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Renault Master

Mit frischer Optik, modernem Interieur, vorbildlicher Sicherheit und breiter Motorenauswahl setzt der Renault Master in seinen Marktsegment Akzente. Markantes Erkennungszeichen des vielseitigen Transporters in der Klasse von 2,8 bis 3,5 Tonnen ist die Frontpartie im charakteristischen Renault Markendesign. Formschöne Stoßfänger und Seitenschutzleisten sowie der auf dem Mittelsteg des Kühlergrills platzierte Renault Rhombus betonen die Familienzugehörigkeit des Master.

 

Darüber hinaus sorgen groß dimensionierte Doppelscheinwerfer im Wassertropfen-Look für exzellente Sicht.

Interieur erfüllt hohe Komfortansprüche
Hauptmerkmal des Master Innenraums ist der Instrumententräger mit vorbildlicher Ergonomie. Die Besonderheit: Wie beim Schwestermodell Trafic ragt der Joystick-ähnliche Schalthebel griffgünstig aus der Mittelkonsole. In Verbindung mit dem sowohl in der Länge als auch höhen- und neigungseinstellbaren Fahrersitz mit Armlehne erfüllt diese Anordnung höchste Komfortansprüche. Weiterer Vorteil ist der leichtere Durchgang zum Laderaum bei Versionen ohne geschlossene Trennwand.

Die Fahrerkabine kennzeichnet zudem die Vielzahl von leicht erreichbaren Ablagen sowie das leistungsfähigere Belüftungs- und Heizungssystem. Auch der Geräuschkomfort setzt Maßstäbe im Transportersegment. So liegt der Innenraumpegel im Master Kastenwagen mit geschlossener Trennwand zum Laderaum bei der Geschwindigkeit von 90 km/h mit 71,9 dB(A) um 2,1 dB(A) unter dem Wert des in dieser Disziplin bereits sehr guten Vorgängermodells. Zum Vergleich: Ein um 3,0 dB(A) reduziertes Geräuschniveau entspricht einer Minderung des Schalldrucks um 50 Prozent.

Zahlreiche Optionen aus dem Pkw-Programm
Über die reichhaltige Basisausstattung hinaus glänzt der Master mit Optionen, die direkt aus dem Pkw-Programm von Renault stammen. Dazu gehören die automatische Türverriegelung nach dem Anfahren und der Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer. Zusätzlich sind Bordcomputer (Serie für Bus und Minbus) und akustische Einparkhilfe verfügbar. Als Sonderausstattung lässt sich darüber hinaus die multifunktionale Sitzbank ordern, die zusätzliche Ablagemöglichkeiten bereithält: Unter jedem der umklappbaren Sitzkissen findet sich ein Netz bzw. ein Staufach, in dem sich Kleidung, ein Laptop oder andere Gegenstände aufbewahren lassen. Ferner sind zwei Navigationssysteme mit Monochrom- bzw. Farbdisplay erhältlich.

In puncto Sicherheit verfügt der Renault Transporter serienmäßig über ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung und Bremsassistent. Selbstverständlich sind alle Sitzplätze mit Dreipunkt-Sicherheitsgurten ausgerüstet. Den Fahrerairbag ergänzt auf Wunsch ein Beifahrerairbag im Full-Size-Format.

Optimale Antriebslösungen
Der Renault Master bietet mit fünf modernen dCi-Turbodieseltriebwerken von 1,9 bis 3,0 Litern Hubraum für alle Gelegenheiten das optimale Antriebskonzept. Neben den Einstiegsmotorisierungen 1.9 dCi 80 (60 kW/82 PS) und 2.2 dCi 90 (66 kW/90 PS) stehen die Triebwerke 2.5 dCi 100 (73 kW/99 PS), 2.5 dCi 120 (84 kW/114 PS) zur Wahl. Topaggregat ist der vom Allianzpartner Nissan stammende 3.0 dCi 140 mit 100 kW/136 PS. Er mobilisiert seine maximale Zugkraft von 320 Nm bereits bei 1.800 1/min. Mit 40.000-Kilometer-Intervallen für die kleine Inspektion (1.9 dCi: 30.000 Kilometer) präsentieren sich die modernen Common-Rail-Diesel besonders wartungsarm und damit kostengünstig.

