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Saab 9-3 Cabriolet

Das Styling ist innen wie außen absolut gelungen. Die schnörkellose Linienführung und die klaren Formen verleihen dem Cabrio einen extrem sportlichen Look von zeitloser Eleganz.
Das neue Saab 9-3 Cabrio beeindruckt äußerlich durch seine elegant in skandinavisches Design gehüllte Kraft, Sportlichkeit und Stärke. Die Linienführung ist klar und fließend, ohne jemals kalt oder steril zu wirken.

 

Dank seines gelungenen Gesamtdesigns wird dieses offene Fahrzeug als eigenständiges Modell ohne irreführende Stylingkompromisse wahrgenommen und sieht abgesehen davon mit geschlossenem wie offenem Verdeck einfach gut aus. Zudem verwandelt sich die bei geschlossenem Verdeck - sportliche Coupé-Anmutung mühelos in einen Roadster-Look, wenn das Dach geöffnet ist.

 

  • Gelungene Proportionen durch maßgeschneidertes Design

 

  • Sportliches Styling mit typisch skandinavischem Flair

 

  • Coupé-Anmutung bei geschlossenem, Roadster-Look bei offenem Dach

 

  • Das vollautomatische Verdeck setzt neue Maßstäbe

 

  • Neuartiger Surround Trim hebt Fahrgastzelle hervor

 

  • Neue Gepäckraumerweiterung CargoSET

 

  • Sehr gute Aerodynamik und verringerte Auftriebskraft

 

Das vollautomatische Verdeck wird mit nur einem einzigen Knopfdruck betätigt. Mit seinen drei innovativen Features setzt es neue Maßstäbe in seiner Klasse, so beispielsweise bei der Geschwindigkeit und der Art der Betätigung.

Das Exterieur-Styling
Seit der Vorstellung des ersten Cabrios in Form einer Designstudie im Jahr 1983 spielt Saab eine führende Rolle im Premium-Cabriosegment. Außerdem hat sich der Hersteller als treibende Kraft beim Wachstum dieses Segments erwiesen, indem bewiesen wurde, dass sich ein für offenes Fahren konzipiertes Fahrzeug ebenso gut als zweckmäßiges, viersitziges Ganzjahresauto eignet.

Das neue 9-3 Cabrio ist insofern ein Stück Pionierarbeit bei Saab, da es zwar separat, aber dennoch parallel zur Sport-Limousine entwickelt wurde. Ein Großteil des Design-Teams von Saab, darunter auch der verantwortliche Design-Projektleiter Aamer Mahmud, hat gleichzeitig an beiden Projekten mitgewirkt.

Durch diese Vorgehensweise konnten wir verhindern, dass eines der beiden Fahrzeuge bevorzugt wurde, betont Mahmud. Wir waren von unserer Arbeit so überzeugt, dass wir von den Entwurfsskizzen direkt zu 1:1-Modellen übergegangen sind. Außerdem konnten wir die Sport-Limousine und das Cabrio während des gesamten Prozesses bequem miteinander vergleichen.

Die Stimmigkeit des endgültigen Designs zeigt sich darin, dass das Cabrio und die Sport-Limousine bis hin zum Neigungswinkel der Windschutzscheibe und der A-Säule dasselbe Frontkarosserie-Styling aufweisen.

Das neue Fahrzeug ist im Vergleich zu seinem Vorgänger insgesamt 51 Millimeter breiter und hat einen um 70 Millimeter größeren Radstand. Durch den verkürzten Überhang vorne und hinten ist es mit 4.635 Millimetern Länge außerdem etwas kürzer.

Die ausgewogenen Proportionen und die selbstbewusste Erscheinung des Fahrzeugs vermitteln einen extrem sportlichen Charakter mit viel Fahrspaß. Das V-förmige Bugstyling mit seinem Kühlergrill und die integrierten Scheinwerfer-Blinkereinheiten mit ihrem steilen Winkel stellen eine auffällige Weiterentwicklung dar: ihre hintere Kante befindet sich 450 Millimeter hinter der Mitte des Stoßfängers. Diese Pfeilform fügt sich ausgezeichnet in die geschwungenen Proportionen der Windschutzscheibe ein.

