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Fahrberichte

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Seit genau zwei Jahrzehnten ist der multivariable Sharan einer der wichtigsten automobilen Begleiter europäischer Familien. Darüber hinaus hat der 5- bis 7- sitzige Volkswagen speziell in Asien als edler Business-Van Karriere gemacht. Jetzt debütiert eine tiefgreifend technisch weiterentwickelte Version des in der aktuellen Generation mehr als 200.000 und insgesamt über 800.000 Mal verkauften Vans. Zahlreiche Komfort- und Assistenzsysteme sind neu an Bord; viele dieser Systeme feiern ihre Premiere im Segment des Sharan. Komplett erneuert hat Volkswagen – mit dem „VW Bus“ der Erfinder des kompakten Vans – zudem das Spektrum der Infotainmentsysteme. Sie bieten ein Höchstmaß an Konnektivität, denn erstmals sind auch „MirrorLink™“, „CarPlay™“ von Apple und „Android Auto™“ von Google dabei. Im Fokus stehen zudem die neuen Motoren des Sharan: Sie verbrauchen bis zu 14,3 Prozent weniger Kraftstoff und erfüllen generell die Euro-6-Abgasnorm.

115 PS bis 220 PS. Als Motoren – zwei Benziner (TSI) und drei Diesel (TDI) – kommen ebenso starke wie effiziente Vierventil- Vierzylinder mit Turboaufladung und Direkteinspritzung zum Einsatz. Die TSI leisten 110 kW / 150 PS und 162 kW / 220 PS (plus 20 PS); der 150-PS-Motor verbraucht in Verbindung mit dem serienmäßigen Schaltgetriebe nur 6,4 l/100 km. In den Leistungsstufen 85 kW / 115 PS, 110 kW / 150 PS (plus 10 PS) und 135 kW / 184 PS (plus 7 PS) werden die TDI angeboten. Die TDI-Versionen mit 115 PS und 150 PS verbrauchen in Kombination mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe lediglich 5,0 l/100 km. Alle Diesel sind mit einem SCR-Katalysator ausgestattet. Serienmäßig an Bord aller Sharan ist zudem ein Start-Stopp-System plus Bremsenergie-Rückgewinnung. Im Hinblick auf die  Fahrzeuggröße bemerkenswert: Nahezu alle TSI-Modelle erreichen die  Effizienzklasse B (220 PS: C), die TDI-Versionen durchgängig die Effizienzklasse A. Bis auf den kleinsten Diesel lassen sich alle Aggregate mit einem automatischen 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe
(DSG) kombinieren, das ab sofort auch das kraftstoffsparende „Segeln“ ermöglicht (Auskoppeln des Motors beim Gaswegnehmen). Im Fall der 220 PS starken Topmotorisierung ist das DSG serienmäßig an Bord. Der 150-PS-TDI wird alternativ zudem als 4MOTION-Version mit Allradantrieb angeboten.

Neue Fahrerassistenzsysteme. Ein weiteres Plus an Komfort respektive Sicherheit bieten wie skizziert die im Sharan neuen Fahrerassistenzsysteme. Serienmäßig zur Ausstattung gehört die Multikollisionsbremse. Optional warnt das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist den Fahrer bei einem zu niedrigen Abstand und greift gegebenenfalls bremsend ein. Die in das System integrierte City-Notbremsfunktion ist indes bei Geschwindigkeiten bis 30 km/h aktiv und löst im Fall der Fälle automatisch eine Vollbremsung aus, um einen Unfall zu vermeiden respektive dessen Intensität zu minimieren. Erstmals wird auch die automatische Distanzregelung ACC im großen Volkswagen Van angeboten. Die elektrische Parkbremse wird fortan serienmäßig auch in den Versionen mit manuellem Getriebe um eine Auto-Hold- Funktion ergänzt; sie verhindert, dass das Fahrzeug im Stillstand oder beim Anfahren wegrollt. Optional ebenfalls neu: der Parklenkassistent der dritten Generation (assistiertes Ein- und Ausparken) sowie der Blind Spot-Sensor (warnt beim Spurwechsel vor  Fahrzeugen im toten Winkel) mit Ausparkassistent (warnt beim Rückwärtsausparken vor Fahrzeugen im Querverkehr).

Infotainmentbaukasten der zweiten Generation. Das komplett erneuerte Spektrum der Touchscreen-Infotainmentmodule umfasst das serienmäßige 5-Zoll-System „Composition Colour“ sowie die 6,5-Zoll-Systeme „Composition Media“ und „Discover Media“ (inklusive Navigation). Der Van bietet damit ein Höchstmaß an Konnektivität, da er als Novum mit den Car-Net- Funktionen „App-Connect“ und „Guide & Inform“ ausgestattet werden kann. Hinter „App-Connect“ verbergen sich die Smartphone- Schnittstellen „MirrorLink™“, „Android Auto™“ (Google) und „CarPlay™“ (Apple), über die verschiedenste Apps in das Infotainmentsystem eingespeist werden. Die Volkswagen Online- Dienste von „Guide & Inform“ bieten zudem Services wie aktuellste Stauwarnungen, Informationen zu freien Parkplätzen in
umliegenden Parkhäusern und Hinweise zu den günstigsten Tankstellen. Darüber hinaus kann das Infotainmentsystem „Discover Media“ mit „Media Control“ gekoppelt werden; über die neue App greifen die User via WLAN und Tablet auf Funktionen wie die Navigation oder den Media Player zu.

Optimiertes Ex- und Interieur. Im Detail geschärft wurde das Exterieur des Sharan: Eine prägnantere Lichtsignatur zeigen die jetzt in LED-Technik ausgeführten Rückleuchten. Hinzu kommen ein erweitertes Spektrum an Rädern – unter anderem mit neuen 16-Zoll-Leichtmetallfelgen des Typs „Jakarta“ – sowie zwei neue Außenfarben („Hudson Bay Blue Metallic“ und „Crimson Red Metallic“). Perfektioniert wurde auch das Interieur: Die drei neuen Dekore „Platinsilber“ (Serie Ausstattungslinie „Trendline“), „Piano Black“ (Serie „Highline“) und „Spiegeleiche“ (Sonderausstattung für „Comfortline“ und „Highline“) veredeln die Schalttafel und die Türverkleidungen. Modifizierte Lenkräder sowie eine Massagefunktion für die optionalen 12- Wege-Sitze optimieren die Ergonomie.

Exklusive Sondermodelle. Die Markteinführung des Sharan bereichert Volkswagen mit zwei edel individualisierten Sondermodellen: dem Sharan Ocean und Sharan Beach. Lackiert sind sie in den zwei neuen Farbtönen „Hudson Bay Blue Metallic“ (Ocean) oder „Crimson Red“ (Beach). Zur erweiterten Exterieur- Ausstattung gehören unter anderem die neu designten 16-Zoll- Leichtmetallfelgen „Jakarta“ und eine silberne Dachreling. Darüber hinaus haben die zwei Exklusivversionen die Assistenzsysteme ACC, Lane Assist, Blind Spot-Sensor plus Ausparkassistent sowie den Park Assist (Parklenkassistent inklusive ParkPilot) an Bord. Ebenfalls zur Serienausstattung gehören eigens konzipierte Sitzbezüge mit speziell auf die Außenfarbe abgestimmten Kontrastnähten, ein Multifunktionslenkrad und eine Schalthebelverkleidung mit korrespondierenden Ziernähten sowie elektrische statt manuelle Schiebetüren im Fond und die Klimaautomatik.

Die Baureihe. Der Sharan wird als 5- 6-, oder 7-Sitzer und stets mit zwei Schiebetüren angeboten. Wie einst der erste „VW Bus“, so wurde auch der Sharan nach dem Prinzip „form follows function“ konzipiert, um einen perfekt nutzbaren und sehr großen Innenraum realisieren zu können. Dank eines klaren und präzisen Designs und dem spannenden Verhältnis der Proportionen kennzeichnet den Sharan eine souveräne und unverwechselbare Präsenz. Lang ist der Van 4.854 mm, hoch 1.713 mm (ohne Dachreling) und breit 1.904 mm (mit Außenspiegeln 2.081 mm). Folge: ein dynamisches Zusammenspiel der Proportionen und eine kraftvolle Gesamtanmutung. Der Sharan gehört zu den erfolgreichsten Vans seiner Klasse. Ein Grund dafür ist seine große Variabilität und das außergewöhnlich gute Raumangebot. Die Einzelsitze der zweiten und dritten Sitzreihe werden – dank des Sitzkonzeptes EasyFold – zur Nutzung der maximalen Variabilität mit einem leicht zu bedienenden Klappmechanismus einfach im Fahrzeugboden verstaut. Die Fondsitze der zweiten Sitzreihe sind zudem längs und um 20 Grad in der Lehnenneigung einstellbar. Fakten wie zwei integrierte Kindersitze, bis zu neun Airbags und 33 Ablagen sowie beeindruckende 2.430 Liter Stauvolumen sprechen ebenfalls für sich. Darüber hinaus prägen den Sharan auch in der neusten Ausführung jene hohe Qualität, perfekte Ergonomie und intuitive Bedienbarkeit, die ihn zum erfolgreichsten deutschen Van seiner Klasse gemacht haben.

Neuer Sharan 2.0 TDI mit 150 PS verbraucht nur 5,0 l/100 km

Volkswagen bietet den Sharan mit fünf neuen, aufgeladenen Turbodirekteinspritzern an. Sie verbrauchen bis zu 14,3 Prozent weniger Kraftstoff und erfüllen die Euro-6-Abgasnorm. Die Benziner (TSI) erreichen in nahezu jeder Version die für einen großen Van  anspruchsvolle Effizienzklasse B (220 PS: C), die Diesel (TDI) sogar generell die Effizienzklasse A. Die TSI leisten 110 kW / 150 PS und 162 kW / 220 PS; der 150-PSMotor verbraucht in Verbindung mit Schaltgetriebe nur 6,4 l/100 km. In den Leistungsstufen 85 kW / 115 PS, 110 kW / 150 PS und 135 kW / 184 PS werden die TDI angeboten. Die Versionen mit 115 PS und 150 PS verbrauchen in Verbindung mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe lediglich 5,0 l/100 km. Alle Diesel sind mit einem SCRKatalysator ausgestattet. Serienmäßig an Bord ist zudem ein Start- Stopp-System plus Rekuperationsmodus (BlueMotion Technology / BMT). Bis auf den 115-PS-Diesel lassen sich alle Aggregate mit einem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) kombinieren, das ab sofort auch das kraftstoffsparende „Segeln“  ermöglicht (Auskoppeln des Motors beim Gaswegnehmen). Im Fall des 220-PS-TSI ist das DSG serienmäßig an Bord. Der 150-PS-TDI wird alternativ zudem als 4MOTION-Version mit Allradantrieb angeboten.

1.4 TSI BMT mit 110 kW / 150 PS. Der Sharan 1.4 TSI BlueMotion Technology entwickelt aus einem Hubraum von 1.395 cm3 eine Höchstleistung von 110 kW / 150 PS. Sie liegt zwischen 5.000 und 6.000 U/min an. Der innovative Downsizing-Motor verbraucht an Bord des großen Sharan im Schnitt sparsame 6,4 l/100 km (148 g/km CO2); mit dem optionalen 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) sind 6,6 l/100 km (154 g/km CO2). Im Vergleich zum identisch starken Vorgänger konnte der Verbrauch damit um 11,1 Prozent  gesenkt werden; in der DSG-Version sind es gar 13,2 Prozent. Der zwischen 1.500 U/min und 3.500 U/min durchgängig 250 Nm starke Vierventil- Vierzylinder beschleunigt den Sharan 1.4 TSI BlueMotion Technology unabhängig vom jeweils genutzten Getriebe in nur 9,9 Sekunden auf 100 km/h; die Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h (DSG: 198 km/h).

2.0 TSI BMT mit 162 kW / 220 PS. Der dynamischste aller Volkswagen Vans ist der Sharan 2.0 TSI BlueMotion Technology mit 162 kW / 220 PS. Gegenüber dem Vorgänger wurde er 15 kW / 20 PS stärker und gleichzeitig beachtliche 14,3 Prozent sparsamer. Im Schnitt verbraucht der Motor – serienmäßig kombiniert mit einem 6- Gang-Doppelkupplungsgetriebe – lediglich 7,2 l/100 km (analog 167 g/km CO2). Der intern EA888 genannte 2,0-Liter-Verzylinder gilt als Antriebslegende, da er unter anderem auch den Golf GTI  beflügelt. Den Van beschleunigt der 350 Nm starke und äußerst kultivierte Turbomotor in kurzen 7,8 Sekunden auf 100 km/h; das Volkswagen Sharan Flaggschiff ist 226 km/h schnell.

Die drei Diesel im Detail
2.0 TDI BMT mit 85 kW / 115 PS. Mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 5,0 l/100 km (130 g/km CO2) ist der 85 kW / 115 Sharan 2.0 TDI BlueMotion Technology eines der sparsamsten Modelle seiner Klasse. Gegenüber dem Vorgänger wurde der Verbrauch des 1.968 cm3 großen Turbodiesel um 9,1 Prozent gesenkt. Wie alle 2,0-Liter-TDI des Sharan besitzt auch dieser Motor zwei Ausgleichswellen und ist damit besonders laufruhig. Ab 3.500 U/min entwickelt er seine höchste Leistung. Bereits ab 1.750 U/min stellt der TDI sein maximales Drehmoment von 280 Nm zur Verfügung Die drei Diesel im Detail 2.0 TDI BMT mit 85 kW / 115 PS. Mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 5,0 l/100 km (130 g/km CO2) ist der 85 kW / 115 Sharan 2.0 TDI BlueMotion Technology eines der sparsamsten  Modelle seiner Klasse. Gegenüber dem Vorgänger wurde der Verbrauch des 1.968 cm3 großen Turbodiesel um 9,1 Prozent gesenkt. Wie alle 2,0-Liter-TDI des Sharan besitzt auch dieser Motor zwei Ausgleichswellen und ist damit besonders laufruhig. Ab 3.500 U/min
entwickelt er seine höchste Leistung. Bereits ab 1.750 U/min stellt der TDI sein maximales Drehmoment von 280 Nm zur Verfügung

2.0 TDI BMT mit 110 kW / 150 PS. Die neuen TDI des Sharan besitzen wie dargestellt zwei Ausgleichswellen. Dieses technische Feature trägt mit dazu bei, dass die Turbodiesel an Bord des Sharan im Hinblick auf ihren Komfort kaum mehr von einem Benziner zu unterscheiden sind. In der zweiten von drei Leistungsstufen entwickelt der 1.968 cm3 große TDI 110 kW / 150 PS (zwischen 3.500 und 4.000 U/min). In einem Drehzahlspektrum von 1.750 bis 3.000 U/min stellt der Motor sein Drehmomentmaximum von 340 Nm zur Verfügung. Der frontgetriebene Sharan 2.0 TDI BlueMotion Technology ist 200 km/h schnell und beschleunigt in 10,3 Sekunden auf 100 km/h. Der Verbrauch beträgt für einen Van dieser Leistungsklasse hervorragende 5,0 l/100 km (analog 130 g/km CO2) – 9,1 Prozent weniger als beim 10 PS schwächeren Vorgänger. Auf Wunsch kann dieser Sharan mit einem 6-Gang-DSG bestellt werden. In diesem Fall ist der Van 198 km/h schnell; der Durchschnittsverbrauch liegt hier bei 5,2 l/100 km (CO2-Emission: 136 g/km).

2.0 TDI BMT 4MOTION mit 110 kW / 150 PS. Als einer von wenigen Vans kann der 150 PS starke Sharan 2.0 TDI BlueMotion Technology auf Wunsch als 4MOTION-Version mit dem permanentem Allradantrieb bestellt werden. Die zulässige Anhängelast bei 12 Prozent Steigung erhöht sich mit Allradantrieb von 2.200 auf 2.400 kg (gebremst). Der allradgetriebene Sharan wird grundsätzlich als Schaltversion ausgeliefert. Einer Höchstgeschwindigkeit von 198 km/h steht hier ein ebenfalls niedriger Durchschnittsverbrauch von
5,6 l/100 km (analog 146 g/km CO2) gegenüber. Der Verbrauch der Allradversion konnte um 6,7 Prozent gesenkt werden.

 2.0 TDI BMT mit 135 kW / 184 PS. Der dritte 2.0 TDI des Sharan entwickelt in der neusten Version 135 kW / 184 PS (bei 3.500 bis 4.000 U/min) und damit 7 PS mehr als das nun abgelöste Modell. Im Drehzahlkeller von 1.750 U/min wuchtet der Turbo-Vierzylinder souveräne 380 Nm als maximales Drehmoment in Richtung des 6- Gang-Schalt- oder 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebes; bis 3.000 Nm bleibt dieser Wert konstant. Spannend ist auch hier ein Blick auf die Verbrauchswerte, die Volkswagen im Fall der Schaltversion um 8,6 und für die DSG-Variante um 10,2 Prozent senken konnte: Der 215 km/h schnelle Sharan 2.0 TDI BlueMotion Technology (DSG: 213 km/h) verbraucht in dieser Leistungsklasse in beiden Getriebeversionen 5,3 l/100 km; dieser Wert entspricht einer CO2- Emission von 138 g/km. Nach nur 8,9 Sekunden ist der Sharan in der stärksten TDI-Version 100 km/h schnell.

SCR-Katalysator. Alle Sharan TDI sind mit einem Oxidationskatalysator und Dieselpartikelfilter samt SCR-Systems (Selective Catalytic Reduction / selektive katalytische Reduktion) ausgerüstet. Das SCR-System wandelt die Stickoxide (NOx) im Abgas unter Einsatz eines speziell beschichteten Dieselpartikelfilters – dem eigentlichen SCR-Katalysator – zu Stickstoff (N2) und Wasser (H2O) um. Diese Umwandlung erfolgt unter Einsatz des synthetisch hergestellten Ad- Blue, das in einem 17-Liter-Tank mitgeführt wird und im Sharan nur alle 10.000 Kilometer nachgefüllt werden muss. Der Fahrer eines Sharan TDI kann das AdBlue bei Bedarf sehr einfach selbst nachfüllen; der Zugang zum separaten Tank befindet sich im Kofferraum. Erhältlich ist das AdBlue bei den Volkswagen Werkstätten und an
Tankstellen.

Elektronische Systeme sorgen für ein Plus an Sicherheit

Im Hinblick auf die Sicherheit von Automobilen differenzieren Experten zwischen einem aktiven und einem passiven Bereich. Die aktive Sicherheit wird durch technische Komponenten wie die Bremsen, das Fahrwerk und Assistenzsysteme wie das ESC (Electronic Stability Control) beeinflusst. Der Karosserieaufbau und Features wie die Airbags wirken sich indes auf das Niveau der passiven Sicherheit aus. In beiden Bereichen der Sicherheit gab es in den letzten 20 Jahren gewaltige Fortschritte; insbesondere die Einführung des ESC (aktive Sicherheit) und der Einsatz von hoch- und höchstfesten Stahlsorten für die heute extrem crashsicheren Karosserien (passive Sicherheit) können rückblickend als Revolution der automobilen Sicherheit eingestuft werden. Aktuell verbessern neueste Assistenzsysteme insbesondere die aktive Sicherheit. Und genau dies gilt auch für den aktuellen Sharan. Einige seiner Assistenzsysteme – etwa die Multikollisionsbremse – sind erstmals in diesem Segment verfügbar. Neue Technologien perfektionieren zudem den Komfort.

Neue Fahrerassistenzsysteme. Serienmäßig an Bord ist die neue Multikollisionsbremse. Optional warnt das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist den Fahrer bei einem zu niedrigen Abstand und greift gegebenenfalls bremsend ein. Die in das System integrierte City-Notbremsfunktion leitet indes bei Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h automatisch eine Vollbremsung ein, falls in der Stadt eine Kollision droht. Erstmals ist die automatische Distanzregelung ACC im großen Volkswagen Van verfügbar. Die elektrische Parkbremse wird fortan serienmäßig auch im Fall der Versionen mit manuellem Getriebe um eine Auto-Hold-Funktion ergänzt; sie verhindert, dass das Fahrzeug im Stillstand oder beim Anfahren wegrollt. Ebenfalls neu im optionalen Ausstattungsspektrum: der Parklenkassistent der
dritten Generation (assistiertes Ein- und Ausparken) sowie der Blind Spot-Sensor (warnt beim Spurwechsel vor Fahrzeugen im toten Winkel) mit Ausparkassistent (warnt beim Rückwärtsausparken vor Fahrzeugen im Querverkehr); ist zudem Lane Assist an Bord, wird der mit der Funktionalität des Blind Spot-Sensors vernetzt. Vom Vorgänger übernommen wurden innovative Technologien wie die automatischen Fernlichtregulierungen Light Assist (Basis-Version) und Dynamic Light Assist (in Verbindung mit Xenon), die Rückfahrkamera
Rear View und die Verkehrszeichenerkennung.

Multikollisionsbremse. Ein neues serienmäßiges Assistenzsystem  des Sharan ist die Multikollisionsbremse. Sie bremst das verunfallte Fahrzeug automatisch ab, um die noch vorhandene kinetische Energie signifikant zu reduzieren. Die Auslösung der  Multikollisionsbremse basiert auf der Erkennung einer primären Kollision durch die Airbagsensorik. Die Verzögerung des Vans mittels Multikollisionsbremse wird durch das ESC-Steuergerät auf max. 0,6 „g“ begrenzt. Dieser Wert entspricht dem Verzögerungsniveau des ebenfalls im Sharan neuen Front Assists; damit ist die Beherrschbarkeit des Autos durch den Fahrer auch im Fall der automatischen Bremsung sichergestellt. Die Multikollisionsbremse kann vom Fahrer jederzeit „übersteuert“ werden; gibt er etwa erkennbar Gas, wird die Multikollisionsbremse deaktiviert. Abgeschaltet wird das automatische System ebenfalls, wenn der Fahrer selbst eine Vollbremsung mit noch stärkerer Verzögerung einleitet. Grundsätzlich führt das Assistenzsystem eine Bremsung bis auf eine Restgeschwindigkeit von 10 km/h aus; dieses Tempo ist geeignet, um nach dem Bremsvorgang einen sicheren Standort anzusteuern.

Front Assist inklusive City-Notbremsfunktion. Der Front Assist ist ein System zur Warnung und automatischen Bremsung bei einer drohenden Kollision. Ein Systembestandteil des Front Assist ist die City-Notbremsfunktion. Während der Front Assist bei höheren Geschwindigkeiten vor zu dichtem Auffahren und Kollisionen warnt und im Bedarfsfall automatisch das Fahrzeug verzögert, übernimmt das City-Notbremssystem diese Aufgabe im Stadtverkehr. Und so funktioniert das System:

  •  Sicherheit auf der Autobahn. Der Front Assist nutzt einen in die Frontpartie integrierten Radarsensor, um permanent den Abstand zum vorausfahrenden Verkehr zu überwachen. Das System unterstützt den Fahrer in kritischen Situationen, in dem es die Bremsanlage vorkonditioniert und mittels optischer und akustischer Warnung sowie in einer zweiten Stufe durch einen kurzen Warnruck auf eine notwendige Reaktion hinweist. Bremst der Fahrer zu schwach, erzeugt der Front Assist so viel Bremsdruck, wie zur Vermeidung einer Kollision notwendig wäre. Sollte der Fahrer gar nicht reagieren, verzögert der Front Assist automatisch. Ein Systembestandteil ist die City- Notbremsfunktion.
  • Sicherheit in der Stadt. Die City-Notbremsfunktion ist eine Systemerweiterung des Front Assist und überwacht – bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h – den Raum vor dem Sharan. Im Notfall bremst das System den Van automatisch ab.

Automatische Distanzregelung ACC. Das ACC nutzt einen in die Frontpartie des Sharan integrierten Radarsensor. Der Fahrer kann die zu regelnde Geschwindigkeit im Bereich von 30 bis 160 km/h vorgeben. ACC arbeitet mit manuellem Getriebe und mit DSG (Doppelkupplungsgetriebe). Bei allen Sharan mit DSG bremst ACC komfortabel hinter einem anhaltenden Fahrzeug bis zum Stillstand ab; nach der Freigabe durch den Fahrer fährt ACC in Verbindung mit DSG auch automatisch wieder an. ACC hält die vorgegebene
Geschwindigkeit sowie einen vorgewählten Abstand und verzögert, beziehungsweise beschleunigt automatisch im fließenden Verkehr. Die Systemdynamik kann durch die Auswahl eines Fahrprogramms bzw. über die optionale Fahrprofilauswahl individuell variiert werden.

