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Renault fährt mit dem Trafic seit dessen Marktdebüt im Jahr 2001 kontinuierlich auf Erfolgskurs. Allein in Deutschland waren 2004 rund 8.006 Neuzulassungen des innovativen Multitalents in der Klasse von 2,0 bis 2,8 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht zu verzeichnen. Davon waren 3.379 Fahrzeuge als Pkw zugelassen, 4.627 als Lkw.

 

Renault fährt mit dem Trafic seit dessen Marktdebüt im Jahr 2001 kontinuierlich auf Erfolgskurs. Allein in Deutschland waren 2004 rund 8.006 Neuzulassungen des innovativen Multitalents in der Klasse von 2,0 bis 2,8 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht zu verzeichnen. Davon waren 3.379 Fahrzeuge als Pkw zugelassen, 4.627 als Lkw.

Variantenreichtum vom Kastenwagen bis zum Luxusvan
Das Einsatzspektrum des Trafic reicht vom Transporter für Handwerker und Lieferdienste bis zum komfortablen Reisefahrzeug und zum VIP-Shuttle für Luxushotels. Aktuell liefert Renault das Modell in mehr als 70 Versionen aus. So ist das Multitalent als Kastenwagen und Doppelkabine Kastenwagen mit zwei Radständen sowie in zwei Nutzlastklassen (1.000 und 1.200 Kilogramm) erhältlich. Den Kastenwagen bietet Renault darüber hinaus mit Normal- und Hochdach an. Ferner ist der Trafic als komfortabler Combi in Kurz- oder Langversion mit sechs bzw. neun Sitzplätzen lieferbar. Im Minibus Trafic Passenger mit drei Ausstattungsvarianten finden bis zu acht Insassen in drei Sitzreihen Platz. Das Plattform-Fahrgestell stellt die Basis für eine Vielzahl an Auf- und Umbauten dar.

Zwei exklusive Varianten unterstreichen die Vielseitigkeit der Baureihe: Der Trafic Generation ergänzt die umfangreiche Palette von Renault Freizeitfahrzeugen um ein besonders komfortables Modell mit variablem Innenraum für bis zu sieben Personen. Beim Trafic Elysée handelt es sich um einen siebensitzigen Luxusvan, der mit Leder- und Edelholzausstattung sowie modernsten Kommunikationstechnologien die Ansprüche viel beschäftigter Geschäftsleute erfüllt.

Interieur erfüllt hohe Komfortansprüche
Der Trafic kombiniert eine eigenständige Optik mit hohem Nutzwert. Senkrechte Seitenwände, niedrige Ladekante und große Türen ergeben bei den Transportern einen optimal nutzbaren Laderaum. Das längs einstellbare Lenkrad und der höheneinstellbare Fahrersitz betonen die ausgeprägte Funktionalität. Für zusätzlichen Komfort und kurze Schaltwege sorgt der griffgünstig aus der Mittelkonsole ragende Schalthebel. Die Fahrerkabine bietet zudem eine Vielzahl von leicht erreichbaren Ablagen. In Verbindung mit der Klimaanlage (Serie in Trafic Passenger Privilège, Trafic Generation und Trafic Elysée) verfügt das Modell über ein gekühltes Handschuhfach.

Beim Trafic Combi sind Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und Zwölf-Volt-Steckdose serienmäßig an Bord. Der Passenger Authentique ist mit Details wie Bordcomputer, elektrischen Fensterhebern vorn sowie elektrisch einstell- und beheizbaren Außenspiegeln ausgestattet. Beim Passenger Expression kommen Nebelscheinwerfer und 4 x 15 Watt-Cassettenradio hinzu, der Passenger Privilège verfügt zusätzlich über Klimaanlage vorne und 4 x 15 Watt-CD-Radio.

In puncto Sicherheit gut gerüstet
Das Antiblockiersystem mit elektronischer Bremskraftverteilung zählt bei allen Versionen zum Serienumfang. Optional lässt sich für alle Trafic Versionen (außer 1.9 dCi 80) das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP ordern. In Kombination mit dem 2.5 dCi 140 haben Trafic Passenger und Trafic Generation ESP serienmäßig.

Kastenwagen und Combi verfügen ab Werk über einen Full-Size-Airbag für den Fahrer sowie Dreipunkt-Sicherheitsgurte mit pyrotechnischen Gurtstraffern und höheneinstellbare Kopfstützen auf allen Plätzen. Auf Wunsch kommen Beifahrerairbag sowie Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer hinzu. Passenger, Generation und Elysée sind serienmäßig mit Fahrer- und Beifahrerairbags sowie Seitenairbags (außer Elysée) ausgestattet. Der Insassenschutz lässt sich durch optionale Windowbags vorn (Kastenwagen, Combi, Passenger, Generation, Elysée) und hinten (Combi, Passenger) weiter steigern.

Moderne Common-Rail-Technik
Trafic Kunden haben die Wahl zwischen vier Motoren: drei Dieselmotoren – 1.9 dCi 80 mit 60 kW/82 PS, 1.9 dCi 100 mit 74 kW/100 PS und 2.5 dCi 140 mit 99 kW/135 PS – sowie dem Benziner 2.0 16V mit 88 kW/120 PS. Der 2.5 dCi 140 erreicht sein maximales Drehmoment von 310 Nm bereits bei 1.750 1/min. Dies garantiert hohe Durchzugskraft in allen Drehzahlbereichen. Sämtliche Dieselmotoren verfügen über Common-Rail-Direkteinspritzung und Turboaufladung.

Zu den besonderen Stärken des Trafic zählt seine Wirtschaftlichkeit. Der 1.9 dCi 100 mit Sechsgang-Schaltgetriebe begnügt sich ebenso wie der 1.9 dCi 80 mit Fünfgang-Schaltbox mit 7,7 Litern Diesel pro 100 Kilometer (Werte für Combi). Der 2.5 dCi 140 verbraucht im Schnitt 8,6 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer. Der geringe Verbrauch und der 90-Liter-Tank erlauben Reichweiten von bis zu 1.100 Kilometern. Auch die Wartungskosten fallen niedrig aus: So ist ein Ölwechsel nur alle 30.000 Kilometer (alternativ alle zwei Jahre) fällig. Alle Außenbleche der Karosserie sind verzinkt; dementsprechend gibt Renault eine Garantie von zwölf Jahren gegen Durchrostung.

