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Seit genau zwei Jahrzehnten ist der multivariable Sharan einer der wichtigsten automobilen Begleiter europäischer Familien. Darüber hinaus hat der 5- bis 7- sitzige Volkswagen speziell in Asien als edler Business-Van Karriere gemacht. Jetzt debütiert eine tiefgreifend technisch weiterentwickelte Version des in der aktuellen Generation mehr als 200.000 und insgesamt über 800.000 Mal verkauften Vans. Zahlreiche Komfort- und Assistenzsysteme sind neu an Bord; viele dieser Systeme feiern ihre Premiere im Segment des Sharan. Komplett erneuert hat Volkswagen – mit dem „VW Bus“ der Erfinder des kompakten Vans – zudem das Spektrum der Infotainmentsysteme. Sie bieten ein Höchstmaß an Konnektivität, denn erstmals sind auch „MirrorLink™“, „CarPlay™“ von Apple und „Android Auto™“ von Google dabei. Im Fokus stehen zudem die neuen Motoren des Sharan: Sie verbrauchen bis zu 14,3 Prozent weniger Kraftstoff und erfüllen generell die Euro-6-Abgasnorm.

115 PS bis 220 PS. Als Motoren – zwei Benziner (TSI) und drei Diesel (TDI) – kommen ebenso starke wie effiziente Vierventil- Vierzylinder mit Turboaufladung und Direkteinspritzung zum Einsatz. Die TSI leisten 110 kW / 150 PS und 162 kW / 220 PS (plus 20 PS); der 150-PS-Motor verbraucht in Verbindung mit dem serienmäßigen Schaltgetriebe nur 6,4 l/100 km. In den Leistungsstufen 85 kW / 115 PS, 110 kW / 150 PS (plus 10 PS) und 135 kW / 184 PS (plus 7 PS) werden die TDI angeboten. Die TDI-Versionen mit 115 PS und 150 PS verbrauchen in Kombination mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe lediglich 5,0 l/100 km. Alle Diesel sind mit einem SCR-Katalysator ausgestattet. Serienmäßig an Bord aller Sharan ist zudem ein Start-Stopp-System plus Bremsenergie-Rückgewinnung. Im Hinblick auf die  Fahrzeuggröße bemerkenswert: Nahezu alle TSI-Modelle erreichen die  Effizienzklasse B (220 PS: C), die TDI-Versionen durchgängig die Effizienzklasse A. Bis auf den kleinsten Diesel lassen sich alle Aggregate mit einem automatischen 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe
(DSG) kombinieren, das ab sofort auch das kraftstoffsparende „Segeln“ ermöglicht (Auskoppeln des Motors beim Gaswegnehmen). Im Fall der 220 PS starken Topmotorisierung ist das DSG serienmäßig an Bord. Der 150-PS-TDI wird alternativ zudem als 4MOTION-Version mit Allradantrieb angeboten.

Neue Fahrerassistenzsysteme. Ein weiteres Plus an Komfort respektive Sicherheit bieten wie skizziert die im Sharan neuen Fahrerassistenzsysteme. Serienmäßig zur Ausstattung gehört die Multikollisionsbremse. Optional warnt das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist den Fahrer bei einem zu niedrigen Abstand und greift gegebenenfalls bremsend ein. Die in das System integrierte City-Notbremsfunktion ist indes bei Geschwindigkeiten bis 30 km/h aktiv und löst im Fall der Fälle automatisch eine Vollbremsung aus, um einen Unfall zu vermeiden respektive dessen Intensität zu minimieren. Erstmals wird auch die automatische Distanzregelung ACC im großen Volkswagen Van angeboten. Die elektrische Parkbremse wird fortan serienmäßig auch in den Versionen mit manuellem Getriebe um eine Auto-Hold- Funktion ergänzt; sie verhindert, dass das Fahrzeug im Stillstand oder beim Anfahren wegrollt. Optional ebenfalls neu: der Parklenkassistent der dritten Generation (assistiertes Ein- und Ausparken) sowie der Blind Spot-Sensor (warnt beim Spurwechsel vor  Fahrzeugen im toten Winkel) mit Ausparkassistent (warnt beim Rückwärtsausparken vor Fahrzeugen im Querverkehr).

