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Renault Mégane 2008

Neue Designphilosophie mit flacher Dachlinie. Zwei Motoren mit maximal 120 g/km CO2-Ausstoß. Marktstart im November mit der fünftürigen Schräghecklimousine. Der neue Renault Mégane setzt mit innovativer Designphilosophie, zahlreichen Ausstattungsdetails aus höheren Fahrzeugklassen sowie mit dem deutlichen Bekenntnis zu höchstmöglicher Umweltschonung zukunftsweisende Akzente in der volumenstarken Kompaktklasse. Beide 1.5-dCi-Turbodieselmotoren stoßen maximal 120 Gramm CO2 je Kilometer aus und erreichen damit bereits jetzt den erst für 2012 vorgesehenen EU-Grenzwert für Neufahrzeuge.<p>

 

Die dritte Generation des kompakten Bestsellers erlebt auf dem Pariser Automobilsalon Anfang Oktober ihre Weltpremiere und wird bereits kurz darauf im November als fünftürige Schräghecklimousine auf den Markt kommen. Bis 2010 wird die neue Mégane-Familie auf sechs Modelle anwachsen.

Neue Designphilosophie

Gegenüber dem Vorgängermodell wächst der Mégane-Fünftürer in der Länge um zehn Zentimeter auf 4,30 Meter und ermöglicht dadurch das großzügige Platzangebot für Passagiere und Reisegepäck. Das dynamische Äußere mit kurzen Überhängen, der ansteigenden Fensterlinie und der stark geneigten Heckscheibe steht für eine komplett neue Designphilosophie. Sie wird geprägt von kurzen Überhängen, dem langen Radstand und der niedrigen Dachlinie. Charakteristisches Kennzeichen der Frontpartie ist die bogenförmige Profilkante, die sich von den A-Säulen über die Motorhaube bis zum zentral platzierten Renault Markenlogo schwingt. Die markant geschnittenen Scheinwerfer verlängern optisch die Kühlluftöffnungen in der Frontschürze und verleihen dem Gesicht des Mégane den unverwechselbaren Ausdruck.

Die Seitenpartie besticht durch sanft gewölbte Flächen und die prägnante Charakterlinie, die von der Frontschürze nach hinten ansteigt und sich über die Radhäuser bis in die Rückleuchten zieht. Die daraus resultierende, markante Kontur betont die kraftvolle Schulterpartie, die Dynamik und Stabilität ausdrückt – ebenso wie die 1,55 Meter breite Spur. Von der Vorgängergeneration unterscheidet sich der neue Mégane außerdem augenfällig durch die stark geneigte, coupéähnliche Heckscheibe.

Dynamische und wirtschaftliche Benzinmotoren

Basisbenziner im neuen Mégane ist das Triebwerk 1.6 16V mit 74 kW/100 PS oder 81 kW/110 PS. Im Februar 2009 folgt eine Variante des 1.6 16V, die auf den Betrieb mit dem Biokraftstoff Ethanol 85 optimiert wurde.

Im Frühjahr 2009 komplettiert die Motorisierung 1.4 16V TCE 130 die Benzinerpalette. Ihr besonderes Kennzeichen ist der Turbolader, der dem Triebwerk auch seinen Namen gibt (TCE = Turbo Control Efficiency).

Das Triebwerk demonstriert mit seiner vorbildlichen Leistungs- und Drehmoment-Charakteristik die Effizienz des modernen Renault Downsizing-Konzepts. Es spart auf zeitgemäße Art Kraftstoff und senkt die Emissionen, ohne das Fahrvergnügen zu vernachlässigen. Der 1,4-Liter-Motor leistet mit 96 kW/130 PS so viel wie ein 1,8-Liter-Aggregat und bietet mit 190 Nm das maximale Drehmoment einer 2,0-Liter-Maschine. Die CO2-Emissionen und der Verbrauch sind jedoch geringer als bei einem 1,6-Liter-Aggregat.