Von der Seite zeigt sich die für Saab typische, klare Keilform, während die Form in der Draufsicht nicht mehr von den Halterungsdomen für die vorderen Sicherheitsgurte unterbrochen wird. Das Styling der oberen Heckpartie ist besonders prägnant: Sowohl die ausfahrbaren Überrollbügel als auch die versenkbaren hinteren Kopfstützen sind gelungen in zwei Verschalungen untergebracht ein dezenter Hinweis auf den sportlichen Charakter des Cabrios. Der innovative ausziehbare Heckspoiler CargoWing (Sonderausstattung) wird im Laufe des Modelljahres erhältlich sein; er lässt sich zum Beispiel als Ski- oder Snowboardträger verwenden und verleiht dem Heckbereich überraschende Funktionalität.

Mit geschlossenem Verdeck mutet das Fahrzeug eher wie ein Coupé an. Dieser Eindruck wird noch verstärkt durch das glatte, straffe Stoffdach, das nahtlos an den vorderen Dachquerträger anschließt. Insgesamt wirkt die Karosserie niedriger und erdverbundener. Die verkleinerten Radhauszwischenräume und die mit der äußeren Kante der Karosserie abschließenden Räder mit negativem Sturz tragen ein Übriges zur selbstbewussten Präsenz des Cabrios bei. Die Aero-Modelle mit ihren 17-Zoll-Rädern und unaufdringlichen Seitenschwellern sind noch auffälliger gestylt.

Die großen Beleuchtungseinheiten am Heck finden sich nur beim Cabrio wieder und sind zur Abrundung der Proportionen insgesamt etwas höher angebracht. Sie wickeln sich praktisch um die hinteren Karosserieecken und tragen mit ihrer Dreiecksform und den Klarglas- bzw. roten Streulinsen die typische Saab Handschrift. Die um 25 Prozent vergrößerte, heizbare Heckscheibe aus Glas bietet einen besseren Überblick. Der Kofferraumdeckel öffnet sich über einen Winkel von 120 Grad und gewährt so selbst bei geschlossenem Verdeck einen bequemen Zugang zum Kofferraum.

Das markante monochrome Surround Trim ist ein im Cabrio-Segment völlig neuartiges Styling-Element, das den Übergang zwischen Interieur und Exterieur besonders betont. Es handelt sich hierbei um eine vom Fuß der A-Säule nach hinten verlaufende, U-förmige Linie, welche die schlanken Verkleidungen an den Türoberkanten, die Heckseitenverkleidung sowie den größten Teil der Fahrgastraumabdeckung mit einbezieht.

Dadurch werden der Front- und Heckinsassenbereich integriert und gleichzeitig die einzigen, außen liegenden Oberflächen des Dachs, die bei geschlossenem Verdeck nach innen gelangen, geschützt und optisch mit eingebunden. Surround Trim hebt sich mattschwarz mit Craquelé-Effekt ab, ist aber auch in einer Exterieurfarbe wie stahlgrau oder zitronengelb erhältlich.

Ein Verdeck der Spitzenklasse
Neu beim Verdeck und Abdeckmechanismus sind die automatische Gepäckraumerweiterung CargoSET, die zweistufige Mechanik für eine schnellere Verdeckbetätigung, und die hellere Verdeckauskleidung. Das Verdeck ist sicher eines der beeindruckendsten Merkmale dieses Cabrios.

Ein durchkonstruiertes Dach ist für eine gute Witterungsbeständigkeit, Isolierung und Geräuschminimierung von wesentlicher Bedeutung. Es muss nicht nur robust sein und präzise sitzen, sondern sollte in geschlossenem Zustand auch geräuscharm sein, sich schnell und bequem betätigen lassen, gut aussehen und extreme Zuverlässigkeit aufweisen. Für das neue Cabrio hat Saab eine vollautomatische Verdeckbetätigung nach dem neuesten Stand der Technik konzipiert, die bis auf einen Knopfdruck kein weiteres manuelles Eingreifen erfordert. Das hydraulisch betätigte Dach rastet selbsttätig im vorderen Dachquerträger ein und benötigt bei laufendem Motor genau 20 Sekunden, bis es vollständig geschlossen ist. Damit markiert es in seiner Klasse einen Spitzenwert. Der Mechanismus funktioniert auch bei starkem Wind problemlos und lässt sich in einer Notfallsituation sogar bei einer Geschwindigkeit von bis zu 30 km/h zuverlässig betätigen.

