NOTE! This site uses cookies and similar technologies.

If you not change browser settings, you agree to it. Learn more

I understand

Renault Laguna 2005

Neue Optik, eine breite Motorenauswahl und hoher Komfort charakterisieren den rundum aktualisierten Renault Laguna. Die neue Generation des europaweit erfolgreichen Mittelklassemodells trägt das unverwechselbare Renault Markengesicht mit kantigen Klarglasscheinwerfern und prominent auf dem Mittelsteg des Kühlergrills platziertem Rhombus. Die Bugschürze mit V-förmig zulaufendem Lufteinlass und eine Chromleiste unterhalb von Scheinwerfern und Kühlergrill sowie neue Seitenschutzleisten im Look von satiniertem Metall runden das dynamische Erscheinungsbild ab.

 

Das Heck der Limousine ist geprägt von neu gestalteten Rückleuchten im Transparentlook mit runden Blinkern und Rückfahrscheinwerfern. Ein weiteres Novum bei der Limousine ist der zentrale Laguna Schriftzug in neuer Grafik unterhalb des Türöffners mit dem Rhombus. Den Laguna Grandtour ziert darüber hinaus eine Chromleiste an der Hecktür.

Hochwertiges und funktionales Interieur
Innen setzt Renault auf eine optimierte Ergonomie. Um die Bedienung weiter zu vereinfachen, gestalteten die Entwickler beispielsweise die Mittelkonsole komplett neu. So lassen sich die einzelnen Funktionen der Audiosysteme jetzt durch die Formgebung nach dem Bedienkonzept „Touch Design” intuitiv erfassen. Neue Instrumente setzen sportliche Akzente. Ihre Optik wechselt je nach Ausstattungsniveau. Das direkt im Blickfeld gelegene Informationsdisplay weist den Fahrer in drei Farbstufen darauf hin, ob die Fahrzeugfunktionen in Ordnung sind (weiß), ein Pannenrisiko besteht (orange) oder Gefahr droht (rot).

Beispielhaft zeigt die Materialauswahl, wie viel Sorgfalt auf das Fahrzeug verwendet wurde. Als Polsterstoffe kommen an Stelle von Velours weichere Mikrofaser-Textilien zum Einsatz. Eine markante Dekorleiste in der Mitte des Instrumententrägers unterstreicht den hochwertigen Charakter der Einrichtung. Je nach Ausstattung ist sie im Look von anthrazitfarbenem Metall oder gebürstetem Aluminium ausgeführt bzw. schwarz lackiert. In der Topausführung Initiale besteht sie aus hellem Holz. Ein weiteres Novum sind die Lenkräder im Vierspeichen-Design. Auch hier sind zwei verschiedene Varianten erhältlich, je nach Ausstattungsniveau.

Neuer Turbomotor beflügelt GT-Version
Renault bietet den neuen Laguna in den Ausstattungen Emotion, Dynamique, Privilège und Initiale an. Zusätzlich offeriert Renault für das Mittelklassemodell noch eine weitere sportliche Variante an: den Laguna GT. Als Triebwerk für die edel ausgestattete Grand-Tourisme-Ausführung dient die jüngste und stärkste Variante des 2.0 16V Turbo mit 150 kW/204 PS. Um mit dem Leistungszuwachs Schritt zu halten, modifizierten die Renault Entwickler das Fahrwerk und senkten die Karosserie um zehn Millimeter ab.

Äußere Merkmale des Laguna GT sind der tiefer nach unten gezogene Lufteinlass, 17-Zoll-Leichtmetallräder im Mattaluminiumfinish sowie – bei der Limousine – der dezente Heckspoiler. Den Laguna GT Grandtour kennzeichnen dunkel getönte Seitenscheiben im Fond und die Dachreling im Look von gebürstetem Aluminium. Innen schaffen Lederpolster in den Farbtönen Carbon und Rot sowie Aludekor an Instrumententräger, Schalthebel aus Aluminium und Lederlenkrad eine sportlich-edle Atmosphäre.

Bis zu acht Airbags schützen die Insassen
Der Laguna war 2001 das erste Auto, das die Höchstwertung von fünf Sternen im Euro NCAP-Crashtest erreichte. Das neue Modell verfügt über eine weiter optimierte Sicherheitsausstattung: So sind für die hinteren Außenplätze auf Wunsch spezielle Kinderkopfstützen erhältlich. Ihre Vorderpartie lässt sich umklappen, so dass sie den Kopf des Kindes rechts und links umschließt und für ein Maximum an Schutz sorgt. Hinzu kommt eine neue Generation von Erwachsenen-Kopfstützen. Ihre Besonderheit: Die Schienen gleiten in die Stütze und nicht, wie sonst üblich, in die Rückenlehne. Dies steigert den Komfort im Kopf- und Nackenbereich. Die vereinfachte Höheneinstellung per Knopfdruck verhindert zudem unangenehme Verrenkungen. Serienmäßig stattet Renault den Laguna mit sechs Airbags aus, optional lassen sich zusätzlich Seitenairbags für die Rücksitze ordern.

Auch bei der aktiven Sicherheit erfüllt der aktualisierte Laguna hohe Anforderungen. So reagiert das serienmäßige Elektronische Stabilitätsprogramm ESP dank des neuen Steuergeräts noch schneller. Hinzu kommen Xenon-Scheinwerfer mit adaptiver Leuchtweite (Serie für Laguna GT und Initiale). Die Umstellung vom Abblend- auf den Fernlichtmodus erfolgt bei ihnen stufenlos.

Vier Diesel- und fünf Benzinmotoren stehen zur Wahl
Die Motorenpalette für den neuen Laguna umfasst vier Common-Rail-Diesel und fünf Benzinmotoren. Der Großteil der Selbstzünder verfügt über den umweltschonenden Rußpartikefilter (Filtre à Particules = FAP), der sich in regelmäßigen Abständen und ohne den Zusatz von Additiven selbst regeneriert. Neuer Einstiegsdiesel ist der 1.9 dCi FAP (81 kW/110 PS). Eine weitere Variante des gleichen Triebwerks ist der 1.9 dCi FAP mit (96 kW/130 PS). Noch mehr Leistung und Durchzug bieten der 2.2 dCi FAP (102 kW/139 PS) und der 2.2 dCi (110 kW/150 PS), der ausschließlich mit Fünfgang-Automatik angeboten wird. Sämtliche Dieselmotoren mit Partikelfilter erfüllen die Euro 4-Schadstoffnorm.

