoben werden konnte.

 

Seine enorme Kraft schickt der 911 GT2 über ein Sechs-Gang-Schaltgetriebe an die Hinterräder.
Nur 4,0 Sekunden benötigt der Schnellste in der 911-Familie für den Spurt von 0 auf 100 Stundenkilometer. Nach 12,5 Sekunden zeigt die Tacho-Nadel schon die 200 km/h-Marke an. Erst bei 319 km/h endet der Drang nach Vortrieb.

Carbon-Heckflügel für den Leichtathleten
Extreme Sportlichkeit stand bei der Entwicklung des GT2 klar im Vordergrund. Deshalb galt es nicht nur die Motorleistung gegenüber dem 911 Turbo weiter zu erhöhen, sondern auch das Fahrzeuggewicht zu reduzieren. Mit 1.440 Kilogramm liegt der GT2 genau 100 Kilogramm unter dem 911 Turbo und bringt in Verbindung mit seinen Leistungsdaten ein neues Idealgewicht auf die Waage: Das Leistungsgewicht beträgt 4,06 kg/kW.

In der Clubsport-Version besteht seit Modelljahr 2004 der aerodynamisch ausgefeilte Heckflügel aus Kohlefaser verstärktem Kunststoff. Der Carbon-Flügel, der an der Hinterachse für den notwendigen aerodynamischen Abtrieb sorgt, wiegt rund 2,8 Kilogramm weniger und ist als Sonderausstattung auch für die Straßenversion erhältlich. Bei diesem Ausstattungspaket sind auch die Außenspiegelgehäuse und die Abluftrahmenlamellen in der Bugschürze in Carbon-Optik ausgeführt.

Höchste Fahrdynamik
Das Fahrverhalten des 911 GT2 ist auf ein sehr sportliches Handling ausgelegt. Ob Querbeschleunigung, Lastwechsel in Kurven oder Spurwechsel bei hohen Geschwindigkeiten – dieser Porsche überzeugt in jeder Fahrsituation durch seine Agilität. Die Basis für so viel Fahrdynamik ist im Vergleich zum 911 Turbo durch eine veränderte Aerodynamik und eine gezielte Neuabstimmung der Vorder- und Hinterachse geschaffen worden, die sowohl ein strafferes Feder-/Dämpfersystem als auch Änderungen an der Radaufhängung umfassen.

Keramik-Bremsscheiben serienmäßig
Der 911 GT2 ist serienmäßig mit dem Bremssystem “Porsche Ceramic Composite Brake” (PCCB) ausgerüstet. Die Keramik-Bremsscheiben wiegen rund 50 Prozent weniger als Metall-Bremsscheiben vergleichbarer Größe und reduzieren die ungefederten Massen am Fahrzeug um rund 18 Kilogramm. Sie zeichnen sich darüber hinaus durch schnelles Ansprechen, höchste Fading-Stabilität, hervorragendes Nass-Ansprechverhalten, hohe Lebensdauer beim Einsatz auf öffentlichen Straßen und absolute Korrosionssicherheit aus.

Leichtathlet mit enormer Leistung
Die Kombination von ausgefeilter Aerodynamik, extrem sportlichem Fahrwerk und einer Motorleistung von 355 kW (483 PS) verhelfen dem 911 GT2 zu Fahrleistungen und einer Fahrdynamik, die ihm einen noch sportlicheren Charakter als dem 911 Turbo verleihen. Mit einem Leistungsgewicht von 4,06 Kilogramm pro Kilowatt spurtet der über die Hinterachse angetriebene GT2 in 4,0 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer. Die 200 km/h-Marke erreicht er aus dem Stand in nur 12,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 319 Kilometer pro Stunde.

Am Bug verraten weit nach außen gerückte und speziell gestaltete Lufteinlassöffnungen den hohen Kühlluftbedarf des Fahrzeuges. Eine Luftaustrittsöffnung direkt vor dem Kofferraumdeckel signalisiert aerodynamischen Feinschliff. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zum 911 Turbo ist der feststehende Heckflügel. Die Aerodynamiker haben ihn im Vergleich zum 911 Turbo-Heckflügel höher und weiter nach hinten positioniert und so die Abtriebskräfte nochmals verbessert. Gleichzeitig versorgt er über Kanäle in den beiden Flügelstützen den Motor mit Frischluft. Die Kanäle leiten die Luft in eine so genannte Sammelbox an der Heckdeckel-Innenseite, von wo sie direkt in den Luftfilter strömt.

