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Toyota Corolla Verso

Der Corolla Verso ist Toyotas Alternative im wachstumsstarken Segment der kompakten Großraumlimousinen. Er bietet nicht nur bis zu sieben Insassen Platz, sondern wartet mit dem innovativen Easy7-Sitzkonzept auf. Dank einzigartiger Sitz-Verstell- und Klappmechanismen erlaubt es höchstmögliche Flexibilität bei der Nutzung des Innenraums, ohne auch nur einen Sitz aus dem Fahrzeug entfernen zu müssen. Die aktuelle zweite Generation des Corolla Verso kam 2004 auf den Markt. Er misst 4.360 Millimeter in der Länge, 1.770 Millimeter in der Breite und 1.620 Millimeter in der Höhe. Mit 2.750 Millimetern zählt der Radstand zu den längsten seiner Klasse. Neben seinem innovativen Easy7-Sitzkonzept<sup> </sup>überzeugt der Corolla Verso durch Sicherheits-Details wie zum Beispiel eine Frontkamera oder Knieairbags für den Fahrer.

 

Design
Das Design des Corolla Verso entstand in Toyotas europäischem Design-Center ED2 in Südfrankreich. Der untere Bereich der Karosserie, der SUV-Designelemente enthält, unterstreicht die kraftvolle Präsenz des Fahrzeugs, während der obere Bereich mit der geschwungenen Dachlinie eine dynamische Leichtigkeit vermittelt, die den Betrachter eher an ein Coupé als an einen Compact-Van erinnert.

Auch unter aerodynamischen Gesichtspunkten setzt der Corolla Verso Maßstäbe. Sein Luftwiderstandsbeiwert von 0,30 ist einer der besten im Segment der kompakten Großraumlimousinen.

Der dynamische Stil der Karosserie prägt auch den Innenraum des Corolla Verso. Die bogenförmige Linienführung und die Hochwertigkeit der Materialien schaffen eine einladende Atmosphäre im Interieur. Zahlreiche Akustik-Maßnahmen führen zu einem extrem geringen Geräuschniveau im Innenraum.


Modelle und Ausstattungen
Der Corolla Verso ist in vier Ausstattungsstufen erhältlich; als fünfsitzige Basisversion Corolla Verso und in drei fünf- beziehungsweise siebensitzigen Varianten: als Corolla Verso Luna, Corolla Verso Sol und Corolla Verso Executive. Das Easy7-SitzkonzeptTM , das sieben Sitzplätze in drei Reihen bietet, zeigt sich überaus flexibel. Die Einzelsitze in der zweiten und dritten Sitzreihe können bei Bedarf jeweils mit einem einzigen Handgriff eingeklappt und im Fahrzeugboden versenkt werden, sodass eine große und ebene Ladefläche entsteht. Selbst wenn das maximale Gepäckraumvolumen des Fahrzeugs benötigt wird, können – im Gegensatz zu konventionellen Konstruktionen – alle Sitze an Bord bleiben. Wird die dritte Sitzreihe nicht benötigt, steht ein Gepäckraumvolumen von 423 Litern zur Verfügung. Wer alle rückwärtigen Sitze im Fahrzeugboden versenkt und das maximale Ladevolumen des Automobils dachhoch ausnutzt, kann bis zu 1.563 Liter zuladen.

Corolla Verso und Corolla Verso Luna
Bereits in der fünfsitzigen Basisversion Corolla Verso sind Fahrer- und Beifahrersitz um 52 Millimeter höhenverstellbar. Da auch das Lenkrad in Höhe und Tiefe justiert werden kann, ergibt sich für nahezu jede Körpergröße eine optimale Sitzposition. Ab Werk befinden sich eine elektronische Wegfahrsperre und eine Servolenkung an Bord.

Drei in Optitron Technologie ausgeführte Rundinstrumente im Farbton Aquamarin informieren den Fahrer über Motordrehzahl, Fahrgeschwindigkeit und Kraftstoffvorrat. Serienmäßig verfügt jeder Corolla Verso über ein Multi-Info-Display für die Informationen des Bordcomputers: Durchschnittsverbrauch, Durchschnittsgeschwindigkeit, Momentanverbrauch und verbleibende Reichweite. Die Basis-Ausstattung umfasst zudem eine Zentralverriegelung mit schlüsselintegrierter Funkfernbedienung, elektrische Fensterheber vorn mit Auf-/Abwärtsautomatik und Einklemmschutz, Wärmeschutzverglasung und Frischluftfilter. Auch das Audiosystem mit CD-Player befriedigt höchste Ansprüche. Sechs hochwertige Lautsprecher sorgen für ein Maximum an Hörgenuss. Ins Lenkrad integrierte Bedienelemente ermöglichen die Steuerung der Audio-Anlage, so bleibt die Aufmerksamkeit auf das Verkehrsgeschehen gerichtet.

