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Fahrberichte

Nissan und die Grüne Hauptstadt Europas: „Wir machen Essen elektromobil“

  • Gemeinsame Strategie zur Einführung der Elektromobilität
  • Zahlreiche Maßnahmen ebnen den Weg für eine nachhaltige Mobilität
  • Nissan EV-Flotte hat bisher über 3,6 Tonnen CO2 und 8,7 kg NOX eingespart

 

21. September 2017. Was passiert, wenn die weltweit führende Elektromobilitätsmarke und die Grüne Hauptstadt Europas 2017 an einem Strang ziehen? Essen wird elektromobil! Nissan, automobiler Hauptsponsor der Grünen Hauptstadt, hat mit Experten einen 12-Punkte-Plan ausgearbeitet, um Elektroautos in Essen auf die Straßen zu bringen. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung wurde dieser Plan weiterentwickelt, Maßnahmen definiert und in die Entscheidungsgremien getragen. Einen Zwischenbericht zum Status der Einführung stellten die beiden Partner im Rahmen der Europäischen Woche der Mobilität (16. bis 22. September) vor. Begleitend dazu können Interessierte  vom 21. bis 23. September zwischen 10 und 20 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz Elektromobilität von Nissan hautnah erleben, Nissan EVs Probe fahren, sich von Experten umfassend informieren lassen und pro Tag zwei Tickets für Spiele der Champions League gewinnen. 

 

„Das Thema Mobilität“, erklärt der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, „spielt im Jahr der Grünen Hauptstadt eine wichtige Rolle. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2035 einen Modal Split von jeweils 25 Prozent zu erreichen. Es gilt also, die unterschiedlichen Fortbewegungsmittel intelligent miteinander zu verknüpfen und eine gute Infrastruktur für den ÖPNV, den Fahrrad- und Fußgängerverkehr zu schaffen. Gleichzeitig bildet das Jahr als Grüne Hauptstadt auch den Auftakt für ein umfangreiches Programm zur Förderung der E-Mobilität in unserer Stadt. Wir arbeiten gerade ganz konkret daran, beispielsweise die Anzahl der Schnellladesäulen im Stadtgebiet deutlich zu erhöhen.“

 

Kernpunkte des 12-Punkte-Plans sind die Umsetzung der E-Mobilitätsgesetze, der Ausbau der Ladeinfrastruktur, die Förderung von EV-Taxis und EV-Carsharing, das Umsetzen von E-Mobilitätsrichtlinien sowie die Förderung einer E-Ladeinfrastruktur bei öffentlichen und privaten Neubauten. Punkte, die die Stadt Essen konkret aufgegriffen hat.

 

„Essen ist die ideale Elektromobilitätsstadt“, so Thomas Hausch, Geschäftsführer der Nissan Center Europe GmbH. „Sie hat sich von einer klassischen Stahl- und Kohlestadt zu einer der grünsten Städte Europas entwickelt. Bürger und Stadtverwaltung zeigen sich offen für nachhaltige Mobilitätslösungen. Ich bin fest davon überzeugt, dass unser ‚12-Punkte-Plan‘ zur Einführung der Elektromobilität fruchtet. Wir sind auf gutem Wege.“

 

„Wir setzen uns als Grüne Hauptstadt Europas ganz konkrete Ziele, um die E-Mobilität zu fördern, und beginnen in der Stadtverwaltung“, so die Umwelt- und Baudezernentin sowie Projektleiterin des ‚Grüne-Hauptstadt-Jahrs‘, Simone Raskob. „So plant die Stadt Essen, ab dem 1. Januar 2018 dem Elektroantrieb bei der Neubeschaffung von Dienstfahrzeugen den Vorrang zu geben. Ziel ist, das zukünftig bis zu ein Drittel der städtischen Fahrzeugflotte elektrisch fährt. Alle neu angeschafften Fahrzeuge sollen elektrisch fahren – außer es liegen wirtschaftliche oder technische Ausschlussgründe vor. Und auch die Ladeinfrastruktur nehmen wir in den Fokus: Kommende Woche eröffnen wir beispielsweise die erste Schnellladesäule am Hauptbahnhof.“  

 

Doch das ist nicht alles. Die Stadt Essen ist dabei, weitere Projekte zur Einführung der Elektromobilität umzusetzen: So wurden eine ca. 300 m lange Busspur für E-Fahrzeuge freigegeben. Die Deutsche Post (DP/DHL) liefert in der Essener Innenstadt die Pakete mit insgesamt 37 StreetScootern klimafreundlich und emissionsfrei aus. Die Ladeinfrastruktur – der Schlüssel zum Erfolg der E-Mobilität – wird ausgebaut: Derzeit sind im Stadtgebiet 30 öffentlich zugängliche Ladesäulen für Elektrofahrzeuge verfügbar. 60 Prozent der mit Ladesäulen ausgestatteten Stellplätze sind für E-Fahrzeuge reserviert. Weitere 13 Kfz-Lademöglichkeiten an Essener Unternehmens- und Behördenstandorten sind installiert worden. Ende September wird eine Schnellladesäule am Handelshof eröffnet. Doch nicht genug: Die Stadt führt Gespräche mit E-Mobilitätsprovidern zum weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur in Essen. 