Der 3.0 dCi 140 ist ebenso wie der 2.5 dCi 120 (84 kW/114 PS) mit dem drehzahlschonend ausgelegten Sechsganggetriebe kombiniert, das speziell für Fahrzeuge mit hohem Drehmoment entwickelt wurde. Vorteile sind ein noch niedrigeres Geräuschniveau und ein geringerer Verbrauch. Für komfortorientierte und wirtschaftlich denkende Kunden bietet Renault alternativ zur manuellen Schaltbox für die Motorisierungen 2.5 dCi 100 und 2.5 dCi 140 das Quickshift-Sechsgang-Schaltgetriebe an. Beim Combi und Minibus mit 2.5 dCi 100-Triebwerk ist es serienmäßig. Die innovative Kraftübertragung erlaubt jederzeit den Wechsel zwischen manuellem und Automatikmodus und verringert den Kraftstoffverbrauch um bis zu acht Prozent.

Fit für den harten Einsatz
Wie bereits der rund 390.000-mal gebaute Vorgänger ist der aktuelle Master in jeweils drei Radständen, Gewichtsklassen und Dachhöhen erhältlich und bietet Lösungen für nahezu jeden Einsatz im privaten und gewerblichen Bereich. Sowohl als Bus, Minibus und Combi für die Personenbeförderung als auch in den verschiedenen Kastenwagen-, Fahrgestell- und Pritschenausführungen überzeugt der Transporter mit seiner Funktionalität und Wirtschaftlichkeit. Überdies arbeitet Renault beim Master eng mit spezialisierten Auf- und Ausbauherstellern zusammen.

Die optimale Raumausnutzung dank quer eingebautem Motor und Frontantrieb ergibt eine sehr große Transportfläche mit palettentauglichen Maßen. Der Leichtbau ohne jeden Verzicht auf Solidität ermöglicht weit überdurchschnittliche Nutzlasten: Der Kastenwagen mit 3,5 Tonnen Gesamtgewicht darf zum Beispiel bis zu 1,62 Tonnen einladen. Optionen wie Luftfederung, Nebenantrieb, Heckflügeltüren mit 270 Grad Öffnungswinkel oder Holzboden und verkleidete Seitenwände im Laderaum belegen die vorzügliche Eignung des Renault Master für den harten gewerblichen Einsatz.

Exterieur und Interieur

Modernes Erscheinungsbild


Der vielseitige Master in der Klasse von 2,8 bis 3,5 Tonnen trägt wie bereits seine Nutzfahrzeug-Brüder Trafic und Kangoo Rapid das charakteristische Renault Markengesicht. Unverwechselbare Merkmale sind der zweigeteilte Kühlergrill, der prominent auf dem Mittelsteg platzierte Renault Rhombus und die prägnant geschnittenen Doppelscheinwerfer in attraktivem Wassertropfen-Design. Die formschönen Stoßfänger und der umlaufende Rammschutz signalisieren Prestige und Verlässlichkeit.

Wie schon der Vorgänger überzeugt der Master durch ein Aufbauten- und Chassis-Programm, das optimale Lösungen für jede Branche bietet. Mit drei Radständen, drei Gewichtsklassen und drei Dachhöhen steht der Renault Transporter in mehr als 80 Versionen zur Verfügung. Ob als Kastenwagen oder Combi, Minibus, Bus, Plattformfahrgestell, Fahrgestell, Pritsche, Pritsche Doppelkabine oder Windlauf – der Master ist universell einsetzbar. Darüber hinaus kooperiert Renault eng mit einer Reihe renommierter Spezialisten für maßgeschneiderte Sonderauf- und -ausbauten, vom Verkaufswagen über den Kühltransporter bis zum Wohnmobil.