Anstelle eines konventionellen Zündschlüssels kommt im Corolla Verso ein praktisches Keycard-Modul zum Einsatz. Es wird in eine Aufnahme in der Armaturentafel gesteckt und kommuniziert mit der Motorelektronik und der elektronischen Wegfahrsperre. Ein Druck auf den Startknopf in der Armaturentafel genügt, um den Motor anzulassen.

An der Außen-Ansicht fallen die in Wagenfarbe lackierten seitlichen Schutzleisten, Türgriffe und Stoßfänger ins Auge. In der Ausstattungsstufe Corolla Verso Luna verfügt die Großraumlimousine serienmäßig über eine Klimaanlage und über das Easy7-SitzkonzeptTM, wobei bestimmte Versionen auch ohne dritte Sitzreihe verfügbar sind.

Corolla Verso Sol
Noch mehr Komfort bietet der Corolla Verso Sol. Ein handschmeichelndes Lederlenkrad gehört genauso zum Serienumfang wie ein Lederschaltknauf oder ein automatisch abblendender Innenspiegel. Eine Klimaautomatik regelt die gewünschte Temperatur selbstständig. Ein Regensensor schaltet bei Regen automatisch die Wischer an. Fensterheber mit Automatikfunktion und Einklemmschutz vorne und hinten sind beim Corolla Sol ebenso selbstverständlich wie die in die vorderen Stoßfänger integrierten Nebelscheinwerfer. Zur Sereinausstattung des Corolla Verso Sol gehört auch eine elektronische Geschwindigkeitsregelanlage.

Corolla Verso Executive
Mit noch mehr Komfortfeatures wartet der Corolla Verso Executive auf. Sein Multivisions-Audio- und DVD-Navigationssystem mit Farbbildschirm und Touchscreen-Funktion zählt zu den fortschrittlichsten Navigationssystemen im Segment. Für den Compact-Van erhöhte Toyota die Rechenleistung und verbesserte diverse Funktionen des Systems. Dank des RDS-TMC (Radio Data System – Traffic Message Channel) werden der Anlage aktuelle Verkehrsbehinderungen übermittelt, die automatisch bei der Routenberechnung berücksichtigt werden. Eine Frontkamera mit Seitenblickfunktion sowie eine Heckkamera mit Video-Einparkhilfe sorgen für einen guten Rundumblick und helfen auch in unübersichtlichen Parksituation die Übersicht zu bewahren. Mehr Informationen dazu gibt es im Kapitel „Sicherheit“.

Auf Wunsch rüstet Toyota den Corolla Verso zudem mit einem innovativen DVD In-Car-Entertainment System aus, das über einen MP3-fähigen DVD-Player, zwei Bildschirme in den Kopfstützen der vorderen Sitze sowie zwei kabellose Kopfhörer verfügt. Das mit einer komfortablen Fernsteuerung ausgerüstete System erlaubt unter anderem den Anschluss einer Spielekonsole oder einer Videokamera.

Motoren
Kunden des Corolla Verso haben die Wahl zwischen zwei Benzin- und einem Dieselmotor. Mit den 1,6 und 1,8 Liter großen VVT-i-Triebwerken stehen zwei bewährte und moderne Benziner bereit, die dem Compact-Van ein hohes dynamisches Potenzial bei gleichzeitig geringen Verbrauchswerten verleihen. Beide Aggregate erfüllen die Abgasnorm Euro 4. Darüber hinaus kommt die neueste Generation des 2,0 Liter D-4D Common-Rail-Diesels zum Einsatz, der über einen Turbolader mit Ladeluftkühlung und variabler Turbinengeometrie verfügt.

 


1,6 VVT-i
Schon in der Basismotorisierung präsentiert sich der Corolla Verso als überaus agiler Compact-Van. Der 1.598 cm3 Vierzylinder mit einem Bohrung-/Hubverhältnis von 79,0 x 81,5 Millimeter leistet 81 kW/ 110 PS bei 6.000 U/min und entwickelt ein maximales Drehmoment von 150 Nm bei 3.800 U/min. Damit beschleunigt der Corolla Verso in 12,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 175 km/h. Dabei beträgt der Gesamtverbrauch nach EU-Norm lediglich 7,5 Liter pro 100 Kilometer.