Blind Spot-Sensor. Der neue Blind Spot-Sensor macht den Sharan Fahrer durch ein LED-Symbol im äußeren Bereich der Außenspiegel auf Fahrzeuge aufmerksam, die sich im toten Winkel seitlich neben dem Van befinden oder von hinten nähern. Sobald das der Fall ist, leuchtet das Symbol auf; betätigt der Fahrer zudem den Blinker in Richtung des erkannten Fahrzeugs, blinkt das Symbol als weitere Warnstufe. Das Risiko gefährlicher Spurwechselsituationen wird dadurch reduziert. Mittels Radarsensoren „überwacht“ das ab 30 km/h automatisch aktive System einen Umfeldbereich von rund 20 Metern. Wer sich für den Blind Spot-Sensor entscheidet, hat automatisch auch den Ausparkassistent an Bord des Sharan.

Ausparkassistent. Ein weiteres Plus an Sicherheit bietet der Ausparkassistent; er wird in Kombination mit dem Blind Spot-Sensor angeboten. Der Ausparkassistent entschärft das rückwärts Ausparken aus Einfahrten und Parkbuchten, die im rechten Winkel zur Straße
liegen. Die Innovation dabei: Das System „erkennt“ nicht nur direkt hinter dem Sharan stehende oder fahrende Fahrzeuge, sondern auch solche, die sich von der Seite her nähern und damit für den Fahrer kaum auszumachen sind. Das radarbasierte Sensormodul registriert sogar Objekte in einem Abstand von bis zu 40 Metern und erkennt sich bewegende Objekte ab 4 km/h. Droht eventuell eine Kollision, gibt das System eine akustische Warnung ab. Falls die Situation durch den Fahrer respektive den anderen Verkehrsteilnehmer nicht entschärft wird oder die Gefahr einer direkten Kollision besteht, aktiviert der Ausparkassistent automatisch einen Bremseingriff.

Lane Assist. Der Blind Spot-Sensor mit Ausparkassistent ist als weitere Ausbaustufe auch in Kombination mit dem kamerabasierten Spurhalteassistent Lane Assist erhältlich. In diesem Fall wird bei einer Lenkbewegung in Richtung Gefahrenseite die Warnstufe aktiviert
(selbst ohne Blinkersetzung) und bei einem beginnenden Spurwechsel aktiv vom Fahrzeug gegengelenkt. Der Fahrer behält auch in diesem Fall die Hoheit über das Assistenzsystem; durch einen aktiven Lenkeingriff übersteuert er das System.

Park Assist. Der Park Assist macht es möglich, in alle parallel- und quer zur Fahrbahn angeordneten Parklücken halbautomatisch einzuparken; darüber hinaus wird auch das Ausparken aus parallel angeordneten Parklücken angeboten. Im Fall von quer angeordneten Parklücken wird nun zudem nicht nur das rückwärts Einparken unterstützt, sondern auch das halbautomatische vorwärts Parken.

Funktionsweise. Nach der Aktivierung via Park Assist-Taste muss der Fahrer lediglich Gas und Bremse sowie die Schaltung (samt Kupplung beim manuellen Getriebe) betätigen, während der Park Assist den Sharan automatisch in die Parklücke dirigiert. Das System erkennt eigenständig die Art der Parklücke und leitet die entsprechenden Manöver ein; der Fahrer wird parallel über die Multifunktionsanzeige informiert und mit Hinweisen versorgt. Über die Aktivierungstaste für den Park Assist kann der Fahrer unter den automatisch erkannten Parklücken manuell den gewünschten Parkplatz auswählen. Die Grundfunktionen des Park Assist werden zudem durch den Einsatz einer Umfeldkarte verbessert. Über drehrichtungsgebende Sensoren in allen vier Rädern ist die genaue Positionsbestimmung des Sharan möglich, sodass exakter denn je geparkt werden kann.

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Mehr Leistung, aber bis zu 19 Prozent sparsamer: Sportwagen-Bestseller Scirocco mit komplett neuer Motorenrange

1974, vor exakt 40 Jahren, debütierte auf dem Genfer Automobilsalon die erste Generation des Scirocco. Seitdem bereichert das Coupé als agiler, stilsicherer und bezahlbarer Sportwagen das Leben all jener Autofahrer, die Freude an der Dynamik haben. Jetzt präsentiert Volkswagen – erneut in Genf – in einer Weltpremiere die neueste Generation der mehr als eine Million Mal verkauften Ikone. Sie wurde technisch und optisch weiterentwickelt. Beispiel Motoren: Die insgesamt sechs Turbodirekteinspritzer gehören den neuesten Generationen der Volkswagen Vierzylindermotoren an und erfüllen durchgängig die Abgasnorm EU 6; darüber hinaus wurden sie um bis zu 19 Prozent sparsamer. Serienmäßig besitzen nun alle Scirocco bis zu einer Leistung von 162 kW / 220 PS ein Start-Stopp-System und einen Rekuperationsmodus. Das Leistungsspektrum der vier TSI (Benziner) und zwei TDI (Diesel) reicht in Europa von 92 kW / 125 PS bis 206 kW / 280 PS. Alle Motoren kennzeichnet trotz des reduzierten Verbrauchs ein Leistungsplus. Den größten Sprung machen der neue Scirocco 2.0 TSI mit 132 kW / 180 PS (zuvor 1.4 TSI mit 118 kW / 160 PS) und der 280 PS starke Scirocco R (zuvor 195 kW / 265 PS).

Exterieur geschärft, Interieur aufgeladen.
Äußere Kennzeichen des Scirocco „2014“ sind seine neu gestalteten Front- und Heckpartien inklusive neu konzipierter H7-Scheinwerfer oder Bi- Xenonscheinwerfer und LED-Rückleuchten. Das hintere und jetzt schwenkbare VW-Zeichen wurde als Griff zum Öffnen der Heckklappe ausgelegt. Im serienmäßig mit Sportsitzen und Ledersportlenkrad ausgestatteten Interieur setzt sich der Sportwagen unter anderem mit neuen Stoffen und Farben in Szene. Zu den neuen technischen Features zählen das eigens auf den Scirocco  zugeschnittene Soundsystem Dynaudio Excite und der Parklenkassistent (ParkAssist). Ebenfalls neu an Bord: serienmäßige Zusatzinstrumente (Ladedruck, Stoppuhr, Motoröltemperatur) als Hommage an den Ur-Scirocco.

Scirocco kommt im Sommer auf den Markt.
Volkswagen produziert auch den neuesten Scirocco in seinem portugiesischen Werk bei Lissabon. Von dort aus wird der Sportwagen ab Mitte August zuerst  in Europa durchstarten. Kurz danach folgen weitere Volumenmärkte wie China, Argentinien, die Türkei, Australien, Russland und Südkorea.

Das Exterieur des Scirocco
Design-Dynamik. Das Design bildet die optische Klammer für das sportliche Gesamtpaket des Scirocco: Mit seiner unverwechselbaren Silhouette, dem charakteristischen Heck, der souveränen Frontpartie und seinen knackigen Proportionen zeigt das Coupé auch optisch,
dass dieses Auto ein hohes Maß an Agilität und damit Fahrspaß bietet. Wie schon die erste Scirocco Generation, so gilt auch die dritte Serie des Sportwagens als stilistische Ikone. Grund genug, das Design des Scirocco – zwar auf den ersten Blick als „neu“ erkennbar – behutsam zu schärfen und so den Charakter weiterzuentwickeln.

Neue Frontpartie. Präzise gezeichnete Linien, eine komplett neue Lichtsignatur der Scheinwerfer sowie aerodynamische „Blades“ (schmale Aerodynamikelemente im Stile des Golf GTI) seitlich im Stoßfänger fügen sich zu einer neuen Frontpartieoptik. Deutlicher konturiert und breiter wirkt der neue Scirocco zudem durch in Wagenfarbe lackierte statt schwarz gehaltene Flächen im Stoßfänger. Bei hellen Lackfarben bilden die schmalen „Blades“ und ein schwarzer, nach oben hin offener Rahmen im Stoßfänger einen markanten Kontrast. Ebenfalls in schwarz gehalten und neu gestaltet sind der große Kühllufteinlass im unteren Bereich der Fronpartie und der obere Lufteinlass. Zusammen mit dem XL1 und dem Beetle ist der Scirocco zudem der einzige Volkswagen, bei dem sich das VWZeichen auf der Motorhaube befindet. Um die Frontpartie besser vor Parkschäden zu schützen, gibt es den ParkPilot (akustische Abstandswarnung) nun auch für den vorderen Stoßfänger.

Neue Scheinwerfer. Typisch für jeden Volkswagen ist ein markantes Lichtdesign. Beim neuen Scirocco ist dieser illuminierte Fingerabdruck besonders interessant, wenn die neuen Bi-Xenonscheinwerfer an Bord sind: Unterhalb des Xenon-Moduls haben die Ingenieure und Designer eine schmale, gewölbte LED-Kontur integriert, die wie ein Augenlid wirkt und als Tagfahrlicht fungiert. Separat in den Außenbereichen des Stoßfängers sind die Blinker, die Nebelscheinwerfer und – in der Basisausstattung – die Tagfahrlichter untergebracht. Optisch voneinander getrennt werden sie durch die „Blades“. Zusammen mit der in Wagenfarbe lackierten Verkleidung des unteren Kühllufteinlasses ergibt sich einmal mehr eine deutliche Betonung der Wagenbreite. Durch das neue Design scheint der Scirocco zudem noch tiefer auf der Straße zu liegen.

Neue Heckpartie. Die Design-DNA der Marke definiert, dass die Breite des Fahrzeugs im Front- und Heckbereich durch den Einsatz horizontaler Gestaltungsmerkmale betont wird. Beim neuen Scirocco wird diese Wirkung über komplett neu gestaltete  LED-Rückleuchten und eine ebenfalls neue Heckklappe weiter verstärkt. Die zur Fahrzeugmitte hin trapezförmig konturierten Rückleuchten mit ihrer Cförmigen Lichtkontur ragen nun weiter in die Heckklappe hinein; die wiederum ist mit einer horizontalen Lichtkante unterhalb der Scheibe ausgestattet. In dieses kraftvolle und präzise Design passt ein neuer, schwarzer Diffusor, durch den der Stoßfänger weniger hoch und der  Wagen im Hinblick auf die Proportionen insgesamt flacher aussieht. Praktisch: Wie eingangs dargestellt, schwenkt das VW-Emblem bei Druck um die Mittelachse nach oben, um so als (vor Schmutz geschützter) Griff zum Öffnen der Heckklappe zu dienen. Ebenfalls serienmäßig in LED-Technik ausgeführt: die Kennzeichenbeleuchtung.

Neue Räder und Farben. In der Silhouette fallen die neu designten 17- (Typ „Shanghai“) und 18-Zoll-Leichtmetallräder (Typ „Lisboa“ und „Salvador“) auf. Serienmäßig ist der Scirocco mit 17-Zoll- Leichtmetallfelgen des Typs „Long Beach“ und 205er Reifen  ausgestattet (ab 110 kW 225er Reifen). Optional kann das Coupé – und auch das ist neu – unter anderem mit der legendären 18- oder 19- Zoll-Leichtmetallfelge „Talladega“ bestellt werden, die zuvor dem Scirocco R vorbehalten war. Neu im Programm sind zudem fünf der insgesamt 13 Farben: die drei Uni-Lacke „Pure White“, „Flash Rot“ und „Uranogrey“ sowie die Metallicfarben „Ultra Violet“ und „Pyramid Gold“.

Exterieur des Scirocco R. Traditionell eigenständige Design- und Ausstattungselemente prägen das Topmodell der Baureihe: den Scirocco R. Dies gilt ebenso für die Gestaltung der Front- und Heckschürzen in einer Motorsportoptik sowie die Räder. Vorn fallen dabei besonders die drei großen, schwarz glänzenden Lufteinlässe, die serienmäßigen Bi-Xenonscheinwerfer, die LED-Tagfahrlichter und die LED-Blinker auf. Seitlich sind es unter anderem die Außenspiegelgehäuse in „Chrom matt“, die Schwellerverbreiterungen im „R“ Styling und die schwarz lackierten Bremssättel mit „R“ Logo. Hinten gehören zu den Insignien des „R“ nach wie vor die verchromten Abgasendrohre (je eines links und rechts) und der größere Dachkantenspoiler; neu im Heckbereich sind indes die großen Luftaustrittsöffnungen
im Stoßfänger zu nennen. Ebenfalls neu gestaltet wurde die 18-Zoll-Serienfelge des Scirocco R. Sie trägt die Bezeichnung „Cadiz“; optional kann diese Leichtmetallfelge auch in einer 19- Zoll-Dimension bestellt werden.

Das Interieur des Scirocco
Zusatzinstrumente wie einst der Ur-Scirocco. Die neue Version des Scirocco wurde auch im Interieur in vielen Bereichen weiterentwickelt. So fällt sofort der optimierte Schalttafelschnitt auf der Beifahrerseite ins Auge, der mit einer markanten horizontalen Kante das Volumen der Armaturen optisch strafft. Die Blenden der Luftausströmer sowie die zentrale Blende um die Navigationseinheit in Aluoptik sind jetzt bündig in die Schalttafel eingelassen und unterstreichen damit die sehr gute Verarbeitungsqualität und die hohe Wertigkeit
im Innenraum. Analog zu Modellen wie dem Golf GTI ist der Scirocco nun zudem mit einem neuen Kombiinstrument in Tubenoptik ausgestattet; die Instrumente sind mit einer neuen Grafik versehen und edel in einer Aluminium-Optik eingefasst. Ebenfalls vom Golf GTI abgeleitet wurde das Design der Lenkräder. Serienmäßig an Bord sind darüber hinaus drei oberhalb der Mittelkonsole integrierte Zusatzinstrumente: Ladedruck, Stoppuhr und Motoröltemperatur. Sie sind eine Hommage an den ersten Scirocco, bei dem je nach Ausstattungsversion zwei Zusatzinstrumente weiter unten in der Mittelkonsole eingebaut waren. Selbstverständlich ist darüber hinaus auch der neue Scirocco wieder mit serienmäßigen Features wie einer Klimaanlage, dem Berganfahrassistenten, elektrischen Fensterhebern und Sportsitzen ausgestattet.

Sportliche Dekore, Stoffe und Farben. Im Bereich des Handbremshebels gibt es jetzt ein nun per Jalousie schließbares Staufach. Das neue Dekor mit der Bezeichnung „Checkered Black“ in der Mittelblende schlägt nicht zufällig eine optische Brücke in die Welt des Golf GTI. Neu gestaltet wurden last but not least die Sitze mit den hier angebotenen Bezugsmaterialien. Neu sind dabei der Stoff „Matthew“ (ein Karo-Design mit titanschwarzen Sitzaußenflächen), die Alcantara-Bezüge „Greg“ in den Farbtönen „Ceramique“, „Deep Mocca“ und „Titanschwarz“ sowie die Farbvarianten „Ceramique“, „Sioux“ und „Schwarz in Carbonstyle“ für die Lederausstattung „Vienna“. Ebenfalls neu: das zusätzlich zu „Schwarz“ angebotene helle Ausstattungs-Trim „Ceramique“ für den unteren Teil der Schalttafel,
der Türverkleidungen und der Mittelkonsole.

Interieur des Scirocco R. Analog zum Exterieur kennzeichnet auch das Interieur des Scirocco R die Handschrift der Volkswagen R GmbH. Zu den individualisierten Features gehören die Sitzbezüge „Race“ mit „R“ Logo und kristallgrauen Ziernähten, der schwarze Dachhimmel, Dekoreinlagen in „Carbon Race“, Applikationen in hochglänzendem „Piano Black“ (Radioblende, Multifunktions-Leder- Sportlenkrad und Türzuziehgriffe) und Pedale in Edelstahl. Tradition haben zudem die blauen Zeiger der spezifischen „R“ Instrumente und
die Türeinstiegsleisten in Aluminium mit „R“ Logo.

Die Motoren des Scirocco
Bis zu 19 Prozent sparsamer. Der in Genf als Weltpremiere vorgestellte Scirocco des Jahres 2014 wird mit dem neuesten Stand der Volkswagen Vierzylindermotoren ausgeliefert. Die perfektionierten respektive neuen Turbodirekteinspritzer erfüllen durchgängig die strenge Abgasnorm EU-6; darüber hinaus wurden sie um bis zu 19 Prozent sparsamer. Alle Motorversionen kennzeichnet trotz des reduzierten Verbrauchs ein Leistungsplus. Serienmäßig besitzen alle neuen Scirocco bis zu einer Leistung von 162 kW / 220 PS zudem
ein Start-Stopp-System und einen Rekuperationsmodus. Bis auf die Grundmotorisierung (1.4 TSI) können alle Antriebsversionen des Scirocco optional mit einem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) kombiniert werden.

Benziner leisten zwischen 125 PS und 280 PS. Das Leistungsspektrum der vier TSI (Turbobenzindirekteinspritzer) erstreckt sich von 92 kW / 125 PS über 132 kW / 180 PS und 162 kW / 220 PS bis hin zum nun 206 kW / 280 PS starken Ausnahmemotor des Scirocco R. Erstmals bei Volkswagen kommt dabei der 125 PS starke 1.4 TSI zum Einsatz; die Grundmotorisierung verbraucht 1,0 Liter weniger als der Vorgänger und beschleunigt den Scirocco auf bis zu 203 km/h. Neu im Programm des Coupés ist zudem der 180 PS starke 2.0 TSI, der in Europa dem 1.4 TSI mit 118 kW / 160 PS folgt. Obwohl der neue Motor 20 PS mehr Leistung entwickelt und den Scirocco bis zu 227 km/h schnell macht (Vorgänger: 218 km/h), ist er gegenüber der 160-PS-Version um 0,6 Liter sparsamer. Ebenfalls neu an Bord des Coupés ist der vom Golf GTI adaptierte 2.0 TSI mit 220 PS; eine Verbrauchsreduzierung von 1,4 Litern gegenüber dem Vorgänger entspricht den besagten 19 Prozent. Mit diesem Motor beschleunigt der Scirocco 2.0 TSI in nur 6,5 Sekunden auf 100 km/h und ist im Fall der handgeschalteten Version 246 km/h schnell. Nochmals zügiger absolviert der neue Scirocco R den Sprint auf 100 km/h: Mit DSG an Bord verstreichen nur 5,6 Sekunden, bis der Sportwagen 100 km/h schnell ist.

Diesel entwickeln 150 PS und 184 PS. Die zwei TDI des Scirocco leisten jetzt 110 kW / 150 PS und 135 kW / 184 PS. Beide Motoren sind mit 4,1 l/100 km (150 PS) respektive 4,3 l/100 km extrem sparsam. Die Verbrauchsreduzierung gegenüber den schwächeren Motoren des Vorgängers beträgt bei beiden TDI 0,8 Liter. Die drehmomentstarken Turbodiesel (340 Nm und 380 Nm) machen den Scirocco zu einem ausgesprochen sportlichen Auto: Mit dem 184-PS-Motor sprintet das Coupé in nur 7,5 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 230 km/h.

Vier TSI und zwei TDI. Die Motoren mit ihren Leistungsdaten, Leistungszuwächsen und Verbrauchswerten (manuelle 6-Gang-Getriebe) im Überblick:
1.4 TSI: 92 kW / 125 PS (+ 3 PS); 5,4 l/100 km / 125 g/km CO2.
2.0 TSI: 132 kW / 180 PS (+ 20 PS); 6,0 l/100 km / 139 g/km CO2.
2.0 TSI: 162 kW / 220 PS (+ 10 PS); 6,0 l/100 km / 139 g/km CO2.
2.0 TSI: 206 kW / 280 PS (+ 15 PS); 8,0 l/100 km / 187 g/km CO2.
2.0 TDI: 110 kW / 150 PS (+ 10 PS); 4,1 l/100 km / 107 g/km CO2.
2.0 TDI: 135 kW / 184 PS (+ 7 PS); 4,3 l/100 km / 111 g/km CO2.

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Im Juli präsentierte Volkswagen den neuen Passat als Weltpremiere in Potsdam. Soeben feierte die achte Generation des Bestsellers seine Messepremiere als eines der Highlights auf dem Pariser Automobilsalon. Und schon geht es weiter: Mitte November wird der neue Passat zuerst in Deutschland auf den Markt kommen; bereits in der Woche darauf beginnt die europaweite Markteinführung. Weitere internationale Märkte sowie die rechtsgelenkten Versionen folgen sukzessive ab 2015. Alles an diesem Auto ist neu. Sein Design, seine Technologien, seine Motoren, seine Möglichkeiten. Maßstäbe setzt der Passat zudem mit einem um bis zu 85 kg reduzierten Leergewicht und seinen um bis zu 20 Prozent niedrigeren Verbrauchswerten. Erstmals wird es darüber hinaus eine Version mit Plug-In-Hybridantrieb geben: den Passat GTE.

22 Millionen Mal gebaut. Mit dem Passat der achten Generation debütiert die neueste Version eines Weltbestsellers. Inklusive aller Derivate nahezu 22 Millionen Mal gebaut. Allein 2013 entschieden sich über 1,1 Millionen Menschen für ein Modell dieser Baureihe. Theoretisch wurde im letzten Jahr alle 29 Sekunden irgendwo auf dem Globus ein Passat respektive Magotan (China) verkauft. 2 Passat pro Minute, 126 in der Stunde und mehr als 3.000 am Tag. An jedem Tag. Der Passat von Volkswagen ist das erfolgreichste Modell des Konzerns.

Positionierung und Design
Exterieur. Das Design des neuen Passat verbindet stilvolle Klarheit mit einem hohen Maß an Kraft. Ein Design, das nicht modisch ist, sondern zeitgemäß. Ein Design, das nicht beliebig ist, sondern expressiv. Ein Design, bei der jede Linie bewusst gesetzt ist. Ein Design, das seine Zeit prägen wird. Der neue Passat entstand auf der Basis des modularen Querbaukastens – dank dieser Plattform konntendie Proportionen deutlich dynamischer ausgelegt (u.a. niedrigere Karosserie, längerer Radstand, größere Räder) und gleichzeitig das Package verbessert werden. Unter Beibehaltung aller funktionalen Tugenden hat der Passat dabei merklich an Charisma, Exklusivität und Dynamik gewonnen. Dank seiner neu entwickelten LED-Scheinwerfer (Serie ab „Highline“) und der generell serienmäßigen 00LED-Rückleuchten zeigt der Passat selbst bei Nacht eine unverwechselbare Optik. Fakt ist, dass Volkswagen mit dem neuen Passat eine Limousine und einen Variant auf die Räder gestellt hat, deren Klarheit und Kraft eine Brücke in die nächst höhere Klasse schlagen. Der erfolgreichste europäischeGeschäftswagen wird damit zum Grenzgänger zwischen der Mittel- und oberen Mittelklasse, zwischen dem B- und C-Segment.

Interieur.
Analog zum expressiven Exterieur entwickelten die Designer einen Innenraum, dessen Ästhetik, Klarheit und Wertigkeit stimmig mit dem hochwertigen Gesamtkonzept des achten Passat 0korrespondiert. Aufgrund zahlreicher neuer Designlösungen wie einem prägnanten Horizontalband mit durchgehenden Luftausströmern und Technologien wie einem Active Info Display (interaktiv digitale Instrumente), einem Head-up-Display oder einer als extrem flachen Streifen ausgeführten Ambientebeleuchtung präsentiert sich auch das Interieur avantgardistischer und exklusiver als je zuvor.

Assistenz-und Antriebssysteme
Mehr Komfort und Sicherheit. Neue Assistenz-, Infotainment- und Komfortsysteme machen die individuelle Mobilität nachhaltiger, vernetzter, kommunikativer, fahraktiver und nochmals sicherer. Der Passat avanciert dabei zu einem Allrounder, dessen Technologien die Segmentgrenzen auflösen. Zu diesen Technologien gehören – neben dem Active Info Display und Head-up-Display – Systeme wie ein App-basiertes Rear Seat Entertainment für Tablet-Computer, der Front Assist plus City-Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung sowie drei Weltneuheiten: der Emergency Assist (Fahrzeugstopp im Notfall), der Trailer Assist (assistiertes Rangieren mit Anhänger) und der Stauassistent.