Optimal nutzbarer Transportraum
Die senkrechten Seitenwände des Master ergeben einen optimal nutzbaren Transportraum. Er ist bei Kastenwagen, Combi, Minibus und Bus durch eine seitliche Schiebetür gut zugänglich - beim Kastenwagen sind es auf Wunsch auch zwei Schiebetüren. Sie verfügen mit einer Breite von 1,10 Metern über palettengerechte Maße. Dies erleichtert in Verbindung mit dem niedrigen Ladeboden (ab 0,54 Meter, unbeladen) das Be- und Entladen bzw. den Ein- und Ausstieg. Hinten finden sich Doppelflügeltüren, die 180 oder 270 Grad weit öffnen.

Der Leichtbau ohne jeden Verzicht auf Solidität ermöglicht überdurchschnittliche Nutzlasten. Der Kastenwagen mit 3,5 Tonnen Gesamtgewicht darf zum Beispiel bis zu 1,62 Tonnen laden. Achslasten von 1.550 bis 1.870 Kilogramm (vorn) und 1.600 bis 2.060 Kilogramm (hinten) sorgen für hohe Reserven. Dabei eignet sich das Fahrgestell mit Einfach- und Doppelkabine dank Frontantrieb und entsprechend niedrigem Rahmen vorzüglich für Aufbauten aller Art, ob nun für gewichtige Kühl-, voluminöse Kofferaufbauten oder komfortable Reisemobile. Darüber hinaus darf der Master zwei Tonnen Anhängelast (gebremst) an den Haken nehmen.

Bis zu 13,9 Kubikmeter Ladevolumen
Das Modell L1H1 (kurzer Radstand, Normaldach) offeriert als Kastenwagen bei kompakten Außenmaßen (Länge: 4,89 Meter, Höhe: 2,26 Meter, Breite: 1,99 Meter) bereits über 8,0 Kubikmeter Ladevolumen. Der Laderaum ist in einem Meter Höhe 2,63 Meter lang (2,71 Meter auf dem Laderaumboden), 1,67 Meter hoch und 1,76 Meter breit. Wichtig für die tägliche Praxis von Transportprofis ist ebenfalls der große Abstand von 1,28 Metern zwischen den Radkästen. Das andere Extrem, der Master mit langem Radstand und Maxidach (L3H3), bringt es dank einem Meter mehr Laderaumlänge und des Höhengewinns von 47,6 Zentimetern auf ein Ladevolumen von knapp 13,9 Kubikmetern. Das entspricht rund 430 Mineralwasserkästen.

Optionen wie Luftfederung, Nebenabtrieb, Holzboden und komplett oder halbhoch verkleidete Seitenwände im Laderaum verbessern die Alltagstauglichkeit des Renault Master im harten gewerblichen Einsatz. Wie wichtig Renault das praxis- und sicherheitsrelevante Thema der Ladungssicherung nimmt, ist an der Kastenwagen-Serienausstattung mit sechs (kurzer Radstand) bzw. acht Verzurrösen (mittlerer und langer Radstand) zu sehen. In den Kastenwagen-Versionen ist in die geschlossene Trennwand zum Laderaum serienmäßig ein Fenster integriert.

Multitalent mit großer Variantenvielfalt
Die Kastenwagen-Versionen sind im Laderaum verblecht, teilverglast und rundum verglast lieferbar. Der Master Combi ist rundum verglast mit neun Sitzen oder teilverglast mit sechs Sitzen serienmäßig sowie wahlweise mit zwei, drei, fünf oder acht Sitzen erhältlich. Um die Ladefläche zu vergrößern, sind die Sitzbänke mit wenigen Handgriffen herausnehmbar. Als Neunsitzer (L2H2: mittlerer Radstand und Hochdach) stehen im Master hinter der letzten Sitzreihe bei dachhoher Beladung stolze 5,3 Kubikmeter Stauraum zur Verfügung.

Der Minibus für neun Personen und der Bus mit 16 Sitzen sind Spezialisten für die komfortable und sichere Personenbeförderung auch auf längeren Strecken. Alle Plätze verfügen über Dreipunkt-Sicherheitsgurte und Kopfstützen, Ablagemöglichkeiten für persönliche Gegenstände und sogar über einstellbare Rückenlehnen und Armlehnen (im Minibus). Der Bus hat zudem serienmäßig einen Fahrtenschreiber an Bord. Für alle anderen Master Varianten ist dieses Feature optional erhältlich.