Infotainmentbaukasten der zweiten Generation. Das komplett erneuerte Spektrum der Touchscreen-Infotainmentmodule umfasst das serienmäßige 5-Zoll-System „Composition Colour“ sowie die 6,5-Zoll-Systeme „Composition Media“ und „Discover Media“ (inklusive Navigation). Der Van bietet damit ein Höchstmaß an Konnektivität, da er als Novum mit den Car-Net- Funktionen „App-Connect“ und „Guide & Inform“ ausgestattet werden kann. Hinter „App-Connect“ verbergen sich die Smartphone- Schnittstellen „MirrorLink™“, „Android Auto™“ (Google) und „CarPlay™“ (Apple), über die verschiedenste Apps in das Infotainmentsystem eingespeist werden. Die Volkswagen Online- Dienste von „Guide & Inform“ bieten zudem Services wie aktuellste Stauwarnungen, Informationen zu freien Parkplätzen in
umliegenden Parkhäusern und Hinweise zu den günstigsten Tankstellen. Darüber hinaus kann das Infotainmentsystem „Discover Media“ mit „Media Control“ gekoppelt werden; über die neue App greifen die User via WLAN und Tablet auf Funktionen wie die Navigation oder den Media Player zu.

Optimiertes Ex- und Interieur. Im Detail geschärft wurde das Exterieur des Sharan: Eine prägnantere Lichtsignatur zeigen die jetzt in LED-Technik ausgeführten Rückleuchten. Hinzu kommen ein erweitertes Spektrum an Rädern – unter anderem mit neuen 16-Zoll-Leichtmetallfelgen des Typs „Jakarta“ – sowie zwei neue Außenfarben („Hudson Bay Blue Metallic“ und „Crimson Red Metallic“). Perfektioniert wurde auch das Interieur: Die drei neuen Dekore „Platinsilber“ (Serie Ausstattungslinie „Trendline“), „Piano Black“ (Serie „Highline“) und „Spiegeleiche“ (Sonderausstattung für „Comfortline“ und „Highline“) veredeln die Schalttafel und die Türverkleidungen. Modifizierte Lenkräder sowie eine Massagefunktion für die optionalen 12- Wege-Sitze optimieren die Ergonomie.

Exklusive Sondermodelle. Die Markteinführung des Sharan bereichert Volkswagen mit zwei edel individualisierten Sondermodellen: dem Sharan Ocean und Sharan Beach. Lackiert sind sie in den zwei neuen Farbtönen „Hudson Bay Blue Metallic“ (Ocean) oder „Crimson Red“ (Beach). Zur erweiterten Exterieur- Ausstattung gehören unter anderem die neu designten 16-Zoll- Leichtmetallfelgen „Jakarta“ und eine silberne Dachreling. Darüber hinaus haben die zwei Exklusivversionen die Assistenzsysteme ACC, Lane Assist, Blind Spot-Sensor plus Ausparkassistent sowie den Park Assist (Parklenkassistent inklusive ParkPilot) an Bord. Ebenfalls zur Serienausstattung gehören eigens konzipierte Sitzbezüge mit speziell auf die Außenfarbe abgestimmten Kontrastnähten, ein Multifunktionslenkrad und eine Schalthebelverkleidung mit korrespondierenden Ziernähten sowie elektrische statt manuelle Schiebetüren im Fond und die Klimaautomatik.