Basisbenziner ist der überarbeitete 1.6 16V, der jetzt 82 kW/112 PS leistet. Hinzu kommen der 2.0 16V mit 99 kW/135 PS, der auf 125 kW/170 PS gesteigerte 2.0 16V Turbo und der 150 kW/204 PS starke 2.0 16V Turbo der GT-Version. Spitzenmotor ist der kultivierte 3.0 V6 24V mit 152 kW/207 PS.

Navigationssystem zeigt perspektivische Darstellung
Renault bietet für den neuen Laguna ein Carminat Kommunikations- und Navigationssystem der Spitzenklasse an. Das Gerät gibt bei Bedarf bis zu drei Alternativrouten gleichzeitig wieder und ermöglicht die perspektivische Streckendarstellung. Zudem bildet es auf Wunsch Autobahnkreuze aus Fahrerperspektive ab und verfügt über automatische Zoomfunktion bei Richtungswechseln.

Das High-End-Gerät beinhaltet ferner eine 4 x 50-Watt-Audioanlage mit Sechsfach-CD-Wechsler im Instrumententräger, der auch CDs im MP3-Format abspielen kann, und eine Bluetooth®-Telefonfunktion. Das Carminat System lässt sich ergonomisch günstig mit Steuerknöpfen auf der Mittelkonsole bedienen, ohne dass der Fahrer den Blick von der Straße abwenden muss. Um Platz für die Infotainment-Steuerung zu schaffen und den Komfort zu steigern, ersetzte Renault die Handbremse in der Mittelkonsole durch die automatische Parkbremse (Serie ab Dynamique).

Exterieur und Interieur
Individuell und ausdrucksstark
Das Design des neuen Laguna zeigt eine straffe Linienführung und einen markanten Charakter: Die jüngste Generation des erfolgreichen Mittelklassemodells trägt das unverwechselbare Renault Markengesicht mit kantigen Klarglasscheinwerfern sowie dem prominent auf dem Mittelsteg des Kühlergrills platzierten Rhombus. Die Bugschürze mit leicht V-förmig zulaufendem Lufteinlass rundet das kraftvolle Erscheinungsbild ab. Je nach Ausstattungsniveau unterstreichen die Chromleiste unterhalb von Scheinwerfern und Kühlergrill sowie Seitenschutzleisten im Look von satiniertem Metall den dynamischen Charakter von Limousine und Grandtour.

Designdetails betonen Dynamik
Das Heck der Limousine ist geprägt von neuen Rückleuchten im Transparentlook mit runden Blinkern und Rückfahrscheinwerfern als Kennzeichen. Wie beim Vorgänger sind sie in Karosserie und Heckklappe eingelassen. Ein Novum bei der Limousine ist der zentrale Laguna Schriftzug in neuer Grafik unterhalb des Griffs der Laderaumpforte. Mit feinen, gestreckten Lettern betont er den hochwertigen Charakter des Modells. Beim Laguna Grandtour sorgt darüber hinaus ab dem Ausstattungsniveau Privilège die Chromleiste an der Hecktür für ein sportlich-edles Erscheinungsbild.

Laguna GT im sportlichen Look
Neu im Programm ist der sportliche Laguna GT. Optische Merkmale der Grand-Tourisme-Version sind der tiefer nach unten gezogene Lufteinlass, 17-Zoll-Leichtmetallräder im Mattaluminiumfinish sowie – bei der Limousine – der dezente Heckspoiler. Den Grandtour in GT-Ausführung kennzeichnen dunkel getönte Seitenscheiben im Fond und die Dachreling im Look von gebürstetem Aluminium. Zudem modifizierten die Renault Entwickler das Fahrwerk des 150 kW/204 PS starken Modells und senkten die Karosserie um zehn Millimeter ab.

Großzügiges Raumangebot
Die Laguna Limousine weist ein Gepäckraumvolumen von 430 Litern nach VDA-Norm auf. Auch beim Laguna Grandtour ist das Kofferraumvolumen mit 475 Litern bis Fensterunterkante (maximal 1.515 Liter bei vollständig umgeklappter Rücksitzbank) reichlich bemessen. Intelligentes Detail: Das Heckfenster lässt sich separat öffnen (Serie bei Initiale und Laguna GT). Die Rücksitzlehne ist – bei allen Modellen serienmäßig – im Verhältnis 2/3 zu 1/3 geteilt umklappbar.

Sicherheit auf Fünfsterne-Niveau
In puncto passive Sicherheit haben die Renault Ingenieure das Topniveau des Vorgängers nochmals optimiert: Dieser absolvierte bereits im März 2001 als erstes Automobil der Welt den anspruchsvollen Euro NCAP-Crashtest mit der Spitzenwertung von fünf Sternen. Dabei erzielte die innovative Mittelklasselimousine mit 33 von damals 34 möglichen Punkten ein überragendes Ergebnis.

In einem zweiten Crashtest im Juni 2003 wurde der Laguna von der Euro NCAP-Organisation aufgewertet und erhielt 34,11 Wertungspunkte von aktuell 37 möglichen Zählern. Hintergrund für die erneute Wertung: Der im März 2001 getestete Laguna verfügte nicht über den aktiven Anschnallhinweis, für den in der Aufprallprüfung mittlerweile Zusatzpunkte erteilt werden. Dieses Sicherheitsdetail gehört inzwischen zur Serienausstattung des Mittelklassefahrzeugs.

Top in allen Einzelwertungen
Den Frontalaufprall (64 km/h, 40 Prozent Überdeckung) überstand die hochstabile Laguna Fahrgastzelle unbeeindruckt. Ergebnis: 15,11 von 16 möglichen Wertungspunkten. Hier zahlt sich der Einsatz hochfester Stahlbleche besonders aus, deren Steifigkeitswerte die von herkömmlichen Stählen um das Zweieinhalbfache übertreffen. Effekt: Bei einem Aufprall wird deutlich mehr Energie absorbiert. Der Überlebensraum für die Insassen bleibt auch deshalb voll und ganz intakt, weil Motor, Getriebe und Batterie so angeordnet sind, dass sie sich bei einem Aufprall weder verformen noch in den Innenraum eindringen können. Zudem hat Renault beim Laguna ein System installiert, das bei einem Aufprall das Bremspedal zum Fahrzeugboden zieht, weg von den Füßen des Fahrers. Auf diese Weise wird das Verletzungsrisiko im unteren Beinbereich verringert.