Cockpit mit vielen Ablagen
Der Instrumententräger des Master zeichnet sich durch vorbildliche Ergonomie aus. Die Besonderheit: Wie beim kleineren Modell Trafic ragt der Joystick-ähnliche Schalthebel griffgünstig aus der Mittelkonsole heraus. Der Fahrersitz ist sowohl in der Länge als auch in Höhe und Neigung einstellbar. So finden Fahrer jeder Größe und Statur die geeignete Sitzposition. Die serienmäßige Armlehne garantiert darüber hinaus ein Maximum an Komfort. Weiterer Vorteil ist der leichtere Durchgang zum Laderaum bei Versionen ohne geschlossene Trennwand. Der Beifahrer-Doppelsitz ist Standard. Als Alternative können die Kunden für alle Master Varianten einen ebenfalls dreidimensional einstellbaren Einzelsitz ordern.

Die ausgesprochen funktionale Armaturentafel wartet darüber hinaus ein ausgefeiltes Ablagenkonzept auf. Das zentrale Staufach in der Mittelkonsole eignet sich insbesondere für den Transport von DIN-A-4-Dokumenten. Dazu kommen Ablagen in den vorderen Türinnenverkleidungen, ein abschließbares Handschuhfach mit 5,2 Litern Inhalt, die praktische Dokumentenklemme am Instrumententräger sowie ein geräumiges Gepäcknetz unter der serienmäßigen Beifahrer-Doppelsitzbank.

Als weitere Option können Master Käufer die multifunktionale Sitzbank ordern, die mit noch mehr Ablagemöglichkeiten aufwartet: Unter jedem der vorklappbaren Sitzkissen befindet sich ein Netz bzw. ein Staufach, in dem sich Kleidung, ein Laptop oder andere Gegenstände aufbewahren lassen. Die Hochdach- und Maxidach-Versionen des Kastenwagens stellen darüber hinaus serienmäßig eine praktische Dachablagegalerie über Fahrer- und Beifahrersitzen zur Verfügung.

Exzellenter Klima- und Geräuschkomfort
Das Belüftungs- und Heizungssystem des Master ist dank der verschiedenen Belüftungsdüsen und Regulierungsstufen leistungsfähig und fein dosierbar. Die Folge: Front- und Seitenscheiben lassen sich schnell enteisen bzw. entfeuchten. Auf Wunsch ist ferner die Klimaanlage für die Fahrerkabine im Programm. Für Combi (Neunsitzer mit mittlerem Radstand), Minibus und Bus offeriert Renault eine zusätzliche Klimaanlage mit Luftaustritten nicht nur in der Fahrerkabine, sondern auch im Fahrgastraum.

Auch der Geräuschkomfort des Renault Transporters erfüllt dank aufwendiger Schallisolierung höchste Ansprüche. So liegt der Innenraumpegel im Master Kastenwagen (mit geschlossener Trennwand) bei der Geschwindigkeit von 90 km/h mit 71,9 dB(A) um 2,1 dB(A) unter dem Wert des in dieser Disziplin bereits herausragenden Vorgängermodells. Bei 50 km/h beträgt er 66,5 dB(A). Damit belegt der Master einen Spitzenwert in seinem Segment. Zum Vergleich: Ein um 3,0 dB(A) reduziertes Geräuschniveau entspricht einer Minderung des Schalldrucks um 50 Prozent.

Durchdachte Ausstattungsdetails
Zur umfangreichen Komfortausstattung des Transporters zählen unter anderem die Servolenkung, getönte Scheiben, der akustische Licht-an-Warner, die Radiovorrüstung inklusive Dachantenne und Sonnenblenden mit Einsteckfächern. Zum Serienstandard gehören ebenfalls nützliche Details wie Dosenhalter für Fahrer und außen sitzenden Beifahrer oder Kleiderhaken.