Die Baureihe. Der Sharan wird als 5- 6-, oder 7-Sitzer und stets mit zwei Schiebetüren angeboten. Wie einst der erste „VW Bus“, so wurde auch der Sharan nach dem Prinzip „form follows function“ konzipiert, um einen perfekt nutzbaren und sehr großen Innenraum realisieren zu können. Dank eines klaren und präzisen Designs und dem spannenden Verhältnis der Proportionen kennzeichnet den Sharan eine souveräne und unverwechselbare Präsenz. Lang ist der Van 4.854 mm, hoch 1.713 mm (ohne Dachreling) und breit 1.904 mm (mit Außenspiegeln 2.081 mm). Folge: ein dynamisches Zusammenspiel der Proportionen und eine kraftvolle Gesamtanmutung. Der Sharan gehört zu den erfolgreichsten Vans seiner Klasse. Ein Grund dafür ist seine große Variabilität und das außergewöhnlich gute Raumangebot. Die Einzelsitze der zweiten und dritten Sitzreihe werden – dank des Sitzkonzeptes EasyFold – zur Nutzung der maximalen Variabilität mit einem leicht zu bedienenden Klappmechanismus einfach im Fahrzeugboden verstaut. Die Fondsitze der zweiten Sitzreihe sind zudem längs und um 20 Grad in der Lehnenneigung einstellbar. Fakten wie zwei integrierte Kindersitze, bis zu neun Airbags und 33 Ablagen sowie beeindruckende 2.430 Liter Stauvolumen sprechen ebenfalls für sich. Darüber hinaus prägen den Sharan auch in der neusten Ausführung jene hohe Qualität, perfekte Ergonomie und intuitive Bedienbarkeit, die ihn zum erfolgreichsten deutschen Van seiner Klasse gemacht haben.

Neuer Sharan 2.0 TDI mit 150 PS verbraucht nur 5,0 l/100 km

Volkswagen bietet den Sharan mit fünf neuen, aufgeladenen Turbodirekteinspritzern an. Sie verbrauchen bis zu 14,3 Prozent weniger Kraftstoff und erfüllen die Euro-6-Abgasnorm. Die Benziner (TSI) erreichen in nahezu jeder Version die für einen großen Van  anspruchsvolle Effizienzklasse B (220 PS: C), die Diesel (TDI) sogar generell die Effizienzklasse A. Die TSI leisten 110 kW / 150 PS und 162 kW / 220 PS; der 150-PSMotor verbraucht in Verbindung mit Schaltgetriebe nur 6,4 l/100 km. In den Leistungsstufen 85 kW / 115 PS, 110 kW / 150 PS und 135 kW / 184 PS werden die TDI angeboten. Die Versionen mit 115 PS und 150 PS verbrauchen in Verbindung mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe lediglich 5,0 l/100 km. Alle Diesel sind mit einem SCRKatalysator ausgestattet. Serienmäßig an Bord ist zudem ein Start- Stopp-System plus Rekuperationsmodus (BlueMotion Technology / BMT). Bis auf den 115-PS-Diesel lassen sich alle Aggregate mit einem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) kombinieren, das ab sofort auch das kraftstoffsparende „Segeln“  ermöglicht (Auskoppeln des Motors beim Gaswegnehmen). Im Fall des 220-PS-TSI ist das DSG serienmäßig an Bord. Der 150-PS-TDI wird alternativ zudem als 4MOTION-Version mit Allradantrieb angeboten.

1.4 TSI BMT mit 110 kW / 150 PS. Der Sharan 1.4 TSI BlueMotion Technology entwickelt aus einem Hubraum von 1.395 cm3 eine Höchstleistung von 110 kW / 150 PS. Sie liegt zwischen 5.000 und 6.000 U/min an. Der innovative Downsizing-Motor verbraucht an Bord des großen Sharan im Schnitt sparsame 6,4 l/100 km (148 g/km CO2); mit dem optionalen 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) sind 6,6 l/100 km (154 g/km CO2). Im Vergleich zum identisch starken Vorgänger konnte der Verbrauch damit um 11,1 Prozent  gesenkt werden; in der DSG-Version sind es gar 13,2 Prozent. Der zwischen 1.500 U/min und 3.500 U/min durchgängig 250 Nm starke Vierventil- Vierzylinder beschleunigt den Sharan 1.4 TSI BlueMotion Technology unabhängig vom jeweils genutzten Getriebe in nur 9,9 Sekunden auf 100 km/h; die Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h (DSG: 198 km/h).

2.0 TSI BMT mit 162 kW / 220 PS. Der dynamischste aller Volkswagen Vans ist der Sharan 2.0 TSI BlueMotion Technology mit 162 kW / 220 PS. Gegenüber dem Vorgänger wurde er 15 kW / 20 PS stärker und gleichzeitig beachtliche 14,3 Prozent sparsamer. Im Schnitt verbraucht der Motor – serienmäßig kombiniert mit einem 6- Gang-Doppelkupplungsgetriebe – lediglich 7,2 l/100 km (analog 167 g/km CO2). Der intern EA888 genannte 2,0-Liter-Verzylinder gilt als Antriebslegende, da er unter anderem auch den Golf GTI  beflügelt. Den Van beschleunigt der 350 Nm starke und äußerst kultivierte Turbomotor in kurzen 7,8 Sekunden auf 100 km/h; das Volkswagen Sharan Flaggschiff ist 226 km/h schnell.