 

1,8 VVT-i
Wer den Corolla Verso noch agiler erleben möchte, wählt den kraftvollen 1,8 Liter Benziner mit einer Spitzenleistung von 95 kW/ 129 PS bei 6.000 U/min und einem maximalen Drehmoment von 170 Nm bei 4.200 U/min. Seine Kraft holt das Leichtmetall-Aggregat aus einem Hubraum von 1.794 cm3, der aus einem Bohrung-/Hub-Verhältnis von 79,0 x 91,5 Millimeter resultiert. Auf Wunsch lässt sich diese Motorisierung mit dem neuen Multi-Mode-Getriebe (MMT) kombinieren. Ausgerüstet mit dem serienmäßigen Fünfgang-Schaltgetriebe beschleunigt der neue Corolla Verso aus dem Stand in nur 10,8 Sekunden (MMT: 12,7 s) auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h. Trotz der hohen Fahrleistungen beträgt der Gesamtverbrauch nach EG-Norm nur 7,7 Liter pro 100 Kilometer – ein Wert, der mit dem Multi-Mode-Getriebe sogar um 0,2 l/100 km unterboten wird.

2,0 Liter D-4D Common-Rail-Direkteinspritzer

Als besonders wirtschaftlicher Antrieb für den Corolla Verso präsentiert sich der 2,0 Liter Common-Rail-Diesel. Aus einem Hubraum von 1.995 cm3 und einem Bohrung-Hub-Verhältnis von 82,2 x 94,0 Millimeter schöpft der Vierzylinder seine Spitzenleistung von 85 kW/ 116 PS, die schon bei 3.600 U/min zur Verfügung steht. Das Drehmoment-Maximum von 280 Nm steht schon zwischen 2.000 und 2.200 U/min zur Verfügung.

Die genannten Leistungsdaten sorgen für eine entsprechend hohe Fahrdynamik. Aus dem Stand beschleunigt der neue Corolla Verso 2,0 D-4D in nur 12,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht mit 180 km/h eine beachtliche Höchstgeschwindigkeit. Hinzu kommt eine beeindruckende Elastizität, die in dieser Klasse ihresgleichen sucht. Mit einem Gesamtverbrauch nach EG-Norm von nur 6,2 Litern pro 100 Kilometer präsentiert sich die 7-sitzige kompakte Großraumlimousine also nicht nur besonders kraftvoll und dynamisch, sondern darüber hinaus auch ausgesprochen sparsam.

Neben der hohen Leistung bei gleichzeitig günstigen Verbrauchswerten bietet der D-4D eine weitere, gemeinhin Diesel-untypische Eigenschaft: Er geht mit einer vorbildlichen Laufkultur zu Werke. Verantwortlich dafür sind in erster Linie seine Common-Rail-Technologie der zweiten Generation sowie die Brennraumgestaltung.

Elektronische Drosselklappensteuerung ETCS-i

In beiden Benzinmotoren hat das „elektronische Gaspedal“ den konventionellen Gaszug ersetzt. Die Abkehr von der mechanischen hin zur modernen elektronischen Drosselklappensteuerung mit Namen ETCS-i (Electronic Throttle Control System-intelligent) gewährleistet eine spontane Umsetzung der Gasbefehle und ermöglicht darüber hinaus eine direkte Vernetzung mit der Antriebsschlupfregelung TRC, dem Fahrzeugstabilitätsprogramm VSC und der Steuerelektronik des MMT-Getriebes.

Intelligente variable Ventilsteuerung VVT-i
Zu den wesentlichen Gemeinsamkeiten der Toyota Benzinmotoren zählt seit Jahren die intelligente variable Ventilsteuerung VVT-i (Variable Valve Timing-intelligent), die die Steuerzeiten der Einlassventile den jeweiligen Betriebszuständen stufenlos anpasst. Dies geschieht über eine hydraulisch verstellbare Einlassnockenwelle, deren Verdrehwinkel einem Kurbelwinkel von 40° entspricht. Verglichen mit herkömmlichen Motoren gleichen Hubraums verhilft VVT-i den Verso Benzinern zu einer höheren Spitzenleistung, einer verbesserten Drehmomentausbeute sowie zu günstigeren Verbrauchs- und Emissionswerten.