Zwei Diesel mit maximal 120 g/km CO2

Die Benzin- und Dieselmotoren des neuen Mégane zählen im Abgasverhalten und Kraftstoffverbrauch zu den besten Triebwerken ihrer Hubraumklassen. Die Dieselpalette besteht zunächst aus dem Selbstzünder 1.5 dCi FAP mit serienmäßigem Dieselpartikelfilter (Filtre àParticules) und 66 kW/90 PS oder 78 kW/106 PS (ab Januar 2009) sowie dem gründlich überarbeiteten 1.9 dCi mit 96 kW/130 PS. Ab April 2009 ergänzt die besonders kraftvolle Motorisierung 2.0 dCi FAP mit 118 kW/160 PS das Selbstzünderangebot.

Beide 1.5-dCi-Triebwerke stoßen im neuen Mégane maximal 120 Gramm CO2 pro Kilometer aus und erreichen damit bereits jetzt den erst für 2012 vorgesehenen EU-Grenzwert für Neufahrzeuge. Der leistungsstarke 1.9 dCi glänzt mit CO2-Emissionen von 135 Gramm pro Kilometer. Damit erreicht der Mégane Bestwerte in seiner Klasse und wird in diesen drei Dieselvarianten mit dem Prädikat „eco2” ausgezeichnet.

Das Renault Gütesiegel erhalten besonders umweltschonende Fahrzeuge, die weniger als 140 Gramm CO2 je Kilometer ausstoßen, in einem internationalen, zertifizierten Werk nach hohen Umweltstandards produziert werden, zu 95 Prozent wieder verwertbar sind und mindestens fünf Prozent recycelte Kunststoffbauteile enthalten. Renault geht davon aus, dass in Deutschland 45 bis 50 Prozent aller Mégane-Verkäufe auf eco2-Fahrzeuge entfallen werden.

Geringeres Gewicht trotz gewachsener Abmessungen

Zum niedrigen Verbrauch und den geringen Schadstoffemissionen tragen auch die ausgefeilte Aerodynamik und das niedrige Gewicht bei. Der Fünftürer ist trotz der gewachsenen Abmessungen durchschnittlich acht Kilogramm leichter als das Vorgängermodell.

Durchdachte Gestaltung erleichtert Bedienung

Im Fahrzeuginneren setzen sich die fließenden Linien des Karosseriedesigns fort. Korrespondierend zur Karosserie galt das besondere Augenmerk der Renault Entwickler der Qualitätsanmutung von Cockpit und Interieur. Die Oberseite des Instrumententrägers ist aus hochwertigem Kunststoff mit weicher Oberflächenbeschaffenheit gefertigt. Je nach Ausstattungsniveau können die Kunden zwischen einem hellen Interieur mit eleganter Note und einem dunklen Interieur mit sportlichem Charakter wählen.

Die gehobene Qualität geht mit durchdachter Gestaltung und einem intuitiven Bedienkonzept einher. Jeder Schalter und Regler im Mégane-Cockpit verdeutlicht dabei seine Funktion bereits durch seine Gestaltung. Alle Anzeigen und Bedienelemente liegen zudem optimal im Blickfeld sowie in idealer Griffweite, so dass sich jeder Fahrer auf Anhieb im neuen Mégane zurechtfindet.

Sofort verständliche Warnhinweise

Das intuitive Bedienkonzept umfasst auch sofort verständliche optische Hinweise. Ein Beispiel hierfür ist die zentral positionierte digitale Geschwindigkeitsanzeige. Diese schließt neben den Anzeigen für Tankstand und Kühlwassertemperatur, der Warnleuchte für die automatische Reifendruckkontrolle und den optischen Anschnallhinweis auch das Kontrolldisplay für den Tempopiloten mit Geschwindigkeitsbegrenzer ein. Ist das System aktiviert, so erscheint das Maximaltempo, welches das Fahrzeug nicht überschreiten soll, in einem Display über der Geschwindigkeitsanzeige. Diese ist wiederum von einem bogenförmigen Leuchtband umgeben, das rot aufleuchtet, wenn der Fahrer über das gewählte Limit hinaus beschleunigt. Gleichzeitig blinkt die eingestellte Geschwindigkeit auf, so dass der Fahrer intuitiv erfasst, dass er vom Gas muss.