Zehn TSI- und TDI-Motoren.
Der neue Passat wird mit zehn direkteinspritzenden Turbomotoren (Benziner / TSI und Diesel / TDI) und einem Leistungsspektrum von 88 kW / 120 PS bis 206 kW / 280 PS zu haben sein. Alle Antriebssysteme sind neu an Bord des Passat. Der Verbrauch der Motoren
und analog auch deren CO2-Emissionen konnten um bis zu 20 Prozent gesenkt werden. Alle Versionensind mit einem Start-Stopp-System plus Rekuperationsmodus ausgestattet. Für jede Motorvariante steht optional und im Fall der Topmotorisierungen gar serienmäßig ein Doppelkupplungsgetriebe (DSG) zur Verfügung.


Plug-In-Hybrid mit 160 kW / 218 PS.
Erstmals wird es für die Baureihe einen Plug-In-Hybridantrieb geben (115-kW-TSI plus 85-kW-E-Maschine und extern aufladbarer Batterie): den Passat GTE. Mit einer Systemleistung von 160 kW / 218 PS ist er der bislang stärkste Plug-In-Hybrid von Volkswagen. Über eine Reichweite von bis zu 50 km kann dieser Passat als Zero-Emission-Vehicle rein elektrisch gefahren werden.


TSI – die Ottomotoren im Überblick.
Bei den Benzinern beginnt das Angebot mit 92 kW / 125 PS. In der nächsten Leistungsstufe folgt ein 110 kW / 150 PS starker TSI mit aktiver Zylinderabschaltung (ACT); der aufgeladene 1,4-Liter-Direkteinspritzer setzt sich mit einem Verbrauch von 4,9 l/100 km
in Szene (analog 115 g/km CO2) – 1,3 l/100 respektive 20 Prozent weniger als der vergleichbare Vorgänger. Die weiteren Leistungsstufen: 132 kW / 180 PS, 162 kW / 220 PS und 206 kW / 280 PS. Der TSI des Plug-In-Hybrid leistet wie skizziert 115 kW / 156 PS. Die Modelle mit 220 PS und 280 PS sowie der Passat GTE sind generell mit DSG ausgestattet.


Hightech-TDI mit 240 PS.
Ein antriebstechnisches Highlight ist der stärkste jemals von Volkswagenangebotene Vierzylinder-Turbodieseldirekteinspritzer (TDI): ein neuer 2,0-Liter-Bi-Turbomotor mit 176 kW / 240 PS, der lediglich 5,3 l/100 km verbraucht (analog 139 g/km CO2). Mit diesem Motor erreicht die Limousine eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h; im Fall des Variant sind es 238 km/h. Aufgrund des hohen maximalen Drehmoments von 500 Nm wird der 240-PS-Passat serienmäßig mit 4MOTION-Allradantrieb und einem neuen 7-Gang-DSG ausgestattet.


TDI – die Dieselmotoren im Überblick
Im Bereich der Diesel startet das Motorenprogramm zur Markteinführung mit zwei 2.0 TDI: einer 110 kW / 150 PS starken Version (Verbrauch: 4,1 l/100 km, analog 108 g/km CO2) und der TDI-Spitzenmotorisierung (176 kW / 240 PS). Ebenfalls noch 2014 werden ein 1.6 TDI mit 88 kW / 120 PS und ein 2.0 TDI mit 140 kW / 190 PS folgen. 2015 wird zudem der Passat TDI BlueMotion als nochmals sparsameres Modell mit ebenfalls 88 kW / 120 PS auf den Markt kommen.


Drei Ausstattungslinien.
Volkswagen wird den neuen Passat wie den Vorgänger in den drei Ausstattungsversionen Trendline, Comfortline und Highline auf den Markt bringen. Bereits der PassatTrendlineist umfangreich ausgestattet: 16-Zoll-Räder mit 215er Reifen und LED-Rückleuchten kennzeichnen das Exterieur. Im Interieur gehören Features wie die vordere Mittelarmlehne mit Ablagefachund die Höheneinstellung für die Vordersitze zur Ausstattung. Funktionsseitig dabei: Keyless- Go (Taste zum Starten und Stoppen des Motors),  Müdigkeitserkennung, Multikollisionsbremse,Reifenkontrollanzeige, das Radiosystem „Composition Colour“ mit 5-Zoll-Touchscreen, die Multifunktionsanzeige „Plus“, Tagfahrlicht, Berganfahrassistent, Auto-Hold-Funktion, Freilauf (bei DSG) und Klimaanlage. Alle Modelle verfügen zudem über ein Start-Stopp-System und den Rekuperationsmodus. Der noch exklusiver ausgestattete Passat Comfortline hat darüber hinaus serienmäßige Details wie den Front Assist inklusive City-Notbremsfunktion an Bord. Im Fall der Topversion – dem
Passat Highline – sind neben klassischen Dingen wie einer Leder-Alcantara-Ausstattung selbst die LED-Scheinwerfer schon im Ausstattungsumfang enthalten.

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Neuer Jetta startet zuerst in den USA:

Volkswagen präsentiert besten Jetta aller Zeiten

Neuer TDI Clean Diesel mit 150 PS erreicht auf dem Highway 46 mpg Neuer Jetta in Deutschland ab sofort mit exklusiverem Ausstattungsspektrum.

Zehn wichtige Fakten zur Weltpremiere des neuen Jetta:

1. Front- und Heckpartie des Jetta mit neuem Design.

2. Jetta mit komplett neu entwickeltem 2.0 TDI Clean Diesel (110 kW / 150 PS) erfüllt strengste Abgasnormen der Welt.

3. Verbrauch aller Motorversionen durch eine um 10 Prozent verbesserte Aerodynamik und einen reduzierten Rollwiderstand weiter gesenkt.

4. Neu: Blind Spot Detection entschärft den toten Winkel.

5. Neu: Rear Traffic Alert macht rückwärts Ausparken sicherer.

6. Neu: Front Assist warnt, um Auffahrunfälle zu vermeiden.

7. Neu: Bi-Xenonscheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht.

8. Crashverhalten im IIHS Small Overlap-Test optimiert.

9. Neu im Innenraum: Instrumente, Lenkräder, Stoffe, Dekore.

10. Neuer Jetta in Deutschland nun mit exklusiverem Ausstattungsspektrum (zwei Lines: „Jetta“ und „Jetta Hybrid“).

 

Wolfsburg, August 2014.

Der seit 1979 rund 14 Millionen Mal verkaufte Jetta ist eine der erfolgreichsten Limousinen weltweit. Allein im letzten Jahr lieferte Volkswagen 925.000 Exemplare aus – damit gehört der Jetta zu den meistverkauften Volkswagen. In Amerika ist die Limousine seit Jahrzehnten die Nr. 1 im Programm. Jetzt startet – zuerst in den USA – eine tiefgreifend weiterentwickelte Version des Jetta durch, die mit Anpassungen für Europa im Herbst auch nach Deutschland kommt. Die Designer schufen eine neue Front und Heckpartie (optional neue Xenonscheinwerfer und LEDRückleuchten); die Ingenieure entwickelten einen neuen sportlichen und sparsamen TDI Clean Diesel (110 kW / 150 PS / kombiniert 37 mpg); die Experten für die Aerodynamik reduzierten den Luftwiderstand um 10 Prozent; und mit neuen Reifen wurden auch der Rollwiderstand verbessert. Die Elektronikexperten konzipierten neue Assistenzsysteme (Blind Spot Detection, Front Assist und Rear Traffic Alert); die Karosseriemannschaft realisierte noch bessere Crasheigenschaften (jetzt 5 Sterne beim US-NCAP; außerdem werden Bestwerte beim IIHS Small Overlap erwartet) und last but least sorgten die Interieur-Ausstatter dafür, dass das Erfolgsmodell noch edler und komfortabler auftritt (neue Instrumente, neues Lenkrad, neue Stoffe und Applikationen). So entstand der beste Jetta aller Zeiten. Im September wird er bei den amerikanischen Volkswagen Händlern eintreffen. Motorseitig wird der Jetta – parallel zur neuen TDI Clean Diesel-Generation mit der internen Bezeichnung EA 288 – erneut mit drei Benzinmotoren (85 kW / 115 PS, 125 kW / 170 PS sowie als GLI mit 155 kW / 210 PS) und als Full Hybrid-Version (Systemleistung 125 kW / 170 PS) angeboten; aufgrund der verbesserten Aerodynamik und des reduzierten Rollwiderstands wurden auch diese Versionen sparsamer. In Europa und anderen außeramerikanischen Märkten kommen direkteinspritzende TSI-Motoren der Generation EA 211 mit 1,2 und 1,4 Litern Hubraum (77 kW / 105 PS, 92 kW / 125 PS und 110 kW / 150 PS) sowie ein neuer 2.0 TDI (81 kW / 110 PS und 110 kW / 150 PS) zum Einsatz.

Der Jetta in Deutschland.

Statt wie zuvor in drei verschiedenen Ausstattungen, wird der Jetta in Deutschland analog zu Modellen wie dem Volkswagen CC oder Touareg mit einem exklusiveren Ausstattungsspektrum durchstarten. Bislang gab es den Jetta in Deutschland in den Versionen „Trendline“, „Comfortline“ und „Highline“. Sie werden nun durch eine neue Ausstattungslinie („Jetta“) abgelöst. Die basiert auf der mittleren Ausstattungslinie „Comfortline“ (u.a. inklusive 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Lederlenkrad, Radio-CD-System RCD sowie Mittelarmlehnen vorn und hinten), die zusätzlich um die Müdigkeitserkennung, die Multifunktionsanzeige „Plus“ sowie eine Reifenkontrollanzeige aufgewertet wurde. Über die Sonderausstattungen und acht neue Ausstattungspakete (optional) kann die Limousine in Deutschland weiter individualisiert werden. Dazu gehören drei Exterieur-Pakete (Design-Paket „Lancaster“ mit 17-Zoll-Rädern, Sport-Paket „Queensland“ mit 17-Zoll-Rädern und „Sport-Paket „Charleston“ mit 18 Zoll-Rädern) sowie fünf Interieur- respektive Funktions-Pakete (Technik-Paket, Klima-Paket, Ambiente-Paket, Spiegel-Paket und Parkkomfort-Paket). Nach wie vor als eigenständige Topversion wird zudem der Jetta Hybrid angeboten (serienmäßig u.a. mit 17-Zoll-Leichtmetallrädern, Bi-Xenonscheinwerfern mit Kurvenlicht und LED-Tagfahrlicht und Multifunktionslenkrad mit Bedienungsmöglichkeit für die Schaltung). Weitere Details zum in Deutschland angebotenen Jetta wird Volkswagen im Vorfeld der Markteinführung im Herbst bekanntgeben.

Neues Design und perfektionierte Aerodynamik

Geschärfte Frontpartie. Volkswagen hat das Design des Jetta im Front- und Heckbereich neu gestaltet und parallel die aerodynamischen Eigenschaften um 10 Prozent verbessert. Vorn ist die neueste Generation der sportlichen Limousine sofort am neu designten Kühlergrill mit drei Querstreben, den optional Bi-Xenon-Scheinwerfern mit Kurven-, Abbiege- und LED-Tagfahrlicht sowie einem ebenfalls neuen Stoßfänger zu erkennen. Ein besonders prägnantes Design zeigen dabei die Bi-Xenonscheinwerfer: 15 LEDs sind als Tagfahrlicht in einer L-förmigen Kette neben und unter dem Xenonmodul angeordnet und erzeugen bei Tag und Nacht eine unverwechselbare Lichtsignatur. Zwischen dem LED-Tagfahrlicht und dem Xenonmodul veredelt ein Chromelement den Scheinwerfer. Das neue Band aus Kühlergrill und Scheinwerfern sowie der nun größere untere Lufteinlass lassen den Jetta souveräner, breiter und exklusiver wirken. Die ebenfalls neu konturierten Nebelscheinwerfer im äußeren Bereich des Stoßfängers unterstreichen diese Wirkung. Der Jetta GLI und der Jetta Hybrid weisen eigenständige Designmerkmale auf. So kennzeichnet den GLI zum Beispiel der für dieses Modell typische rote Streifen in den Bi-Xenon-Scheinwerfern (optional); der Hybrid ist unter anderem an seinem teilgeschlossenen Kühlergrill zu erkennen. drei Exterieur-Pakete (Design-Paket „Lancaster“ mit 17-Zoll-Rädern, Sport-Paket „Queensland“ mit 17-Zoll-Rädern und „Sport-Paket „Charleston“ mit 18 Zoll-Rädern) sowie fünf Interieur- respektive Funktions-Pakete (Technik-Paket, Klima-Paket, Ambiente-Paket, Spiegel-Paket und Parkkomfort-Paket). Nach wie vor als eigenständige Topversion wird zudem der Jetta Hybrid angeboten (serienmäßig u.a. mit 17-Zoll-Leichtmetallrädern, Bi-Xenonscheinwerfern mit Kurvenlicht und LED-Tagfahrlicht und Multifunktionslenkrad mit Bedienungsmöglichkeit für die Schaltung). Weitere Details zum in Deutschland angebotenen Jetta wird Volkswagen im Vorfeld der Markteinführung im Herbst bekanntgeben.

Neues Design und perfektionierte Aerodynamik

Geschärfte Frontpartie. Volkswagen hat das Design des Jetta im Front- und Heckbereich neu gestaltet und parallel die aerodynamischen Eigenschaften um 10 Prozent verbessert. Vorn ist die neueste Generation der sportlichen Limousine sofort am neu designten Kühlergrill mit drei Querstreben, den optional Bi-Xenon-Scheinwerfern mit Kurven-, Abbiege- und LED-Tagfahrlicht sowie einem ebenfalls neuen Stoßfänger zu erkennen. Ein besonders prägnantes Design zeigen dabei die Bi-Xenonscheinwerfer: 15 LEDs sind als Tagfahrlicht in einer L-förmigen Kette neben und unter dem Xenonmodul angeordnet und erzeugen bei Tag und Nacht eine unverwechselbare Lichtsignatur. Zwischen dem LED-Tagfahrlicht und dem Xenonmodul veredelt ein Chromelement den Scheinwerfer. Das neue Band aus Kühlergrill und Scheinwerfern sowie der nun größere untere Lufteinlass lassen den Jetta souveräner, breiter und exklusiver wirken. Die ebenfalls neu konturierten Nebelscheinwerfer im äußeren Bereich des Stoßfängers unterstreichen diese Wirkung. Der Jetta GLI und der Jetta Hybrid weisen eigenständige Designmerkmale auf. So kennzeichnet den GLI zum Beispiel der für dieses Modell typische rote Streifen in den Bi-Xenon-Scheinwerfern (optional); der Hybrid ist unter anderem an seinem teilgeschlossenen Kühlergrill zu erkennen.

Sportliche Heckpartie.

Analog zur Frontpartie gestalteten die Designer auch die Heckpartie neu. Hier sind es die Kofferraumhaube, die Rückleuchten, die Schriftzüge und der Stoßfänger, die den Jetta als neue Generation ausweisen. Typisch für die Volkswagen Design-DNA der Neuzeit ist dabei die kompromisslos horizontale Ausrichtung der Heckpartielinie. Die Kofferraumhaube weist oben eine aerodynamische Abrisskante auf; die Linien dieses integrierten Heckspoilers reichen zur Seite bis in die Kotflügel und gehen dann im Bereich der sogenannten Charakterlinie in die präzise Kontur der Silhouette über. Darunter folgen die neuen und mittig mit einem hellen Streifen versehenen Rückleuchten (optional LED) und das ebenfalls neu gestaltete VW-Emblem. Eine Ebene tiefer dominieren die jetzt gerade nach unten laufenden Seitenlinien der Kofferraumhaube (optimierte Durchladebreite) das Design. Nach unten schließt der neue und sehr präzise designte Stoßfänger die nun noch souveränere Optik der Jetta-Heckpartie ab. Auch hier gilt, dass der Jetta Hybrid eigenständige Design- und Aerodynamikmerkmale wie etwa einen eigenen Heckdiffusor besitzt.

Optimale Aerodynamik.

Wie skizziert, hat Volkswagen zahlreiche innovative Aerodynamikmaßnahmen in das Design und die Ausstattung des nun 4.659 mm langen, 1.774 mm breiten (ohne Außenspiegel) und 1.453 mm hohen Jetta einfließen lassen und damit den Luftwiderstand der Limousine um 10 Prozent verbessert. Einige dieser Maßnahmen sind auf den ersten Blick zu erkennen, andere wirken im Verborgenen. Beispiel Frontpartie: Reduziert wurde der Luftwiderstand durch den neuen Stoßfänger, perfektionierte Lufteinlässe und aerodynamisch optimierte Wasserfangleisten seitlich im Bereich der A-Säulen. Erst bei genauer Betrachtung zu erkennen sind Maßnahmen wie eine Unterbodenverkleidung an der Hinterachse und Schwellerabdeckungen mit Radspoilern. Der Jetta 1.8 TSI mit 125 kW / 170 PS verfügt zudem über modifizierte Bremsenluftführungskanäle. Spezifische Details kennzeichnen auch im Bereich der Aerodynamik den Jetta GLI und Jetta Hybrid: Beide Modelle sind mit einem neuen Heckspoiler ausgestattet; jeweils individuell für den GLI respektive den Hybrid entwickelt wurde indes der Frontspoiler und die Schwellerbeplankung. Der neue GLI wird dabei serienmäßig mit der exklusiven Front des „GLI Edition 30“ durchstarten.

Dynamische Kühlerjalousie.

In Sachen Aerodynamik wegweisend ist die automatisch öffnende und schließende Jalousie für den Kühlergrill. An Bord ist dieses neu entwickelte Aerodynamikfeature im Jetta 1.8 TSI mit 125 kW / 170 PS und im Jetta 2.0 TDI Clean Diesel mit 110 kW / 150 PS: Durch das Schließen der Jalousie wird der Fahrtwind um die glatte Karosserie-Außenhaut geleitet und so die Aerodynamik maßgeblich verbessert. Das Schließen der Kühlerjalousie und die damit verbundene Verringerung der Kühlleistung verkürzt parallel die Warmlaufphase des Motors. Und das wirkt sich positiv auf den Verbrauch aus. Sinkt die Motorkühlmitteltemperatur während der Fahrt wieder unter die definierte Temperaturschwelle, wird die Kühlerjalousie erneut geschlossen. Außerhalb der Warmlaufphase entscheidet das Motorsteuergerät anhand der Fahrzeuggeschwindigkeit und der Kühlanforderung der einzelnen Teilfunktionen (z. B. Motor, Klimaanlage, Ladeluft) über den Sollzustand der Kühlerjalousie, so dass eine bedarfsgerechte Ansteuerung mit dem Ziel einer optimalen Reduktion der CO2- Emission erfolgen kann.

Interieur weiter veredelt

Neue Instrumente in Tubenoptik. Zu den vielen Stärken des Jetta gehört ein Innenraum, der mit seinen guten Platzverhältnissen, seiner hochwertigen Anmutung, einer extrem guten Ergonomie und seinen selbsterklärenden Bedienelementen eine Brücke in die nächsthöhere Klasse schlägt. Genau das wurde mit dem neuen Jetta weiter perfektioniert. Neue Instrumente in einer sportlichen Tubenoptik, eine auf Wunsch farbige Multifunktionsanzeige in den Instrumenten, eine neue Lenkradgeneration (optional als Multifunktionslenkrad), neue Dekorelemente für die Mittelkonsole, eine edel in hochglänzendem Schwarz ausgeführte Verkleidung rund um die Schaltung, neue Chromapplikationen um die Bedienelemente der Climatronic, neu gestaltete Regler für die Luftausströmer, eine Ambientebeleuchtung (Beleuchtung der Türinnenbetätigung und des Fußraumes) sowie neue Farben und Dessins für die Sitze und Türverkleidungen kennzeichnen das Update des Jetta. Ganz gleich, ob der US-Jetta in der Basisversion, als S, SE, SEL, GLI oder Hybrid SEL vorfährt – in jeder Version bietet das Interieur höchste Detailperfektion und eine selbsterklärende Bedienung. Die Instrumente sind klar gegliedert. Intuitiv fällt die rechte Hand auf den Schalthebel‚ davor erschließt sich nach oben hin in der Mittelkonsole die Bedienung der Klimaanlage sowie der Radio- und Radio- Navigationssysteme; der Bereich ist leicht zum Fahrer hin geneigt, um das Cockpit perfekt auf dessen Bedürfnisse auszurichten. Selbst in der Grundversion ist die Rücksitzlehne 40/60 klappbar; das erhöht die Variabilität. Der Kofferraum kann zudem von innen via Fernentriegelung geöffnet werden. Bis zu sechs Airbags (zwei neue konzipierte Kopf-Thoraxairbags im Bereich der vorderen Seitenfenster mit einem nochmals erhöhten Schutz gegen das Herausschleudern bei einem Überschlag, zwei Frontairbags und zwei Seitenairbags vorn) gehören ebenfalls beim Grundmodell zur Serienausstattung.

Neue Assistenzsysteme für mehr Sicherheit

Fortschritt demokratisiert. Volkswagen gehört zu den innovativsten Automobilherstellern der Welt. Führend ist der Konzern darin, Technologien der Oberklasse auch in günstigere Fahrzeuge zu integrierten. Der jetzt nun startende Jetta folgt mit einer ganzen Armada neuer Assistenzsysteme genau diesem Weg. Erstmals bietet Volkswagen die sportliche Limousine mit den Systemen Blind Spot Detection plus Rear Traffic Alert, Front Assist mit Kollisionswarnung sowie Bi-Xenonscheinwerfern inklusive dynamischem Kurvenlicht, Abbiegelicht und LED-Tagfahrlicht an. Jede dieser Technologien verbessert signifikant die Sicherheit der Insassen. Blind Spot Detection. Dieses System kann dazu beitragen, schwere Unfälle zu verhindern. Hintergrund: Die Blind Sport Detection macht den Fahrer durch ein blinkendes Symbol im äußeren Bereich der Außenspiegel auf Fahrzeuge aufmerksam, die sich im toten Win-kel seitlich neben dem Jetta befinden oder von hinten nähern. Das Risiko gefährlicher Spurwechselsituationen wird dadurch reduziert. Mittels Radarsensoren „überwacht“ das System einen Umfeldbereich von rund 20 Metern. Wer sich für die Blind Spot Detection entscheidet, hat übrigens automatisch auch das Assistenzsystem Rear Traffic Alert an Bord.

Rear Traffic Alert.

Ein weiteres Plus an Sicherheit bietet das neue Assistenzsystem Rear Traffic Alert; es wird in Kombination mit der  Blind Spot Detection angeboten. Rear Traffic Alert entschärft endlich das rückwärts Ausparken aus Einfahrten und Parkbuchten, die im rechten Winkel zur Straße liegen. Die Innovation dabei: Das System „erkennt“ nicht nur direkt hinter dem Jetta stehende oder fahrende Fahrzeuge, sondern auch solche, die sich von der Seite her nähern und damit für den Fahrer kaum auszumachen sind. Das radarbasierte Sensormodul registriert sogar Objekte in einem Abstand von bis zu 40 Metern. Droht eventuell eine Kollision, gibt das System eine akustische Warnung ab. Falls die Situation durch den Fahrer respektive den anderen Verkehrsteilnehmer nicht entschärft wird oder die Gefahr einer direkten Kollision besteht, aktiviert der Rear Traffic Alert automatisch einen Bremseingriff.

Front Assist / Forward Collision Warning.

Front Assist hilft als stets aufmerksamer „Beifahrer“, Auffahrunfälle zu vermeiden. Dazu überwacht das System per Radarsensor permanent den Abstand zum vorausfahrenden Verkehr. Innerhalb der physikalischen Systemgrenzen warnt der Front Assist den Fahrer akustisch sowie optisch über ein deutliches Warnsymbol in den Instrumenten vor kritischen Auffahrsituationen. Der Radarsensor registriert sowohl die Position stehenderals auch in eigener Richtung fahrender Autos und Motorräder; integriert wurde der Sensor nicht sichtbar hinter dem VW-Emblem im Kühlergrill. Der Front Assist lässt sich deaktivieren; nach dem Neustart des Motors wird das System allerdings aus Sicherheitsgründen automatisch wieder aktiv.