MMT-Getriebe
Der Corolla Verso 1,8 kann mit einem Multi-Mode-Getriebe (MMT) geordert werden, das die Vorteile einer manuellen Fünfgang-Schaltbox mit der Funktionalität einer Automatik verbindet. Dem Fahrer stehen dabei drei verschiedene Schaltmodi zur Verfügung, die sowohl den automatischen Wechsel der Fahrstufen als auch die manuelle Gangwahl per Tipp-Funktion erlauben. Das automatisierte Schaltgetriebe erleichtert die Fahrzeugbedienung, entlastet den Fahrer und trägt damit zu mehr Komfort und Fahrfreude bei.

Basis des Systems ist ein bewährtes Fünfgang-Schaltgetriebe, bei dem die Kupplungs- und Schaltarbeit von elektro-mechanischen Aktuatoren übernommen wird – ein Kupplungspedal sucht der Fahrer daher vergeblich. Die elektronische Getriebesteuerung verarbeitet zahlreiche Sensor-Informationen und sorgt dafür, dass sämtliche Funktionen zuverlässig ausgeführt werden. Es ist nur rund zwei Kilogramm schwerer als das entsprechende Schaltgetriebe, aber wesentlich leichter als eine Vier- oder gar Fünfstufen-Automatik. Auch der Wirkungsgrad liegt auf dem Niveau eines manuellen Getriebes. Dementsprechend nähern sich die Leistungswerte beider Getriebe an. Dem Fahrer stehen drei verschiedene Schaltprogramme zur Verfügung: ein vollautomatischer Modus mit normalem (E) oder sportlich abgestimmten Gangwechseln (Es) und ein manueller Schaltmodus (M), in dem der Fahrer die Gänge sequentiell schalten kann.

Im E-Modus sorgt das MMT-Getriebe für einen günstigen Kraftstoffverbrauch und geringe CO2-Emissionen. Ermöglicht wird dies durch die Getriebesteuerung, die speziell in Hinblick auf hohe Wirtschaftlichkeit entwickelt wurde. Im Es-Modus bietet das Getriebe dem Fahrer ein sportlich orientiertes Fahrerlebnis, da die Gänge höher ausgefahren werden und die Gangwechsel schneller erfolgen.

Common-Rail-Einspritzung der zweiten Generation
Das Toyota Common-Rail-System arbeitet mit einer intelligenten, Computer gesteuerten Direkteinspritzung, die eine exakt bemessene Menge Kraftstoff zur richtigen Zeit unter Hochdruck unmittelbar in die Brennkammer befördert. Als gemeinsamer Druckspeicher für alle Düsen dient die so genannte Common-Rail-Leitung, die von einer kompakten Hochleistungspumpe mit Kraftstoff versorgt wird und diesen mit einem konstant hohen Druck an die Einspritzdüsen liefert. Beim aktuellen Toyota D-4D beträgt dieser Druck bis zu 1.600 bar, gut für eine besonders feine Zerstäubung des Treibstoffs. Hinzu kommt, dass Zeitpunkt und Dauer der Einspritzung ausschließlich von dem mit einem 32-bit-Prozessor ausgestatteten Motormanagement gesteuert werden. Die präzise Steuerung ermöglicht eine optimierte Verbrennung und damit eine höhere Leistungsausbeute bei geringen Schadstoffemissionen.

Außerdem erlaubt die Computer gesteuerte Common-Rail-Technologie pro Arbeitstakt mehrere Einspritzvorgänge sowie unterschiedliche Einspritzmengen. Indem vor der eigentlichen Haupteinspritzung eine winzige Menge Kraftstoff in die Brennräume gebracht wird, verläuft die Verbrennung kontinuierlich und nicht so schlagartig wie bei herkömmlichen Direkteinspritzer-Dieseln. Diese so genannte Vor- oder Piloteinspritzung sorgt für einen sanften Druckanstieg im Brennraum und reduziert das Diesel-typische Verbrennungsgeräusch auf ein Minimum. Unterhalb von 1.200 U/min arbeitet die Pilot-Einspritzung des D-4D mit einer zweigeteilten Einspritzmenge, um das Leerlauf-Verhalten des Corolla Verso zusätzlich zu kultivieren.

Sicherheit mit fünf Sternen
Neben Fahraktivität und Komfort erwarten die Kunden heute im Segment der kompakten Großraumlimousinen zu Recht ein besonders hohes Maß an Sicherheit. Daher wartet der Corolla Verso mit einem umfangreichen Sicherheitspaket auf, das sowohl in aktiver wie auch in passiver Hinsicht höchsten Anforderungen entspricht. Der Corolla Verso darf sich mit dem Titel schmücken, der sicherste Kompakt-Van in Europa zu sein. Insgesamt 35 Punkte brachten nicht nur die begehrten 5 Sterne im Euro NCAP Crash-Test, sondern auch die Spitzenposition in seinem Segment.