Auch das Verdeckmaterial selbst wurde aufgewertet. Das dreilagige Material mit einer Extraschicht aus dickem Fleece in der Mitte sorgt für besseren Wärme- und Schallschutz. Die Außenhaut ist aus einem extrem robusten, witterungsbeständigen Segeltuch-Kautschuk-Gewebe, während der innen liegende Textilbezug gleichzeitig als Dachauskleidung fungiert. Als Exterieur-Farben stehen Schwarz und Blau zur Auswahl.

Aus Gewichtsersparnisgründen sind der Verdeckrahmen, die schwenkbaren Streben und der große gepolsterte, mit dem vorderen Dachquerträger verbundene vordere Holm aus Magnesium gefertigt. Stahl hingegen kommt nur bei den seitlichen Verdeckscharnieren zum Einsatz, um die Robustheit des Systems zu gewährleisten.

Ein Hauptaugenmerk wurde auf effiziente Abdichtung gelegt, um Zug und das Eindringen von Wasser sowie störende Windgeräusche zu unterbinden. Eine kleine, seitlich in den Stoff eingebrachte Ablaufrinne verhindert, dass beim Türöffnen Wasser auf die Sitze tropft. Dank der ausgezeichneten Schallisolierung können die Insassen bei geschlossenem Verdeck und bei Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h das Audiosystem genießen oder sich gemütlich unterhalten.

In diesem Segment zählt das Aussehen weit mehr als die Zweckmäßigkeit. Das neue Stoffdach wirkt dadurch, dass es an sechs statt an nur fünf schwenkbaren Holmen beziehungsweise Spriegeln befestigt ist, straffer und glatter und wirkt eher wie das feste Dach eines Coupés. Durch den geringeren Abstand zwischen den einzelnen Spriegeln hängt der Stoff weniger durch; befindet sich das Dach in seiner endgültigen Position, straffen heckseitige anstelle der frontseitigen Arretierholme das Gewebe zusätzlich.

Aber auch das Interieur wurde nicht vergessen. Saab hat sich die häufig geäußerte Kritik, dass der normalerweise schwarze Dachhimmel ein Cabrio bei geschlossenem Verdeck von innen düster wirken lässt und mitunter sogar Anzeichen von Klaustrophobie erzeugt, zu Herzen genommen und bringt als erster Hersteller das neue 9-3 Cabrio mit heller, entweder beigefarbener oder hellgrauer Verdeckauskleidung auf den Markt.

Mit der Betätigung des Abdeckmechanismus, der zur Gewichtsoptimierung ganz aus Aluminium ist, stellt Saab eine weitere Neuheit vor. Bislang musste der Abdeckmechanismus bei Automatik-Verdecken gelenkig am Heck gelagert sein; jetzt hingegen sorgt ein eleganter zweistufiger Mechanismus für eine beschleunigte Dachmechanik: Die Abdeckung wird zunächst vollständig horizontal angehoben und anschließend parallel zur Oberkante des Kofferraums nach hinten gefahren.

Dieser Vorgang ist nicht nur ein faszinierend anzusehen, sondern hat auch echte Vorteile zu bieten. Tests haben gezeigt, dass dieser Mechanismus das Verdeck schneller und effizienter betätigt. Dadurch, dass die Abdeckplane eben nach unten gezogen wird und nicht mehr über Scharniere arretiert werden muss, ist das gesamte System robuster, und zuverlässiger, sitzt präziser und dichtet besser ab.

Eine weitere Innovation bietet noch mehr praktischen Nutzen: Das automatische Anheben des Daches vergrößert gleichzeitig das Kofferraumvolumen. CargoSET (Self-Expanding Trunk) verbindet die rückwärtigen Verdeckscharniere direkt mit dem flexiblen, ziehharmonikaartigen Staufach im Kofferraum. Befindet sich das Dach in Position, stellt die Aussparung wertvollen Stauraum zur Verfügung. Dieser einfache mechanische Vorgang macht das manuelle Befestigen der Aussparung mit Gurten oder Streben überflüssig. Auch bei verstautem Verdeck bietet der Kofferraum immer noch genügend Platz für zwei Golfsäcke.