Bi-Xenonscheinwerfer. Erkennen und erkannt werden. Genau das verbessern die ab dem Jetta S optional erhältlichen und im Topmodell sogar serienmäßigen Bi-Xenonscheinwerfer. Integriert ist in die neue Generation der Scheinwerfer zudem das sogenannte „Advanced Frontlighting System“ (AFS); die Scheinwerfer folgen dabei dem Lenkradeinschlag und werden so zum dynamischen Kurvenlicht. Bei Geschwindigkeiten von unter 25 mph (40 km/h) steht zudem das via Blinker aktivierte statische Abbiegelicht zur Verfügung, durch das die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer verbessert wird. Ebenfalls serienmäßig dabei: das mittels 15 LEDs pro Scheinwerferseite erzeugte Tagfahrlicht.

Neuer TDI Clean Diesel im Detail

32 mpg / 46 mpg / 37 mpg. Ein wie skizziert neu entwickeltes Hightech-Aggregat an Bord des Jetta ist der 110 kW / 150 PS starke TDI Clean Diesel; er gehört zu den sparsamsten und saubersten Motoren seiner Klasse und erreicht schon jetzt die in den USA kommende Abgasnorm LEV3. Im Vergleich zum 10 PS schwächeren Vorgänger konnte der ohnehin schon niedrige Verbrauch des TDI um weitere sechs Prozent reduziert werden (Prognosewerte): In der Stadt kommt der handgeschaltete Jetta TDI Clean Diesel geschätzt auf 32 mpg; auf dem Highway sind es 46 mpg und kombiniert 37 mpg. Für die Version mit der sportlichen 6-Gang-Automatik DSG (Doppelkupplungsgetriebe) ergeben sich 31 mpg (City), 44 mpg (Highway) und 36 mpg (kombiniert). Im Hinblick auf die Europa-Modelle gilt für die 2.0 TDI-Version mit 81 kW / 110 PS ein Verbrauchswert von 4,0 l/100 km bzw. 4,2 l/100 km (DSG); im Fall des 2.0 TDI mit 110 kW / 150 PS sind es 4,2 l/100 km bzw. 4,5 l/100 km (DSG).

Leise und Drehmomentstark.

Der Common-Rail-Direkteinspritzer ist ein ausgesprochen komfortabler und dynamischer Antrieb. Die akustischen Eigenschaften liegen auf dem Niveau eines sehr guten Benziners. Der 1.968 cm3 große TDI Clean Diesel des Jetta entwickelt seine höchste Leistung bereits zwischen 3.500/min und 4.000/min. Noch eher stellt der Vierzylinder das maximale Drehmoment von 236 lb-ft (320 Nm) zur Verfügung: ab niedrigen 1.750/min (bis 3.000/min). Damit ist der Jetta bei jeder in den USA erlaubten Geschwindigkeit mit einem Optimum an Drehmoment unterwegs. Diese intelligente Dynamik – adaptiert aus dem Hochgeschwindigkeitsland Deutschland – findet in den USA immer mehr Zuspruch: In den letzten fünf Jahren konnte der Volkswagen Konzern seinen Marktanteil unter den Clean Diesel-Modellen kontinuierlich auf 79 Prozent steigern. Allein 2013 waren es 111.825 verkaufte Diesel- Pkw der drei Marken Volkswagen, Audi und Porsche. Somit kommen vier von fünf aller in den USA zugelassenen Diesel-Neuwagen aus dem Volkswagen Konzern.

Erster TDI einer neuen Generation in den USA.

Der TDI des Jetta ist der erste in den USA eingesetzte Motor aus dem neuen modularen Dieselbaukasten (MDB) von Volkswagen. Viele Komponenten der MDB-Motoren werden in modularer Bauweise eingesetzt. Dazu gehören unter anderem abgasrelevante Bauteile wie das Einspritzsystem, die Aufladung und die Ladeluftkühlung innerhalb des Saugrohrmoduls. Neben der Reduktion der Schadstoffe hat Volkswagen alle Baugruppen des neuen TDI auf minimale innere Reibung getrimmt. Zu den Maßnahmen gehören Kolbenringe mit geringerer Vorspannung sowie der Einsatz von besonders reibungsarm arbeitenden Wälzlagern für die Nockenwelle (antriebsseitig). Die Energiebilanz wird beim Ölkreislauf zudem durch eine volumenstromgeregelte Ölpumpe mit zwei Druckstufen optimiert. Ein innovatives Thermomanagementsetzt während der Warmlaufphase auf getrennte Kühlkreisläufe für den Zylinderkopf und das Zylinderkurbelgehäuse sowie auf eine abschaltbare Wasserpumpe. Ein Novum ist zudem die bedarfsgerecht steuerbare Kühlerjalousie des Jetta. 

Erster Jetta mit SCR-Katalysator.

Darüber hinaus kommt eine aufwendige Abgasrückführung zum Einsatz. Für das Erreichen der aktuellen US-Abgasnorm Bin5-ULEV2 und der künftigen Norm LEV3/TIER3 ist der Jetta mit einem motornah angeordneten Abgasnachbehandlungssystem inklusive SCR-System (Selective Catalytic Reduction) ausgestattet. Folge dieser Anordnung: ein extrem schnelles Ansprechen des Oxidationskatalysators und des SCR-Kats. Der SCR-Katalysator reduziert in Verbindung mit dem Additiv AdBlue signifikant die Stickoxide (NOx). Im Vergleich zum NOx- Speicherkatalysator (NSC) des Vorgängers werden durch den Einsatz des SCR-Katalysators nicht nur die Emissionen weiter reduziert, sondern auch der Kraftstoffverbrauch. Fakt ist: Mit der SCRTechnologie können die Stickoxide (NOx) im gesamten Betriebsbereich des Jetta TDI Clean Diesel optimal reduziert werden. Der neue Jetta gehört damit auch und insbesondere mit Dieselantrieb zu den nachhaltigsten und wirtschaftlichsten Modellen auf dem Markt. Dank seines hohen Drehmoments bei niedrigen Drehzahlen macht der Jetta TDI Clean Diesel zudem ausgesprochen viel Spaß beim Fahren.

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Stilvoller Kleinwagen mit viel Platz bietet hocheffiziente Motorentechnik

  •  Zweite Generation verbindet attraktives Design und großzügiges Raumangebot
  • Neue sparsame Dreizylinder-Benzindirekteinspritzer senken Verbrauch um rund 22 Prozent
  • Hyundai i20 bietet zahlreiche für das B-Segment außergewöhnliche Ausstattungsdetails

Dynamisches und unverwechselbares Design, großzügige Platzverhältnisse und vorbildliche Qualität sind die Kennzeichen der zweiten Generation des Hyundai i20, die seit Dezember 2014 in Deutschland auf Erfolgskurs fährt. Im Modelljahr 2016 hinzugekommen ist eine weitere Eigenschaft: In der i20-Modellfamilie, zu der neben dem Fünftürer auch die dreitürige Coupe-Version sowie die neue Crossover-Variante i20 Active gehören, setzt Hyundai zum ersten Mal eine neue Generation besonders effizienter Dreizylinder-Benzinmotoren ein. Der in zwei Leistungsstufen angebotene, turbo-aufgeladene Direkteinspritzer repräsentiert modernsten Triebwerksbau und zeichnet sich neben hoher Leistungsausbeute vor allem durch einen niedrigen Kraftstoffkonsum und geringe Abgas-Emissionen aus. Das blue 1.0 T-GDI genannte Aggregat ergänzt die bislang eingesetzten Otto- und Dieselmotoren und erweitert das Leistungsspektrum von 55 kW (75 PS) bis auf 88 kW (120 PS). Damit wächst die Variantenvielfalt der europäischen Baureihe nochmals. Der Hyundai i20 wurde im Hyundai Designzentrum in Rüsselsheim gestaltet und an gleicher Stelle im europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum der Marke entwickelt und läuft im türkischen Izmit vom Band: Sieben überwiegend mit serienmäßiger Start-Stop-Automatik ausgerüstete Motorisierungen stehen nun zur Wahl, darüber hinaus ist der i20 in vier reichhaltig bestückten Ausstattungslinien verfügbar. Die unverbindliche Preisempfehlung für den hochwertigen Kleinwagen beginnt wie bislang bei 11.990 Euro für den Hyundai i20 blue 1.2 mit 55 kW (75 PS).

Mehr Charakter: Formensprache "Fluidic Sculpture 2.0" prägt zukünftigen Hyundai Stil

Die für Hyundai charakteristische Designsprache Fluidic Sculpture hat mit dem neuen i20 eine weitere Evolutionsstufe erreicht. Neben dem zweigeteilten Kühlergrill in markentypischer Hexagonal-Form, markant modellierten Scheinwerfern und sportlich ausgewogenen Proportionen zählt auch eine präzise definierte Karosserie-Seitenlinie, die das Profil des selbstbewusst auftretenden Kleinwagen elegant strukturiert, zu ihren besonderen Kennzeichen. Schwarz-glänzend abgesetzte C-Säulen lassen die Dachpartie optisch schweben, schlanke und aufrecht stehende A-Säulen verbessern die Übersichtlichkeit des rund 4,04 Meter langen Kleinwagens. Verantwortlich für die Gestaltung des i20 ist der Deutsche Thomas Bürkle, Chefdesigner von Hyundai für Europa.

Der dynamischere Auftritt der jüngsten i20-Generation profitiert auch von den neu konzeptionierten Karosserie-Abmessungen. In der Länge legte das Modell um 40 und in der Breite um 24 Millimeter gegenüber dem Vorgänger zu. Zeitgleich nahm die Außenhöhe um 16 Millimeter ab, was dem Erscheinungsbild des Fünftürers eine sportlichere Note verleiht. Trotzdem erreichen die Platzverhältnisse im Innenraum des i20 Bestwerte im B-Segment. Dies zeigt sich besonders anschaulich in der Addition der Beinfreiheit vorne und hinten. Sie summiert sich auf den beachtlichen Wert von 1.892 Millimeter - damit liegt der neue Kleinwagen an der Spitze seiner Klasse. Im Vergleich zur ersten Generation wuchs auch die Kopffreiheit für die Vornesitzenden um 33 Millimeter, die Schulterbreite gewann 15 Millimeter hinzu. Die Rückbank bietet nicht nur drei Erwachsenen komfortabel Platz - bei Bedarf lässt sie sich auch komplett umlegen. Dadurch steigt das Stauvolumen des Gepäckabteils auf 1.042 Liter. In fünfsitziger Konfiguration fasst es 326 Liter - damit gehört der neue i20 innerhalb seines Wettbewerbsumfelds zu den geräumigsten Fahrzeugen.

Mehr Wert: Vier Ausstattungslinien erfüllen individuelle Ansprüche

Neben einem souveränen Platzangebot überzeugt das Interieur des neuen i20 mit vorbildlicher Verarbeitungsqualität und reichhaltiger Serienausstattung. Viele sonst eher aus höher positionierten und teureren Fahrzeugklassen bekannte Features wie zum Beispiel ein beheizbares Lenkrad oder das Spurhaltewarnsystem LDWS finden mit ihm den Weg in die Kleinwagenklasse. Hyundai bietet die neue Modellgeneration in vier Ausstattungslinien an: i20, Classic, Trend und Style.

Schon die Basisversion zeichnet sich unter anderem durch elektrisch unterstützte Servolenkung, elektrische Fensterheber vorne, einen höhenverstellbaren Fahrersitz, zahlreiche praktische Ablagefächer, Bordcomputer sowie Heckscheiben-Wisch-/Wasch-Anlage und Zentralverriegelung aus. Als blue 1.1 CRDi kommen elektrisch verstell- und beheizbare sowie mit Weitwinkelfunktion, integrierten Blinkleuchten ausgerüstete und in Wagenfarbe lackierte Außenspiegel, getönte Verglasung, in Wagenfarbe lackierte Türgriffe und eine sowohl höhen- wie längsverstellbare Lenksäule hinzu. In der Classic-Variante verfügt der i20 serienmäßig zusätzlich über Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung, RDS-Radio inklusive AUX- und USB-Zusatzanschlüssen sowie Klimaanlage inklusive kühlbarem Handschuhfach.

Den i20 Trend kennzeichnen unter anderem ein beheizbares Lenkrad, Sitzheizung vorne, Geschwindigkeitsregelanlage, elektrische Fensterheber auch hinten sowie Lederlenkrad und Lederschaltknauf und Nebelscheinwerfer. Die um CD-Spieler und Bluetooth-Freisprecheinrichtung ergänzte Audioanlage verfügt zudem über MyMusic: Dank eines ein Gigabyte großen internen Speichers können Audiodateien über die USB-Schnittstelle von Smartphone, MP3-Player oder Speicherstick auf das System übertragen und wiedergegeben werden. Seinen Status als Topmodell unterstreicht schließlich der i20 Style zum Beispiel mit serienmäßig 16 Zoll großen Leichtmetallrädern, Licht- und Regensensor, dunkel getönter Verglasung ab der B-Säule, einer Klimaautomatik und hochauflösender Instrumentenanzeige.

Mehr Information: TomTom Live Service ergänzt Navigationssystem

Wer seinen i20 ganz nach individuellen Vorstellungen weiter aufwerten möchte, findet je nach Ausstattungslinie unter anderem drei Options-Pakete, ein Panorama-Hub-/Schiebedach, Ledersitze, Leichtmetallfelgen und ein Navigationssystem inklusive Rückfahrkamera auf der Liste der Extras. Das Besondere an dem nahtlos ins Armaturenbrett integrierten Routenplaner mit hochauflösendem 7-Zoll-Display und benutzerfreundlicher Touchscreen-Oberfläche: Er umfasst nicht nur ein DAB+-Radio, das dank digitaler Empfangstechnik unterwegs gleichbleibend rausch- und störungsfreien Hörgenuss bietet. Zudem ist die Nutzung des TomTom Live Services für sieben Jahre kostenfrei. So gelangen sowohl Verkehrs- und Wetterinformationen in Echtzeit auf den Monitor als auch Angaben zu rund 30 Millionen so genannter Points of Interest (POI) in 28 europäischen Ländern.

Die hervorragende Qualität des neuen Hyundai i20 ist im Innenraum im wahrsten Wortsinne mit Händen greifbar. Sie zeigt sich durch besonders griffsympathische und langlebige Materialien ebenso wie in Klavierlack-Applikationen und Chromdetails für zahlreiche Bedienelemente. Dabei vereint der vollwertige Fünfsitzer ein ergonomisch ausgefeiltes Interieur mit einem ebenso fortschrittlichen wie komfortablen Ambiente, das auch jüngere Kunden anspricht.

Keine Unterschiede zwischen den Ausstattungslinien macht Hyundai in puncto Sicherheit - alle Varianten bieten ein umfangreiches Schutzpaket für die Insassen. Auf passiver Seite sorgt ein eng gestricktes Netz an fortschrittlichen Rückhaltesystemen effizient für die Sicherheit der Passagiere. Hierzu gehören sechs Airbags, aber auch Dreipunkt-Sicherheitsgurte mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern vorne sowie höhenverstellbare Kopfstützen auf allen Sitzplätzen. Zu den Assistenzsystemen zählen neben ABS mit Bremsassistent und Berganfahrhilfe die elektronische Stabilitätskontrolle ESC und das fahrdynamische Stabilitätsmanagement VSM. Erstmals bietet Hyundai beim i20 in einem Kleinwagen zudem das Spurhaltewarnsystem LDWS an (ab Ausstattungslinie Trend). Die zweite Generation des i20 basiert zudem auf einer neu entwickelten Plattform. Sie zeichnet sich durch den großzügigen Einsatz von ultrahochfesten Stählen aus, deren Anteil für Chassis und Karosserie von 16 auf 42 Prozent stieg. Dies liefert die Grundlage für eine besonders formstabile Sicherheitszelle. Das Ergebnis ist ein Insassen- und Fußgängerschutz auf hohem Niveau.

Mehr Know-how: Neue Motorengeneration bietet Effizienz auf Top-Niveau

Neben all diesen umfangreichen Ausstattungsdetails bietet der i20 jede Menge Fahrspaß bei vorbildlicher Effizienz, niedrigen Verbrauchswerten und geringen Emissionen. Vor allem gilt dies seit dem Start des neuen T-GDI-Motors zum Modelljahr 2016. Das hochmoderne und hocheffiziente Dreizylinder-Turboaggregat mit Benzindirekteinspritzung und einem Liter Hubraum bietet 74 kW (100 PS) oder 88 kW (120 PS) Leistung und weist gleich eine ganze Reihe innovativer und neuartiger Lösungen auf, die den Kraftstoffkonsum weiter bändigen, ohne auf ausgeprägte Leistungsfähigkeit, Agilität und Laufruhe zu verzichten. Die kleinen Kraftwerke zeichnet zum Beispiel ein Single-Scroll-Turbolader mit elektronischem Wastegate-Ladedruckventil aus. So kann die Unterstützung des Laders im unteren Tourenbereich voll ausgeschöpft werden, da die Aufladung des Motors bei hohen Drehzahlen begrenzt wird. Auch der Scavenging-Effekt wird genutzt: Bei Teillast sind Einlass- und Auslassventil zeitweise gleichzeitig geöffnet, wodurch die angesaugte Frischluft im Zylinder das heiße Abgas in den Krümmer drückt. Das verbessert Abgaswerte, Drehmoment und Ansprechverhalten, und auch das so genannte Turboloch gibt es nicht. Besondere Raffinesse kennzeichnet ebenso die Hochdruck-Direkteinspritzung. Sie injiziert Kraftstoff über eine Sechsloch-Düse mit überdurchschnittlich hohem Druck von bis zu 200 bar. Der optimierte, gerade stehende Ansaugkanal erhöht darüber hinaus den Fallstrom und unterdrückt die Klopfneigung, was die Verbrennung beschleunigt und den Kraftstoffverbrauch weiter senkt. Bei der Kühlung kommt das Split-Cooling-Konzept zur Anwendung. Dank zwei getrennter Kühlmittelkreisläufe wird der Zylinderblock schneller aufgewärmt - erst bei 105 Grad Celsius startet der Kühlmittelfluss, wodurch sich Reibungsverluste verringern. Der Zylinderkopf mit seinen vier Ventilen pro Brennraum dagegen wird schon ab einer Temperatur von 88 Grad gekühlt, was die Klopfneigung reduziert sowie Einspritzung und Verbrennung optimiert. Weil darüber hinaus der Krümmer platzsparend in den Zylinderkopf integriert wurde, erwärmt sich der Abgasstrang schneller. Emissionen können so schon nach dem Kaltstart effektiv gefiltert werden. Wie alle übrigen Benzinmotoren verfügt auch der 1.0 T-GDI-Motor über zwei obenliegende Nockenwellen, die kontinuierlich variable Ventilsteuerung CVVT, einen Aluminium-Block mit Eisenguss-Buchsen, Zylinderköpfe aus Aluminium, leichte Pleuel sowie eine langlebige Steuerkette.

Mehr Talent: Neuer Dreizylinder-Benzindirekteinspritzer senkt Verbrauch deutlich

Welch überaus positive Folgen die neue Technik an Bord des i20 hat, zeigt der Vergleich der 74 kW-Variante mit dem bislang eingesetzten, gleich starken 1,4-Liter-Benziner: Mit einem Gesamtverbrauch von lediglich 4,3 Litern Superbenzin auf 100 Kilometern unterbietet das neue Triebwerk den Kraftstoffkonsum des Vorgängers um 1,2 Liter oder rund 22 Prozent. Auch die Kohlendioxidemissionen nehmen deutlich ab: Summierten sie sich bislang auf 127 Gramm pro Kilometer, unterbieten sie nun mit 99 g/km sogar die 100-Gramm-Grenze. Auch bei der Leistungsausbeute lässt der Neuling das abgelöste Aggregat weit hinter sich: Die Höchstgeschwindigkeit steigt von 184 auf 188 km/h, und der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 ist nach 10,7 Sekunden absolviert, fast eine Sekunde zügiger als bislang. Eine besondere Stärke des neuen, mit einem Fünfganggetriebe kombinierten Motors ist das um nahezu 30 Prozent gewachsene maximale Drehmoment von jetzt 172 Newtonmeter, das zwischen 1.500 und 4.000 Umdrehungen zur Verfügung steht. Es verringert die Zeit für die Beschleunigung von 60 auf 100 km/h im vierten Gang um 1,7 auf 9,7 Sekunden. Überholvorgänge auf der Landstraße sind auf diese Weise deutlich schneller abgeschlossen.

Noch leistungsfähiger ist die 88 kW (120 PS) starke Ausgabe des neuen 1.0 T-GDI-Motors. Das stärkste Triebwerk, das für den i20 angeboten wird, wird mit einem Sechsganggetriebe kombiniert. Die Höchstgeschwindigkeit nimmt auf 190 km/h zu, der Sprint von null auf 100 km/h benötigt 10,2 Sekunden. Auch der Zwischenspurt von Tempo 60 auf 100 ist schneller absolviert - er benötigt nur noch 8,2 Sekunden. Trotz des Zuwachses an Temperament bleibt auch die stärkere Motorenvariante ein echter Spritknauserer: Der Verbrauch liegt mit durchschnittlich 4,6 Litern nur um 0,3 Liter über dem der 74 kW-Variante, und mit einem CO2-Wert von 107 g/km fällt die Klimabilanz gleichfalls günstig aus.

Mehr Auswahl: Sieben Motorisierungen für i20 im Angebot

Weiterhin im Programm sind ein 1,2-Liter-Vierzylinder mit 55 kW (75 PS) oder 62 kW (84 PS) Leistung sowie ein 74 kW (100 PS) starker 1,4-Liter-Motor, der ausschließlich in Verbindung mit Automatikgetriebe angeboten wird. Als Diesel-Alternativen stehen ein 1,1 Liter großer Dreizylinder mit 55 kW (75 PS) und ein 1,4-Liter-Vierzylinder mit 66 kW (90 PS) zur Wahl. Die beiden Turbo-Selbstzünder arbeiten mit einer hocheffizienten Common-Rail-Direkteinspritzung und verfügen erstmals über einen NOX-Speicherkatalysator.

Der neue Hyundai i20 zielt auf den Kern des europäischen Automobilmarkts: Das B-Segment hat mit rund 20 Prozent den größten Anteil an den Neufahrzeugverkäufen in Europa. Seit 2009, der Einführung der ersten i20-Generation, konnte Hyundai seinen Marktanteil auf rund drei Prozent nahezu verdoppeln. In Deutschland ist die Kleinwagenklasse mit 15 Prozent aller Neuzulassungen das zweitwichtigste Segment. Hier legte Hyundai von 1,7 sogar auf 3,3 Prozent Anteil hinzu.

Sichere Sache: Fünf Jahre Neuwagengarantie schützt vor unliebsamen Überraschungen

Wie alle übrigen Hyundai Neuwagen rollt auch die robuste Variante des i20 mit einem umfangreichen Garantiepaket auf den Markt: Neben einer fünfjährigen Garantie ohne Kilometerbegrenzung auf das gesamte Fahrzeug sowie einer ebenfalls 60 Monate laufenden Lackgarantie bietet zudem die fünfjährige Mobilitätsgarantie Verlässlichkeit über eine lange Zeit. Sie verlängert sich nach jeder Wartung in einer Vertragswerkstatt ohne Begrenzung des Fahrzeugalters und bis zu einer Fahrleistung von höchstens 200.000 Kilometer um ein weiteres Jahr. Der Pannenschutz gilt zwischen den Wartungen für 30.000 Kilometer oder 12 Monate, je nachdem welcher Umstand zuerst eintritt. Kraftstoffverbrauch in l/100 km kombiniert für den Hyundai i20: 6,7-3,2; CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 155-84; Effizienzklasse: E-A+. Angaben gemäß den amtlichen Messverfahren.