Sicherheitskarosserie mit MICS Fahrgastzelle
Die Aufprallenergie absorbierende Sicherheitskarosserie des neuen Corolla Verso bietet den Insassen im Falle eines Unfalls bestmöglichen Schutz. Ihre sorgfältig berechnete Struktur ermöglicht sowohl definierte Verformungszonen als auch eine besonders verformungsresistente MICS Fahrgastzelle (Minimal Intrusion Cabin System). Deren Struktur wurde vom Toyota Avensis abgeleitet und in zahlreichen Bereichen weiter optimiert. Toyota verstärkte unter anderem die vorderen Längsträger, setzte neue Leichtmetall-Stoßfängerhalter ein und verwendete in allen Türen hochfeste Stahlholme.

Bei einem Aufprall wird die Energie auf effektive Weise um die Fahrgastzelle herum in andere Karosseriebereiche abgeleitet. Dabei übernehmen unter anderem die stabilen A-Säulen, deren Verbindung zu den unteren Längsträgern zusätzlich verstärkt wurde, eine wichtige Funktion.

Airbagsystem mit Knie-Airbag
Serienmäßig verfügt jeder Corolla Verso über ein umfangreiches Airbagsystem. Fahrer und Beifahrer werden von großvolumigen, zweistufig auslösenden SRS Airbags sowie von in die Vordersitze integrierten Seitenairbags geschützt. Bei der Aktivierung des Fahrerairbags kalkuliert das zweistufige System ein, ob der Sicherheitsgurt angelegt ist oder nicht. Ferner finden die Einstellung des Sitzes und die Aufprallkraft beim Unfall Berücksichtigung.

Die Aktivierung des Beifahrerairbags ist von zwei Parametern abhängig. Zwei Crash-Sensoren registrieren das Ausmaß des Frontaufpralls, um entsprechend der Aufprallkraft eine ein- oder zweistufige Airbag-Auslösung einzuleiten. Der Beifahrerairbag kann bei Bedarf manuell über einen Schlüsselschalter, der seitlich in der Armaturentafel angeordnet ist, deaktiviert werden.

Zudem sind alle Corolla Verso Modelle mit großflächigen Kopfairbags ausgerüstet, die sich bei einem Unfall entlang der Dachholme entfalten und das Verletzungsrisiko auf den Vordersitzen und auf den äußeren Plätzen der zweiten Sitzreihe erheblich reduzieren. Zusätzlich verkleidete Toyota die Karosseriesäulen mit einer Energie absorbierenden Rippenstruktur.

Als erstes Fahrzeug seines Segments verfügt der Corolla Verso zudem über einen Knieairbag auf der Fahrerseite. Dieser ist unter der Lenksäule angeordnet und schützt nicht nur Knie und Unterschenkel des Fahrers vor Verletzungen, sondern verhindert bei einem Aufprall auch das Wegtauchen des Körpers unter den Sicherheitsgurt.

Sicherheitsgurte, Gurtwarnsystem und Kindersitzbefestigung
Alle Sitze sind mit höhenverstellbaren Kopfstützen und Dreipunkt-Automatiksicherheitsgurten ausgerüstet. Für Fahrer und Beifahrer sind die Sicherheitsgurte höhenverstellbar angeordnet. Zudem stehen ihnen Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer zur Verfügung.

Die Kopfstützen der dritten Sitzreihe sowie die mittlere Kopfstütze der zweiten Sitzreihe sind L-förmig ausgelegt, sodass sie die Sicht nach hinten nicht beeinträchtigen. Serienmäßige Isofix Kindersitzbefestigungen mit zusätzlichem oberen Befestigungspunkt auf den äußeren Sitzplätzen der zweiten Reihe sorgen für ein Plus an Sicherheit für kleine Passagiere.

Umfassendes Konzept zur passiven Sicherheit
Zu dem hohen Maß an passiver Sicherheit im neuen Corolla Verso tragen auch die Sicherheitspedalerie und -lenksäule sowie das Schleudertraumaschutzsystem WIL (Whiplash Injury Lessening System) bei. Letzteres sorgt im Fall eines Heckaufpralls durch eine gezielte Verformung der Sitzrückenlehnen dafür, dass die Oberkörper von Fahrer und Beifahrer leicht nach hinten geschoben werden, damit Kopfstütze und Rückenlehne den Aufprall optimal und nackenschonend abfangen können.