Beim Seitenaufprall mit einer deformierbaren Barriere (50 km/h bei 90 Grad Aufprallwinkel) erhielt der Laguna die volle Punktzahl (16 von 16 möglichen Punkten). Konstruktive Besonderheit hier: Die mittlere Verstrebung ist durch drei Bleche verstärkt, so dass die Gesamtdicke 4,3 Millimeter beträgt. Diese Lösung garantiert eine bessere Energieverteilung und verhindert eine gefährliche Verformung der Fahrgastzelle. Zur hohen Stabilität tragen außerdem gezielte Verstärkungen mittels tief gezogener Bleche in den Türen bei. Darüber hinaus weisen die Türverkleidungen eine energieabsorbierende Struktur auf, die Belastungen im Brustkorb-Bereich reduziert.

Auch bei dem für die Insassen extrem gefährlichen seitlichen Aufprall auf einen Pfosten (29 km/h) bietet der Renault Laguna ausgezeichneten Schutz, was ebenfalls mit der Höchstwertung (zwei von zwei möglichen Punkten) benotet wurde. Bei dieser Teilprüfung überzeugte der Laguna auf Grund seiner hohen Karosseriefestigkeit sowie der bei allen Modellvarianten serienmäßigen Seiten- und Windowbags. Einen weiteren Punkt erhielt der Laguna für den aktiven Anschnallhinweis für die Vordersitze.

Bis zu acht Airbags schützen die Insassen
Dank des perfekten „Zusammenspiels” der stabilen Karosserie mit dem weiterentwickelten Renault Programmierten Rückhaltesystem der dritten Generation sind Fahrer und Beifahrer im neuen Laguna hervorragend geschützt. Dieses umfasst ein doppeltes Gurtstraffersystem für Becken- und Schultergurt auf der Fahrerseite sowie einfache Gurtstraffer für den Beifahrer und die Fondpassagiere. Hinzu kommen Gurtkraftbegrenzer auf allen Plätzen, die auf eine maximale Belastung von 400 bzw. 600 daN (entspricht der kinetischen Energie von 400 bzw. 600 Kilogramm) kalibriert sind. Ab einem bestimmten Schwellenwert reduzieren sie die auf den Oberkörper einwirkenden Gurtkräfte und verringern so das Verletzungsrisiko durch den Gurt selbst. Zudem schützen bis zu acht Airbags die Insassen:

 

  • zwei zweistufig auslösende Adaptiv-Airbags für Fahrer und Beifahrer (Serie)

 

 

  • je zwei Seitenairbags in den Vordersitzen (Serie)

 

 

  • zwei vorhangähnliche Windowbags, welche die Köpfe der außen sitzenden Fahrgäste in beiden Sitzreihen schützen (Serie)

 

 

  • je zwei Seitenairbags in den Rücksitzen (Option)

 

Ein Novum stellen dabei die Dreikammer-Frontairbags für Fahrer und Beifahrer dar, die sich abhängig von der Aufprallschwere entfalten und mit jeweils zwei Gasgeneratoren operieren.

Neue Sicherheitskopfstützen

Serienmäßig bietet der Laguna darüber hinaus auf den Vordersitzen höheneinstellbare Kopfstützen einer neuen Generation, die den Insassen optimalen Schutz bieten. Ihre Besonderheit: Die Schienen gleiten in die Stütze und nicht, wie sonst üblich, in die Rückenlehne, was den Komfort steigert. Die vereinfachte Höheneinstellung per Knopfdruck verhindert zudem unangenehme Verrenkungen. Für die hinteren Außenplätze sind auf Wunsch darüber hinaus spezielle Kinderkopfstützen erhältlich. Sie sehen aus wie klassische Kopfstützen für Erwachsene, ihre Vorderpartie lässt sich jedoch umklappen, so dass sie den Kopf des auf einer Sitzerhöhung reisenden Kindes rechts und links umschließt und für ein Maximum an Schutzsorgt. Die äußeren Plätze im Fond und der Beifahrersitz sind zudem mit Isofix-Kindersitzbefestigungen ausgerüstet.

Hochwertige Materialanmutung
Renault setzt im neuen Laguna auf hochwertige Materialien. So kommen als Polsterstoffe an Stelle von Velours weichere Mikrofaser-Textilien zum Einsatz. Zudem sorgt die Slush-Formhaut-Beschichtung im oberen Teil des Armaturenträgers für eine angenehme Haptik. Die Dekorleiste in der Mitte der Armaturentafel unterstreicht den hochwertigen Charakter des Laguna Interieurs. Je nach Ausstattung ist sie im Look von anthrazitfarbenem Metall oder gebürstetem Aluminium ausgeführt bzw. schwarz lackiert. In der Topausführung Initiale besteht sie aus hellem Holz. Ein weiteres Novum sind die Lenkräder im Vierspeichen-Design, von denen es abhängig vom Ausstattungsniveau zwei verschiedene Varianten gibt.

Optimierte Ergonomie
Der Instrumententräger besteht zu 70 Prozent aus neuen Teilen. Um die Bedienung so einfach wie möglich zu machen, gestalteten die Entwickler die Mittelkonsole komplett neu. So lassen sich die Funktionen der Audiosysteme jetzt durch die Form der Bedienelemente nach dem Bedienkonzept „Touch Design” intuitiv erfassen.

Zudem unterstreichen neue Instrumente den dynamischen Charakter des Fahrzeugs. Ihre Optik und Typografie wechseln je nach Ausstattungsniveau. So ist beispielsweise bei den sportlichen Versionen Dynamique und GT die Tachometer- und Drehzahlskala weiß unterlegt, während die komfortorientierten Ausstattungsvarianten Privilège und Initiale über elegant gezeichnete dunkle Instrumente mit hellen Ziffern verfügen. Ein weiteres Novum: Das zwischen Drehzahlmesser und Tachometer direkt im Blickfeld des Fahrers gelegene Informationsdisplay weist den Fahrer in drei Farbstufen darauf hin, ob die Fahrzeugfunktionen in Ordnung sind (weiß), ein Pannenrisiko besteht (orange) oder Gefahr droht (rot).

Fünf Ausstattungsniveaus stehen zur Wahl
Für die Gestaltung von Exterieur und Interieur stehen fünf Ausstattungsniveaus zur Wahl. Während „Emotion” für klares, schnörkelloses Design steht, hat „Dynamique” einen ausgesprochen sportlich-technischen Charakter. „Privilège” bringt Oberklasse-Ambiente und Eleganz in die Mittelklasse. „Initiale” wendet sich an statusbewusste Kunden mit Bedürfnis nach luxuriösem Komfort. Der neue Laguna GT spricht Fahrer mit Freude an Technik, Sportlichkeit und hohen Fahrleistungen an.