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Neue Größe unter den Kleinstwagen
* Zweite Generation mit dynamischem Design bietet Platzvorteil im A-Segment
* Serien- und Sicherheitsausstattung auf hohem Niveau - Einstiegspreis ab 9.990 Euro
* Autogas-Variante ergänzt Motorenpalette
* Komfort wie bei den Großen: Beheizbares Lenkrad und Co. liefern Hauch von Luxus
Mehr Platz, mehr Dynamik und mehr Sicherheit serienmäßig: Das sind die Merkmale der zweiten Generation des Hyundai i10, die Ende 2013 in Deutschland an den Start gegangen ist. Der kleine, knapp 3,67 Meter lange Fünftürer wurde im europäischen Entwicklungs- und Designzentrum der Marke in Rüsselsheim entwickelt. Er wird wahlweise in vier Ausstattungsvarianten, mit zwei Ottomotoren mit einem Leistungsspektrum von 48,5 kW (67 PS) bis 64 kW (87 PS) sowie darüber hinaus erstmals als LPG-Variante für den Betrieb mit Autogas angeboten. Mit dem Modellwechsel einher ging die Verlagerung des Produktionsortes von Indien in die Türkei, wo der koreanische Autobauer rund 475 Millionen Euro in den Ausbau seines Werks investiert hat. In Izmit - rund 100 Kilometer von Istanbul entfernt - läuft der i10 nun an der Seite seiner größeren Brüder i20 und i20 Coupe vom Band. Die unverbindliche Preisempfehlung für den i10, der dank deutlich verbesserter Fertigungs-, Material- und Ausstattungsqualität die Brücke zu höherpositionierten Fahrzeugklassen schlägt, startet bei 9.990 Euro für den i10 blue 1.0. Schon das Einstiegsmodell bietet Spritspartechnik wie eine Start-Stop-Automatik serienmäßig.


Optisch in Hochform: Europäisches Designzentrum liefert begeisternde Linienführung
Augenfälligstes Merkmal des Hyundai i10 ist das markante Design. Erstmals entstand das kleinste Modell des Autobauers unter Federführung des deutschen Chefdesigners für Europa, Thomas Bürkle, im Stil der markentypischen Fluidic Sculpture-Formensprache. Dynamische Linien, sportliche Proportionen, kurze Karosserieüberhänge und eine athletisch ausgeformte Seitenpartie kennzeichnen den Wagen. Mit dem charakteristischen Hexagonal-Kühlergrill nimmt er zudem das Hyundai-Designmerkmal schlechthin auf - ebenso wie i30 oder i40 ist nun auch der i10 bereits auf den ersten Blick eindeutig als Modell des weltweit fünftgrößten Automobilherstellers erkennbar.
Die eigenständige Linienführung hat aber auch ganz handfeste Vorteile: Denn mit knapp 3,67 Metern Länge ist der i10 fortan der Größte unter den Kleinen - kein Modell im A-Segment ist länger. Die positive Folge: An Bord finden bis zu fünf Insassen einen in vielerlei Hinsicht bequemen Aufenthaltsort - und beispielsweise mehr Fußraum als anderswo in dieser Klasse. Auch für das Gepäck steht mehr Platz zur Verfügung als bei den Wettbewerbern: 252 (1.0 LPG: 218) Liter Volumen fasst der durch eine große, weit öffnende Heckklappe erreichbare Laderaum, der sich durch Umlegen der Rücksitzlehnen auf bis zu 1.046 Liter weiter vergrößern lässt. Platz findet sich aber auch an anderer Stelle zur Genüge: Als einziger Vertreter seiner Klasse verfügt der i10 in allen Türen über Getränkehalter für große Flaschen.

Großzügig bei der Ausstattung: Im Innenraum Mehrwert statt Sparplan

Bietet die 1,66 Meter breite und 1,50 Meter hohe Neuauflage des i10 so schon viele gute Voraussetzungen, um sich an Bord wohlzufühlen, trifft dies erst recht auf das für die Fahrzeugkategorie hochwertige Ambiente im Innenraum zu. Denn der i10 orientiert sich weniger am Verzicht, den viele Vertreter seiner Kategorie üben, als vielmehr am B-Segment. Und das bedeutet: Im Interieur sind nirgends sichtbare Metallflächen oder Befestigungselemente zu sehen, stattdessen dominieren vollflächige Verkleidungen für Türen und Sitze sowie ein zweifarbiges Armaturenbrett. Alles andere als selbstverständlich in diesem Segment sind auch die versenkbaren Scheiben in den hinteren Türen sowie die höhenverstellbaren Kopfstützen auf allen Sitzplätzen. Bequeme, ergonomisch geformte Sitze und sinnvoll angeordnete Bedienelemente im Umfeld des übersichtlichen, optimal im Blickfeld des Fahrers positionierten Instrumententrägers runden die funktional-freundliche Gestaltung ab. Auch hinsichtlich seiner Ausstattung belegt der i10 seine neue Größe - mitunter versprüht er sogar einen Hauch von Luxus: Mit einem beheizbaren Lenkrad ausgestattet bietet der kleine Hyundai Annehmlichkeiten, die sich anderswo erst in der Oberklasse finden.

Dass jeder Käufer seinen Wunschwagen findet, gewährleisten die vier Ausstattungslinien, mit denen die jüngste Generation des flinken Stadtwagens angeboten wird. Neben der Einstiegsversion i10 gibt es die von Hyundai bekannten Versionen Classic, Trend und Style. Schon im Basismodell an Bord sind beispielsweise Zentralverriegelung, Bordcomputer, Außentemperaturanzeige, höhenverstellbares Lenkrad, elektrisch unterstützte Servolenkung und Heckscheiben-Wisch-/Waschanlage. Wer sich für den i10 Classic entscheidet, findet unter anderem zusätzlich eine Klimaanlage und ein Audiosystem mit RDS-Radio und CD-Player inklusive AUX- und USB-Zusatzanschlüssen. Der i10 in der Ausstattungslinie Trend bietet darüber hinaus unter anderem elektrisch von innen verstell- und beheizbare Außenspiegel, einen höhenverstellbaren Fahrersitz, Geschwindigkeitsregelanlage, elektrische Fensterheber vorne und hinten sowie ein beheizbares Lenkrad, das ebenso wie der Schalt- oder Automatikwählhebel mit Leder bezogen ist. Zudem geht es besonders farbenfroh an Bord zu: Je nach Außenlackierung sind die vorne beheizbaren Sitze sowie Armaturenbrett und Türinnenverkleidungen zweifarbig in schwarz/blau oder schwarz/orange ausgeführt. Gänzlich komfortabel wird der i10, wenn er in Kombination mit der Ausstattungslinie Style geordert wird: Dann ergänzen LED-Tagfahrlicht, Blinkleuchten in den Außenspiegeln, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, Leichtmetallfelgen, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Radiofernbedienung über Lenkradtasten sowie die Berganfahrhilfe HAC die umfangreiche Serienausstattung. Für diejenigen, die sich besondere Wünsche erfüllen wollen, gibt es weitere Optionen: Je nach Ausstattungslinie sind unter anderem Rückfahrwarnsystem, Klimaautomatik, Smart-Key-System mit Start-/Stop-Knopf sowie Leichtmetallfelgen im 15-Zoll-Format in attraktiven Zusatzpaketen lieferbar.

Keine Kompromisse macht Hyundai seit jeher, wenn es um die Sicherheit geht. Denn alle i10-Varianten verfügen ab Werk über ABS mit Bremsassistent, die elektronische Stabilitätskontrolle ESC und das fahrdynamische Stabilitätsmanagement VSM. An Bord sorgen Airbags für Fahrer und Beifahrer, Seitenairbags vorne und Vorhangairbags in den Längsholmen des Daches für den Schutz der Insassen. Eine ausgefeilte Sicherheitsarchitektur sowie ein hoher Anteil hochfester Stahlsorten sichern die Fahrgastzelle bei einem Crash.

Unterwegs mit neuen Talenten: i10 setzt ganz auf Komfort

Technik wie ein Großer - das trifft beim i10 nicht nur auf das hohe Sicherheitsniveau zu. Auch Fahrwerk und Motoren repräsentieren den modernen Standard, den Hyundai dem kleinen Fronttriebler mit auf den Weg gibt. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur Energieeffizienz und Leistungsfähigkeit,sondern zugleich auch Fahrkomfort und Fahrsicherheit. Dank des um fünf auf 2.385 Millimeter gewachsenen Radstands, einer umfangreich überarbeiteten Einzelradaufhängung rundum und den neu abgestimmten Dämpfer-/Federeinheiten ist die neue Generation des i10 die bislang komfortabelste Auflage des flinken Stadtwagens. Besonders deutlich wird der Komfortfortschritt zum Beispiel bei der Akustik: Dank der umfangreichen Dämmung bleiben Triebwerk- und Reifenabrollgeräusche dezent im Hintergrund, der i10 setzt sich so deutlich an die Spitze in seinem Segment. Und das, obwohl die agilen und drehfreudigen Antriebsaggregate in Verbindung mit dem fahrdynamisch ausgelegten Fahrwerkscharakter und der präzise arbeitenden Servolenkung für flottes Vorankommen auch auf längeren Strecken ausgelegt sind.

Fortbewegung auf andere Art: Neuer Dreizylinder auch als LPG-Version im Angebot

Für zügige Fortbewegung in der Stadt wie auf der Autobahn sorgen im Hyundai i10 drei Antriebsalternativen, darunter erstmals eine für den Betrieb mit Autogas konzipierte LPG-Variante. Kennzeichen des Ottomotoren-Trios sich neben spontaner Leistungsbereitschaft niedrige Verbrauchs- und Emissionswerte. Einstiegsaggregat ist ein Dreizylinder mit einem Liter Hubraum und serienmäßiger Start-Stop-Automatik, der 48,5 kW (67 PS) leistet und den i10 bis auf Tempo 155 beschleunigt. Das Vierventil-Triebwerk, konzeptionell der kleine Bruder des 1,2-Liter-Vierzylinders, verfügt nicht nur über eine Steuerkette, die den Antrieb der oben liegenden Nockenwellen zuverlässig übernimmt, sondern auch über die kontinuierliche variable Ventilsteuerung CVVT, die Leistungsentfaltung, Durchzugsvermögen und Kraftstoffeffizienz verbessert. Entsprechend günstig ist der Verbrauch des i10 blue 1.0: Im Norm-Gesamtverbrauch fließen auf 100 Kilometern nur 4,6 Liter Superbenzin aus dem 40-Liter-Tank. Beim Klimaschutz erweist sich der Neuling ebenso als Sympathieträger: Lediglich 106 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer entweichen in die Umwelt. Geringfügig höher sind die Werte der alternativ für die Ausstattungslinien Trend und Style lieferbaren Variante ohne Spritspartechnik: Der Gesamtverbrauch beträgt 4,7 Liter, der CO2-Wert liegt bei 108 g/km.

Den Bestwert in der Kohlendioxid-Bilanz liefert jedoch die LPG-Variante des Dreizylinders ab: Beim Betrieb mit Autogas - im Fachjargon Liquified Petroleum Gas, kurz LPG, genannt und hierzulande meist als Gemisch aus den ungiftigen Stoffen Butan und Propan im Angebot - gibt der i10 1.0 nur 104 Gramm CO2 an die Umwelt ab. Zudem entweichen im Vergleich zur Verbrennung mit herkömmlichem Kraftstoff auch weniger Kohlenwasserstoffe und Stickoxide - Grund für die hierzulande deutlich niedrigere Besteuerung im Vergleich zu Benzin. Der wegen der geringeren Dichte und des niedrigeren Brennwertes systembedingte Mehrverbrauch von etwa zehn bis 20 Prozent wird durch die erheblich geringeren Treibstoffkosten so wieder wettgemacht und macht sich damit auch wirtschaftlich bezahlt. Die geringfügig niedrigere Leistung des Motors - werden die Brennräume mit Autogas versorgt, reduziert sie sich von 51 kW (69 PS) auf 49 kW (67 PS) - macht sich derweil in der Praxis kaum bemerkbar: Ist der i10 1.0 LPG bei Benzin-Betrieb mit maximal 155 km/h unterwegs, erreicht er beim Zugriff auf den LPG-Tank 153 km/h. Das mit einem Druck von etwa zehn bar bevorratete Autogas wird auf Knopfdruck angezapft und findet sich platzsparend in einem Zusatztank in der Reserveradmulde. Dieser umfasst 27,2 Liter und erlaubt bei einem LPG-Gesamtverbrauch von 6,5 Litern eine Reichweite nur bei Autogas-Betrieb von über 450 Kilometern. Wie alle übrigen Neuwagen der Marke bietet auch der werkseitig für den Autogas-Betrieb ausgerüstete i10 1.0 LPG die für Hyundai typische 5-Jahres-Garantie ohne Kilometerbegrenzung.

Umweltfreundlich ist auch unterwegs, wer sich für den i10 mit 1,2-Liter-Vierzylindermotor entscheidet, der für die Ausstattungslinien Trend und Style angeboten wird. Das Triebwerk mit 1.248 Kubikzentimetern Hubraum kommt auf einen Gesamtverbrauch von 4,9 Liter pro 100 Kilometer, und die Kohlendioxidemission liegt bei 114 Gramm pro Kilometer. Dafür weiß das 64 kW (87 PS) starke Aggregat mit einer Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h auch auf der Langstrecke zu überzeugen, und mit einer Beschleunigungszeit von 12,3 Sekunden für den Spurt von null auf 100 km/h zeigt es ebenso Sprinterqualitäten. Mit Bravour meistert der i10 1.2 zudem die Temposteigerung aus mittleren Drehzahlen: Innerhalb von 13,1 Sekunden wächst die Geschwindigkeit von 60 auf 100 km/h, was etwa Überholvorgänge auf der Landstraße nicht zum langwierigen Geduldsspiel werden lässt. Ebenso wie der i10 1.0 lässt sich auch der Vierzylinder statt mit serienmäßigem Fünfganggetriebe auf Wunsch mit Vierstufenautomatik ordern.

Erfolgsmodell mit vielen Fans: Kleinste Baureihe zählt zu den Bestsellern der Marke

Die zweite Generation des i10 tritt in die Fußstapfen eines erfolgreichen Vorgängers. Denn seit der Premiere der Modellreihe vor rund sechs Jahren entschieden sich in Deutschland rund 95.000 Autofahrer für einen der praktischen Fünftürer. Allein über 10.000 Neuzulassungen verzeichnete die abgelöste erste Generation von Januar bis zum Spätsommer 2013, was einem Anteil im A-Segment von rund sieben Prozent entsprach. Die Neuauflage erreichte im ersten vollen Verkaufsjahr von Januar bis Dezember 2014 bereit mehr als 19.000 Neuzulassungen. Das entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um rund 25 Prozent. Der kleine i10 ist damit auch in der zweiten Auflage für Hyundai ein ganz Großer, denn er liefert im Vergleich zu den Gesamtneuzulassungen in seiner Fahrzeugklasse einen um das Zweieinhalbfache höher liegenden Marktanteil.

 

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Offenbach - Mit mehr als fünf Millionen verkauften Exemplaren in rund 160 Ländern zählt der Honda CR-V zu den erfolgreichsten SUV weltweit. 1995 feierte die Ur-Version auf der Tokio Motor Show Premiere. Am 3. November rollt die in Großbritannien gefertigte vierte Generation des Trendsetters in den deutschen Handel - mit kompakteren Maßen, aber dennoch geräumiger, effizienter und vielseitiger denn je.

Der selbstbewusster gestaltete CR-V wartet jetzt mit einem Pkw-ähnlichen Fahrgefühl auf, das in dieser Klasse einzigartig ist. „Wir haben ein perfektes Verhältnis zwischen der Effizienz eines Pkw und der Funktionalität und Sicherheit eines SUV erreicht", so Entwicklungsleiter Ryouji Nakagawa. Erzielt wurde das unter anderem durch die kompakteren Maße: Länge und Höhe des Fahrzeugs wurden gegenüber dem bisherigen Modell um 5 bzw. 30 mm reduziert. Dennoch bietet der neue CR-V im Innenraum noch mehr Platz für Passagiere und Gepäck. Wenn die Rücksitze ganz umgelegt werden, was dank des cleveren „Easy-Fold-Down"-Systems mit nur einem einzigen Handgriff erledigt ist, erweitert sich das Ladevolumen von 589 auf bis zu 1.669 Liter. Das sind 147 Liter mehr als im Vorgängermodell. Der neue CR‑V verfügt damit über das größte Kofferraumvolumen seiner Klasse.

Ein Höchstmaß an Effizienz zeichnet auch das neue, elektronisch aktivierte Real Time All Wheel Drive System aus, das jetzt im Falle eines Traktionsverlustes noch schneller reagiert. Es ist 17 Prozent leichter als sein hydraulisch aktivierter Vorgänger und verringert die innere Reibung um 59 Prozent. Negative Auswirkungen auf den Kraftstoffverbrauch, die praktisch bei allen anderen Allradsystemen auftreten, werden dadurch auf ein Minimum reduziert.

 

Zur Senkung des CO2-Ausstoßes tragen zudem eine verbesserte Aerodynamik sowie eine umfassende Überarbeitung der Motorenpalette bei. Unter der Haube des neuen CR-V findet der Kunde entweder einen 2.0 Liter i-VTEC Benzinmotor oder ein 2.2 Liter Dieselaggregat vor. Leistung und Drehmoment des i-DTEC Motors liegen weiterhin bei 150 PS und 350 Nm, doch die CO2-Emissionen sind bei der Variante mit Schaltgetriebe um 12 Prozent von 171 auf 149 g/km und bei Modellen mit 5-Gang-Automatikgetriebe von 195 auf 174 g/km gesunken. Die Leistung des 2.0 Liter i-VTEC Motors hat sich von 150 auf 155 PS und das Drehmoment um 2 auf 192 Nm erhöht. Trotz dieser Leistungssteigerung liegen die CO2-Emissionen bei den Modellen mit manuellem Schaltgetriebe bei 173 statt 192 g/km und bei der Automatikversion bei 175 statt 195 g/km. Die Modelle mit Schaltgetriebe profitieren u.a. von der jetzt serienmäßigen Start-Stopp-Funktion.

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Der Tiguan. Start in eine neue SUV-Ära.

Tiguan weist als markant gestalteter Allrounder selbstbewusst in die Zukunft. Erstes Sports Utility Vehicle auf MQB-Basis setzt Maßstäbe bei Design, Komfort und Funktion.

Er ist ein markant gestalteter Allrounder, der seine Klasse neu definiert und selbstbewusst in die Zukunft weist. Denn der neue Tiguan startet die SUV-Offensive von Volkswagen. Als erstes Sport Utility Vehicle auf Basis des Modularen Querbaukastens (MQB) setzt er Maßstä-be bei Design, Komfort und Funktion. Dabei bleibt er boden-ständig und erweist sich als robuster Typ mit Oberklasse-Technik und Lust auf Offroad-Trips. Der neue Tiguan ist mehr SUV und doch mehr als ein SUV.

Mehr Fahrerlebnis: Der völlig neu gestaltete Tiguan schafft in vielen Bereichen Freiräume, etwa beim großzügigen Interieur oder bei der Motorenauswahl mit acht Varianten zwischen 85 kW / 115 PS und 176 kW / 240 PS, alle stärker und sparsamer als ihre Vorgänger. Dabei überzeugt der neue Tiguan auch abseits vom Alltag.

Mehr Dynamik: Mit dem neuen 4MOTION Active Control garantiert der neue Tiguan souveränes Beschleunigen und enormen Fahrspaß in jeder Situation und auf jedem Untergrund. Individuelle Abstimmungsmöglichkeiten und Fahrkomfort erreichen ein neues Level, insbesondere in Verbindung mit der optional verfügbaren adaptiven Fahrwerksregelung (DCC) und der ebenfalls optional erhältlichen Progressivlenkung.

Mehr Freiheit: Ein großzügiger Innenraum, gepaart mit einem deutlichen Plus an Kofferraumvolumen und Komfortfunktionen für den Alltag – der neue Tiguan zeigt bei Konzept & Package ein in zahlreichen Details verbessertes ergonomisches Design.

Mehr Stil: Das Design des neuen Tiguan betont Eigenständig-keit und Dynamik. Volkswagen hat einen völlig neuen Designcharakter für SUVs eingeführt, der markante Proportionen mit einem klaren Bekenntnis zu hoher Wertigkeit und Präsenz verbindet. Durch Details wie die horizontal ausgerichtete Einheit aus Kühlergrill und Scheinwerfer oder die im Vergleich zum Vorgänger höhere Gürtellinie wird diese offensive Ausrichtung konsequent verfolgt, so dass ein absolut souveräner Eindruck entsteht.

Mehr Sicherheit: Der neue Tiguan integriert serienmäßig weg-weisende Sicherheitstechnologien und Assistenzsysteme. Dazu gehören der Front Assist mit City-Notbremsfunktion und integrierter Fußgängererkennung, der Lane Assist, der proaktive Insassenschutz sowie die aktive Fronthaube zum Schutz von Fußgängern und Radfahrern. Oberklasse-Technik in einem SUV, der sich nicht nur in Sachen Sicherheit als Innovationsträger positioniert.

Mehr Komfort: Der neue Tiguan vereint ein für die Kompakt-klasse überragendes Platzangebot und variable Einsatzmög-lichkeiten mit Komfort in allen Straßenlagen. Jedes Detail folgt dem Ziel, das Fahren und Reisen angenehmer zu gestalten – von den optionalen ergoActive Sitzen bis zur abgesenkten La-dekante für bequemeres Beladen. Active Info Display und Area View sorgen für mehr Überblick, Easy Open und Close für ein-faches Beladen des Kofferraumes. Die 3-Zonen-Klimaanlage inklusive Air Care Climatronic mit Allergenfilter garantiert ange-nehme und individuelle Temperierung auf allen Plätzen. Der Gesamteindruck: perfekt durchdacht und deutlich wertiger.

Mehr SUV: Mit 200 mm Bodenfreiheit zwischen den Achsen in den Allradvarianten sichert sich der neue Tiguan die europäi-sche Zulassung als Geländewagen. Eine in der Kompaktklasse einmalige Anhängelast von bis zu 2.500 kg und die optionale Offroad-Front mit 25 Grad Böschungswinkel formulieren einen klaren Anspruch: Der neue Tiguan setzt Maßstäbe in der SUV-Kompaktklasse.

Mehr Infotainment: Always on mit dem neuen Tiguan – dank neuester Infotainment-Technologie. Das optionale Paket aus Media Control und App Connect schafft eine optimale Verbin-dung zu Smartphone oder Tablet. Details wie die induktive Ladeschale für Smartphones runden das Komfortpaket ab.

Tiguan Essentials

• Neue Designsprache kreiert einen eigenständigen SUV-Designcharakter bei Volkswagen.

• Dank MQB werden markantere Proportionen und ein dynamischeres Design möglich

• Linienführung und Lichtkonzepte im Ex- & Interieur un-terstützen den dynamischen Look

Das unverwechselbare SUV-Profil des neuen Tiguan strahlt Kraft und Souveränität aus. Dieser Eindruck entsteht, weil die Designer um Klaus Bischoff der Maxime folgen: Weniger ist Mehr. Der neue Tiguan besticht durch sein elegantes Design. Die Proportionen mit der beim Grundmodell mit Frontantrieb um 33 mm auf 1.632 mm reduzierten Höhe und gleichermaßen mit der um 30 mm auf 1.839 mm gewachsenen Fahrzeugbreite lassen ihn kraftvoll und satt auf der Straße stehen. Mit 4.486 mm ist er zudem 60 mm länger. Der Radstand wurde verlängert auf 2.681 mm, ein Plus von 77 mm. So entsteht ein Look, der Emotionen weckt, insbesondere bei der Frontpartie. Die Einheit aus Kühlergrill und LED-Projektionsscheinwerfern (serienmäßig in der Ausstattungsvariante Highline) unterstützt hier den kraft-voll-aufrechten Eindruck.

An den Seiten zeugen Gürtel- und Charakterlinie ebenso wie die wuchtigen Radhäuser von der Kreativität der Designer. Zu-gleich fasziniert hier durchdachte Produktionstechnik: Die Türgriffe wurden nahtlos integriert. Die Charakterlinie prägt eine Heckpartie, deren klare Kanten und horizontal ausgerichtete Flächen die Story vom sportlichen SUV-Allrounder gekonnt weitererzählen. Die SUV-Designsprache wird konsequent im Interi-eur aufgegriffen. So ist das Cockpit aus Komfortgründen auf den Fahrer ausgerichtet, ohne diesen einzuengen und die Luftigkeit im Innenraum zu stören. Gleichermaßen ist die breitere SUV-typische Mittelkonsole ein prägendes Element im Interieur. Gepaart mit dem 4MOTION Active Control Drehschalter er-scheint sie deutlich an den Touareg angelehnt. Im angenehmen Licht der Ambiente Beleuchtung ergänzen das Panoramadach (870 mm x 1.364 mm/ optional erhältlich) und Details wie Türgriffe oder Dekorleisten den hochwertigen Gesamteindruck.