ABS, EBD, TRC, BA und VSC
Zum Serienumfang jedes Corolla Verso zählt ein leistungsfähiges, elektronisch geregeltes Vier-Sensoren-Antiblockiersystem (ABS), das die Lenkfähigkeit des Fahrzeugs auch bei einer Notbremsung sicher stellt. Die ebenfalls serienmäßige elektronische Bremskraftverteilung (EBD) trägt in Extremsituationen zur Fahrstabilität des Corolla Verso bei, indem sie den Bremsdruck auf jeden einzelnen Radbremszylinder sinnvoll dosiert.

Durch den elektronischen Zugriff auf Bremsanlage und Drosselklappe verhindert die Antriebsschlupfregelung (TRC) ein Durchdrehen der Antriebsräder beim Beschleunigen. Durch eine automatische Forcierung des Bremsdrucks unterstützt der Bremsassistent (BA) den Fahrer bei einer Gefahrenbremsung. In Kombination mit TRC und ABS optimiert das Fahrzeugstabilitätsprogramm (VSC) elektronisch die Fahrsicherheit bei querdynamischen Bewegungen.

Frontkamera mit Seitenblickfunktion
Zu den besonders innovativen Sicherheitsfeatures zählt die Frontkamera, die im Corolla Verso Executive ihre Europa-Premiere feierte und einen erheblichen Beitrag zur präventiven Sicherheit leistet.

Dabei handelt es sich um eine unauffällig im Zentrum des Kühlergrills montierte Miniatur-Prismen-Videokamera, die auf Knopfdruck das Verkehrsgeschehen seitlich vor dem Fahrzeug aufnimmt und auf den Bildschirm des Multivisions-DVD-Navigationssystems an der Armaturentafel des Corolla Verso überträgt. Die Aufnahmen erscheinen auf dem Bildschirm nach linker und rechter Fahrzeugseite geteilt, so lange sich der Corolla Verso mit einer Geschwindigkeit von weniger als 10 km/h bewegt.

Ist dem Fahrer der direkte seitliche Blick nicht möglich – zum Beispiel beim Herausfahren aus einer engen Torausfahrt oder in einem Parkhaus – überträgt sie die Aufnahme des nicht einsehbaren Raums auf den Bildschirm. So können andere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und Fußgänger rechtzeitig erkannt und gefährliche Situationen vermieden werden.

Heckkamera mit Videoeinparksystem und Parksensoren
Neben der Frontkamera verfügt der Corolla Verso Executive serienmäßig über eine Heckkamera mit Videoeinparksystem. Das System arbeitet mit einer Miniatur-Videokamera im Fahrzeugheck, die nach dem Einlegen des Rückwärtsgangs den hinteren Umgebungsbereich des Fahrzeugs erfasst und die Aufnahme auf den Bildschirm des Multivisions-DVD-Navigationssystems an der Armaturentafel überträgt.

Dem Weitwinkel-Objektiv entgehen weder spielende Kleinkinder noch flache Hindernisse im Verkehrsraum hinter dem Wagen. Das System blendet auf dem Bildschirm zusätzliche Führungs- und Hilfslinien ein, die den Fahrer beim Einparken in Parktaschen oder Parklücken unterstützen. Für sehr enge Platzverhältnisse verfügt die Anlage über einen Spezial-Modus.

Garantierte Qualität
Die Toyota Qualität ist mittlerweile fast sprichwörtlich und wird jedes Jahr auf neue von führende Verbraucherinstituten bestätigt. Deshalb gibt es natürlich auf den Corolla Verso, wie auf alle anderen Toyota Pkw-Modelle, eine dreijährige Fahrzeug-Vollgarantie bis zu einer Laufleistung von 100.000 Kilometern (im ersten Jahr ohne Kilometerbegrenzung) und eine Dreijahres-Garantie auf den Lack ohne Kilometerbegrenzung. Gegen Durchrostung der Karosserie seines Autos ist der Corolla Verso-Fahrer zwölf Jahre abgesichert.

Der Corolla Verso geht nicht nur sparsam mit dem Kraftstoff um, auch seine Unterhaltskosten halten sich in engen Grenzen. Das europaweite Toyota Konzept der Fitness- & Sicherheits-Checks führt zu langen Wartungsintervallen. So muss der Corolla nur alle 30.000 Kilometer, spätestens alle zwei Jahre zum Service in die Werkstatt.
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