Für komfortorientierte und wirtschaftlich denkende Kunden bietet Renault alternativ zum serienmäßigen manuellen Schaltgetriebe für den Trafic 2.5 dCi 140 das neue automatisierte Quickshift-Sechsganggetriebe an. Die innovative Kraftübertragung erlaubt jederzeit den Wechsel zwischen manuellem und Automatikmodus und verringert den Kraftstoffverbrauch um bis zu zehn Prozent.

Exterieur und Interieur
Form und Funktion perfekt vereint

Die Designer aus der „Direction du Design Industriel de Renault” und die Entwickler von der „Ingénierie Division Véhicules Utilitaires” (IDVU) brachen bei der Außengestaltung des Trafic bewusst mit den Traditionen herkömmlicher Transporter. Ihre Arbeit basierte auf sorgfältigen Marktstudien von Renault im Segment leichter Nutzfahrzeuge. Diese ergaben, dass die heutigen Käufer nicht nur Wert auf optimale Nutzlast, kompakte Abmessungen, unterschiedliche Radstände und praxisgerechte Laderaumdimensionen legen, sondern noch andere Ansprüche haben. Dazu gehören vor allem Forderungen nach mehr Komfort, höherer Sicherheit sowie attraktivem Design. Überdies definieren die Käufer, die sich sehr vielschichtig aus Besitzern von nur einem Fahrzeug, kleinen Unternehmen sowie großen Flotten zusammensetzen, mehr denn je klare Vorgaben in Bezug auf Anschaffungs-, Betriebs- und Folgekosten. Der Trafic verkörpert daher den idealen Transporter mit Pkw-Eigenschaften.

Dynamische und kraftvolle Linienführung
Die moderne und unkonventionelle Linienführung mit tief heruntergezogener Fahrzeugfront, die funktionale Gestaltung des Aufbaus sowie der umlaufende Rammschutz mit keilförmigen Seitenschutzleisten und kräftigen Stoßfängern signalisieren es deutlich: Hier kommt ein robuster Profi, der nicht nur gut aussieht, sondern auch sicher, zuverlässig und äußerst belastbar ist. Zu den typischen Stilmerkmalen des Trafic zählen außerdem die stark angeschrägten Seitenscheiben des Fahrerhauses, leicht nach unten gepfeilte Heckfenster und die markant gestalteten Seitenfenster der verglasten Varianten. Diese Details verleihen dem Renault Trafic ein ausgesprochen individuelles und unverwechselbares Erscheinungsbild.

Bei der Fahrerkabine legte Renault den Entwicklungsschwerpunkt auf ein Maximum an Komfort und Bedienfreundlichkeit. Das markante, gewölbte Dach des Fahrerhauses – auch „Jumbo-Dach” genannt – gehört deshalb nicht nur zu den weiteren herausragenden Stilelementen des Trafic, es ist auch Voraussetzung für ein optimales Platzangebot. Trotz des ungewöhnlichen Dachs bleibt das Modell in der Gesamthöhe unter der wichtigen Zwei-Meter-Marke. Dieses Maß markiert bei der Einfahrt in Garagen, Parkhäuser und Waschanlagen häufig den oberen „Grenzwert”.

Großer Variantenreichtum steigert Attraktivität
Renault bietet den Trafic aktuell in mehr als 70 Versionen an. Sie setzen sich zunächst aus Grundmodellen in zwei Radständen (3.098 und 3.498 Millimeter), zwei Nutzlastklassen (1.000 und 1.200 Kilogramm) und sechs Varianten (Kastenwagen mit Normal- undHochdach, Doppelkabine Kastenwagen, Combi, Trafic Passenger und Plattform-Fahrgestell) zusammen. Das variable Freizeitmobil Trafic Generation und der siebensitzige Luxusvan Trafic Elysée ergänzen das Angebot.

Die Kastenwagenversionen sind verblecht, teilverglast und rundum verglast lieferbar. Die Doppelkabine Kastenwagen bietet – je nachdem, ob die Beifahrer-Doppelsitzbank oder ein Einzelsitz neben dem Fahrer installiert ist – sechs bzw. fünf Sitzplätze. Der Combi ist rundum verglast und teilverglast erhältlich sowie serienmäßig mit sechs bzw. neun Sitzen ausgestattet. Im Minibus Trafic Passenger mit drei Ausstattungsniveaus finden bis zu acht Insassen Platz.

Optimal nutzbarer Laderaum
Die senkrechten Seitenwände des Trafic Kastenwagens ergeben einen optimal nutzbaren Laderaum. Er ist wahlweise durch eine oder zwei seitliche Schiebetüren gut zugänglich. Die niedrige Ladekante und die palettengerechten Maße der Türen mit einem Meter lichter Breite erleichtern das Be- und Entladen. Hinten finden Doppelflügeltüren mit integriertem Entriegelungshebel Verwendung. Vorteil: Mit einem Griff vergrößert sich die Öffnungsweite von 90 auf annähernd 180 Grad, wobei der Fahrer des Trafic nicht mit eingefetteten Bügeln oder Scharnieren in Berührung kommt. Der Trafic Kastenwagen mit langem Radstand verfügt optional über 250 Grad weit öffnende Hecktüren.

Bereits das Modell L1H1 (kurzer Radstand, normal hohes Dach) offeriert als Kastenwagen bei kompakten Außenmaßen (Länge 4,78 Meter, Breite und Höhe jeweils knapp unter zwei Meter) fünf Kubikmeter Ladevolumen (Doppelkabine: 3,2 m3). Trotz der garagentauglichen Außenabmessungen ist der Laderaum 2,40 Meter lang (Doppelkabine L1H1: 1,65 Meter mit heruntergeklappter hinterer Sitzbank; 2,40 Meter mit hochgeklappter Rückbank), 1,39 Meter hoch und 1,66 Meter breit. Wichtig für die tägliche Praxis von Transportprofis sind ebenfalls der große Abstand von 1,27 Metern zwischen den Radkästen sowie das Format der Hecktüren.