Optimaler Sitz- und Klimakomfort

Im neuen Mégane finden Fahrer jeder Größe und Statur schnell die ideale Sitzposition. So lassen sich das Lenkrad und der Fahrersitz in der Länge und Neigung einstellen. Zudem kann der Fahrersitz um bis zu sieben Zentimeter in der Höhe verstellt werden. In Kombination mit dem komfortablen Fahrwerk prädestiniert dies den neuen Mégane zum idealen Reisewagen.

Zum ausgeprägten Langstreckenkomfort trägt auch die serienmäßige Klimaanlage bei. Je nach Ausstattung ist der neue Mégane zudem mit der für Fahrer und Beifahrer getrennt regelbaren Klimaautomatik erhältlich, die ebenfalls von den Erfahrungen aus dem größeren Laguna profitiert. Mit den drei Tasten „Soft” (sanfte Abkühlung), „Fast” (schnelle Abkühlung) und „Auto” (gemäßigt schnelle Abkühlung) lassen sich Stärke und Geschwindigkeit der Klimatisierung bei Bedarf mit einem Knopfdruck regeln.

Hochwertige Ausstattungsdetails

Zusätzlich steigert eine Reihe hochwertiger Details aus höheren Wagenklassen den Komfort. Hierzu zählt das schlüssellose Zugangssystem „Keycard Handsfree” der jüngsten Entwicklungsstufe. Es öffnet nicht nur die Tür automatisch, wenn sich der Fahrer nähert und den Griff berührt, sondern verriegelt die Tür auch wieder selbsttätig, wenn der Fahrer aussteigt und sich entfernt. Alternativ lässt sich der Mégane per Knopfdruck an der Fahrertür abschließen. Mit einem zusätzlichen Knopf an der Chipkarte lassen sich die Scheinwerfer aktivieren, so dass der Fahrer den Mégane auch bei Dunkelheit problemlos lokalisieren kann.

Zwei Navigationssysteme der Spitzenklasse zur Wahl

Auch in Kommunikation, Entertainment und Navigation setzt der neue Mégane Zeichen in der kompakten Mittelklasse. Zwei hochwertige Navigationssysteme stehen zur Wahl, die sich beide mit Steuerknöpfen auf der Mittelkonsole bedienen lassen, ohne dass der Fahrer den Blick von der Straße abwenden muss.

Das Multimedia-Navigations- und Kommunikationssystem Carminat Bluetooth® DVD mit Spracherkennung ermöglicht die perspektivische Streckendarstellung und beinhaltet eine Audioanlage, die auch CDs im MP3-Format abspielen kann. Hinzu kommt die Bluetooth®-Telefonfunktion. Die Navigation erfolgt per DVD, deren Inhalt das Straßennetz von fast ganz Europa umfasst. Alternativ dazu können die Kunden das Navigationssystem Carminat Bluetooth® CD mit 7-Zoll-Bildschirm ordern.

Maßgeschneidertes Arkamys®-Audiosystem

Die Liste der Audiosysteme umfasst ein auf den Mégane-Innenraum abgestimmtes High-End-Soundsystem von Arkamys®. Es beinhaltet ausschließlich Audiokomponenten, die auf die spezielle Fahrzeugarchitektur des Modells abgestimmt wurden und die Wiedergabe sogar an die Zahl der Insassen anpassen.

Zudem ist für den Mégane ab 2009 ein spezielles Modul erhältlich, das externe Musikträger wie einen USB-Stick, einen iPod® und andere tragbare Musikgeräte mit der Audioanlage verbindet.