Die drei Diesel im Detail
2.0 TDI BMT mit 85 kW / 115 PS. Mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 5,0 l/100 km (130 g/km CO2) ist der 85 kW / 115 Sharan 2.0 TDI BlueMotion Technology eines der sparsamsten Modelle seiner Klasse. Gegenüber dem Vorgänger wurde der Verbrauch des 1.968 cm3 großen Turbodiesel um 9,1 Prozent gesenkt. Wie alle 2,0-Liter-TDI des Sharan besitzt auch dieser Motor zwei Ausgleichswellen und ist damit besonders laufruhig. Ab 3.500 U/min entwickelt er seine höchste Leistung. Bereits ab 1.750 U/min stellt der TDI sein maximales Drehmoment von 280 Nm zur Verfügung Die drei Diesel im Detail 2.0 TDI BMT mit 85 kW / 115 PS. Mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 5,0 l/100 km (130 g/km CO2) ist der 85 kW / 115 Sharan 2.0 TDI BlueMotion Technology eines der sparsamsten  Modelle seiner Klasse. Gegenüber dem Vorgänger wurde der Verbrauch des 1.968 cm3 großen Turbodiesel um 9,1 Prozent gesenkt. Wie alle 2,0-Liter-TDI des Sharan besitzt auch dieser Motor zwei Ausgleichswellen und ist damit besonders laufruhig. Ab 3.500 U/min
entwickelt er seine höchste Leistung. Bereits ab 1.750 U/min stellt der TDI sein maximales Drehmoment von 280 Nm zur Verfügung

2.0 TDI BMT mit 110 kW / 150 PS. Die neuen TDI des Sharan besitzen wie dargestellt zwei Ausgleichswellen. Dieses technische Feature trägt mit dazu bei, dass die Turbodiesel an Bord des Sharan im Hinblick auf ihren Komfort kaum mehr von einem Benziner zu unterscheiden sind. In der zweiten von drei Leistungsstufen entwickelt der 1.968 cm3 große TDI 110 kW / 150 PS (zwischen 3.500 und 4.000 U/min). In einem Drehzahlspektrum von 1.750 bis 3.000 U/min stellt der Motor sein Drehmomentmaximum von 340 Nm zur Verfügung. Der frontgetriebene Sharan 2.0 TDI BlueMotion Technology ist 200 km/h schnell und beschleunigt in 10,3 Sekunden auf 100 km/h. Der Verbrauch beträgt für einen Van dieser Leistungsklasse hervorragende 5,0 l/100 km (analog 130 g/km CO2) – 9,1 Prozent weniger als beim 10 PS schwächeren Vorgänger. Auf Wunsch kann dieser Sharan mit einem 6-Gang-DSG bestellt werden. In diesem Fall ist der Van 198 km/h schnell; der Durchschnittsverbrauch liegt hier bei 5,2 l/100 km (CO2-Emission: 136 g/km).

2.0 TDI BMT 4MOTION mit 110 kW / 150 PS. Als einer von wenigen Vans kann der 150 PS starke Sharan 2.0 TDI BlueMotion Technology auf Wunsch als 4MOTION-Version mit dem permanentem Allradantrieb bestellt werden. Die zulässige Anhängelast bei 12 Prozent Steigung erhöht sich mit Allradantrieb von 2.200 auf 2.400 kg (gebremst). Der allradgetriebene Sharan wird grundsätzlich als Schaltversion ausgeliefert. Einer Höchstgeschwindigkeit von 198 km/h steht hier ein ebenfalls niedriger Durchschnittsverbrauch von
5,6 l/100 km (analog 146 g/km CO2) gegenüber. Der Verbrauch der Allradversion konnte um 6,7 Prozent gesenkt werden.