Ihre Breite von 1,39 Metern ist mit Ausnahme von wenigen Millimetern über die gesamte Höhe der Tür konstant und daher uneingeschränkt nutzbar, wichtig beim Beladen mit sperrigen Gütern. Zur Serienausstattung des Kastenwagens zählt eine feste Trennwand mit Fenster. Eine halbhohe Laderaumverkleidung schützt die Seitenwände vor Beschädigung durch die Fracht.

Bis zu 8,3 Kubikmeter Ladevolumen
Der Trafic mit langem Radstand und Normaldach (L2H1) verfügt dank 40 Zentimeter zusätzlicher Ladelänge über ein Volumen von 5,9 Kubikmetern (Doppelkabine: 4,1 m3). Wie wichtig Renault das praxis- und sicherheitsrelevante Thema der Ladungssicherung nimmt, ist an der Serienausstattung mit sechs (kurzer Radstand) bzw. acht Verzurrösen (langer Radstand) zu sehen.

Noch mehr Laderaum bieten die Hochdachvarianten des Trafic Kastenwagen. Das Modell L1H2 mit kurzem Radstand wartet bei gleicher Länge und Breite dank der Laderaumhöhe von 1,91 Metern mit einem Volumen von sieben Kubikmetern auf. Die Version L2H2 mit langem Radstand bietet ein Ladevolumen von 8,3 Kubikmetern. Beim Combi sind die Sitzbänke zur Vergrößerung der Ladefläche herausnehmbar. Die hintere Bank des Combi und Passenger lässt sich überdies bei Bedarf zusammenfalten und nach vorne klappen. Bereits bei voller Bestuhlung stehen im Combi mit kurzem Radstand bei dachhoher Beladung 1,2 Kubikmeter Stauraum zur Verfügung (langer Radstand: 2,2 m3). Der Passenger wartet mit 0,67 Kubikmetern Ladevolumen bis zur Gepäckraumabdeckung auf. Sind alle Sitzreihen ausgebaut, so steigt das Fassungsvermögen beim Combi (kurzer Radstand) auf fünf Kubikmeter.

Zwei unterschiedliche Gewichtsklassen
Die Kastenwagen mit kurzem und langem Radstand sowie den Combi gibt es mit ca. 950 oder bis zu 1.150 Kilogramm Nutzlast (entsprechend 2.700 und 2.900 Kilogramm zulässiges Gesamtgewicht). In allen Fällen sorgen Achslasten von 1.450/1.550 Kilogramm (vorn) und 1.550/1.650 Kilogramm (hinten) für hohe Reserven selbst bei ungleichmäßiger Beladung. Der Trafic Passenger nimmt bis zu 786 Kilogramm Zuladung auf. Darüber hinaus zieht der Trafic bei Bedarf zwei Tonnen Anhängelast.

Das Plattform-Fahrgestell steht ausschließlich in der höheren Gewichtsklasse und mit langem Radstand zur Verfügung. Es eignet sich dank Frontantrieb und entsprechend niedrigem Rahmen vorzüglich für Aufbauten aller Art, ob nun für gewichtige Kühl-, voluminöse Kofferaufbauten oder komfortable Reisemobile.

Passive Sicherheit in Bestform
Der Trafic kombiniert eine aufprallabsorbierende und programmiert verformbare Karosseriestruktur an Front und Heck mit einer steifen Fahrgastzelle. Zusätzlich schützen bis zu acht Airbags die Insassen:

    • Full-Size-Fahrerairbag (Serie für alle Trafic Varianten)

 

    • Full-Size-Beifahrerairbag (Serie bei Passenger, Generation, Elysée; Sonderausstattung für Kastenwagen und Combi)

 

    • Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer (Serie für Passenger, Generation, Sonderausstattung für Kastenwagen und Combi)

 

    • Windowbags für Fahrer und Beifahrer (Sonderausstattung für Kastenwagen, Combi, Passenger, Generation, Elysée)

 

    • Windowbags im Fahrgastraum (Sonderausstattung für Combi, Passenger)

 

Darüber hinaus enthält die serienmäßige Sicherheitsausstattung des Trafic Dreipunkt-Sicherheitsgurte auf allen Plätzen. Auf den vorderen und hinteren Außenplätzen sind sie zusätzlich mit pyrotechnischen Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern ausgestattet. Hinzu kommen höheneinstellbare Kopfstützen auf allen Sitzen.

Durchdachtes Cockpit mit vielen Ablagen
Hauptmerkmal der Fahrerkabine ist der Instrumententräger mit vorbildlicher Ergonomie und einem ausgefeilten Ablagenkonzept, das auch Transportprofis zufrieden stellt, die viel Zeit in ihrem Auto verbringen. So weist das Modell eine großflächige Ablage auf der Oberseite von Mittelkonsole und Handschuhfach auf, in der Papiere bestens untergebracht sind. Eine Abdeckung über die gesamte Breite des Instrumententrägers verhindert störende Spiegelungen in der Windschutzscheibe.

Das voluminöse Handschuhfach des Trafic fasst zwei 1,5-Liter-Flaschen und lässt sich in Verbindung mit der optionalen Klimaanlage (Serie im Passenger Privilège, Generation und Elysée)kühlen. Darüber hinaus finden sich im Bereich des Instrumententrägers Aschenbecher-/Getränkehalter und offene Ablagen. Große Türfächer nehmen Getränkeflaschen von bis zu zwei Liter Inhalt auf.

Dank des längs einstellbaren Lenkrads und des höheneinstellbaren Fahrersitzes finden im Trafic Fahrer jeder Größe und Statur die geeignete Sitzposition. Für zusätzlichen Komfort und angenehm kurze Schaltwege sorgt der griffgünstig aus der Mittelkonsole ragende Schalthebel. Die ergonomisch günstige Position gestattet zugleich den weitgehend ungehinderten Durchgang in den Laderaum bei Versionen ohne Trennwand.

