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Smart 2nd Generation

Mit der Modellpflege für das Jahr 2003 stellte die smart gmbh eine 2nd generation von smart city-coupé und smart cabrio vor. Das Fahren in den beiden Fahrzeugen der Marke smart wird durch die Neuerungen noch komfortabler, sicherer und dynamischer. Eine umfangreiche Palette an zusätzlichen Serien- und Sonderausstattungen macht die Fahrzeuge hinsichtlich Antriebs- und Sicherheitstechnik sowie hinsichtlich des Komforts richtungsweisend und einzigartig in ihrem Segment. smart bietet seinen Kunden Technologien serienmäßig, die sonst erst in höheren Fahrzeugklassen zum Standard gehören.

 

Smart city-coupé und smart cabrio der 2nd generation sind mit einem serienmäßigen Elektronischen Stabilitäts-Programm (ESP) ausgestattet. Kein anderes Fahrzeug im Micro-Compact-Segment bietet dieses System als Grundausstattung. Das ESP übernimmt die Funktionalitäten des bisherigen Fahrdynamiksystems TRUST PLUS und bedient sich zusätzlich des selektiven Bremseneingriffs zur Stabilisierung des Fahrzeugs. Darüber hinaus beinhaltet ESP weitere Funktionalitäten, die das Fahren noch angenehmer und sicherer machen, wie etwa Anfahr- und Bremsassistent. Zudem ist das Antiblockiersystem ABS inklusive der elektronischen Bremskraftverteilung EBV in das ESP integriert.

Neben dem weiter optimierten Fahrkomfort werden auch die Fahrleistungen gesteigert. Der Dreizylinder-Turbomotor der 2nd generation von smart city-coupé und smart cabrio wurde dazu überarbeitet. Er bietet eine höhere Leistung und mehr Drehmoment. Um dieses Ziel zu erreichen, verordneten ihm die smart Techniker mehr Hubraum, nämlich 698 cm³ statt 599 cm³. Außerdem werden die neuen Ottomotoren künftig in zwei Leistungsvarianten angeboten: 37 kW (50 PS) und 45 kW (61 PS), gegenüber den bisherigen 33 kW (45 PS) bzw. 40 kW (55 PS). Den 45 kW-Motor gab es bislang nur in der sportlichen Ausstattungslinie pulse. Die neue Motorengeneration erfüllt den Abgasstatus EU4, dies bedeutet eine Steuerbefreiung der Fahrzeuge in Deutschland bis 31.12.2005.

Um den Fahrkomfort und die aktive Sicherheit im Automatikmodus (SOFTOUCH) zusätzlich zu erhöhen, hat die Entwicklungsabteilung der smart gmbh eine Kick-down-Funktion zur Serienreife gebracht, die es erlaubt, mit dem Gaspedal spontan ein oder zwei Gänge zurückzuschalten.

Eine weitere Komfortverbesserung für Fahrer von smart city-coupé und cabrio: Die Serviceintervallanzeige im Kombiinstrument. Sie signalisiert dem Fahrer die Restfahrstrecke oder Zeit bis zum nächsten Ölservice. Zusätzlich erscheinen dort je nach Grad der Fälligkeit ein oder zwei Schraubenschlüsselsymbole. Dabei entscheidet die Elektronik je nach Benutzungsmodus Lang- oder Kurzstreckenbetrieb ob der Fahrer weg- oder zeitbezogen zu informieren ist.

Einen Beitrag zur Verkehrssicherheit und Bequemlichkeit liefert die Tippsteuerung des Blinkers. Ein kurzer Fingerdruck am Lenkstockhebel lässt den angewählten Richtungsanzeiger dreimal blinken.

Zahlreiche Sonderausstattungen erhältlich
Für die 2nd generation von smart city-coupé und smart cabrio steht eine elektrische Servolenkung als Sonderausstattung zur Verfügung. Das System wurde gemeinsam für smart city-coupé/cabrio und smart roadster/roadster-coupé entwickelt. Damit entspricht die smart gmbh dem Kundenwunsch nach maximalem Lenkkomfort.