• Großzügiger Innenraum bietet mehr Kopf- und Kniefrei-heit

• Kofferraumvolumen bei umgeklappter Rückbank wurde im Vergleich zum Vorgänger um 145 l auf 1.655 Liter vergrößert

• 2.500 kg Zuglast für alle Tiguan mit 4MOTION in den Getriebevarianten MQ500 und DQ500 sind einzigartig in der Klasse der Kompakt-SUV

• Abgesenkte Ladekante sorgt für komfortableres Be- und Entladen und unterstreicht die Alltagstauglichkeit

• Optimierte Karosseriestruktur und verbesserte Aerody-namik sorgen für ein Plus an Fahrkomfort

Größe ist kein Wert an sich. Aber sie entscheidet mit, wenn es um den Komfort geht. So zählt der neue Tiguan mit dem 26 mm längeren Innenraum zu den großzügigsten Vertretern seiner Klasse. Im Fond erleben bis zu drei Mitfahrer jetzt 29 mm mehr Knieraum. Durch das ergonomische Design verblüfft der neue Tiguan trotz der reduzierten Fahrzeughöhe mit mehr Kopffreiheit. Auch die für die Kunden so wichtige Sitzhöhe wurde beim neuen Tiguan um 8 mm angehoben. Serienmäßig bringt der neue Tiguan eine verschiebbare Rückbank mit, die mit 180 mm gegenüber dem Vorgänger um weitere 20 mm optimiert wurde. Der Kofferraum fasst bei nach vorn geschobener Rückbank 615 Liter, ein Plus von 145 Litern. Damit schluckt der neue Tiguan problemlos die Ausrüstung für jeden Outdoor-Trip. Wer die Rückbank umlegt, kann dank 1.655 Litern Volumen sogar einen kleinen Umzug organisieren.

In Sachen Aerodynamik wurde der neue Tiguan deutlich optimiert. Er hat einen cw-Wert von bis zu 0,32 und ist damit um 13 Prozent besser als sein Vorgänger mit 0,37. Erreicht wurde dies durch eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen – vom aerodynamisch gestalteten Grundkörper bis zum optimierten Unterbodenkonzept. Im Vergleich zu den Modellen mit EU5-Motoren wurde das Gewicht des neuen Tiguan um bis zu 53 kg optimiert. Allein bei der Karosserie konnten trotz des verlängerten Radstandes und der erhöhten Fahrzeuglänge rund 12 kg Gewicht eingespart werden.

Insgesamt ist den Entwicklern mit der Karosserie des neuen Tiguan ein kleines Meisterstück gelungen. So wurden Leichtbaumaßnahmen wie „Tailored Blanks“, die belastungsoptimierte Materialaufdickung von Blechen, eingesetzt. Zudem wurde die Karosse durch das optimierte Heckportal und die Querträger zwischen den hinteren Radhäusern deutlich steifer gestaltet – trotz einer deutlichen Verlängerung von 77 mm im kritischen Bereich zwischen A- und C-Säule. Auch die Heckklappe wurde gegenüber dem Vorgänger vergrößert. Trotzdem konnte die für SUVs so relevante Torsionssteifigkeit beim neuen Tiguan optimiert werden. Mit 28.000 Nm/Grad ohne und 24.000 Nm/Grad mit Schiebedach liegen die Werte des neuen Tiguan über de-nen seines Vorgängers. Er weist damit auch zahlreiche Wettbewerber in die Schranken. Die Kunden profitieren durch bes-seren Fahrkomfort und erhöhte Sicherheit.

Antrieb

Erweitertes Motorenprogramm mit je vier Benziner- und Dieselaggregaten für alle Anforderungen

• Größeres 4MOTION Angebot inklusive neuer 4MOTION Active Control, insgesamt sechs Motoren mit 4MOTION erhältlich, vier davon serienmäßig

• 2,0 l Biturbo Powerdiesel mit 176 kW / 240 PS jetzt auch im neuen Tiguan verfügbar

Ob stark, stilvoll oder komfortabel: Das erweiterte Motorenprogramm des neuen Tiguan gibt den Kunden größtmöglichen Entscheidungsspielraum. Die vier Benziner von 92 kW / 125 PS bis 162 kW / 220 PS sowie die Diesel von 85 kW / 115 PS bis 176 kW / 240 PS sind allesamt leistungsstärker und sparsamer als die vergleichbaren EU5-Aggregate aus dem Vorgänger. Zum Vorverkaufsstart steht der Volumendiesel als 2.0 TDI mit 110 kW / 150 PS 4MOTION und Doppelkupplungsgetriebe (DSG) sowie als Handschalter mit Frontantrieb bereit. Außer-dem ist der 132 kW / 180 PS starke 2.0 TSI mit 4MOTION und DSG als komplett neues Aggregat seit Januar 2016 bestellbar.

Das Spektrum der Allradmodelle wird Volkswagen ergänzen um zwei weitere TDI (140 kW / 190 PS und 176 kW / 240 PS) so-wie zwei zusätzliche TSI (110 kW / 150 PS und 162 kW / 220 PS). Ab einer Leistung von 180 PS ist serienmäßig ein automatisch schaltendes DSG an Bord; für die 150-PS-Versionen steht das DSG optional zur Verfügung. Ein Blick auf das Top-Aggregat enthüllt eine der höchsten spezifischen Leistungen im A-SUV-Segment: das aus dem Passat bekannte 240-PS-Triebwerk (2.0 TDI) mit Bi-Turbo-Aufladung und 2.500 bar Einspritzdruck bringt 88 kW / 119 PS pro Liter Hubraum auf die Straße.

 Fahrdynamik

• 4MOTION Active Control bietet Sicherheit auf Knopf-druck

• Adaptive Fahrwerksregelung (DCC) für individuelle und verbesserte Fahreigenschaften

• Progressivlenkung sorgt für höchste Präzision

Abseits vom Asphalt begeistert der neue Tiguan als dynami-scher Wegbereiter, der per Drehregler das Fahrverhalten optimiert. Das neue 4MOTION Active Control ermöglicht im Modus „Offroad“ sicheres Vorankommen unter schwierigsten Bedingungen: Das elektronische Gaspedal lässt sich exakt dosieren. Beim neuen Tiguan 4MOTION mit DSG schaltet das Getriebe später hoch. Wird es per Tippgasse (+/-) bedient, vermeidet der Fahrer die Zwangsschaltung, dann steht die Motorbremse un-terstützend zur Verfügung. Deaktiviert wird in diesem Fall der „automatische Freilauf“, das Abkoppeln des Motors, um beim Rollen kinetische Energie zu nutzen. Die Antriebsschlupfregelung (ASR) steuert die Drehzahl und sorgt zugleich für Traktion und Fahrstabilität. Parallel wechseln Lenkung und adaptive Dämpfungsregelung ins passende Fahrprofil. Das elektronische Stabilisierungsprogramm (ESC) aktiviert die „Offroad“-Kennlinie und die Fahrassistenzsysteme für das Anfahren und Abfahren am Berg kommen zum Einsatz. Dazu öffnet das dynamische Kurvenlicht einen helleren und breiteren Lichtkegel im Nahbereich.

Schnell und mühelos erledigt der neue Tiguan alle Aufgaben, die ihm gestellt werden. Der Fahrer genießt dadurch ein völlig neues Komfortniveau. Auf der Straße, im Gelände oder auf Eis und Schnee. Perfektioniert wird das Fahrerlebnis durch die optional verfügbare adaptive Fahrwerksregelung (DCC). Der Tiguan wurde mit neuen Regelventilen abgestimmt, für noch mehr Fahrkomfort und mehr Spreizung zwischen den Fahrprofilen. Somit eröffnet die Fahrwerksregelung dem Fahrer alle Möglichkeiten, seinen Stil zu finden – ganz bequem per Knopf-druck. Die optionale Progressivlenkung sorgt dabei für präzises und dynamisches Fahren und gesteigerten Fahrkomfort beim langsamen Fahren und Rangieren.

Sinnbild für selbstbewusstes Fahren

Die optionale Offroad-Front und die erhöhte Bodenfreiheit unter den Achsen beim 4MOTION unterstreichen den robusten und kraftvollen Charakter des neuen Tiguan. Die Entwickler hatten ein klares Ziel vor Augen: Fahrer und Fahrzeug sollen eine Einheit bilden, auf holprigen Serpentinen ebenso wie auf losem oder erdigem Terrain.

Sicherheit & Fahrassistenz

• Der neue Tiguan setzt Maßstäbe in Sachen Sicherheit

• Serienmäßig Front Assist mit City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung, aktive Fronthaube, Multikollisionsbremse und Lane Assist (in Europa)

• Erste aktive Fronthaube bei Volkswagen reduziert das Schadensrisiko für Fußgänger und Radfahrer durch An-heben der Motorhaube

• Automatische Distanzregelung ACC wird mit DSG zum Stauassistenten

Mehr Sicherheit ab Werk, der MQB macht’s möglich: Was aktiven und passiven Schutz angeht, rangiert der neue Tiguan in der Oberklasse. Zur Serienausstattung in Europa gehören der Front Assist mit Fußgängererkennung, die aktive Fronthaube und der Lane Assist. Ergänzt wird die Sicherheitsausstattung durch einen Verbund aus sieben Airbags – inklusive eines Knieairbags auf der Fahrerseite. Das setzt Maßstäbe nicht nur für A-SUVs. Zumal der neue Tiguan wie alle Volkswagen auf MQB-Basis auch die Multikollisionsbremse an Bord hat. Sie hilft, gefährliche Folgekollisionen zu vermeiden.

Der serienmäßig in der Grundversion integrierte Front Assist des neuen Tiguan beobachtet mit dem Radarsensor die Umgebung und bremst per Notbremsfunktion ab, wenn ein Hindernis übersehen wird. Neu ist, dass beim neuen Tiguan die Sensierung ausschließlich über den Radarsensor erfolgt und nicht in Kombination mit der Multifunktionskamera. Sie löst eine zwei-stufige Reaktion aus, falls ein Passant auf die Fahrbahn läuft: Zuerst erfolgt eine Warnung, dann aktiviert das System die Bremsfunktion. Ein absolutes Novum im Segment der Kompakt SUV ist die Seriensetzung des Spurhalteassistenten Lane Assist.

Weitere Beispiele für Sicherheit in Serie: Die Müdigkeitserken-nung kommt ab der Comfortline hinzu, die automatische Dis-tanzregelung (ACC) bis 160 km/h in der Highline. Die optimierte ACC wird im Zusammenspiel mit dem DSG-Getriebe zum Stauassistenten, der bei Stop & Go den Großteil der Arbeit übernimmt. Ebenfalls Bestandteil des Fahrerassistenzpakets ist der Emergency Assist. Im Notfall leitet diese Erweiterung des Lane Assist einen Nothalt in der Fahrspur ein. Dies geschieht nach der erweiterten Warnung durch den Lane Assist durch Warnblinken und kontrolliertes Pendeln in der Fahrspur.

Die aktive Fronthaube reduziert das Schadensrisiko für Fuß-gänger und Radfahrer. Beim Kontakt mit dem Stoßfänger löst ein Sensorschlauch den pyrotechnischen Aktuator aus, der da-für sorgt dass sich die Fronthaube innerhalb von 22 Millisekunden um etwa 60 mm hebt. Dadurch vergrößert sich der Abstand zwischen den harten Motorkomponenten und der vergleichsweise weichen Haube. Das reduziert das Risiko gefährlicher Kopfverletzungen.

Komfort

• Erstmals kommt das digitale Kombiinstrument Active Info Display in der Kompaktklasse zum Einsatz – mit einem spezifischen Offroad-Profil

• Voll-LED-Scheinwerfer mit deutlich besserer Lichtper-formance, optional erhältlich mit Dynamic Light Assist

• Neue Sitzstrukturgeneration und komplett neu entwickel-te Schaumkonturen erhöhen Komfort und Seitenhalt

• 3-Zonen-Klimaanlage mit Air Care sorgt für saubere und individuelle Klimatisierung

• Komfortable Lehnen-Fernentriegelung (optional) ermög-licht leichtes und unkompliziertes Umklappen der Rückbank

So sportlich und robust der neue Tiguan erscheint, beim Komfort gibt es keine Kompromisse. Im Vergleich zum ohnehin bequemen Vorgänger hat der Neue deutlich zugelegt: Angefangen beim größeren Innenraum, bei dem sich wertige Materialien mit dem völlig neu gestalteten Cockpit zu einer harmonischen Einheit verbinden – bis zum Kofferraum, der in Sachen Flexibilität keine Wünsche offen lässt und ungeahnten Freiraum schafft.

Ein absolutes Novum in der Kompaktklasse ist der Einsatz des aus dem Passat bekannten Active Info Display mit SUV-spezifischen Anzeigen. In Kombination mit dem Display des Radio- oder Navigationssystems entsteht ein virtuelles, flexibles Human-Machine-Interface (HMI), dessen Anzeigen sich funktional ergänzen. Das 12,3 Zoll große Active Info Display ist in sechs verschiedenen Ansichten anwählbar. Neu ist ein eigens für den Tiguan entworfenes Offroad-Profil mit Lenkwinkelanzeige und Kompass. Bei eingeschalteter Navigation kann wie bereits im Passat die große Bühne ausgewählt werden. Hier wird die 3D-Navigation direkt im Active Info Display parallel zum Infotainment-Screen in maximaler Größe angezeigt.

Zudem unterstützt das in der mit einer Lasernarbung versehe-nen Instrumententafel integrierte und versenkbare Combiner Head-Up Display beim Navigieren. Relevante Fahrinformationen wie Geschwindigkeit, aktuelle Geschwindigkeitsbeschränkung, Richtungspfeile der Navigation und Anzeigen der Fahrassistenzsysteme werden direkt auf den Combiner und damit in das Blickfeld des Fahrers projiziert.

LED-Scheinwerfer

Bereits die LED-Scheinwerfer in der Basis-Version mit LED Modul für Abblend- & Fernlicht sorgen für eine um 10 Prozent verbesserte Lichtperformance im Vergleich zum Halogen-Scheinwerfer. Das Licht erscheint deutlich weißer als beim Basis-Scheinwerfer H7. Der Voll-LED-Scheinwerfer mit Linse und Reflektor setzt noch ein Glanzlicht obendrauf. Seine Leistung liegt über der eines Bi-Xenon-Scheinwerfers, ebenfalls mit weißerem Licht. Neben Abblend- und Fernlicht sind auch Abbiege-licht und Tagfahrlicht-Signatur als LED-Einheit ausgeführt. Optional erhältlich: Der Dynamic Light Assist sorgt in den Ausstattungsvarianten Comfortline und Highline für blendfreies Fern-licht oder maskiertes Dauerfernlicht.

Verbesserter Sitzkomfort

Für Entspannung auch auf rauen Pisten sorgt die erstmals im neuen Tiguan eingesetzte Sitzstruktur der zweiten Generation. Die stark gewichtsreduzierte Vordersitzstruktur kommt erstmalig bei Volkswagen im Tiguan zum Einsatz. Durch den Einsatz von innovativen Material- und Fertigungsverfahren und durch neue Konstruktionsansätze werden 20 Prozent Gewicht eingespart. Zusätzlich kann mithilfe von Mäanderdrähten in der Sitzauflagefläche eine leichte Federung erzielt werden – und damit eine Komfortverbesserung besonders bei unebener Fahrbahn.

Fahrer und Beifahrer sitzen insgesamt deutlich bequemer – und zwar serienmäßig. Ab der Ausstattungsvariante Trendline sind die mit dem AGR-Siegel ausgezeichneten ergoActive-Sitze mit 14-Wege-Sitzverstellung, Massagefunktion (für Fahrerseite) und Sitzheizung optional erhältlich. Der Komfort bei längeren Autofahrten wird im neuen Tiguan deutlich erhöht durch die gegenüber dem Vorgängermodell komplett überarbeiteten Schaumkonturen der Sitze. Die Konturen führen die Passagiere seitlich besser und der Schaum passt sich wesentlich flexibler der Körperform an.

Klimaautomatik: 3-Zonen-Innovation

Saubere, allergenfreie Luft und gesundes Klima: Die neue 3-Zonen-Klimaanlage des neuen Tiguan bringt Fahrer und Passagieren ihr persönliches Wohlfühlklima. Der Luftgütesensor mit Allergenfilter verhindert, dass Schadstoffe in den Innenraum gelangen. Ein Sonnen- und Feuchtesensor hilft, die optimale Klimatisierung im Innenraum zu erreichen und die Luftfeuchtigkeit zu regeln – die Scheiben des neuen Tiguan beschlagen nur noch in Ausnahmefällen.

Infotainment

• Dank App-Connect ist nahezu jedes Smartphone auf iOS, Android oder Mirrorlink Basis mit dem neuen Tiguan vernetzt.

• 8-Zoll-Display nun auch für Radio Composition Media und Navigation Discover Media

• Mit CAM Connect hat der Fahrer Rückbank und zum Beispiel Pferdeanhänger im Blick

• Induktive Ladeschale für Smartphones und das neue Car-Net Security & Service feiern Premiere im neuen Tiguan

Im neuen Tiguan setzt Volkswagen die aktuelle Infotainment-Generation des MIB ein. Sie startet serienmäßig in der Ausstattungslinie Trendline mit dem Basisradio Composition Touch. Dazu kommen optional das mit einem 5 Zoll großen Farb-Touchscreen ausgestattete Radio Composition Colour sowie das Composition Media mit farbigem 8-Zoll-Touchscreen. Die Navigationsgeräte Discover Media und Discover Pro bieten dank 8-Zoll-Display ebenfalls viel Überblick, dazu kommen se-rienmäßig die Online Dienste Guide & Inform. Um diese zu nutzen, genügt es, sich einfach über den CarStick, den WLAN-HotSpot des Smartphones oder die Business-Telefonie mit eigener SIM-Karte bei Car-Net zu registrieren. Alle Dienste las-sen sich dann im ersten Jahr kostenfrei nutzen. Das passende Sounderlebnis im neuen Tiguan liefert die optionale 400 Watt starke DYNAUDIO Excite Surround Anlage mit digitalem 10-Kanal Verstärker nebst Subwoofer und im Cockpit integriertem Centerspeaker. Um einen perfekten Surround-Sound zu ermöglichen, wurden die resonanzarmen Lautsprecher akribisch auf den neuen Tiguan abgestimmt.

Media Control und App Connect

Die optimale Verbindung mit Consumer-Electronics-Geräten schafft im neuen Tiguan das optionale Paket aus Media Control und App Connect. Einige Beispiele für die vielfältigen Möglichkeiten des Systems: Über Media Control lässt sich bequem über das Tablet des Beifahrers oder gar von der Rückbank die Navigationsroute in das Infotainmentsystem eingeben oder die Playlist aktualisieren. Und mit App Connect können nahezu alle Smartphones per Apple CarPlay, Android Auto oder MirrorLink voll in den neuen Tiguan integriert werden. Auch im Offroad-Modus heißt es dann: Always on. Dazu reduziert sich die Gefahr der Ablenkung, denn der USB-Anschluss in der Mittelkonsole wird genutzt, um das Smartphone-Display auf das Fahr-zeugdisplay zu spiegeln. Besonders klug ausgedacht: Mit der MirrorLink App Cam Connect kann der Fahrer beispielsweise Bilder seiner GoPro direkt aus einem Pferdeanhänger, der vom neuen Tiguan gezogen wird, auf das Display des Radio- oder Navigationssystems übertragen.

Das Komfortpaket in Sachen Online und Medien wird durch eine von Volkswagen erstmals verbaute induktive Ladeschale für Smartphones mit Qi-Standard sowie den neuen Dienst Car-Net Security & Service abgerundet. Mit den hier angebotenen Services kann der Fahrer die Sicherheit optimieren und wichtige Informationen über sein Auto abrufen. Das Angebot reicht vom Geschwindigkeitsalarm über den telemetrischen Pannen-ruf bis zur Fahrzeuglokalisierung.

 

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Neuer Passat GTE startet als Limousine und Variant

Passat GTE ist 218 PS stark und legt bis zu 50 Kilometer rein elektrisch zurück Erstes Volkswagen Plug-In-Hybridmodell der volumenstarken Mittelklasse Zehn wichtige Fakten zum neuen Passat GTE:
1. Absatz der Modelle mit Plug-In-Hybridantrieb (PHEV) soll sich weltweit bis 2018 auf 893.000 Pkw vervierfachen.
2. Bis 2022 wird Absatz von 3,3 Millionen PHEV jährlich erwartet; Klassen von Golf und Passat mit größten Volumina.
3. Der Passat GTE ist der erste Plug-In-Hybrid von Volkswagen, der als Limousine und Variant angeboten wird.
4. Neuer Passat GTE entwickelt eine maximale Systemleistung von 160 kW / 218 PS.
5. Der Passat GTE startet im Normalfall automatisch im emissionsfreien „E-Mode“.
6. Über eine Distanz von bis zu 50 Kilometern kann der Passat GTE im „E-Mode“ gefahren werden.
7. Reichweite mit einer Tank- und Batteriefüllung beträgt über 1.100 km. Amsterdam-Paris-Amsterdam ohne Tankstopp.
8. Der NEFZ-Verbrauch beträgt nur 1,6 l/100 km (analog 37 g/km CO2). Effizienzklasse: A+.
9. Der Passat GTE ist im Hybrid-Modus 225 km/h schnell; im rein elektrischen „E-Mode“ sind es 130 km/h.
10. LED-Scheinwerfer, Infotainmentsystem „Composition Media“, Front Assist und City-Notbremsfunktion sind Serie.

Nach dem Golf GTE folgt jetzt das nächste Volumenmodell mit Plug-In-Antrieb; diesmal setzt der deutsche Automobilhersteller den neuen Passat GTE unter Strom. Mit ihm debütiert ein Geschäfts- und Privatwagen einer neuen Generation – Zero-Emission-Vehicle und Langstreckenreisewagen zugleich. Ein Volkswagen, der Gegenwart und Zukunft verbindet. Ein Auto, das nicht nur mit einem der progressivsten Antriebssysteme unserer Zeit punktet, sondern ebenso mit einem im Segment der Mittelklasse wegweisenden Spektrum innovativer Assistenz- und Infotainmentsysteme. Ein Geschäftswagen, der via „App-Connect“ perfekter und einfacher denn je nahezu alle erdenklichen Smartphones in das Bordsystem integriert. Ein Privatwagen, der dank „Media Control“ die Tablets der mitreisenden Kinder und Jugendlichen in das Unterhaltungsprogramm einbindet. Ein Plug-In-Hybridfahrzeug, das auf Wunsch selbsttätig bremst und beschleunigt und korrigierend gegenlenkt. Der neue Passat GTE ist ein Wagen, der die nächste Evolutionsstufe der individuellen Mobilität widerspiegelt.

Emissionsfrei.

Mit einer souveränen Systemleistung von 160 kW / 218 PS, einem sparsamen NEFZ-Verbrauch von nur 1,6 l/100 km und 12,2 kWh/100 km (Variant: 12,4 kWh) sowie einer rein elektrischen Reichweite von bis zu 50 Kilometern definiert der Passat GTE in seiner Klasse einen neuen Status quo der Effizienz. Der neue Volkswagen beginnt die Fahrt unter normalen Betriebsbedingungen stets rein elektrisch und damit emissionsfrei. Dieser „E-Mode“ kann – zum Beispiel gegen Ende einer Reise bei der Einfahrt in eine City – auch auf Knopfdruck aktiviert werden. In Städten wie London sind Fahrer des Passat GTE deshalb von der ansonsten üblichen City-Maut (Congestion Charge) befreit. Viele Fahrer, die überwiegend im urbanen Bereich unterwegs sind, werden den Passat GTE nahezu ausschließlich elektrisch bewegen. Hintergrund: Untersuchungen – etwa in Deutschland vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur – ergaben, dass rund 80 Prozent aller Autofahrer, vom Berufspendler
bis zum Vielfahrer, täglich weniger als 50 Kilometer fahren.