Komfortable Ausstattung
Zur Ausstattung des Trafic Kastenwagens zählen unter anderem Servolenkung, Wärmeschutzglas sowie eine leistungsstarke Heizungs- und Belüftungsanlage mit vier Gebläsestufen und Umluftschaltung. Das Multifunktionskontrollsystem im Armaturenbrett signalisiert dem Fahrer über die Standardanzeigen hinaus, wenn die Türen nicht geschlossen und die Sicherheitsgurte nicht angelegt sind. Zur Serienausstattung zählen ferner die Beifahrer-Doppelsitzbank, die Radiovorrüstung inklusive Dachantenne und der beleuchtete Zigarettenanzünder.

Der Trafic Combi ist rundum oder teilverglast erhältlich und bietet serienmäßig sechs bzw. neun Personen Platz. Über die Ausstattung des Kastenwagens hinaus verfügt er über Heckscheibenheizung und Heckscheibenwischer. Dazu kommen ein voll verkleideter Fahrgastraum, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung sowie eine Zwölf-Volt-Steckdose.

Breite Auswahl an Optionen
Über die Serienausstattung hinaus lassen sich Trafic Kastenwagen und Combi mit zahlreichen Komfort- und Funktionsdetails an die individuellen Bedürfnisse ihrer Besitzer anpassen. Dazu zählen Nebelscheinwerfer, Klimaanlage, Sun-Protect-Windschutzscheibe, Sitzheizung, Navigationssystem, eine Reihe von Cassettenradios und CD-Systemen sowie die Vorrüstung für den Einbau eines Telefons und einer Freisprechanlage.

Aufeinander abgestimmte Komfort-Extras wie elektrische Fensterheber oder elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel hat Renault im Elektrik-Paket für Kastenwagen und Combi zusammengefasst. Es beinhaltet beim Kastenwagen zudem die Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, die beim Combi serienmäßig ist. Das Fairway-Paket beinhaltet zum überaus wettbewerbsfähigen Preis die hochwertigen Komfortoptionen Klimaanlage, CD-Radio und Telefonvorrüstung.

Darüber hinaus bietet Renault speziell für den Laderaum des Kastenwagens eine Auswahl attraktiver Optionen und Zubehörteile an, darunter den Holzboden, das Netz zur Ladungssicherung, Schutzgitter für die Laderaumöffnungen, bewegliche Verzurrösen und die ebenfalls für den Combi lieferbare Dachgalerie.

Trafic Passenger mit Van-Charakter
Noch mehr Komfort offeriert der Trafic Passenger. Renault bietet ihn in drei Ausstattungsniveaus an. Bereits in der Basisversion Authentique verfügt der Passenger serienmäßig über Details wie Wärmeschutzglas, Bordcomputer, elektrische Fensterheber vorn sowie elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel. Die praktische Gepäckraumabdeckung hinter der dritten Sitzreihe schützt das Ladegut vor neugierigen Blicken. Im Interieur sorgen Veloursbezüge und Teppichboden für wohnliches Ambiente. Darüber hinaus unterstreichen die vollflächigen Seitenverkleidungen und der Dachhimmel aus Stoff die freundliche Van-Atmosphäre. Sämtliche Sitze sind serienmäßig mit Armlehnen ausgestattet. In Wagenfarbe lackierte vordere Stoßfänger verstärken den hochwertigen Eindruck.

Im Passenger Expression kommen zur reichhaltigen Basisausstattung noch Nebelscheinwerfer und das 4 x 15 Watt-Cassettenradio mit Bedienungssatellit am Lenkrad hinzu. Zum serienmäßigen Lieferumfang des Spitzenmodells Passenger Privilège zählen darüber hinaus die Klimaanlage vorn und das CD-Radio mit Bedienungssatellit am Lenkrad und 4 x 15 Watt Ausgangsleistung. Auf Wunsch rüstet Renault den Passenger mit einer zusätzlichen Klimaanlage und Heizung für die hinteren Sitzreihen aus. Auf der Liste der Optionen steht außerdem ein Navigationssystem.

Trafic Generation: Ideales Reisefahrzeug
Der ab Juni 2004 erhältliche Trafic Generation demonstriert die ganze Vielseitigkeit der Baureihe. Die als komfortables Reise- und Freizeitmobil konzipierte Variante bietet bis zu sieben Personen Platz. Die durchweg mit Armlehnen ausgestatteten Sitze orientieren sich in Qualität, Anmutung und Komfort an der erfolgreichen Großraumlimousine Renault Espace. Als Besonderheit lassen sich die Vordersitze – ebenso wie die Einzelsitze im Fahrgastraum – um 180 Grad drehen und zur Sitzgruppe umfunktionieren.

Als weiteres bemerkenswertes Ausstattungsdetail verfügt der Trafic Generation über einen an der linken Innenwand montierten Tisch. Dieser lässt sich dank einer neuartigen Kinematik leicht ausklappen und auf einer seitlichen Führungsschiene in Längsrichtung verschieben. So wird der Innenraum wahlweise zum Konferenz- oder Familientreffpunkt.

Mit wenigen Handgriffen vom Sitz zum Bett
Die hintere Sitzbank des Trafic Generation bietet drei Personen Platz und verwandelt sich mit Hilfe eines innovativen Klappmechanismus mit wenigen Handgriffen in eine komfortable Schlafstätte. Besonders raffiniert ist die eigens entwickelte, doppelte Schaumstoffauflage auf der Ober- und Unterseite der Bank: Stehen die Sitze aufrecht, so sorgt die straffere Seite der Sitzbank-Polsterung für optimalen Komfort. Als Liege umfunktioniert, garantiert die bequeme, durchgehend ebene Unterseite geruhsamen Schlaf. Darüber hinaus verbirgt die Rücksitzbank ein 60-Liter-Fach, das bei Bedarf die Bettwäsche für einen Kurzurlaub aufnehmen kann.