Geräumiger Kofferraum fasst 405 Liter

Dank gewachsener Abmessungen glänzt der neue Mégane mit einem herausragenden Platzangebot für Passagiere und Gepäck. Mit 405 Liter Fassungsvermögen zählt der Kofferraum des Fünftürers zu den geräumigsten Ladeabteilen in der kompakten Mittelklasse. Die im Verhältnis 60:40 geteilte Rückbank lässt sich mühelos vorklappen, um das Ladevolumen zu vergrößern. Zusätzlich verfügt der Mégane über praktische Staufächer im Fahrzeugboden.

Höchste Sicherheit auf allen Plätzen

Die Renault Entwickler erreichten die Gewichtsersparnis ohne Einbußen bei der passiven und aktiven Sicherheit. Das hohe Niveau beim Insassenschutz beruht auf der Kombination der stabilen, als Überlebensraum konzipierten Fahrgastzelle mit aufprallabsorbierenden und programmiert verformbaren Karosseriestrukturen an Front und Heck. Kritische Zonen bestehen aus hochfesten Stählen. Bei einem Aufprall absorbieren sie dreimal mehr Energie als herkömmliche Stähle.

Programmiertes Rückhaltesystem und Doppelkammer-Airbags

Dank des perfekten Zusammenspiels der stabilen Karosserie mit dem Programmierten Rückhaltesystem der dritten Generation (PRS III) sind die Insassen im Mégane hervorragend geschützt. Dieses umfasst ein doppeltes Gurtstraffersystem für Becken- und Schultergurt sowie Gurtkraftbegrenzer. Ab einem bestimmten Schwellenwert reduzieren diese die auf den Oberkörper einwirkenden Gurtkräfte und verringern so das Verletzungsrisiko durch den Gurt selbst.

Die Frontairbags und die Seitenairbags vorn verfügen jeweils über ein Doppelkammersystem. Vorteil: Die Airbags entfalten sich schneller und passen sich optimal an die Statur von Fahrer und Beifahrer an. Zudem sind die Seitenairbags mit doppelten Aufprallsensoren verbunden. Ein spezielles Rechenprogramm gleicht Reaktionszeit und Aufblasvolumen an die Stärke des Aufpralls an. Bei der Auslegung flossen die Erfahrungen mit dem größeren Laguna ein, der dieses System bereits in die Serie eingeführt hat.

Zudem bieten die Sitze im neuen Mégane optimalen Schutz gegen das Durchrutschen unter dem Beckengurt, den so genannten Submarining-Effekt. Hinzu kommen neu konstruierte Kopfstützen. Ihre Besonderheit: Bei der Höhenverstellung gleiten die Schienen in die Stütze und nicht, wie sonst üblich, in die Rückenlehne. So kann der Rücken bei einem Aufprall tiefer in die Rückenlehne sinken und die Kopfstütze dem Kopf besseren Halt geben.

Standfeste Bremsen sorgen für sichere Verzögerung

Auch bei der aktiven Sicherheit ist der neue Mégane bestens aufgestellt. Die Basis hierfür bildet die standfeste Bremsanlage. An der Vorderachse kommen innenbelüftete Scheibenbremsen mit 29,6 Zentimeter Durchmesser zum Einsatz. Hinten verfügt der Mégane über Vollscheiben im 26-Zentimeter-Format. Zusätzlich zählen Antiblockiersystem, elektronische Bremskraftverteilung und der automatische Bremsassistent zur Serienausstattung.

Zudem verfügt der Mégane zur Steigerung der aktiven Sicherheit über das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP mit Untersteuerkontrolle. Die Ausstattungsliste umfasst darüber hinaus Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht.

Fahrwerk bietet hohe Sicherheitsreserven

Das Fahrwerk des neuen Mégane garantiert ein ausgewogenes und sicheres Fahrverhalten unter allen Bedingungen. Die Vorderräder werden über eine McPherson-Achse geführt, die mit einem neu konstruierten Vorderachsträger verbunden ist. Sein spezielles Layout reduziert Seitwärtsbewegungen auf ein Minimum und sorgt so für tadellose Richtungsstabilität. Hinzu kommt eine neu entwickelte Servolenkung mit hoher Präzision. Kennzeichen der Hinterachse ist ihr niedriges Gewicht und ihre hohe Verwindungssteifigkeit. Der Mégane überzeugt dadurch mit ausgeprägter Agilität und spontanem Ansprechverhalten ohne Einbußen beim Komfort.