Gemäß dem hohen Anspruch des Modells, Komfortdetails anzubieten, die sonst deutlich höher positionierten Fahrzeugen vorbehalten sind, verfügt bereits die Basisvariante über eine umfangreiche Ausstattung. Die Klimaanlage bzw. Klimaautomatik mit separater Regelung für Fahrer und Beifahrer gehört bei allen Modellen zur Serienausstattung. Die einzelnen Varianten beinhalten unter anderem:

Emotion:

 

  • Umfangreiche Sicherheitsausstattung (Renault Programmiertes Rückhaltesystem, sechs Airbags)

 

 

  • Türgriffe in Wagenfarbe

 

 

  • Seitenschutzleisten und Stoßfängerleisten in Grau

 

 

  • Außenspiegel elektrisch einstellbar

 

 

  • Nebelscheinwerfer

 

 

  • Polster in Dunkel- oder Hell-Carbon oder Cognac-Grau

 

 

  • Innenraum in Dunkel-Carbon oder Cognac-Grau

 

 

  • Dekorleiste am Instrumententräger im Look von grauem Metall

 

 

  • Lederlenkrad

 

 

  • Bordcomputer

 

 

  • Keycard (Motorstart per Chipkarte und Startknopf)

 

 

  • Manuelle Klimaanlage

 

 

  • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung

 

 

  • Fahrersitz mit Lendenwirbelstütze

 

 

  • Kartentaschen an der Rückseite der Vordersitze

 

 

  • Komfort-Kopfstützen vorn (zusätzlich neigungsverstellbar)

 

 

  • Mittelkonsole vorn mit zweigeteiltem Ablagefach für CDs, mit Teppich ausgelegt und Armlehne

 

 

  • Mittelarmlehne hinten mit Ablagefach

 

 

  • Leselampe vorne und hinten

 

 

  • 4 x 15-Watt-CD-Radio mit vier Lautsprechern und Bedienungssatellit am Lenkrad

 

Dynamique (auf Basis Emotion)

 

  • Zierleiste außen und Türgriffe in Mattaluminiumlook

 

 

  • 17-Zoll-Leichtmetallfelgen „Impulsion”

 

 

  • Dachreling in Silber lackiert (bei Grandtour)

 

 

  • Innenraum in Dunkelgrau

 

 

  • Stoff-/Lederpolsterung in Dunkel-Carbon

 

 

  • Sportlenkrad und Sportsitze mit verstärktem Seitenhalt

 

 

  • Dekorleiste am Instrumententräger im Mattaluminiumlook

 

 

  • Lenkradeinsatz und Schaltknauf in Mattaluminiumdekor

 

 

  • Armaturenskalen im Design „Sport” mit weiß hinterlegten Ziffern

 

 

  • Confort-Paket integriert: separat regelbare Klimaautomatik, automatische Parkbremse, Regensensor (Automatische Aktivierung der Scheibenwischergeschwindigkeit) und Lichtsensor (Automatische Scheinwerfer-Aktivierung), Sonnenblenden mit beleucht- und abdeckbaren Spiegeln sowie zusätzliche Lesespots vorn und hinten

 

Privilège (auf Basis Dynamique)

 

  • 16-Zoll-Leichtmetallfelgen „Philarmonic”

 

 

  • Innenraum in Dunkel-Carbon oder Cognac-Grau

 

 

  • Stoff-/Lederpolsterung

 

 

  • Dekorleiste am Instrumententräger Schwarz lackiert

 

 

  • Lenkradkranz aus perforiertem Leder

 

 

  • Tempopilot mit Geschwindigkeitsbegrenzer

 

 

  • Confort-Paket

 

Initiale (auf Basis Privilège)

 

  • 16-Zoll-Leichtmetallfelgen „Scala”

 

 

  • Xenon-Scheinwerfer mit adaptiver Leuchtweite

 

 

  • Heckklappenfenster separat aufklappbar (bei Grandtour)

 

 

  • Einstiegsleiste mit Schriftzug „Initiale Paris”

 

 

  • Dachreling in Silber lackiert (bei Grandtour)

 

 

  • Innenraum in Dunkel-Carbon, Cognac-Grau

 

 

  • Lederpolsterung in Dunkel-Carbon, Cognac-Grau oder Beige

 

 

  • Dekorleiste am Instrumententräger in hellem Holz

 

 

  • Schalthebel mit Holzeinlage

 

 

  • Außenspiegel elektrisch anklappbar

 

 

  • Vordersitze elektrisch einstell- und beheizbar mit Memory-Funktion für den Fahrersitz

 

 

  • 4 x 40-Watt-CD-Radio „Cabasse Auditorium” mit integriertem Sechsfach-CD-Wechsler und Bedienungssatellit am Lenkrad

 

 

  • Luxe-Paket integriert: Einparkhilfe hinten, Tempopilot mit Geschwindigkeitsbegrenzer, automatisch abblendender Innenspiegel, elektronische Reifendruckkontrolle, elektrisch anklappbare Außenspiegel, Sonnenjalousie hinten und Keycard Handsfree (Entriegelung von Türen und Heckklappe per Chipkarte bei Annäherung und Starten per Knopfdruck ohne Eingabe der Karte in das Lesegerät)

 

Laguna GT (auf Basis Dynamique)

 

  • Heckspoiler (Limousine)

 

 

  • 17-Zoll-Leichtmetallfelgen „Drenalic”

 

 

  • Dachreling in Silber lackiert (bei Grandtour)

 

 

  • Xenon-Scheinwerfer mit adaptiver Leuchtweitenregulierung

 

 

  • Exklusive Motorisierung 2.0 16V Turbo mit 150 kW/204 PS

 

 

  • Innenraum in Dunkel-Carbon

 

 

  • Lederpolsterung in Dunkel-Carbon perforiert/China-Rot

 

 

  • Dekorleiste am Instrumententräger in Chromlook

 

 

  • Vordersitze beheizbar und elektrisch einstellbar

 

 

  • Elektronische Reifendruckkontrolle

 

 

  • Keycard Handsfree

 

 

  • 4 x 40-Watt-CD-Radio „Cabasse Auditorium” mit integriertem Sechsfach-CD-Wechsler und Bedienungssatellit am Lenkrad

 

Das Luxe-Paket lässt sich optional auch für die Ausstattungsniveaus Dynamique und Privilège ordern.

