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Fahrberichte

Hauptsitz: Japan
Gegründet: 1914
Nissan ist ein japanischer Automobilhersteller, in dem die zugekauften Marken Datsun und Prince aufgegangen sind.

Nissan ist im Nikkei 225 gelistet und ist am Börsenwert gemessen der drittgrößte Fahrzeughersteller weltweit.

Im Jahr 1999 bildete Renault mit Nissan die Allianz Renault-Nissan und hält seitdem 44 Prozent der Anteile.

Geschichte
Im Jahr 1911 wurde die Firma Kwaishinsha Motorcar Works in Tokyo gegründet, die 1914 den ersten Personenkraftwagen bauten, den sie 'DAT' nannten, nach den Initialen der Nachnamen der drei Firmengründer Den, Aoyama und Takeuchi. 1918 wurde die Firma in Kwaishinsha Motorcar Co. umbenannt und 1925 in DAT Motorcar Co.

In den ersten Jahren wurden hauptsächlich LKW produziert. Sinkender Absatz in den 1920er Jahren führten 1926 zur Fusion mit dem LKW-Hersteller Jitsuyo Motors zu DAT Automobile Manufacturing Co., Ltd. 1931 wird ein Prototyp eines kleineren Wagens als "Sohn des DAT" vorgestellt, ein PKW mit Namen Datson (son = Sohn).

Parallel dazu entstand 1928 die Firmen-Holding Nissan, Abkürzung für Nippon Sangyo (Nippon Industries), zu der anfangs kein Automobilhersteller, sondern unter anderem der Automobilzulieferer Tobata Casting gehörte. 1933 übernahm Nissan die Firma DAT, die mit Tobata Casting verschmolzen wurde. Dies war das erste Jahr der Automobilproduktion von Nissan. Die Fahrzeugmarke wurde dabei von Datson in Datsun umbenannt.

1934 wurde die Nissan-Tochter Tobata Casting als Nissan Jidōsha (Nissan Motor Co., Ltd.) neu gegründet. Während des Zweiten Weltkriegs baute Nissan hauptsächlich LKW, Flugzeuge und Motoren für das japanische Militär.

Schon in den 1930ern, und erneuert in den 1950ern entstand eine Kooperation mit Austin und damit später mit BMC. Bereits vor dem Krieg wurde der Austin 7 gebaut - auch ohne vollendete Lizenzvereinbarung. 1952 wurde mit der Lizenzproduktion offiziell begonnen, die in Japan als Austin verkauft wurden. Das Recht an Patenten von Austin wurde auch für die Datsun-Produktlinie genutzt. Von 1953 bis 1959 baute Nissan 20.855 Austins.

Im Jahr 1966 wurde der Automobilhersteller Prince Motor Company übernommen, der schon 1957 den luxuriösen Prince Skyline auf den Markt brachte, von dem von 1963 bis 1968 auch eine zweite Generation gebaut wurde, bevor er in dritter Generation 1968 als Nissan Skyline vermarktet wurde. Ebenso wurde der Nissan Gloria ursprünglich 1961 als Prince Gloria gebaut, der in den ersten zwei Jahren nur ein Skyline mit größerem Motor war.

1959 wird die im Ausland Datsun Sports genannte Datsun-Fairlady-Serie eingeführt, die bis 1970 gebaut wurde. Ein weiterer Meilenstein war 1969 die Einführung des ersten Sportwagen des Z-Modells, dem Datsun 240Z, womit Nissan den Sprung in den weltweiten Markt schaffte; weltweiter Verkauf von 1,5 Millionen Stück.

Die Ölkrise 1973 verhalf den kleineren aber sportlichen Datsun Modellen auf dem Weltmarkt zu bestehen. 1974 wurde der Datsun Silvia S10 in Japan eingeführt, eine Serie, die in Europa und Nord-Amerika als Nissan 200SX bekannt und bis 2002 gebaut wurde.

Die Marke Datsun wurde nach und nach zu Gunsten der Marke Nissan aufgegeben und 1983 komplett eingestellt.

Mit der Einführung des 280ZX schaffte Nissan 1979 in den USA ein Konkurenzverkauf zur damaligen Sportwagenlegende Corvette.

1989 führte Nissan die erfolgreiche, neue Marke Infiniti in Nordamerika als Antwort auf die Luxusmarken von Toyota (Lexus) und Honda (Acura) ein. Auf den Markt kommen der Infiniti M30 (rebadged Nissan Leopard) und der Infiniti Q45 auf Basis des Nissan President. 2008 soll Infiniti auch auf dem europäischen Markt eingeführt werden.

Der Nissan Micra wurde 1993 zum europäischen Fahrzeug des Jahres gekürt.

Im März 1999 gingen Renault und Nissan die partnerschaftliche Allianz Renault-Nissan ein. Die durch einen Aktientausch verbundenen Unternehmen sind weiter eigenständig, auch wenn es eine gemeinsame GmbH gibt, die die strategischen Ziele und Entwicklungen koordiert. Nach 3 Jahren als Sanierer bei Renault wird Carlos Ghosn 1999 Chef von Nissan. Mit der Gründung der GmbH 2002 begann Nissan Kleintransporter von Renault unter der Marke Nissan zu verkaufen.

Die Volvo Truck AB hat 2006 die Aktien-Mehrheitsanteile von Nissan-Diesel übernommen. Ab Anfang 2007 werden die Konzerneigenen Volvo Truck Center den Vertrieb und Service der Nissan Nutzfahrzeuge (Interstar, Cabstar, Atleon) übernehmen.

2007 wurde angekündigt, dass Nissan zusammen mit dem Elektronikkonzern NEC 2008 ein Gemeinschaftsunternehmen gründen will. Zusammen wollen die beiden Konzerne Autobatterien für Hybridautos entwickeln.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Nissan (Auto) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

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