Über die reichhaltige Basisausstattung hinaus glänzt der Master mit einer Auswahl von Optionen, die direkt aus dem Pkw-Programm von Renault stammen. Dazu gehören die automatische Türverriegelung nach dem Anfahren und der Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer. Zusätzlich sind der Bordcomputer (Serie für Bus und Minbus) und die akustische Einparkhilfe verfügbar.

Ferner haben die Kunden die Auswahl zwischen zwei Navigationssystemen mit Monochrom- bzw. Farbdisplay und einem Cassetten- bzw. CD-Radio mit jeweils 4x15 Watt Ausgangsleistung. Optional erhältlich sind neben der Klimaanlage zudem das getönte Glas-Hubdach und die Sitzheizung. Der Komfort-Einzelsitz für den Beifahrer ist ebenfalls beheizbar. Aufeinander abgestimmte Komfort-Extras wie elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung sowie elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel hat Renault im Elektro-Komfort-Paket preiswert zusammengefasst. Das Fairway-Paket beinhaltet zum überaus wettbewerbsfähigen Preis die hochwertigen Komfortoptionen Klimaanlage, CD-Radio und Telefonvorrüstung.

Weit reichender Insassenschutz
Bei einem Unfall sind Fahrer und Passagiere im Master sehr gut geschützt. Der Transporter verfügt serienmäßig über einen pyrotechnischen Gurtstraffer und einen Full-Size-Airbag für den Fahrer sowie Dreipunkt-Sicherheitsgurte und höheneinstellbare Kopfstützen auf den vorderen Plätzen. Auf Wunsch kommt der pyrotechnische Gurtstraffer und ein Airbag für den Beifahrer hinzu. Falls der Fahrer vergisst, seinen Sicherheitsgurt anzulegen, erinnert ihn eine Warnlampe in der Armaturentafel daran.

Antrieb und Fahrwerk

Zugkraft in allen Lagen


Der Renault Master bietet mit fünf wirtschaftlichen und dynamischen Vierzylinder-dCi-Turbodieseltriebwerken mit Common-Rail-Direkteinspritzung eines der breitesten Motorenangebote seines Segments. Mit einem Hubraumspektrum zwischen 1,9 und 3,0 Litern bietet es für jeden Einsatz das optimale Antriebskonzept. Im Mittelpunkt der Motoren-Entwicklung standen gute Fahrleistungen, ein hohes Drehmoment sowie niedrige Betriebskosten. Die Ölwechselintervalle von 40.000 Kilometern (1.9 dCi: 30.000 Kilometer) markieren einen Klassenbestwert.

1.9 dCi 80 (60 kW/82 PS) – Bereits die Einstiegsmotorisierung wartet mit einem fülligen Drehmoment auf: Die maximale Zugkraft von 200 Nm steht bereits bei 2.000 1/min zur Verfügung. Schon bei 1.250 1/min sind 86 Prozent des Maximalwerts abrufbar – Nachweis für die ausgeprägte Elastizität des Turbotriebwerks. Beim 1.9 dCi 80 führt die Common-Rail-Technik wie bei allen Renault Dieselaggregaten gleichermaßen zu spürbarer Laufruhe und herausragender Wirtschaftlichkeit. So begnügt sich die Basisvariante des Master mit nur 8,0 Litern Diesel pro 100 Kilometer. In Verbindung mit dem 100-Liter-Tank ergibt sich damit bei der Combi-Version mit kurzem Radstand und Normaldach (L1H1) eine Reichweite von bis zu 1.250 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 131 km/h. Der 1.9 dCi 80 kommt ausschließlich im Kastenwagen und Combi mit 2,8 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht zum Einsatz.

2.2 dCi 90 (66 kW/90 PS)– Das moderne Triebwerk vereinigt die Vorteile von Common-Rail-Direkteinspritzung und Turboaufladung mit Ladeluftkühlung. Die Maximalleistung von 66 kW/90 PS liegt bei 3.650 1/min an, das Höchstdrehmoment von 260 Nm bereits bei 1.500 1/min. Der Master 2.2 dCi 90 ist exklusiv für die Versionen Combi und Minibus im Angebot und beschleunigt den Master auf bis zu 137 km/h. Mit lediglich 8,7 Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer erweist er sich zudem als äußerst moderat im Verbrauch.