Navigationssystem zeigt perspektivische Darstellung
Für den neuen Laguna steht optional ein Carminat Multimedia-Navigationssystem der Spitzenklasse zur Verfügung, das sich durch hohen Bedienkomfort und sichere Zielführung auszeichnet. Bei Bedarf gibt das Gerät bis zu drei Alternativrouten gleichzeitig wieder und ermöglicht die perspektivische Streckendarstellung. Zudem bildet es Autobahnkreuze aus Fahrerperspektive ab und verfügt über eine automatische Zoomfunktion bei Richtungswechseln. Dank kurzer Rechenzeiten stehen sämtliche Informationen in Echtzeit zur Verfügung. Die Navigations-DVD umfasst 22 Länder, so dass das System in ganz Europa einsetzbar ist.

Das High-End-Gerät beinhaltet ferner eine 4 x 50-Watt-Audioanlage mit Sechsfach-CD-Wechsler im Instrumententräger, der auch CDs im MP3-Format abspielen kann, sowie eine Bluetooth®-Schnittstellemit Freichsprechfunktion. Ein Novum ist die erweiterte Spracherkennung für Telefon und Navigationssystem. Das Carminat System lässt sich trotz seiner zahlreichen Funktionen ergonomisch günstig mit Steuerknöpfen auf der Mittelkonsole bedienen, ohne dass der Fahrer den Blick von der Straße abwenden muss.

Automatische Parkbremse ersetzt Handbremse
Um Platz für die Infotainment-Steuerung zu schaffen, ersetzten die Renault Ingenieure ab dem Ausstattungsniveau Dynamique die Handbremse in der Mittelkonsole durch die automatische Parkbremse mit Zuggriff im Instrumententräger. Sie erfüllt selbsttätig alle Funktionen des konventionellen Systems. Wenn ein an der Kupplung installierter Sensor den einsetzenden Kraftschluss registriert, wird die Bremse gelöst. Das gilt auch, wenn der Fahrer beim Halten an einer Steigung die Feststell-Funktion über den Zuggriff manuell aktiviert hat. Das Anfahren am Berg gerät so zum Kinderspiel. Wird der Motor ausgeschaltet, packt die Parkbremse automatisch zu, wobei das Steuergerät die Bremskraft entsprechend der Fahrbahnsteigung berechnet.

Zahlreiche Ausstattungsdetails aus der Oberklasse
Für die Hi-Fi-Systeme steht wie bei allen Renault Modellen ein Bedienungssatellit am Lenkrad zur Verfügung. Das Lenkrad wirkt auf eine geschwindigkeitsabhängig agierende Servolenkung. Ein weiteres komfortsteigerndes Detail ist das schlüssellose Zugangssystem per Chipkarte, das für den Laguna in zwei Varianten erhältlich ist: Keycard und Keycard Handsfree.

Die Ausstattungsniveaus Emotion, Dynamique und Privilège verfügen serienmäßig über Keycard: Per Knopfdruck auf der Chipkarte entriegeln sich die Fahrzeugtüren. Sobald der Fahrer hinter dem Lenkrad Platz genommen hat, schiebt er die Karte in den Schlitz des Lesegeräts und drückt auf den Startknopf. Noch komfortabler ist Keycard Handsfree (Serie bei Initiale ). Ver- und Entriegelung der Türen erfolgen automatisch, sobald das Bord-Steuergerät die Chipkarte identifiziert und Infrarot-Sensoren die Hand am Griff registrieren. Um den Motor zu starten, muss der Fahrer die Karte nicht mehr ins Lesegerät einführen, das Identifizierungssystem erkennt, wenn sich die Karte im Fahrgastraum befindet, beispielsweise in der Jackentasche.

Geräuschkomfort auf Oberklasseniveau
Große Aufmerksamkeit schenkten die Entwickler der Optimierung der Akustik des neuen Laguna. So erreichten sie durch Modifikationen am Zweimassenschwungrad der 1.9 dCi-Diesel und des 2.0 16V Turbo eine Geräuschminderung im Innenraum von drei dB(A). Dies entspricht einer Minderung des Schalldrucks um 50 Prozent. Bei den Varianten mit Automatikgetriebe reduzierten sie sogar störende Resonanzen um bis zu 5 dB(A). Auch nach außen hin gibt sich der Laguna akustisch zurückhaltend. Der Großteil der Benzinmotoren weist ein Vorbeifahrgeräusch von weniger als 71 dB(A) auf und unterschreitet somit die derzeitigen Grenzwerte um mehr als drei dB(A). Auch die meisten Dieselmotoren liegen mit Werten unter 72 dB(A) deutlich unter dem Grenzwert. Trotz der akustischen Optimierungen sowie der Integration zusätzlicher Ausstattungsdetails und Technikkomponenten nahm der Laguna nicht zu: Die Einstiegsvariante 1.6 16V bringt inklusive Fahrer und Betriebsflüssigkeiten 1.345 Kilogramm auf die Waage, das entspricht dem Wert des Vorgängermodells.

Motoren und Getriebe
Kultivierte Kraftentfaltung

Die Motorenauswahl für den Laguna umfasst vier Common-Rail-Diesel und fünf Benzinmotoren. Die Benzinerpalette reicht von der wirtschaftlichen Einstiegsmotorisierung 1.6 16V mit 82 kW/112 PS bis zum kraftvollen 3.0 V6 24V mit 152 kW/207 PS. Sämtliche Ottomotoren erfüllen die strenge Euro 4-Norm. Konstruktive Merkmale sind Vierventil-Zylinderköpfe, hohlgebohrte Nockenwellen sowie Rollenkipphebel, wodurch sich die innere Reibung um etwa 50 Prozent reduziert. Zudem verfügen sie über das elektronische Gaspedal (drive by wire) und optimierte, widerstandsarme Ansaugwege.

Selbstreinigender Rußpartikelfilter
Die vier drehmomentstarken und wirtschaftlichen dCi-Selbstzünder mit 1,9 und 2,2 Litern Hubraum decken ein Leistungsspektrum von 82 kW/112 PS bis 110 kW/150 PS ab. Alle Diesel-Triebwerke vereinigen Common-Rail-Direkteinspritzung mit Turboaufladung. Die Motorisierungen 1.9 dCi FAP (82 kW/112 PS und 96 kW/130 PS) sowie 2.2 dCi FAP (102 kW/139 PS) verfügen zusätzlich über den umweltschonenden Rußpartikefilter (Filtre à Particules = FAP), der sich in regelmäßigen Abständen und ohne den Zusatz von Additiven selbst regeneriert. Die FAP-Diesel erfüllen sämtlich die Euro 4-Norm.