Sechszylinder-Boxermotor mit 483 PS (355 kW)
Der Motor ist als Leistungsvariante aus dem Sechszylinder-Boxermotor des 911 Turbo entwickelt worden. Dabei sind die beiden Turbolader für einen höheren Luftdurchsatz ausgelegt, so dass der Absolutdruck vor der Drosselklappe bei Volllast auf 2 bar angehoben werden konnte. Trotz der höheren Verdichtung bleibt die Ladelufttemperatur konstant. Neue Ladeluftkühler mit höherem Wirkungsgrad sorgen hier für den notwendigen Ausgleich. Bei einer Nenndrehzahl von 5.700/min beträgt der Ladedruck nun 1,95 bar und erreicht bei über 6.200/min seinen Maximalwert. Dadurch wird erreicht, dass auch oberhalb der Nenndrehzahl bei steigendem Abgasgegendruck annähernd konstante Leistung zur Verfügung steht.

Die Öl-Versorgung dieses Hochleistungstriebwerkes übernimmt wie beim 911 GT3 und beim 911 Turbo eine klassische Trockensumpfschmierung mit separatem, motorfestem Öltank. Dieses System stellt durch eine optimale Auslegung der Ölpumpen in Verbindung mit dem Volumen des Öltanks sicher, dass der Motor auch bei extremen sowie länger anhaltenden Quer- und Längsbeschleunigungen zuverlässig mit Öl versorgt wird. Die Ölmenge des gesamten Ölkreislaufs beträgt rund elf Liter.

Bei der Konstruktion der Abgasanlage kam der Verwendung von Schalldämpfern mit geringerem Abgasgegendruck hohe Bedeutung zu. Dabei liegen die Abgaswerte auf dem Niveau des 911 Turbo und erfüllen problemlos die D4-Grenzwerte. Das entspricht den EURO 4-Grenzwerten bei Standard-Prüfbedingungen. Selbstverständlich erfüllt der 911 GT2 auch den in den USA gültigen LEV-Standard.

911 GT2 mit VarioCam Plus
Der 911 GT2 war nach dem 911 Turbo das zweite Porsche-Modell, das mit VarioCam Plus arbeitet. Das Ventilhub-Verstellsystem, das die bekannte Axialnockenwellenverstellung VarioCam zu VarioCam Plus ergänzt, besteht aus zwei ineinander liegenden, schaltbaren Tassenstößeln auf der Einlassseite des Motors, die von zwei unterschiedlich großen Nocken auf der Einlass-Nockenwelle betätigt werden. Damit lassen sich auf der einen Seite Leistung und Drehmoment optimieren und auf der anderen Seite Kraftstoffverbrauch und Abgas-Emissionen senken sowie die Laufkultur verbessern.

Lieferung ausschließlich mit Sechs-Gang-Schaltgetriebe
Die Kraftübertragung auf die Hinterräder übernimmt beim 911 GT2 ein Sechs-Gang-Schaltgetriebe, eine Weiterentwicklung aus dem Vorgänger-Modell mit externer Getriebeölkühlung und Spritzölschmierung. Die Übersetzungen der einzelnen Gänge und des Achsenantriebs sind vom 911 Turbo übernommen worden. Das schließt alle Maßnahmen zur Verbesserung der Festigkeit und des Geräuschverhaltens ein. Für die Synchronringe der Gänge 3 bis 5 wird Stahl statt Messing verwendet. Die erhöhte Widerstandsfähigkeit dieses Werkstoffes kommt den extrem hohen Anforderungen entgegen.

Kompromisslos sportliches Fahrwerk
Das GT2-Fahrwerk ist auf ein sehr sportliches Fahrverhalten und überlegene Handling-Eigenschaften ausgelegt. Dazu gehören neben den allgemeinen Anforderungen an Vorder- und Hinterachse unter anderem die Absenkung des Fahrzeugschwerpunktes um 20 Millimeter, verstellbare Stabilisatoren und ein mit Rennfedern kompatibles Federsystem sowie eine Erweiterung des Verstellbereiches der Achsgeometrien. Damit ist eine Optimierung der Fahrwerkseinstellungen für Rundstreckeneinsätze möglich.