Stressfrei.

Die Strecken zwischen den Metropolen Europas verbindet der Passat GTE in vielen Fällen ohne Tankstopp. Denn bei gefülltem 50-Liter-Tank und maximaler elektrischer Ladung ergibt sich eine Reichweite von über 1.100 Kilometern – damit schafft der Passat GTE zum Beispiel die Strecke von Amsterdam nach Paris und zurück ohne Nachtanken. Darüber hinaus ist es der außergewöhnlich hohe Reisekomfort, der den Passat GTE zum stressfreien Langstreckenfahrzeug macht. Hier sind es optionale Systeme wie die Automatische Distanzkontrolle ACC, der Stauassistent, die perfekte Darstellung der Fahrzeug- und Infotainmentfunktionen im Active Info Display oder die neuste Generation der adaptiven Fahrwerksregelung DCC, mit denen der Passat GTE eine Brücke in die nächst höhere Klasse schlägt.

Sparen im „E-Mode“.

Extrem günstig sind die rein elektrisch absolvierten Kilometer: Bei einem Preis von 28,81 Cent pro Kilowattstunde (kWh / Durchschnittspreis Deutschland 2015) und einem Verbrauch von 12,2 kWh kosten 100 Kilometer lediglich 3,50 Euro – ein extrem niedriger Preis, zumal die elektrischen Kilometer in der Regel komplett im Stadtverkehr zurückgelegt werden und somit im Hinblick auf die Kosten einem Innerortsverbrauch von nur 2,5 Litern Super entsprechen.

Spaß im „GTE-Mode“.

Das sportliche Kontrastprogramm
zum „E-Mode“ bietet der per Tastendruck abrufbare „GTE“- Modus, in dem der Passat die maximale Systemleistung von 160 kW / 218 PS zur Verfügung stellt; verschiedenste Parameter wie die Gaspedal- und Lenkungskennlinien sind in diesem Modus zudem dynamischer ausgelegt. Der 1,4 Liter große TSI-Motor steuert eine Leistung von 115 kW / 156 PS bei, die E-Maschine liefert 85 kW / 115 PS. Das maximale Drehmoment des Plug-In-Hybridantriebs beträgt kraftvolle 400 Newtonmeter. All diese Werte ziehen eines nach sich: ein Plus an Dynamik und Fahrspaß. So beschleunigt der serienmäßig mit einem eigens für den Hybridantrieb entwickelten 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) ausgestattete Passat GTE in 7,4 Sekunden auf 100 km/h (Variant: 7,6 Sekunden). Als Höchstgeschwindigkeit erreichen beide Versionen 225 km/h; im „E-Mode“ sind es 130 km/h.

Hightech-Konfiguration.

Der Passat GTE ist eine eigenständige Ausstattungslinie. Zur umfangreichen Serienausstattung des Hightech-Modells gehören Features wie die LEDScheinwerfer (für Abblend- und Fernlicht), die Müdigkeitserkennung, die Multikollisionsbremse, das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist inklusive City-Notbremsfunktion, ein Regensensor, der ParkPilot für den Front- und Heckbereich, Chromleisten an den Seitenfenstern und Komfortsitze (vorn). Diese Details sind auch für die anderen Passat Modelle verfügbar und dort zum Teil serienmäßig an Bord; im Gegensatz zum Passat GTE ist allerdings keine andere Version serienmäßig mit jeder dieser Technologien ausgestattet. Somit darf der Plug-In-Hybrid Passat als neues Hightech- Flaggschiff der Baureihe eingestuft werden.

Progressives Charisma.

Darüber hinaus gibt es Individualisierungen, die allein für den Passat GTE konzipiert wurden. Im Bereich der Frontpartie gehört dazu eine spezifische Chrom-Kühlergrillmaske mit einem hier integrierten prägnanten blauen Streifen; Blau ist die Farbe der Volkswagen EMobilität. Verstärkt wird das progressive Charisma des Passat GTE durch den komplett neu designten Stoßfänger mit seiner c-förmigen LED-Tagfahrlicht-Signatur. Diese CSignatur ist gemeinsam mit den blauen Designelementen ein Erkennungsmerkmal aller Elektro- und Plug-In-Hybridmodelle von Volkswagen. In der Silhouette weisen den Passat GTE die 17-Zoll-Leichtmetallräder des Typs „Montpellier“ als Plug-In-Hybrid aus. Das Interieur wurde konzeptionell ebenfalls auf das neue Antriebssystem abgestimmt. Hier schnitten die Ingenieure und Designer das Kombiinstrument und das serienmäßige Infotainmentsystem „Composition Media“ mit einer eigenen Menümatrix auf die antriebsspezifischen Funktionen und Anzeigen des Plug-In-Hybridantriebs zu. Ebenfalls individualisiert wurden serienmäßige Details wie die blaue Ambientebeleuchtung, das Multifunktionslederlenkrad mit blauen Ziernähten, ein GTE-spezifischer Schaltknauf mit blauen Nähten und die Sitze mit ihrer ebenfalls blauen Grundstruktur. Veredelt wird das Interieur zudem durch Applikationen in Aluminiumoptik und Hochglanzschwarz.

Aufbruch.

Auf den europäischen Markt kommen werden der Passat GTE und der Passat GTE Variant im Herbst; in den ersten Ländern ist der Vorverkauf bereits angelaufen. In Asien wird die Markteinführung ebenfalls noch 2015 beginnen. Im Hinblick auf die Marke gilt dabei, dass der Passat GTE ein elementarer Baustein der Volkswagen  Elektromobilitätsstrategie ist. Nach dem e-up!, e-Golf und Golf GTE ist er bereits das vierte respektive fünfte Großserienmodell (Limousine und Variant), das via E-Maschine über viele tägliche Distanzen emissionsfrei betrieben wird. Spannend ist in diesem Zusammenhang auch ein Blick auf den Konzern: Zusammen mit den Plug-In-Hybriden von Audi (A3 e-tron, Q7 e-tron, R8 e-tron) und Porsche (Cayenne S E-Hybrid, Panamera S E-Hybrid) hat die Volkswagen AG nunmehr zehn Fahrzeug-Versionen im Portfolio, die voll- oder teilelektrisch gefahren werden. Der Passat GTE ist dabei das erste Plug-In-Hybridmodell, das der Konzern in der volumenstarken Mittelklasse anbietet. All diese Parameter weisen darauf hin, dass der Plug-In-Hybrid weltweit vor seinem Durchbruch steht: Global, so die Prognosen, wird sich der jährliche Absatz der „plug-in hybrid electric vehicle“ (PHEV) von 218.000 Exemplaren (2015) binnen drei Jahren auf 893.000 Fahrzeuge (2018) vervierfachen. Bis 2022 soll
der Absatz auf nahezu 3,3 Millionen PHEV steigen. Die Klassen mit den größten Volumina sind dabei das A- (Golf GTE) und B-Segment (Passat GTE). Volkswagen hat die Weichen richtig gestellt.

Antrieb des Passat GTE entwickelt Systemleistung von 218 PS: 1,6 l/ 100 km – Dynamik steht maximale Nachhaltigkeit gegenüber
Passat GTE besitzt den stärksten Plug-In-Hybridantrieb von Volkswagen Über eine Distanz von bis 50 km ist der Passat GTE rein elektrisch unterwegs

Der neue Passat GTE wird von einem direkteinspritzenden Turbobenziner (1.4 TSI) und einem Elektromotor angetrieben. Letzterer dreht aus dem Stand heraus turbinenartig hoch und stellt ein maximales Drehmoment von 330 Nm zur Verfügung. Eine Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie versorgt den Elektromotor mit Energie; der Energieinhalt der Batterie beträgt 9,9 kWh. Getriebeseitig arbeitet der Volkswagen mit einem automatisch schaltenden und speziell für den Hybrideinsatz entwickelten 6-Gang- Doppelkupplungsgetriebe (DSG). In diesem speziellen Fall kommt neben der Doppelkupplung eine dritte Kupplung als Trennkupplung zum Einsatz. Diese Trennkupplung koppelt den TSI wann immer möglich von der angetriebenen Vorderachse ab und schaltet ihn aus – zum Beispiel in Phasen des sogenanntes „Segelns“; hier nutzt der Passat GTE die kinetische Energie und rollt ohne Antriebskraft. Der Elektromotor wurde von Volkswagen in das Getriebegehäuse integriert.
Zu den weiteren Komponenten des Hybridantriebs gehören unter anderem eine Leistungselektronik (sie wandelt den Gleichstrom der Batterie in Wechselstrom für den Elektromotor um) und ein Ladegerät. Ein elektromechanischer Bremskraftverstärker und ein elektrischer Klimakompressor garantieren zudem auch im „EModus“
eine optimale und energieeffiziente Funktion von Bremsen und Klimaanlage.

Kompakte und leichte Antriebselemente.

Alle Komponenten sind kompakt und leicht. Einige Beispiele: Der TSI wiegt 102,8 kg, der Elektromotor 34 kg, das DSG 98,5 kg und die Leistungselektronik 10,2 kg. Im Fahrzeugboden vor der Rücksitzbank befindet sich platzsparend die Hochvoltbatterie; sie wiegt 125 kg. Mit allen Komponenten kommt der Passat GTE in der Serienausstattung auf ein EULeergewicht von 1.722 kg respektive 1.735 kg (Variant).

Von „E-Mode“ bis „GTE“.

Der Passat GTE kann in vier verschiedenen Modi gefahren werden, deren Nutzung sich intuitiv erschließt: „E-Mode“, ,„Hybrid“,„Battery Charge“ und „GTE“. In der Multifunktionsanzeige des Kombiinstruments sieht der Fahrer dabei stets, welcher Modus aktiv ist.

Start im „E-Mode“.

Nach dem Anlassen fährt der Passat GTE automatisch im „E-Mode“ an (lediglich bei nicht ausreichend geladener Batterie oder sehr niedrigen Außentemperaturen übernimmt sofort der TSI-Motor die Regie). Beim Erreichen eines minimalen Ladezustandes der Batterie oder bei einer sehr hohen Leistungsanforderung wechselt das Antriebssystem automatisch in den Mode „Hybrid“. Sprich: Der „E-Mode“ wird deaktiviert; der Passat GTE verhält sich jetzt wie ein klassischer Vollhybrid, der beim Verzögern via Rekuperation die Batterie lädt und je nach Antriebssituation automatisch den TSI und / oder die E-Maschine nutzt. In diesem Modus wird der Ladezustand der Batterie auf einem konstanten Wert gehalten. Mittels „E-Mode“-Taste (links vom Schaltknauf) wechselt der Fahrer bei Bedarf manuell in den emissionsfreien Betrieb. Diese Taste öffnet gleichzeitig ein Auswahlfenster im Infotainmentsystem, in dem die drei Modi „E-Mode“, „Hybrid“ und „Battery Charge“ direkt ausgewählt werden können.

„Battery Charge“ via Menü.

Zusätzlich zu den Modi „E-Mode“ und „Hybrid“ kann über die Menüführung des Infotainmentsystems wie skizziert ein weiterer Modus eingestellt werden: „Battery Charge“ (Batterie laden). Hierbei wird die Hochvoltbatterie während der Fahrt geladen, um zum Beispiel bei der Einfahrt in eine Stadt gezielt emissionsfrei unterwegs zu sein.

Sportlich im „GTE“-Modus“.

Über die „GTE“-Taste (ebenfalls links vom Schaltknauf) wechselt der Fahrer in den gleichnamigen Modus und aktiviert damit die besonders agile Seite des Passat GTE. Für den Fahrer spürbar: Gaspedal-, Getriebe- und Lenkungskennlinie sind sportlicher. Die Abstimmung des TSI wird zudem leistungsorientierter. Darüber hinaus arbeiten der TSI und die E-Maschine im „GTE“-Modus beim sogenannten „Boosten“ zusammen, um die volle Systemleistung und das größte maximale Systemdrehmoment abzurufen. Im Innenraum ändert sich zudem die Akustik, da im „GTE“- Modus aktiv ein entsprechender „GTE-Sound“ erzeugt wird. Last but not least erfolgt in Verbindung mit dem optionalen DCC (adaptive Fahrwerksregelung) eine straffere Abstimmung des Fahrwerks.

Der Otto-Motor (TSI) Turbobenzin-Direkteinspritzer.

Der 1.4 TSI des neuen Passat GTE entwickelt bereits ab 5.000 U/min seine höchste Leistung von 115 kW / 156 PS. Das maximale Drehmoment des Vierzylinders beträgt 250 Nm; es steht zwischen 1.600 und 3.500 U/min zur Verfügung. Der Vierventilmotor gehört zur hochmodernen Ottomotoren-Baureihe EA211. Dank seines  ultrasteifen Kurbelgehäuses aus Aluminium- Druckguss und diverser weiterer technischer Feinheiten ist der 1.4 TSI des Passat GTE mit 102,8 kg besonders leicht. Durch die Möglichkeit, den Volkswagen über längere Zeiträume rein elektrisch zu fahren, können sich wochenlange Phasen ergeben, in denen der Verbrennungsmotor nicht oder kaum genutzt wird. Deshalb wurde der 1.4 TSI durch gezielte Maßnahmen technisch auch für dieses Einsatzprofil konfiguriert. Einige Beispiele: Die Haupt- und Pleuellager sind mit einer sogenannten Polymer-Beschichtung versehen; die Kolbenringe erhielten eine Beschichtung aus speziellen Hartstoffen; die Ausführung der Lagerschalen und das Kolbenspiel wurden ebenfalls entsprechend angepasst.

Hightech-Konstruktion.

Generell gilt für den 1.4 TSI, dass er durch die vollständige Integration des Abgaskrümmers in den Zylinderkopf nach dem Start sehr schnell die optimale Betriebstemperatur erreicht. Ein weiteres zentrales Thema ist das Thermo-Management: Die Volkswagen Ingenieure konzipierten den 1.4 TSI mit einem Zweikreiskühlsystem;
dabei durchströmt ein von einer elektrischen Pumpe bedarfsgerecht geregelter Niedertemperaturkreislauf Ladeluftkühler und Turboladergehäuse. Die Heizung für den Innenraum erfolgt über den Zylinderkopf-Kreislauf, sodass er ebenso wie der Motor besonders zügig erwärmt wird. Darüber hinaus konnte Volkswagen dank der cleveren Konstruktion des Abgaskrümmers bei der Wahl des Abgasturboladers auf einen kompakten Single-Scroll-Verdichter zurückgreifen und damit unter anderem das Gewicht des Zylinderkopf- Turbolader-Verbundes senken. Zahlreiche weitere innermotorische Maßnahmen reduzieren ebenfalls den Kraftstoffverbrauch des
mit zwei obenliegenden Nockenwellen ausgerüsteten TSI.

Variable Einlassnockenwelle.

Um die Emissions- und Verbrauchswerte weiter zu senken und den Durchzug im unteren Drehzahlbereich zu verbessern, ist die Einlassnockenwelle verstellbar. Zudem gibt es einen Auslass-Nockenwellensteller. Er sorgt für ein noch spontaneres Ansprechen aus niedrigen Drehzahlen; parallel verbessert sich auch der Durchzug bei hohen Drehzahlen. Der maximale Einspritzdruck des 1.4 TSI beträgt 200 bar; modernste 5-Loch-Einspritzdüsen versorgen via Edelstahl-Verteilerleiste jeden Zylinder präzise und mit bis zu drei Einzeleinspritzungen. All diese technischen Details zeigen, dass Volkswagen nicht nur bei den elektrischen Antriebskomponenten des GTE-Plug- In-Hybridsystems auf Hightech setzt, sondern auch beim Verbrennungsmotor.

Die E-Maschine Synchronmaschine.

Der 85 kW / 115 PS (bei 2.500 U/min) starke Elektromotor entwickelt aus dem Stand heraus ein maximales Drehmoment von beachtlichen 330 Nm. Faszinierend ist die extrem komfortable Anfahrperformance. Der bis zu 7.000 U/min hochdrehende Motor bildet zusammen mit dem 6-Gang-DSG ein kompaktes Modul. Die konstruktive Bauart dieses Motors – eine dreiphasige permanentmagneterregte Synchronmaschine – ist besonders sparsam. Im Detail ist die E-Maschine auf der Eingangswelle zwischen dem Zweimassenschwungrad, der Trennkupplung (zum Auskoppeln des TSI) und den Komponenten des 6-Gang-DSG angeordnet. Eine Leistungselektronik regelt das Drehmoment und die Drehzahl der Maschine.

Das 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) DSG mit integrierter E-Maschine.

Das neu entwickelte 6-Gang- Getriebe fasst, wie im Abschnitt „E-Maschine“ skizziert, in einem Modul den Elektromotor, die Trennkupplung und das Doppelkupplungsgetriebe (DSG) zu einer kompakten Baugruppe zusammen. Um die E-Maschine vollständig im Getriebe integrieren zu können, haben die Ingenieure den 1.4 TSI – von  vorn betrachtet – um 57,5 Millimeter nach links versetzt. Die Steuerung des DSG erfolgt mit Ausnahme der mechanisch betätigten Parksperre vollständig durch ein elektrohydraulisches Steuermodul (Mechatronik). Analog zu den 6- Gang- und 7-Gang-DSG für konventionelle Antriebe verzweigt sich der Kraftfluss des neuen DSG über  eine koaxial geteilte Antriebswelle mit jeweils einer vorgeschalteten Fahrkupplung auf zwei Teilgetriebe. Die Schaltvorgänge erledigt das DSG ohne Zugkraftunterbrechung in Sekundenbruchteilen. Die zwei Fahrkupplungen (K1 und K2) sind auf Eingangsdrehmomente von jeweils 400 Nm ausgelegt; das maximale Eingangsdrehmoment für die Trennkupplung (K0) des TSI beträgt 350 Nm.

Made in Germany.

Das Modul aus DSG und E-Maschine wird im deutschen Volkswagen Komponentenwerk Kassel-Baunatal gefertigt und ist damit – ebenso wie der TSI – „Made in Germany“. Gleiches gilt generell für den Wagen selbst: Den Passat GTE baut Volkswagen im deutschen Werk Emden (rund 250 Kilometer westlich von Hamburg). 9.591 Mitarbeiter (Stand Dezember 2014) stellen dort den Passat als Limousine und Variant, den Passat Alltrack und den Volkswagen CC her. Im letzten Jahr fuhren im Werk Emden 225.000 Fahrzeuge von der Fertigungsstraße.

Lithium-Ionen-Akku im Fahrzeugboden.

Die vor der Hinterachse im Fahrzeugboden positionierte Lithium-Ionen-Batterie besteht im Wesentlichen aus den Zellmodulen, der Batterie-Junction-Box (BJB) und dem Batterie-Management-Controller (BMC). Jeweils zwölf Zellen bilden zusammen mit der Zellelektronik eines der insgesamt acht Module; die Zellen selbst addieren sich zu  einer Nominalspannung von 353 V und einer Nominalenergie von 9,9 kWh. Im Ruhezustand oder bei einem Crash wird der Passat GTE automatisch spannungsfrei geschaltet. Zum Batterie-Management-Controller: Der BMC übernimmt die Sicherheits-, Diagnose- und Monitoring- Funktionen und regelt zudem den Temperaturhaushalt in der Batterie- Junction-Box (Schnittstelle zur Energieversorgung des Motors). Die Batterie selbst wird mit Flüssigkeit gekühlt; die Steuerung der Kühlung erfolgt ebenfalls über den Batterie-Management-Controller, der die Temperaturverteilung innerhalb der Batterie permanent erfasst und den Kühlungsbedarf an das  Thermomanagement meldet. Volkswagen gewährt auf die Hochvoltbatterie eine Garantie über acht Jahre respektive 160.000 Kilometer.

Das Kühlsystem
Drei separate Kühlkreisläufe. Das Kühlsystem des Passat GTE erfüllt wesentlich höhere Anforderungen als Lösungen in konventionell angetriebenen Fahrzeugen. Der Hintergrund ist klar: Neben dem Verbrennungsmotor, dem Getriebe und dem Innenraum muss es auch die elektrischen Komponenten des Hybridsystems in einem idealen
Temperaturfenster halten. Und daraus ergeben sich komplexe Anforderungen: Die Komponenten sind so in die Kühlkreisläufe eingebunden, dass einerseits das schnelle Erreichen der jeweiligen Betriebstemperatur gewährleistet wird und andererseits bestimmte Höchsttemperaturen nicht überschritten werden. In den verschiedenen Betriebszuständen des Passat GTE – vom rein elektrischen Antrieb im „E-Mode“ bis hin zum Fahren im „GTE“-Modus – müssen die Kreisläufe deshalb den jeweils optimalen Kühlmittelvolumenstrom zur Verfügung stellen. Realisiert wurde diese Anforderung über ein System mit drei separaten Kühlkreisläufen.

Gleichstrom zu Wechselstrom.

Die Leistungselektronik wandelt
den Gleichstrom (DC) der Lithium-Ionen-Batterie über Hochleistungstransistoren in einen dreiphasigen Wechselstrom (AC) für die E-Maschine um. Als Schnittstellen besitzt die Leistungselektronik den Traktionsnetzanschluss an die Batterie, den Dreiphasen- Anschluss an die E-Maschine, den Stecker vom DC/DC-Wandler zum 12-V-Netz und einen Anschluss für den Hochvoltnetzverteiler. Das Modul steuert damit als Bindeglied den Hochvoltenergiefluss zwischen der E-Maschine und der Lithium-Ionen-Batterie.

Das Ladekonzept

Es gibt zwei verschiedene Arten, die Batterie des Passat GTE extern zu laden. In jedem Fall geschieht dies über die neben dem VW-Emblem im Kühlergrill integrierte Ladedose. Als konventionelle Lösung wird das serienmäßige Ladekabel in eine 230-Volt-Steckdose gesteckt. Die Batterie ist dann – wäre sie komplett
leer – mit einer Ladeleistung von 2,3 kW Wechselstrom (AC) aus dem Netz in vier Stunden und 15 Minuten geladen (100 Prozent Batterieladezustand). Optional bietet Volkswagen für den Einsatz in Garagen oder Carports eine Wallbox mit CEE-Steckdose an, über die mit 3,6 kW geladen wird; die Batterie ist so nach nur zwei Stunden und 30 Minuten wieder gänzlich geladen. Wie die Wallbox, so gibt es auch öffentliche Ladestationen, die mit 3,6 kW „auftanken“. Im Passat GTE kann der Beginn des Ladens direkt an der Ladedose per Knopfdruck aktiviert werden. Darüber hinaus ist auch ein zeitversetztes Laden möglich. Die Zeitvorwahl wird entweder über das Infotainmentsystem oder die im ersten Jahr kostenlose App „Car-Net e-Remote“ eingestellt. Via App kann das Laden auch direkt – quasi per Fernbedienung – aktiviert werden. Je nach Außentemperatur lässt sich per Zeitvorwahl zusätzlich zum Laden auch die Innenraumtemperatur runterkühlen oder erwärmen.

Der elektromechanische Bremskraftverstärker

Bremsanlage und Motorbremse verschmelzen. Für die Volkswagen mit Elektroantrieb wurde eigens ein elektromechanischer Bremskraftverstärker (e-BKV) entwickelt. Der e-BKV optimiert die Bremskraft des Fahrers an Bord des Passat GTE, wie man es auch von Bremskraftverstärkern in konventionellen Autos kennt. Im Fall des e-BKV wird dies durch das sogenannte „Brake-Blending“ ergänzt – ein Prozess, bei dem niedrige Verzögerungen allein durch ein Bremsmoment der e-Maschine erzeugt werden. Dabei wird via Rekuperation Energie zurückgewonnen und in die Batterie eingespeist. Stärkere Verzögerungen werden an Bord des Passat GTE indes durch ein gemeinsames Bremsmoment der E-Maschine und der hydraulischen Bremsanlage realisiert; und auch hier wird kinetische Energie via Rekuperation in Strom umgewandelt.