2.5 dCi 100 (73 kW/99 PS) – Der schwächere der beiden 2,5-Liter-Diesel basiert auf dem 2.5 dCi 120 mit 84 kW/114 PS und mobilisiert ebenfalls ein maximales Drehmoment von 260 Nm bei 1.500 1/min. Die maximale Leistung stellt der Vierventiler bei 3.500 1/min bereit. Das durchzugsstarke Triebwerk ist ausschließlich für die Lkw-Versionen Kastenwagen, Bus, Plattformfahrgestell und Fahrgestell mit Einfach- oder Doppelkabine erhältlich und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 135 km/h.

2.5 dCi 120 (84 kW/114 PS) – Der dynamische Common-Rail-Diesel beschleunigt den Master auf bis zu 143 km/h und verbraucht in der Combi-Ausführung lediglich 8,9 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer. Sein Zugkraftmaximum von 290 Nm stemmt das Vierventiltriebwerk bei 1.600 1/min auf die Kurbelwelle. Die maximale Leistung liegt bei 3.500 1/min an. Renault bietet den 2.5 dCi 120 für sämtliche Pkw- und Lkw-Varianten des Master an.

3.0 dCi 140 (100 kW/136 PS) – Das Toptriebwerk der Master Baureihe stammt vom Allianzpartner Nissan. Mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 153 km/h, der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 13,4 Sekunden und dem maximalen Drehmoment von 320 Nm bei 1.800 1/min (Werte für Combi) erweist sich der Master 3.0 dCi 140 als ideale Lösung für Kunden, die viel auf Langstrecken unterwegs sind und ein Fahrzeug benötigen, das auch in voll beladenem Zustand zügig beschleunigt. Weiterer Beweis für die Dynamik des 3,0-Liter-Diesels: Bereits bei 1.500 1/min sind 95 Prozent des bulligen Drehmoments abrufbar. Dabei erweist sich das Vierventiltriebwerk mit einem Kraftstoffverbrauch von 10,5 Litern pro 100 Kilometer als zeitgemäß sparsam. Weiterer Beleg für die Wirtschaftlichkeit: Den Zahnriemen ersetzt eine Steuerkette, die für eine Laufleistung von 200.000 Kilometern konzipiert ist.

Der Master 3.0 dCi 140 ist ebenso wie der 2.5 dCi 120 mit dem neuen, drehzahlschonend ausgelegten Sechsganggetriebe kombiniert, das speziell für Fahrzeuge mit hohem Drehmoment ausgelegt ist. Neben einem geringeren Verbrauch sorgt es für einen nochmals gesteigerten Akustikkomfort. Bei allen anderen Motorvarianten überträgt ein Fünfganggetriebe die Kraft auf die Vorderräder.

Quickshift-Getriebe steigert den Komfort
Für komfortorientierte und wirtschaftlich denkende Kunden bietet Renault alternativ zur manuellen Schaltbox für die Motorisierungen 2.5 dCi 100 und 2.5 dCi 140 das automatisierte Quickshift-Sechsgang-Schaltgetriebe an. Beim Combi und Minibus mit 2.5 dCi 100-Triebwerk ist es serienmäßig. Die innovative Kraftübertragung erlaubt jederzeit den Wechsel zwischen manuellem und Automatikmodus und verringert den Kraftstoffverbrauch um bis zu zehn Prozent.