Markt und Modell
Fertigung auf neuestem Stand

Renault wird bis 2010 insgesamt sechs Karosserievarianten des Mégane auf den Markt bringen und investiert dazu 1,8 Milliarden Euro. Dank der Übernahme wichtiger Komponenten und Technologien vom größeren Schwestermodell Laguna konnte Renault die Gesamtsumme deutlich niedriger halten als beim Vorgänger. Die Produktion erfolgt im französischen Douai und im spanischen Palencia, wobei der Fünftürer exklusiv in Palencia gefertigt wird.

Hohe Qualität im Blick

Vom gesamten Entwicklungsaufwand entfallen 810 Millionen Euro auf die Produktion. Die Summe teilt sich in 440 Millionen Euro für die Umstellung der Fertigung in Douai (250 Millionen Euro) und Palencia (190 Millionen Euro) sowie in 370 Millionen Euro für Investitionen bei Zulieferpartnern.

180 Millionen Euro kostet die Anschaffung neuer Roboter in den Renault Presswerken in Douai und Palencia sowie in Valladolid, wo 60 Prozent aller Blechteile für den neuen Mégane gefertigt werden. Weitere 215 Millionen Euro wendet Renault für die Modernisierung des zu 95 Prozent automatisierten Karosseriebaus in Douai und Palencia auf. An beiden Standorten schaffte der Hersteller zusammen 100 neue Schweißroboter an, die eine hohe Qualität sicherstellen werden. Mit den jüngsten Investitionen setzt Renault den Schlusspunkt hinter die Modernisierung beider Karosseriefertigungen, die weltweit zu den modernsten Werken gehören.

In die Lackierereien in Douai und Palencia fließen zusammen sieben Millionen Euro. Beide Anlagen sind weitgehend automatisiert. Die Lackiererei in Palencia wurde erst 2002 modernisiert. Rund 32 Millionen Euro investiert Renault in die Anpassung der Fertigungslinien an das neue Modell. In der Summe enthalten ist auch die Anschaffung neuer, höhenverstellbarer Montageschlitten, welche die Arbeitsergonomie verbessern.

Intensive Vorbereitung auf den Produktionsstart

Die Kosten für den Produktionsanlauf schlagen mit 67 Millionen Euro zu Buche. Renault profitiert hierbei von den Erfahrungen beim Fertigungsstart für die neuen Modellgenerationen des Twingo in Novo Mesto (Slowenien), des Laguna in Sandouville und des Kangoo in Maubeuge. Durch die Harmonisierung der Prozesse in den verschiedenen Werken kann das Unternehmen die Kosten vergleichsweise niedrig halten.

Zur Vorbereitung des Serienanlaufs kam unter anderem das sogenannte „Strip and Built”-Verfahren zum Einsatz. Dabei montieren und demontieren die Fertigungsmitarbeiter zum Training wiederholt ein Fahrzeug. Diese beim Allianzpartner Nissan erprobte Praxis stellt ein hohes Produktionsniveau schon zu Beginn der Fertigung sicher.

Enge Zusammenarbeit mit den Zulieferpartnern

Durch die enge Zusammenarbeit mit den Zulieferern erreicht Renault eine Optimierung der Produktionskapazitäten und vermeidet unnötige doppelte Ausgaben für Maschinen und Werkzeuge. Die Kostenersparnis hierdurch beläuft sich auf 125 Millionen Euro. Zusätzliche Einsparungen brachte die Beschaffung bestimmter, in großer Menge produzierter Fahrzeugteile in Osteuropa und Asien. Strenge Qualitätskontrollen gewährleisten auch hier die hohe Fertigungsgüte.

