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Fahrberichte

Hauptsitz: Schweden
Gegründet: 1945

Volvo ist der Name zweier schwedischer Kraftfahrzeughersteller. Zu unterscheiden sind hierbei zum einen

* die Volvo Car Corporation (Volvo Personvagnar), die zum Ford-Konzern gehört und PKW herstellt, und
* die börsennotierte Volvo Group (AB Volvo), welche Busse (Volvo Buses) und Lastkraftwagen (Volvo Lastvagnar) der Marken Volvo, Renault und Mack sowie andere Maschinen herstellt. Zur Volvo Group gehört auch die Firma Volvo Penta, die heute vor allem Boots-, Schiffs- und Industriemotoren fertigt. Außerdem Volvo Construction Equipment, die Baumaschinensparte von Volvo, Volvo Aero (früher Volvo Flygmotor) - Fertigung von Flugzeug- und Raumschiffantrieben und die Finanzsparte Volvo Financial. Alle sind 100 % ige Töchter der Volvo Group (AB Volvo). Volvo Financial ist die einzig übrig gebliebene Volvo Sparte außerhalb des Fahrzeugsegments. Bis 1973 war Volvo ein reiner Fahrzeugkonzern. Danach jedoch folgten viele Beteiligungen und Übernahmen in anderen Segmenten. Der damalige Vorstansvorsitzende Pehr G. Gyllenhammar entwickelte Volvo im Laufe der Jahre zu einem Multikonzern. Auf der Aktionärsversammlung im April 1994 stellte der damalige Vorstandsvorsitzende Sören Gyll das Ende der Diversifikation vor. Volvo konzentrierte sich fortan wieder fast vollständig auf das Kerngeschäft und verkaufte nach und nach, mit Ausnahme der genannten Volvo Financial, alle anderen ehemaligen Volvo Töchter außerhalb des Fahrzeugsegments.

Auch die Volvo Car Corporation (Volvo Personvagnar) war eine 100 % ige Tochter der Volvo Group (AB Volvo), wurde jedoch 1999 an Ford verkauft. Innerhalb des Ford-Konzerns gliedert sich Volvo in die Premier Automotive Group ein, zu der auch Jaguar, Land Rover und bis vor einiger Zeit auch Aston Martin zählen.

Volvo Trade Mark Holding
Damit der Name Volvo in der Öffentlichkeit weiterhin als eine Einheit angesehen wird und nicht das Image des einen Herstellers mit dem des anderen grundsätzlich differiert, gibt es die Volvo Trade Mark Holding. Diese wurde zeitgleich mit dem Verkauf der Volvo Car Corporation (Volvo Personvagnar) an Ford, von Volvo-Chef Leif Johannson und dem damaligen Ford Vorstandsvorsitzenden Jacques Nasser gegründet. Dieses Unternehmen verwaltet den Namen Volvo und führt somit in wichtigen marketingstrategischen Aspekten beide Kraftfahrzeughersteller wieder zusammen: Jeweils 50 % der Anteile der Volvo Trade Mark Holding gehören der Ford Motor Company, die anderen 50 % gehören der Volvo Group. Vorstandsvorsitzende des Unternehmens sind zu gleichberechtigten Teilen zum einen der Ford Motor Company Vorstandsvorsitzende Alan Mulally und zum anderen der Vorstandsvorsitzende der Volvo Group, Leif Johannson. Die Gremien der Volvo Trade Mark Holding, welche aus Mitarbeitern der Volvo Car Corporation und der Volvo Group bestehen, treffen sich regelmäßig und besprechen gemeinsame Sponsoringaktivitäten, wie z. B. das Volvo Ocean Race, verwalten Logos und Schriftzüge der Marke, und sorgen dafür dass die Marke in der Öffentlichkeit weiterhin einen einheitlichen Status pflegt.

Volvo Group
Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Göteborg, Schweden. Die Volvo-Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit etwa 72.000 Mitarbeiter (Stand 2004). Im Jahr 2000 erwirbt die Volvo AB die Firma Renault Véhicules Industriels (RVI) (heute Renault Trucks) einschließlich Mack Trucks in Nordamerika. Bereits den 1970er-Jahren gehörte Volvo und Renault (gemeinsam mit Mack) zum sogenannten "Vierer-Club", der gemeinsam Lkw entwickelte. Bereits seit Gründung der Volvo-Unternehmensgruppe gehören Omnibusse (Volvo Buses), LKW (Volvo Trucks, sowie heute Renault Trucks und Mack Trucks) und Baumaschinen (Volvo Construction Equipment) zur Produktpalette. Zur Unternehmensgruppe gehören außerdem Volvo Penta (Industrie- u. Schiffsmotoren) und Volvo Aero (Triebwerke und -teile für Luft- u. Raumfahrt). Die Volvo besitzt auch die „Volvo Financial Services“.