Wird statt Sitz- und Schlafmöglichkeiten Stauraum benötigt, lassen sich die Sitze der mittleren Reihe zusammenklappen und auf vier Vario-Schienen nach vorne schieben. Ist noch mehr Transportkapazität erforderlich, können die Fondsitze komplett ausgebaut werden. Außerdem erlauben die Schienen unterschiedliche Kombinationen der Einzelsitze.

So können entweder zwei Sitze nebeneinander oder ein Sitz zentral positioniert werden. Als weitere Annehmlichkeiten bietet der Trafic Generation serienmäßig die höhenverstellbare, flexible Laderaumabdeckung, Sonnenschutzrollos, elektrische Fensterheber vorn, Sun-Protect-Windschutzscheibe, Klimaanlage, vier Leselampen und die zusätzliche Deckenleuchte für den ausklappbaren Tisch. Der Trafic Generation Privilège enthält darüber hinaus für den Fond eine separat regelbare Klimaanlage und eine Zusatzheizung, CD-Radio 4x15 Watt, Leichtmetallräder, Kunststoffteile in Wagenfarbe lackiert und sieben Sitze im Fahrgastraum.

Trafic Elysée: Luxusvan der Extraklasse
Der Trafic Elysée verbindet das Komfortniveau eines Oberklassevans mit einem besonders großzügigen Raumangebot. Hochwertige Materialien wie Leder und Edelholz im Zusammenspiel mit modernster Kommunikationstechnologie verwandeln den Trafic in einen siebensitzigen Luxusvan der Extraklasse, den Renault in Zusammenarbeit mit Starcraft, dem US-Spezialisten für hochwertige Van-Umbauten, entwickelt hat.

Der Innenraum des Renault Trafic Elysée wartet mit Hochflorteppichboden, hochglanzpoliertem, teilweise indirekt beleuchtetem Walnussholzdekor und einer verspiegelten Deckenkonsole auf. Vier lederbezogene Captain Chairs sowie die ebenfalls lederbezogene Rückbank mit Mittelarmlehne bieten höchsten Sitzkomfort. Die beiden drehbaren Sessel in der zweiten Reihe lassen sich im Handumdrehen entfernen. Per Tastendruck verwandelt sich zudem die Rückbank zur komfortablen Ruheliege.

Bordeigene TV- und DVD-Anlage
Eine Fülle von Hightech-Details macht den Trafic Elysée zum rollenden Büro bzw. zum mobilen Unterhaltungszentrum für Familie und Freizeit. So stehen den Passagieren im Fond Stromanschlüsse zur Verfügung, um ein Notebook und ein Faxgerät anzuschließen. Weiterhin bietet das luxuriöse Modell vier Kopfhöreranschlüsse im Fond sowie eine TV- und DVD-Anlage mit ausklappbarem Zehn-Zoll-Plasmabildschirm. Dazu kommen zwei hochwertige Audiosysteme mit CD-Spieler, die sich unabhängig voneinander betreiben lassen.

Die vorn und hinten getrennt regelbare Klimaanlage sorgt für individuellen Reisekomfort. Ein weiteres praktisches Detail ist die serienmäßige, mit Wurzelholz-Applikationen versehene Garderobenstange im Heck. Von außen ist der Trafic Elysée an den in Wagenfarbe lackierten Anbauteilen und den 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit 225/55-Reifen zu erkennen.

Sicher vor unbefugtem Zugriff
Besonderes Augenmerk hat Renault beim Trafic der Fahrzeugsicherung gewidmet: Widerstandsfähige Türschlösser und ein robustes Lenkradschloss, die elektronische Wegfahrsperre, die optionale Diebstahlsicherung für das Reserverad und die ebenfalls optional lieferbare Diebstahl-Warnanlage erschweren den unbefugten Zugriff auf Fahrzeug und Ladung. Dies ist insbesondere für den professionellen Gütertransport mit teurer Fracht an Bord wichtig.

Ein hoher Geräuschkomfort stand ebenfalls oben auf der Prioritätenliste der Entwickler. Mit Hilfe digitaler Simulationstechniken machten die Renault Ingenieure potenzielle Lärmquellen ausfindig. Auf diese Weise optimierten sie neben dem Antriebstrang alle Verbindungen zwischen Fahrwerk und Karosserie.

Umweltgerechte Konstruktion
Der Trafic zeichnet sich darüber hinaus durch seine exzellente Recyclingfähigkeit aus. Um die Wiederverwertung zu erleichtern, entwickelte Renault innovative Lösungen zur schnellen Demontage. Bauteile wie Stoßdämpfer oder Kraftstofftank sind markiert, um das Ablassen von Betriebsflüssigkeiten oder das Sortieren des Materials zu erleichtern. Gekennzeichnet sind auch die Scheiben sowie alle Kunststoffteile ab einem Gewicht von 100 Gramm. Insgesamt hat Renault mehr als 100 Komponenten des Trafic im Hinblick auf die Wiederverwertung optimiert. Mehr als 20 Teile aus Kunststoff oder GfK bestehen darüber hinaus bereits aus recyceltem Material. Ergebnis: Das Fahrzeug ist zu 90 Prozent wiederverwertbar.

Gleichzeitig hat Renault die Menge kritischer Materialien entweder ganz eliminiert oder erheblich reduziert. So finden sich im Trafic weder Cadmium noch Quecksilber. Das Unternehmen verwendet ausschließlich Lacke, Dämmmaterialien, Brems- und Kupplungsbeläge sowie – beim Benziner – Zündkerzen ohne jeden Bleianteil. Mehr als 99 Prozent der geringen verbleibenden Bleimenge werden am Lebensende eines Trafic wieder verwertet.

Antrieb und Fahrwerk
Viel Kraft und vorbildliche Straßenlage

Trafic Kunden haben die Wahl zwischen vier Motoren: drei Dieseln und einem Benziner. Die modernen Selbstzünder 1.9 dCi 80 mit 60 kW/82 PS und 1.9 dCi 100 mit 74 kW/100 PS sowie der Spitzendiesel 2.5 dCi 140 mit 99 kW/135 PS verfügen über Common-Rail-Direkteinspritzung und Turboaufladung. Der agile und kultivierte Benziner 2.0 16V mit 88 kW/120 PS komplettiert die Motorenpalette.