Beim Renault System sind Partikelfilter und Katalysator Platz sparend in einem Gehäuse untergebracht. Das in die Abgasanlage integrierte und aus Keramik gefertigte System besteht aus winzigen, quadratischen Kanälen. Die nur 0,4 Millimeter starken Zwischenwände sind mit einer katalytisch wirkenden Substanz beschichtet. Außerdem besitzen sie feinste Poren, die Abgase zwar durchlassen, für Rußpartikel aber zur Falle werden. Durch die Vielzahl von Kanälen und Zwischenwänden entsteht eine große Oberfläche. Da die Kanalenden zudem wechselseitig geschlossen sind, wird das Abgas praktisch „gezwungen”, die Trennwände zu passieren. Als Folge kann der Filter besonders viele Partikel auffangen.

Die Katalysatorschicht wandelt die gasförmigen Stoffe und einen Teil der Rußpartikel in Wasser und Kohlendioxid um. Was an Ruß übrigbleibt, wird bei der so genannten Filterregeneration einfach verbrannt. Dies ist je nach Fahrweise alle 300 bis 1.200 Kilometer der Fall. Der Fahrer merkt von alledem nichts. Der Prozess setzt ein, sobald die Abgastemperatur 570 Grad Celsius beträgt. Sollte dieser Wert im normalen Fahrbetrieb nicht erreicht werden – etwa bei andauerndem Kurzstreckenbetrieb – erhöht das Steuergerät der Einspritzung die Abgastemperatur durch eine verzögerte Haupteinspritzung oder eine zusätzliche Nacheinspritzung, so dass die Partikel verbrennen. Der Rußfilter von Renault kommt im Gegensatz zu anderen Systemen auf dem Markt ohne Additive aus, um die Verbrennungstemperatur der Partikel zu verringern. Die selbstreinigende Anlage ist deshalb kostengünstiger.

1.9 dCi FAP (81 kW/110 PS) - Die Einstiegsversion unter den drei 1.9-Liter-Direkteinspritzern verfügt über den Rußpartikelfilter und erfüllt die strenge Euro 4-Norm. Der Selbstzünder stellt seine Höchstleistung bei 4.000 1/min zur Verfügung. Das nochmals gesteigerte maximale Drehmoment von jetzt 260 Nm liegt bei 2.000 1/min an. Der Basisdiesel benötigt in der Laguna Limousine lediglich 5,9 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer, der CO2-Ausstoß des Common-Rail-Motors beträgt 154 g/km. Die präzis dosierte Pilot-Einspritzung verringert störende Geräusche und Vibrationen, der Einspritzdruck von 1.350 bar optimiert die Kraftstoffzerstäubung und damit die Effizienz der Verbrennung.

1.9 dCi FAP (96 kW/130 PS) - Die stärkere Variante des kraftvollen Direkteinspritzer-Diesels ist im Wesentlichen baugleich mit ihrem Schwestermotor. Dank Rußpartikelfilter erfüllt sie ebenfalls die strenge Euro 4-Schadstoffnorm. Das optimierte Design der Brennkammer sowie der auf 1.600 bar erhöhte Einspritzdruck sorgen in Kombination mit dem variablen Turbolader für noch mehr Leistung und Drehmoment, ohne dass der Kraftstoffverbrauch in die Höhe geht. So beträgt das Zugkraftmaximum 300 Nm bei 2.000 1/min. Der Dieselverbrauch liegt bei 5,9 Litern pro 100 Kilometer (Limousine).

2.2 dCi FAP (102 kW/139 PS) – Der große Vierzylinder-Diesel vereint gleich vier fortschrittliche Technologien: Common-Rail-Direkteinspritzung, variabler Turbolader, 16-Ventil-Technik und Rußpartikelfilter. Hinzu kommt das zweiflutige Ansaugsystem, das den Zylindern je nach Drehzahl und Last mehr oder weniger stark verwirbelte Ansaugluft zuführt. Bei niedrigen Drehzahlen wird dazu – elektronisch gesteuert – der schraubenförmige, horizontal angeordnete Swirl-Ansaugkanal freigegeben. Die dadurch in starke Rotation versetzte Ansaugluft bewirkt im Brennraum eine besonders homogene Gemischbildung. Der 2.2 dCi FAP stellt sein Maximaldrehmoment von 320 Nm bei 1.750 1/min bereit. Der Diesel kommt mit 6,8 Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer aus (Limousine) und erfüllt die Euro 4-Norm.

Die Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h und die Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 in 9,8 Sekunden garantieren darüber hinaus reichlich Fahrspaß.

2.2 dCi (110 kW/150 PS) – Das ausschließlich mit der Fünfstufen-Automatik kombinierte Triebwerk zeichnet sich durch geringen Schadstoffausstoß, sattes Drehmoment (320 Nm bei 1.750 1/min) und geringen Kraftstoffverbrauch (Limousine: 7,6 Liter pro 100 Kilometer) aus. Für ein spontanes Ansprechverhalten sorgt der variable Turbolader, der den Abgasstrom bei niedrigen Drehzahlen bzw. geringem Abgasvolumen um den Faktor vier beschleunigt. Die Ventilsteuerung mit zwei oben liegenden Nockenwellen sowie rollengelagerten Kipphebeln reduziert die Reibungsverluste um die Hälfte und verbessert den Wirkungsgrad. Zwei gegenläufige Ausgleichswellen dämpfen störende Vibrationen und sorgen so für hohen Komfort.

1.6 16V (82 kW/112 PS) – Die überarbeitete Einstiegsmotorisierung des Laguna zeichnet sich durch einen Leistungszuwachs von 3 kW/5 PS und hohe Laufruhe aus. Das moderne Vollaluminium-Triebwerk verfügt über vier Ventile pro Zylinder, die von reibungsarmen Rollenkipphebeln betätigt werden. Der Verbrauch von 7,5-7,5 Litern Super (Limousine) pro 100 Kilometer entspricht einem CO2-Ausstoß von 177 g/km. Das maximale Drehmoment des Vierzylinders beträgt 151 Nm bei 4.250 1/min

2.0 16V (99 kW/135 PS)– Auch der Zweiliter-Benziner wurde hinsichtlich Laufruhe und Geräuschkomfort optimiert. Sein Drehmoment von 191 Nm stemmt das Aluminiumtriebwerk mit Vierventiltechnik bei 3.750 1/min auf die Kurbelwelle. Verantwortlich für diesen guten Wert zeichnet die hydraulische Verstellung der Einlassnockenwelle, die über den gesamten Drehzahlbereich optimale Steuerzeiten und die effiziente Füllung der Brennräume garantiert. Der Durchschnittsverbrauch des Laguna 2.0 16V beträgt 7,9 Liter Super pro 100 Kilometer (Limousine).