Das Quickshift-Getriebe basiert auf der manuellen Sechsgangschaltbox. Im Unterschied zu dieser erfolgt der Gangwechsel mit Hilfe elektrischer Stellmotoren. Das Kupplungspedal entfällt. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass sich die Quickshift-Box sowohl von Hand schalten als auch wie eine Sechsgangautomatik nutzen lässt. Bei der automatischen Wahl der Fahrstufen berücksichtigt der Steuerungscomputer des Getriebes zahlreiche Parameter wie:

 

  • Fahrgeschwindigkeit;

 

  • Beschleunigungs- und Verzögerungsvorgänge;

 

  • Fahrstil des Piloten, der anhand der Geschwindigkeit der Gas- und Bremspedalbewegungen ermittelt wird;

 

  • Straßenprofil (Steigungen oder Gefälle, auf die durch die Zu- oder Abnahme der Fahrwiderstände geschlossen wird).

 

Neben dem Komfortgewinn profitieren die Kunden im Automatikmodus dank der intelligenten Computerprogramme für stets optimale Gangwechsel vom spürbar niedrigeren Kraftstoffverbrauch. Das Sparpotenzial beläuft sich je nach Einsatzgebiet und Fahrer auf bis zu acht Prozent.

Jederzeit Wechsel in den manuellen Modus möglich
Der Fahrer kann auch während der Fahrt jederzeit in den manuellen Betrieb wechseln. Dabei wird sequenziell geschaltet – Schalthebel nach vorn drücken heißt „Gang hoch”, nach hinten ziehen „Gang herunter”. Im Unterschied zu konventionellen Schaltgetrieben verhindert eine Reihe von Schutzvorkehrungen Fehlbedienungen: Ein Herunterschalten ist zum Beispiel nur möglich, wenn nicht die Gefahr besteht, dass der Motor überdreht oder das Getriebe beschädigt wird. Beim starken Bremsen schaltet das Getriebe selbsttätig in die Gangstufe zurück, die der Fahrgeschwindigkeit angemessen ist.

Den Fahrkomfort steigern drei weitere Schaltprogramme: Die Anfahr- und Parkhilfeerleichtert das Einparken und das Anfahren am Berg: Sind die erste oder zweite Fahrstufe bzw. der Rückwärtsgang eingelegt, bewegt sich das Fahrzeug – sobald das Bremspedal losgelassen wird – langsam in die gewünschte Fahrtrichtung. Per Knopfdruck kann der Fahrer zudem den Last- und Anhängemodus aktivieren. Dieser erleichtert das Anfahren bei hoher Beladung. Der Wintermodus dient als Anfahrhilfe auf rutschigem Boden.

Spurstabiles Fahrwerk mit hohen Sicherheitsreserven
Aktive Sicherheit beginnt beim Master bereits mit der perfekten Rundumsicht durch die tief nach unten gezogenen Seitenscheiben, die serienmäßigen Doppelscheinwerfer und die Außenspiegel mit zusätzlichen Weitwinkeleinsätzen.

Das Fahrwerk des Master bietet hohe Sicherheitsreserven. Die Vorderräder werden an doppelten Dreiecksquerlenkern geführt. Schraubenfedern und hydraulische Teleskopstoßdämpfer sorgen für ein sicheres Fahrverhalten bei jedem Beladungszustand. Der Querstabilisator gewährleistet obendrein eine geringe Seitenneigung und stellt sicher, dass der Master auch im Grenzbereich jederzeit beherrschbar bleibt. Die präzise arbeitende, serienmäßige Servolenkung vermittelt einen guten Straßenkontakt. Hinten kommt eine Platz sparende und bestens zum Transport schwerer Lasten geeignete Rohrprofil-Hinterachse mit Blattfedern aus Verbundwerkstoff sowie Teleskopstoßdämpfern zum Einsatz.

Sicherer Halt durch modernes Bremssystem
Der Renault Master fährt je nach Nutzlast auf Pneus der Größen 195/65 R 16, 215/65 R 16 oder 225/65 R 16. Sie bieten den optimalen Kompromiss aus Komfort, Straßenlage, Geräuschkomfort, Rollwiderstand und Langlebigkeit. Die 16-Zoll-Felgen ermöglichen den Einbau von besonders großen Bremsscheiben mit 305 Millimetern Durchmesser (vorn innenbelüftet). Das Antiblockiersystem zählt bei allen Versionen zum Serienumfang. Ebenfalls zur Grundausstattung gehört die elektronische Bremskraftverteilung (EBV), die dazu beiträgt, das Verzögerungspotenzial der Hinterachse voll auszunutzen und ein gefährliches Überbremsen der Hinterräder zu verhindern.