 2.0 TDI BMT mit 135 kW / 184 PS. Der dritte 2.0 TDI des Sharan entwickelt in der neusten Version 135 kW / 184 PS (bei 3.500 bis 4.000 U/min) und damit 7 PS mehr als das nun abgelöste Modell. Im Drehzahlkeller von 1.750 U/min wuchtet der Turbo-Vierzylinder souveräne 380 Nm als maximales Drehmoment in Richtung des 6- Gang-Schalt- oder 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebes; bis 3.000 Nm bleibt dieser Wert konstant. Spannend ist auch hier ein Blick auf die Verbrauchswerte, die Volkswagen im Fall der Schaltversion um 8,6 und für die DSG-Variante um 10,2 Prozent senken konnte: Der 215 km/h schnelle Sharan 2.0 TDI BlueMotion Technology (DSG: 213 km/h) verbraucht in dieser Leistungsklasse in beiden Getriebeversionen 5,3 l/100 km; dieser Wert entspricht einer CO2- Emission von 138 g/km. Nach nur 8,9 Sekunden ist der Sharan in der stärksten TDI-Version 100 km/h schnell.

SCR-Katalysator. Alle Sharan TDI sind mit einem Oxidationskatalysator und Dieselpartikelfilter samt SCR-Systems (Selective Catalytic Reduction / selektive katalytische Reduktion) ausgerüstet. Das SCR-System wandelt die Stickoxide (NOx) im Abgas unter Einsatz eines speziell beschichteten Dieselpartikelfilters – dem eigentlichen SCR-Katalysator – zu Stickstoff (N2) und Wasser (H2O) um. Diese Umwandlung erfolgt unter Einsatz des synthetisch hergestellten Ad- Blue, das in einem 17-Liter-Tank mitgeführt wird und im Sharan nur alle 10.000 Kilometer nachgefüllt werden muss. Der Fahrer eines Sharan TDI kann das AdBlue bei Bedarf sehr einfach selbst nachfüllen; der Zugang zum separaten Tank befindet sich im Kofferraum. Erhältlich ist das AdBlue bei den Volkswagen Werkstätten und an
Tankstellen.

Elektronische Systeme sorgen für ein Plus an Sicherheit

Im Hinblick auf die Sicherheit von Automobilen differenzieren Experten zwischen einem aktiven und einem passiven Bereich. Die aktive Sicherheit wird durch technische Komponenten wie die Bremsen, das Fahrwerk und Assistenzsysteme wie das ESC (Electronic Stability Control) beeinflusst. Der Karosserieaufbau und Features wie die Airbags wirken sich indes auf das Niveau der passiven Sicherheit aus. In beiden Bereichen der Sicherheit gab es in den letzten 20 Jahren gewaltige Fortschritte; insbesondere die Einführung des ESC (aktive Sicherheit) und der Einsatz von hoch- und höchstfesten Stahlsorten für die heute extrem crashsicheren Karosserien (passive Sicherheit) können rückblickend als Revolution der automobilen Sicherheit eingestuft werden. Aktuell verbessern neueste Assistenzsysteme insbesondere die aktive Sicherheit. Und genau dies gilt auch für den aktuellen Sharan. Einige seiner Assistenzsysteme – etwa die Multikollisionsbremse – sind erstmals in diesem Segment verfügbar. Neue Technologien perfektionieren zudem den Komfort.

Neue Fahrerassistenzsysteme. Serienmäßig an Bord ist die neue Multikollisionsbremse. Optional warnt das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist den Fahrer bei einem zu niedrigen Abstand und greift gegebenenfalls bremsend ein. Die in das System integrierte City-Notbremsfunktion leitet indes bei Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h automatisch eine Vollbremsung ein, falls in der Stadt eine Kollision droht. Erstmals ist die automatische Distanzregelung ACC im großen Volkswagen Van verfügbar. Die elektrische Parkbremse wird fortan serienmäßig auch im Fall der Versionen mit manuellem Getriebe um eine Auto-Hold-Funktion ergänzt; sie verhindert, dass das Fahrzeug im Stillstand oder beim Anfahren wegrollt. Ebenfalls neu im optionalen Ausstattungsspektrum: der Parklenkassistent der
dritten Generation (assistiertes Ein- und Ausparken) sowie der Blind Spot-Sensor (warnt beim Spurwechsel vor Fahrzeugen im toten Winkel) mit Ausparkassistent (warnt beim Rückwärtsausparken vor Fahrzeugen im Querverkehr); ist zudem Lane Assist an Bord, wird der mit der Funktionalität des Blind Spot-Sensors vernetzt. Vom Vorgänger übernommen wurden innovative Technologien wie die automatischen Fernlichtregulierungen Light Assist (Basis-Version) und Dynamic Light Assist (in Verbindung mit Xenon), die Rückfahrkamera
Rear View und die Verkehrszeichenerkennung.