2.0 16V Turbo (125 kW/170 PS) – Der kraftvolle Turbomotor leistet in seiner jüngsten Ausbaustufe 5 kW/7 PS mehr als im Vorgängermodell. Die Renault Ingenieure erreichten diese in erster Linie durch den höheren Ladedruck des „Twin-Scroll-Turbo”, der als Besonderheit zwei Abgaskanäle aufweist. Einer davon wird durch die Abgase des ersten und vierten Zylinders gespeist, der andere durch die des zweiten und dritten Zylinders. Diese Auslegung erhöht die Leistung und begrenzt das unerwünschte Ansaugen von Abgas zugunsten einer besseren Zylinderfüllung mit Frischgas. Das Drehmomentmaximum von 270 Nm steht ab 3.250 1/min bereit. Die modifizierte variable Ventilsteuerung und der spezielle Steuerriemenspanner verbessern die Motorfüllung und minimieren die Geräuschentwicklung. Zusätzlich steigert das Zweimassen-Schwungrad den Geräuschkomfort. Die Laguna Limousine erreicht mit dem neuen 2.0 16V Turbo ein Spitzentempo von 223 km/h und benötigt 8,4 Liter Super pro 100 Kilometer.

2.0 16V Turbo GT (150 kW/204 PS) – xklusiv dem sportlichen Laguna GT vorbehalten ist die jüngste und stärkste Variante des 2.0 16V Turbo mit 150 kW/204 PS. Das modifizierte Triebwerk mit wassergekühltem „Twin-Scroll”-Turbolader stammt ursprünglich aus dem Mégane Renault Sport. Im neuen Laguna erreicht der kraftvolle Turbo mit variabler Ventilsteuerung seine maximale Leistung bei 5.000 1/min und sein Höchstdrehmoment von 300 Nm bei 3.000 1/min. Rund 90 Prozent des Durchzugs stehen über den Drehzahlbereich von 2.250 bis 5.250 1/min bereit. Das Triebwerk beschleunigt die Limousine auf die Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h, der Spurt von 0 auf 100 km/h gelingt in 7,2 Sekunden.

Trotz der sportlichen Fahrleistungen kommt die Alltagstauglichkeit nicht zu kurz: Das Fließheckmodell verbraucht 8,5 Liter Superbenzin pro 100 Kilometer und erfüllt die strenge Euro 4-Schadstoffnorm. Die Kraftübertragung auf die Vorderräder erfolgt über das eng abgestufte manuelle Sechsganggetriebe.

3.0 V6 24V (152 kW/207 PS) – Konstruktive Merkmale der Laguna Topmotorisierung sind die drehzahlabhängig zweistufig schaltbaren Einlassnockenwellen und die sequenzielle Multipoint-Einspritzung zur Verbesserung der Kraftstoffzufuhr. Der Aluminiummotor erreicht sein maximales Drehmoment von 280 Nm bei 3.750 1/min. 90 Prozent dieses Wertes stehen ab 2.500 1/min bereit. Diese souveräne Charakteristik spiegelt sich in Topfahrleistungen wider: Der Laguna 3.0 V6 24V ist 236 km/h schnell und beschleunigt in -acht Sekunden von 0 auf 100 km/h (Limousine). Mit dem Verbrauch von 10 Litern Super pro 100 Kilometer ist er zudem zeitgemäß sparsam.

Vier innovative Getriebe
Im neuen Laguna kommen gleich vier moderne Getriebe zum Einsatz. Die beiden Vierzylinder-Benziner 1.6 16V und 2.0 16V sind mit modernen Fünfgang-Schaltgetrieben kombiniert. Die modifizierten Schaltboxen zeichnen sich durch verminderte Reibung und damit eine höhere Effizienz aus. Darüber hinaus verkürzten sich die Schaltwege.

Die beiden 1.9 dCi Diesel, der 2.2 dCi FAP mit 102 kW/139 PS sowie die beiden 2.0 16V Turbo-Benziner sind serienmäßig mit dem modernen Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert. Seine zusätzliche Fahrstufe bietet mehrere Vorteile: Der weitere Übersetzungsbereich erlaubt es, das Sparpotenzial der drehmomentstarken Triebwerke noch besser auszunutzen. Gleichzeitig senkt die längere Gesamtübersetzung das Geräuschniveau auf der Autobahn. Die exakt auf die Drehmomentkurve abgestimmte Gangabstufung garantiert zudem die optimale Zugkraft in allen Fahrstufen.

Moderne Automatikgetriebe
Der Laguna 2.0 16V (99 kW/135 PS) lässt sich auf Wunsch mit einer weiterentwickelten Version der aus zahlreichen Renault Modellen bekannten proaktiven Vierstufen-Automatik ausrüsten. Die selbstlernenden Schaltprogramme (Fuzzy-Logic-Steuerung) analysieren permanent Fahrstil, Straßenprofil und Motorzustand, um die ideale Fahrstufe zu finden. Mit der Impulsschaltung kann der Fahrer durch einfaches Antippen des Wählhebels zudem selbst die Fahrstufe wechseln.

Auch die innovative autoadaptive Fünfstufen-Automatik verfügt über Impulsschaltung und Fuzzy-Logic-Steuerung. Die moderne Kraftübertragung kommt serienmäßig in Kombination mit den Motorisierungen 3.0 V6 24V und 2.2 dCi mit 110 kW/150 PS zum Einsatz. Optional ist sie darüber hinaus für den 2.0 16V Turbo mit 125 kW/170 PS erhältlich. Die integrierte Wandlerüberbrückungs-Kupplung und die reduzierte Kriechneigung im Leerlauf vermindern den Kraftstoffverbrauch.

Fahrwerk und Bremsen
Hohe Sicherheitsreserven

Optimale Rückmeldung von der Straße ohne Einbußen beim Fahrkomfort lautete das Ziel der Renault Ingenieure beim Fahrwerk des neuen Laguna. Sie erreichten ihr Ziel unter anderem durch stärkere Querstabilisatoren und eine optimierte Dämpfung.