Der serienmäßige Bremsassistent hilft zusätzlich, den Bremsweg in kritischen Situationen zu verkürzen. Ausgelöst wird das System durch Sensoren, die messen, mit welcher Geschwindigkeit der Fahrer das Bremspedal betätigt. Ab einem bestimmten Schwellenwert erzeugt der Bremskraftverstärker Überdruck im Bremskreis, zusätzlich zu dem vom Fahrer am Pedal erzeugten Druck. Folge: Die volle Leistungsfähigkeit der Bremsen steht viel schneller zur Verfügung, und auch der Eingriff des ABS erfolgt früher. Auch in puncto Standfestigkeit überzeugen die Bremsen. So maß Renault für den Master nach zehn Vollbremsungen in Folge aus Tempo 100 bei voller Beladung einen Bremsweg von weniger als 45 Metern. Dies sind Spitzenwerte im Segment der Transporter bis 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht.

Markt und Modell

Maßstab bei Betriebskosten


Positionierung und Markterfolg – Mit einem Marktanteil von 15 Prozent und rund 290.000 Neuzulassungen im Jahr 2004 ist Renault in Westeuropa mit klarem Vorsprung der Marktführer unter den Herstellern leichter Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht. Ein wichtiger Grund für diesen Erfolg: Die leichten Nutzfahrzeuge Master, Trafic und Kangoo Rapid bilden eine der jüngsten Fahrzeugpaletten Europas. In Deutschland realisierte Renault 2004 bei den leichten Nutzfahrzeugen (bis 3,5 Tonnen) rund 16.600 Zulassungen und einen Marktanteil von knapp 9,0 Prozent. Damit liegt Renault in diesem Marktsegment auf Rang sechs in der Zulassungsstatistik. Knapp über 4.700 Registrierungen davon entfielen auf den Master.

Modellkarriere – Der Vorläufer des im ostfranzösischen Batilly produzierten Master erschien im Herbst 1997 auf dem Markt. Der „X 70” wurde in Deutschland als Renault Master, Nissan Interstar und als Opel Movano verkauft. Insgesamt fertigte Renault bis Mitte 2003 von dem Erfolgsmodell rund 390.000 Einheiten. In puncto Motoren rückten die modernen Common-Rail-Direkteinspritzer kontinuierlich an die Stelle der ursprünglich angebotenen dTi-Versionen. Den Anfang machte der 2.2 dCi 16V im September 2000.

Betriebskosten – Nach einer Studie der Geschäftseinheit „Leichte Nutzfahrzeuge” (Division Véhicules Utilitaires) bei Renault profitieren die Halter des Master von den niedrigsten Betriebskosten im Segment der leichten Nutzfahrzeuge in Deutschland. Neben dem geringen Kraftstoffverbrauch tragen dazu vor allem die langen Serviceintervalle bei. Weiteres Kostenargument: Die Master Karosserie ist äußerlich durch kräftige Stoßfänger vorn und hinten sowie durch markante Seitenschutzleisten gegen kleinere Kollisionen geschützt. Bei Bagatellunfällen werden kaum hochwertige Blech- oder Anbauteile in Mitleidenschaft gezogen.

Deshalb liegen die Reparaturkosten auf einem niedrigen Niveau. Die Versicherungen honorieren diese intelligente Konstruktion mit niedrigen Kaskoklassen – wichtig besonders für die Halter der als Pkw zugelassenen Versionen Combi und Minibus. So sind die Varianten 1.9 dCi 80, 2.2 dCi 90, 2.5 dCi 100 und 2.5 dCi 120 (Haftpflichtklasse 23, Vollkasko neu 19) sehr günstig eingestuft. Der 3.0 dCi 140 gehört mit den Klassen 24 (Haftpflicht) und 22 (Vollkasko neu) ebenfalls zu den Transportern mit den niedrigsten Prämien ihrer Leistungsklassen.

 

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