Omnibusse und LKW
1928 wurde der erste Bus auf der Basis eines Lkw-Fahrwerkes gefertigt. Erst 1968 wurde Volvo Buses ein eigenständiger Geschäftszweig der Volvo-Gruppe. Heute ist Volvo Buses der weltweit zweitgrößte Hersteller von Bussen und Busfahrgestellen.
Volvo Trucks ist weltweit der zweitgrößte Hersteller schwerer Lastwagen. Der Großteil des Umsatzes konzentriert sich auf Westeuropa, Nord- und Südamerika sowie Asien.
Renault Trucks zählt zu den größten Lkw-Herstellern Europas. Das Unternehmen bietet alle Typen von Nutzfahrzeugen an: von leichten Lkw für städtische Verteilertransporte bis hin zu Spezialfahrzeugen und schweren Lkw für den Güterverkehr.
Mack Trucks ist einer der größten Hersteller schwerer Lkw und Lkw-Komponenten in Nordamerika. Die Firma war seit 1991 vollständig im Besitz von Renault.

Volvo Car Corporation
Der Markenname Volvo wird in der breiten Öffentlichkeit vor allem mit dem gleichnamigen PKW-Hersteller verbunden, der seit 1999 zur Ford Motor Company gehört. Die Volvo Car Corporation, hat, wie vor dem Verkauf von Volvo Personvagnar an Ford, ihren Stammsitz in Göteborg, Schweden auf dem selben Gelände wie die Volvo Group.
Der Automobilhersteller Volvo beschäftigt weltweit etwa 99.000 Mitarbeiter und fertigt ca. 420.000 Autos pro Jahr (beides Stand 2001). Von jeher hat Volvo das Image des sicheren Automobils, die sogenannte "Sicherheit aus Schwedenstahl". Der kleinere schwedische Konkurrent im Automobilbau, Saab, ist mittlerweile zu General Motors gehörend.

Geschichte der Volvo Car Corporation
Die Gründer von Volvo waren Assar Gabrielsson und Gustaf Larson. Sie hatten von 1917 bis 1920 bei SKF AB (Svenska Kullagerfabriken) gearbeitet. Assar Gabrielsson war Verkaufschef und Gustaf Larson Ingenieur. Bereits ab 1924, nach einem zufälligen Zusammentreffen, planten die beiden Männer eine schwedische Automobilproduktion. Im Herbst 1924 begannen die Konstruktionsarbeiten für das erste Fahrzeug. Im August 1926 waren sie überzeugt, dass eine Fahrzeugproduktion wirtschaftlich möglich wäre.

Die Firma Volvo war von SKF bereits 1915 als Tochtergesellschaft gegründet und der Name Volvo (lat. ich rolle) als Warenzeichen eingetragen worden. Der Name wurde ab 1919 nicht weitergeführt. Im Herbst 1926 konnte der SKF-Vorstand von dem Vorhaben einer Automobilproduktion überzeugt werden. SKF holte die bereits vorhandene Firma Volvo aus der Schublade und setzte Assar Gabrielsson ab 1. Januar 1927 als Generaldirektor ein. Für die geplante Serienfertigung investierte SKF kurzerhand 200.000 Kronen Startkapital. Weitere 150.000 Kronen schoss Gabrielsson aus seinem Privatvermögen zu.

Am 14. April 1927 um 10 Uhr verließ der erste Serien-Volvo, ein Volvo ÖV4 "Jakob", die Werkshalle in Lundby auf der Halbinsel Hisingen nahe Göteborg. Dieser Termin stand jedoch bis zum Schluss auf wackeligen Beinen, denn ein paar Stunden zuvor fuhr der Wagen bei einer Testfahrt nur rückwärts. Ein Bauteil, das spät in der Nacht aus Stockholm eingetroffen war, wurde falsch verbaut. Der Fehler konnte jedoch bis zum Fototermin behoben werden.[1] Der ÖV4 (Öppen vagn) war ein vierzylindriger offener Wagen. Im Sommer 1927 folgte der PV4 (Person vagn), ein vierzylindriger geschlossener Personenwagen. In den Jahren 1927 bis 1929 wurden von diesen beiden Typen 996 Fahrzeuge in unterschiedlichen Varianten verkauft.

Bis 1958 wurden von Volvo weitere zehn verschiedene Fahrzeugserien aufgelegt. Die Verkaufszahlen lagen aber nie über 6.200 verkauften Fahrzeugen pro Jahr.

Die zwölfte Fahrzeugserie brachte den internationalen Durchbruch. Der in Deutschland als "Buckelvolvo" bezeichnete Volvo PV444 (1947-1958) und sein Nachfolger der Volvo PV544 (1958-1965) wurde mit 440.000 verkauften Fahrzeugen ein Welterfolg. Bereits im Jahr 1955 war der Buckelvolvo mit Befestigungspunkten für Dreipunktgurte ausgerüstet, ab 1958 war das Modell 544 Sport serienmäßig damit ausgerüstet, ab August 1959 alle Modelle.

Volvo hatte aber auch bei Militärfahrzeugen ein breites Spektrum zu versorgen. Hier sind z.B. das "Radiotransportterrängbil" kurz Volvo TP21 oder "Sugga"(Sau)(Bj.1953-57, 740 Stck.) und Valp (Welpe) zu nennen. Der TP 21 war ein reines Funkfahrzeug, viertürig, Allrad und 100% Sperren. Der Valp hatte verschiedenste Karosserieformen, Cabrio, geschlossen und Pick-up.