Für die Design- und Ausstattungslinien pulse und passion ist optional ein Dreispeichen-Ledersportlenkrad erhältlich, in Verbindung mit Lenkradwippen zum sportlichen Schalten des sequentiellen Getriebes. Die Fahrgeschwindigkeit kann mit Hilfe eines Tempomats inklusive Temposet automatisch geregelt oder nach oben hin begrenzt werden (diese Sonderausstattung ist ab April 2003 erhältlich). Ebenfalls auf Wunsch: Eine Außentemperaturanzeige mit Frostwarnung, die bei Fahrzeugen mit Klimaanlage bereits zur Serienausstattung gehört.

Mit dem neuen serienmäßigen ESP wird es möglich, bei smart city-coupé und cabrio breitere Räder zu montieren. Die Fahrzeuge der 2nd generation können optional mit Breitreifen der Größe 175/55 R 15 (vorne) und 195/50 R 15 (hinten) ausgerüstet werden. Neue Motorengeneration und ESP serienmäßig

Einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Steigerung der aktiven Sicherheit und des Fahrkomforts in der 2nd generation von smart city-coupé und smart cabrio wird das serienmäßig eingebaute Elektronische Stabilitäts-Programm (ESP) leisten. ESP stellt sicher, dass die Fahrzeuge der Marke smart auch im Grenzbereich der Fahrdynamik dem vom Fahrer eingeschlagenen Kurs folgen. Dazu steht dem ESP neben Schließen der Drosselklappe und Öffnen der Kupplung zusätzlich ein selektiv auf einzelne Räder wirkender Bremseneingriff zur Verfügung. Damit lässt sich die Fahrstabilität sowohl unter Vortrieb als auch beim Bremsen und Freirollen sicherstellen. ESP sorgt - innerhalb der physikalischen Grenzen - dafür, dass die Fahrzeuge in schnell angegangenen Kurven weder über die Vorderachse schieben (untersteuern) noch mit dem Heck nach außen drängen (übersteuern).

ESP verzögert im Fall des Übersteuerns gezielt das kurvenäußere Vorderrad unabhängig davon, ob der Fahrer bremst, rollt oder Gas gibt. Das entgegen der Drehrichtung um die Hochachse des Wagens eingeleitete Bremsmoment verhindert das Ausbrechen des Hecks. Untersteuern gleicht ESP durch Verzögern des kurveninneren Hinterrads aus; dadurch wird das Fahrzeug gezielt auf den gewünschten Kurs in die Kurve eingedreht. In diesem Sinn veranlasst die Elektronik zusätzlich das Schließen der Drosselklappe.

Bei Traktionsverlust der Antriebsräder wird das Antriebsmoment reduziert, die Bremsanlage greift auf jenes Rad zu, das den größeren Antriebsschlupf aufweist. So realisiert ESP mittels Bremsmomenteneingriff die Funktion einer Differenzialsperre, die Vortrieb auch auf sehr glattem Terrain, unterschiedlichen Reibwerten an rechtem und linkem Antriebsrad sowie am Berg ermöglicht. Die Steigfähigkeit der Fahrzeuge gewinnt dadurch deutlich.

Weitere Funktionalitäten des ESP

Einen entscheidenden Beitrag zur Fahrsicherheit leistet auch der Hydraulische Bremsassistent (HBA). Er leitet automatisch eine geregelte Vollbremsung ein, wenn der Fahrer sehr schnell, aber nicht fest genug auf das Pedal tritt. Das System stellt den Blockierdruck selbsttätig her, um das ebenfalls integrierte ABS zum Regeln zu veranlassen. Als Steuergröße dient ihm dabei die Geschwindigkeit, mit der das Bremspedal getreten wird.

Die Möglichkeit des ESP, auf einzelne Radbremsen zuzugreifen, schafft die Grundlage für eine weitere Sicherheitsfunktion des ABS: die Cornering Brake Control (CBC). Bei forcierter Kurvenfahrt wird das innere Vorderrad stark entlastet. Sofern der Fahrer in einer solchen Situation die Bremse betätigt, erkennt das ESP, dass von den anderen Rädern mehr Bremskraft übertragen werden kann, als von dem entlasteten. Die ABS-Regelung und das damit verbundene Pulsieren des Pedals wird daher nicht unnötigerweise aktiviert.