Multikollisionsbremse. Ein neues serienmäßiges Assistenzsystem  des Sharan ist die Multikollisionsbremse. Sie bremst das verunfallte Fahrzeug automatisch ab, um die noch vorhandene kinetische Energie signifikant zu reduzieren. Die Auslösung der  Multikollisionsbremse basiert auf der Erkennung einer primären Kollision durch die Airbagsensorik. Die Verzögerung des Vans mittels Multikollisionsbremse wird durch das ESC-Steuergerät auf max. 0,6 „g“ begrenzt. Dieser Wert entspricht dem Verzögerungsniveau des ebenfalls im Sharan neuen Front Assists; damit ist die Beherrschbarkeit des Autos durch den Fahrer auch im Fall der automatischen Bremsung sichergestellt. Die Multikollisionsbremse kann vom Fahrer jederzeit „übersteuert“ werden; gibt er etwa erkennbar Gas, wird die Multikollisionsbremse deaktiviert. Abgeschaltet wird das automatische System ebenfalls, wenn der Fahrer selbst eine Vollbremsung mit noch stärkerer Verzögerung einleitet. Grundsätzlich führt das Assistenzsystem eine Bremsung bis auf eine Restgeschwindigkeit von 10 km/h aus; dieses Tempo ist geeignet, um nach dem Bremsvorgang einen sicheren Standort anzusteuern.

Front Assist inklusive City-Notbremsfunktion. Der Front Assist ist ein System zur Warnung und automatischen Bremsung bei einer drohenden Kollision. Ein Systembestandteil des Front Assist ist die City-Notbremsfunktion. Während der Front Assist bei höheren Geschwindigkeiten vor zu dichtem Auffahren und Kollisionen warnt und im Bedarfsfall automatisch das Fahrzeug verzögert, übernimmt das City-Notbremssystem diese Aufgabe im Stadtverkehr. Und so funktioniert das System:

  •  Sicherheit auf der Autobahn. Der Front Assist nutzt einen in die Frontpartie integrierten Radarsensor, um permanent den Abstand zum vorausfahrenden Verkehr zu überwachen. Das System unterstützt den Fahrer in kritischen Situationen, in dem es die Bremsanlage vorkonditioniert und mittels optischer und akustischer Warnung sowie in einer zweiten Stufe durch einen kurzen Warnruck auf eine notwendige Reaktion hinweist. Bremst der Fahrer zu schwach, erzeugt der Front Assist so viel Bremsdruck, wie zur Vermeidung einer Kollision notwendig wäre. Sollte der Fahrer gar nicht reagieren, verzögert der Front Assist automatisch. Ein Systembestandteil ist die City- Notbremsfunktion.
  • Sicherheit in der Stadt. Die City-Notbremsfunktion ist eine Systemerweiterung des Front Assist und überwacht – bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h – den Raum vor dem Sharan. Im Notfall bremst das System den Van automatisch ab.

Automatische Distanzregelung ACC. Das ACC nutzt einen in die Frontpartie des Sharan integrierten Radarsensor. Der Fahrer kann die zu regelnde Geschwindigkeit im Bereich von 30 bis 160 km/h vorgeben. ACC arbeitet mit manuellem Getriebe und mit DSG (Doppelkupplungsgetriebe). Bei allen Sharan mit DSG bremst ACC komfortabel hinter einem anhaltenden Fahrzeug bis zum Stillstand ab; nach der Freigabe durch den Fahrer fährt ACC in Verbindung mit DSG auch automatisch wieder an. ACC hält die vorgegebene
Geschwindigkeit sowie einen vorgewählten Abstand und verzögert, beziehungsweise beschleunigt automatisch im fließenden Verkehr. Die Systemdynamik kann durch die Auswahl eines Fahrprogramms bzw. über die optionale Fahrprofilauswahl individuell variiert werden.