1954 erschien der seltenste aller Volvos, der P1900 mit Fiberglaskarosserie. Er wurde in nur 67 Einheiten gebaut.

Die nächste Fahrzeugserie war die Serie Volvo P120, bekannt auch als "Volvo Amazon" (1956-1970) von dem insgesamt 667.322 Fahrzeuge gebaut wurden. In diesem Fahrzeug debütierten die Kopfstützen als Standardausrüstung. Damit festigte Volvo sein Image als Hersteller besonders sicherer Autos, wobei der relativ hohe Marktanteil in den USA stets besondere Bedeutung hatte.

Von 1960-1973 lief die Serie Volvo P1800 vom Band - ein für Volvo untypischer Sportwagen. Bekannt wurde der von Pelle Petterson gestaltete Volvo P1800 durch die erste Staffel der Fernsehserie "Simon Templar" mit Roger Moore. Der Volvo P1800 wurde von 1960 bis 1972 in diversen Motorvarianten von 90 bis 124 PS gebaut, wobei die ersten 6.000 Exemplare bei Jensen in England montiert wurden. Der 1971 bis 1973 in nur 8.077 Exemplaren gefertigte Sportkombi P1800 ES wurde zum Vorbild heutiger Lifestyle-Kombis und unter dem Spitznamen "Schneewittchensarg" zur Legende.

In der Zeit zwischen 1974 und 1980 wurde der Volvo C202 Cross Country (genannt Lapplander) gebaut. Es handelt sich dabei um ein kompromissloses Geländefahrzeug, das hauptsächlich für das Militär entwickelt wurde. Neben der üblichen 2-achsigen war auch eine 3-achsige Allradversion erhältlich. Diese hatten dann aber die Bezeichnung C303/306 und besaß eine größere Karosserie. Einige Modelle sind auch im zivilen Einsatz.

Die Basis für das lange Zeit eckige, funktionelle Volvo-Design schuf ab 1967 die Serie Volvo P140. Sie wurde in den Jahren 1968-1975 durch den luxuriösen Volvo P164 als Oberklassemodell ergänzt. 1974 kam mit der Serie Volvo 240 der Nachfolger, welcher noch bis 1993 produziert wurde. Im Rahmen dieser Baureihe entstand auch das von Bertone designte Coupé Volvo 262 C, das zwar sehr schlicht gestaltet war, aber durch seine Seltenheit mittlerweile einen gewissen Sammlerstatus erlangt hat.

1975 erwarb Volvo von der niederländischen Firma DAF deren PKW-Sparte. Die schon auf dem Markt befindlichen Fahrzeuge, der DAF 66 und der DAF 46 wurden in modifizierter Form als Volvo 66 weiter hergestellt und verkauft. Diese PKW von DAF bzw. von Volvo waren mit dem Variomatic-Getriebe ausgestattet.

Seit 1976 wurden im niederländischen Werk von Volvo die Fahrzeuge der Volvo Serie 300 hergestellt, die Modelle Volvo 340 waren teilweise auch mit Variomatic-Getriebe ausgeruestet. Auf der Basis des Volvo 340 wurde ab 1981 der Volvo 360 mit 2l-Maschine von Volvo angeboten Die 360-Modelle wurden bis 1989, die 340-Modelle bis 1990 gebaut.

Die 300er-Serie wurde nicht in die USA exportiert, aber nach Australien und Neuseeland ebenso wie nach Europa. Besonders erfolgreich war die 300er-Serie in Großbritannien.

1982 wurde die Serie 700 eingeführt, die zunächst als Volvo 760 mit 6-Zylinder-Motor und ab 1984 als Volvo 740 mit 4-Zylinder-Motor auf den Markt kamen, und noch größer als die 240er waren. Auf Basis des 760 gab es abermals ein Coupé, den Volvo 780, der 1985 vorgestellt wurde. 1991 wurde die 700er Serie von den Modellen Volvo 940 und Volvo 960 abgelöst. Da die untere Hälfte des Autos bis zur Türscheibe der 700-er Reihe verzinkt war, erfreut sie sich extremster Langlebigkeit, welche durch die verbauten Motoren nur noch unterstrichen wird. Laufleistungen von mehr als 600 tkm und mehr sind -besonders in Schweden- bei diesen Modellen keine Seltenheit. Der Benzinmotor war eine Neuentwicklung ,er arbeitet besonders "Reibungsarm",die eingebauten Dieselmotoren von VW und Renault sind weniger langlebig.

1986 kam mit dem 480 ES ein sportliches Kombi-Coupé auf den Markt, welches sich an das Design des 1800 ES anlehnte und als erster Fronttriebler des Unternehmens ein Wegbereiter für zukünftige Fahrzeuge war. Auf dessen Basis kamen 1988/89 noch zwei Mittelklasse-Limousinen in Form des 440 und 460 heraus, welche sich bewusst an die jüngere Käuferschicht richteten. Die 400er-Serie wurde in den Niederlanden gefertigt.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Volvo aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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