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Fahrberichte

Hauptsitz: Schweden
Gegründet: 1937
SAAB, Saab, – Akronym für: Svenska Aeroplan AktieBolaget – ist ein 1937 gegründetes schwedisches Unternehmen, das in der PKW-, LKW- und Flugzeugproduktion tätig war. Die PKW-Tochter SAAB Automobile AB wurde 2000 von General Motors vollständig übernommen, die Flugzeugsparte ist als SAAB AB nach wie vor unabhängig, die LKW-Sparte Saab-Scania AB, gehört heute zu Scania.

Historie
Das Unternehmen wurde 1937 zum Bau von Militärflugzeugen als Zusammenschluss der AB Svenska Järnvägsverkstäderna mit der Svenska Flygmotor AB in Linköping (Schweden) gegründet. In der ersten Zeit wurden nur Lizenzproduktionen hergestellt, etwa das deutsche Bombenflugzeug Ju 86A oder die amerikanische NA-16. 1940 begann man mit der Produktion in Trollhättan. Im selben Jahr entstand der erste eigene Entwurf von Saab, der zweisitzige Sturzkampfbomber Saab 17, der bis 1948 bei der Flygvapnet eingesetzt und auch nach Äthiopien exportiert wurde. Ein weiterer Erfolg war die zweimotorige Saab 18 von 1942. Sie wurde in 242 Exemplaren produziert und von 1944 bis 1956 als Bomber, Aufklärer, Sturzkampf- und Torpedobomber eingesetzt.

Das erste Strahlflugzeug von Saab war die 1947 zum ersten mal geflogene Saab 21R, eine Weiterentwicklung der Saab 21. 1955 flog erstmals einer der größten Erfolge des Unternehmens im Flugzeugbau, der einsitzige Abfangjäger Saab 35 Draken. Von diesem, mit einem unkonventionellem Doppeldelta-Tragwerk ausgestattetem Abfangjäger entstanden 606 Stück, die auch nach Finnland, Dänemark und Österreich exportiert wurden und zum Teil noch heute fliegen. Modernstes militärisches Flugzeugmuster Saabs ist die JAS-39 Gripen.

Der erste PKW war der Saab 92001, am 10. Juni 1947, der ab 1949 als Saab 92 in Serie produziert wurde. 1969 fusionierten Saab und der 1891 gegründete LKW-Hersteller Scania. 1990 wurden dann Automobil- und Flugzeugbereich getrennt. Auch die LKW-Abteilung wurde als eigenständige AG unter dem Namen Scania wieder ausgegründet. Die Automobile werden seitdem von der SAAB Automobile AB, deren Anteile zu je 50 % General Motors sowie der Investor AB der einflussreichen schwedischen Industriellenfamilie Wallenberg gehörten, produziert. Seit Januar 2000 ist SAAB Automobile AB zu 100 % im Besitz von General Motors. Die Lastkraftwagen werden nun eigenständig von der Firma Scania produziert und sind von Saab komplett losgelöst.

Im Juni 2006 übernahm Saab von der Firma Ericsson sowohl die Verteidigungs-Sparte Ericsson Microwave Systems AB (EMW), als auch ihre Anteile an der gemeinsamen Firma Saab Ericsson Space AB (SES). SES firmiert nun unter dem Namen Saab Space als Geschäftseinheit von Saab[1]. Ihr gehört unter anderen das Unternehmen Austrian Aerospace in Österreich.

General-Motors-Tochter Saab
Im General-Motors-Konzern untersteht Saab der deutschen GM-Filiale Opel, die für das außeramerikanische Automobilgeschäft von GM zuständig ist. Seit 2004 erfolgt die Steuerung durch die GM-Europazentrale in der Schweiz, es wird zwar weiter die Markenbezeichnung fortgeführt (z. B. für die neuen US-Modelle Saab 9-2 und 9-7X), jedoch nicht mehr das eigenständige Unternehmen. Mit Opel werden viele Teile und insbesondere Motorblöcke geteilt. Allerdings erfolgt immer noch eine Saab-spezifische Optimierung von Motoren (eigene Motorelektronik, Turbolader) und Fahrwerk (mitlenkende Hinterachse). Die Modelle Saab 9-3 und Opel Vectra sollen ab der nächsten Generation sogar in einem Werk gebaut werden, nämlich in Rüsselsheim im Landkreis Groß-Gerau, dem Stammsitz von Opel. Im Frühjahr 2003 wurde der Opel Omega eingestellt, stattdessen konzentriert sich General Motors in Europa auf den Saab 9-5. Das Saab 9-3 Cabriolet wird in Lohnfertigung bei Magna Steyr im österreichischen Graz gebaut.

Beispiele für Saab-Entwicklungen

    • Erster Seitenaufprallschutz im Automobilbau im Ursaab (Saab 92). Da in Schweden etwa jeder sechste Autounfall durch einen seitlich in oder auf einen PKW springenden Elch verursacht wurde, war dort schon vor dem heutigen hohen Verkehrsaufkommen eine stabile Fahrgastzelle notwendig. Die ersten Saabs wurden daher kopfüber aufgehängt und aus mehreren Metern auf den Boden fallen gelassen, um die Stabilität der Fahrgastzelle zu testen und zu verbessern. Dies machte bereits den ersten Saab zum sichersten, wenn auch aufgrund des DKW Zweitaktmotors nicht betriebssichersten, Auto seiner Zeit.

 

    • 1964 diagonal geteilte Zweikreisbremsanlage im Saab 95 und 96. Später allgemeiner Sicherheitsstandard.

 

    • 1977 erster wirklich serienreifer Turbolader in einem PKW (Saab 99). Obwohl der Turbolader bereits 1905 erfunden wurde, wurde der erste Turbomotor für Schienenbusse von Scania-Vabis erst 1951 gebaut. Wenig später kamen diese auch in LKW zum Einsatz. Im PKW-Bau hatte man für die Serienfertigung zunächst zu viele Probleme. Auch bei Saab wurde die Entwicklung zunächst offiziell gestoppt. Der damalige Motorenentwickler setzte seine Arbeiten jedoch aufgrund des enormen Potenzials, welches in der Turboaufladung steckt, einfach fort.

 

    • 1980 Einführung der Automatic Performance Control (APC)

 

Besonderheiten

    • Bei nahezu allen Modellen von Saab befindet sich das Zündschloss in der Mittelkonsole.

 

Diese Besonderheit dient dem Diebstahlschutz. Der Zündschlüssel kann nur bei eingelegtem Rückwärtsgang abgezogen werden, das Getriebe ist dann mit einem Stahlbolzen gesperrt.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Saab aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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