Die McPherson-Vorderachse des Laguna überzeugt mit ausgewogenem Ansprechverhalten und hervorragender Lenkpräzision. Die Räder werden an geschmiedeten Dreieckslenkern geführt. Sie bewirken zusammen mit den überwiegend eingesetzten Aluminiumrädern, dass sich die ungefederten Massen deutlich verringern. Zusätzlich steigern optimal abgestimmte Federn und der modifizierte Querstabilisator den Komfort: Statt wie bisher 19,5 Millimeter beträgt sein Durchmesser nun 20,5 Millimeter, wodurch sich die Seitenneigung reduziert.

Innovative Hinterachskonstruktion
Die moderne H-förmige Hinterachse setzt den eingeleiteten Querkräften hohen, den auftretenden Längskräften aber nur geringen Widerstand entgegen und trägt damit entscheidend zum hohen Fahrkomfort und neutralen Eigenlenkverhalten des neuen Laguna bei. Wie an der Vorderachse kommt auch hinten ein größer dimensionierter Querstabilisator zum Einsatz, der je nach Motorisierung einen Durchmesser von 27 oder 28,5 Millimetern aufweist.

Der um zehn Millimeter abgesenkte Laguna GT verfügt vorn und hinten über jeweils um rund 24 Prozent härtere Federn sowie verstärkte Dämpferaufnahmen. Hinzu kommen größer dimensionierte Stoßdämpfer an der Vorderachse. Die eigens für das Grand-Tourisme-Modell entwickelten Michelin Pilot Exalto 2 Reifen zeichnen sich durch asymmetrisches Profil und eine Gummimischung mit hohem Silica-Anteil aus. Resultat sind niedriger Rollwiderstand und exzellente Haftung auf nasser und trockener Piste.

Alle Modelle mit variabler Servolenkung
Sämtliche Laguna Versionen verfügen über eine Zahnstangen-Lenkung mit variabler Lenkhilfe. Dabei kommen zwei unterschiedliche Technologien zum Einsatz: Bei den Vierzylindermodellen erhöht eine Druckabfall-Steuerung die Lenkunterstützung bei niedrigen Motordrehzahlen, was das Einparken und Lenkmanöver bei langsamer Fahrt erleichtert. Beim 3.0 V6 wird die Lenkunterstützung abhängig von der Fahrgeschwindigkeit elektronisch gesteuert.

Reifendruckkontrolle per Telemetrie
Mit der automatischen Reifendruckkontrolle (Option, Serie bei Initiale und Laguna GT) lässt sich die aktive Fahrsicherheit deutlich erhöhen. Das System erweist sich besonders bei schleichenden und damit für den Fahrer unmerklichen Druckverlusten als äußerst wertvoll. An jedem Reifenventil befindet sich ein Sensor, der ständig den Druck misst. Die Informationen werden mittels codierter Funkwellen (Telemetrie) zum Steuergerät übertragen. Das zentrale Informationsdisplay zeigt dem Fahrer alle Daten zum Reifendruck und – falls ein Problem auftreten sollte – auch den betroffenen Reifen an.

Leistungsfähige Bremsanlage
Groß dimensionierte Scheibenbremsen gewährleisten exzellente Verzögerungswerte. Der Durchmesser der hinteren Vollscheiben beträgt einheitlich 274 Millimeter. Vorne kommen innenbelüftete Scheiben zum Einsatz. Sie messen 300 bzw. 308 Millimeter bei den 2.0 16V Turbomotoren und dem 3.0 V6 24V (1.6 16V: 280 Millimeter). Zur Serienausstattung zählt ferner das Antiblockiersystem (ABS) der neuesten Generation mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBV). Das neue Steuergerät verlagert bei Bedarf die Bremskraft stärker auf die Seite mit der geringeren Bodenhaftung und sorgt so für maximale Spurtreue bei Vollbremsungen auf unebenem Untergrund und Belägen mit verschiedenen Reibwerten.

Eigens für die 2.0 16V-Turboversionen hat Renault zudem einen neuen hydraulischen Bremsassistenten entwickelt. Hintergrund: In Fahrzeugen mit Turboaufladung baut der Bremsassistent einen geringeren Bremsdruck auf als bei Automobilen mit Saugmotor. Das innovative Renault System stellt mit Hilfe der Hydraulikpumpe des serienmäßigen Elektronischen Stabilitätsprogramms ESP in Sekundenbruchteilen den maximalen Druck bereit.

Aktives Sicherheitspaket der Extraklasse
Das modifizierte, auf Wunsch jetzt auch deaktivierbare Elektronische Stabilitätsprogramm ESP mit Untersteuerkontrolle (USC) reagiert sensibler auf Fahrwerkbewegungen und nachlassende Fahrbahnhaftung der Reifen. Um das Fahrverhalten in Grenzsituationen zu korrigieren, vergleicht das Steuergerät ständig den tatsächlichen Kurs mit dem Richtungswunsch des Fahrers. Bei einer Tendenz zum Untersteuern – wenn also das Fahrzeug droht, geradeaus über die Vorderräder aus der Kurve zu schieben – nimmt das System per Motormanagement Gas zurück. Reicht das nicht aus, reagiert das Stabilitätsprogramm mit gezieltem Bremseingriff an Vorder- und Hinterrad derselben Seite oder nur an den Vorderrädern. Zusätzlich verhindert die gründlich überarbeitete Antriebsschlupfregelung (ASR) mit integrierter Motorschleppmomentregelung noch wirksamer ein Durchdrehen der Räder beim Anfahren oder starken Beschleunigen auf rutschigem oder unregelmäßigem Untergrund.

Xenon-Scheinwerfer mit adaptiver Leuchtweite
Der Laguna GT und der Laguna Initiale verfügen serienmäßig über neue Xenon-Scheinwerfer mit adaptiver Leuchtweite sowie dynamischer und statischer Leuchtweitenregulierung. Bei Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h sind sie nach unten gerichtet. Überschreitet der Fahrer diese Marke, so schwenken sie in die Normalposition. Die Umstellung vom Abblend- auf den Fernlichtmodus erfolgt stufenlos: Der Xenon-Leuchtkegel hebt sich nochmals an, sobald der Fahrer das Fernlicht aktiviert.

Rate this item
(1 Vote)

More in this category:

Preisentwicklung Diesel

Preisentwicklung Super E10

Preisentwicklung Super E5

Zum Seitenanfang