 

Essen ist mit Nissan bereits elektrisch in das Grüne Hauptstadt Jahr 2017 gestartet – mit einer Flotte von 15 Elektrofahrzeugen. Rund 30.000 Kilometer haben Mitarbeiter der Stadt mit zehn Nissan Leaf und fünf e-NV200 Transportern bis jetzt zurückgelegt und dabei 3,6 Tonnen CO2 und 8,7 Kilogramm NOX eingespart. Und das Fazit der EV-Neulinge fiel positiv aus: „gute Beschleunigung“, „wunderbar leise“, „angenehmes Fahrgefühl“ konstatierten die Fahrer und waren sich einig: „Die Einführung von Elektromobilität in Essen ist überfällig.“

 

In den EV-Markt kommt langsam Dynamik: In Nordrhein-Westfalen wurden 2016 1.814 Elektrofahrzeuge neu zugelassen. 2017 wurde bereits nach sechs Monaten das Vorjahresniveau mit 1.709 EVs erreicht. Mit Stand August 2017 sind in Essen 267 reine EVs und 974 Hybride zugelassen. „Unser Ziel ist es, diese Zahl deutlich zu erhöhen“, so Hausch. Dabei helfen könnte der Nissan Elektrobonus in Höhe von 5.250 Euro, der sich aus dem staatlichen Umweltbonus in Höhe von 2.000 Euro und einem Nissan Bonus von 3.000 Euro für den Leaf bzw. 3.250 Euro für den e-NV200 zusammensetzt, sowie der Abwrackbonus in Höhe von 2.000 Euro, wenn ein alter Diesel gegen ein Nissan-EV getauscht wird. So können E-Autokäufer derzeit bis zu 7.250 Euro sparen.

 

Eine ähnliche EV-Marktentwicklung wie in NRW gibt es auch auf Bundesebene: Auch hier wurde bereits nach sechs Monaten in etwa das Vorjahresniveau von 11.410 EVs erreicht. „Sollte sich der Markt weiter so entwickeln“, so Thomas Hausch, „ ist die Zielgröße der Bundesregierung von einer Million EVs doch noch erreichbar – allerdings erst in 2022.“ 

Warum Nissan? Der japanische Automobilhersteller hat über Jahre Kompetenz in Sachen Elektromobilität aufgebaut und in zahlreichen Städten wie Oslo, Amsterdam oder Los Angeles mit dazu beigetragen, die Elektromobilität voranzubringen. Nissan ist die führende Elektromobilitätsmarke in der Welt. Mit über 283.000 verkauften Einheiten ist der Nissan Leaf das mit Abstand meistverkaufte Elektromobil.

 

Und die nächste Generation steht schon in den Startlöchern: Am 6. September 2017 wurde der neue Leaf erstmals der Weltöffentlichkeit präsentiert. Mit einer 40 kWh großen Batterie erzielt er eine Reichweite von bis zu 378 Kilometern (NEFZ-Fahrzyklus). Die zweite Generation des erfolgreichen Stromers kommt unter anderem mit dem teilautonomen System ProPILOT, das im einspurigen Autobahnverkehr per Knopfdruck die Steuerung von Lenkung, Gaspedal und Bremsen übernimmt und den Fahrer im Kolonnenverkehr und in Staus unterstützt, sowie einer Ein-Pedal-System-Option, die Gas geben und Bremsen in einer Funktion vereint. Der neue Nissan Leaf kann von Kunden und Interessenten ab Oktober bei den deutschen Nissan Händlern bestellt werden – zu Preisen ab 31.950 Euro brutto (26.848,74 Euro netto). Auf den deutschen Markt kommt der neue Nissan Leaf im Januar 2018.

 

Das Engagement als automobiler Hauptsponsor der Grünen Hauptstadt Europas ist Teil der Initiative „Electrify the World“, die Diskussionen über Nachhaltigkeit anstoßen, Menschen in ganz Europa für die Elektromobilität gewinnen und zu einem nachhaltigeren Lebenswandel inspirieren will.

 

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