1.9 dCi 80 (60 kW/82 PS) – Der Basismotor der Trafic Baureihe erreicht seine Höchstleistung bei 3.500 1/min und mobilisiert sein maximales Drehmoment von 190 Nm bereits bei 2.000 1/min. Seine Leistungscharakteristik macht das mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe kombinierte Aggregat zum idealen Triebwerk für den Kurz- und Mittelstreckeneinsatz mit gelegentlichen Autobahnetappen. Beim 1.9 dCi 80 führt die Common-Rail-Technik wie bei allen Renault Dieselaggregaten gleichermaßen zu hoher Laufruhe und herausragender Wirtschaftlichkeit. So begnügt sich der Trafic 1.9 dCi 80 mit 7,7 Litern Diesel pro 100 Kilometer. Damit zählt der Trafic 1.9 dCi 80 zu den sparsamsten Transportern überhaupt. Der zurückhaltende Umgang mit dem Kraftstoff und der große 90-Liter-Tank ermöglichen realistische Reichweiten von über 1.100 Kilometern ohne Nachtanken. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 138 km/h.

1.9 dCi 100 (74 kW/100 PS) – Die stärkere 1.9 dCi-Variante erreicht ihr Leistungsmaximum ebenfalls bei 3.500 1/min und stemmt ihr Zugkraftmaximum von 240 Nm bei 2.000 1/min auf die Kurbelwelle. Schon bei 1.500 1/min liegen 200 Nm Drehmoment an – Nachweis für die ausgeprägte Elastizität des Turbotriebwerks. Auch die Fahrleistungen überzeugen: Der Trafic 1.9 dCi 100 erreicht die Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h und bewegt sich damit in Pkw-Regionen. Das Triebwerk passt daher bestens für den Einsatz bei hoher Zuladung, im Anhängerbetrieb oder bei großem Autobahnanteil. In puncto Wirtschaftlichkeit macht der 1.9 dCi 100 ebenfalls keine Kompromisse: Wie sein Zwillingsbruder 1.9 dCi 80 benötigt er im Schnitt 7,7 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer.

2.5 dCi 140 (99 kW/135 PS) – Der Spitzendiesel für den Trafic mobilisiert seine Spitzenleistung bei 3.500 1/min. Mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 163 km/hund dem maximalen Drehmoment von 310 Nm bei 1.750 1/min erweist sich der Trafic 2.5 dCi 140 als ideale Lösung für Kunden, die viel auf Langstrecken unterwegs sind und ein Fahrzeug benötigen, das auch in voll beladenem Zustand zügig beschleunigt. Trotz seiner hohen Leistung hält sich der moderne Common-Rail-Diesel mit vier Ventilen pro Zylinder beim Kraftstoffverbrauch stark zurück und konsumiert 8,6 Liter Diesel pro 100 Kilometer.

2.0 16V (88 kW/120 PS) – Der Zweiliter-Vierzylinder im Trafic Programm ist die richtige Wahl, wenn ein Benziner gefragt ist. Wie der stärkste Diesel erreicht er eine Höchstgeschwindigkeit von 163 km/h. Damit hält der Renault Trafic mühelos im Pkw-Verkehr mit. Der spritzige und laufruhige Ottomotor erreicht sein Leistungsmaximum von 88 kW/120 PS bei 4.700 1/min und entwickelt ein Höchstdrehmoment von 190 Nm bei 3.750 1/min. Beim Kraftstoffkonsum begnügt er sich mit 10,1 Litern pro 100 km.

Sechs Gänge für mehr Zugkraft und leiseren Auftritt
Bei den Motorisierungen 1.9 dCi 100, 2.5 dCi 140 und 2.0 16V überträgt ein Sechsgang-Schaltgetriebe die Kraft auf die Vorderräder. Die Technik bietet eine Reihe handfester Vorteile: Die geringere Gangspreizung mit einem erweiterten Übersetzungsbereich erlaubt es speziell den Dieselmotoren, ihr Leistungspotenzial effizienter zu entfalten. Hintergrund: Die Selbstzünder entwickeln ihr Maximaldrehmoment bereits bei niedrigen Drehzahlen, was Fahrgeräusche und Kraftstoffverbrauch deutlich reduziert. Mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe können Trafic-Fahrer diesen Vorteil auch bei schneller Konstantfahrt auf der Autobahn nutzen. So liegt die Motordrehzahl des Trafic 1.9 dCi 100 bei 100 km/h nur knapp über 2.000 1/min.

Quickshift-Getriebe steigert den Komfort
Für komfortorientierte und wirtschaftlich denkende Kunden bietet Renault alternativ zum serienmäßigen manuellen Schaltgetriebe für den Trafic 2.5 dCi das neue automatisierte Sechsgang-Quickshiftgetriebe an. Die innovative Kraftübertragung erlaubt jederzeit den Wechsel zwischen manuellem und Automatikmodus und verringert den Kraftstoffverbrauch um bis zu zehn Prozent.

Das Quickshift-Getriebe basiert auf der manuellen Sechsgangschaltbox. Im Unterschied zu dieser erfolgt der Gangwechsel mit Hilfe elektrischer Stellmotoren. Das Kupplungspedal entfällt. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass sich die Quickshift-Box sowohl von Hand schalten als auch wie eine Sechsgangautomatik nutzen lässt. Bei der automatischen Wahl der Fahrstufen berücksichtigt der Steuerungscomputer des Getriebes zahlreiche Parameter wie:

    • Fahrgeschwindigkeit

 

    • Beschleunigungs- und Verzögerungsvorgänge

 

    • Fahrstil des Piloten, der anhand der Geschwindigkeit der Gas- und Bremspedalbewegungen ermittelt wird

 

    • Straßenprofil (Steigungen oder Gefälle, auf die durch die Zu- oder Abnahme der Fahrwiderstände geschlossen wird)

 

Neben dem Komfortgewinn profitieren die Kunden im Automatikmodus dank der intelligenten Computerprogramme für stets optimale Gangwechsel vom spürbar niedrigeren Kraftstoffverbrauch. Das Sparpotenzial beläuft sich je nach Einsatzgebiet und Fahrer auf bis zu zehn Prozent.