Sowohl die Ausführung als auch die Betätigung des neuen Cabrio-Verdecks ist ein Meisterwerk an Präzisionsarbeit. Um nur ein Beispiel für die extrem anspruchsvollen Anforderungen zu nennen: Das in voll ausgefahrenem Zustand über zwei Meter lange Dach liegt am vorderen Dachquerträger mit einer seitlichen Toleranz von - plus/minus - nur zwei Millimetern an, was einer beeindruckenden Abweichungsmarge von 0,001 Prozent entspricht.

Aerodynamik im Alltag
Selten arbeiten Konstrukteure, Designer und Aerodynamiker enger zusammen als bei Saab. Auch wenn es hier und dort widersprüchliche Anforderungen gibt, verfolgen sie doch alle gemeinsam das Ziel, ein echtes Saab Produkt zu entwickeln. Hinsichtlich der Aerodynamik heißt das, die Leistung für Alltagsbedingungen genauso zu optimieren, wie mit der an der Realität orientierten Unfallsicherheitsstrategie von Saab.

Die erste im Zusammenhang mit der Aerodynamik eines neuen Fahrzeugs auftretende Frage betrifft natürlich den Luftwiderstandsbeiwert. Selbstverständlich ist er wichtig aber unter Alltagsbedingungen selten über längere Zeit ein wesentlicher Faktor. Darauf weisen auch Chefaerodynamiker Håkan Danielson und sein Team häufig hin. Sie wollten eine Form erreichen, welche die Luft so effizient wie möglich durchschneidet und bei hohen Geschwindigkeiten eine gute Stabilität gewährleistet. Außerdem soll sie eine ausgezeichnete Witterungsbeständigkeit aufweisen, Windgeräusche im Fahrzeuginnern minimieren und den Kraftstoffverbrauch optimieren. Mit der Nennung eines Cw-Werts wird man ihrer Arbeit einfach nicht gerecht.

So hat das Team beispielsweise aufwändige Tests zum Gierverhalten und der Stabilität bei Seitenwind bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Winkeln durchgeführt. Man wollte außerdem wissen, wie sich das Fahrzeug bei Überholvorgängen verhält beziehungsweise wenn es von größeren Fahrzeugen mit geringem Abstand überholt wird. Wie viel Schmutz schlägt sich auf dem Fahrzeug nieder und wo genau? Solche Fragen lassen sich am besten außerhalb des Versuchslabors unter realen Bedingungen bei Tests auf der Straße beantworten.

Das Team musste sich eigentlich mit der Aerodynamik von zwei Fahrzeugen beschäftigen, nämlich der eines Coupés und der eines Roadsters. Dabei hat man sich unabhängig von der optimierten Konstruktion der Windschutzscheibe des Cabrios hauptsächlich auf das Verhalten bei geschlossenem Verdeck konzentriert.

Mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,34 bei geschlossenem Dach ist das Cabrio in seinem Segment absolut wettbewerbsfähig. Was vermutlich aber noch wichtiger ist: Dadurch, dass die Auftriebskraft hinten gleichmäßig gering bleibt, konnte die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten erheblich verbessert werden.

Sanfter Luftstrom
Das Team wollte vor allem einen gleichförmigen Luftstrom über, um und unter dem Fahrzeug erreichen und achtete dabei hauptsächlich auf die Strömungsablösungsstellen am Heck, um Schleppwirbel zu minimieren und die Stabilität zu erhöhen. Hier spielte die Formgebung der Kantenradien und der Krümmungen hinten am Verdeck sowie an der Fahrzeugseite eine besonders wichtige Rolle. Natürlich befasste sich das Team hauptsächlich mit dem Verhalten des Cabrio-Verdecks, besonders mit seinem Widerstand gegen den so genannten Ballooning-Effekt bei hohen Geschwindigkeiten und dem Sitz an den Seitenfenstern. Da es bei einem Cabrio keinen oberen Türabschluss gibt, musste vor allem darauf geachtet werden, dass die Fenster durch den Luftdruckunterschied zwischen innen und außen so wenig wie möglich nach außen gesogen werden, da sich ansonsten störende Windgeräusche bemerkbar machen. Derselbe Effekt ist übrigens für das Ballooning und das Flattern verantwortlich.