Das Exterieur (Design und Ausstattung)

Insignien der E-Mobilität. Im oberen Bereich der Frontpartie ist der Passat GTE an einer spezifischen Chrom-Kühlergrillmaske mit einem zusätzlichen blauen Streifen zu erkennen, der sich über die komplette Breite der Frontpartie erstreckt. Komplett neu gestaltet wurde darüber hinaus der vordere Stoßfänger. Prägend hier: die markanten Querspangen im unteren Lufteinlass und das c-förmige LEDTagfahrlicht. Die direkt im Stoßfänger integrierten LED-Module avancieren dabei im Passat GTE zu einer eindeutigen und charismatischen Signatur des Plug-In-Hybrids. Das „C“-förmige LEDTagfahrlicht und die blaue Linie in der (teilweise geschlossenen) Kühlergrillmaske sind vom Volkswagen Design bewusst eingesetzte Stilmittel: Blau ist die Volkswagen „E-Mobilitätsfarbe“ und zusammen mit dem c-förmigen Tagfahrlicht ein Erkennungsmerkmal aller Volkswagen Elektro- und Plug-In-Hybridmodelle. In der Silhouette weisen 17-Zoll-Leichtmetallräder des Typs „Montpellier“ den Passat GTE als Plug-In-Hybrid aus. Darüber hinaus wird das Flaggschiff durch umlaufende Chromapplikationen im unteren Bereich der Karosserie, verchromte Blenden der Abgasendrohre (trapezförmig, integriert in den Heckstoßfänger) und das GTE-Label (vorn, seitlich unten hinten) veredelt.

Das Interieur (Stil und Ausstattung)

Hybrid-Konfiguration. Konzeptionell auf das neue Antriebssystem abgestimmt wurde das Interieur des Passat GTE. Hier schnitten die Ingenieure und Interface-Designer das Kombiinstrument (u.a. mit Powermeter) und das serienmäßige Infotainmentsystem „Composition Media“ auf die antriebsspezifischen Funktionen des Plug-In- Hybridantriebs zu. Optional wird für den Passat GTE das ebenso neue wie innovative Active Info Display mit spezifischen Anzeigen angeboten. Ebenfalls auf den Passat GTE abgestimmt wurden serienmäßige Details wie die blaue Ambientebeleuchtung, das Multifunktionslederlenkrad mit blauen Ziernähten, der GTE-Schaltknauf mit blauen Nähten und Sitze im Stoff „Weave“ mit einer blauen Grundstruktur. Veredelt wird das Interieur zudem durch Applikationen im Dessin „Wave“ (Aluminiumoptik) und „Piano Black“ (hochglänzendes Schwarz im Bereich der Mittelkonsole) sowie ein GTELogo vor der Schaltkulisse. Selbst das Design des GTE-Schlüssels wurde individualisiert.

Instrumente – die spezifischen Anzeigen des Passat GTE

Der neue Passat GTE startet mit dem hochauflösenden 6,5-Zoll-Display des serienmäßigen Infotainmentsystems „Composition Media“ durch. Optional erhältlich: die Radio-Navigationssysteme „Discover Media“ (ebenfalls mit 6,5-Zoll-Display) und „Discover Pro“ (mit einem 8,0 Zoll großen Display). Alle Geräte sind im Passat GTE mit zahlreichen Zusatzfunktionen ausgestattet. Dazu gehören ein „Reichweitenmonitor“, eine „Energieflussanzeige“, eine „Zero-Emission-Statistik“, der „e-Manager“ und – im Fall der Navigationssysteme – die „360°-Reichweite“:

  • Reichweitenmonitor: Er illustriert die aktuelle elektrische Reichweite des Passat GTE; zudem wird das zusätzliche Reichweitenpotenzial durch das Abschalten etwaiger genutzter Nebenverbraucher angezeigt.
  • Energieflussanzeige: Sie stellt mittels einer animierten Grafik den Leistungsfluss beim Beschleunigen (blaue Pfeile) sowie Bremsen respektive Rekuperieren (grüne Pfeile) dar.
  • e-Manager: Hier können bis zu drei Abfahrts- und Ladezeiten programmiert und das Heizen oder Kühlen des Innenraumes via serienmäßiger Standklimatisierung aktiviert werden.
  • 360°-Reichweite: Der aktuelle Aktionsradius im „E-Mode“ wird durch die 360°-Reichweite in der Umgebungslandkarte dargestellt. Der markierte Bereich beschreibt die rein elektrische Reichweite bei einfacher Fahrstrecke. Ladestationen können angezeigt und von der Routenberechnung verwendet werden.

Powermeter als zentrales Instrument.

Auf der linken Seite im Kombiinstrument ergänzt das Powermeter den Drehzahlmesser; es zeigt unter anderem an, ob die Hochvoltbatterie via Rekuperation geladen oder Energie abgerufen wird. Sprich: Der Fahrer sieht über diese Leistungsanzeige, wie viel Systemleistung er abruft respektive wie stark die Rekuperationsintensität ist. Der Tacho befindet sich nach wie vor rechts. In dem zwischen Powermeter und Tacho angeordneten Farbdisplay (Multifunktionsanzeige Premium) gibt es unter anderem eine permanente Anzeige der elektrischen Reichweite und des jeweiligen Betriebsmodus. Im unteren Segment der Multifunktionsanzeige erscheint in einem separaten LED-Feld – nach dem Starten des Motors – zudem der Hinweis „READY“ für die Fahrbereitschaft des Elektromotors, da der im Stand nicht zu hören ist.

Active Info Display.

Auch für den neuen Passat GTE bietet Volkswagen optional ein als Volldisplay aufgebautes Kombiinstrument mit interaktiver Darstellung an: das Active Info Display. Alle Instrumente – und damit auch die spezifischen Anzeigen des Passat GTE – werden dabei rein virtuell über Software realisiert. Zusätzlich zum Powermeter lässt sich in der Mitte zwischen den Rundinstrumenten so zum Beispiel die Energieflussanzeige einblenden. Ebenso darstellbar sind eine Zero-Emission-Anzeige (mittig im Tacho, Zero- Emission-Fahrt in Prozent seit Start) und der Stromverbrauch. Die Navigationsinformationen können in 2D und 3D dargestellt werden; das Display ist 12,3 Zoll groß. Die Auflösung von 1.440 x 540 Pixel erlaubt eine äußerst präzise, grafisch hochwertige und interaktive Darstellung aller Details. Beispiel Navigationsmodus: Hier rücken Powermeter und Tacho an den seitlichen Rand, um der Kartendarstellung mehr Raum zu geben. Je nach Bedarf können zudem Informationen wie Fahr-, Navigations- und Assistenzfunktionen in die Grafikflächen des Tachos und Drehzahlmessers integriert werden. In der Mittelkonsole via Infotainmentsystem darstellbare Daten (z.B. Telefon-Kontaktbilder oder CD-Cover) können ebenfalls im Active Info Display dargestellt werden.

Head-up-Display.

Als erster Volkswagen wird der Passat respektive Passat GTE mit einem Head-up-Display zu haben sein. Es projiziert wichtige Infos wie die Geschwindigkeit oder Navigations- Piktogramme direkt in das primäre Sichtfeld des Fahrers. Dank der Projektion des Head-up-Displays bleiben die Augen des Fahrers beim Erfassen von Daten wie etwa der Geschwindigkeit auf die Straße fokussiert. Durch das Projizieren von Warnmeldungen in das direkte Fahrersichtfeld kann zudem die Reaktionszeit deutlich verkürzt werden. Das Head-up-Display des Passat ist eine „Combiner- Lösung“: Die Daten werden dabei auf eine ausfahrbare Glasscheibe vor die Frontscheibe projiziert. Dabei ist es gelungen, die Anzeigequalität der wesentlich teureren Windshieldsysteme zu erreichen. Bei Nichtgebrauch ist das Display geschützt in der Instrumententafel versenkt und die Öffnung bündig verschlossen. Für das Auge des Fahrers scheinen sich die projizierten Daten rund zwei Meter vor dem Passat zu befinden. Folge: Da der Fahrer seinen Blick deutlich seltener zwischen den Instrumenten und der Straße hin und her wandern lassen und somit nicht permanent neu fokussieren muss, ermüden seine Augen weniger schnell. Aktiviert wird das Head-up- Display über ein separates Bedienelement neben dem Lichtdrehschalter. Der Fahrer kann via Menü des Infotainmentsystems selbst entscheiden, welche Infos angezeigt werden sollen: aktuelle Geschwindigkeit, erlaubte Geschwindigkeit, Navigationshinweise, Infos der Assistenzsysteme und Warnungen.

Die Konnektivität – Car-Net, App-Connect und Media Control maximal vernetzt.

Mit den Systemen des Modularen Infotainmentbaukastens der zweiten Generation (MIB II) wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Volkswagen via „App-Connect“ nahezu alle Smartphones mit dem Passat GTE vernetzt. Denn „App- Connect“ integriert neben „MirrorLink™“ erstmals auch „CarPlay™“ (Apple) und „Android Auto™“ (Google) in die Infotainmentsysteme. Über die ebenfalls neue App „Media Control“ bietet Volkswagen als einer der ersten Automobilhersteller zudem auch für Tablets eine Schnittstelle zum Infotainmentsystem. Der Volkswagen Online- Dienst „Guide & Inform“ offeriert zudem Services wie aktuellste Stauwarnungen,  Informationen zu freien Parkplätzen in umliegenden Parkhäusern (Anzahl und Adresse) und Hinweise zu Tankstellen (Kraftstoffpreise und Adressen). Via „Car-Net e-Remote“ können zudem zahlreiche Funktion des Passat GTE über das Smartphone ferngesteuert werden.

Car-Net e-Remote.

Für die Besitzer des Passat GTE steht die App „Car-Net e-Remote“ zur Verfügung, über die via Smartphone zum Beispiel das Laden der Batterie gestartet werden kann. Ebenso ist es möglich, die Klimafunktionen über das Smartphone zu aktivieren. Zudem können Informationen über den Fahrzeugstatus, den Ladestatus der Batterie, die letzten Fahrdaten oder die letzte Parkposition abgerufen werden. Ein Check, ob die Türen geschlossen und Licht aus ist, wird ebenso ermöglicht.

MirrorLink™.

Mit MirrorLink™“ ist es möglich, auf dem Smartphone angezeigte Inhalte und Funktionen via Touchscreen des Infotainmentsystems darzustellen und zu bedienen. Und zwar intuitiv: Man verbindet einfach das Smartphone mit dem Passat GTE und nutzt die App dann über den Bildschirm des Infotainmentsystems. „Mirror- Link™“ bedient sich einem Industriestandard des „Car Connectivity Consortium“ (CCC); dabei werden die Apps des Smartphones auf den Touchscreen des Wagens „gespiegelt“ und deren Bedienung wie skizziert mit dem Infotainmentsystem vernetzt. Da die Apps via Smartphone stets aktuell gehalten werden können, kann auch „MirrorLink
™“ nicht veralten. Zu den unter „MirrorLink™“ verfügbaren Volkswagen Apps gehören „My Guide“, „Think Blue. Trainer“, „Shared Audio“ und „Sound Journey“.

Apple CarPlay™.

Mit „CarPlay™“ von Apple können alle Besitzer eines iPhone 5, 5C, 5S, 6 und 6 Plus zahlreiche Apps ihres Smartphones über das Infotainmentsystem des Passat GTE nutzen. Auch hier werden die Programme des Smartphones „gespiegelt“. „Car- Play™“ speist die iPhone-Apps „Telefon“, „Nachrichten“, „Karten“ und „Musik“ per USB-Verbindung in das Infotainmentsystem. Gesteuert werden die Apps im Passat GTE entweder über den Touchscreen des Infotainmentsystems oder via Sprachsteuerung mittels „Siri“ (Apple).

Android Auto™.

Entwickelt wurde „Android Auto™“ von Google für Android-Smartphones. Genau wie beim Einsatz von „MirrorLink™“ und „CarPlay™“ werden ausgewählte Apps des Telefons dabei im Touchscreen des Infotainmentsystems angezeigt. Als Schnittstelle dient die USB-Verbindung. Zu den zahlreichen Apps, die via „Android Auto™“ eingebunden werden können, gehören Klassiker wie „Google Maps“, „Google Play Music“, „WhatsApp“ und „Spotify“ aber eben auch zahllose neue Apps. Viele dieser Apps können alternativ zur Bedienung mittels Touchscreen auch über die Sprachsteuerung „Google Voice“ bedient werden (das Aktivieren der Sprachsteuerung erfolgt über das Multifunktionslenkrad).

Guide & Inform.

Via „Guide & Inform“ können diverse Internet- Dienste genutzt werden. Hierzu gehören „Online-Verkehrsinformationen“ (Stauwarnungen in Echtzeit), „Nachrichten“, der „Fahrzeugzustandsbericht“ und „Wetter“. Darüber hinaus ist es via „Online-Zielimport“ möglich, Navigationsziele von der Firma aus, von Zuhause oder von unterwegs an das Infotainmentsystem des Passat GTE zu senden. Dabei unterstützen „Google Street View“ und „Google Earth“ den Fahrer mit Fotos und Satellitenaufnahmen durch eine besonders realistische Anzeige bei der Orientierung. Mit der integrierten Sonderzielsuche („Meine Sonderziele“) lassen sich indes Restaurants, Museen oder Kinos in fremder Umgebung entdecken. Ebenso kann der Fahrer Infos zu freien Parkplätzen in den umliegenden Parkhäusern oder zu den günstigsten Tankstellen (Kraftstoffpreise) abfragen; die jeweiligen Zielpunkte werden dann in Sekundenschnelle in die Routenführung des Navigationssystems übernommen.

Media Control.

Mit „Volkswagen Media Control“ – einer neuen Infotainment-Erweiterung via App – können ab sofort alle wichtigen Funktionen komfortabel via Tablet auch vom Fond des Passat GTE und Passat Variant GTE aus gesteuert werden. „Volkswagen Media Control“ wird damit zum Rear-Seat-Entertainmentsystem der Neuzeit. Das Tablet einfach per WLAN-Hotspot mit dem Infotainmentsystem „Discover Media“ oder „Discover Pro“ vernetzen und fertig. Zu den steuerbaren Funktionsumfängen gehören das Radio, sämtliche Media-Quellen (wie USB, CD oder DVD, Festplatte, Online- Songsuche) sowie die Navigation. Angezeigt werden im Menü unter anderem Interpret, Albumname und Cover. Beim Radio hat der Nutzer Zugriff auf die Station-Icons und -Listen, den Sendersuchlauf, die Anzeige der RDS-Infos und die Frequenzen. Im Navigationsmenü sind neben den Standardfunktionen auch die Adressensuche im Internet und das anschließende Senden als Zieleingabe möglich. Darüber hinaus erhalten die Gäste im Fond die Möglichkeit, Kalenderereignisse sowie Adressbucheinträge als Navigationsziele an das Infotainmentsystem zu senden. Die Lautstärkeregelung kann in jedem Kontext angepasst werden, ebenso die Balance- und Fader-Einstellungen. Über das Tablet können die Auswahl verfügbarer Audioquellen, der Zugriff auf die Mediathek sowie grundsätzliche Bedienfunktionen wie „Start“, „Stopp“, „Pause“, „Vor“ und „Zurück“ geregelt werden.

 

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Neuer Golf GTI ist bis zu 230 PS stark und 18 Prozent sparsamer

Progressivlenkung, Xenon-Scheinwerfer und Ambientebeleuchtung serienmäßig Handling des Golf GTI Performance schlägt Brücke zu Hochleistungsportwagen

Nahezu 1,9 Millionen Golf GTI wurden bislang im Volkswagen Werk Wolfsburg hergestellt und weltweit verkauft. Damals, 1976, als der GTI erfunden wurde, ahnte diesen Erfolg niemand. 5.000 Exemplare waren geplant, von einem Auto, das heute das erfolgreichste seiner Art auf der Welt ist. Ein Phänomen. Präziser als jeder Kompaktwagen zuvor definierte der erste Golf GTI vor 37 Jahren ein Ur-Maß der Dynamik; zudem machte der erschwingliche Volkswagen die automobile Sportlichkeit für mehr Menschen denn je erreichbar. Es passte einfach alles – das sichere und knackige Fahrwerk, der agile und sparsame Einspritzmotor und das ebenso unverwechselbare wie zeitlose Design. Das alles kombiniert mit den Insignien einer künftigen Ikone – ein roter Streifen um den Kühlergrill, ein schwarzer Rand um die Heckscheibe, ein Sportlenkrad wie im Coupé Scirocco, einen Golfball als Schaltknauf, ergonomisch perfekte Sportsitze mit klassischem Karobezug und ein Name, der nicht mehr vergessen werden sollte: GTI. Jetzt startet eine neue, die siebte GTI-Generation durch. Ab Mai kommt sie in den Handel; der Vorverkauf ist angelaufen.

  • 100 Prozent mehr Leistung. Genau 81 kW / 110 PS leistete der Motor des ersten Golf GTI. Mindestens 162 kW / 220 PS und damit exakt die doppelte Leistung wuchtet der siebte Golf GTI Richtung Vorderachse. Darüber hinaus offeriert Volkswagen ab Werk eine Leistungssteigerung um weitere 10 PS (169 kW / 230 PS) – an Bord des Golf GTI Performance.

  • 2,0-Liter-Turbo-Direkteinspritzer. Der Turbomotor des GTI gehört zur dritten Generation der Baureihe EA888 und besitzt einen komplett neu entwickelten Zylinderkopf. Als Novum in dieser Leistungsklasse wurde die wassergekühlte Abgasführung zum Turbolader komplett in den Zylinderkopf integriert. Diese Art der Abgaskühlung trägt maßgeblich dazu bei, den Volllastverbrauch des neuen Golf GTI zu senken. Darüber hinaus besitzt der 1.984 cm3 große TSI eine variable Ventilsteuerung mit doppelter Nockenwellenverstellung. Zusätzlich ist auf der Auslassseite der Ventilhub in zwei Stufen schaltbar. Damit lässt sich der Ladungswechsel in Bezug auf die Performance, den Verbrauch und die Abgasemissionen optimal steuern.

  • 18 Prozent weniger Verbrauch mit Schaltgetriebe. Beide GTI-Varianten, serienmäßig mit einem Start-Stopp-System ausgerüstet und per 6-Gang-Getriebe geschaltet, kommen auf den gleichen, niedrigen NEFZ-Verbrauch von 6,0 l/100 km (CO2: 139 g/km). Der Durchschnittsverbrauch des Golf GTI konnte damit gegenüber dem Vorgänger (155 kW / 210 PS) um 1,3 Liter respektive 18 Prozent gesenkt werden.
  • 14 Prozent weniger Verbrauch mit DSG. Optional steht für beide Leistungsstufen des neuen Golf GTI ein ohne Zugkraftunterbrechung schaltendes 6-Gang-Doppelkupplungsge¬triebe (DSG) zur Verfügung, das ideal zum Charakter der sportlichen Ikone passt. Der Verbrauch der 220-PS-Version liegt in diesem Fall bei 6,4 l/100 km (analog 149 g/km CO2); bei der 230-PS-Version sind es 6,5 l/100 km (150 g/km CO2). Für den 220 PS starken GTI ergibt sich dabei gegenüber dem 210 PS starken Vorgänger in der DSG-Version eine Verbrauchsreduzierung von 1,0 l/100 km (14 Prozent).
  • 42 kg weniger Gewicht. Die signifikant reduzierten Ver-brauchswerte des neuen Golf GTI sind auf Maßnahmen zurückzuführen, bei denen um jeden Zentiliter gekämpft wurde. Der Sportwagen basiert wie das Grundmodell auf dem neuen modularen Querbaukasten (MQB). Analog konnte auch im Fall des GTI das Gewicht im Vergleich zum Vorgänger gesenkt werden – von 1.393 kg auf 1.351 kg (minus 42 kg). Ebenfalls weiter verbessert wurde die Aerodynamik. Die Luftwiderstandsfläche (cw x A) schrumpfte von den 0,73 m2 des bereits sehr guten Vorgängers auf 0,70 m2. Im Stadtverkehr und Stau wirkt sich darüber hinaus das serienmäßige Start-Stop-System des GTI positiv auf den Verbrauch aus. Aufgrund des deutlich höheren Drehmoments von 350 Nm (statt wie beim Vorgänger 280 Nm) konnte zudem die Ge-triebeübersetzung drehzahlsenkend ausgelegt und damit an das niedrigere Drehzahlniveau des Motors angepasst werden; genau das reduziert ebenfalls den Verbrauch. Last but not least sind es zudem innermotorische Maßnahmen wie ein neues und innovatives Thermomanagement, die beim 2,0-TSI dazu beitragen, den Verbrauch um besagte 18 Prozent zu senken.
  • 10 km/h schneller. Den niedrigen Verbrauchs- und Emissionswerten des Golf GTI stehen schlichtweg souveräne Fahrleistungen gegenüber. Der 220 PS starke Golf GTI beschleunigt in 6,5 Sekunden auf 100 km/h und ist 246 km/h schnell (DSG: 244 km/h). Die 230-PS-Performance-Version absolviert den Sprint in 6,4 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h  (DSG: 248 km/h); die Topversion ist damit 10 km/h schneller als der Vorgänger. Der neue Golf GTI dringt mit seinen Fahreigenschaften souveräner denn je in den Bereich hochklassiger und deutlich teurerer Sportwagen vor. Ganz besonders gilt das für den Golf GTI Performance mit seiner exklusiv für diese Version entwickelten Vorderachs-Differenzialsperre. Das Performance-Paket selbst beinhaltet nicht nur das Plus an Leistung und die Differenzialsperre, sondern ebenso eine noch größer dimensionierte Bremsanlage mit rundum innenbelüfteten Scheiben.
  • GTI-Exterieur. Selbstverständlich differenziert sich der neue Golf GTI generell durch zahlreiche zusätzliche Ausstattungsfeatures und die klassischen GTI-Insignien von den anderen Modellen der Baureihe. Im Exterieur gehören dazu die rot lackierten Bremssättel, abgedunkelte LED-Rückleuchten im spezifischen Design sowie jeweils links und rechts ein verchromtes Abgasendrohr. Charakteristisch seit den Tagen des ersten Golf GTI: die Serienfarben Rot („Tornado Rot") und „Schwarz" sowie „Pure White". Ebenfalls serienmäßig an Bord des stärksten, schnellsten und sparsamsten Golf GTI aller Zeiten sind die neu gestalteten 17-Zoll-Leichtmetall-räder des Typs „Brooklyn" mit Reifen in der Dimension 225/45er.
  • GTI-Interieur. Unverzichtbar sind auch im Interieur die typischen GTI-Insignien. Beispiel Sitzbezüge: Schon der erste GTI hatte es – das legendäre Karomuster. Der im Vorgänger „Jacky" genannte Stoff wurde neu designt und heißt nun „Clark"; beim klassischen Karomuster ist es selbstverständlich geblieben. Neu: Optional gibt es die Sportsitze im Stoff-Design nun erstmals mit Seitenwangen und Kopfstützen in Alcantara. Darüber hinaus können die Sitze und Türverkleidungen in der Lederausstattung „Vienna" geordert werden. So oder so: Die Top-Sportsitze bieten außergewöhnlich gute ergonomische Eigenschaften. Ein starkes Statement ist zudem das GTI-Kombiinstrument mit einem Color-Display und einer eigenständigen Grafik der Instrumente. Abgerundet wird die GTI-spezifische Optik im Interieur unter anderem durch ein eigenständiges Ledersportlenkrad (mit Multifunktionstasten), eine rote Ambientebeleuchtung (vorn in den Dekorleisten der Türen und den Edelstahleinstiegsleisten) und eine Pedalerie aus gebürstetem Edelstahl.
  • Hightech-GTI. Als erster Golf GTI startet die siebte Generation der sportlichen Ikone serienmäßig mit Technologie-Highlights wie einer Progressivlenkung, Müdigkeitserkennung, Multikollisionsbremse und der weiterentwickelten Fahrdynamikfunktion XDS+ durch. Ebenfalls als Novum gibt es darüber hinaus optionale Systeme, die das Fahren mit dem neuen GTI weiter perfektionieren.  Hierzu gehören die automatische Abstandsregelung ACC, das Umfeldüberwachungssystem Front Assist plus City-Notbremsfunktion, das Spurhalteassistent Lane Assist oder eine Fahrprofilauswahl. Mit dem Debüt des GTI wird der Golf zudem mit einem individuell für die Baureihe entwi -kelten 400-Watt-Soundsystem der dänischen Highend-Marke Dynaudio erhältlich sein. Gleichfalls als Option neu an Bord: Car-Net zur Übermittlung von Online-Informationen wie dem Google Earth™-Kartenservice.
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