Vielseitiges und zulassungsstarkes Fahrzeugsegment

Der Umfang der Entwicklungskosten für den neuen Mégane belegt den hohen Stellenwert des Modells für Renault. Mit 5,2 Millionen zugelassenen Fahrzeugen machte die Kompaktklasse 2007 über ein Drittel des europäischen Pkw-Marktes aus. Zwischen 2006 und 2007 wuchs das Segment um 1,4 Prozent.

Die hart umkämpfte Fahrzeugklasse zeichnet sich vor allem durch ihre Vielseitigkeit aus. In Europa umfasst sie aktuell über 100 Modelle und zehn verschiedene Karosserieformen: drei- und fünftürige Schräghecklimousinen, Coupés, Stufenhecklimousinen, Kombis, Coupé-Cabriolets, Cabriolets, Kompaktvans in unterschiedlichen Karosserielängen und kompakte Sports Utility Vehicles.

Schrägheckmodelle und Diesel an der Spitze

Allein die Schrägheckmodelle machen über 50 Prozent der Zulassungen innerhalb dieser populären Fahrzeugklasse aus, gefolgt von den Kompaktvans mit über 30 Prozent. Die kompakten Sports Utility Vehicles zählen mit über vier Prozent Wachstum in den vergangenen fünf Jahren zu den am schnellsten wachsenden Klassen innerhalb des Kompaktsegments.

Ein weiteres Kennzeichen der kompakten Mittelklasse ist der hohe Dieselanteil. Dieser betrug 2007 europaweit 60 Prozent. Zum Vergleich: 1995 lag er noch bei 25 Prozent. Das Wachstum ist die Folge der gestiegenen Performance moderner Selbstzünder bei immer geringerem Verbrauch und immer niedrigeren CO2-Emissionen. Zudem fördert in den meisten Ländern Westeuropas der Staat die Anschaffung und den Unterhalt von Diesel-Fahrzeugen. Für den neuen Mégane-Fünftürer erwartet Renault in Deutschland eine Diesel-Quote von 50 Prozent.

Erfolgreich in aller Welt

Der Renault Mégane zählt auch 13 Jahre nach Erscheinen der ersten Modellgeneration zu den meistverkauften Automobilen in Westeuropa. Im Jahr 2007 verbuchte der Kompaktwagen hier einen Segmentanteil von zehn Prozent. Auch auf globaler Ebene ist der Mégane ein Erfolg: Weltweit verkaufte Renault seit 1995 rund 8,5 Millionen Mégane. Der auslaufende Mégane der zweiten Generation wird derzeit noch in insgesamt neun Fabriken auf drei Kontinenten (Europa, Südamerika und Asien) produziert. Der Vertrieb außerhalb Westeuropas erfolgt in 75 Ländern.

Schrittmacher für automobile Innovation

Im Laufe ihrer Modellkarriere setzte die Mégane-Familie wiederholt Zeichen in der kompakten Mittelklasse. So kreierte Renault 1996 mit dem Scénic der ersten Generation ein komplett neues Fahrzeugsegment: die Klasse der Kompaktvans. Mit dem Mégane Coupé-Cabriolet stellte der französische Hersteller 2003 erneut seine Rolle als Schrittmacher automobiler Innovation unter Beweis: Das neue Modell war das weltweit erste Serienfahrzeug mit voll verglastem und versenkbarem Panoramadach. Die zweite Scénic-Generation, die 2003 auf den Markt kam, war als erster europäischer Kompaktvan in zwei Karosserievarianten erhältlich: Zusätzlich zum fünfsitzigen Scénic erschien 2004 der 23 Zentimeter längere Grand Scénic mit Platz für bis zu sieben Personen.

Maßstab für passive Sicherheit

In puncto Insassenschutz setzt der Mégane ebenfalls Maßstäbe. Im Jahr 2003 erhielt das Renault Modell als erster Vertreter der Kompaktklasse die Höchstwertung von fünf Sternen im anspruchsvollen Euro NCAP-Crashtest. Auch eine Reihe von Auszeichnungen belegt die Klasse der Mégane-Familie. So wurden 1998 der Scénic und 2003 der Mégane zum „Auto des Jahres” gekürt.

 

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