Vierkanal-ABS in Verbindung mit Keramik-Bremsscheiben
Das Bremssystem wird von der 5.7 ABS-Generation mit 4 Kanälen überwacht, das bereits im 911 Turbo und 911 GT3 vor dem Haftungsabriss der Reifen beim Bremsen schützt. Das Vierkanal-System zeichnet sich durch schnelles und feinfühliges Regelverhalten aus. Weil alle vier Räder individuell geregelt werden, verbessern sich vor allem Fahrzeugstabilität, Einbremsverhalten und damit die Bremsstabilität in Kurven.

Als erster Porsche-Sportwagen ist der GT2 serienmäßig mit “Porsche Ceramic Composite Brake” (PCCB) ausgerüstet. Die gelochten und innenbelüfteten Keramikverbund-Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 350 Millimeter wiegen 50 Prozent weniger als Bremsscheiben aus Metall und verringern die ungefederten Massen um rund 18 Kilogramm. In Verbindung mit einem speziell abgestimmten Bremsbelag entwickeln die Keramik-Bremsscheiben sofort hohe und vor allem konstante Reibwerte während der Verzögerung.

Der Abrieb ist im Vergleich zu Metall-Bremsscheiben beim Einsatz auf öffentlichen Straßen äußerst gering, was die Keramik-Bremsscheiben ihrer extremen Oberflächenhärte verdanken. Entsprechend hoch ist die Lebenserwartung der Keramik-Bremsscheiben im normalen Straßenbetrieb, die außerdem durch die Korrosionssicherheit des verwendeten Werkstoffes garantiert wird. Keramik-Bremsscheiben sind absolut unempfindlich gegenüber Streusalz und Flüssigsalzen.

Optik und Ausstattung
Der 911 GT2 rollt auf Rädern im GT3-Styling, die vorn 8 1/2 Zoll und hinten 12 Zoll breit sind. Auf den 18-Zoll-Leichtmetallrädern werden vorne serienmäßig 235/40 ZR 18-Reifen aufgezogen, hinten beträgt die Reifendimension 315/30 ZR 18. Die Radnabendeckel ziert der dezente GT2-Schriftzug. Im Cockpit des GT2 ersetzen lederbezogene Kunststoff-Schalensitze die bekannten 911-Sitze. Sie garantieren nicht nur optimale Seitenführung, sondern auch gleichzeitig hervorragenden Langstreckenkomfort. Alternativ ist der 911 GT2 ohne Aufpreis auch mit leicht komfortbetonteren Sportsitzen lieferbar, die auch in der Höhe einstellbar sind und optional auch mit Sitzheizung angeboten werden.

Zur Serienausstattung gehören selbstverständlich Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags sowie unter anderem elektrische Fensterheber, Wegfahrsperre mit Transpondersystem, Zentralverriegelung mit Funkfernsteuerung und Alarmanlage.

Auf Wunsch und ohne Mehrpreis wird der GT2 mit dem CD-Radio CDR 23 und einer automatischen Klimaanlage inklusive Aktivkohlefilter geliefert. Optional sind darüber hinaus das “Porsche Communication Management” (PCM) und ein CD-Wechsler lieferbar. Im PCM-Ausstattungspaket sind ein Doppeltuner, CD-Player, dynamische Routennavigation, Reiserechner sowie optional ein GSM-Dualbandtelefon (D- und E-Netz) integriert.

Clubsport-Variante mit Carbon-Heckflügel
Der 911 GT2 ist auch in einer Clubsport-Variante lieferbar, die sich vor allem durch den Einsatz von Carbon-Ausstattungsteilen unterscheidet. So sind die Außenspiegel und der Abluftrahmen im Bug in Handarbeit mit Kohlefaser verstärktem Kunststoff überzogen. Der Heckflügel besteht komplett aus Carbon und ist rund 2,8 Kilogramm leichter als der serienmäßige GT2-Flügel. Diese Carbon-Ausstattungsumfänge sind auf Wunsch auch für die GT2-Straßenversion erhältlich.

Ein weiteres besonderes Ausstattungsmerkmal der Clubsport-Variante ist der mit der Karosserie verschraubte Überrollbügel, der zum Überrollkäfig erweitert werden kann. Auch die Sitze unterscheiden sich von der Serienausstattung und sind mit schwer entflammbarem Stoff statt mit Leder überzogen. Die Ausstattungsumfänge der Clubsport-Variante wurden speziell entwickelt, um ohne großes Nachrüsten an genehmigungspflichtigen Motorsport-Veranstaltungen teilnehmen zu können.

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