Jederzeit Wechsel in den manuellen Modus möglich
Der Fahrer kann auch während der Fahrt jederzeit in den manuellen Betrieb wechseln. Dabei wird sequenziell geschaltet – Schalthebel nach vorn drücken heißt „Gang hoch”, nach hinten ziehen „Gang herunter”. Im Unterschied zu konventionellen Schaltgetrieben verhindert eine Reihe von Schutzvorkehrungen Fehlbedienungen: Ein Herunterschalten ist zum Beispiel nur möglich, wenn nicht die Gefahr besteht, dass der Motor überdreht oder das Getriebe beschädigt wird. Beim starken Bremsen schaltet das Getriebe selbsttätig in die Gangstufe zurück, die der Fahrgeschwindigkeit angemessen ist.

Den Fahrkomfort steigern drei weitere Schaltprogramme: Die so genannte Anfahr- und Parkhilfeerleichtert das Einparken und das Anfahren am Berg: Sind die erste oder zweite Fahrstufe bzw. der Rückwärtsgang eingelegt, bewegt sich das Fahrzeug – sobald das Bremspedal losgelassen wird – langsam in die gewünschte Fahrtrichtung. Per Knopfdruck kann der Fahrer zudem den Last- und Anhängemodus aktivieren. Dieser erleichtert das Anfahren bei hoher Beladung. Der Wintermodus dient als Anfahrhilfe auf rutschigem Untergrund.

Aufwändiges und sicheres Fahrwerk
Das aufwändige Fahrwerk des modernen Mehrzweckfahrzeugs kombiniert hohe Stabilität mit ausgeprägtem Federungskomfort. Dazu trägt unter anderem der beweglich an der vorderen Feder-Dämpfer-Einheit befestigte Querstabilisator bei. Die präzise arbeitende Lenkung mit Servounterstützung vermittelt den notwendigen Fahrbahnkontakt. Auch die Hinterachse – eine Platz sparende Torsionsachse mit progressiv arbeitenden Schraubenfedern, Längslenkern, Panhardstab und lastabhängigen Stoßdämpfern – entspricht dem neuesten Stand der Transportertechnik. Die Konstruktion sorgt bei allen Beladungszuständen für ein sicheres und komfortables Fahrverhalten. Gleichzeitig dämpft sie Vibrationen und Abrollgeräusche wirkungsvoll.

Die Bereifung des Trafic bietet den besten Kompromiss aus Komfort, Straßenlage, Geräusch, Rollwiderstand und Langlebigkeit. Alles zusammen führt zu einem Fahrverhalten, das keinen Vergleich in diesem Segment zu scheuen braucht. Serienmäßig verfügt der Trafic über Reifen der Dimension 195/65 R 16. Die Varianten mit 1.200 Kilogramm Nutzlast rollen auf breiteren Pneus im Format 205/65 R 16. Trafic Versionen mit 2.5 dCi 140-Triebwerk (Ausnahme: Kastenwagen mit Hochdach) haben Reifen der Abmessung 215/65 R 16 montiert. Der repräsentative Trafic Elysée (Ausnahme: Elysée 2.0 16V) fährt auf Pneus der Größe 225/55 R 17.

Serienmäßiges Antiblockiersystem
Der Trafic ist serienmäßig mit Scheibenbremsen an allen vier Rädern ausgestattet. Die großen 16-Zoll-Räder bieten Platz für Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 305 Millimetern vorn (innenbelüftet) und 280 Millimetern hinten (Vollscheiben). Die doppelten Bremskolben an der Vorderachse haben einen Durchmesser von 40 bzw. 45 Millimetern. Das Antiblockiersystem zählt bei allen Versionen zum Serienumfang.

Ebenfalls zur Grundausstattung gehört die elektronische Bremskraftverteilung (EBV), die dazu beiträgt, das Verzögerungspotenzial der Hinterachse voll auszunutzen und ein gefährliches Überbremsen der Hinterräder zu verhindern. Das aufwändig konstruierte Verzögerungssystem garantiert unter allen Bedingungen eine homogene, effiziente Bremsleistung und ein präzises Bremsgefühl.

Optional läßt sich der Trafic ab der 1.9 dCi 100-Motorisierung mit dem Elektronischen Stabilitätsprogramm ESP ordern. Der Trafic Passenger und der Trafic Generation 2.5 dCi 140 mit manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe sind serienmäßig mit ESP ausgestattet. ESP hilft dem Fahrer, das Fahrzeug in kritischen Fahrsituationen besser unter Kontrolle zu halten. Mit Hilfe einer sensiblen Sensorik erkennt das System sofort, wenn die Bewegungsrichtung des Autos nicht mit dem jeweiligen Lenkbefehl übereinstimmt. In diesem Fall erfolgt der ESP-Eingriff auf zweierlei Weise: durch gezielten Bremseingriff an einem oder mehreren Rädern und durch automatische Verringerung des Motordrehmoments (Gaswegnehmen).

Markt und Modell
Herausragendes Produkt in wichtigem Segment

Positionierung und Zielgruppe – Mit einem Marktanteil von 15 Prozent und rund 290.000 Neuzulassungen im Jahr 2004 ist Renault in Westeuropa mit klarem Vorsprung der Marktführer unter den Herstellern leichter Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht. Kern dieses Segments sind Transporter von 2,0 bis 2,8 Tonnen Gesamtgewicht mit mehr als einer halben Million Zulassungen im Jahr.

Mit dem Trafic, der Bestwerte in puncto Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Funktionalität erzielt, verfügt Renault in diesem wichtigen Marktsegment über ein herausragendes Produkt. Er fügt sich bestens in die junge Transporter-Generation von Renault ein, die seit der Einführung des Kangoo Rapid und des Master im Herbst 1997 für konstante Zuwächse sorgte. In Deutschland realisierte Renault 2004 bei den leichten Nutzfahrzeugen (bis 3,5 Tonnen) rund 16.600 Zulassungen und einen Marktanteil von knapp 9,0 Prozent. Damit liegt Renault in diesem Marktsegment auf Rang vier in der Zulassungsstatistik.