Blind Spot-Sensor. Der neue Blind Spot-Sensor macht den Sharan Fahrer durch ein LED-Symbol im äußeren Bereich der Außenspiegel auf Fahrzeuge aufmerksam, die sich im toten Winkel seitlich neben dem Van befinden oder von hinten nähern. Sobald das der Fall ist, leuchtet das Symbol auf; betätigt der Fahrer zudem den Blinker in Richtung des erkannten Fahrzeugs, blinkt das Symbol als weitere Warnstufe. Das Risiko gefährlicher Spurwechselsituationen wird dadurch reduziert. Mittels Radarsensoren „überwacht“ das ab 30 km/h automatisch aktive System einen Umfeldbereich von rund 20 Metern. Wer sich für den Blind Spot-Sensor entscheidet, hat automatisch auch den Ausparkassistent an Bord des Sharan.

Ausparkassistent. Ein weiteres Plus an Sicherheit bietet der Ausparkassistent; er wird in Kombination mit dem Blind Spot-Sensor angeboten. Der Ausparkassistent entschärft das rückwärts Ausparken aus Einfahrten und Parkbuchten, die im rechten Winkel zur Straße
liegen. Die Innovation dabei: Das System „erkennt“ nicht nur direkt hinter dem Sharan stehende oder fahrende Fahrzeuge, sondern auch solche, die sich von der Seite her nähern und damit für den Fahrer kaum auszumachen sind. Das radarbasierte Sensormodul registriert sogar Objekte in einem Abstand von bis zu 40 Metern und erkennt sich bewegende Objekte ab 4 km/h. Droht eventuell eine Kollision, gibt das System eine akustische Warnung ab. Falls die Situation durch den Fahrer respektive den anderen Verkehrsteilnehmer nicht entschärft wird oder die Gefahr einer direkten Kollision besteht, aktiviert der Ausparkassistent automatisch einen Bremseingriff.

Lane Assist. Der Blind Spot-Sensor mit Ausparkassistent ist als weitere Ausbaustufe auch in Kombination mit dem kamerabasierten Spurhalteassistent Lane Assist erhältlich. In diesem Fall wird bei einer Lenkbewegung in Richtung Gefahrenseite die Warnstufe aktiviert
(selbst ohne Blinkersetzung) und bei einem beginnenden Spurwechsel aktiv vom Fahrzeug gegengelenkt. Der Fahrer behält auch in diesem Fall die Hoheit über das Assistenzsystem; durch einen aktiven Lenkeingriff übersteuert er das System.

Park Assist. Der Park Assist macht es möglich, in alle parallel- und quer zur Fahrbahn angeordneten Parklücken halbautomatisch einzuparken; darüber hinaus wird auch das Ausparken aus parallel angeordneten Parklücken angeboten. Im Fall von quer angeordneten Parklücken wird nun zudem nicht nur das rückwärts Einparken unterstützt, sondern auch das halbautomatische vorwärts Parken.

Funktionsweise. Nach der Aktivierung via Park Assist-Taste muss der Fahrer lediglich Gas und Bremse sowie die Schaltung (samt Kupplung beim manuellen Getriebe) betätigen, während der Park Assist den Sharan automatisch in die Parklücke dirigiert. Das System erkennt eigenständig die Art der Parklücke und leitet die entsprechenden Manöver ein; der Fahrer wird parallel über die Multifunktionsanzeige informiert und mit Hinweisen versorgt. Über die Aktivierungstaste für den Park Assist kann der Fahrer unter den automatisch erkannten Parklücken manuell den gewünschten Parkplatz auswählen. Die Grundfunktionen des Park Assist werden zudem durch den Einsatz einer Umfeldkarte verbessert. Über drehrichtungsgebende Sensoren in allen vier Rädern ist die genaue Positionsbestimmung des Sharan möglich, sodass exakter denn je geparkt werden kann.

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