Die hintere Kante der Motorhaube ist leicht nach oben gezogen, um ein sanfteres Abströmen der Luft an und um die Windschutzscheibe zu erzielen. Die traditionell steile Krümmung verringert außerdem eine Beschleunigung des Luftstroms in der Nähe der A-Säule. Ihr Radius ist an der Verbindungsstelle mit der Windschutzscheibe zur Minimierung von Verwirbelungen und Windgeräuschen abgeflacht. Die Unterkante der Außenspiegelgehäuse ist um fünf Millimeter nach hinten verlängert, so dass sich Straßenschmutz nicht so schnell darauf ansammeln kann.

Eine gute Luftabströmung wirkt sich auch auf die Unfallsicherheit aus. Die am Heck förmlich um die Ecke gezogenen Beleuchtungseinheiten mit optimiertem Seitenradius bieten an der Fahrzeugseite einen Strömungsablösepunkt. Der ausgefeilte Winkel zwingt die Luft sogar zunächst um die Ecke, bevor sich Verwirbelungen bilden. Dadurch strömt die Luft teilweise über die Beleuchtungseinheiten und vermindert so die Ablagerung von Straßenschmutz, der ein gutes und sicheres Strahlen der Heckscheinwerfer beeinträchtigen kann.

Der Luftstrom soll aber auch die Fahrzeugscheiben so sauber wie möglich halten. So haben beispielsweise die Außenspiegelgehäuse zum Schutz der Seitenfenster vor Verunreinigungen unten ein leicht spoilerähnliches Profil.

Da das Luftstrommanagement unter dem Fahrzeug für die Feinabstimmung zunehmend an Bedeutung gewinnt, haben sich die Aerodynamiker auf die Stelle mit der größten Rückführung konzentriert. Zur Verringerung des Strömungswiderstandes ist vor den Vorderrädern ein kleiner Spoiler präzise in den Windstrom eingebracht, während der vordere untere Lenker der Hinterachse mit seiner ebenfalls aerodynamischen Form den Luftwiderstand senkt und die Ablagerung von Straßenschmutz auf den Felgen auf ein Minimum reduziert.

Auch das Strömungsverhalten der Luft unter der Motorhaube, im Motorraum und auch im Bereich des Fußraums wurde genau unter die Lupe genommen. Das Abschirmen der Abluft von der Klimaanlage im Fahrgastraum reduziert Verwirbelungen bei ihrem Austritt hinter dem heckseitigen Radhaus.

Prüfungen
Ein Beweis für die enge Zusammenarbeit zwischen Aerodynamikern und Ingenieuren war die Möglichkeit, bis zu 70 Karosserievarianten auf einer Fünftelskala während einer einzigen Acht-Stunden-Schicht im Windkanal der Universität Stuttgart wo auch die meisten Optimierungsarbeiten durchgeführt wurden zu testen. Dazu sind jedoch ein Modellbauer vor Ort und diverse bereits vorher vorbereitete Formen notwendig. So lassen sich verschiedene Änderungsvorschläge schnell auf Erfüllung aerodynamischer Vorgaben analysieren.

Nach Abschluss dieser Arbeiten führte das Team Großversuche auf dem Laufband durch. Weitere Arbeiten zur Dämmung von Windgeräuschen wurden im Windkanal der Motor Industry Research Association (MIRA) in Großbritannien und in Detroit in den USA durchgeführt.

Das moderne CFD-Verfahren (Computational Fluid Dynamics) macht inzwischen einen großen Teil der aufwändigen Versuche im Windkanal überflüssig und ermöglicht gleichzeitig eine schnellere und effizientere Kommunikation zwischen den Projektteams. CFD spielte beispielsweise bei der Visualisierung der Luftströmung eine wichtige Rolle und beschleunigte die Optimierungsarbeit im Windkanal.

Auch beim Management des Luftstroms im Fahrzeuginnern erwies sich die CFD-Technik als äußerst hilfreich, zum Beispiel zur besseren Kontrolle der Hitzeentwicklung im Motorraum und für höchsten Komfort im Fahrgastraum.

 

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