Um das Anfahren am Berg mit jenem Komfort auszustatten, wie ihn Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler bieten, verfügt die 2nd generation von smart city-coupé und smart cabrio über den Anfahrassistenten AAS. Nach Lösen des Bremspedals im Stand hält AAS die Räder noch für 0,7 Sekunden gebremst. So bleibt dem Fahrer genug Zeit, den Fuß vom Brems- auf das Gaspedal umzusetzen, ohne dass der Wagen angesichts der getrennten Kupplung nach vorn oder hinten rollen würde.

Gibt der Fahrer Gas, wird der Bremsdruck augenblicklich abgebaut. Durch das verhinderte Rückrollen wird die Kupplung zusätzlich geschont und das Anfahren gelingt selbst an starken Steigungen ohne Zuhilfenahme der Handbremse. Zieht es der Fahrer hingegen vor, konventionell mit Unterstützung der Handbremse anzufahren, wird der Anfahrassistent durch den Handbremsschalter deaktiviert.

Neue Motorengeneration mit mehr Hubraum und Leistung

Der Dreizylinder-Turbomotor der 2nd generation von smart city-coupé und smart cabrio wurde überarbeitet, um zusätzliche Leistung und ein höheres Drehmoment zu erzielen. Zudem erreicht der neue Motor den Abgasstatus EU 4. Damit sind smart city-coupé und smart cabrio bis 31.12.2005 in Deutschland von der KFZ-Steuer befreit.

Um die genannten Ziele zu erreichen, verordneten die smart Techniker dem Motor der neuen Generation mehr Hubraum, nämlich 698 cm³ statt bisher 599 cm³. Die Erhöhung des Hubvolumens ist Resultat von mehr Hub, 67 statt 63 Millimeter, und einer größeren Bohrung, 66,5 statt 63,5 Millimeter.

Die neuen Ottomotoren werden in zwei Leistungsvarianten angeboten, und zwar mit 37 kW und 45 kW, statt bisher 33 kW und 40 kW. Die 45 kW-Variante gab es bislang bereits exklusiv in der sportlichen Ausstattungslinie pulse. Die Drehmomentkurven erreichen ihr Maximum von 80 und 95 Newtonmeter über den gesamten Bereich zwischen 2000 1/min und 4000 l/min (37 kW: 1800 1/min und 4000 1/min). Die Fahrleistungen profitieren spürbar von dem höheren Potenzial des Dreizylinders.

Die verbesserten Abgaswerte realisieren die Motoren durch eine Sekundärlufteinblasung mit elektrischer Pumpe sowie einem Katalysator mit angepasster Edelmetallbeladung. Die Beschichtung der Kat-Matrix wurde in ihrer Zusammensetzung geändert, die Oberfläche entsprechend vergrößert.

Eine Optimierung erfuhr auch der Ladeluftkühler. Zellendichte und Anzahl wurden dem vergrößerten Luftdurchsatz angepasst. Der maximale Ladedruck beträgt 0,5 bar bzw. 0,8 bar. Eine Overboostfunktion ist beim neuen Motor nicht vorgesehen. Dank des vergrößerten Hubraums ist dies nicht notwendig: Bereits im Bereich unterhalb 3000 Touren entfaltet das Triebwerk 15 Prozent mehr Drehmoment. Damit setzen sich die smart Fahrzeuge aus dem Stand noch temperamentvoller in Bewegung als bisher.

Überarbeitete Schaltprogramme verkürzen Schubkraftunterbrechungen weiter

Dem engagierten Antritt des Motors der 2nd generation entspricht auch eine um zirka sieben Prozent längere Übersetzung des Achsantriebs. Es lassen sich höhere Geschwindigkeiten in den einzelnen Gängen realisieren. In diesem Zusammenhang konnten auch die Schaltprogramme angepasst werden, so dass smart city-coupé und smart cabrio ihre Leistung nun spürbar harmonischer entfalten. Und schließlich trägt dem auch die Kupplung Rechnung, die auf ein höheres Drehmoment von 110 Newtonmeter ausgelegt ist. Ihre Reibbeläge sind bleifrei. Sowohl Getriebe- als auch Motorsteuergeräte wurden mit neuen Software-Programmen ausgestattet.

 

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