Neben der klassischen Zielgruppe der Handwerker und Gewerbetreibenden zielt Renault mit dem Trafic zunehmend auch auf Kunden, die das variable Mutitalent als Pkw ordern. Dazu gehören neben kommerziellen Nutzern wie Hotels und Shuttle-Diensten verstärkt freizeitaktive und reisefreudige Familien.

Modellkarriere – Der aktuelle Renault Trafic wurde unter der Codebezeichnung „X83” zusammen mit General Motors entwickelt. Die entsprechenden Kooperationsvereinbarungen im Segment der leichten Nutzfahrzeuge waren im Dezember 1996 getroffen worden. Seine Weltpremiere feierte das Modell Ende September 2000 auf der IAA Nutzfahrzeuge in Frankfurt. Im Juni 2001 begann die Markteinführung. Der „X83” wird in Deutschland als Renault Trafic sowie als Opel Vivaro verkauft. Eine weitere Version unter dem Namen Nissan Primastar wurde auf der Nutzfahrzeug-IAA im September 2002 vorgestellt. Im selben Jahr kürten Fachjournalisten aus 20 europäischen Ländern den Trafic zum „Van of the year 2002”.

Aktuell ist der Transporter als Kastenwagen, Doppelkabine Kastenwagen und Combi in jeweils zwei Nutzlastvarianten und Radständen sowie als Plattform-Fahrgestell verfügbar. Dazu kam seit 2003 der Minibus Trafic Passenger sowie der Luxusvan Trafic Elysée, gefolgt vom Reise- und Freizeitfahrzeug Trafic Generation ab Juni 2004. Renault ergänzte das Programm zudem um den Kastenwagen mit Hochdach. Aktuell sind vom Traficüber 70 Versionenlieferbar. Eine Erweiterung erfuhr auch das Motorenprogramm: Der Trafic startete mit den Common-Rail-Turbodieseln 1.9 dCi 80 und 1.9 dCi 100 (60 kW/82 PS und 74 kW/100 PS) sowie dem Benziner 2.0 16V (88 kW/120 PS) in den Markt. Im März 2003 folgte mit dem 99 kW/135 PS starken 2.5 dCi 140 ein weiterer moderner Turbodiesel mit Common-Rail-Technik und hohem Drehmoment. Alle Triebwerke sowie die damit kombinierten Getriebe mit fünf oder sechs Gängen und die Quickshift-Schaltbox sind Entwicklungen von Renault.

Renault verfügt in Europa über zwei Transporterwerke: In Maubeuge/Nordfrankreich läuft der Kangoo Rapid vom Band, in Batilly/Ostfrankreich der Master. Der Trafic wird von General Motors in Luton/Großbritannien gefertigt. Die Kapazität beläuft sich auf 86.000 Einheiten im Jahr. Darüber hinaus startete mit Beginn des Jahres 2003 die Fertigung im Werk von Nissan in Barcelona. Hier beläuft sich die Fertigungskapazität auf 64.000 Einheiten pro Jahr.

Markterfolg – Der aktuelle Renault Trafic löste einen echten Klassiker ab: Vom ersten Trafic wurden seit 1980 europaweit mehr als 930.000 Einheiten verkauft. Renault geht davon aus, dass der attraktive und vielseitige Transporter den Markterfolg seines Vorgängers deutlich übertreffen wird. Im ersten vollen Verkaufsjahr 2002 lieferte Renault in Deutschland rund 5.500 Fahrzeuge aus. 2004 waren es bereits über 8.000 Fahrzeuge. Europaweit wurden 2003 rund 53.000 Trafic zugelassen. Mit Kangoo Rapid, Trafic, Master und dem Master Maxi offeriert Renault derzeit die breiteste und aktuellste Transporterpalette aller westeuropäischen Hersteller.

Die Ziele von Renault sind klar definiert: Im Jahr 2010 will die Marke vier Millionen Fahrzeuge produzieren, davon allein 700.000 Einheiten leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht. Damit wird Renault seine Position als Hersteller Nummer eins in diesem Segment in Europa weiter ausbauen. Dem Trafic kommt dabei wegen seiner universellen Einsatzfähigkeit sowohl als Nutzfahrzeug als auch als Pkw besondere Bedeutung zu.

Betriebskosten – Besitzer des Trafic profitieren von besonders niedrigen Betriebskosten. Neben dem geringen Kraftstoffverbrauch tragen dazu die langen Serviceintervalle bei. So ist ein Ölwechsel mit kleiner Wartungsdiagnose nur alle 30.000 Kilometer (alternativ alle zwei Jahre) erforderlich. Die große Inspektion ist alle 60.000 Kilometer fällig. Für ein langes Leben steht die korrosionsbeständige Karosserie: Sämtliche äußeren Bleche sind verzinkt, alle Hohlräume mit Wachs versiegelt. Daher gewährt Renault eine Zwölfjahresgarantie gegen Durchrostung – für Transporter eine Rarität.

Die Karosserie des Trafic ist durch kräftige Stoßfänger vorne und hinten sowie durch die markanten, keilförmigen Seitenschutzleisten bestens gegen kleinere Kollisionen geschützt. Sie tragen dazu bei, dass sich die Reparaturzeiten gegenüber dem Vorgänger um den Faktor vier verringerten. Als Folge liegen auch die Reparaturkosten des Trafic auf einem niedrigen Niveau. Die Versicherungen honorieren die intelligente Konstruktion mit ausgesprochen günstigen Tarifen. Die Vollkaskoklassen 16 (1.9 dCi 80) bzw. 18 (1.9 dCi 100, und 2.0 16V) für die Pkw-Versionen gehören zu den besten Werten unter allen vergleichbaren Transportern. Dazu kommen Top-Einstufungen in der Haftpflicht (20).

 

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